Für den Gesamthaushalt kommt das aufs gleiche raus. Kaum ein Unternehmen dürfte soviel direkte Subventionen bekommen, wie es auf diverse Weise an Steuereinnahmen (Unternehmens-, Umsatz-, Lohn-,...) produziert. Das man im Falle der Luftfahrt nicht direkt zahlt, dafür aber auch große Mengen Steuern nicht erhebt, hat genau den gleichen Effekt.
Im übrigen kostet die durch den Flugbetrieb verursachte Umwelt- und Klimaschädigung die Gesellschaft genauso, wie die durch Straßenverkehr (pro Liter ggf. sogar deutlich mehr), die Verschmutzungen durch Raffinerien, Transport,... kosten, die Außenpolitischen/militärischen Maßnahmen, die durch/für Öl nötig werden, kosten... - Flugbenzin ist für die Gesellschaft alles andere als kostenfrei.
Nicht wirklich, es wird ja nur keine Steuer auf das Flugbenzin erhoben. Unternehmenssteuer usw. fallen ja trotzdem an.
Außerdem sind Flugzeuge sparsamer wie Fahrzeuge, der A380 braucht umgerechnet 3l pro person, schaff das mal mit dem Auto

Aber man kann natürlich auch alles verteufeln...
Am besten wir reisen alle mit der Kutsche und dem Pferd und belasten nicht die Umwelt

Der Punkt ist doch einfach der, dass man den technischen Fortschritt bzw. die Effizienz viel schneller vorantreiben sollte.
Und die Subventionen, welche du streichen willst würden der deutschen Wirtschaft einfach einen großen Schaden zufügen...
Oder glaubst du sie bringen im Gegenzug nicht neue Einnahmen?
Die Steinkohle wird in Deutschland seit mindestens dreieinhalb Jahrzehnten gefördert und sie wird noch mindestens 8 Jahre weiter Subventionen erhalten. Das sind über 40 Jahre ABM - da kann mir keiner erzählen, dass eine Investion der Gelder in neue, Zukunftstaugliche Arbeitsplätze den Menschen nicht mehr gebracht hätte.
Die Braunkohle wird mit 150 Millionen €
modernisiert (Arbeitsplatz
erhalt??) und bis zu 1 Milliarde indirekt gefördert (behauptet
diese Quelle).
Wir hatten das Thema Kohleabbau im Ruhrpott mal in der Schule in Wirtschaftsgeographie behandelt und so einfach wie man sich das vielleicht vorstellt ist das nicht.
Im Bergbau waren in den 60er Jahren ca. 600 000 Leute beschäftigt, klar diese Zahl ist stetig gesunken aber find mal so viele neue Arbeitsplätze.
Auf alte Zechen haben sie ja Betriebe wie z.b. Opel oder Nokia welches ja wieder abgewandert ist angesiedelt... Aber da kann man einfach nicht so viele Leute beschäftigen und auch andere Projekte wie Ruhruni, Ruhrpark haben bei weitem nicht so viel Arbeitsplätze geschaffen wie benötigt werden.
Es ist einfach schwierig, in einem Gebiet das noch auf veraltete Industrien setzt und zudem für viele nicht sehr reizvoll ist (ich würde da nicht hinziehn wollen) neue Firmen im großen Stil anzulocken.
Daher ist die Subventionierung auf den ersten Blick vielleicht sinnfrei. Aber wenn man es mal genauer betrachtet und vorallem auch die Probleme der Region mit in betracht zieht, gar nicht mal so falsch dies langsam angehen zu lassen.
Die Logik kannst du mir ja mal stellvertrend für die Politik erklären:
"Wenn Lebensmittel zu teuer sind, kaufen und essen die Leute weniger."
"Wenn Lebensmittel dank staatlicher Hilfe billiger sind, kaufen und essen die Leute mehr."
Sorry - aber ich esse soviel, wie ich Hunger habe und darauf haben die Preise vergleichsweise wenig Einfluss. Ehe ich keine Milch mehr trinke, kaufe ich eher nen RAM-Riegel weniger - das schadet vielleicht der taiwanesischen Industrie, aber nicht den deutschen Bauern.
Das hat doch gar nicht damit zu tun wie viel du isst oder nicht.
Der Punkt ist da einfach, dass die deutschen Erzeugnisse dadurch viel teurer wären. Ich hätte damit zwar kein Problem wenn ich z.b. für die Milch 20 ct mehr zahlen müsste und du auch nicht. Aber die Mehrheit der Bevölkerung schon, treu dem Motto "Geiz ist Geil". Und die würden dann einfach die billigeren Produkte aus dem Ausland kaufen, weil sie dann ein paar ct sparen würden

