Neue Bundesregierung 2025

Deine negative Bemerkung ignoriere ich Mal. Auf den Amtseid zurückzukommen, "Schaden vom deutschen Volke..", habe nichts dagegen wenn wir den Rest der Welt retten wollen, aber zunächst sollte es in unserem Land der Bevölkerung gut gehen. Dass sehe ich in den letzten Jahren leider nicht.
Tja vordergründig "sehen das halt viele nicht", ist ja auch eines der Zugpferde der AfD, aber eben absolut zu kurz gedacht und langfristig ziemlich dumm.
Entwicklungshilfe reduziert Fluchtbewegungen, genauso wie die Ukrainehilfe und die Rüstung ist unser ureigenstes Sicherheitsinteresse.
Vielleicht nochmal des GG durchlesen vor allen dingen Art 16 GG ganz. So lange wir in der EU sind, die wirtschafts- und sicherheitspolitisch völlig alternativlos ist, müssen wir Kriegsflüchtlinge aufnehmen, egal was die AfD erzählt.

Als Beispiel, die AfD möchte ja gerne die Ukraine unter den Bus werfen und wieder Gas und Öl von Russland kaufen, ich wäre mehr als gespannt was passieren würde, wenn sich 15-20 Millionen Ukrainer in Bewegung setzen!
Stehst du dann an der Grenze und schiesst auf Frauen, Kinder und Alte oder erwartest du das von deutschen Polizisten?

Darüber hinaus steht es dir als deutschen Staatsbürger zu, vor Gericht zu klagen, wenn du Amtseidsverletzungen siehst. Hast du schon geklagt? Hat die AfD geklagt?

Vielleicht mal überlegen, wo unsere Krisen herkommen und vom wem sie gemacht werden!
Ich sehe da in erster Linie Russland, China und unter Trump die USA, ich wäre gespannt wie unsere politischen Stammtischkrieger, diese Krisen alle in den Griff bekommen wollen, ohne mehr Geld in die Hand zu nehmen.

Ich habe das schon mal vor langer Zeit gesagt, Krieg ändert alles und wer glaubt wir sitzen hier und uns geht das alles nichts an und wir können weiter machen wie bis her und das Wohlstandsniveau von 2019 halten, hat rein gar nichts verstanden und will es auch nicht verstehen!
 
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Tja vordergründig "sehen das halt viele nicht", ist ja auch eines der Zugpferde der AfD, aber eben absolut zu kurz gedacht und langfristig ziemlich dumm.
Entwicklungshilfe reduziert Fluchtbewegungen, genauso wie die Ukrainehilfe und die Rüstung ist unser ureigenstes Sicherheitsinteresse.
Vielleicht nochmal des GG durchlesen vor allen dingen Art 16 GG ganz. So lange wir in der EU sind, die wirtschafts- und sicherheitspolitisch völlig alternativlos ist, müssen wir Kriegsflüchtlinge aufnehmen, egal was die AfD erzählt.

Als Beispiel, die AfD möchte ja gerne die Ukraine unter den Bus werfen und wieder Gas und Öl von Russland kaufen, ich wäre mehr als gespannt was passieren würde, wenn sich 15-20 Millionen Ukrainer in Bewegung setzen!
Stehst du dann an der Grenze und schiesst auf Frauen, Kinder und Alte oder erwartest du das von deutschen Polizisten?

Darüber hinaus steht es dir als deutschen Staatsbürger zu, vor Gericht zu klagen, wenn du Amtseidsverletzungen siehst. Hast du schon geklagt? Hat die AfD geklagt?

Vielleicht mal überlegen, wo unsere Krisen herkommen und vom wem sie gemacht werden!
Ich sehe da in erster Linie Russland, China und unter Trump die USA, ich wäre gespannt wie unsere politischen Stammtischkrieger, diese Krisen alle in den Griff bekommen wollen, ohne mehr Geld in die Hand zu nehmen.

