[Wahl Mai 2010] Monatliche Community-Bundestagswahl

Welche Partei würdet Ihr diesen Monat wählen?

  • SPD

    Stimmen: 7 9,7%
  • Union

    Stimmen: 2 2,8%
  • FDP

    Stimmen: 6 8,3%
  • Die Linke

    Stimmen: 10 13,9%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 32 44,4%
  • Die Grünen

    Stimmen: 7 9,7%
  • Sonstige

    Stimmen: 5 6,9%
  • nthaltung/gehe nicht wählen

    Stimmen: 3 4,2%

  • Umfrageteilnehmer
    72
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Man darf aber nicht vergessen, dass die Piratenpartei eigentlich bisher gar keine Regierungsbeteiligung anstrebt. Sondern eben viel mehr eine Bewegung ist, die bisher in anderen Parteien nicht vertreten war oder ist. Zugegeben, mein Vergleich mit den Grünen war recht optimistisch, den Piraten fehlt da noch Profil und auch Ziele. Es wird sich zeigen, ob es mehr als zum Protest reicht.

Aber die auf Anhieb erreichten Stimmen zeigen ja auf, dass es ein Bedürfnis gibt, was derzeit nur die Piraten als Themen anbieten. Petitionen hin oder her, dauerhafte Bürgerbeteiligung ist eben nur in Form einer Partei realistisch. Vielleicht fehlt es da noch an einer vernünftigen Führung, vielleicht ist auch die Basis nicht homogen genug. Aber ich denke schon, dass sie so oder so ein Mittel ist, dieses Anliegen zum Ausdruck zu bringen. Letzendlich belibt auch festzuhalten, dass es junge Wähler an die Wahlurnen bringt.

Das Parteien bei Regierungsbeteiligung in der Regel verlieren ist richtig, in letzter Zeit stimmt das aber auch für alle Beteiligten, der große kann nicht immer von kleineren Partner profitieren. Was erstaunlich ist, denn die Grünen haben sicherlich mehr aufgegeben unter Schröder und dennoch nicht massiv verloren, obwohl man die Fundis ja eigentlich komplett enttäuscht hat. Und dazu kommt, dass man mittlerweiel mit der CDU auch problemlos koaliert.

Und die Wählerbasis dankt es ihnen damit, dass sie in Berlin in den Umfragen derzeit vor der CDU liegen und knapp hinter der SPD. Mir scheint es so, als ob den Grünen Kompromisse nicht nur nicht übel genommen werden, sondern eher begrüßt werden. Am Ende ist wirklich der Hang zur Kuschelpartei (auch Merkel verfolgt das Konzept) vielleicht das Geheimnis, während man die FDP ja nun gnadenlos abstraft (zu recht allerdings).
 
Man darf aber nicht vergessen, dass die Piratenpartei eigentlich bisher gar keine Regierungsbeteiligung anstrebt. Sondern eben viel mehr eine Bewegung ist, die bisher in anderen Parteien nicht vertreten war oder ist. Zugegeben, mein Vergleich mit den Grünen war recht optimistisch, den Piraten fehlt da noch Profil und auch Ziele. Es wird sich zeigen, ob es mehr als zum Protest reicht.

Aber die auf Anhieb erreichten Stimmen zeigen ja auf, dass es ein Bedürfnis gibt, was derzeit nur die Piraten als Themen anbieten. Petitionen hin oder her, dauerhafte Bürgerbeteiligung ist eben nur in Form einer Partei realistisch. Vielleicht fehlt es da noch an einer vernünftigen Führung, vielleicht ist auch die Basis nicht homogen genug. Aber ich denke schon, dass sie so oder so ein Mittel ist, dieses Anliegen zum Ausdruck zu bringen. Letzendlich belibt auch festzuhalten, dass es junge Wähler an die Wahlurnen bringt.

Das Parteien bei Regierungsbeteiligung in der Regel verlieren ist richtig, in letzter Zeit stimmt das aber auch für alle Beteiligten, der große kann nicht immer von kleineren Partner profitieren. Was erstaunlich ist, denn die Grünen haben sicherlich mehr aufgegeben unter Schröder und dennoch nicht massiv verloren, obwohl man die Fundis ja eigentlich komplett enttäuscht hat. Und dazu kommt, dass man mittlerweiel mit der CDU auch problemlos koaliert.

Und die Wählerbasis dankt es ihnen damit, dass sie in Berlin in den Umfragen derzeit vor der CDU liegen und knapp hinter der SPD. Mir scheint es so, als ob den Grünen Kompromisse nicht nur nicht übel genommen werden, sondern eher begrüßt werden. Am Ende ist wirklich der Hang zur Kuschelpartei (auch Merkel verfolgt das Konzept) vielleicht das Geheimnis, während man die FDP ja nun gnadenlos abstraft (zu recht allerdings).
Die Fähigkeit Kompromisse zu schließen, die der Gesellschaft nutzen und nicht vorwiegend der eigenen Wählerbasis.
Da die Grünen hier nicht besonders auffallen, machen sie es höchstwahrscheinlich gut.
Wenn die FDP Kompromisse schließt, sieht das anders aus.
Die Financial Times Deutschland hatte nicht umsonst ihre Wahlempfehlung zu den Grünen gelegt und nicht zur FDP.
 
Liegt halt auch am FDP-Personal, was Dinge gefordert hat, die unerfüllbar waren und die zwangsläufig scheitern musten oder in Klientel-Politik enden. Mit der aktuellen FDP-Riege ist halt kein Staat zu machen. Klar, dass die Grünen natürlich insbesondere den sozial-liberalen Teil dann auch eher eine Heimat bieten.

Ich denke aber schon, dass sie sich durch ihre weitgehenden Kompromisse nur eine breitere Wählerbasis geschaffen haben (zu Lasten der Fundi-Fraktion). Das ist zwar letztendlich auch eien Art gesamtgesellschaftlicher Erfolg, aber ich denke schon, dass man eher auf die Wählerbasis schaut. Nur ist die inzwischen ziemlich breit.

Ist letztendlich Jacke wie Hose, am Ende werden sie für viele wählbar und müssen nicht mehr 5 Mark fürs Benzin erklären, auch wenn die Idee dahinter am Ende ja doch zur Umsetzung kommt. Man drückt sich heute viel eher um vermeintlich unpopuläre Dinge.
 
Also schlimmer kann es durch die Piraten auch nicht werden...
Ich hoffe einfach das sie ein bisschen frischen Wind in unsere Politik bringen...

Aber ich persönlich bin ja immer noch Anhänger des folgenden Spruchs:

Demokratie ist, wenn du dir aussuchen kannst wer dich verarscht! :ugly:


Von der Piraten erhoff ich mir, das sie uns nicht verarschen. Vielleicht muss Deutschland ihnen einen Chance geben uns das zu beweisen. Schlimmer kanns ja schon fast nicht mehr werden.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück