Osama bin laden ist tot. Wer glaubts ?

quantenslipstream

Bisschen kritischer sollte man die USA schon sehen: Indianervertreibung, jahrunderte lange Versklavung der schwarzen Bevölkerung (das ist schlimmer als Mord imo), Atombombenabwürfe mit über 100.000 toten Zivilisten, flächendeckende Bambardements auf diverse Städt (u.A Tokio und Dresden) mit nochmal über 100.000 toten Zivilisten, was beides als Kriegsverbrechen eingeordnet werden muss, dubiose Machenschaften der CIA (u.A. Kidnapping, Drogenhandel und Mord), Guantanamo, wo Verdächtige selbst nach US-Verfassung unrechtmäßig festgehalten und gefoltert werden und sie fallen in theokratische Länder ein, zwingen denen ihr säkulares, demokratisches System auf und plündern ihr Öl. Und das sind nur die dicksten Dinger.

Deutschland, Russland und China z.B. haben ebenfalls schlimme Dinge getan und die USA ist natürlich auch kein Terroristenland, aber die USA gehört noch heute mit zu den Nationen die am meisten Shice bauen. Auch an der islamistischen Terrorwelle sind sie nicht ganz unschuldig.

Die Kubakrise entstand übrigens nur wegen den Amerikanern, da die zuerst ihre Atomraketen auf europäischem Boden auf Russland gerichtet haben. Die Sowjetunion hat nur geantwortet.
 
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Tja Medien-Futter mehr kann ich dazu nicht sagen.
Ich finde es mal wider nicht ganz so na ja wie soll ich sagen ohne mir die C I A auf den Halz zu hetzen. "koscher"
Da stimmt für meinen Geschmack etwas nicht, genau wie bei 9/11.
Ich meine er ist ToT es kommen keine Fotos in die Medien, seine Leiche ist in weniger als einem Tag weg. Na ja ich weiß ja nicht was
ich da denken soll. Ich meine die USA "sorry" scheißst ja sonst auch auf alles und jetzt nehmen sie bei ihrem Feind Nr.1 Rücksicht auf seinen Glauben.
Aber ich dachte er ist nicht so beliebt bei den Menschen im Lande.
Wiso dann so sich abhätzen für einen solchen Feind?

Über 9/11 fange ich besser nicht an sonst höhre ich nicht mehr auf.

Zurück zum Thema, ich hänge mich aber an die Meldungen mit an und sage auch das durch solche Aktionen so gut sie auch gemeint sind der Terror nicht zerschlagen werden kann.
Das ist zwar ein tiefer Stich der schmerzt aber keine Wunde die zum Tode führt.
Es wird sicher nur noch schlimmer.
Aber die USA kann jetzt wider schreien "We are the Nr 1" toll!!!
Ach was freue ich mich das "DER" tot ist, aber was haben wir davon? Eine Chefin die brühlt ich finde es toll das ihr ihn gekillt habt.
Wo super mach uns zum Ziel.
Da kann ich nur sagen "halt doch die Klappe" erst zicken wen es um die UNO geht aber da ja genau da machst du Deutschland wider beliebt.
Wie wäre es wen wir selbst aktive in den Krieg gehen dann können wir scheien ja toll hast gemacht murks ihn ab die S**.

Na ja ich bin dann mal wider lieber in der Wohnung oder in der Natur wo nicht so viele Menschen sind.
Ach ja Rock am Ring ist balt wider.
Aber maby machen die es mal ganz klever und rauschen in den Bundestag rein bei Vollbesatzung versteht sich. Möglich wird dann alles wider besser.
Oder wir brühlen dann alle "Früher war alles besser".
Ach ja zum lachen und zum weinen.

mfg EDDIE
 
Der Einsatz von Soldaten in einem Land mit dem man sich nicht im Krieg befindest ist völkerrechtlich Verboten (der Einsatz von bewaffneten Drohnen, wie die USA seit einigen Jahren machen, afaik auch). Obama hat gesagt, dass er den Einsatz selbst befohlen hat. Damit hat er gegen gültiges Recht verstoßen und müsste eigendlich die Konsequenzen daraus ziehen (Rücktritt), statt sich feiern zu lassen.

Allgemein wird mit solchen außenpolitischen Taten versucht von innenpolitischen Problemen abzulenken (die die USA im Moment genug hat).

Bin Laden wurde seit dem 9/11 zum Staatsfeind Nummer 1 (ich vergleich ihn gern mit Emmanuel Goldstein aus 1984), wenn man bedenkt, dass die al-Quaida eine lose, dezentrale Organisation ist (ich bezweifel sehr, dass alle "terroristischen" Gruppen, die vom Westen zu al-Quaida gezählt werden sich selbst als Teil sehen), dann wird klar, dass Osama nicht die Führungsperson sein kann. Er hatte viel Einfluss und war ein Förderer, nach dem 11/9 wurde er zum Sündenbock und jetzt wird er zum Märtyrer.
Ich frage mich wer der nächste Goldstein wird. Obama kann sich jemand aussuchen und damit die Agressionen auf ein beliebiges neues Ziel lenken. Bei der derzeitigen Situation würde ich erwarten, dass er einen "Terrorboss" aus Nordafrika aussucht...

PS: Angeblich wurde einer der Hubschrauber abgeschossen, angeblich was das Haus eine Art Festung, angeblich was bin Laden der Boss von tausenden Terroristen, die ihr Leben jederzeit für ihre Überzeugung lassen würden, angeblich wurde kein US-Soldat verletzt... irgendwas passt da nicht.
 
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Bisschen kritischer sollte man die USA schon sehen: Indianervertreibung, jahrunderte lange Versklavung der schwarzen Bevölkerung (das ist schlimmer als Mord imo)

Das haben alle gemacht. Denk daran, dass die meisten Schwarzafrikaner gar nicht in die USA gebracht worden sind, sondern nach Mittelamerika und vor allem nach Südamerika.
Die Indianer haben vor allem die weißen Siedler umgebracht, wegen des Landes und der Schätze und woher kamen die Siedler? Ach ja, aus Europa.
Und vor der Sklaverei in den USA gab es Sklaverei in Europa, in Asien und sonst überall auf der Erde. Eine Nation deswegen zu kritisieren ist also etwas zu kurz gedacht.

Atombombenabwürfe mit über 100.000 toten Zivilisten

Man musste, dass die Japaner nicht aufgeben werden und da es eine Insel ist, müsste man sie erobern um den Krieg zu beenden. Jetzt stand man vor der Wahl, entweder noch viele tausende Soldaten sterben bei der Eroberung (wahrscheinlich eine halbe Million) und mehrere Millionen zivile Opfer (auch dafür gab es Schätzungen) oder eben die neue Entwicklung zum Einsatz zu bringen (das wollte man schon in Deutschland machen, aber die Nazis hatten sich vor der Fertigstellung ergeben) und dadurch eine (oder eben zwei) Städte auslöschen und den Japaner so zu zeigen, dass sie auf diese Weise ganz ausgelöscht werden oder eben aufgeben mussten. Letztendlich hat, so grausam es klingt, die Abwürfe der Atombomben mehr Menschen das Leben gerettet als getötet worden.
(dass einige Militärs natürlich auch mal eine Atombombe beim Einsatz "erleben" wollten, ist klar, hat aber nichts mit der Schätzung der Toten zu tun)

flächendeckende Bambardements auf diverse Städt (u.A Tokio und Dresten) mit nochmal über 100.000 toten Zivilisten,

