Bundestagswahlen 2025 // aktuelle politische Lage und Wahlkampf

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Blöd, dass ich Schnellleser bin. :)
Gerade das Paper heruntergeladen und festgestellt, dass die Studie
a)
aus den USA ist - OK, aber die Hire-and-Fire Gesetze sind da dann doch "etwas" anders als bei uns.

b)
Die Studie von 2019 bis 2023 ging.
Da ist im Prinzip die Covid-Zeit mit inkludiert und miteinander verwurschtelt.
Die Kernfrage, hat sich was an der Motivations- und Leistungslage zw. der Covidzeit und der heutigen Zeit was verändert, als dass man Argumente für oder gegen die "Rückholung" hat, bleib unbeantwortet.
Schwach, wenn der Redakteur vom Mangaermagazin nicht mal das Paper liest oder gar versteht.

Paper:

Auszug (Quelle identisch mit Paper):
Anhang anzeigen 1481445
Na dann zeig du doch einfach jene Studien die aktuell sind und wie von dir behauptet das Gegenteil aufzeigen. Ich kann dir nämlich auch aus meinem Unternehmen berichten wo die Produktivität nicht eingebrochen ist sondern sogar leicht zugenommen hat. Dennoch würde ich nicht wie du von meiner eigenen Erfahrung auf alle schießen. ;-)

Wie gesagt, die meiste aktuellen Studien zu diesem Thema kommen zu dem Schluss, dass die Produktivität nicht messbar sinkt und teilweise sogar eher leicht steigt, sowie die Bereitschaft für Überstunden und extra Arbeit. Es ist eher ein Mythos dass sie irgendetwas um 40% einbricht.

Oder verschieben wir lieber das Thema woanders hin, damit wir uns hier wieder mehr um die Bundestagswahlen kümmern können? ;-)

Wie gesagt, ich wäre für ein Recht auf Homeoffice, das würde, siehe oben, in vielerlei Hinsicht sich sehr positiv auswirken.

MfG

MfG
 
Wieder so etwas, wo man sich wünscht, dass der Postende sich seine Quellen vorher einmal angeschaut hätte. -.-
Na ja, die entscheidende Passage steht irgendwo mittendrin.
Muss beruflich oft solche Dokumente, sprich Papers ganz schnell scannen und das Wesentliche herausziehen - hab da Übung drinnen.
 
Na dann zeig du doch einfach jene Studien die aktuell sind und wie von dir behauptet das Gegenteil aufzeigen. Ich kann dir nämlich auch aus meinem Unternehmen berichten wo die Produktivität nicht eingebrochen ist sondern sogar leicht zugenommen hat. Dennoch würde ich nicht wie du von meiner eigenen Erfahrung auf alle schießen. ;-)
Ich habe doch oben geschrieben, dass ich nix Aktuelles gefunden habe :ka: , die so was verifizieren können.
Ehrlich gesagt habe ich gar keine Studie dazu gefunden.
Und - ja, das mag schon sein, dass es solche Unternehmen gibt.
Ich habe ja oben nirgendwo geschrieben, dass es nicht so wäre, sondern lediglich aufgezeigt, dass der Trend zur "Rückholung" im Großraum München ebenso ist und dabei gemutmaßt, dass es hierzu Gründe gibt - wie auch immer die sind.
Ich schließe ja nicht von unserem Institut auf die bundesrepublikanische Bevölkerung.
Wie gesagt, die meiste aktuellen Studien zu diesem Thema kommen zu dem Schluss, dass die Produktivität nicht messbar sinkt und teilweise sogar eher leicht steigt, sowie die Bereitschaft für Überstunden und extra Arbeit. Es ist eher ein Mythos dass sie irgendetwas um 40% einbricht.

MfG
Das ist kein Mythos, sondern die singuläre Einbruchssituation an unserem Institut, ich habe das in keiner Weise verallgemeinert.
Mag ja sein, dass hier lauter faule Kollegen daheim rumflaggen, ich weiss es nicht.
Ich kontrolliere ja nicht meine Kollegen, sondern erzähle nur die Beweggründe von unserer Firmenetage.

Und natürlich hat dann die etwas gegen ein Grundrecht darauf - ist doch logisch.

Das muss ja nicht deckungsgleich mit meiner Meinung sein.

Aber du musst eben dann ebenso Argumente geltern lassen, wie du oben schreibts "ich kann dir viele Unternehmen nenne, bei denen es nicht so ist".
Ich lasse das stehen und mag dir das glauben.
Nur ist das eben in beiden Fällen keine wissenschaftliche Basis zur Bewertung einer Gesetzesvorlage.
 
