[Wahl Januar 2010] Monatliche Community-Bundestagswahl

Welche Partei würdet Ihr diesen Monat wählen?

  • SPD

    Stimmen: 8 10,3%
  • Union

    Stimmen: 4 5,1%
  • FDP

    Stimmen: 7 9,0%
  • Die Linke

    Stimmen: 11 14,1%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 25 32,1%
  • Die Grünen

    Stimmen: 16 20,5%
  • sonstige

    Stimmen: 3 3,8%
  • Enthaltung/gehe nicht wählen

    Stimmen: 4 5,1%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
- 1,4 Milliarden für Umwelt-/Naturschutz und Klimaschutz und Reaktorsicherheit (bzw. Endlagersicherheit) zusammen
- 1,8 Milliarden für Bundeskanzlerin und Kanzleramt
- 3 Milliarden für das auswertige Amt
- 10,2 Milliarden für Forschung und Bildung
- 31 Milliarden für die Bundeswehr
Heftig :wow:
Und soviel bezahlen wir für knapp 600 Leute :schief:
Aber stimmt das echt mit den 31 Milliarden für die Bundeswehr?
Durchschnittlich gibt ein Land afaik nicht mehr als 5% für Millitär aus...
Lieg ich wirklich so falsch, wenn ich der Meinung bin, dass die Rettung des Ökosystems eine höhere Priorität haben sollte, als Merkels Arsch?
Du liegst natürlich nicht falsch



Gleichberechtigung, Soziale Unterstützung, Oberflächliche Änderungen am Schulsystem und ähnliches Gedöhns, mit dem man sich bei diversen Gruppierungen einschleimen kann und bei dem der Erfolg i.d.R. eher vom Zufall abhängt. :(
Kann es sein das du Grünen Populistisch findest?

Imho braucht Deutschland eine ausgeglichene Regierung, die kann gern aus mehreren Parteien beistehen, von denen sich z.B. eine auf Umweltschutz konzentriert.
Meiner Meinung nach ist das zwar Theoretisch das beste,aber in der Praxis wirt es wohl nie passieren:([u.a. weil sich die Parteien die eine Koalition bilden,sich untereinander zerstreiten können und dann ein (Gesetzes-)Entwurf einer Partei abgelehnt wird]



Das Ziel wird jetzt klar (bzw. für die halbblinden nach der NRW-Wahl)
Warum halbblind?


Ein Balkendiagramm zur letzten Wahl findest du im Thread zur letzten Wahl ;)
Oh hast recht :D
Imho definitiv kein Fortschritt, was die Ablesbarkeit angeht.
Hast recht,trotzdem weiß ich jetzt wenigstens wieviele Leute die Linkspartei gewählt haben:D
 
Da ich leider auch nicht Wählen kann.

ich bin dennoch auf der Seite der Grünen und der Piratenpartei.

Ich wünschte man könnte wenigsten die Komunal wahlen wählen gehen da man schon mehr als 6 Jahre hier lebt......

(kann es sein das sich hier Politisches gerenkel immer mehr Häuft? das ist doch ein Hardware Forum, dachte ich zumindest)
 
Umweltschutz besteht imho in erster Linie in dem, was man nicht macht.
Und eine zukunftstaugliches Wirtschaftsystem, das nicht auf veralteter Industrie (z.B. Automobil) basiert, ein Verkehrssystem das nicht von seltenen Rohstoffen abhängig ist, die Erhaltung von Böden in einem Zustand, in dem sie einen auch noch in 20 Jahren ernähern oder z.B. schlichtweg die Reduzierung der in Form von Öl-Einkauf ins Ausland abfließenden Kapitalmengen ist imho auch keine Ausgabe, sondern im Gegenteil eine Einsparung.
Schulden machen wir zur Zeit, weil wir pauschal die Wirtschaft subventionieren, weil wir ein Finanzsystem wieder aufbauen, das nachweislich zu großen Problemen führt,...
Und da viele andere Länder wie z.b. die USA es nicht so eng sehn mit dem Thema Umweltschutz find ich den Sinn im extremen Umweltschutz schon irgendwie fraglich...

Und die erhaltung bzw. Sanierung von Böden ist auch eine sehr teure Angelgenheit was viel Geld kostet, vorallem in den alten Chemiegebieten der DDR musste man viel tun...
Alternative Antriebssysteme sind teuer, wobei ich glaub nur die ersten 300 000 elektroautos vom staat subventioniert werden.
Das gleiche gilt z.b. für Solaranlagen, die Einspeisung wird ja auch subventioniert...

Im Prinzip bin ich ja dafür, dass man das ganze fördert. Aber da die die Steuergelder lieber für andern scheiß raushauen und dann kein Geld mehr für wichtige Themen haben :(
Und dann bleiben halt nur noch die Schulden übrig und um das sehr gut zu fördern müssen noch mehr gemacht werden und das seh ich net ein.

Wobei man auch sinnvoll sparen könnte, das Land Baden-Württemberg gibt pro Jahr 500 Millionen für Straßenbeleuchtung aus.
Die modernisierungszeit ist aber von 1997 bis 2018 angesetzt, was imo viel zu lange ist.
Da man durch effizientere Beleuchtung 50% energie einsparen könnte und somit viel schneller viel Geld sparen kann.
Und das ist nur ein kleiner Teil wo man sich an den Kopf fassen muss, wie unsere Regierungen verschwenderisch oder unklug mit Geld umgehen:(




Das Problem bei allen kleinen Parteien, die ich mir bislang angeguckt habe, ist, dass sie selbst auch keine Ahnung haben. Es ist relativ einfach, im nachhinein der Politik vorzuwerfen, was sie falsch gemacht hat. Zum Teil ist es auch noch einfach, die Gründe zu umgehen, warum es falsch gemacht wurde (z.B. Lobby-Hörigkeit, Besetzung von Posten nach Person und nicht nach Kompetenz) - aber es ist verdammt schwer, eine Alternative vorzuschlagen, was man denn sonst machen sollte. Das, was von den kleinen Parteien dazu kommt, ist im besten Fall Schweigen - im Worst-Case sowas wie die universelle Kultur-GEZ der Piraten :$

Ich seh das eher so, dass wenn man die kleinen Parteien wählt die großen keine Stimmen bekommen und so eher auf kolaitionen eingehen müssen.
Und um die Wählerstimmen zurückzugewinnen müssten sie halt endlich mal ihren Arsch bewegen und auch was gescheites machen:daumen:
Aber leider denken so viel zu wenig Leute und wählen wie schon seit 20 jahren die CDU.... so kommt nie Veränderung ins Land:daumen2:
Bestes bsp. für politische inkompetenz ist eig. Günther Oettinger, hat nur scheiß verzapft während er in BW an der Regierung war und jetzt bevor die Wahlen anstehen lässt man sich einfach ins EU Parlament "versetzen", weil er genau weiß das es ein Wahldebakel diesmal für ihn wird....
Aber das wäre eig. schon offtopic:D


mfg

Bärenmarke
 
Heftig :wow:
Und soviel bezahlen wir für knapp 600 Leute :schief:
Aber stimmt das echt mit den 31 Milliarden für die Bundeswehr?
Durchschnittlich gibt ein Land afaik nicht mehr als 5% für Millitär aus...

Waren fürs "Bundesministerium für Verteidigung" eingeplant, ja. Und es ging nicht um einmalige Anschaffungen, 2008 waren es nämlich auch 29 Milliearden.

Aber es gibt halt Politiker, die es extrem wichtig finden, dass das deutsche Militär mit hoffnungslos überteuerten A400M und Eurofightern fliegt, den teuersten Schützenpanzer der Welt hat und tonnenweise AUVs einkauft - und diese Politiker werden gewählt.

Kann es sein das du Grünen Populistisch findest?

