Internationale Flüge sind von der Mehrwertssteuer befreit...
Ich hab ja auch nicht von der Mehrwertsteuer gesprochen, es gibt imo genug Steuern, welche die Fluggesellschaften usw. an den deutschen Staat entrichten

Bzw. allein durch die Arbeitsplätze nehmen wir mal die Lufthansa die hat
108 123 Mitarbeiter, was einiges an Lohnsteuer ausmachen dürfte, dann haben sie noch den Unternehmenssitz auch in Deutschland

Das einzigst ärgerliche ist, dass die Ausländischen Fluggesellschaften die gleiche Vergünstigung bekommen.
Ein (fast) vollbesetzter A380 kommt auf 3l pro Person...
Mein (fast) vollbesetzter Passat käme auf 2l pro Person, würde diesen Person mehr Komfort bieten, hat -im Gegensatz zum Airbus- ne ordentliche Abgasreinigung und verwendet einen Treibstoff mit afaik geringerer Energiedichte (=weniger Co2 pro Liter). Vor allem aber kostet er nicht rund 400.000€ pro Sitzplatz. Würde man die in einen PKW gleicher Größe investieren, sollte es kein Problem sein, auf deutlich unter einem Liter zu kommen.
Große Reisebusse -die konzeptionell vielleicht der bessere Vergleich wären- kommen afaik schon heute auf unter 0,5l/Person&100km. (Würde man wieder das gleiche investieren, wie in einen Airbus -was bequem für eine Kohlefaser/Titanbauweise reichen dürfte), würde ich auf <0,3l/Person&100km sogar Wetten abschließen.
Was ist den das für eine Rechnung 400 000€ pro Sitzplatz

So zu rechnen ist absolut falsch!
Man möchte ja nicht mit einem einzigen Flug die kompletten Anschaffungskosten für das Flugzeug reinholen....
Der Anschaffungspreis ist in der Regel erst nach einigen Jahren (dazu wäre eventuell die ND eines solchen Flugzeuges interessant) reingeholt und das auch nur bei stetiger und guter Auslastung!
Dann pack in deinen Passat, doch noch jeweils 4 Koffer und Handgepäck und dann reden wir nochmal über deinen angeblich besseren Komfort

Zumal du die Faktoren Zeit und Geschwindigkeit völlig außer acht lässt.
Und wenn du mal mit deinem Passat etwas schneller fährst wirst du wohl auch einen höheren Verbrauch haben... zudem ist das Risiko sehr viel höher das du im Stau stehst und dadurch unnötig Co2 in die Luft bläst...
Das gleiche gilt auch für einen Bus, ist zwar schön und gut, aber wenn der im Stau steht verbraucht er auch einiges.... zumal die Reisedauer einfach sehr viel höher ausfällt.... Für eintägige Verreinsausflüge absolut top was die Effizienz angeht, für größere Reisen aber imo völlig ungeeignet, da zuviel Zeit auf der Strecke bleibt...
Und das ist unter anderem auch der größte Vorteil von Flugzeugen..
Hohe Geschwindigkeit und wenig Zeitaufwand
Ein PKW in gleicher größe wäre allein technisch gar nicht machbar... da man dazu viel breitere Straßen z.b. benötigen würde... Außerdem wäre so ein riesen PKW aerodynamisch auch schlechter wie ein Flugzeug und könnte dadurch schon technisch nicht weniger Benzin verbrauchen, vorallem wenn man diesen PKW dann mit einer akzeptablen Reisegeschwindigkeit betreiben würde.
Und dann wäre nicht zu vergessen, wie oft fährst du alleine mit deinem Passat und wie oft fliegt ein A 380 leer? Oder nimmst du dann noch z.b. Luftpost mit?
Oder anders: Auch wenn der A380 das umweltfreundlichste Großflugzeug ist - die Dinger sind und bleiben ne Dreckschleuder, die wir uns eigentlich nicht leisten können.
Können wir schon, da die Effizient von Strahltriebwerken wesentlich höher ist wie bei Verbrennungsmotoren. Wenn man die Geschwindigkeit mit in Betracht zieht.
Strahltriebwerk ? Wikipedia
Was man sich eher nicht leisten kann sind, die ganzen Dreckschleudern die in den USA, China usw rumfahrn
Zumal wenn ich die ganzen Passats sehe die mit einer roten Umweltplakete rumfahren, frag ich mich ernsthaft was hier die wahren Dreckschleudern sind...
In ettlichen Jahrtausenden technischem Fortschritt hat der nicht einmal den Gesamtenergieverbrauch gesenkt. Die Effizienz voranzutreiben würde vielleicht Sinn machen - aber dann muss man eben auch genau das machen. Pauschal neue Technologien zu fördern, in der Hoffnung, dass die soviel effizienter sind, dass das ihren prinzipiell höheren Energiebedarf ausgleicht, geht nachweislich in die Hose. Guck dir z.B. mal an, wieviel effizienter Motoren in den letzten 40 Jahren geworden sind. Und dann guck dir den Gesamtverbrauch an - bis zum Beginn dieses Jahrtausends war der weiterhin fleißig am steigen, trotz höherer Effizienz. Erst als explodierende Ölpreise und Ökosteuer dafür gesorgt haben, dass Benzin zumindest einen Teil dessen kostet, was es wert ist, haben sich die Verbräuche stabilisiert.
Von 1980 bis 1985 nahm der weltweite Verbrauch von Rohöl leicht ab, ist aber dann wieder Ende der 90er gestiegen bis zu einem Verbrauch von 3400 Mio Tonnen (2005), weiter reicht leider mein Heftaufschrieb nicht