Ich habe das schon mal vor langer Zeit gesagt, Krieg ändert alles und wer glaubt wir sitzen hier und uns geht das alles nichts an und wir können weiter machen wie bis her und das Wohlstandsniveau von 2019 halten, hat rein gar nichts verstanden und will es auch nicht verstehen!
Ich gebe dir in dem Punkt der Kriegsflüchtlinge Recht. Wir sind moralisch verpflichtet diese aufzunehmen. Darüber hinaus sollten aber auch die Kriegsflüchtlinge moralisch verpflichtet sein, nach Beendigung des Krieges in ihr Heimatland zurückzukehren. Bei den einen oder anderen Kriegsflüchtlingen sehe ich aber auch, dass diese in Deutschland mehrfach straffällig werden und vor der Strafe hier zurück in ihr Heimatland "flüchten".
 
Ich sehe es grundsätzlich schon so, dass es der Bevölkerung gut geht.
Wirklich:


Fast jeder sechste Mensch in Deutschland ist statistisch betrachtet armutsgefährdet. Hinter dieser Zahl stehen Biografien, Brüche und ein Alltag, in dem jede Ausgabe abgewogen werden muss. Als arm gilt, wer deutlich weniger Einkommen hat als der gesellschaftliche Durchschnitt.

Für Alleinstehende liegt die Grenze bei derzeit 1.446 Euro netto im Monat. Für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern bei 3.036 Euro. Wer darunter liegt, kann vieles nicht mehr bezahlen, was für andere selbstverständlich ist: Restaurantbesuche, neue Kleidung, ein Kurzurlaub.

Die Statistik zeigt: Armut in Deutschland nimmt seit Jahren zu. 2023 galten 14,4 Prozent der Bevölkerung als armutsgefährdet, 2024 waren es bereits 15,5 Prozent, 2025 dann 16,1 Prozent. Besonders häufig betroffen sind Alleinerziehende, Alleinlebende, Arbeitslose und Menschen im Ruhestand. Bei Alleinerziehenden liegt die Armutsgefährdungsquote bei 28,7 Prozent, bei Alleinlebenden bei 30,9 Prozent, bei Arbeitslosen sogar bei 64,9 Prozent; 19,1 Prozent der Menschen im Ruhestand sind armutsgefährdet.

???

Natürlich kann man das wieder mit anderen Ländern relativieren wo es Menschen noch schlechter geht.
Ändert aber trotzdem nichts daran.
 
Zuletzt bearbeitet:
16% sind nun mal nicht die Bevölkerung.
Ein Netto Einkommen von ~1450€ ist nicht üppig aber auch nicht so das man davon nicht leben kann.
Ich wiederhole nochmal meine Frage: nach welchen Ansprüchen wird hier gemessen? Nein ich ziehe jetzt nicht hunderte von Millionen Menschen heran die mit weniger als 2 Doller pro Tag klar kommen müssen.
Oder einfacher wie hoch sollte das Netto Einkommen sein für einen Alleinstehenden, unabhängig ob dieser jetzt arbeitet, Arbeitslos ist oder Sozialhilfe bezieht?
Das eine kann der Staat regeln das andere die Unternehmen. Also bitte eine ganz konkrete Zahl bitte damit ich mir da Zahlen vorstellen kann.
 
16% sind nun mal nicht die Bevölkerung.
Aber ein nicht zu vernachlässigender Teil der Bevölkerung welcher immer größer wird. Im Artikel steht außerdem das es auch zunehmend die Mittelschicht betrifft.
Ein Netto Einkommen von ~1450€ ist nicht üppig aber auch nicht so das man davon nicht leben kann.
Kommt drauf an wo man wohnt und wie hoch die Lebenshaltungskosten sind.
Ich wiederhole nochmal meine Frage: nach welchen Ansprüchen wird hier gemessen? Nein ich ziehe jetzt nicht hunderte von Millionen Menschen heran die mit weniger als 2 Doller pro Tag klar kommen müssen.
Oder einfacher wie hoch sollte das Netto Einkommen sein für einen Alleinstehenden, unabhängig ob dieser jetzt arbeitet, Arbeitslos ist oder Sozialhilfe bezieht?
Das eine kann der Staat regeln das andere die Unternehmen. Also bitte eine ganz konkrete Zahl bitte damit ich mir da Zahlen vorstellen kann.
Ich kann jetzt keine genauer Zahl nennen und möchte mich auch nicht auf was festnageln lassen. Aber wer Vollzeit arbeitet sollte davon leben können. Ohne irgendwie aufstocken zu müssen. Und der sollte später auch eine Rente bekommen von der man leben kann.
 
