AW: AMD Piledriver: Bulldozer-Nachfolger kommt ab Werk auf über 4,0 GHz
Und wenn dir 10% Stromsparen lieber ist, dann nimm halt ein Modell mit gleichem Takt. Dann hast du deine 10% Einsparung. Wobei das erst der Anfang ist, da laut Cyclos die Piledriver Implementierung noch recht konservativ sein soll. AMD hat nämlich sowohl das bisherige clock tree Taktnetzwerk (cclk) beibehalten, als auch das neue resonant clock mesh (rclk) integriert. Vermutlich, um das Risiko mit einer solch neuen Technologie zu vermindern. Man kann dann einfach den Betriebsmodus nach Belieben wechseln. In zukünftigen Implementierungen könnte das ganze entschlackt werden. Cyclos erwartet mit aggressiveren Implementierungen Einsparungen von bis zu 20%. Das kommt schon recht nahe an das ran, was ein Full-Node Shrink normalerweise bringt (~30%).
Und warum einige immer noch so allergisch auf Takt reagieren, ist unverständlich. Immer noch so Netburst geschädigt? IBM hat doch mit POWER6/7 gezeigt, dass hohe Taktraten funktionieren. Welche Optionen bleiben denn sonst noch, um die Performance zu steigern? Mehr Kerne? Sicherlich nicht für den Client Markt. Dort hat der Kernwahn seine Grenzen. Sachen, die hoch parallelisierbar sind, werden zukünftig eh von Coprozessoren übernommen, wie einer iGPU, die das schneller und effizienter können. Mehr IPC? IPC ist keine Konstante und daher nicht vorhersagbar, kann also je nach Anwendung ganz unterschiedliche Gewinne, oder auch keine, bringen. IPC ist auch nur bis zu einem gewissen Grad vernünftig. Transistor- und Energieaufwand können sogar kubisch und mehr steigen, wenn man es übertreibt. Das wird dann ineffizienter als Taktsteigerungen. IPC ist also auch keine Universallösung. Auch wenn Bulldozer hier natürlich Verbesserungen in zukünftigen Generationen erfahren wird und muss. Takt ist und bleibt damit der einzige Faktor, der vorhersagbare Gewinne erzielt, bei vergleichsweise geringem Aufwand. Und wenn man es nicht übertreibt, bleibt das ganze auch effizient. Technologien wie von Cyclos helfen dabei.
Nein, ist es nicht. Intels Taktraten sind ja nicht viel anders und knacken mit Turbo jetzt auch schon die 4 GHz Marke. Ivy Bridge könnte mit 130 W TDP sicherlich auch einen Basistakt von 4+ GHz schaffen. Zudem hatte Netburst eine völlig andere Pipeline als aktuelle x86 Prozessoren. Das eine hat mit dem anderen also nicht das geringste zu tun. Der eigentliche Unterschied liegt momentan bei CMT vs SMT.Irgendwie fühle ich mich aber trotzdem ein paar Jahre zurückversetzt, als Intel mit der Netburst Architektur und entsprechend hohem Takt die AMDs schlagen wollte. Nur jetzt ist es umgekehrt.
Thuban IST eine Sackgasse, weil schlichtweg ineffizienter, nicht nur wegen 45 nm. Thuban besitzt sogar ULK, was beim aktuellen 32 nm Fertigungsprozess von GloFo noch fehlt. Zudem fehlen Thuban wichtige Features, wie FMA, AVX, AES, etc. Das kannst du nicht einfach einpflegen. Dann kannst du auch gleich komplett neu entwickeln. Warum hat denn Intel noch kein FMA? Das ist alles nicht so trivial, wie sich das einige vorstellen.Ich weiß ja nicht, ob der Phenom II X6 "Thuban" wirklich eine Sackgasse ist/war, aber ich stelle mir vor, wie die Stärken des Bulldozers oder des Piledrivers dort eingepflegt werden - zumindest wünsch ich mir das. Wäre mir allemal lieber, als höherer Takt.
Klar, höherer Takt bringt mehr Leistung und ist relativ einfach zu realisieren, kostet aber auch meist mehr Strom. Mir wäre da 10% Stromsparen lieber.
Und wenn dir 10% Stromsparen lieber ist, dann nimm halt ein Modell mit gleichem Takt. Dann hast du deine 10% Einsparung. Wobei das erst der Anfang ist, da laut Cyclos die Piledriver Implementierung noch recht konservativ sein soll. AMD hat nämlich sowohl das bisherige clock tree Taktnetzwerk (cclk) beibehalten, als auch das neue resonant clock mesh (rclk) integriert. Vermutlich, um das Risiko mit einer solch neuen Technologie zu vermindern. Man kann dann einfach den Betriebsmodus nach Belieben wechseln. In zukünftigen Implementierungen könnte das ganze entschlackt werden. Cyclos erwartet mit aggressiveren Implementierungen Einsparungen von bis zu 20%. Das kommt schon recht nahe an das ran, was ein Full-Node Shrink normalerweise bringt (~30%).