Jop, die Deutschen (und auch dei Japaner) haben damit angefangen und dann darf man sich nicht wundern, wenn man den Wind erntet, den man gesät hat.
Deswegen wurde die Genfer Konvention auch 1949 überarbeitet, damit das eben nie wieder geschehen wird. Zivile Opfer sind in einem Krieg immer möglichst zu verweiden, heute nennt man das "Kollateralschäden". Das musste die Bundeswehr leider auch schon feststellen, was das bedeutet.
Außerdem sind die Sowjets auch nicht zimperlich mit den Deutschen umgegangen, als die von Osten das Land erobert haben (ich sage nur Massenvergewaltigung, usw. :( Ein Mittel, das leider auch heute noch eingesetzt wird, besonders bei Genozid).
So gesehen hat sich niemand mit Ruhm bekleckert, aber ohne die Bombardierung deutschter Städte hätte der Krieg vielleicht noch länger gedauert und dann wäre Frankfurt oder München das Ziel einer Atombombe geworden.

dubiose Machenschaften der CIA (u.A. Kidnapping, Drogenhandel und Mord), Guantanamo, wo Verdächtige selbst nach US-Verfassung unrechtmäßig festgehalten und gefoltert werden und sie fallen in theokratische Länder ein, zwingen denen ihr säkulares, demokratisches System auf und plündern ihr Öl.

Jup, die CIA hat viel Dreck am Stecken, genauso wie der KGB auch und der Mossart und sonst ein Geheimdienst der Welt, ich weiß nicht, was der MI6 alles so gemacht hat (der ja eigentlich SIS heißt). Die basteln sich ihre Beweise so hin, dass ihre Regierung ihnen grünes Licht für was auch immer gibt. Das ist nichts Neues, das gab es schon immer und so werden Geheimdienste auch in 100 Jahren noch operieren.
Und dass der Krieg gegen den Irak etwas weit hergeholt war, weiß man ja auch, aber man weiß auch, dass George Bush die falschen Berater hatte und dass so ein Krieg unter Clinton oder Obama nicht passiert wäre.

Deutschland, Russland und China z.B. haben ebenfalls ähnlich schlimme Dinge getan und die USA ist natürlich auch kein Terroristenland, aber die USA gehört noch heute mit zu den Nationen die am meisten Shice bauen. Auch an der islamistischen Terrorwelle sind sie nicht ganz unschuldig.

Die USA sind die, die zuerst regieren, wenn irgendwas nicht so läuft. Schau dir den Balkan Konflikt an. Die EU würde heute noch diskutieren, wenn die USA nicht eingegriffen und den Genozid beendet hätten. Es ist eher schlimm, dass die Massenmörder in den eigenen Reihen immer noch für Volkshelden gehalten werden.
Genauso wie Mao in China ein Volksheld ist, obwohl er zwischen 60 und 100 Millionen Menschen auf dem Gewissen haben soll. Von Stalin und Lenin will ich da gar nicht anfangen und was die Sowjets während des kalten Krieges getan haben, war auch nicht das Gelbe vom Ei.
Ohne den kalten Krieg wäre es sicherlich anders gelaufen, vieles wäre anders gekommen, doch der kalte Krieg zeichnete sich ja schon beim WW2 ab.

Die Kubakrise entstand übrigens nur wegen den Amerikanern, da die zuerst ihre Atomraketen auf europäischem Boden auf Russland gerichtet haben. Die Sowjetunion hat nur geantwortet.

Die Russen haben angefangen, als sie ihre Raketen nach Königsberg verlagert haben, daraufhin haben die USA welche in Italien und der Türkei stationiert, die Sowjets dann auf Kuba. Kuba ist aber deutlich dichter an die USA dran als Königsberg und daher musste der US Präsident reagieren (er konnte nicht anders, denn die Militärs haben ja schon mit den Hufen gescharrt). Auf beiden Seiten gab es Leute, die einen neuen Krieg wollten und es ist schwer zu sagen, wer damals die Berater von Chruschtschow waren, aber ein Hardliner war er sicher selbst auch.

Der Einsatz von Soldaten in einem Land mit dem man sich nicht im Krieg befindest ist völkerrechtlich Verboten (der Einsatz von bewaffneten Drohnen, wie die USA seit einigen Jahren machen, afaik auch). Obama hat gesagt, dass er den Einsatz selbst befohlen hat. Damit hat er gegen gültiges Recht verstoßen und müsste eigendlich die Konsequenzen daraus ziehen (Rücktritt), statt sich feiern zu lassen.

