AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung
Und einen gebrauchten Elektrowagen kann man auch ewig lang reparieren und man hat sogar den Vorteil, dass es weniger Verschleißteile gibt.
Naja. Also in meinem persönlichen Umfeld kenne ich aus den letzten 30 Jahren nur zwei Beispiele, in denen ein Auto größere Probleme mit dem Antriebsstrang hatte. Und eins davon war ein Herstellungsfehler, das andere ungewöhnlich hoher Verschleiß nach ungewohnt hoher Belastung. 95% aller Reparaturen, Verkaufsgründe, etc. bezogen sich dagegen auf Fahrwerk, Karosserie und Elektronik. Und da haben Batterieautos tendenziell sogar ein paar Nachteile gegenüber Benzinern. Einzig die fehlende Weiterentwicklung bei Elektromotoren könnte langfristig ein kleiner Vorteil sein, weil die Ersatzteilversorgung möglicherweise über längere Zeit sichergestellt ist. Aber das glaube ich auch erst, wenn ichs sehe, denn Hersteller finden immer einen Grund, ein paar Befestigungspunkte umzupositionieren. Und davon abgesehen gilt auch für Oldtimer oft: Alles fällt in sich zusammen, aber der Motor würde nach einem Wochenende Arbeit wieder schnurren.
Also in Düsseldorf, München und Berlin etc stehen die Dinger ja rum und wie soll man da Fahrradfahrer besonders behindern?
Die Autos ja, auch wenn man fast 50 erreicht meinen ja einige immer noch, dass man da rasen muss.
Moment: Reden wir jetzt von den seit Jahren bekannten Motorrollern mit E-Antrieb, also die 100-kg-mit-Führerschein-Klasse oder von den neuen Mini-E-"Tret"rollern, die einige als die nächste Verkehrsrevolution feiern? Ich bezog mich auf letztere, aber die fahren definitiv keine 50 und haben sich schon in vielen Städten zur Plage entwickelt. Für erstere gelten sicherlich deine Aussagen, aber die sind weder gut mit ÖPNV kombinierbar noch bringen sie dem Nutzer Praxisvorteile gegenüber einer klassischen Vespa (den Anwohnern schon

), die sich in Deutschland auch nicht wirklich durchgesetzt hat.
Na es gibt auch Alternativen:
Bio-Hybrid / Home
Von Schaeffler, also kein kleiner Kickstarter Laden.
? Für die Innenstadt sehe ich keinen Mangel bei bestehenden Lastenrädern, da braucht es gar keine Alternativen. Wenn du mir eine Alternative für meine private KFZ-Nutzung vorschlagen wolltest, dann ist dass da garantiert keine. Ich brauch mein Auto um an den nächsten Tauchplatz oder in abgelegene Wälder und zurück sowie einmal im Jahr nach Italien, Kroatien oder Frankreich zu kommen

(okay: Und wenn es eh schon da steht, nutze ich es auch, wenn mehr als eine Person ein paar 100 km zu Besuchen muss. Bahnfahren ist einfach immer noch zu oft viel zu teuer)
Aber auch hier, will ich den Ings einfach eine Klatschen, ganz einfach und direkt weil man mal wieder zu blöd, schlicht zu dumm und zu unfähig war direkt an Türen zu denken und diese im Kleingedruckten zu verstecken.
Klar Regen kommt nur von vorne. Da kann man auch gleich Rad fahren.
Also wenn ich Rad fahre, dann kommt Regen definitiv nur von vorne. (und von unten), würden mir keine Ampeln im Weg stehen, käme ich zum Teil selbst in Wolkenbrüchen mit von außem trockenen Shirt-Rücken nach Hause

