Bundestagswahlen 2025 // aktuelle politische Lage und Wahlkampf

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Oder planst du einen Umsturz? ;)
Das planen Menschen unter Hammer und Sichel immer.
Ich schrieb es doch: wenn Menschen trotz Vollzeitbeschäftigung noch aufstocken müssen, stimmt da was nicht.
Aber immer noch nicht gesagt was bei uns ein fairer Lohn ist.

Btw nach mir täten jedwege Subventionen für die Wirtschaft gestrichen. Unternehmen welche nicht wirtschaftlich sind muss man halt, auch wenn es wehtut, den Weg gehen lassen welcher die Wirtschaft vorsieht.
 
Aber immer noch nicht gesagt was bei uns ein fairer Lohn ist.
Kommt wohl darauf an, wen man fragt.
Ein Lohn sollte erst mal reichen, um ein anständiges Leben führen zu können, um an der Gesellschaft teil nehmen zu können und um im Alter von der daraus resultierten Rente in Würde und Selbstachtung leben zu können.
Der andere sagt, dass es keinen fairen Lohn gibt, da selbst die gleiche Tätigkeit unterschiedlich entlohnt wird.
 
Vielleicht sollten sie mal nicht so profitgeil sein und ihre Gewinnspannen reduzieren.
Soviel Gewinn bleibt da meist garnicht...ich sehs an meiner Steuerdingsbums von 2023...
Jetzt fang aber nocht von VW und Konsorten an...da muss niemand Hingern...die Kaifen sich Häuser wie ich nen Gebrauchtwagen. :ugly:
 
Aber irgendwie steht das so gar nichts Neues drin?! Das ist doch einfach nur CDU Standard, die alten Latschen von gestern.

MfG
Sofern ich das Programm der Union richtig verstanden habe, geht es Steuersenkungen im Bereich von 100 Milliarden Euro. Wobei es keine genauen Zahlen der Union gibt. Alles ist sehr wage gehgalten und biete viel Spekulationsspielraum. Die geplante Rentenreform ist hingegen bei der SPD geklaut.
Soviel Gewinn bleibt da meist garnicht...ich sehs an meiner Steuerdingsbums von 2023...
Ich muss nur meine Firma anschauen, die keine AG ist, sondern von seinem Besitzer geführt wird. Der bereichert sicxh jetzt nicht wirklich (natürlich führt er ein gutes Leben). Jeder Cent3 wird reinvestiert. So sind wir in der Lage, schnell auf einen veränderten Markt reagieren zu können und haben den Wandel zur Elektromobilität praktisch abgeschlossen und sich breiter aufgestellt, was die Abnehmer unserer Produkte angeht.
 
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Man muss ja auch hart zwischen den Firmen unterscheiden, die vom Eigentümer geführt werden und bei denen er auch noch arbeitet und den großen Konzernen unterscheiden, die von Superreichen kontrolliert und besessen werden. Niemand hat was gegen den kleine Handwerker und sein Firma.
 
Man muss ja auch hart zwischen den Firmen unterscheiden, die vom Eigentümer geführt werden und bei denen er auch noch arbeitet und den großen Konzernen unterscheiden, die von Superreichen kontrolliert und besessen werden. Niemand hat was gegen den kleine Handwerker und sein Firma.
Man müsste den Kapitalismus demokratisieren. Aber dafür gibt es eben keine politischen Mehrheiten.
 
Man müsste den Kapitalismus demokratisieren. Aber dafür gibt es eben keine politischen Mehrheiten.
Der Kapitalismus ist demokratisiert, oder kannst du nicht durch dein Kreuz auf dem Stimmzettel bestimmen welche Art von Wirtschaftspolitik du gerne politisch gemacht sehen würdest?
Was du meinst ist das man den Kapitalismus mehr "sozialisieren" müsste (es wird immer von sozialer Marktwirtschaft gefasselt, aber wirklich etwas dafür getan wird eigentlich nicht, ehr sogar das Gegenteil), wofür es aber keinerlei Mehrheiten gibt und das nicht nur nicht in der Politik, sondern auch beim Wählerwillen. ;)
 
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Die Belegschaft entscheidet also mit, wie sich ein Unternehmen entwickelt?
Du willst also Basisdemokratie in Großunternehmen / Konzernen, mit hunderten und (zehn)tausenden Beschäftigten, oft in mehreren Ländern über den Globus verteilt?