Falsch, die USA haben mit Pakistan ein Abkommen, das ihnen gestattet, dort militärische Einsätze durchzuführen, ebenso haben sie solche Vereinbarungen mit Ländern, in denen sie stationiert sind, wie sonst sollten die USA z.B. die Grenze zwischen den koreanischen Ländern sichern oder von der Türkei aus den Irak angreifen (oder damals von Saudi Arabien aus Kuweit befreien).
 
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Die USA machen praktisch das, was alle Länder machen, sie gehen ihren Interessen nach, mal mit sauberen Mitteln, mal mit unsauberen Mitteln. Das haben die europäischen Länder auch gemacht, ich sage da nur Kolonialzeit, ich will nicht wissen, wie viele Meschen dabei drauf gegangen sind.

Und weil die USA jetzt das machen, was alle machen bzw alle das machen, was die USA machen ist Unrecht plötzlich Recht? Merkwürdige Ansicht der Dinge.
Es weiß längst jeder, dass kein Staat mit sauberen Mitteln arbeitet und jeder Dreck am Stecken hat. Es geht prinzipiell nur darum seine eigenen Interessen zu erfüllen, alles andere steht hinten an, aber das macht die Sache nur um so schlimmer und rechtfertigt überhaupt nichts. Nach uns die Sintflut und so. Auch die Kolonialzeit ist keine Rechtfertigung für die Opfer der Kriegstreiberei der USA. Unrecht rechtfertigt eben kein Unrecht, ein elementares Prinzip unseres Rechtsstaats. Dass den Kolonialherren der Verlust unfassbar vieler Menschenleben zuzurechnen ist bestreitet niemand, aber wie das die Taten der Amerikaner beschönigen soll leuchtet mir nicht ganz ein. Wie gesagt, mit den Fehlern eines anderen kann man nicht die eigenen rechtfertigen.

Ohne die USA hätte sich Großbritannien nicht gegen Hitler behaupten können, sie hätten ohne die Unterstützung der USA den Krieg verloren. Ganz Europa wäre so unter die Kontrolle der Nazis gekommen und ich will nicht wissen, in welcher Welt wir heute leben müssten, wenn das tatsächlich eingetreten wäre.
Natürlich muss auch die Nazi-Keule herhalten. :schief: Nur so viel dazu: Hätten die Amerikaner nicht geholfen, würden wir es heute sicher ganz toll finden Hitler toll zu finden, würden alle anderen Rassen hassen, die wohl auch unter uns leiden würden, aber uns würde es gut gehen. (wirtschaftliche Stabilität einfach mal vorausgesetzt, darüber will ich nämlich keine Theorien aufstellen) Ist kein Zustand, den ich aus heutiger Sicht als für erstrebenswert halte, aber ich vermute einfach mal, dass die Welt/Europa heute so wäre. Das ist aber reine Spekulation und letztendlich auch egal, da wir diesen Fall eben nicht haben und das was-wäre-wenn-Zeug nichts in einer vernünftigen Argumentation zu suchen hat.
Im übrigen hat die Hilfe der USA zum Sieg über Hitler-Deutschland geführt, die SU ist in der Folge erstarkt, es kam zum Kalten Krieg, zum Vietnamkrieg, zur Kuba Krise usw. bis zu den Ereignissen am heutigen Tag. Es konnte also auch z.B. das gepostete Video von Gordon-1979 nur Entstehen, weil die Amerikaner den Briten im Weltkrieg geholfen haben. Selbst dass ich jetzt hier sitze, diesen Text schreibe und ein Glas Wasser trinke ist nur deshalb so.
Du kannst nicht einfach ein historisches Ereignis nehmen und es, ohne die Folgen zu betrachten, als gut und edel darstellen, denn das deutet nur auf die Unfähigkeit hin, die Geschichte richtig zu lesen.