.
Nur von innen sind die Klamotten beim Radfahren ganz schnell nass, Fahrtwind abhaltende Türen wären da dass letzte, was ich brauche. Die BMW-C1-Fahrer, die ich gesprochen habe, berichten auch von sehr wirkungsvollem Wetterschutz ohne Türen. Nur Fuß und Bein sind beim Halten mit dem 2-Rad ein Problem.
Ich denke, das ist selbst als nicht-Elektrorad ein richtiger Spaßbringer.
Würde ich gern mal fahren
Hängt leider auch von der Stadt ab. Die Dinger sind meiner Beobachtung nach zu groß und zu sperrig (und ggf. auch holprig) für die Radwege vieler Städte. Aber sie sind auch so flach, dass sie einem typische Stadtpanzer-Fahrer schon in 10 m Entfernung unter der Haube verschwinden. Wenn man nicht wenigstens 40er Schnitt schafft (und das würde ich mir nicht zutrauen), könnte das auf der Straße schnell sehr viel gefährlicher werden, als mit einem normalen Fahrrad. => besser mit E.
Gilt für ein geschlossenes S-Pedelec eigentlich Helmpflicht
Und wenn du mehrere Fahrzeuge hast, die autonom fahren, müssen sie Daten austauschen, denn sonst weiß der eine nicht, wo der andere ist.
???
Wenn das Auto autonom arbeitet, dann sollte es sehen, wo der andere ist. Nicht-autonome Autos, Radfahrer, Fußgänger, fallende Bäume und Wildschweinrudel melden auch nicht via 5G, was sie als nächstes machen. Trotzdem muss ein Verkehrsteilnehmer, egal ob aus Silizium oder Fleisch und Blut, damit klar kommen, wenn sie auf der Fahrbahn erscheinen. Wer das nicht ohne Funk hinbekommt, ist nicht autonom, sondern eine extreme Gefahr.
Ich hatte letztens gelesen, dass über 90% aller neu zugelassenen Mercedes Benz Fahrzeuge Firmenwagen sind. Wird Zeit, dass man den Steuervorteil für Firmenwagen entsorgt.
/sign
Also willst du, dass die Fahrzeuge alles integriert haben? Wie soll das denn gehen?
Das "wie" sollen die beantworten, die der Meinung sind, sie könnten autonome Autos bauen. Ich halte das weiterhin für ein ungelöstes Problem. Aber es ist auf alle Fälle von jedem Verkehrsteilnehmer verlangen, dass er sein Fahrzeug unter allen Bedingungen sicher beherscht, PCs eingeschlossen. Da scheitern zwar viele Menschen schon gelegentlich in nicht vorhersehbaren Situationen dran, aber für vorhersehbare Situationen muss man nun wirklich nicht auch noch Freibriefe verteilen. Und "Sendemast fällt aus", "Empfang ist gestört", "schlechte Funk Abdeckung", "Antennenschaden" oder ganz banal "Ping via Funk war schon immer *******" sind SEHR vorhersehbare Probleme. Genauso wie Internet- oder Serverausfälle. Wir kriegen nicht einmal 100% Verfügbarkeit bei Kabelverbindungen hin und du willst Menschenleben davon abhängig machen, dass der Mobilfunk jederzeit in jedem Quadratmillimeter der Welt jedem Gigabit-Bandbreite bietet? Sorry, aber so kann das einfach nicht sicher funktionieren. Entweder die Autos fahren autonom, ohne Rückgriff auf externe Systeme, oder sie müssen gefahren werden. Von einem Menschen. Die sind nämlich autonom, auch ohne 5G. (Noch jedenfalls. Smobies mögen künftig als Ausnahme die Regel bestätigen

.)
Und wer macht dann die Updates?
Updates? Wer hat denn bei dir Updates gemacht, seitdem du die die Fahrerlaubnis bekommen hast? Und hat man dir die gegeben, nachdem du bewiesen hast, dass du sicher fahren kannst, oder als festgestellt wurde, dass du noch jede Menge Updates nötig hast, ehe man dir ein Auto anvertrauen kann?
Eben. Wer für "sicheres Fahren" erstmal noch Updates braucht, der bekommt die ganz einfach vom Laborleiter. Denn der hat außerhalb geschlossener Testeinrichtungen nichts zu suchen. Für späteres Feinsttuning reichen dann auch sehr kleine Bandbreiten, die auch nicht ständig verfügbar sein müssen - eben weil die Updates aus Sicht der Verkehrssicherheit optional sein müssen.
Im Falle von E-Autos hat man ohnehin alle paar Tage bis Wochen eine Kabelverbindung nötig, über die alles mögliche runtergeladen werden kann.
Und die Anschaffung muss teurer werden. Auto, die beim Verbrauch Grenzwerte überschreiten, müssen so teuer werden, dass sie keiner mehr kaufen will und wer sie kauft, darf sich nicht über Shitstorms wundern.
Das ist ein klarer Widerspruch zu meiner Aussage und die erhalte ich aufrecht: Nein, Verbrauchsgrenzwerte sind allgemein vollkommener Schrott und führen nur zu Ausweichbewegungen (die der EU z.B. tendenziell zu steigenden Realverbräuchen) und hohe Kaufpreise haben wenig Einfluss auf den Verbrauch.
Von mir aus soll sich jeder ein 3-Liter-pro-km-Auto kaufen. Aber fahren soll er es nicht bzw. nur in absoluten Ausnahmefällen, darum geht es.
Das ist ja das Prinzip vom autonomen Fahren, der Bordcomputer übernimmt die Tätigkeiten des Fahrers. Es braucht nicht zwingend einen Datenaustausch, erhöht aber selbstverständlich die Optimierung.
FAK!
Das ist zu kurz gesprungen.
Viele Menschen sind Pendler, auch über große Strecken.
Für viele Leistungsträger ist ein DW wesentlicher Bestandteil der Gehaltsforderung.
Somit bedarf es alternativer Beschäftigungsmodelle, Dislokation der Arbeitsplätze aus den Ballungsräumen, andere finanzielle Anreize für Leistungsträger und Bewußtseinsänderung bei den Beschäftigten uvm.
oder kurz, die Arbeitswelt muss sich ändern, dann werden Privilegienkürzungen als sinnvoll erachtet.
Die volkswirtschaftlichen Kosten von Dienstwagen auf eben deren Preis umzuschlagen würde einen Anreiz für eben diese seit langem überfällige Transformationen schaffen.