Ich finde jeden Politiker populistisch, von dem ich bislang gehört habe. Meiner Einschätzung nach ist das auch zwangsläufig so, denn nur mit Populismus bekommt man in dieser "Demokratie" noch nenneswert Stimmen.

Meiner Meinung nach ist das zwar Theoretisch das beste,aber in der Praxis wirt es wohl nie passieren:([u.a. weil sich die Parteien die eine Koalition bilden,sich untereinander zerstreiten können und dann ein (Gesetzes-)Entwurf einer Partei abgelehnt wird]

Tjo - da wären wir wieder bei Parteien, die versuchen, ihre Kernziele möglkichst gut durchzusetzen und bei Parteien, die versuchen, die Pläne anderer möglicht publikumswirksam (s.o. :rollen: ) zu durchkreuzen.


Weil imho alle nötigen Informationen bereits heute auf dem Tisch liegen - wer sehen kann, siehts also schon heute vorraus. (wenn man einfach mal die Augen aufhält... . Mir fällt gerade nur ein Beispiel ein: Einführung einer Ablassregelung, die es der Industrie erlaubt, beliebig Natur zu zerstören, wenn sie im Gegenzug ein bißchen was zahlt - anstelle wie bisher aufwendig Ausgleichsflächen schaffen zu müssen. Darüber haben sich zumindest alle Journalisten aufgeregt, von denen ich einen Artikel drüber gelesen hab und vielleicht auch noch ein paar mehr, die es mitbekommen haben. Nur: Da war rein gar nichts überraschendes dran. Das hatte die FDP 1:1 in ihren Wahlversprechen zu stehen)
Es wird aber auch noch vollblinde geben, die es selbst dann nicht eingestehen ;)




Und die erhaltung bzw. Sanierung von Böden ist auch eine sehr teure Angelgenheit was viel Geld kostet, vorallem in den alten Chemiegebieten der DDR musste man viel tun...

Sanierung ist teuer. Erhaltung? Man muss den Leuten schlichtweg das Verhalten verbieten, dass Boden vernichtet. Das kann sogar Einnahmen bringen. Nehmen wir z.B. Flächenverbrauch:
Wir haben eine sinkende Bevölkerung. Wir haben eine Verlagerung der Wirtschaft vom (platzintensiven) primären Sektor zur Dienstleistungs-&Wissensindustrie.
Wieso also werden in Deutschland jeden Tag über 100 ha Boden versiegelt? Eigentlich sollte eher was frei werden. Aber: Abreißen kostet. Große Häuser? Toll! etc.
Einfachste und für den Staat sogar gewinnbringende Maßnahme: Neubaugenehmigungen teuer machen. Land, das sich noch in Staatshand befindet, nicht billig abstoßen (Stichwort: Brandburgische Seen :$ :$), sondern nur noch für schweine hohe Preise abgeben. Wenn ein neues Grundstück fast soviel kostet, wie das Haus, das drauf soll, dann werden sich die Leute dreimal überlegen, ob es nicht vielleicht auch etwas kleiner geht oder ob man nicht vielleicht ein altes Gebäude saniert/ersetzt. Positiver Nebeneffekt: Ostdeutsche Städte, die am Boden liegen, haben mit einmal eine ordentlichen Standortvorteil: Bauflächen, die gerade niemand nutzt.

Alternative Antriebssysteme sind teuer, wobei ich glaub nur die ersten 300 000 elektroautos vom staat subventioniert werden.
Das gleiche gilt z.b. für Solaranlagen, die Einspeisung wird ja auch subventioniert...

Genauso (bzw. unterm Strich in geringerem Maße) wie Flugbenzin, Kohleabbau und Kohlekraftwerke, Agradiesel, Straßenbau, Flughäfen (!!!), Atomenergie, etc.
Wenn eine neue Technologie im Vergleich zu einer veralteten attraktiv werden soll, muss man sie nicht unbedingt billig machen - man kann auch einfach dafür sorgen, dass man für die alte das zahlen muss, was sie der Gesellschaft an Kosten verursacht.

Wobei man auch sinnvoll sparen könnte, das Land Baden-Württemberg gibt pro Jahr 500 Millionen für Straßenbeleuchtung aus.
Die modernisierungszeit ist aber von 1997 bis 2018 angesetzt, was imo viel zu lange ist.

Hau-Ruckaktionen steigern die Kosten i.d.R. noch, da stimme ich durchaus Leuten zu, die langsame Übergänge bevorzugen. Aber man muss überhaupt erstmal ein klares Ziel haben - und dann alles vermeiden, was in die Gegenrichtung geht.
Beispiel Kohlekraftwerke.
Offizielles Ziel: Sollen weg
Maßnahme: Stichtag nachdem die Dinger nur noch unter strengen Auflagen zu bauen sind.
Ergebniss: Bundesweit wird mit dem Bau an Kohlekraftwerken mit absurden Kapazitäten begonnen, um vor dem Stichtag Fakten zu schaffen.
Sinnvoll wäre z.B.: CO2-Emissionen so schweine teuer zu machen, dass niemand mehr Kohlekraftwerke will - aber CO2-Zertifikate hat man den Kraftwerksbetreibern geschenkt und sich damit Einnahmen in Milliardenhöhe entgehen lassen.

Ich seh das eher so, dass wenn man die kleinen Parteien wählt die großen keine Stimmen bekommen und so eher auf kolaitionen eingehen müssen.
Und um die Wählerstimmen zurückzugewinnen müssten sie halt endlich mal ihren Arsch bewegen und auch was gescheites machen:daumen:

Hängt davon ab, was du als klein bezeichnest:
Alles <5% ist egal. Die etablierten Parteien kriegen so oder ihren Anteil im Parlament, auch wenn sich 80% der Wählerstimmen auf 40 Kleinstparteien verteilen.
Erst wenn eine einzelne Partei sehr viele Stimmen bekommt und ggf. ins Parlament einziehen könnte (siehe Piraten), ist sie für andere Politiker interessant.

und jetzt bevor die Wahlen anstehen lässt man sich einfach ins EU Parlament "versetzen", weil er genau weiß das es ein Wahldebakel diesmal für ihn wird....
Aber das wäre eig. schon offtopic:D

Stimmt - das deutsche Politiker nicht kapieren bzw. bewusst missachten, was die EU eigentlich/vorgeblich sein soll, ist ein Thema für sich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sanierung ist teuer. Erhaltung? Man muss den Leuten schlichtweg das Verhalten verbieten, dass Boden vernichtet. Das kann sogar Einnahmen bringen. Nehmen wir z.B. Flächenverbrauch:

Prinzipiell stimme ich dir ja zu, Vorsorge ist besser wie Sanierung.
Aber oftmals ist es einfach so wie in meinem Bsp. das Schaden angerichtet wurde, welche wir jetzt teuer bezahlen müssen leider :(
Mir wäre es auch lieber, wenn man sinnvoller mit den Resourcen umgegangen wäre.

Genauso (bzw. unterm Strich in geringerem Maße) wie Flugbenzin, Kohleabbau und Kohlekraftwerke, Agradiesel, Straßenbau, Flughäfen (!!!), Atomenergie, etc.
Wenn eine neue Technologie im Vergleich zu einer veralteten attraktiv werden soll, muss man sie nicht unbedingt billig machen - man kann auch einfach dafür sorgen, dass man für die alte das zahlen muss, was sie der Gesellschaft an Kosten verursacht.