Dass sich die USA während des kalten Krieges verleitet sahen, Regime zu unterstützten, die alles andere als demokratisch waren, lag daran, dass ihnen die Diktaturen lieber waren als Kommunismus (darüber könnte man einen eigenen Thread aufmachen, daher gehe ich nicht darauf ein, die Sowjets haben ja auch ihren Beitrag geleistet).
Stimmt, ein eigenes Thema wäre dafür fast passender, aber zumindest so viel dazu: Die USA mochten schon immer manche Diktaturen lieber, als andere. Derjenige, mit dem man Geschäfte machen kann ist der Freund, der Rest der Feind. Das war damals so und ist es heute auch noch. Lustigerweise sieht man das am Osama sehr gut.

Entschuldigen kann man das natürlich nicht, aber man muss die Lage der Welt beachten und wer weiß, wie sich dei Welt entwickelt hätte (das schon wieder... ;)), wenn sich die USA eben nicht eingemischt hätten, z.B. bei der Stationierung von Atomraketen auf Kuba.
Wie sich die Welt entwickelt hätte, wenn die USA sich im "Kampf gegen den Kommunismus" nicht eingemischt bzw ihn nicht erst losgetreten hätten, kann niemand sagen, deshalb ist es unsinnig damit zu argumentieren. In jedem Fall hätte es ohne das Gebashe mit der SU auch überhaupt keine Notwendigkeit gegeben Raketen auf Kuba zu stationieren, deshalb kannst du auch das Verhindern dieser Stationierung den Amis nicht als Heldentat anrechnen, denn erst durch sie ist es überhaupt erst dazu gekommen.

ich kann aber mit den Amerikanern mitfühlen, dass sich einige sehr erleichtert fühlen, schließlich war er das Symbol für 9/11 und das ist jetzt weg.
Kann ich nicht nachvollziehen. Aber die Amis sind für mich eh ein unverständlicher Haufen beschränkter Nationalisten.(sicher, es sind nicht alle so, das ist mir auch klar) Alleine die "U-S-A! U-S-A! U-S-A!" Rufe der Menge vor dem Weißen Haus - widerlich. Fremdschämen auf höchstem Niveau.


Du solltest Amerika jedenfalls mal etwas kritischer betrachten. Hundertausende zivile Tote gehen auf deren Konto und das kann man nicht einfach mit "Die vertreten ja nur ihre Interessen", "die haben ja auch mal was gutes gemacht" oder "andere machen das ja auch so" abtun.
Es ist ganz einfach so, dass die USA in der Welt mehr Terror verbreiten, als die ach so bösen Taliban oder Al-Kaida Kämpfer, deshalb ist es sehr wohl gerechtfertigt sie als Terroristen zu bezeichnen.
 
@ quanti:
Zwischen Soldaten stationieren und aktiv die oft zivile Bevölkerung angreifen liegen Welten. Ich bezweifel, dass das wasserdicht ist (und afaik ist das töten von Menschen durch Drohnen allgemein sehr strittig).

(Mit der Sklaverei und der Indianerfrage machst du es dir auch etwas leicht aber das ist hier ot.)
 
Selbst wenn gegen Gesetze verstoßen worden ist werden wir das niemals mitbekommen.

Was in dieser Situation richtig oder falsch ist möchte ich auch nicht entscheiden müssen.

Ich denke aber auf jedenfall das Al Quida auf diesen Schlag mit gewaltiger rache antworten wird, warscheinlich werden sie aber erstmal abwarten und zum richtigen Zeitpunkt einen Anschlag veranlassen.

Wenn sie im besitz von Atomwaffen sein sollte, was ich auch glaube, dann sollten wir jetzt schonmal beten das unsere welt noch eine weitere Atomkatastrophe verkraftet.
 
Und weil die USA jetzt das machen, was alle machen bzw alle das machen, was die USA machen ist Unrecht plötzlich Recht? Merkwürdige Ansicht der Dinge.

Wo kolonisieren die USA ein Land?
Wo bringen sie die Bevölkerung des Landes systematisch um, um danach die eigene Bevölkerung dort anzusiedeln?