Soweit ich weiß gabs von NSU bereits in den 60er oder 70er Jahren ein 1 Liter Auto, komischerweise ist das ganz schnell wieder verschwunden....
Solang die Ölmultis ihre Finger mit im Spiel haben, wird man auch nicht sehr viel effizientere Motoren bekommen...
Da eig. nur durch die strenge Vorlagen der EU der Verbrauch in den letzten Jahren nachweislich gesunken ist.
Von daher denk ich schon, dass weitaus mehr möglich wäre wie gemacht wird.
(Anm.: Fahrräder sind übrigens billiger als Pferde, leichter zu handhaben, produzieren weniger Mist, brauchen weniger Standfläche und lassen sich -für größere Entfernungen- wesentlich leichter in Zügen mitführen. Aber du hast Kutschen als Beispiel genommen

)
Solang der größte Teil des Stromes in Deutschland per Kohlekraftwerke produziert wird, find ich es nicht sehr inteligent auf Elektroantriebe wie sie in Zügen genützt werden umzusteigen bzw. die intensiver zu nützen.
Zumal ich mit nem Zug auch sehr schlecht z.b. nach Amerika fahren kann
Und wenn ich mir angucke, wie gut sich Airbus und die Lufthanse entwickeln, wärend sie massive Zuwendungen vom Staat erhalten (äh - gar nicht? Man ist froh, dass sie nicht Pleite gehen), wärend z.B. die Windkraftindustrie (die zwar auch durch staatliche Regelungen unterstützt wird, aber afaik keinen Cent von der Regierung gezahlt bekommt) boomt und gutes Potential hat, diese Dynamik in Zeiten steigender Ölpreise noch weiter zu steigern (wärend die Luftfahrt damit immer mehr kämpfen muss), dann ist Luftfahrt definitiv die schlechtere Investition und der Staat sollte zusehen, dass er da raus kommt.
Vergleich doch mal die Arbeitsplätze der Lufthansa und die daraus resultierenden Einnahmen für den Staat mit denen der Windkraft Industrie

Ist ein rießen großer Unterschied würde ich sagen.
Die Luftfahrtindustrie bietet doch eine relativ gute Einnahme Quelle für den deutschen Staat, vorallem weil die Löhne dort auch relativ hoch sind und daher mehr sozialabgaben und Steuern bezahlt werden

