Der Grund für die Erhöhung war vorwiegend die Koppelung an der Inflation, die eben sehr hoch ausgefallen ist.:
"aktuelle Inflation stärker berücksichtigt"
Zum 1. Januar 2025 bleibt die Höhe des Bürgergeldes unverändert. Warum das so ist, wie die Regelbedarfe ermittelt werden - die Hintergründe.
www.bundesregierung.de
Wenn der Mindestlohn steigt, steigt nicht automatisch das Bürgergeld, nur wenn das Gesamteinkommen-/ und Inflation steigen
Die Inflation, und ganz besonders bei den Preisen des für die HartzIV-Rechnungen zugrundegelegte Teil des Standardwarenkorbs, hängt aber maßgeblich vom Mindestlohn ab. Der triggered die Preissteigerungen im gesamten Einzelhandel, Lebensmittel, Alltagsdienstleigungen, etc., die man von HartzIV bezahlen können muss, um zu überleben. Denn das erarbeiten eben allesamt Mindestlöhner. Da hat Seahawk einfach nur recht.
Und verrät jetzt auch nicht gerade eine Geheimnis: Abseits einiger Populisten war das schon Jahrzehnte vor der Mindestlohneinführung eines der Hauptargumente gegen eben diese: Ein Mindestlohn x% über einem gegebenen Verdienst steigert nicht den Realohne der ärmsten um x%. Sondern er verringert nur die Lohnspreizung um den Absolutbetrag, den Rest frisst die Inflation wieder auf. Und die frisst nicht nur am Gehalt des Mindestlöhners, sondern an allen Gehältern. So werden zwar die allerärmsten etwas weniger arm, aber es rutschen auch immer mehr Leute in die "ein Bisschen arm"-Gruppe ab.
(In einem geschlossenen System wäre ein Mindestlohn dennoch sinnvoll, da er so eben die Einkommensschere schließt. In einem offenen System wie Deutschland hat man aber einer gewissen Grenze aber Shrinkflation und es werden nur noch die Reichen ärmer, während die Ärmsten von ihrem nominell gestiegenen Mindestlohn trotzdem kein Bisschen mehr oder im Extremfall sogar weniger kaufen können.)
Abstiegsängste würde man jedenfalls eher mit steigender Tarifpflicht bekämpfen.
Wenn man seinen Job kündigt, bekommt man erst mal Arbeitslosengeld 1. Da man aber gesperrt wird, weil man den Jobverlust selbst verschuldet hat, kann man für die Sperrzeit Bürgergeld beantragen und bekommt das auch genehmigt.
Ist dem so? Zumindest beim originalen HartzIV war das eben nicht so. Da galten die 3 Monate auch für ALGII. Und wenn ich mir die Debatte über ""Jobverweigerer"" so angucke, scheint sich daran nichts geändert zu haben.
In Deutschland wird doch jeder ausgebeutet, geplündert, beklaut, nenne es wie du willst, ist alles das gleiche.
Die viel zu hohen Steuern, stark erhöhten Energiekosten, überteuerte Lebensmittel usw und so sofort und das alles hausgemacht durch die derzeitige ach so tolle Regierung, die alles gegen die Wand fährt, was man gegen die Wand fahren kann! Aber hey wir wissen ja alle, dass nur einer daran Schuld sein kann

Putin natürlich!!!
[niveauanpass]Ich dachte, Batterieautos kann man gar nicht fahren und Fahrräder sowieso nicht? Also kann die derzeitige Regierung auch nichts vor die Wand gefahren haben![/angepasstesniveauwiederverlass]
Warum haben se nix gelernt? Selbst schuld...man könnte sich ja noch weiterbilden, aber das ist zu unbequem.
Zumal viele Firmen ja garnicht mehr so auf Abschluss/Ausbildung gucken...
Krieg mal im fortgeschrittenen Alter ne Leerstelle. Insbesondere, wenn du die typische deutsche Schulbildung genossen hast (also so gut wie keine) und deine Familie das leider nicht mit Elternbildung kompensieren konnte, weswegen du als ungebildeter ins Rennen gestartet bist. Und selbst wenn es mit der Lehre klappt: Wie kriegt man vom Lehrlingssold eine schon bestehende Familie ernährt?
Wer einmal das falsche gelernt hat, sitzt in Deutschland schnell in der Armutsfalle. Und wie oben schon geschrieben: Das wird in der Wirtschaft der Zukunft eher die Regel denn die Ausnahme sein, dass man was falsches gelernt hat, denn bei immer größeren Spezialisierungsanforderungen werden immer weniger zu den Glücklichen zählen, die gerade gesucht werden.
Es ist nicht so, dass nichts dran ist an dem was du da schreibst aber ich denke das geht hier zu tief mit Hinblick auf die Bundestagswahlen.
Welcher der aktuell wählbaren Parteien entsprechenden deinen politischen und formulierten Vorstellungen?
MfG
Seitdem die Linke sich gespalten hat in "Putin Fans" und "Leute, die noch nicht wissen, was sie wollen", sehe ich jedenfalls keine sozialistische Partei mehr und das eine wirklich ökologische im Bundestag saß, ist auch schon rund 10 Jahre her. Letztere gäbe es immerhin noch außerhalb - aber durchgängig ohne sozialistischen Einschlag. Von den regelmäßig wählbaren Vereinen kann den allenfalls noch die MLPD für sich beanspruchen, wobei die ja eigentlich per Definition schon post-sozialistisch sind, auf keinen Fall aber ökologisch.
Das ist alles so dumm, dass ich am liebsten schreien möchte.
Wenn du jedesmal schreien willst, wenn Merz was dummes sagst, dann solltest du schon für die nächste Monate Gebärdensprache lernen, für die nächsten Jahre sowieso. Verbal wirst du dich jedenfalls nicht mehr äußern können.
Warum sollte ein Handwerker - also mindestens ein Geselle - auch Mindestlohn bekommen.
Kannst die Rumänen auf der Baustelle ja mal fragen, mit was sie unterm Strich nach Hause fahren. Das ist teilweise noch unter Mindestlohn.
Aber wie gesagt: Wenn für deren Arbeit am Ende >100 €/h auf der Rechnung stehen, dann liegt das nicht am Mindestlohn. Sondern dann liegt das an den Sub-(Sub-(Sub-(Sub-)))Unternehmern in der Kette zwischen Rumänen und Rechnungssteller, die alle kaum einen Fingern krum machen, aber jeder pro geleistete Arbeitsstunde mehr als einen Mindestlohn abzweigen. Vergleiche auch KFZ-Handwerk: Die Monteuersstunden bei Vertragswerkständen erreichen schon länger diese Höhe. Aber dieses Geld geht halt nicht mal zur Hälfte an den Monteuer (obwohl der deutlich über Mindestlohn bekommt), sondern größtenteils ans Werk, an angegliderte Firmen, die erzwungene Technik anbieten oder/und an den Autohausbetreiber.