Es weiß längst jeder, dass kein Staat mit sauberen Mitteln arbeitet und jeder Dreck am Stecken hat. Es geht prinzipiell nur darum seine eigenen Interessen zu erfüllen, alles andere steht hinten an, aber das macht die Sache nur um so schlimmer und rechtfertigt überhaupt nichts. Nach uns die Sintflut und so.

Das, was die USA machen, machen auch die Chinesen, nur eben mit anderen Mitteln, auch mit einer anderen Ideologie, denn ihnen ist egal, ob es in dem Land, mit dem sie Verträge haben, Demokratie gibt oder nicht.

Auch die Kolonialzeit ist keine Rechtfertigung für die Opfer der Kriegstreiberei der USA. Unrecht rechtfertigt eben kein Unrecht, ein elementares Prinzip unseres Rechtsstaats. Dass den Kolonialherren der Verlust unfassbar vieler Menschenleben zuzurechnen ist bestreitet niemand, aber wie das die Taten der Amerikaner beschönigen soll leuchtet mir nicht ganz ein. Wie gesagt, mit den Fehlern eines anderen kann man nicht die eigenen rechtfertigen.

Es geht nicht um Rechtfertigung, es geht darum, dass jedes Land seine Leichen im Keller hat und neben den westeuropäischen Ländern ist auch die USA ein Rechtsstaat. Wenn du meist, dass sie ein Verbrechen gegen einen Staat begannen haben, kannst du dort Klage einreichen oder auch in Den Haag.
Aber ich kann mich nicht erinnern, dass die USA Kriegstreiber sind? Haben sie Afghanistan ohne Grund angegriffen?
Haben sie im Balkan ohne Grund eingegriffen?
Was ist mit Somalia?
Was machen dann die anderen Länder in Afghanistan, wenn das Unrecht ist?

Natürlich muss auch die Nazi-Keule herhalten. :schief: Nur so viel dazu: Hätten die Amerikaner nicht geholfen, würden wir es heute sicher ganz toll finden Hitler toll zu finden, würden alle anderen Rassen hassen, die wohl auch unter uns leiden würden, aber uns würde es gut gehen.

Hahaha, das glaubst du doch nicht echt, oder?
Hitler hätte nicht aufgehört, er hätte England einverleibt und wäre 5-10 Jahre später gegen die Sowjets vorgegangen und wenn er daran nicht gescheitert ist, hätte er die USA angegriffen, außerdem waren die Deutschen damals Verbündeter der Japaner und als die Japaner die USA angegriffen haben (job, den Angriff auf Pearl Harbor gab es wirklich) hat Deutschland damit auch die USA angegriffen.
Und die USA waren damals schon eine Weltmacht, sie haben schneller Schiffe gebaut als die Deutschen und die Japaner sie versenken konnten. Selbst wenn die Japaner vor Midway gewonnen hätten, hätten sie verloren, einfach weil die USA so unglaublich viel Kriegsmaschinen herstellen konnten.

(wirtschaftliche Stabilität einfach mal vorausgesetzt, darüber will ich nämlich keine Theorien aufstellen) Ist kein Zustand, den ich aus heutiger Sicht als für erstrebenswert halte, aber ich vermute einfach mal, dass die Welt/Europa heute so wäre. Das ist aber reine Spekulation und letztendlich auch egal, da wir diesen Fall eben nicht haben und das was-wäre-wenn-Zeug nichts in einer vernünftigen Argumentation zu suchen hat.

Europa unter Hitler wäre niemals stabil gewesen, keine Chance.
Hitler war krank in der Birne, das weiß man, wenn man sein Buch mal überflogen hat, bzw. dessen Inhalt kennt.
Der hätte sich nicht mit Westeuropa zufrieden gegeben. Unter ihm wäre es eine Schreckensherrschaft geworden, Geheimpolizei überall, Verfolgung, Verschleppung und systematische Tötungen.
Zum Glück kam es so, wie es gekommen ist.