Viel Spaß, das wird so nicht funktionieren, wie du dir das vielleicht erhoffen magst und die Entscheidungsfindung und Kursausrichtung ehr noch zusätzlich lähmen.
 
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Ja, in Afrika fehlt das revolutionäre Klassenbewusstsein.
In Afrika fehlt die Wirtschaftsstruktur, die so eine Denkweise in der Breite erst erschafft.
Was auch stimmt. Was Markus Lanz da gestern abgezogen hat, war alles andere als journalistisch objektiv und unparteiisch.
Abseits von seinen persönlichen Ansichten ist es zu 99% klar, dass die CDU in allen Bundesregierungen dieses Jahrzehnts vertreten sein wird - Wetten können gerne angenommen werden - und dementsprechend beißt er nicht in die Hand, die ihn füttert.
Wir schauen mal wie es kommt, könnte CDU, Grünen und SPD werden, denke ich.
Davon ist auszugehen. Geht ja nicht anders, wenn die CDU sich nicht AfD oder BSW ins Boot holen will.
Klaro. Oder warum denkst du, dass man heutzutage für eine Handwerkerstunde je nach Region schon bis zu 100 € netto bezahlen darf?
Dann frage ich mal, wie viel davon Lohnkosten sind und wie viel von den Lohnkosten der Handwerker netto bekommt. Da liegt das Problem. Die Löhne sind nicht zu hoch, die Abgaben sind viel zu hoch.
Wie viele Handwerker bekommen denn Mindestlohn?
Wenige, aber die meisten bekommen nicht so viel mehr (~30%) für ihre 40h/Woche.
Natürlich, wenn ich mich weigere mich ausbeuten zu lassen, wird das Bürgergeld gekürzt.
Du hast immer die Wahl, selbstständig zu werden oder dir eine Arbeit zu suchen, bei der du ordentlich verdienst.
Wenn sie die Möglichkeit dazu bekommen bestimmt. Aber viele haben auch noch Familie zu ernähren und arbeiten Vollzeit. Dann ist das schwieriger.
Schwierig, aber nicht unmöglich. Mit Entschlossenheit und Disziplin geht viel. Erst recht mit Begeisterung. Wenn einer nicht bereit ist, zu tun, was nötig ist, dann ist das seine Entscheidung und auch sein Problem.
Ihr diskutiert Symptome, nicht Ursachen
Keine Sorge, das machen wir hier immer. Sonst würde das hier ja auch der "Tier-Mensch Basispsychologie und Anthropologie-Thread" sein und kein Thread, der sich mit deutscher Tagespolitik beschäftigt.
Der Kapitalismus endet immer in Ausbeutung und Unterdrückung.
Nein.
Guckt euch die Entwicklung der Löhne der Arbeitenden und die Vermögen der oberen 5% an.
Das liegt nicht am Kapitalismus per se, sondern ist eine Folge der industriellen Entwicklung, der Globalisierung und Digitalisierung, der überbedeutenden Verwaltungsklasse und der übermäßigen Individualgesellschaft. Und wenn ich paar Minuten weiter überlege, fallen mir sicher noch andere Gründe ein.
Wir brauchen einen Systemwechsel und den ökologischen Sozialismus.
Nö. Sozialismus endet irgendwann auch in einer Dystopie. Oft schon gleich zu Beginn mit dem Systemwechsel, sonst einige Jahrzehnte später.
 
Dann frage ich mal, wie viel davon Lohnkosten sind und wie viel von den Lohnkosten der Handwerker netto bekommt. Da liegt das Problem. Die Löhne sind nicht zu hoch, die Abgaben sind viel zu hoch.
Die Abgaben sind noch viel zu niedrig - jedenfalls, wenn man das Kranken-, Pflege-, Renten- und Sozialsystem am Laufen halten will.