Soweit ich weiß, ist Flugbenzin nur steuerfrei. Bringt zwar keine Einnahmen, aber kostet auch nichts.
Kohleabbau ist das paradebeispiel, wie unsinnig subventionen bzw. teuer diese sein können. Aber man muss auch daran denken, dass man es nicht von jetzt auf nachher einstellen kann, da somit viele Arbeitsplätze verloren gehn.
Ohne Subventionierung von Agrardiesel wären unsere Bauern nicht mehr konkurenzfähig, von daher muss man dies leider tun auch wenn es Geld kostet.... Und da unsere Gesellschaft immer mehr sparen möchte und nicht bereit ist ein paar cent mehr z.b. für Milch zu bezahlen wird man da leider nicht viel machen können.
Das neue Straßen nicht gebaut bzw. gewartet werden ist ja wohl nicht dein Ernst oder :huh:
Und das Flughäfen subventioniert werden ist mir neu, als Beispiel hierfür nehm ich mal den Flughafen Stuttgart, da ist zwar das Land BW mit Eigentümer, aber der Flughafen wirft Gewinne ab....

Von daher finde ich deine Beispiele nicht gerade sehr passend...
Geldvernichtung sind da imo eher so dinge wie die Milliarde Entwicklungshilfe, welche Indien kassiert.... Mehr Atomwaffen braucht die Welt nicht :daumen2:


Hau-Ruckaktionen steigern die Kosten i.d.R. noch, da stimme ich durchaus Leuten zu, die langsame Übergänge bevorzugen. Aber man muss überhaupt erstmal ein klares Ziel haben - und dann alles vermeiden, was in die Gegenrichtung geht.
Naja das seh ich anderst.
Wenn man die Straßenbeleuchtung modernisiert könnte man 50% Energie einsparen unter anderem auch im weitesten Sinne CO2 ;)
Aber wichtiger ist, dass man auch 250 Millionen einsparen könnte und das jährlich. Auf 20 Jahre gerechnet sind das immerhin 5 Milliarden.
Klar wenn es keine passende Technik gibt ist es sinnvoll zu warten, aber in dem Fall ist es eindeutig besser schneller zu handeln. Auch wenn man die Umwelt mit in Betracht zieht.
Wenn man nicht genug Geld hat ist es eventuell sinnvoller es langsamer zu machen, wobei dann die Kosten schon enorm sein müssten, damit es solange dauert....
Aber BW vergeudet ja jährlich hunderte Millionen Euro sinnlos für diesen bescheuerten Länderausgleich, da müssen sinnvolle Investitionen halt hinten anstehn :daumen2:



Hängt davon ab, was du als klein bezeichnest:
Alles <5% ist egal. Die etablierten Parteien kriegen so oder ihren Anteil im Parlament, auch wenn sich 80% der Wählerstimmen auf 40 Kleinstparteien verteilen.
Erst wenn eine einzelne Partei sehr viele Stimmen bekommt und ggf. ins Parlament einziehen könnte (siehe Piraten), ist sie für andere Politiker interessant.
Die Spirituellen oder so was sollte man jetzt nicht unbedingt wählen, die sind dann doch zu klein.
Aber gerade wenn solche Parteien wie die Piratenpartei über die 5% Hürde kommen würde, wäre das doch schonmal ein Erfolg.
Da es dann für die etablierten schwieriger wird eine Absolute Mehrheit zu finden und sie sich mehr für den Wähler einsetzen müssen um wieder mehr Stimmen zu bekommen :daumen:


Stimmt - das deutsche Politiker nicht kapieren bzw. bewusst missachten, was die EU eigentlich/vorgeblich sein soll, ist ein Thema für sich.

Ich meinte eher, dass die Politiker das Schiff total in den sand setzen und dann einfach noch rechtzeitig das sinkende Schiff verlassen und woanderst einfach mit dem gleichen Mist weitermachen und noch viel Kohle dafür kassieren:daumen2:

mfg

Bärenmarke
 
Aber oftmals ist es einfach so wie in meinem Bsp. das Schaden angerichtet wurde, welche wir jetzt teuer bezahlen müssen leider :(
Mir wäre es auch lieber, wenn man sinnvoller mit den Resourcen umgegangen wäre.

Mir wäre es sehr wichtig, dass man wenigstens jetzt sinnvoll mit Ressourcen umgeht, damit man letzteren Satz nicht in 5-50 Jahren genauso wiederholen muss. Und da seh ich bei vielen Parteien massive Defizite, was das Problembewußtsein angeht.

Soweit ich weiß, ist Flugbenzin nur steuerfrei. Bringt zwar keine Einnahmen, aber kostet auch nichts.

Für den Gesamthaushalt kommt das aufs gleiche raus. Kaum ein Unternehmen dürfte soviel direkte Subventionen bekommen, wie es auf diverse Weise an Steuereinnahmen (Unternehmens-, Umsatz-, Lohn-,...) produziert. Das man im Falle der Luftfahrt nicht direkt zahlt, dafür aber auch große Mengen Steuern nicht erhebt, hat genau den gleichen Effekt.
Im übrigen kostet die durch den Flugbetrieb verursachte Umwelt- und Klimaschädigung die Gesellschaft genauso, wie die durch Straßenverkehr (pro Liter ggf. sogar deutlich mehr), die Verschmutzungen durch Raffinerien, Transport,... kosten, die Außenpolitischen/militärischen Maßnahmen, die durch/für Öl nötig werden, kosten... - Flugbenzin ist für die Gesellschaft alles andere als kostenfrei.

Aber man muss auch daran denken, dass man es nicht von jetzt auf nachher einstellen kann, da somit viele Arbeitsplätze verloren gehn.

Die Steinkohle wird in Deutschland seit mindestens dreieinhalb Jahrzehnten gefördert und sie wird noch mindestens 8 Jahre weiter Subventionen erhalten. Das sind über 40 Jahre ABM - da kann mir keiner erzählen, dass eine Investion der Gelder in neue, Zukunftstaugliche Arbeitsplätze den Menschen nicht mehr gebracht hätte.
Die Braunkohle wird mit 150 Millionen € modernisiert (Arbeitsplatzerhalt??) und bis zu 1 Milliarde indirekt gefördert (behauptet diese Quelle).

Ohne Subventionierung von Agrardiesel wären unsere Bauern nicht mehr konkurenzfähig, von daher muss man dies leider tun auch wenn es Geld kostet.... Und da unsere Gesellschaft immer mehr sparen möchte und nicht bereit ist ein paar cent mehr z.b. für Milch zu bezahlen wird man da leider nicht viel machen können.

Die Logik kannst du mir ja mal stellvertrend für die Politik erklären:
"Wenn Lebensmittel zu teuer sind, kaufen und essen die Leute weniger."
"Wenn Lebensmittel dank staatlicher Hilfe billiger sind, kaufen und essen die Leute mehr."

Sorry - aber ich esse soviel, wie ich Hunger habe und darauf haben die Preise vergleichsweise wenig Einfluss. Ehe ich keine Milch mehr trinke, kaufe ich eher nen RAM-Riegel weniger - das schadet vielleicht der taiwanesischen Industrie, aber nicht den deutschen Bauern.

"Konkurrenzfähig" sollten die Politiker in diesem Zusammenhang auch aus ihrem Wortschatz streichen. Wer der Meinung ist, das deutsche Bauern wegen deutschen Spritpreisen keine Chance gegen den Rest der EU hätten, der sollte sich vielleicht mal Gedanken darüber machen, warum er alle naslang nationale Alleingänge statt einheitlicher EU-Politik fordert.
Und außer-EU-Konkurrenz? Da stellt sich mal wieder die Frage nach der Energiepolitik, wenn es so billig ist, verderbliche und (im Vergleich zum Wert) schwere Güter über große Strecken zu transportieren.

Das neue Straßen nicht gebaut bzw. gewartet werden ist ja wohl nicht dein Ernst oder :huh:

Es ist mein voller Ernst, dass der Straßenneubau massiv reduziert werden sollte. Wir haben eine sinkende Bevölkerung (-> eigentlich weniger Bedarf) und in Zeiten fehlender Energieträger ist unser ausgeprägter heutiger Individualverkehr sowieso ein Luxus, den wir uns über kurz oder lang nicht mehr leisten können. Sinnvoll wäre deswegen eine Konzentration der Investitionen in den Aufbau zukunftstauglicher Alternativen.
Aber wärend Straßenneubauten aller Orten aus dem Boden schießen, soll das Schienennetz am liebsten verkauft und (internationale Erfahrungen sprechen Bände) unbrauchbar gemacht werden.

