Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Das Dieselfahrverbot hat eher mit Feinstaub zu tun...mein Benziner hat nen Co2 Ausstoß von 208mg/km und mein Diesel nur 166mg/km. Das ist Bürgerschutz statt Umweltschutz.
 
Wegen Feinstaub wurde das ja nicht gemacht. Der kommt eh hauptsächlich durch die Reifen.
Hier hat man aus Umweltgründen teilweise Fahrspuren gesperrt, nun gibt es vermehrt Staus. Teilweise weichen die Autofahrer auf längere Strecken aus. Die Verwaltung hat schon eingestanden, daß der Schadstoffausstoß durch die Sperrungen anstieg. Man mußte es machen um der Gesetzgebung genüge zu tun. Auf wenigen Strecken nahmen die Werte gering ab, auf anderen stark zu.
Ein Gutachten des TÜV ergab, mit flüssigerem Verkehr und der Streichung von Tempo 40 würden sich die Schadstoffwerte senken lassen. Dies liegt allerdings nicht im Trend. Nun wird angedacht trotz der Studie das Tempo auf 30 zu senken. Dies würde wiederum die Staus vermehren.
 
Aber auch nur, weil die bisherige Gesetzgebung krampfhaft versucht, das eigentliche Problem zu umgehen - nämlich dass es insgesamt einfach zu viel Verkehr über die Straße abgewickelt wird. Das ist ein wenig so, als würde man verschmutzte Toiletten dadurch verhindern wollen, dass man die Abflussrohre verkleinert und den Leuten Ernährungsvorschriften macht ... :rollen:
 
Eben. Selbst im Optimalfall bringen die Fahrverbote relativ wenig und wenn man sie bewusst bescheuert umsetzt, so wie bislang geschehen (einzelne Straßenabschnitte,...) sind sie sogar hart Kontraproduktiv. Aber: Letzteres kann man erst späteres messen und solange ersteres behaupten. Und ersteres mag fragwürdig erscheinen, aber genau das ist den verantwortlichen Politikern durchaus recht ("böse DUH" und so) und es ist umsonst und schnell. Und nur um letzteres geht es. Nach 10-15-20 Jahren NICHTSTUN UND ZUSCHAUEN können die Gemeinden eben darauf verklagt werden endlich IRGENDWAS zu tun. Aber die Gerichte haben eben keine Möglichkeit vorzuschreiben, was, und mit den bisherigen beschränkten Erfahrungen kann man Fahrverbote nicht vorneherein als unzureichend ausschließen. Der Zyklus ist also
NOx zu hoch => nichtstun => NOx zu hoch => nichtstun => NOx zu hoch => nichtstun => dazu verdonnert werden etwas gegen NOx zu tun => irgendetwas tun und behaupten, es hilft gegen NOx => 1 Jahr warten, ob das der Fall ist
In Zukunft geht es dann weiter mit => feststellen, dass NOx immer noch zu hoch ist => nichtstun oder unter Zwang den nächsten sinnlosen Schritt ergreifen.

Vermutlich jetzt erst mal mit langer Pause, weil dank Corona tatsächlich einige Problemstädte knapp unter die Grenze gerutscht sind und sich die nächsten 2-3 Jahre erstmal wieder allgemein mit "das ist nur Ausnahme, dass es so hoch ist" oder mit "seht ihr: Farverbote auf 100 m Strecke wirken!" rausreden werden.


Das hat aber übrigens alles nichts mit dem Klimawandel zu tun, sondern nur mit Vortäuschung von Innenstadtbewohnerschutz. Klima ist, in Bezug auf Autoabgase, praktisch nur CO2. Also so Typen wie Eckism, deren Geschäftsmodell es vorsieht, 2-Tonnen-3-Liter-Autos für Transportaufgaben zu nehmen, für die 1,2-Tonnen-1,5-l-Modelle mit (im Zyklus...) 30% weniger Verbrauch reichen würden und damit Strecken zu fahren, die 10 bis 100 mal länger sind, als volkswirtschaftlich sinnvoll unter Bedingungen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit an oder jenseits der Grenzen der Legalität bezüglich Arbeits- und Fahrzeiten sind und dadurch im Großen und Ganzen neben Verkehsinfrastruktur und Klimaschädigung noch weitere Folgekosten in Gesundheits- und Sozialsystemen auf die Allgemein laden. Solche Geschäftsmodelle müssen, wenn wir nicht in einem Verbotsstaat enden wollen, in dem jeder Schritt vorgeschrieben wird, unlukrativ werden.
 