Im übrigen hat die Hilfe der USA zum Sieg über Hitler-Deutschland geführt, die SU ist in der Folge erstarkt, es kam zum Kalten Krieg, zum Vietnamkrieg, zur Kuba Krise usw. bis zu den Ereignissen am heutigen Tag. Es konnte also auch z.B. das gepostete Video von Gordon-1979 nur Entstehen, weil die Amerikaner den Briten im Weltkrieg geholfen haben. Selbst dass ich jetzt hier sitze, diesen Text schreibe und ein Glas Wasser trinke ist nur deshalb so.
Du kannst nicht einfach ein historisches Ereignis nehmen und es, ohne die Folgen zu betrachten, als gut und edel darstellen, denn das deutet nur auf die Unfähigkeit hin, die Geschichte richtig zu lesen.

Nö, so wie es gelaufen ist, ist es schon gut gewesen, denn etwas anderes wäre deutlich schlimmer gewesen. Und dass die USA Europa mit aufgebaut haben, steht nun mal auch fest und dass sie West-Berlin offen gehalten haben, auch, das kann man nicht wegwischen, egal wie man dazu steht.
Und dass der kalte Krieg merkwürdige Dinge nach sich gezogen hat, hab ich schon erwähnt, aber daran sind die Sowjets ebenso Schuld wie die USA, sie wollten ihre Ideologien ebenso verbreiten wie die USA und da darf man sich nicht wundern, wenn es mal eskaliert.
Aber besser ein konventionell geführter Krieg in Korea oder Vietnam (so schlimm es auch war) als ein atomar geführter Krieg weltweit.

Stimmt, ein eigenes Thema wäre dafür fast passender, aber zumindest so viel dazu: Die USA mochten schon immer manche Diktaturen lieber, als andere. Derjenige, mit dem man Geschäfte machen kann ist der Freund, der Rest der Feind. Das war damals so und ist es heute auch noch. Lustigerweise sieht man das am Osama sehr gut.

Das ist in Deutschland nicht anders. Man unterhält wirtschaftliche Kontakte mit einigen Diktaturen, wie Belarus, Usbekistan, Tadschikistan, mit China, mit einigen Ländern in Afrika, usw.
Soll Deutschland alle Kontakte abbrechen, weil es keine Demokratien sind?

Wie sich die Welt entwickelt hätte, wenn die USA sich im "Kampf gegen den Kommunismus" nicht eingemischt bzw ihn nicht erst losgetreten hätten, kann niemand sagen, deshalb ist es unsinnig damit zu argumentieren. In jedem Fall hätte es ohne das Gebashe mit der SU auch überhaupt keine Notwendigkeit gegeben Raketen auf Kuba zu stationieren, deshalb kannst du auch das Verhindern dieser Stationierung den Amis nicht als Heldentat anrechnen, denn erst durch sie ist es überhaupt erst dazu gekommen.

Genauso könnte man fragen, was wäre, wenn es den Wettlauf im All nicht gegeben hätte. Wären wir heute noch nicht auf dem Mond?
Aber es gab ihn, es gab alles, was es gab und man muss sich damit arrangieren und wenn es ein paar örtlich begrenze Konflikte gab, damit die Welt heute nicht kommunistisch ist, kann ich damit leben, du vielleicht nicht, aber was die Sojwets so mit ihren eigenen Leuten gemacht haben, weißt du hoffentlich.

Kann ich nicht nachvollziehen. Aber die Amis sind für mich eh ein unverständlicher Haufen beschränkter Nationalisten.(sicher, es sind nicht alle so, das ist mir auch klar) Alleine die "U-S-A! U-S-A! U-S-A!" Rufe der Menge vor dem Weißen Haus - widerlich. Fremdschämen auf höchstem Niveau.