Aber auch du machst hier den Fehler zu denken, dass die gestiegenen Stundenpreise lediglich am Lohn der eigenen Angestellten liegt. Falsch! Die Zulieferer, Fremdfirmen, alle schlagen ihre Lohnkosten auf ihre Produkte und Leistungen drauf. Und so entsteht besagt Inflation bei Dienstleistungen.
 
Du willst also Basisdemokratie in Großunternehmen / Konzernen, mit hunderten und (zehn)tausenden Beschäftigten, oft in mehreren Ländern über den Globus verteilt?
Die aber nur einen Vorstand haben, der für alle entscheidet und der vom Besitzer, also den Aktionären bestimmt wird, genauso wie der Aufsichtsrad bestimmt wird. Suspekt ist doch, wie viele Manager vom vorstand in den Aufsichtsrat wechseln.
Bei mir sind die Beschäftigen die Besitzer und entscheiden gemeinsam über die Ausrichtung des Unternehmens.
Der Vorstand wird von den Mitarbeitern bestimmt, die dann die Entscheidungen fällen. eben genauso wie es ein Parlament macht, dessen Vertreter gewählt wurden.
Da auch der Vorstand auch Besitzer ist, wird man eher langfristige Entscheidungen treffen als irgendwelche Leute, die extern best3immt wurden und die sich nicht mit dem Unternehmen identifizieren.
 
Ja stimmt du hast Recht. Ich hatte ihn nur zitiert und der hatte das wirklich so gesagt.
...
Populismus pur!

Wenn das so gesagt wurde, dann war das nicht mehr Populismus, sondern dann war das eine glatte Lüge. Gute Moderatoren sollten solche Leute der Plattform verweisen :ugly: .


Dennoch muss man weiterhin differenzieren, denn wenn Unternehmen vererbt werden kann man gebundenes Kapital nicht einfach versteuern, denn das Geld dafür müsste man dann aus der Firma nehmen, mit teils drastischen Konsequenzen, Verkäufe, Entlassungen und so weiter. So einfach, wie dargestellt, ist es dann eben doch nicht. :-)

Diese Umstellungsproblematik sollte/muss man aber nicht durch Geschenke an Vermögende ""lösen"".
Mein (schon x-fach geposteter) Vorschlag wären z.B. zinsarme Kredite von staatlicher Seite (KfW oder so): Wenn jemand ein Unternehmen im Wert von 5 Millionen erbt und davon auf 4,5 Millionen eine Steuer von 33% zahlen muss, dann hat er die 1,5 Millionen natürlich eher nicht in cash rumliegen.
=> Problem.
Aber er hat gerade zusätzliche Sicherheiten im Wert von 5 Millionen erhalten. Damit sollte es überhaupt kein Problem sein, einen Kredit in Höhe von 1,5 Millionen aufzunehmen, Tilgungsfrist 30 Jahre, 0,5% Zinsen. Das sind Inflationsbereinigt weniger als 1% des Unternehmenwerts pro Jahr, also nur ein kleiner Teil der Gewinne, die ein überlebensfähiges Unternehmen abwirft.
=> Problem gelöst.

(Unternehmen, die so schlecht laufen, dass sie <<1% Rendite abwerfen, sind so oder so nicht überlebensfähig. Die würden die meisten bislang nicht damit betrauten Erben schlicht an die nächstbeste Heuschrecke verkaufen. Dann wären die Jobs genauso weg, aber die 5 Millionen gratis bei beim Erben, statt teilweise bei der Allgemeinheit.)


Mich regt auf das die Medien und Moderatoren da mitmachen. Neuerdings auch die ÖR.

Leider nicht "neuerdings". Das Niveau bei den ÖR ist seit langem am Fallen, wie man bei den manchmal noch wiederholten, alten Dokus immer wieder sehen kann. Ist ja auch wunder: Die sollen seit Jahrzehnten immer stärker sparen und zugleich auf immer mehr Wegen etwas senden, dass immer mehr Leute konsumieren wollen. Also genau das gleiche Dilemma, dass auch bei den Privaten jegliche Qualität und Wissensvermittlung rar macht.