Aber wer Vollzeit arbeitet sollte davon leben können.
Also um das Medianeinkommen von ~3200€ zu erhalten muss ein Stundenlohn von ~21€ bei einer 38 Stunden Woche gezahlt werden. Wer Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet hat ~2100€. Damit liegt er bei 65% des Medianeinkommens und gilt damit fast zu denjenigen welche Armutsgefährdet sind.
Nun nehmen wir einfach mal an 16 Millionen Menschen liegen bei 60% des Medianeinkommens. Sprich 1900€. Wie das Geld zustande kommt ob mit Arbeit oder als Leistung ist dabei für die Betrachtung egal.
Auf welchen wert wollen wir diesen Betrag noch aufstocken. Wie gesagt es geht hierbei nicht mehr darum, dass die Menschen in existentieller Armut leben. Der Staat stellt ja grundsätzlich die Grundbedürfnisse sicher. Also wie hoch?
75% des Medianeinkommens für weitere Teilhabe? Da wären wir bei 2400€. Das ist eine Differenz von 500€ die jetzt 16 Millionen Menschen bekommen. Die tatsächlichen zahlen werden abweichen da es durchaus Menschen gibt welche weniger als 60% haben. Eventuell sollte man jedoch auch die Einkommen aufstocken welche die Höhe von 2500€ nicht erreichen. Auch diese lassen wir außen vor. Also 500€ je Monat sind 6000€ per Anno. Das sind für 13 Millionen Menschen ein Betrag von 78 Mrd € jährlich. Zusätzlich zu dem was bisher schon gezahlt wird. Also ca 10% der gesamten Jährlichen Steuereinnahmen nur zum zusätzlich aufstocken.
Wenn mir jemand aufzeigen kann wie das finanziert wird nur zu und ich werde dafür arbeiten das das so kommt.

Völlig unabhängig von der Bezahlbarkeit sehe ich durchaus Menschen welche auch in unserem Land in echter Armut leben. Das sind aber bei weiten keine 13 Millionen bzw 16%.
Man muss aufpassen, Armut ist nicht gleich Armut.
 
Also um das Medianeinkommen von ~3200€ zu erhalten muss ein Stundenlohn von ~21€ bei einer 38 Stunden Woche gezahlt werden. Wer Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet hat ~2100€. Damit liegt er bei 65% des Medianeinkommens und gilt damit fast zu denjenigen welche Armutsgefährdet sind.
Nun nehmen wir einfach mal an 16 Millionen Menschen liegen bei 60% des Medianeinkommens. Sprich 1900€. Wie das Geld zustande kommt ob mit Arbeit oder als Leistung ist dabei für die Betrachtung egal.
Auf welchen wert wollen wir diesen Betrag noch aufstocken. Wie gesagt es geht hierbei nicht mehr darum, dass die Menschen in existentieller Armut leben. Der Staat stellt ja grundsätzlich die Grundbedürfnisse sicher. Also wie hoch?
75% des Medianeinkommens für weitere Teilhabe? Da wären wir bei 2400€. Das ist eine Differenz von 500€ die jetzt 16 Millionen Menschen bekommen. Die tatsächlichen zahlen werden abweichen da es durchaus Menschen gibt welche weniger als 60% haben. Eventuell sollte man jedoch auch die Einkommen aufstocken welche die Höhe von 2500€ nicht erreichen. Auch diese lassen wir außen vor. Also 500€ je Monat sind 6000€ per Anno. Das sind für 13 Millionen Menschen ein Betrag von 78 Mrd € jährlich. Zusätzlich zu dem was bisher schon gezahlt wird. Also ca 10% der gesamten Jährlichen Steuereinnahmen nur zum zusätzlich aufstocken.
Wenn mir jemand aufzeigen kann wie das finanziert wird nur zu und ich werde dafür arbeiten das das so kommt.
Erstens wird man nicht 16 Millionen Menschen aufstocken. Die Hälfte bekommt ja schon Bürgergeld. Und wenn aufgestockt wird, dann nicht auf 75% Medianeinkommen das sollte klar sein. Sondern auf den maximalen Bürgergeldsatz. Und es macht schon einen Unterschied ob man arbeitet oder nicht arbeitet. Nochmal: wer Vollzeit arbeitet sollte sich selber versorgen können ohne auf Hilfe das Staates angewiesen zu sein! Dann müssen die Arbeitgeber eben entsprechend bezahlen.
Man muss aufpassen, Armut ist nicht gleich Armut.
Wie ich schon schrieb: man kann alles relativieren! ;)
 