Und das Flughäfen subventioniert werden ist mir neu,

Dann solltest du dich mal schlau machen....
flughafen subventionen - Ecosia

Sicherlich, es gibt ein paar große Flughäfen, die in Deutschland Gewinne abwerfen - aber selbst bei denen werden Ausbau, etc. sehr oft vom Land finanziert oder zumindest abgesichert, Baubedingungen werden gelockert,...

Daneben gibt es aber unzählige Regionalflughäfen, die in den letzten Jahren/Jahrzehnten ausgebaut wurden und sich zu keinem Moment selbst getragen haben. Berühmtestes Beispiel wäre aktuell Lübeck, wo die Stadt dem Invester sogar eine Ausstiegsklausel unterschrieben hat, die sie jetzt dazu verpflichtet, alle dessen Schulden zurückzuzahlen.
Aber da lassen sich unzählige Beispiele finden - eins liegt keine 3km von hier, "Kiel Holtenau". Man kann sich vielleicht vorstellen, von was ein Flughafen in einer Landeshauptstadt lebt, dessen Anwohner eine Intiative gegen den Ausbau eines Supermarktes starten - wegen Angst vor Lärmbelästigung.
Fluggäste sind es garantiert nicht.

Von daher finde ich deine Beispiele nicht gerade sehr passend...

Als Beispiele für Investionen in Technologien, die man eigentlich abschaffen/rückbbauen müsste, sind sie imho vorzüglich geeignet. Zur Nuklerindustrie könnte man auch noch einiges sagen, aber da sind Zahlen schwierig (weil die Forschung schlichtweg komplett vom Staat unternommen und der Industrie geschenkt wird). Flugzeugindustrie wäre noch ein Beispiel - wenn man sich anguckt, wie sich Hamburg für Airbus verbogen hat...
Muss das sein, wenn alle Welt der Meinung ist, dass die Zahl der Flugreisen schon viel zu hoch ist?

Geldvernichtung sind da imo eher so dinge wie die Milliarde Entwicklungshilfe, welche Indien kassiert.... Mehr Atomwaffen braucht die Welt nicht :daumen2:

Erst informieren, dann aufregen.
Entwicklungshilfe - wer bekommt wie viel? | tagesschau.de
Indien erhält keine Milliarde, sondern 64 Millionen - und die als Kredit.
Das Gesamtbudget, dass das Ministerium für Entwicklung selbst ausgibt, liegt gerade mal bei 3 Milliarden. Und dienen z.T. als Finanzierungsstütze für Projekte, an denen die deutsche Wirtschaft verdient.

Wenn man die Straßenbeleuchtung modernisiert könnte man 50% Energie einsparen unter anderem auch im weitesten Sinne CO2 ;)
Aber wichtiger ist, dass man auch 250 Millionen einsparen könnte und das jährlich. Auf 20 Jahre gerechnet sind das immerhin 5 Milliarden.
Klar wenn es keine passende Technik gibt ist es sinnvoll zu warten, aber in dem Fall ist es eindeutig besser schneller zu handeln. Auch wenn man die Umwelt mit in Betracht zieht.

Bin mit der Beleuchtungsindustrie nicht so gut vertraut - aber im Zuge von LED&Co würde ich auch da Weiterentwicklungen erwarten. Und sehr rentabel in Bezug auf den Energieverbrauch sind z.B. auch Investitionen in Gebäudedämmung oder Heiztechnik. Verkehrsleitsysteme und ÖPNV haben zusätzlich noch praktischen Nutzen,...
Da man seit Jahrzehnten kaum was tut, gibt es sinnvolle Ansatzpunkte zu hauf - und da man weiterhin nicht bereit ist, viel zu tun, würden Hau-Ruck-Aktionen an einer Stelle zu Vernachlässigung an anderer Stelle führen.

Wenn man nicht genug Geld hat ist es eventuell sinnvoller es langsamer zu machen, wobei dann die Kosten schon enorm sein müssten, damit es solange dauert....

Die Kosten sind ganz schnell ziemlich heftig. Z.B. braucht man überhaupt erstmal Firmen, die die Arbeiten ausführen können. Tauscht man alles auf einmal aus, tauscht man auch vergleichsweise neue Anlagen. Das mag zwar immer noch Einsparungen bringen, aber ggf. hätte das Geld an anderer Stelle mehr nutzen. Hat man dann alles ausgetauscht, sind die Firmen auf einmal ohne Aufträge - Folgekosten im Arbeitsmarkt entstehen. 20-30 Jahre später, wenn neue Technologien zur Verfügung stehen, wiederholt sich das Spielchen.

Schwankungen bedeuten fast immer einen Verlust an Effizienz bzw. Gesamtleistung.

Aber BW vergeudet ja jährlich hunderte Millionen Euro sinnlos für diesen bescheuerten Länderausgleich, da müssen sinnvolle Investitionen halt hinten anstehn :daumen2:

Der ist eigentlich sehr sinnvoll bzw. der macht aus Deutschland überhaupt erst einen Staat...


Aber gerade wenn solche Parteien wie die Piratenpartei über die 5% Hürde kommen würde, wäre das doch schonmal ein Erfolg.

Da gibts kein "wie". Mit Ausnahme der NPD ist die Piratenpartei seit Jahren die erste, die sich in der Nähe der Hürde bewegt und sie ist seit den Grünen die erste, die sich mit neuen Inhalten ihre Position erkämpft hat.


Ich meinte eher, dass die Politiker das Schiff total in den sand setzen und dann einfach noch rechtzeitig das sinkende Schiff verlassen und woanderst einfach mit dem gleichen Mist weitermachen und noch viel Kohle dafür kassieren:daumen2:

Viel Kohle kassieren Politiker in Aufsichtsräten&Co, die Ämter sind eher Mittel zum Zweck, wenn man in dem Bereich den großen Reibach machen will.
 
Das, was von den kleinen Parteien dazu kommt, ist im besten Fall Schweigen - im Worst-Case sowas wie die universelle Kultur-GEZ der Piraten :$
Das überrascht mich jetzt aber, dass die eine Kulturflatrate in ihrem Wiki immernoch als unvermeidbar bezeichnen, obwohl sich schon vor der Wahl einige Piraten wieder davon distanziert haben und im selben Wiki auch noch folgendes zu lesen ist:
Eine fälschungssichere Zählung der Downloads in Peer-to-Peer-Netzen ist nicht ohne totale Internetüberwachung möglich. Selbst wenn diese implementiert wäre, könnte die Downloadzahl trotzdem künstlich in die Höhe getrieben werden. Die Tatsache, dass momentan noch Zählung möglich ist liegt an der primitiven Architektur hauptsächlich verwendeter Tauschbörsen und an dem mangelnden Anreiz zur Fälschung der Statistik.
Leider hatten auch die Grünen das in ihrem letzten Wahlprogramm:
Die Einführung einer Kulturflatrate,
die die nicht-kommerzielle Nutzung von digitalen Kulturgütern
ermöglicht, kann ein richtiger Weg dahin sein.
Aber stimmt das echt mit den 31 Milliarden für die Bundeswehr?
Durchschnittlich gibt ein Land afaik nicht mehr als 5% für Millitär aus...
Die Zahl ist erschreckend niedrig, gell ;) Im europäischen Vergleich gibt Deutschland (46,2 Milliarden $ / 1,3% des BIP) eher wenig aus, England (60,5 Milliarden $ / 2,2% des BIP) und Frankreich (66,2 Milliarden $ / 2,3% des BIP) investieren dazum Beispiel deutlich mehr.