Und dann hättest du einen Nachfrageeinbruch der deutschen Produkte und das würde das aus für viele Bauern bedeuten. Das kann die Regierung einfach nicht machen...
Aber das hast du im Prinzip erkannt, dass das Problem eig. durch die EU entstanden ist und den Wegfall der Einfuhrzölle.
Wobei das denk ich ein Thema für sich ist
Es ist mein voller Ernst, dass der Straßenneubau massiv reduziert werden sollte. Wir haben eine sinkende Bevölkerung (-> eigentlich weniger Bedarf) und in Zeiten fehlender Energieträger ist unser ausgeprägter heutiger Individualverkehr sowieso ein Luxus, den wir uns über kurz oder lang nicht mehr leisten können. Sinnvoll wäre deswegen eine Konzentration der Investitionen in den Aufbau zukunftstauglicher Alternativen.
Aber wärend Straßenneubauten aller Orten aus dem Boden schießen, soll das Schienennetz am liebsten verkauft und (internationale Erfahrungen sprechen Bände) unbrauchbar gemacht werden.
Ich weiß ja nicht wo du lebst, aber bei uns wär das völliger Schwachsinn die Straßen nicht zu reparieren oder auszubauen.
In der Region Stuttgart z.b. ist das Verkehrsaufkommen sehr sehr hoch und die Straßen platzen teilweise aus allen nähten und das wird sich in zukunft auch nicht viel ändern, da bei uns kein starker Bevölkerungsschwund wie in anderen Regionen stattfinden wird

Und Stau, schadet der Umwelt und kostet die Wirtschaft viel Geld, da sind wir uns denk ich einig
Dann solltest du dich mal schlau machen....
flughafen subventionen - Ecosia
Sicherlich, es gibt ein paar große Flughäfen, die in Deutschland Gewinne abwerfen - aber selbst bei denen werden Ausbau, etc. sehr oft vom Land finanziert oder zumindest abgesichert, Baubedingungen werden gelockert,...
Daneben gibt es aber unzählige Regionalflughäfen, die in den letzten Jahren/Jahrzehnten ausgebaut wurden und sich zu keinem Moment selbst getragen haben. Berühmtestes Beispiel wäre aktuell Lübeck, wo die Stadt dem Invester sogar eine Ausstiegsklausel unterschrieben hat, die sie jetzt dazu verpflichtet, alle dessen Schulden zurückzuzahlen.
Aber da lassen sich unzählige Beispiele finden - eins liegt keine 3km von hier, "Kiel Holtenau". Man kann sich vielleicht vorstellen, von was ein Flughafen in einer Landeshauptstadt lebt, dessen Anwohner eine Intiative gegen den Ausbau eines Supermarktes starten - wegen Angst vor Lärmbelästigung.
Fluggäste sind es garantiert nicht.
Gut an solche Pissflughäfen hab ich jetzt gar nicht gedacht, ich hab jetzt eher die größeren gemeint.
Bei so kleinen Pisten muss man aber ganz klar sagen, brauch man sowas wirklich?
Meiner meinung nach nein, wenn ich in den Urlaub flieg, tu ich das von einem großen aus und auch Frachtmaschinen usw. tun das gleiche...
Flugzeugindustrie wäre noch ein Beispiel - wenn man sich anguckt, wie sich Hamburg für Airbus verbogen hat...
Muss das sein, wenn alle Welt der Meinung ist, dass die Zahl der Flugreisen schon viel zu hoch ist?
Also ich reise gern und ich denke das tun noch viel mehr Leute.
Bei Airbus find ich eig. das Problem wtf die Franzosen da soviel zusagen haben... der Konzern hat seine Fußstapfen eig. in den deutschen Konzernen wie Messerschmitt, Heinkel, Junkers, Focke-Wulff, Dornier...
Kann das Theater da eig. nicht wirklich verstehen, was die da veranstalten...
Erst informieren, dann aufregen.
Entwicklungshilfe - wer bekommt wie viel? | tagesschau.de
Indien erhält keine Milliarde, sondern 64 Millionen - und die als Kredit.
Das Gesamtbudget, dass das Ministerium für Entwicklung selbst ausgibt, liegt gerade mal bei 3 Milliarden. Und dienen z.T. als Finanzierungsstütze für Projekte, an denen die deutsche Wirtschaft verdient.
Hab ich, aber ist schon eine Weile her.
Daher kann das gut sein, dass meine Zahl nicht mehr stimmt.
Wobei ich sowieso anderer Meinung bin beim Thema Entwicklungshilfe, wie der großteil der Bevölkerung
Bin mit der Beleuchtungsindustrie nicht so gut vertraut - aber im Zuge von LED&Co würde ich auch da Weiterentwicklungen erwarten. Und sehr rentabel in Bezug auf den Energieverbrauch sind z.B. auch Investitionen in Gebäudedämmung oder Heiztechnik. Verkehrsleitsysteme und ÖPNV haben zusätzlich noch praktischen Nutzen,...
Da man seit Jahrzehnten kaum was tut, gibt es sinnvolle Ansatzpunkte zu hauf - und da man weiterhin nicht bereit ist, viel zu tun, würden Hau-Ruck-Aktionen an einer Stelle zu Vernachlässigung an anderer Stelle führen.
Ich denk mal, wenn die Technik nicht stimmt fängt man erst gar nicht an sowas zu erneuern.
Wobei man das doch ganz einfach per Amortisationsrechnung ausrechnen könnte ab wie viel Jahren sich das ganze lohnt und ich bin mir sicher da kommen keine 20 Jahre raus, den eine Energieeinsparung von 50% ist ne Menge und das eingesparte Geld könnte man gut in andere Projekte weiterinvestieren.
Durch gezielte Förderung von Projekten die das meiste Einsparpotenzial und nur einen geringen Aufwand haben und das haben wir ja in dem Fall, kann man das ganze viel schneller über die Bühne bringen.
Und es hätte ja das Land und die Umwelt was davon