Lohndumping und einkalkulierte staatliche Subventionen sind aber auch keine Lösung.^^

Jein. Für das Problem "es gibt nur noch vorübergehend benötigte Spezialistenjobs und simpelste Dienstleistungen, denen der Kapitalismus kaum Wert beimisst", ist das sehr wohl eine Lösung. Genaugenommen sogar die einzige. Man muss sich das dann aber auch endlich mal eingestehen und statt Sanktionspaketen für Leute mit wenig Glück im Leben eine echte ""negative Lohnsteuer"" einführen. Es ist nämlich für unsere Gesellschaft (und auch die Umwelt) Mal besser, wenn eine gewisse Leistung von einem hiesigen Arbeitnehmer für 1000 € Lohn + 1000 € Stütze erbracht wird, welche inklusive Rezirkulation 1000 € Steuereinnahmen bringen als wenn der Job für 800 € Lohn + 500 € Transport & Co an einen Chinesen geht, während dem Haushalt des nicht-mehr-Arbeitnehmers hier 1500 € Stütze gezahlt werden müssen.


Klaro. Oder warum denkst du, dass man heutzutage für eine Handwerkerstunde je nach Region schon bis zu 100 € netto bezahlen darf?

Keine Handwerkerstunde kostet auch nur annähernd 100 €, weil der Mindestlohn über 12 € gestiegen ist...
An Stundensätzen dieser Art verdient sich immer ein Unternehmer eine goldene Nase. Das kann im Kleingewerbe durchaus der Handwerker selbst sein und wenn er entsprechende Arbeit abliefert, sei ihm das vielleicht sogar gegönnt. Aber dann liegt seine Kalkulation eben schon meilenweit über dem Mindestlohn.
 
Der Grund für die Erhöhung war vorwiegend die Koppelung an der Inflation, die eben sehr hoch ausgefallen ist.:
"aktuelle Inflation stärker berücksichtigt"


Wenn der Mindestlohn steigt, steigt nicht automatisch das Bürgergeld, nur wenn das Gesamteinkommen-/ und Inflation steigen

Die Inflation, und ganz besonders bei den Preisen des für die HartzIV-Rechnungen zugrundegelegte Teil des Standardwarenkorbs, hängt aber maßgeblich vom Mindestlohn ab. Der triggered die Preissteigerungen im gesamten Einzelhandel, Lebensmittel, Alltagsdienstleigungen, etc., die man von HartzIV bezahlen können muss, um zu überleben. Denn das erarbeiten eben allesamt Mindestlöhner. Da hat Seahawk einfach nur recht.

Und verrät jetzt auch nicht gerade eine Geheimnis: Abseits einiger Populisten war das schon Jahrzehnte vor der Mindestlohneinführung eines der Hauptargumente gegen eben diese: Ein Mindestlohn x% über einem gegebenen Verdienst steigert nicht den Realohne der ärmsten um x%. Sondern er verringert nur die Lohnspreizung um den Absolutbetrag, den Rest frisst die Inflation wieder auf. Und die frisst nicht nur am Gehalt des Mindestlöhners, sondern an allen Gehältern. So werden zwar die allerärmsten etwas weniger arm, aber es rutschen auch immer mehr Leute in die "ein Bisschen arm"-Gruppe ab.

(In einem geschlossenen System wäre ein Mindestlohn dennoch sinnvoll, da er so eben die Einkommensschere schließt. In einem offenen System wie Deutschland hat man aber einer gewissen Grenze aber Shrinkflation und es werden nur noch die Reichen ärmer, während die Ärmsten von ihrem nominell gestiegenen Mindestlohn trotzdem kein Bisschen mehr oder im Extremfall sogar weniger kaufen können.)

Abstiegsängste würde man jedenfalls eher mit steigender Tarifpflicht bekämpfen.


Wenn man seinen Job kündigt, bekommt man erst mal Arbeitslosengeld 1. Da man aber gesperrt wird, weil man den Jobverlust selbst verschuldet hat, kann man für die Sperrzeit Bürgergeld beantragen und bekommt das auch genehmigt.

Ist dem so? Zumindest beim originalen HartzIV war das eben nicht so. Da galten die 3 Monate auch für ALGII. Und wenn ich mir die Debatte über ""Jobverweigerer"" so angucke, scheint sich daran nichts geändert zu haben.