Wie ich schon schrieb: man kann alles relativieren! ;)
Das hat wenig mit relativieren zu tun. Also alle auf Bürgergeld Niveau?
Sondern auf den maximalen Bürgergeldsatz.
Also der Maximalsatz des Bürgergeldes ist für eine Einzelne Person bei 563€. Also sogar wesentlich weniger als nach der Grenze zur Armutsgefährdung.
Da das ja jeder mindestens bekommt verstehe ich die Aufregung jetzt nicht.

Okay lese gerade da kommen noch Kosten für Wohnung und Heizung oben auf. Ich nehme die Zahlen wie vom Arbeitsamt. 410€. Macht unterm strich 973€.
Also 973€ mindestens für jeden und alles ist Tuti?
 
Das hat wenig mit relativieren zu tun. Also alle auf Bürgergeld Niveau?

Also der Maximalsatz des Bürgergeldes ist für eine Einzelne Person bei 563€. Also sogar wesentlich weniger als nach der Grenze zur Armutsgefährdung.
Da das ja jeder mindestens bekommt verstehe ich die Aufregung jetzt nicht.

Okay lese gerade da kommen noch Kosten für Wohnung und Heizung oben auf. Ich nehme die Zahlen wie vom Arbeitsamt. 410€. Macht unterm strich 973€.
Also 973€ mindestens für jeden und alles ist Tuti?
Ich schrieb doch es je nachdem wo man wohnt unterschiedlich sein kann.

In manchen Städten kostet die Wohnung alleine doch schon 1000 Euro. Selbst eine kleine.
 
@Andreas1975 die von dir genannten 1450€ sind zu viel zum Sterben und zu wenig zum Leben. Wenn man sich heute die Lebenshaltungskosten anschaut, dann trägt unser Staat schon einen Teil dazu bei, dass diese so hoch sind. Zum Beispiel die Energiekosten. Diese legen die Produzenten natürlich auf ihre Produkte um, sprich alles wird teurer. Nenne mir doch bitte ein paar Beispiele was in den letzten Jahren billiger geworden ist und die Lebenshaltungskosten gesenkt hat?
 
Die Leistungen der Sozialhilfe/Grundsicherung sind von 2018 bis 2024 563€ gestiegen. Das entspricht ca 35%.
Die Lebenshaltungkosten stiegen in diesem Zeitraum um ~28%.

Ja vieles wird teurer allerdings wurde dem gerade in der Grundsicherung Rechnung getragen. Auch wenn ich den Betrag grundsätzlich für zu niedrig halte.
Im gleichen Zeitraum ist der Mindestlohn von 8,87€ auf 13,90€ gestiegen. Das entspricht einer Steigerung von 57%. Wer Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet hat mehr als die angesprochenen 1450€.

Das Leben ist teurer geworden und ja auch der Staat hat seinen Anteil daran. Allerdings hat da wo der Staat eingreifen kann dieses auch gemacht. Was er beim Mindestlohn aber besser hätte bleiben lassen. Da es Aufgabe der Tarifparteien ist sich zu einigen.
 
Wer Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet hat mehr als die angesprochenen 1450€.
Bei Steuerklasse 1 sind es 1.680 € im Monat. Wohnt man in Regionen wo die Mieten sehr hoch sind wird das fast alles schnell dadurch aufgefressen!
Allerdings hat da wo der Staat eingreifen kann dieses auch gemacht. Was er beim Mindestlohn aber besser hätte bleiben lassen. Da es Aufgabe der Tarifparteien ist sich zu einigen.
Nur gibt es in bestimmten Bereichen keine Tarifabdeckung. Da hätten die Arbeitgeber dann nie freiwillig mehr gezahlt.
 
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