Bestes bsp. für politische inkompetenz ist eig. Günther Oettinger, hat nur scheiß verzapft während er in BW an der Regierung war und jetzt bevor die Wahlen anstehen lässt man sich einfach ins EU Parlament "versetzen", weil er genau weiß das es ein Wahldebakel diesmal für ihn wird....
Aber das wäre eig. schon offtopic:D
Ach komm, hier gewinnt die CDU doch immer, selbst wenn der Spitzenkandidat Günther Oettinger heißt. Die von der SPD sind doch sowieso nur Flaschen, die es auf absehbare Zeit nicht in die Regierung schaffen werden, und damit bleiben dann nur Schwarz/Gelb oder Schwarz/Grün.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für den Gesamthaushalt kommt das aufs gleiche raus. Kaum ein Unternehmen dürfte soviel direkte Subventionen bekommen, wie es auf diverse Weise an Steuereinnahmen (Unternehmens-, Umsatz-, Lohn-,...) produziert. Das man im Falle der Luftfahrt nicht direkt zahlt, dafür aber auch große Mengen Steuern nicht erhebt, hat genau den gleichen Effekt.
Im übrigen kostet die durch den Flugbetrieb verursachte Umwelt- und Klimaschädigung die Gesellschaft genauso, wie die durch Straßenverkehr (pro Liter ggf. sogar deutlich mehr), die Verschmutzungen durch Raffinerien, Transport,... kosten, die Außenpolitischen/militärischen Maßnahmen, die durch/für Öl nötig werden, kosten... - Flugbenzin ist für die Gesellschaft alles andere als kostenfrei.

Nicht wirklich, es wird ja nur keine Steuer auf das Flugbenzin erhoben. Unternehmenssteuer usw. fallen ja trotzdem an.
Außerdem sind Flugzeuge sparsamer wie Fahrzeuge, der A380 braucht umgerechnet 3l pro person, schaff das mal mit dem Auto ;)
Aber man kann natürlich auch alles verteufeln...
Am besten wir reisen alle mit der Kutsche und dem Pferd und belasten nicht die Umwelt:schief:
Der Punkt ist doch einfach der, dass man den technischen Fortschritt bzw. die Effizienz viel schneller vorantreiben sollte.
Und die Subventionen, welche du streichen willst würden der deutschen Wirtschaft einfach einen großen Schaden zufügen...
Oder glaubst du sie bringen im Gegenzug nicht neue Einnahmen?


Die Steinkohle wird in Deutschland seit mindestens dreieinhalb Jahrzehnten gefördert und sie wird noch mindestens 8 Jahre weiter Subventionen erhalten. Das sind über 40 Jahre ABM - da kann mir keiner erzählen, dass eine Investion der Gelder in neue, Zukunftstaugliche Arbeitsplätze den Menschen nicht mehr gebracht hätte.
Die Braunkohle wird mit 150 Millionen € modernisiert (Arbeitsplatzerhalt??) und bis zu 1 Milliarde indirekt gefördert (behauptet diese Quelle).

Wir hatten das Thema Kohleabbau im Ruhrpott mal in der Schule in Wirtschaftsgeographie behandelt und so einfach wie man sich das vielleicht vorstellt ist das nicht.
Im Bergbau waren in den 60er Jahren ca. 600 000 Leute beschäftigt, klar diese Zahl ist stetig gesunken aber find mal so viele neue Arbeitsplätze.
Auf alte Zechen haben sie ja Betriebe wie z.b. Opel oder Nokia welches ja wieder abgewandert ist angesiedelt... Aber da kann man einfach nicht so viele Leute beschäftigen und auch andere Projekte wie Ruhruni, Ruhrpark haben bei weitem nicht so viel Arbeitsplätze geschaffen wie benötigt werden.
Es ist einfach schwierig, in einem Gebiet das noch auf veraltete Industrien setzt und zudem für viele nicht sehr reizvoll ist (ich würde da nicht hinziehn wollen) neue Firmen im großen Stil anzulocken.
Daher ist die Subventionierung auf den ersten Blick vielleicht sinnfrei. Aber wenn man es mal genauer betrachtet und vorallem auch die Probleme der Region mit in betracht zieht, gar nicht mal so falsch dies langsam angehen zu lassen.


Die Logik kannst du mir ja mal stellvertrend für die Politik erklären:
"Wenn Lebensmittel zu teuer sind, kaufen und essen die Leute weniger."
"Wenn Lebensmittel dank staatlicher Hilfe billiger sind, kaufen und essen die Leute mehr."

Sorry - aber ich esse soviel, wie ich Hunger habe und darauf haben die Preise vergleichsweise wenig Einfluss. Ehe ich keine Milch mehr trinke, kaufe ich eher nen RAM-Riegel weniger - das schadet vielleicht der taiwanesischen Industrie, aber nicht den deutschen Bauern.

Das hat doch gar nicht damit zu tun wie viel du isst oder nicht.
Der Punkt ist da einfach, dass die deutschen Erzeugnisse dadurch viel teurer wären. Ich hätte damit zwar kein Problem wenn ich z.b. für die Milch 20 ct mehr zahlen müsste und du auch nicht. Aber die Mehrheit der Bevölkerung schon, treu dem Motto "Geiz ist Geil". Und die würden dann einfach die billigeren Produkte aus dem Ausland kaufen, weil sie dann ein paar ct sparen würden ;)
Und dann hättest du einen Nachfrageeinbruch der deutschen Produkte und das würde das aus für viele Bauern bedeuten. Das kann die Regierung einfach nicht machen...
Aber das hast du im Prinzip erkannt, dass das Problem eig. durch die EU entstanden ist und den Wegfall der Einfuhrzölle.
Wobei das denk ich ein Thema für sich ist ;)


Es ist mein voller Ernst, dass der Straßenneubau massiv reduziert werden sollte. Wir haben eine sinkende Bevölkerung (-> eigentlich weniger Bedarf) und in Zeiten fehlender Energieträger ist unser ausgeprägter heutiger Individualverkehr sowieso ein Luxus, den wir uns über kurz oder lang nicht mehr leisten können. Sinnvoll wäre deswegen eine Konzentration der Investitionen in den Aufbau zukunftstauglicher Alternativen.
Aber wärend Straßenneubauten aller Orten aus dem Boden schießen, soll das Schienennetz am liebsten verkauft und (internationale Erfahrungen sprechen Bände) unbrauchbar gemacht werden.

Ich weiß ja nicht wo du lebst, aber bei uns wär das völliger Schwachsinn die Straßen nicht zu reparieren oder auszubauen.
In der Region Stuttgart z.b. ist das Verkehrsaufkommen sehr sehr hoch und die Straßen platzen teilweise aus allen nähten und das wird sich in zukunft auch nicht viel ändern, da bei uns kein starker Bevölkerungsschwund wie in anderen Regionen stattfinden wird ;)
Und Stau, schadet der Umwelt und kostet die Wirtschaft viel Geld, da sind wir uns denk ich einig ;)


Dann solltest du dich mal schlau machen....
flughafen subventionen - Ecosia

Sicherlich, es gibt ein paar große Flughäfen, die in Deutschland Gewinne abwerfen - aber selbst bei denen werden Ausbau, etc. sehr oft vom Land finanziert oder zumindest abgesichert, Baubedingungen werden gelockert,...

Daneben gibt es aber unzählige Regionalflughäfen, die in den letzten Jahren/Jahrzehnten ausgebaut wurden und sich zu keinem Moment selbst getragen haben. Berühmtestes Beispiel wäre aktuell Lübeck, wo die Stadt dem Invester sogar eine Ausstiegsklausel unterschrieben hat, die sie jetzt dazu verpflichtet, alle dessen Schulden zurückzuzahlen.
Aber da lassen sich unzählige Beispiele finden - eins liegt keine 3km von hier, "Kiel Holtenau". Man kann sich vielleicht vorstellen, von was ein Flughafen in einer Landeshauptstadt lebt, dessen Anwohner eine Intiative gegen den Ausbau eines Supermarktes starten - wegen Angst vor Lärmbelästigung.
Fluggäste sind es garantiert nicht.