Wie gesagt, ich wäre für ein Recht auf Homeoffice, das würde, siehe oben, in vielerlei Hinsicht sich sehr positiv auswirken.
Ich denke, dass ein Recht auf Homeoffice der falsche Weg ist und nur eine Option bleiben sollte, weil es doch sehr auf den jeweiligen Arbeitnehmer ankommt, ob er im Homeoffice genauso oder besser performt als unter den Augen eines Vorgesetzten im Betrieb.
 
Ich mache das aber nicht anders als du durch den Job als Wissenschaftler. Und ich bin nur doofer Realschüler mit Handwerksausbildung. ;)
Seit wann ist ein Handwerker doof?
Vermutlich hast du ein weitaus erfüllteres Berufleben als ich, der am Ende jeden Tages konstatiert:
Toll, wieder tonnenweise Dateien gesichtet und kein Ergebnis...
Ich habe schon viereckige Augen - echt jetzt!
Ich denke, dass ein Recht auf Homeoffice der falsche Weg ist und nur eine Option bleiben sollte, weil es doch sehr auf den jeweiligen Arbeitnehmer ankommt, ob er im Homeoffice genauso oder besser performt als unter den Augen eines Vorgesetzten im Betrieb.
Ich dnek auch, dass man das von Firma zu Firma individuell machen sollte.
Bei den einen funktionierts und bei den anderen eben nicht.
 
Ich denke, dass ein Recht auf Homeoffice der falsche Weg ist und nur eine Option bleiben sollte, weil es doch sehr auf den jeweiligen Arbeitnehmer ankommt, ob er im Homeoffice genauso oder besser performt als unter den Augen eines Vorgesetzten im Betrieb.
Und die corona-zeit hat denke ich sehr gut aufgezeigt, dass an diesem Mythos nicht so viel dran ist, denn mir sind, wie gesagt, keine Einbruchszahlen aufgrund der Homeoffice Arbeit bekannt, dir?

Gerade im Zuge der Klimatransformation wäre das ein absolutes Prokriterium in so vielerlei Hinsicht aber gegen die Wirtschaftslobby ist es schwer anzukommen, politisch kann ich das nachvollziehen, ideologisch ist es aber falsch.

MfG
Das muss ja nicht deckungsgleich mit meiner Meinung sein.

Aber du musst eben dann ebenso Argumente geltern lassen, wie du oben schreibts "ich kann dir viele Unternehmen nenne, bei denen es nicht so ist".
Ich lasse das stehen und mag dir das glauben.
Nur ist das eben in beiden Fällen keine wissenschaftliche Basis zur Bewertung einer Gesetzesvorlage.
Das habe ich doch überhaupt nirgends geschrieben? Ich habe lediglich von meinem Unternehmen geschrieben und auf Studien verwiesen die aufzeigen, dass es Produktivitätseinbruch gibt.^^

"Ich kann dir nämlich auch aus meinem Unternehmen berichten wo die Produktivität nicht eingebrochen ist"

MfG
 
Also, nur um es klarzustellen:
Ich finde bestimmte Aspekte von Homeoffice auch toll und ich sehe auch wirklich Vorteile.
Gerade z. B. für Alleinerziehende ist so was ein Segen.

Ich sehe es aber eben problematisch, wenn man so was extrem verallgemeinert oder gar vorschreibt und hernach mehr Schaden denn Nutzen daraus entsteht.

Die Gesellschaft unterliegt einem stetigen Wandel, ebenso die Art der Beschäftigung.
Homeoffice in Coronazeit war eine Notlösung, damit überhaupt noch was gearbeitet wurde.
Und viel hielten sich daran, ob nun aus Angst um ihren Job, oder weil es ihnen tatsächlich so Spass gemacht hat oder weil sie einen persönlichen Nutzen davon hatten.
Eventuell sogar einige aus Loyalität zum Arbeitgeber - wer weiss das alles schon.

Ich denke, man muss den Gesinnungswandel in Firmen abwarten, neue Generationen von Leadern abwarten, neue Beschäftigungsmoidelle abwarten. Das ist eine sehr volatile Sache.
Vieles wird sich von ganz alleine lösen, einige hat sich schon gelöst und die meinethalben Altvorderen werden u. U. erkennen, dass sie sich mit einer Anwesentheitspflicht Nachteile einkaufen.
Letztlich geht es bei jedem Unternehmen egal mit welchem Produkt nur um das eine:
Haste gute, motivierte Mitarbeiter, läuft das Geschäft, haste die nicht, wirste früher oder später Pleite gehen.
 
Ja. In der Behörde, wo meine Frau arbeitet. Bei der VW-Tochtergesellschaft, wo ein sehr guter Freund von uns beiden im Controlling arbeitet. Bei dem Spritzdruckgussunternehmen, wo einer meiner besten Buddies in der Entwicklung arbeitet. Bei der Behörde, wo die beste Freundin meiner Frau arbeitet. Bei der Firma, wo die Frau eines meiner Projektunternehmer die Personalleitung hat. In der Baufirma, in der ein anderer Buddy als Bauingenieur unterwegs ist. Überall dort haben die Geschäftsleitungen erleben dürfen, dass nach Corona die Leistungsbereitschaft im Homeoffice deutlich abgenommen hat. Der absurdeste Moment war wohl bei meiner Frau, wo ein Typ an einem bestimmten Tag keinen Onlinemeetings beiwohnen kann, weil er da Waschtag hat. Zugegeben, so etwas kann man sich nur im ÖD leisten.
 