250 Millionen sind ne Menge Geld.
Die Kosten sind ganz schnell ziemlich heftig. Z.B. braucht man überhaupt erstmal Firmen, die die Arbeiten ausführen können. Tauscht man alles auf einmal aus, tauscht man auch vergleichsweise neue Anlagen. Das mag zwar immer noch Einsparungen bringen, aber ggf. hätte das Geld an anderer Stelle mehr nutzen. Hat man dann alles ausgetauscht, sind die Firmen auf einmal ohne Aufträge - Folgekosten im Arbeitsmarkt entstehen. 20-30 Jahre später, wenn neue Technologien zur Verfügung stehen, wiederholt sich das Spielchen.
Die Beleuchtungsanlagen, stammen aus den 60er Jahren

Hätte ich vielleicht gleich sagen sollen.
Die Kosten sind eig. nicht sehr schnell ziemlich heftig und du wirst auch genug finden die das machen, bei Städten und Gemeinden übernehmen die Arbeit einfach Elektriker und wenn man die Aufträge ausgibt, werden diese auch erledigt

Und auch wenn man 20-30 später wieder bessere Technologien hat, kann man das doch wieder austauschen wo ist das Problem... per Amortisationsrechnung kann man das ganz einfach herausfinden nach wie viel Jahren sich eine Anschaffung lohnt und da Strom nicht billiger wird... weiß ich ehrlich gesagt nicht was dagegen spricht
Der ist eigentlich sehr sinnvoll bzw. der macht aus Deutschland überhaupt erst einen Staat...
Aus deiner Aussage schließe ich, dass du wohl aus dem Osten bzw. einem Nehmerland kommst.
1. Gab es den Quatsch auch nicht als es noch BRD und DRR gab
2. Fällt mir kein anderes Land ein was auch sowas macht unter der Bedingung, dass dafür Schulden gemacht werden müssen..... Wenn man was übrig hat kann man ja gern einen Teil abgegen, aber das ist leider nicht der Fall.
Das ist einfach nur Unrechtstaat... Ich muss Studiengebühren zahlen, die Studenten im Osten aber nicht, warum auch man kriegt ja genug Geld vom Länderausgleich

und die ganzen anderen dinge die noch kostenfrei sind und bei uns bezahlt werden müssen, möcht ich gar nicht erst anführen, weil dann sitzt ich noch die ganze Nacht hier

Nur weil einige Länder einfach nicht sparen können, seh ich es nicht ein, warum 4 Bundesländer für 12 zahlen sollen und dafür Schulden aufnehmen müssen... In BW sind es ca. 40 Milliarden Euro und das für die Unfähigkeit anderer Bundesländer!
Bei uns muss an der Infrastruktur gespaart werden, an den Schulen am öffentlichen Dienst.... Nur damit andere Geld ausgeben können, das sie nicht haben

An weiter führenden Schulen ist bei uns der Klassenteiler teils bei 33 Leuten und mehr, während hingegen in Sachsen kaum Klassen mit ü 20 Leuten gibt.
Da frag ich mich ernsthaft für was brauchen die das Geld...
Solidarität und Gemeinschaft sieht bei mir anderst aus!
Und das sich einige tot sparen nur damit andere im Saus und braus leben ist mit Sicherheit nicht sinn der Sache
Viel Kohle kassieren Politiker in Aufsichtsräten&Co, die Ämter sind eher Mittel zum Zweck, wenn man in dem Bereich den großen Reibach machen will.
Das unter anderem auch, vorallem da sie da durch absolutes nichtstun viel Geld verdienen.
Aber so ein MP Gehalt ist auch nicht zu unterschätzen!
Vorallem, wenn man nur ******* verzapft... wenn das z.b. der Daimler Chef gewesen wäre, wäre der schon lang geflogen....
Ach komm, hier gewinnt die CDU doch immer, selbst wenn der Spitzenkandidat Günther Oettinger heißt. Die von der SPD sind doch sowieso nur Flaschen, die es auf absehbare Zeit nicht in die Regierung schaffen werden, und damit bleiben dann nur Schwarz/Gelb oder Schwarz/Grün.
So wie die CSU in Bayern immer die 50% schafft

Die SPD kannst hier zwar in die Tonne treten, aber es wäre doch schonmal ein sehr großer Erfolg, wenn mehr stimmen auf die FDP und Grüne fallen würden.
Den außer bei den alten Leuten die schon seit 100 Jahren die CDU wählen, ist die zur Zeit nicht sehr beliebt...
mfg
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