In Deutschland wird doch jeder ausgebeutet, geplündert, beklaut, nenne es wie du willst, ist alles das gleiche.
Die viel zu hohen Steuern, stark erhöhten Energiekosten, überteuerte Lebensmittel usw und so sofort und das alles hausgemacht durch die derzeitige ach so tolle Regierung, die alles gegen die Wand fährt, was man gegen die Wand fahren kann! Aber hey wir wissen ja alle, dass nur einer daran Schuld sein kann🤣 Putin natürlich!!! 🤦🏻‍♂️
[niveauanpass]Ich dachte, Batterieautos kann man gar nicht fahren und Fahrräder sowieso nicht? Also kann die derzeitige Regierung auch nichts vor die Wand gefahren haben![/angepasstesniveauwiederverlass]


Warum haben se nix gelernt? Selbst schuld...man könnte sich ja noch weiterbilden, aber das ist zu unbequem.
Zumal viele Firmen ja garnicht mehr so auf Abschluss/Ausbildung gucken...

Krieg mal im fortgeschrittenen Alter ne Leerstelle. Insbesondere, wenn du die typische deutsche Schulbildung genossen hast (also so gut wie keine) und deine Familie das leider nicht mit Elternbildung kompensieren konnte, weswegen du als ungebildeter ins Rennen gestartet bist. Und selbst wenn es mit der Lehre klappt: Wie kriegt man vom Lehrlingssold eine schon bestehende Familie ernährt?

Wer einmal das falsche gelernt hat, sitzt in Deutschland schnell in der Armutsfalle. Und wie oben schon geschrieben: Das wird in der Wirtschaft der Zukunft eher die Regel denn die Ausnahme sein, dass man was falsches gelernt hat, denn bei immer größeren Spezialisierungsanforderungen werden immer weniger zu den Glücklichen zählen, die gerade gesucht werden.


Es ist nicht so, dass nichts dran ist an dem was du da schreibst aber ich denke das geht hier zu tief mit Hinblick auf die Bundestagswahlen.

Welcher der aktuell wählbaren Parteien entsprechenden deinen politischen und formulierten Vorstellungen?

MfG

Seitdem die Linke sich gespalten hat in "Putin Fans" und "Leute, die noch nicht wissen, was sie wollen", sehe ich jedenfalls keine sozialistische Partei mehr und das eine wirklich ökologische im Bundestag saß, ist auch schon rund 10 Jahre her. Letztere gäbe es immerhin noch außerhalb - aber durchgängig ohne sozialistischen Einschlag. Von den regelmäßig wählbaren Vereinen kann den allenfalls noch die MLPD für sich beanspruchen, wobei die ja eigentlich per Definition schon post-sozialistisch sind, auf keinen Fall aber ökologisch.


Das ist alles so dumm, dass ich am liebsten schreien möchte.

Wenn du jedesmal schreien willst, wenn Merz was dummes sagst, dann solltest du schon für die nächste Monate Gebärdensprache lernen, für die nächsten Jahre sowieso. Verbal wirst du dich jedenfalls nicht mehr äußern können.


Warum sollte ein Handwerker - also mindestens ein Geselle - auch Mindestlohn bekommen.

Kannst die Rumänen auf der Baustelle ja mal fragen, mit was sie unterm Strich nach Hause fahren. Das ist teilweise noch unter Mindestlohn.

Aber wie gesagt: Wenn für deren Arbeit am Ende >100 €/h auf der Rechnung stehen, dann liegt das nicht am Mindestlohn. Sondern dann liegt das an den Sub-(Sub-(Sub-(Sub-)))Unternehmern in der Kette zwischen Rumänen und Rechnungssteller, die alle kaum einen Fingern krum machen, aber jeder pro geleistete Arbeitsstunde mehr als einen Mindestlohn abzweigen. Vergleiche auch KFZ-Handwerk: Die Monteuersstunden bei Vertragswerkständen erreichen schon länger diese Höhe. Aber dieses Geld geht halt nicht mal zur Hälfte an den Monteuer (obwohl der deutlich über Mindestlohn bekommt), sondern größtenteils ans Werk, an angegliderte Firmen, die erzwungene Technik anbieten oder/und an den Autohausbetreiber.
 
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