Ich bin zwar nicht pessimistisch, aber den anthropogenen Klimawandel stoppen/eindämmen zu können, da muss schon eine Energie-Revolution her.
Beispielsweise das Fusionskraftwerk oder Sonnenkollektoren, die die gratis Milliarden Terrawatt Sonnenstrahlen einfangen können.

Man sieht doch das Politiker und Lobbyisten nur dämlich quatschen.

Allein die Plastik Vermüllung macht dies sichtbar.
In jedem Kubikmeter Wasser der Weltmeere sind Plastikpartikel nachzuweisen. Wenn es so weitergeht, gibt es 2050 mehr Gewicht Plastik, als Fische/Säugetiere im Wasser.

Auf dem höchsten Berg und tiefsten Punkt der Erde sind Nanopartikel gemessen worden.

Mit jedem Atemzug inhaliert man Nanoplastik.

Selbst Neugeborene haben Partikel in deren Blut.

Aber nein, überflüssige Verpackungen werden nicht verboten, da dies ja viel Ressourcen schonender ist und auch zu viele Arbeitsplätze daran hängen.
 
Ich bin zwar nicht pessimistisch, aber den anthropogenen Klimawandel stoppen/eindämmen zu können, da muss schon eine Energie-Revolution her.
Beispielsweise das Fusionskraftwerk oder Sonnenkollektoren, die die gratis Milliarden Terrawatt Sonnenstrahlen einfangen können.

Man sieht doch das Politiker und Lobbyisten nur dämlich quatschen.

Allein die Plastik Vermüllung macht dies sichtbar.
In jedem Kubikmeter Wasser der Weltmeere sind Plastikpartikel nachzuweisen. Wenn es so weitergeht, gibt es 2050 mehr Gewicht Plastik, als Fische/Säugetiere im Wasser.

Auf dem höchsten Berg und tiefsten Punkt der Erde sind Nanopartikel gemessen worden.

Mit jedem Atemzug inhaliert man Nanoplastik.

Selbst Neugeborene haben Partikel in deren Blut.

Aber nein, überflüssige Verpackungen werden nicht verboten, da dies ja viel Ressourcen schonender ist und auch zu viele Arbeitsplätze daran hängen.
Sicherlich gibt es unzählige zerstörerische Aspekte des Kapitalismus. Als den gravierendsten würde ich die Klimaerhitzung ansehen. Fusionskraftwerk und hypereffiziente Sonnenkollektoren sind leider Wunschdenken. Seit 2007 ist in Frankreich bspw. ein Forschungsreaktor im Bau. Da wurden Milliarden von Euros hineingesteckt. Forschungen sind geplant. Ergebnisse und Erfolge stehen also noch aus. Das Problem mit der Klimaerhitzung ist aber, dass JETZT und konkret gehandelt werden muss, wenn mensch deren existenzbedrohenden Folgen verhindern bzw. abmildern will. Da kann mensch sich nicht auf Forschungsplanungen verlassen. In welchem Zeitraum und Umfang CO2-äquivalenten-Emissionen reduziert werden müssen, kann mensch bspw. hier nachlesen:
Auf Basis dieser Ausgangsdaten wurde 2017 in der Science eine Roadmap mit konkreten Klimaschutzschritten publiziert, mit denen die Paris-Ziele erfüllt werden können. Demnach müssen die weltweiten Treibhausgasemissionen spätestens 2020 ihren Höhepunkt erreichen und anschließend pro Jahrzehnt halbiert werden. Dies bedeutet, dass die Emissionen von 40 Mrd. Tonnen im Jahr 2020 auf 20 Mrd. Tonnen im Jahr 2030, auf 10 Mrd. Tonnen im Jahr 2040 und auf 5 Mrd. Tonnen im Jahr 2050 fallen müssen.
Quelle: Wiki-Artikel Pariser Abkommen
Dies kann schon erreicht werden, auch mit jetzigen Mitteln. Die Stichworte sind ja bereits gefallen:
  • Energiewende (Umstellung auf 100% erneuerbare Energien, Reduzierung von Energieverbrauch (bspw. Häuserdämmung) ...)
  • Verkehrswende (massive Reduzierung des Auto- und Flugverkehrs, Ausbau von ÖPNV und Fahrradinfrastruktur, Vergünstigung des ÖPNVs ...)
  • Agrarwende (Abschaffung der Massentierhaltung, Umstellung auf ökologische Landwirtschaft (Erhalt von Ökosystemen und Tieren)...)
Sicherlich bedeutete dies nicht nur die Umstellung davon, was produziert werden soll, sondern auch wieviel und entsprechend auch dessen, was konsumiert werden kann. Hierein spielt dann meiner Ansicht nach der Zusammenhang der Problematik: der Widerspruch des Wirtschaftswachstums in einem begrenzen System (Planet mit Grenzen an Ressourcenmenge und Belastbarkeit der Ökosysteme), dem politisch begegnet werden muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wunschdenken ist das sicher nicht.
Es gibt Ergebnisse und Erfolge von dem in Frankreich stehenden Fusionskraftwerk.
Quelle: u.a. Prof. Lesch, ZDF Info.