Gut an solche Pissflughäfen hab ich jetzt gar nicht gedacht, ich hab jetzt eher die größeren gemeint.
Bei so kleinen Pisten muss man aber ganz klar sagen, brauch man sowas wirklich?
Meiner meinung nach nein, wenn ich in den Urlaub flieg, tu ich das von einem großen aus und auch Frachtmaschinen usw. tun das gleiche...



Flugzeugindustrie wäre noch ein Beispiel - wenn man sich anguckt, wie sich Hamburg für Airbus verbogen hat...
Muss das sein, wenn alle Welt der Meinung ist, dass die Zahl der Flugreisen schon viel zu hoch ist?

Also ich reise gern und ich denke das tun noch viel mehr Leute.
Bei Airbus find ich eig. das Problem wtf die Franzosen da soviel zusagen haben... der Konzern hat seine Fußstapfen eig. in den deutschen Konzernen wie Messerschmitt, Heinkel, Junkers, Focke-Wulff, Dornier...
Kann das Theater da eig. nicht wirklich verstehen, was die da veranstalten...



Erst informieren, dann aufregen.
Entwicklungshilfe - wer bekommt wie viel? | tagesschau.de
Indien erhält keine Milliarde, sondern 64 Millionen - und die als Kredit.
Das Gesamtbudget, dass das Ministerium für Entwicklung selbst ausgibt, liegt gerade mal bei 3 Milliarden. Und dienen z.T. als Finanzierungsstütze für Projekte, an denen die deutsche Wirtschaft verdient.

Hab ich, aber ist schon eine Weile her.
Daher kann das gut sein, dass meine Zahl nicht mehr stimmt.
Wobei ich sowieso anderer Meinung bin beim Thema Entwicklungshilfe, wie der großteil der Bevölkerung :D



Bin mit der Beleuchtungsindustrie nicht so gut vertraut - aber im Zuge von LED&Co würde ich auch da Weiterentwicklungen erwarten. Und sehr rentabel in Bezug auf den Energieverbrauch sind z.B. auch Investitionen in Gebäudedämmung oder Heiztechnik. Verkehrsleitsysteme und ÖPNV haben zusätzlich noch praktischen Nutzen,...
Da man seit Jahrzehnten kaum was tut, gibt es sinnvolle Ansatzpunkte zu hauf - und da man weiterhin nicht bereit ist, viel zu tun, würden Hau-Ruck-Aktionen an einer Stelle zu Vernachlässigung an anderer Stelle führen.

Ich denk mal, wenn die Technik nicht stimmt fängt man erst gar nicht an sowas zu erneuern.
Wobei man das doch ganz einfach per Amortisationsrechnung ausrechnen könnte ab wie viel Jahren sich das ganze lohnt und ich bin mir sicher da kommen keine 20 Jahre raus, den eine Energieeinsparung von 50% ist ne Menge und das eingesparte Geld könnte man gut in andere Projekte weiterinvestieren.
Durch gezielte Förderung von Projekten die das meiste Einsparpotenzial und nur einen geringen Aufwand haben und das haben wir ja in dem Fall, kann man das ganze viel schneller über die Bühne bringen.
Und es hätte ja das Land und die Umwelt was davon ;) 250 Millionen sind ne Menge Geld.



Die Kosten sind ganz schnell ziemlich heftig. Z.B. braucht man überhaupt erstmal Firmen, die die Arbeiten ausführen können. Tauscht man alles auf einmal aus, tauscht man auch vergleichsweise neue Anlagen. Das mag zwar immer noch Einsparungen bringen, aber ggf. hätte das Geld an anderer Stelle mehr nutzen. Hat man dann alles ausgetauscht, sind die Firmen auf einmal ohne Aufträge - Folgekosten im Arbeitsmarkt entstehen. 20-30 Jahre später, wenn neue Technologien zur Verfügung stehen, wiederholt sich das Spielchen.

Die Beleuchtungsanlagen, stammen aus den 60er Jahren ;) Hätte ich vielleicht gleich sagen sollen.
Die Kosten sind eig. nicht sehr schnell ziemlich heftig und du wirst auch genug finden die das machen, bei Städten und Gemeinden übernehmen die Arbeit einfach Elektriker und wenn man die Aufträge ausgibt, werden diese auch erledigt ;)
Und auch wenn man 20-30 später wieder bessere Technologien hat, kann man das doch wieder austauschen wo ist das Problem... per Amortisationsrechnung kann man das ganz einfach herausfinden nach wie viel Jahren sich eine Anschaffung lohnt und da Strom nicht billiger wird... weiß ich ehrlich gesagt nicht was dagegen spricht



Der ist eigentlich sehr sinnvoll bzw. der macht aus Deutschland überhaupt erst einen Staat...

Aus deiner Aussage schließe ich, dass du wohl aus dem Osten bzw. einem Nehmerland kommst.
1. Gab es den Quatsch auch nicht als es noch BRD und DRR gab
2. Fällt mir kein anderes Land ein was auch sowas macht unter der Bedingung, dass dafür Schulden gemacht werden müssen..... Wenn man was übrig hat kann man ja gern einen Teil abgegen, aber das ist leider nicht der Fall.

Das ist einfach nur Unrechtstaat... Ich muss Studiengebühren zahlen, die Studenten im Osten aber nicht, warum auch man kriegt ja genug Geld vom Länderausgleich :ugly: und die ganzen anderen dinge die noch kostenfrei sind und bei uns bezahlt werden müssen, möcht ich gar nicht erst anführen, weil dann sitzt ich noch die ganze Nacht hier:daumen2:
Nur weil einige Länder einfach nicht sparen können, seh ich es nicht ein, warum 4 Bundesländer für 12 zahlen sollen und dafür Schulden aufnehmen müssen... In BW sind es ca. 40 Milliarden Euro und das für die Unfähigkeit anderer Bundesländer!
Bei uns muss an der Infrastruktur gespaart werden, an den Schulen am öffentlichen Dienst.... Nur damit andere Geld ausgeben können, das sie nicht haben:daumen2:
An weiter führenden Schulen ist bei uns der Klassenteiler teils bei 33 Leuten und mehr, während hingegen in Sachsen kaum Klassen mit ü 20 Leuten gibt.
Da frag ich mich ernsthaft für was brauchen die das Geld...
Solidarität und Gemeinschaft sieht bei mir anderst aus!
Und das sich einige tot sparen nur damit andere im Saus und braus leben ist mit Sicherheit nicht sinn der Sache:daumen2:

Viel Kohle kassieren Politiker in Aufsichtsräten&Co, die Ämter sind eher Mittel zum Zweck, wenn man in dem Bereich den großen Reibach machen will.
Das unter anderem auch, vorallem da sie da durch absolutes nichtstun viel Geld verdienen.
Aber so ein MP Gehalt ist auch nicht zu unterschätzen!
Vorallem, wenn man nur ******* verzapft... wenn das z.b. der Daimler Chef gewesen wäre, wäre der schon lang geflogen....



Ach komm, hier gewinnt die CDU doch immer, selbst wenn der Spitzenkandidat Günther Oettinger heißt. Die von der SPD sind doch sowieso nur Flaschen, die es auf absehbare Zeit nicht in die Regierung schaffen werden, und damit bleiben dann nur Schwarz/Gelb oder Schwarz/Grün.

So wie die CSU in Bayern immer die 50% schafft ;)
Die SPD kannst hier zwar in die Tonne treten, aber es wäre doch schonmal ein sehr großer Erfolg, wenn mehr stimmen auf die FDP und Grüne fallen würden.
Den außer bei den alten Leuten die schon seit 100 Jahren die CDU wählen, ist die zur Zeit nicht sehr beliebt...

mfg

Bärenmarke
 
[x] Piratenpartei

Oder sonstige. Hab noch nie CDU/CSU, FDP, SPD, NPD, Die Grünen, oder die Linken gewählt, und werde auch NIEMALS damit anfangen!
 
