Vor der Drosselung: Einfach mal die Sau raus lassen! - Die PCGH-Redaktionskolumne

Völlig blödsinnige Argumentation. "Am besten gleich mit Gebühr für die GEMA...." WTF!? Sollte das Ironie sein war sie mehr als schlecht.

Wenn sie 75GB nicht benötigen, schön und gut. Aber das auf die Allgemeinheit ausweiten und mit dem dummen Filesharing Argument zu kommen um den Shitstorm lächerlich zu machen ist ignorant und bequem.
Ich war lange Jahre ungedrosselt im Netz untewegs und habe keine Lust 2016 meine UHD Filme zu beschränken. Habe meinen Telekomvertrag sofort gekündigt und werde zu 1&1 wechseln.

Warum sollte ich mir die Telekom antun wenn ichs woanders besser bekomme? Dass andere Nachziehn ist nur eine Ausrede um nicht wechseln zu müssen.
 
Das Problem ist, dass die Meisten einfach zu faul sind um zu wechseln. Wenn beim Rosa Riesen auf einmal der Kundenzähler im freien Fall ist, dann werden die es sicher nicht durchziehen. Der Sinn dieser Aktion ist ja den Markt zu weiter zu beherschen und nicht massenweise Kunden zu verlieren.
 
Vor allem das scheinen bis jetzt alle Redakteure die sich zu dem Thema geäußert haben zu ignorieren:
Nutzt du deinen Anschluß nur als Singlehaushalt? Wie sieht es aus, wenn neben dir auch 2-3 pubertäre Kinder ebenfalls im Netz unterwegs sind?! (alle besitzen einen Steam-Account)

Einen DSL Anschluss hat man schließlich als Haushalt und nicht als Einzelperson.
Alleine würde ich mit den 75GB auch noch auskommen, aber(glücklicherweise) bin ich nicht alleine ;).
 
Ich glaube, das "problem" liegt auch noch woanders:
Angeblich sind da 3% Heavyuser, die von den restlichen 97% subventioniert werden.
Wenn man diese 3% schon identifiziert hat (wie kommt man sonst auf 3%?), dürfte es kein Problem sein, heraus zu finden, wie viel Traffic diese 3% im Minimum produzieren bzw wie hoch der maximale Traffic der restlichen 97% und dann schnürt man ein Paket, wo nur diese 3% über das Datenvolumen kommen und dann entweder langsamer unterwegs sind oder extra zahlen müssen, während sich für die anderen 97%nichts ändert. Im Gegenteil, weil diese die 3% nicht mehr subventionieren müßten, könnte man die Tarife für diese 97% sogar günstiger machen.

Schön und gut aber dann sind die restlichen 97% ja doch wieder an ein max. Datenvolumen gekoppelt.
Wer drüber kommt zahlt extra. Wie soll dein Vorschlag ansonsten funktionieren?

Wäre ja unfair, wenn die 97% in ihren Tarifen unbegrenzt hätten und die 3%, die womöglich sogar mehr zahlen nicht. ;)
 
Es gibt übrigens einen Aspekt, wo ich der Telekom entgegenkommen würde:
In den USA beispielsweise sind Getränkeflatrates bei McDonalds oder BurgerKing Gang und Gäbe. Statt sich aber bei 3 Personen einen 250ml Becher zu teilen kauft sich jeder einen 1 Lichter Becher. Gut, entsprechend dick sind die Amis auch :ugly:
Aber hier in Deutschland wurde das ausgenutzt, da haben sich wirklich ganze Gruppen nur einen Becher gekauft und sind dann x-mal gelaufen. Nicht umsonst wurde die Getränkeflatrate hierzulande fast überall wieder abgeschafft.
Das Angebot wurde soweit ausgenutzt, das es nicht mehr rentable war.

Die Frage ist, ob sich das auf den Internetanschluß übertragen läßt und ob hier auch Mißbrauch in größerem Umfang vorliegt, so das es sich für die Telekom nicht mehr rechnet.
Die Antwort gibt die Telekom selbst: 3% nutzen die Flatrate mehr als aus. Wenn man aber bedenkt, wieviel die Telekom die Übertragung von 1GB kostet, dürften diese 3% die Telekom nicht in den Ruin treiben.
Ergo: Kein Grund die Flatrate abzuschaffen.

Apropos Flatrate:
Ich denke schon, das die Flatrate, wie sie mit DSL Einzug fand, eine Art Premiumprodukt sein sollte.
Allerdings nur dann, wenn es die technisch höchstmögliche Geschwindigkeit mit unbegrenztem Datenvolumen umfaßt.
Wählt der Kunde eine niedrigere als die bei ihm höchstmögliche oder wird, wie hier geplant, die Geschwindigkeit nach Erreichen einem Datenvolumes gedrosselt, sollte man nicht mehr von einer "echten" Flatrate sprechen, sondern wenn schon, dann von einer "Flaterate light". Sollte übrigend für den Mobilfunk ebenso gelten. Möchte da nicht mal ein Verbraucherschützer vor Gericht ziehen und das erklagen?

Schön und gut aber dann sind die restlichen 97% ja doch wieder an ein max. Datenvolumen gekoppelt.
Wer drüber kommt zahlt extra. Wie soll dein Vorschlag ansonsten funktionieren? ;)
Wie ich schon schrieb: Die Telekom muß ja, um diese 3% als solche erkannt zu haben, deren Daten"verbrauch" gemessen haben. Sagen wir mal, der harmloseste von diesen 3% hat ein Datenaufkommen von 9TB pro Monat.
Der schlimmste von den 97% braucht 8TB pro Monat.
Also zieht man die Grenze jenseits von 8TB pro Monat. Heavyuser zahlen drauf. Ist ja auch so gewollt. Die 3% sollen mehr zahlen.
Und ja, die 97% haben dann ein maximales Datenvolumen, aber das liegt so hoch (und ist unabhängig von der Geschwindigkeit), das keiner der 97% es erreicht. Naja, vielleicht einige wenige, der Übergang dürfte fließend sein, so das man einfach eine willkürliche Grenze setzen muß und manchmal wird der harmloseste der 3% drunter liegen (aber trotzdem mehr zahlen, weil er ja das größere Datenvolumenpaket gekauft hat, wenn er es nicht nutzt, sein Problem) und die "schlimmsten" der 97% kommen vielleicht ab und an gegen Ende des Monats mal drüber, so dass sie dann gedrosselt surfen oder extra zahlen müßten. Aber das würde die allerwenigstens der 97% betreffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage ist, ob sich das auf den Internetanschluß übertragen läßt und ob hier auch Mißbrauch in größerem Umfang vorliegt, so das es sich für die Telekom nicht mehr rechnet.
Die Antwort gibt die Telekom selbst: 3% nutzen die Flatrate mehr als aus. Wenn man aber bedenkt, wieviel die Telekom die Übertragung von 1GB kostet, dürften diese 3% die Telekom nicht in den Ruin treiben.
Ergo: Kein Grund die Flatrate abzuschaffen.

3% nutzen aber 30% des Traffics aus und nicht nur 3%. Darum geht´s. :D
 
3% nutzen aber 30% des Traffics aus und nicht nur 3%. Darum geht´s. :D
Das ist mir schon klar. Darum sag ich ja: nicht die Flaterate als solche drosseln, sondern nur die Heavyuser müssen draufzahlen.
Siehe edit zuvor.

Wäre ja unfair, wenn die 97% in ihren Tarifen unbegrenzt hätten und die 3%, die womöglich sogar mehr zahlen nicht. ;)
Ja, wäre es, aber Du hast mich mißverstanden. die 97% haben nicht unbegrenzt. Aber die Grenze liegt so hoch, das sie es nur schwer erreichen. Die 3% kommen regelmäßig drüber und müssen dafür draufzahlen.
Also, egal welchen Tarif, welche Geschwindigkeit ich wähle, oder was bei mir technisch umsetzbar ist, ich zahle meine Flatrate, zB 19,95€ monatlich für 16MBit. Mit einem Datenvolumen von 8,5TB. Wenn ich VDSL50 nehme, zahl ich 24,95€. Hab aber auch 8,5TB. Das Datenvolumen ist immer und für alle gleich und für Ottonomalnutzer nicht oder nur sehr schwer zu erreichen.
Heavyuser, die regelmäßig drüberkommen, zahlen für jeden weiteren TB 5€. Alle Zhalen rein fiktiv und beispielhaft.
 
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Wie ich schon schrieb: Die Telekom muß ja, um diese 3% als solche erkannt zu haben, deren Daten"verbrauch" gemessen haben. Sagen wir mal, der harmloseste von diesen 3% hat ein Datenaufkommen von 9TB pro Monat.
Der schlimmste von den 97% braucht 8TB pro Monat.
Also zieht man die Grenze jenseits von 8TB pro Monat. Heavyuser zahlen drauf. Ist ja auch so gewollt. Die 3% sollen mehr zahlen.
Und ja, die 97% haben dann ein maximales Datenvolumen, aber das liegt so hoch (und ist unabhängig von der Geschwindigkeit), das keiner der 97% es erreicht. Naja, vielleicht einige wenige, der Übergang dürfte fließend sein, so das man einfach eine willkürliche Grenze setzen muß und manchmal wird der harmloseste der 3% drunter liegen (aber trotzdem mehr zahlen, weil er ja das größere Datenvolumenpaket gekauft hat, wenn er es nicht nutzt, sein Problem) und die "schlimmsten" der 97% kommen vielleicht ab und an gegen Ende des Monats mal drüber, so dass sie dann gedrosselt surfen oder extra zahlen müßten. Aber das würde die allerwenigstens der 97% betreffen.

Musst du aufpassen, am Ende wirst du hier auch noch angeschwärzt das du definierst was normal ist. :ugly:
Hat man ja in den vergangenen Posts schon gesehen. ;)
 
Musst du aufpassen, am Ende wirst du hier auch noch angeschwärzt das du definierst was normal ist. :ugly:
Hat man ja in den vergangenen Posts schon gesehen. ;)
Richtig. Deswegen schreib ich ja:
Zum einen hat die Telekom schon mit der Nennung von 3% entschieden, das diese ein "unnormales" Surfverhalten haben.
Zum anderen sollte die Grenze so hoch liegen, das die restlichen 97% schwer drüber kommen.

Wieviele Beiträge soll ich noch erstellen, bis Du endlich verstehst, was ich schreibe? :ugly:
 
Richtig. Deswegen schreib ich ja:
Zum einen hat die Telekom schon mit der Nennung von 3% entschieden, das diese ein "unnormales" Surfverhalten haben.
Zum anderen sollte die Grenze so hoch liegen, das die restlichen 97% schwer drüber kommen.

Wieviele Beiträge soll ich noch erstellen, bis Du endlich verstehst, was ich schreibe? :ugly:

Hab doch verstanden was du meinst. :ugly:

Es geht darum, das ein anderer hier gemeint hat das 9 TB normal sei und man ja nicht sagen darf, dass die Masse weniger benötigt, weil man ja dann wieder etwas für die anderen vorgibt. :D
 
ich bin sowieso der Ansicht, dass die Nutzer einen Regio Tarif zahlen, der dann 10€ im Monat drüber liegt, wenn sie weit von der DIV entfernt wohnen.

Gehts eigentlich noch schwachsinniger? Man soll dafür bezahlen, dass die Telekom ihren Arsch nicht hochkriegt? :stupid: Defacto bezahlen die Leute jetzt schon mehr, die in schlecht erschlossenen Gebieten wohnen. Die bekommen DSL-Light, zahlen aber verhältnismäßig viel für das was sie geboten kriegen.
 
Ich weiss warum sich so viele an 75gb aufhängen: Weil die meisten nunmal nur einen 16k vertrag haben, entweder weil nix anderes verfügbar ist oder weil vdsl zu teuer ist respektive kein bedarf an der höheren Geschwindigkeit besteht, jedoch durchaus an großen Daten mengen.

Bis januar war ich auch dsl 16k kunde, es gab nix anderes. Und jetzt haltet euch fest: ich habe jeden Monat nur durch Backups meines Webservers schon alleine um die 75gb traffic ohne auch nur eine einzige Webseite geöffnet zu haben. Dann noch taglich webradio und gelegentlich paar videos auf giga und youtube. Alleine dadurch erreiche ich schon locker 150gb. Wenn dann noch Linux, Spiele und Windows updates sowie emails dazukommen werden es ruck zuck 250gb. Jetzt vll mal noch den spielerechner sammt games aufsetzen dann sinds 400. Wenn ich noch ts dazu rechne würde ich selbst mit dem unbezahlbaren fibre to the home tarif, der nirgendwo verfügbar ist, aller 2 monate die traffic grenze sprengen ohne auch nur in die Nähe illegaler Machenschaften zu velangen. Einfach nur arm was die terrorcom da zurechtgesponnen hat.
Übrigens: wenn dadurch angeblich die querfinanzierung weg fällt, müssten ja alle tarife deutlich günstiger werden?

Letztendlich bin ich zum Glück seit februar bei kabel bw. Hier bekomm ich 50mbit, kabel tv inkl. Hdtv und telefon für das selbe geld was ich bisher nur für lächerliche 16k bezahlt hab. Darum lehn ich mich entspannt zurück und geniesse weiter das geflame :D

Frei nach dem Motto:
Telekom: wir haben nix Bandbreite und wollen nicht investieren darum drosseln wir wieder.
Kabelprovider: wir wissen schon garnicht mehr wohin mit der ganzen bandbreite, darum investieren wir ubd bauen auf 400mbit ohne drosselung aus.

Merkter wat?

Mfg
 
Bald jeder zweite schreibt das mit den 3% Power user. Wie währs mit 3% nutzen ihren ihren Anschluss regelmässig und 97% gucken ab und an rein? Demnach haben wir 97% Internetscheue Gelegenheitssurver! 97% zahlen es obwohl die damit nichts anzufangen wissen! Ja gehts der Telekom noch gut? Das ist doch das Paradies auf Erden... Kunden zahlen für etwas und nehmen es dann nicht mal in Anspruch. lasst uns alle jetzt zur Tankstelle gehen, tanken und den Sprit grad dort lassen.

Ausserdem warum bieten die paar Hundert Haushalten ultra schnelle internetanbindungen, wenn vielleicht die hälfte mal die Leitung auszuschöpfen vermag und das DSLAM dann kotzt? Einfach nur Marketung...
 
Hab doch verstanden was du meinst. :ugly:

Es geht darum, das ein anderer hier gemeint hat das 9 TB normal sei und man ja nicht sagen darf, dass die Masse weniger benötigt, weil man ja dann wieder etwas für die anderen vorgibt. :D
Okay, dann nochmal für denjenigen:
Die 9TB sind jetzt eine von mir willkührlich gesetzte Grenze.
Wenn die Telekom sagt, das 3% ein "unnormales" Surfverhalten haben, dann wird sie auch wissen, wie hoch das Mindestdownloadvolumen dieser 3% ist. 1MB drunter liegt die Grenze. :ugly: Bis dahin ist "normal".
Da die Telekom hier keine Daten verrät, sind alle Zahlenwert rein spekulativ, aber wenn ich raten müßte, würde ich behaupten 9TB sind aktuell (2016 vielleicht nicht mehr) selbst für eine Familie, wo Vater, Mutter, Tochter, Sohn alle einen Laptop, einen PC und ein Smartphone haben und die sich jeden Samstagabend einen Film On-Demand in HD streamen lassen, nicht normal. :schief:
Ja, da lehne ich mich mal weit aus dem Fenster. :devil:
Und nun bekomm ich den nächsten Shitstorm ab :D
 
Gehts eigentlich noch schwachsinniger? Man soll dafür bezahlen, dass die Telekom ihren Arsch nicht hochkriegt? :stupid: Defacto bezahlen die Leute jetzt schon mehr, die in schlecht erschlossenen Gebieten wohnen. Die bekommen DSL-Light, zahlen aber verhältnismäßig viel für das was sie geboten kriegen.

Wieso? Sie zahlen ne einen Pauschalpreis und keinen Zeittarif. So wie alle anderen.

@uk3k
schön, dass sie KabelBW hochdreht, nur kleckern bei mir grade die Videos von Youtube auch nur durch die Leitung. Heute früh gingen 15 MByte/s durch die Leitung. Zumal die Kabeltechnik weniger Wartung braucht, als das Telefonnetz.
Die Pingzeiten zur Zeit sind einfach ekelhaft und schwanken zwischen 150 und 180ms. Könnte natürlich auch daran liegen, dass die Diablo Server einfach bescheiden sind -.-
 
habe mich mal in Freundeskreis über die dsl Drosselung unterhalten, ich bin geschockt das kaum jemand die netzneutrailtät und ihre folge mit bedenkt. die Drosselung mal dahin gestellt!

wie gesagt, mir reicht die 16000er völlig aus, so arbeitet mein Rechner halt über Nacht nur wenn ich jetzt bei 75gb gedrosselt werden, muss ich ja eine größere Leitung mieten und somit macht die Telekom wieder Gewinn weil sie einen so zwingen auf ein größeres Produkt umzusteigen!

die meisten denken echt nur soweit das sie nur die 75gb grenze sehen >.< das ganze ist aber viel größer leider verschweigt das die Telekom bis jetzt erfolgreich.
siehe Obermann´s Reaktion auf Röslers Brief! wie hilflos unsere Regierung ist, gegen eine Firma wie die Telekom!
 
Zur Diskussion "..bis zu x kBit...":
Es sollte doch ganz klar sein, das nicht jeder immer 16MBit kommen kann, wenn er 16MBit im Tarif stehen hat.
Warum?
1. kommt es daruf an, wie sehr der Content Provider ausgelastet ist. Ich könnte mir gut vorstellen, das jemand gegen seinen ISP klagt, wenn der "16KBit" ohne "bis zu", aber nur mit 2MBit Daten herunterladen kann, weil der ContenProvider gerade start gefordert wird. Da kann dann ja der ISP nichts für.
2. jeder Meter, den man vom Verteiler entfernt wohnt, geht zu Lasten der Geschwindkeit. Ich wohne in einem 6geschossigem Haus, der Verteiler steht quasi (glücklicherweise :schief:) fast direkt davor. Das bedeutet aber, das die Mieter im Erdgeschoss wohl mit 100MBit surfen könnten. Hier oben würde es wohl nur noch für...ich weiß nicht, vielleicht 96MBit? reichen (hab nur einen 32MBit Tarif und ich bekomme deshalb meine 32MBit fast immer :devil:)

Daraus folgt:
Es wäre nicht zumutbar bei allen technischen Unwägbarkeiten für jeden einzelnen einen passenden Tarif zu nennen:
Herr A hat einen Tarif mit 1,763MBit und zahlt dafür 3,27€.
Herr B, Nachbar von Hern A, wohnt 7 Meter weiter vom Verteiler weg, hat einen Tarif mit 1,759MBit und zahlt dafür 3,23€.
Durch den Tarifdschungel würde keiner mehr durchblicken.
Es ist richtig und für den Kunden auch gut, das wir Abstufungen gemacht werden, innerhalb derer die Geschwindigkeit liegen muß, mit einem Maximum, das technisch theoretisch erreicht werden kann.

Natürlich wäre es wünschenswert möglichst nahe an den im Tarf genannten Maximalwert heran zu kommen. Dafür benötigt es den Ausbau der sogenannten letzten Meile.
Und genau hier pennt die Telekom.

Der eigentlich Punkt beim Betrachten der theoretischen Maximalgeschwindigkeit ist doch folgender:
angenommen es gibt für den eigenen Wohnort 2 Tarife, einer gewährt 16MBit, der andere 32MBit.
Es wäre mehr als nur ärgerlich, wenn man den 32MBit-Tarif abgeschlossen aht, aber nie über sagen wir mal 15MBit hinauskommt.
Aber soweit ich weiß läßt kein ISP den Abschluß eines schnelleren Tarifes zu, wenn die technisch maximal umsetzbare Geschwindigkeit innerhalb eines langsameren Tarifes liegt.

Insofern versteh ich die ganze Aufregung um "ich hab einen x MBit-Tarif, also will ich auch mit x MBit runterladen" nicht.
Humbug.
 