Und es gibt auch schon Sonnenkollektoren, glaube in Marokko, der Licht so bündeln kann, dass mehrere Hundettausend Grad Wärme entsteht. Wärme = Energie.

Stichwort Massentierhaltung.
Die Menschheit MUSS vegan werden, das würde einen riesen Prozentsatz ausmachen.
Klimakiller Nr.1: Methan
 
Keine Erfolge im dem Sinne, dass das Teil schonmal angelaufen ist.
Sondern Erfolge darin, wie man es hinbekommen könnte und welche Lösungen es gibt etc.
 
Stichwort Massentierhaltung.
Die Menschheit MUSS vegan werden, das würde einen riesen Prozentsatz ausmachen.
Klimakiller Nr.1: Methan

Bei solchen Themen geht es doch schon los: Die meisten Veganer sind sich gar nicht im Klaren darüber, dass Veganismus ein Luxus ist und keineswegs der Gegenpol zu Massentierhaltung. Die Zahl der Veganer, die sich gesund und nachhaltig von rein pflanzlichen, sowohl lokal als auch biologisch angebauten Produkten ernähren, ist verschwindend gering.
Gleichzeitig ist es ein Schlag ins Gesicht von Menschen, die tatsächlich ökologisch und nachhaltig leben, weil sie es in ihrem weitestgehend naturbelassenen Lebensraum aus Notwendigkeit heraus schon seit Generationen müssen.

Unzählige Tiere können grüne Biomasse verwerten, die für uns Menschen absolut unverwertbar ist, während deren tierisches Eiweiß durchaus verwertbar ist. Von diesen Tieren beweidete Flächen umzuwandeln, damit dort für Menschen direkt verwertbare, eiweißreiche pflanzliche Nahrung wächst, ist genau das Gegenteil von ökologisch, weil es natürliche Lebensräume zerstört und Monokulturen begünstigt.
Und wenn die Anbauprodukte dieser Monokulturen auch noch um die halbe Welt geschippert werden, damit sich vegane Hippster in ihrer Illusion suhlen können, platzt mir - mit Verlaub - ganz gerne mal der Kragen. Das ist genau die Art von faktenfremder Hyperkompensation, mit der man den Schaden eher vergrößert und die Hürde für echte Lösungsansätze erhöht.

Fakt ist, der heutige Fleischkonsum ist tatsächlich ein gewaltiges Problem. Er muss massiv reduziert und logischerweise durch pflanzliche Ernährung reduziert werden. Eine logische Grenze der Fleischproduktion sehe ich, wenn Tierfutter dort angebaut werden muss, wo direkt Menschenfutter wachsen könnte.
Andererseits sehe ich keinerlei Problem, sondern vielmehr einen Teil der Lösung darin, artgerecht gehaltenen Viechern das zu füttern, was ohnehin für uns unverwertbar oder spätestens als Speiseabfall anfällt, bzw. Flächen für Tierhaltung zu nutzen, die dadurch weniger stark belastet werden als durch die krampfhafte Umwandlung in Ackerland.
Beispielsweise kann Geflügel nahezu überall herumlaufen und ist beim Futter auch auch nicht wählerisch, legt allerdings trotzdem Eier, ohne dass man hormonell nachhelfen müsste und ohne dadurch dem Tier selbst ein Schaden entsteht. Der Ertrag ist natürlich geringer als in Legebatterien, aber genau darum geht es ja: Sich selbst zurücknehmen bis zu einem Bedarf, der ohne Massentierhaltung bedienbar ist.