Überall dort haben die Geschäftsleitungen erleben dürfen, dass nach Corona die Leistungsbereitschaft im Homeoffice deutlich abgenommen hat.
Und ich dachte und habe es unserer Regierung geglaubt, dass die Corona Impfungen ohne gravierende Nebenwirkungen sind. Irgendwas muss diesen massiven Abfall ja erzeugt haben. Was für eine Erkenntnis ;)
 
Und ich dachte und habe es unserer Regierung geglaubt, dass die Corona Impfungen ohne gravierende Nebenwirkungen sind. Irgendwas muss diesen massiven Abfall ja erzeugt haben. Was für eine Erkenntnis ;)
Bitte jetzt hier keine Verschwörungsthemen, es ist ja nur sein subjektiver Eindruck, er kennt ja sowieso erstaunlich viel Menschen die immer alles bestätigen was er so sagt. Interessanter wären an der Stelle natürlich Studien die das Aufzeigen da gibt es bis jetzt aber nur Studien die Gegenteiliges aufzeigen.

MfG
 
Bei SPD weiß man auch wie sie es finanzieren wollen, siehe Schuldenbremse.
Der Kanzler hat bei Finanzierungsproblemen noch was bei der ein oder anderen Bank gut. Falls er sich dran erinnern kann.

Ansonsten ist Finanzkompetenz kein SPD Markenzeichen. Muss man sich die entsprechenden Landesregierungen und auch Bundesregierungen unter ihrer Führung anschauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab übrigens den Eindruck, das Thema Homeoffice spielt im Wahlkampf keinerlei Rolle.

Eher mal wieder Migration (irgendwann hätte man es jetzt in den letzten 10 Jahren auch mal regeln können...) und Finanzen und Russlandnähe.
 
dass die Corona Impfungen ohne gravierende Nebenwirkungen sind. [...] ;)
Hehe. Ja. Fähigkeit ist aber nicht mit Bereitschaft zu verwechseln. Wobei, wer weiß, vllt hat die Impfung die Leute auch gelehrt, dass man sich nicht mehr rundbuckeln muss, was den GL natürlich auch nicht schmecken dürfte. ;)

ibt es bis jetzt aber nur Studien die Gegenteiliges aufzeigen.
Welche genau?
er kennt ja sowieso erstaunlich viel Menschen die immer alles bestätigen was er so sagt.
Das ist halt Realismus und weniger Internetwissen. :ka:
 
Ich erlebe es anders, in den Bereichen, wo ich unterwegs bin, ist Homeoffice noch weit verbreitet.

Ein Recht braucht es meiner Meinung nach nicht. Wenn es ein wichtiger Faktor ist, kann man sich einen passenden Arbeitgeber suchen. Ich denke, das ist da durchaus ein Wettbewerbsfaktor.

Nicht alles braucht eine rechtliche Regelung. (Ganz im Gegenteil)
 
Das sollten die Tarifparteien bzw die Arbeitnehmervertretungen innerhalb der Beriebe regeln.
Die sollten allgemein mehr regeln, stattdessen wird immer nach dem Gesetzgeber geschrien.
Bitte jetzt hier keine Verschwörungsthemen, es ist ja nur sein subjektiver Eindruck, er kennt ja sowieso erstaunlich viel Menschen die immer alles bestätigen was er so sagt.
Das nennt man auch Schweizer Taschengumbl :ugly:
Ne, jetzt mal Spaß beiseite. Wenn man nicht im Wald lebt und einen Freundeskreis größer 1 hat, dann kennt man schon Leute. Die Freunde haben ja auch Freunde von Familie und erzählen natürlich, wenn man das Thema anspricht. Da ist es nicht schwer, ein Dutzend Fälle für anekdotische Evidenz zusammenzubekommen.
Selbst ich mit einem eher kleinen Freundeskreis bekomme das ohne Probleme hin, da fällt es Leuten mit größeren Kreisen, die eventuell auch noch extrovertierter sind, sehr leicht.
Die Sache hat natürlich Schwächen. Zum einen kennen sich in der Regel Leute mit ähnlichen Umständen ganz gut. Sicher, es gibt Aussetzer, aber die meisten haben doch vergleichbare Umstände. Dementsprechend decken sich Ansichten und Erfahrungen in einem gewissen Maß. Sind ja Freunde und man freundet sich leichter an, wenn man gut miteinander zurechtkommt^^
 
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