Oh, so viele Kommentare und dann auch noch so ausführlich. Ich kann daher nicht auf jeden einzelnen eingehen, aber die paar Dinge noch mit auf den Weg: Ist ne Kolumne und damit meine Meinung. Es gibt viele andere Meinungen, doch das hier ist Meine (freies Zitat aus Full Metal Jacket). Ich kann jede andere verstehen. 75 GiByte sind nicht die Welt, wir brauchen sie privat zu zweit halt nicht. Jeder hat sein eigenes Nutzungsverhalten. Wäre es so, würde ich den Anbieter wechseln. Noch gibt es diese Auswahl ja - vor allem in Ballungsräumen. Ich weiß aber auch wie es ist, wenn man etwas "vom Schuss" wohnt, das hatte ich selbst schon mit Leitungen unterhalb einem MBit/s. Kein Spaß, aber letztendlich muss man sich damit arrangieren, wenn man nicht umziehen will/kann.

Außerdem wollte ich natürlich auch ein wenig unterhalten. Wäre eine Kolumne langweilig, könnte man sie sich auch sparen. Nur weil ich in der Materie stecke, halte ich den Kommentar nicht für weltfremd und Rentner bin ich auch noch nicht, ich arbeite aber daran. ;) Aus genau diesem Punkt lässt der Kommentar am Ende auch offen, dass Telekom-Nutzer - die die Möglichkeit haben - am besten das Weite suchen. Und ich lade zuweilen weiß Gott auch Spiele beim Steam herunter und patche Titel auf Origin - das macht aktuell schon selten Spaß. Da kommt schnell was zusammen und wenn es nach Ansicht von Publishern und Medien (etwa HD-Film-Streaming) geht, wird das nicht besser werden. Auch das weiß ich. Und wer als Elternpaar Kinder hat, könnte auch Probleme bekommen.

Es ist eben ein sehr streitbares Thema, ob man 75 GByte nun braucht oder nicht. Die Telekom hat sich noch einmal Verteidigt. Aus rein wirtschaftlicher Sicht leuchtet das schon ein. Die Telekom ist im "Geld-machen"-Geschäft. ;) Für den Endkunden, der das Volumen auch braucht, ist das uncool. Spannend wird es, ob Anbieter bereit sind, den Managed Service zu zahlen, sodass Daten nicht aufs Volumen gerechnet werden (sofern das der natürlich nicht kommunizierte Plan hinter dem Plan ist). Wie auch immer, ich habe im es ja schon wie im Text geschrieben geahnt, dass nicht jeder meiner Meinung ist und das ist auch gut so, aber tötet nicht den Boten. :D

Edit: 384 kbit/s halte auch ich für unverschämt wenig. Das hätte ich noch im Text oben erwähnen können. Aber da ja mittlerweile sogar das politische Berlin wach geworden ist, justiert die Telekom vielleicht noch nach.
 
Zuletzt bearbeitet:
Spannend wird es, ob Anbieter bereit sind, den Managed Service zu zahlen, sodass Daten nicht aufs Volumen gerechnet werden (sofern das der natürlich nicht kommunizierte Plan hinter dem Plan ist). Wie auch immer, ich habe im es ja schon wie im Text geschrieben geahnt, dass nicht jeder meiner Meinung ist und das ist auch gut so, aber tötet nicht den Boten. :D
Ich hab nie verstanden, warum Boten oder Menschen mit anderer Meinung in anderen Teilen der Welt umgebracht werden. Man sollte doch andere Meinungen tolerieren können, oder? Aber scheinbar ist das kompliziert, siehe Kremel etcpp. Aber das ist Offtopic.

Ich denke auch, das das die spannenste Frage ist: Werden andere Anbieter für Managed Services bezahlen? Ich fürchte ja, siehe Spotify und iTunes bei mobilen Diensten.
Die Frage ist aber auch, was würde passieren, wenn nicht? Würde die Telekom dann merken, das sie damit nicht so viel absahnen können wie erwartet und die Tarife wieder ändern? Auch hier fürchte ich zu Ungunsten der Kunden.
 
Also drum wurde damals von der Telekom Softwareload und GAmesload verkauft damit man ja nichts im Angebot hat wass viel Daten braucht
 
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