Nicht wirklich, es wird ja nur keine Steuer auf das Flugbenzin erhoben. Unternehmenssteuer usw. fallen ja trotzdem an.

Internationale Flüge sind von der Mehrwertssteuer befreit...

Außerdem sind Flugzeuge sparsamer wie Fahrzeuge, der A380 braucht umgerechnet 3l pro person, schaff das mal mit dem Auto ;)

Ein (fast) vollbesetzter A380 kommt auf 3l pro Person...
Mein (fast) vollbesetzter Passat käme auf 2l pro Person, würde diesen Person mehr Komfort bieten, hat -im Gegensatz zum Airbus- ne ordentliche Abgasreinigung und verwendet einen Treibstoff mit afaik geringerer Energiedichte (=weniger Co2 pro Liter). Vor allem aber kostet er nicht rund 400.000€ pro Sitzplatz. Würde man die in einen PKW gleicher Größe investieren, sollte es kein Problem sein, auf deutlich unter einem Liter zu kommen.
Große Reisebusse -die konzeptionell vielleicht der bessere Vergleich wären- kommen afaik schon heute auf unter 0,5l/Person&100km. (Würde man wieder das gleiche investieren, wie in einen Airbus -was bequem für eine Kohlefaser/Titanbauweise reichen dürfte), würde ich auf <0,3l/Person&100km sogar Wetten abschließen.
Ein ICE 3 kostet ca. 76000€/Sitzplatz und verbraucht ~~1,7l/100km und Person bei 300km/h. (Genaue Zahlen sind schwierig - die hab ich aus dem Wikipedia Artikel zum Transrapid zusammengeschustert, der 1,82l/100km @300 nach einer Studie brauchen soll und nach einer anderen bei dieser Geschwindigkeit 10% mehr Energie schluckt, als der ICE 3)

Oder anders: Auch wenn der A380 das umweltfreundlichste Großflugzeug ist - die Dinger sind und bleiben ne Dreckschleuder, die wir uns eigentlich nicht leisten können.

Der Punkt ist doch einfach der, dass man den technischen Fortschritt bzw. die Effizienz viel schneller vorantreiben sollte.

In ettlichen Jahrtausenden technischem Fortschritt hat der nicht einmal den Gesamtenergieverbrauch gesenkt. Die Effizienz voranzutreiben würde vielleicht Sinn machen - aber dann muss man eben auch genau das machen. Pauschal neue Technologien zu fördern, in der Hoffnung, dass die soviel effizienter sind, dass das ihren prinzipiell höheren Energiebedarf ausgleicht, geht nachweislich in die Hose. Guck dir z.B. mal an, wieviel effizienter Motoren in den letzten 40 Jahren geworden sind. Und dann guck dir den Gesamtverbrauch an - bis zum Beginn dieses Jahrtausends war der weiterhin fleißig am steigen, trotz höherer Effizienz. Erst als explodierende Ölpreise und Ökosteuer dafür gesorgt haben, dass Benzin zumindest einen Teil dessen kostet, was es wert ist, haben sich die Verbräuche stabilisiert.

Ich gehör nicht zu den Leuten, die alles andere als Pferdekutschen verbieten wollen - ich gehöre zu denen, die dagegen sind, die Flugzeuge durch staatliche Maßnahmen besser dastehen zu lassen und die der Meinung sind, das Kerosin pro Schaden, den es anrichtet, genauso viel kosten soll, wie Hafer. Dann können die Leute gern entscheiden, ob es ihnen das Wert ist.
Im Moment ist es aber so, dass viele der Kosten, die durch den Flugverkehr heute (und in Zukunft) verursacht werden, nicht vom Fluggast gezahlt, sondern auf die Allgemeinheit umgelegt werden - wärend der Kutscher (und viele andere) 100% der von ihnen verursachten Kosten und noch einmal 20-30% Steuern oben drauf zahlen müssen, die dem Flugzeug erlassen werden.

(Anm.: Fahrräder sind übrigens billiger als Pferde, leichter zu handhaben, produzieren weniger Mist, brauchen weniger Standfläche und lassen sich -für größere Entfernungen- wesentlich leichter in Zügen mitführen. Aber du hast Kutschen als Beispiel genommen ;) )

Und die Subventionen, welche du streichen willst würden der deutschen Wirtschaft einfach einen großen Schaden zufügen...
Oder glaubst du sie bringen im Gegenzug nicht neue Einnahmen?

Ich glaube, nach einem Jahrhundert Subventionszahlungen und zeitgleich steigender Staatsverschuldung kann man davon ausgehen, dass die Einnahmebilanz für den Staat nicht positiv ausfällt. Selbst wenn sie das würde, ginge es nicht darum, ob es sich lohnt - sondern ob es das lohnenste ist. Auf lange Sicht.
Und wenn ich mir angucke, wie gut sich Airbus und die Lufthanse entwickeln, wärend sie massive Zuwendungen vom Staat erhalten (äh - gar nicht? Man ist froh, dass sie nicht Pleite gehen), wärend z.B. die Windkraftindustrie (die zwar auch durch staatliche Regelungen unterstützt wird, aber afaik keinen Cent von der Regierung gezahlt bekommt) boomt und gutes Potential hat, diese Dynamik in Zeiten steigender Ölpreise noch weiter zu steigern (wärend die Luftfahrt damit immer mehr kämpfen muss), dann ist Luftfahrt definitiv die schlechtere Investition und der Staat sollte zusehen, dass er da raus kommt.

Es ist einfach schwierig, in einem Gebiet das noch auf veraltete Industrien setzt und zudem für viele nicht sehr reizvoll ist (ich würde da nicht hinziehn wollen) neue Firmen im großen Stil anzulocken.
Daher ist die Subventionierung auf den ersten Blick vielleicht sinnfrei. Aber wenn man es mal genauer betrachtet und vorallem auch die Probleme der Region mit in betracht zieht, gar nicht mal so falsch dies langsam angehen zu lassen.

Das Problem ist, das man die Subventionen nicht nur dazu verwendet hat, alte Arbeitsplätze zu erhalten - sondern auch dazu, neue Arbeitsplätze in der veralteten Industrie aufzubauen. Und genau das macht man heute auch noch: Alle Welt ist sich darin einig, das Braunkohle nicht die Zukunft sein kann. Was macht der Staat? Millionen in mehr Braunkohle investieren.
Sorry - das ist kein kontrollierter Rückbau, um große Probleme zu vermeiden (da stimme ich dir durchaus zu: Man kann nicht einfach eine halbe Million Menschen auf die Straße setzen), das ist bescheuerter Aufbau.
Und wenn unterm Strich herauskommt, dass man die Subventionen ~so lange Zahlt, wie die durchschnittliche Lebensarbeitszeit in der Branche beträgt, dann hat das mit einer langsamen Umstellung rein gar nichts mehr zu tun. Wenn ich mir das optische Alter der Kumpel auf heutigen "schließt Zeche XYZ nicht"-Demos angucke, dann wurde in Betrieben, die nur dank Subvention überleben konnten und die die Politik so schnell wie möglich hätte schließen sollen (d.h. so schnell, wie sie die Angestellten in neue Arbeitsplätze oder Rente unterbringen kann), neue Leute eingestellt.