Wenn man die Werte der Subvention und der Einnahmen im Bereich Luftfahrt gegenüberstellt, dann hat man denk ich ein Plus auf seite des Staates zu verbuchen.
Das Problem ist, das man die Subventionen nicht nur dazu verwendet hat, alte Arbeitsplätze zu erhalten - sondern auch dazu, neue Arbeitsplätze in der veralteten Industrie aufzubauen. Und genau das macht man heute auch noch: Alle Welt ist sich darin einig, das Braunkohle nicht die Zukunft sein kann. Was macht der Staat? Millionen in mehr Braunkohle investieren.
Sorry - das ist kein kontrollierter Rückbau, um große Probleme zu vermeiden (da stimme ich dir durchaus zu: Man kann nicht einfach eine halbe Million Menschen auf die Straße setzen), das ist bescheuerter Aufbau.
Und wenn unterm Strich herauskommt, dass man die Subventionen ~so lange Zahlt, wie die durchschnittliche Lebensarbeitszeit in der Branche beträgt, dann hat das mit einer langsamen Umstellung rein gar nichts mehr zu tun. Wenn ich mir das optische Alter der Kumpel auf heutigen "schließt Zeche XYZ nicht"-
Ich denk mal das ist auch teilweise Prestige sache des Staates, das sie nicht ganz auf Kohle, Öl und Gaslieferungen aus dem Ausland abhängig sind.
Die Subventionierung immer weiterhinaus zu zögern find ich auch nicht sinnvoll, aber dagegen kann man wohl wenig machen.
Fakt ist einfach, dass diese Regionen es schwer haben neue Arbeitsplätze anzubieten bzw. zu schaffen und das wird denk ich aufjedenfall mit auch ein Grund sein warum man die Subventionen immer wieder verlängert.
Wobei ich es eig. viel unsinniger Finde, dass Deutschland jedesjahr viel Geld an die EU überweist und damit dann z.b. die Bauern in England subventioniert werden... davon hab ich als deutscher Bürger noch weniger
Ich wiederhole mich:
Wieso sind die Produkte aus dem Ausland billiger, wieso unternimmt die Politik da nichts dagegen?
Agrarsubventionen sind EU-Sache. Wenn deutsche Politiker der Meinung sind, dass sich da was tun sollte, hätte sie die Möglichkeit, was zu ändern.
Weil die Politiker keine Eier in der Hose haben

Niedrige Löhne, billiger Treibstoff, hohe EU-Subventionen, hohe Lohnnebenkosten in D.
Deswegen sind Agrarprodukte im Ausland billiger wie hier

Wähl mich, dann bring ich mal etwas frischen Wind in den Saftladen
Airbus hat auch ausgeprägte französische Wurzeln. Das hat aber gar nichts mit der Situation in Hamburg zu tun. Da wurde massiv Geld gezahlt, da wurden geltende Umweltschutzgesetze gebrochen bzw. ausgesetzt, etc. - und zwar von der deutschen Landes/Stadtregierung, nicht von Franzosen.
Naja was das know-how betrifft find ich die französischen Wurzeln nicht so sehr ausgeprägt, wenn ich mir die Unternehmen in wiki anschaue..
Ich hatte das eig. eher so gemeint, dass die Entscheidungsfindung bei einem Unternehmen mit klarer Mehrheit einfacher ist und man auch besser Entscheidungen treffen kann.
Sieht man doch am bsp. Opel, da stellen sich die anderen Länder doch auch quer, wenn Deutschland zu viele Vorteile bekommt
Das Problem ist halt, dass dieser Großteil der Bevölkerung genauso falsche Vorstellung von den Zahlen hat, wie du, sich aber auf diesen Zahlen ihre Meinung bilden.
Bei der Entwicklungshilfe vielleicht.
Aber so wie du dir das zum Thema Umwelt und Subventionen vorstellt, gleicht es doch auch sehr einer Wunschvorstellung...
Du kennst die Politik nicht.
Das die viel unnützes Zeug machen weiß ich, siehe Länderausgleich
Äh - wieder keine Ahnung? Bzw. du verwechselst was mit dem Soli.
Den Länderfinanzausgleich gibts seit Gründung der Bundesrepublik. Oder glaubst du, die bayrischen Bauern haben den Aufbau ihrer modernen Industrie mit Zuckerrüben bezahlt?
Sagt der wirtschaftsprofi