Es ehrt Veganer, dass sie nicht mitverantwortlich am Leid von Tieren sein möchten, allerdings darf man ein Abstraktionsvermögen und die Einsicht erwarten, dass Tiere auch leiden, wenn man ihre Lebensräume zerstört, statt diese möglichst unbeeinträchtigt mit der Flora und Fauna darin zu nutzen.
Ein Wald bleibt beispielsweise nicht unbeeinflusst, wenn man halbwilde Schweine dort selbst ihr Futter suchen lässt, aber den Wald abzuholzen um Ackerland zu gewinnen, wäre ganz klar eine Verschlechterung.

Sprich, mit Extremen und Polarisierung kommt man nicht weiter. Eine Menschheit, die sich plötzlich nur pflanzlich ernähren will, ist kaum weniger schädlich als eine, die Unmengen Fleisch vertilgen möchte. Sinnvoll ist es hingegen, möglichst nahe am jeweiligen Verbraucher möglichst viel Nährwert mit möglichst geringer Veränderung natürlicher Lebensräume zu erzielen.

(Dieses Vernunftprinzip kann man logischerweise auch auf die Energieerzeugung übertragen.)
 
Ich denke nicht, das Menschen, die sich seit Jahrzehnten vegan (oder minimalen Fleischkonsum) ernähren als Hipster bezeichnen darf/kann.
Immer diese wütenden Urteile.

Wo wird denn in Deutschland produziertes Fleisch hin transportiert?
Achja.. Nur bis Asien bis hin zu Amerika.

Was geschieht denn im Amazonas seit Jahren?
Richtig.. unsere grüne Lunge wird abgeholzt um dort Kinderspielplätze zu bauen.
Nein eben nicht, dort wird gerodet um den weltweiten Fleischkonsum zu decken.

Natürlich muss man pflanzliche Monokultur ebenso verhindern.

Ich gebe zu das meine Wortwahl 'muss vegan werden' überspitzt war.
Aber angesehene Wissenschaftler bestätigen es, dass der Fleischverbrauch extrem eingeschränkt werden sollte.
 
Ich denke nicht, das Menschen, die sich seit Jahrzehnten vegan (oder minimalen Fleischkonsum) ernähren als Hipster bezeichnen darf/kann.
Hoffentlich, denn schließlich gehöre ich zu denen, die ihren Fleischkonsum schon vor Jahren massiv eingeschränkt haben, bevor es als hip galt. :D

Mir ging es darum, auf deine Verallgemeinerung mit einer gegensätzlichen zu reagieren. Wenn alle Menschen Veganer wären, dann würden dazu auch jene Veganer, die sich von importierten Trendgemüse ernähren, welche durch Anbauform und Transport schädlicher sind als tierische Produkte vom lokalen Bio-Bauernhof, sich aber trotzdem für etwas Besseres halten und das bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit raushängen lassen.
Und ja, das macht mich wütend, wie ich aber bereits unumwunden zugegeben habe.

Dasselbe gilt übrigens für den gesundheitlichen Aspekt. Vegane Ernährung ist nicht per se gesünder. Man kann sich auch von Kartoffelchips und Branntwein vegan ernähren. Je früher jeder begreift, dass quasireligiöse Trends und teils militante Gegenbewegungen zu jetzigen Ernährungsmustern noch lange keine Lösung sind, um so besser.

Jedoch nichts gegen Veganismus an sich. Wie schon geschrieben, es ehrt jeden, aus Gewissensgründen auf vegane Ernährung umzusteigen. Gewissen allein genügt aber nicht ohne Wissen und Bewusstsein darüber, wie tragfähig eine Individualentscheidung ist, wenn alle ihr folgen würden bzw. sogar folgen sollen.

Wo wird denn in Deutschland produziertes Fleisch hin transportiert?
Achja.. Nur bis Asien bis hin zu Amerika.
Richtig. Und man sollte doch meinen, dass das Wissen darüber, wie falsch dieses Muster ist, auch auf pflanzliche Produkte übertragen werden kann. Das ist jedoch leider nicht immer der Fall.

Was geschieht denn im Amazonas seit Jahren?
Richtig.. unsere grüne Lunge wird abgeholzt um dort Kinderspielplätze zu bauen.
Nein eben nicht, dort wird gerodet um den weltweiten Fleischkonsum zu decken.
Und um großflächig Soja, Ölpalmen und Südfrüchte anzubauen.

Apropos Amazonas ... Die wenigen noch übrigen indigenen Völker, die im intakten Regenwald leben, sind weder übermäßige Fleischesser noch Veganer. Das sollte zu denken geben.

Ich gebe zu das meine Wortwahl 'muss vegan werden' überspitzt war.
Aber angesehene Wissenschaftler bestätigen es, dass der Fleischverbrauch extrem eingeschränkt werden sollte.
Dann sind wir doch im Wesentlichen einer Meinung. :)
 
Aber angesehene Wissenschaftler bestätigen es, dass der Fleischverbrauch extrem eingeschränkt werden sollte.
Erheblich ist immer ein doofes Wort.
Ich höre immer, dass man im Schnitt von 1,2kg/Woche auf 400 bis 600g runtergehen sollte.
400g sind bei mir ein Steak, ein Burger und jeden Tag Wurst aufm Brötchen. Kann ich mit leben.
Genau das sollte man den Bürgern sagen.
 
Erheblich ist immer ein doofes Wort.
Ich höre immer, dass man im Schnitt von 1,2kg/Woche auf 400 bis 600g runtergehen sollte.
400g sind bei mir ein Steak, ein Burger und jeden Tag Wurst aufm Brötchen. Kann ich mit leben.
Genau das sollte man den Bürgern sagen.
Nun ja, für jemanden, der Fleisch am oberen Ende dessen vertilgt, was zusammen mit dem unteren Ende den Durchschnitt ergibt, fühlt sich natürlich erheblich eingeschränkt. Für die meisten Bürger ist es aber keine übermäßige Umstellung.

Ich habe mal nachgerechnet: Ich liege bei ungefähr 250g bis 300g Fleischprodukte pro Woche, zudem alles (auch Obst und Gemüse) vom örtlichen Kleinbauern oder Bio aus der Region. Ist einerseits kaum teurer und andererseits dürfte mein Energieumsatz dann doch ein ganzes Stück über dem bundesdeutschen Durchschnitt liegen.

Es geht also durchaus, wenn der persönliche Wille da ist und der politische Wille passende Rahmenbedingungen schafft.
 
Bevor es eine Klimaänderung gab grasten etwa 50.000.000 Bisons in Nordamerika. Hier bestand auch ein Methanproblem. Das muß man natürlich abziehen, wenn man mit Werten operiert. Gras gegenüber Kraftfutter steigert die Methanproduktion.
Wie groß der Methaneinfluß tatsächlich ist läßt sich schwer bestimmen, da die großen früheren Tierbestände ausgeklammert werden.
 
Aber auch nur, weil die bisherige Gesetzgebung krampfhaft versucht, das eigentliche Problem zu umgehen - nämlich dass es insgesamt einfach zu viel Verkehr über die Straße abgewickelt wird.
Einer der wichtigsten Gründe für das Übel.

Anstatt die Bahn massiv auszubauen, wird sie abgebaut.
Ich hab mal in einem Land mit wenig Autos und viel Bahnstrecken gelebt.

Da müssen wir wieder hin und die LKW-Lobby entmachten.

Das Lager sollten wir dann auch wieder von der Straße holen und Just-In-Time Konzerne massiv bestrafen.

Weil wir aber in Autoland Germany leben, sehe ich da keine großen Chancen.
Wir sollten uns mal die Schweiz und Österreich ansehen.
Da wird das anders gehandhabt und es gibt auch kein Firmensterben.
 
Und jetzt kommt die LKW Abwrack Premie.
Aufträge sind in die Höhe geschossen.
6000 Getriebeteile produziere ich in einer Schicht.
1,2 Millionen Teile hat Mercedes bei uns in Auftrag gegeben bis Q3 2021.

Für Uns in Deutschland super.
'Saubere' LKWs auf unseren Straßen, aber wo die Alten hingehen, zeigte ja die Auto Premie.

Ob es gut oder schlecht ist... Ich weiß es nicht.
 
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