Wenn man bei AMD bleibt ist das gar keine so große Harausforderung.
Man nimmt wieder eine APU, welche auf x86 basiert (ZEN wäre gut, aus Gründen der Kompatibiltät wäre (leider) auch ein Jaguar Nachfolger möglich) und eine GCN basierende Architektur verwendet.
Voilà, der rest sind kleine Anpassungen (kleine Patches für die jeweiligen Spiele) und fertig ist der Support der PS4 Spiele. Diesemal @4K und 60hz ohne großes Zutun der Entwickler. Wenn sie sich bemühen gibts sogar VR Support oder HDR obendrauf.
2018 ist natürlich zu früh, 2020 wohl eher. Einen Analysten braucht es dazu nicht, dass die Konsolenzyklen kürzer werden, wenn man PC nahe, leicht upgradebare und rückwärtskompatible Hardware verwendet ist ein 2, 3 oder 4 Jahreszyklus überhaupt kein Problem weil es für Entwickler auch keines darstellt.
Das große Problem der alten Konsolen war ja auch die jedes mal völlig unterschiedliche Hardwareumgebung. Das würde bei einer AMD APU entfallen.
Es gibt 2 einfache Möglichkeiten den Konsolenzyklus zu verkürzen:
1) Man bringt eine neue Generation raus (PS4)
2) man bringt alle 2-3 Jahre ein Update raus (PS4 Pro). Das lässt sich sogar öfters wiederholen, da rückwärtskompatibel und der Fortschritt ist ja trotzdem da.
Beispiel: 2013 kam die 28nm APU. 2016 kam eine überarbeitete in 14nm. 2019 kann man eine APU mit einer weiteren Leistungsverdoppelung bringen. Nennt man dann halt PS4 Ultra oder PS5.
3) Spieleentwickler können sich dann entscheiden, ob sie ihr Spiel für alle 3 Versionen entwickeln (maximale Grafik auf der neuesten Version, nur 30 FPS und niedrige Auflösung auf der ältesten). Das ist mit wenig Aufwand möglich, denn statt für 100 Hardwarekombinationen (am PC) muss man nur für 3 Entwickeln (bzw 6 wenn die Xbox das auch so betreibt, aber alles kompatibel auf Codeebene, geht nur um Detailanpassungen).
Die Stichelei ist ja wirklich höchst unnötig.
Die PS4 Pro ist abwärtskompatibel und alles was auf ihr erscheint erscheint auch auf der PS4. Man hat also keinen AufrüstZWANG wie teilweise am PC.
Wenn 2018 (eher später, da 7nm) tatsächlich eine neue Generation kommen würde, müsste man nicht alle 2-3 sondern 5-7 Jahre upgraden. Nicht weiter Schlimm