Mit dem soli hab ichs nicht verwechselt, aber das es diesen scheiß schon immer gab wusste ich nicht, was aber auch nichts daran ändert, dass er massiv durch Aufnahme von Schulden in den Geberländern finanziert werden muss...
Und täusch dich mal nicht, in Bayern gibt es auch noch sehr viele ländliche Regionen

Wobei mir ja Bayern egal ist, mir gehts um den großen Nachteil den BW dabei hat!
Fällt dir noch irgend ein anderes Land sein, dass derart von Kleinstaaterei geprägt ist, wie Deutschland?
In Frankreich werden die Mittel einfach gleich zusammen verwaltet und da ausgegeben, wo es nötig ist. In Deutsch"land" streitet man sich, wer wen über den Tisch ziehen darf
Der Unterschied zu Bundesstaat und Einheitsstaat sagt dir aber schon was oder?
Sind nämlich zwei paar Stiefel und sollte man nicht einfach so pauschal vergleichen!
Ein Vgl mit den USA wäre da besser und die haben das soweit ich weiß nicht.
Willkommen im einheitlichen Bildungsraum Deutschland...
Bedanke dich bei Union&Co, die wollten afaik das jedes Land seine Bildung hindrehen kann, wie es will - und die wollten auch, dass nur noch Leute mit Geld Zugang zu höheren Bildungseinrichtungen haben.
Ähm, nein!
Das dient doch nur dafür, die leeren Kassen aufzufüllen.
Was u.a. auch Seehofer an den Ostbundesländer sehr bemängelt hat, den die vergeuden das Geld was sie vom Ausgleich bekommen...
Ohne Länderausgleich hätte BW ja genug Geld und müsste keine Studiengebühr einführen....
Wenn Geld fehlt sucht man halt nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten und da das Studieren bis jetzt immer kostenlos war zumindest im Bezug auf Uni Gebühren, wird halt da jetzt dem Bürger das Geld aus der Tasche gezogen...
Würd mich persönlich eig. auch nicht stören, wenn es mir dann auch wirklich zu gute kommt.
Und das tut es aber nicht...
Es gibt afaik kein einziges Bundesland, das auch nur annähernd einen ausgeglichenen Haushalt hat, geschweige denn plus macht.
Und zu mir sagen ich hätte keine Ahnung
http://www.fm.baden-wuerttemberg.de..._in_Baden_Wuerttemberg_seit_1998_24032009.pdf
Sieht für mich nach einer Veringerung der Schulden von 2007 auf 2008 aus und 2008 war es ähnlich, zumindest kein großes Defizit.
Und wenn ich die Ausgaben für den Länderfinanzausgleich gegen überstelle
Länderfinanzausgleich ? Wikipedia dann hätte BW keine Schulden mehr sondern ein Plus und müsste nicht jedes Jahr 2 Milliarden Zinsen für die Schulden bezahlen....
Aber wenn man jetzt wo wohnt, wo alles mit Geldern aus andern Ländern gefördert wird ist man natürlich hell begeistert vom Länderausgleich...
Kannst dir ja mal überlegen, welches Bundesland z.B. die Schulbildung der Zuwanderer bezahlt hat, die jetzt in BW Lohnsteuer zahlen...
BW hats bezahlt und hätte man das Geld in die eigene Schulbildung investiert, bräuchte man die Zuwanderer nicht
Wenn dann wäre er mit einer schönen Abfindung in den Ruhestand gegangen
Immerhin wäre er im Ruhestand und kann den Karren nicht woanderst wieder in Dreck fahrn