Und warum einige immer noch so allergisch auf Takt reagieren, ist unverständlich. Immer noch so Netburst geschädigt? IBM hat doch mit POWER6/7 gezeigt, dass hohe Taktraten funktionieren. Welche Optionen bleiben denn sonst noch, um die Performance zu steigern? Mehr Kerne? Sicherlich nicht für den Client Markt. Dort hat der Kernwahn seine Grenzen. Sachen, die hoch parallelisierbar sind, werden zukünftig eh von Coprozessoren übernommen, wie einer iGPU, die das schneller und effizienter können. Mehr IPC? IPC ist keine Konstante und daher nicht vorhersagbar, kann also je nach Anwendung ganz unterschiedliche Gewinne, oder auch keine, bringen. IPC ist auch nur bis zu einem gewissen Grad vernünftig. Transistor- und Energieaufwand können sogar kubisch und mehr steigen, wenn man es übertreibt. Das wird dann ineffizienter als Taktsteigerungen. IPC ist also auch keine Universallösung. Auch wenn Bulldozer hier natürlich Verbesserungen in zukünftigen Generationen erfahren wird und muss. Takt ist und bleibt damit der einzige Faktor, der vorhersagbare Gewinne erzielt, bei vergleichsweise geringem Aufwand. Und wenn man es nicht übertreibt, bleibt das ganze auch effizient. Technologien wie von Cyclos helfen dabei.
Jein. x64 ist kurz für x86-64 und bedeutet grob, long mode. Das ist ein x86 Betriebsmodus, in dem die Opcodes 64-bit Operanden erwarten. Zudem stehen 16 statt 8 GPRs zur Verfügung. Die Erweiterung des Adressraumes ist eine Konsequenz von x86-64. Aber eben nicht alles.Was immer das sein soll...Scherz, ich weiß, was Du meinst, aber ich glaube, Dir ist nicht ganz klar, was x64 wirklich bedeutet: Es erweitert nur den adressierbaren Speicherraum über 3,28/4GB hinaus, mehr nicht. Die wichtigen Befehle/Befehlssätze, die Intel und AMD beide weiterhin beide vorerst/erstmal weiterhin verstehen müssen sind immer noch x86, SSE3 und son Kram.
Naja, es gibt auch andere Einheiten, die doppelt ausgelegt sind, zB der L1D$. Ist aber schon richtig, ein Integer Cluster macht noch lange keinen Kern. Auch die Behauptung, AMD hätte doppelt so viele Integer Cluster wie Intel, ist ziemlich fadenscheinig. AMD hat 4 Ports pro Cluster, 2x Int + 2x Mem. Intel hat hingegen 6 Ports pro Cluster, 3x Int/FP + 3x Mem. So gesehen stehen AMD "nur" ein Drittel mehr Int Einheiten zur Verfügung.was helfen dir 8 "Kerne" wenn der Rest nur für 4 "Kerne" ausgelegt ist?
Ich glaube eher, einige bezeichnen ihn als Schrott, weil sie Null Ahnung davon haben, was Orochi eigentlich ist und nur auf Spiele schauen. In dem Bereich, wofür Orochi entwickelt wurde, hat die Konkurrenz momentan jedenfalls das Nachsehen. Und das wird sich bis zum SB-E Xeon auch nicht ändern. Sicherlich haben die mit Westmere-EX noch einen schnellen Prozessor im Rennen. Der ist aber auch für einen anderen Markt gedacht, ziemlich kostspielig und technisch nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand (kein AVX/FMA). Insofern ist Bulldozer für AMD erstmal ein Erfolg und kein Flop, wie ihn manche bezeichnen. Zambezi ändert daran nichts, weil er ein "Abfallprodukt" ist und keine wirkliche Relevanz für AMD besitzt. Bulldozer hält mit Trinity im Client Markt wirklich Einzug. Erst dann kann man beurteilen, ob er hier was taugt. Übrigens, wer meint, ständig SB mit Orochi vergleichen zu müssen, sollte mal SB mit dem 4C SB-E vergleichen. Letzterer ist trotz gleicher Kernanzahl auch deutlich grösser und für Desktops ineffizienter. Das bedeutet genauso wenig, dass der 4C SB-E Schrott ist. Es ist halt ein Serverdesign, welches weniger für Desktops geeignet ist.Er wird nicht als Schrott bezeichnet weil er das ist - es ist ohne Zweifel eine gute CPU und ein Wunderwerk der Technik sowieso.
Er wird als Schrott bezeichnet, weil die Konkurrenzufirma mit einem vielfach höheren Budget und Aufwand eine CPU auf dem Markt hat die dem Bulldozer in beinahe allen Belangen deutlich überlegen ist.
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vorallem Cool bleiben und sachlich.