Das hat doch gar nicht damit zu tun wie viel du isst oder nicht.
Der Punkt ist da einfach, dass die deutschen Erzeugnisse dadurch viel teurer wären. Ich hätte damit zwar kein Problem wenn ich z.b. für die Milch 20 ct mehr zahlen müsste und du auch nicht. Aber die Mehrheit der Bevölkerung schon, treu dem Motto "Geiz ist Geil". Und die würden dann einfach die billigeren Produkte aus dem Ausland kaufen, weil sie dann ein paar ct sparen würden ;)

Ich wiederhole mich:
Wieso sind die Produkte aus dem Ausland billiger, wieso unternimmt die Politik da nichts dagegen?
Agrarsubventionen sind EU-Sache. Wenn deutsche Politiker der Meinung sind, dass sich da was tun sollte, hätte sie die Möglichkeit, was zu ändern.


Gut an solche Pissflughäfen hab ich jetzt gar nicht gedacht, ich hab jetzt eher die größeren gemeint.
Bei so kleinen Pisten muss man aber ganz klar sagen, brauch man sowas wirklich?

Nö, braucht man definitiv nicht. Das ändert aber nichts daran, dass es in Deutschland eine ganze Reihe von den Dingern gibt und dank staatlicher Unterstützung für die Luftfahrtindustrie sind die nur von der Passagierzahlen her klein - in physischen Dimensionen wurde da z.T. ganz ordentlich geklotzt.

Also ich reise gern und ich denke das tun noch viel mehr Leute.
Bei Airbus find ich eig. das Problem wtf die Franzosen da soviel zusagen haben... der Konzern hat seine Fußstapfen eig. in den deutschen Konzernen wie Messerschmitt, Heinkel, Junkers, Focke-Wulff, Dornier...
Kann das Theater da eig. nicht wirklich verstehen, was die da veranstalten...

Airbus hat auch ausgeprägte französische Wurzeln. Das hat aber gar nichts mit der Situation in Hamburg zu tun. Da wurde massiv Geld gezahlt, da wurden geltende Umweltschutzgesetze gebrochen bzw. ausgesetzt, etc. - und zwar von der deutschen Landes/Stadtregierung, nicht von Franzosen.

Hab ich, aber ist schon eine Weile her.
Daher kann das gut sein, dass meine Zahl nicht mehr stimmt.
Wobei ich sowieso anderer Meinung bin beim Thema Entwicklungshilfe, wie der großteil der Bevölkerung :D

Das Problem ist halt, dass dieser Großteil der Bevölkerung genauso falsche Vorstellung von den Zahlen hat, wie du, sich aber auf diesen Zahlen ihre Meinung bilden.

Ich denk mal, wenn die Technik nicht stimmt fängt man erst gar nicht an sowas zu erneuern.

Du kennst die Politik nicht.


Aus deiner Aussage schließe ich, dass du wohl aus dem Osten bzw. einem Nehmerland kommst.

Hab auch lange Zeit in einem "Geberland" gelebt

1. Gab es den Quatsch auch nicht als es noch BRD und DRR gab

Äh - wieder keine Ahnung? Bzw. du verwechselst was mit dem Soli.
Den Länderfinanzausgleich gibts seit Gründung der Bundesrepublik. Oder glaubst du, die bayrischen Bauern haben den Aufbau ihrer modernen Industrie mit Zuckerrüben bezahlt?

2. Fällt mir kein anderes Land ein was auch sowas macht unter der Bedingung, dass dafür Schulden gemacht werden müssen.....

Fällt dir noch irgend ein anderes Land sein, dass derart von Kleinstaaterei geprägt ist, wie Deutschland?
In Frankreich werden die Mittel einfach gleich zusammen verwaltet und da ausgegeben, wo es nötig ist. In Deutsch"land" streitet man sich, wer wen über den Tisch ziehen darf :rollen:


Das ist einfach nur Unrechtstaat... Ich muss Studiengebühren zahlen, die Studenten im Osten aber nicht

Willkommen im einheitlichen Bildungsraum Deutschland...
Bedanke dich bei Union&Co, die wollten afaik das jedes Land seine Bildung hindrehen kann, wie es will - und die wollten auch, dass nur noch Leute mit Geld Zugang zu höheren Bildungseinrichtungen haben.

warum auch man kriegt ja genug Geld vom Länderausgleich

Es gibt afaik kein einziges Bundesland, das auch nur annähernd einen ausgeglichenen Haushalt hat, geschweige denn plus macht.

Nur weil einige Länder einfach nicht sparen können, seh ich es nicht ein, warum 4 Bundesländer für 12 zahlen sollen und dafür Schulden aufnehmen müssen... In BW sind es ca. 40 Milliarden Euro und das für die Unfähigkeit anderer Bundesländer!

Kannst dir ja mal überlegen, welches Bundesland z.B. die Schulbildung der Zuwanderer bezahlt hat, die jetzt in BW Lohnsteuer zahlen...


Vorallem, wenn man nur ******* verzapft... wenn das z.b. der Daimler Chef gewesen wäre, wäre der schon lang geflogen....

Wenn dann wäre er mit einer schönen Abfindung in den Ruhestand gegangen ;)
 
In ettlichen Jahrtausenden technischem Fortschritt hat der nicht einmal den Gesamtenergieverbrauch gesenkt. Die Effizienz voranzutreiben würde vielleicht Sinn machen - aber dann muss man eben auch genau das machen. Pauschal neue Technologien zu fördern, in der Hoffnung, dass die soviel effizienter sind, dass das ihren prinzipiell höheren Energiebedarf ausgleicht, geht nachweislich in die Hose.
Geräte werden immer Effizienter,das nutzt allerdibgs enig da man sich immer größere Verbrauchsstärkere Geräte anschaffen(siehe Autos,Kühlschränke oder Hardware)
 
Ein (fast) vollbesetzter A380 kommt auf 3l pro Person...
Mein (fast) vollbesetzter Passat käme auf 2l pro Person, würde diesen Person mehr Komfort bieten, hat -im Gegensatz zum Airbus- ne ordentliche Abgasreinigung und verwendet einen Treibstoff mit afaik geringerer Energiedichte (=weniger Co2 pro Liter).

Das stimmt nicht. Erstens verbrennt Kerosin ohnehin fast rückstandsfrei, wodurch sich eine Abgasreinigung erübrigt, zweitens hat es eine knapp 10 Prozent geringere gravimetrische Energiedichte als Benzin.
 
Es geht nicht um feste Rückstände (der Schwefelgehalt ist bei beiden ohnehin stark schwankend - und optional =0), es geht um z.B. Stickoxide. Die resultieren nicht aus den Eigenschaften des Kraftstoffes, sondern aus den Bedingungen, die bei der Verbrennung herschen - auch in einer Gasturbine. In Straßenfahrzeugen werden sie durch Katalysatoren wieder zerlegt. In Flugzeugtriebwerken einfach rausgeblasen.

Und der Heizwert pro Gewicht von Kerosin ist zwar fast der gleiche wie bei Benzin (die Kohlenwasserstoffe liegen ohnehin nicht weit auseinander - wieso sollten sie auch?), aber wenn dann leicht höher (42,6-43,5 MJ/kg für Kerosin vs. 40,1-41,8 MJ/kg für Benzin laut Wikipedia), die Dichte ist aber fast 10% höher, so dass in einem Liter (und um Liter ging es hier) Kerosin deutlich mehr Energie (und Kohlenstoff) steckt, als in einem Liter Benzin.
 
Du bist ja ulkig. Wenn Du Wikipedia zitierst, solltest Du vielleicht die genaue Quelle angeben. Ich finde hier Energiedichte ? Wikipedia zumindest:
Kerosin - 40 MJ/kg
Benzin - 43 MJ/kg

Diesel liegt irgendwo dazwischen.

Abgesehen davon ist der Vergleich pro Volumen in dem Fall vielleicht nicht ganz so geeignet, da das Volumen mit der Temperatur des Stoffes wohl stärkeren Schwankungen unterworfen sein sollte als eine definierte Gewichtseinheit.

Die englische Seite gibt geringfügig höhere Werte an. Energy density - Wikipedia, the free encyclopedia Aber auch hier liegt der Energiegehalt von Benzin durchweg über dem von Kerosin.
 
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