Tja, die Macht der Medien eben, niemand weiß, ob man den Leuten nicht gesagt hat, dass sie "USA" rufen sollen. ;)

Du solltest Amerika jedenfalls mal etwas kritischer betrachten. Hundertausende zivile Tote gehen auf deren Konto und das kann man nicht einfach mit "Die vertreten ja nur ihre Interessen", "die haben ja auch mal was gutes gemacht" oder "andere machen das ja auch so" abtun.
Es ist ganz einfach so, dass die USA in der Welt mehr Terror verbreiten, als die ach so bösen Taliban oder Al-Kaida Kämpfer, deshalb ist es sehr wohl gerechtfertigt sie als Terroristen zu bezeichnen.

Ich betrachte die USA kritischer als so mancher, aber es geht in der Tat um Interessen, nicht nur für die USA, sondern auch für alle anderen Länder. Wieso wohl wird bei Konflikten immer nach den USA gerufen?
Weil die Europäer auch dann noch diskutieren, wenn der Genozid schon lange beendet ist.
Wenn ich nicht irre, war Bin Laden der einzige, der von den USA gezielt getötet werden sollte.
Ein Terrorist ist aber keine Armee oder kein Land, er gehört einer Gruppe an, die gegen allgemeine Ordnung sind, die ein politisches System verfolgen, das keine staatlichen Beschränkungen mehr unterliegt.
Derartiges kann ich weder bei den USA sehen, noch bei einem anderen westlichen Staat.

@ quanti:
Zwischen Soldaten stationieren und aktiv die oft zivile Bevölkerung angreifen liegen Welten. Ich bezweifel, dass das wasserdicht ist (und afaik ist das töten von Menschen durch Drohnen allgemein sehr strittig).

Das genaue Abkommen kenne ich natürlich nicht, kennt wohl niemand außer entsprechende Diplomaten, aber das ist bei den USA nicht unüblich und auch bei anderen Ländern nicht, die Briten schicken Soldaten in ein Land, wenn sie etwas erreichen wollen und auch die Deutschen machen das (sofern es notwendig ist, wann und ob weiß man aber nicht, das wird ja nicht verraten, aber wenn eine Deutsche Botschaft evakuiert werden muss, fliegen deutsche Hubschrauber auch über fremde Grenzen).
Und ob das alles wasserdicht ist, weiß ich auch nicht, aber die USA haben da sicher ein paar sehr interessante Abkommen gemacht, sie bezahlen ja auch gut dafür, wie man an Pakistan sieht. Dafür erwarten sie wohl auch etwas und bekommen das, was sie wollen.

(Mit der Sklaverei und der Indianerfrage machst du es dir auch etwas leicht aber das ist hier ot.)

Na ja, finde ich nicht, die Sklaverei ist nun mal ein weltweites Phänomen und kein Land kann von sich behaupten, dass es sowas noch nie gemacht hat. Ich will auch nicht wissen, wie viele Afrikaner die Deutschen damals abgeknallt haben, als sie kolonisiert haben und ich hab keine Ahnung, wie viele Inder getötet wurde, als es unter der Herrschaft der Briten stand (das waren echte Inder :ugly:).
Menschen töten, wenn sie Länder besetzen, Bodenschätze erreichen und Macht ausüben wollen, das war schon immer so, ist heute so und wird immer so sein, das kannst du nicht an einer Nation festmachen und ich kenne heute keinen nativen Amerikaner (ich nenne sie eher nicht Indianer, vor allem mögen sie das selbst nicht, wenn du mit ihnen redest und ja... ich kennen einen, hab ihn in Vegas kennen gelernt), der in irgendeiner Art von seiner Regierung bedroht oder um Land und Besitz gebracht wird.
Im 17-18-19 Jahrhundert ist eben eine Menge gelaufen, das heute so nicht mehr ablaufen würde.

Und ja, das ist schon sehr off Topic, ich sag ja, man könnte einen eigenen Thread aufmachen, aber ich befürchte, dass es nur Gebash geben wird und keine sachliche Diskussion.
 
quantenslipstream

Das haben alle gemacht. Denk daran, dass die meisten Schwarzafrikaner gar nicht in die USA gebracht worden sind, sondern nach Mittelamerika und vor allem nach Südamerika.
Die Indianer haben vor allem die weißen Siedler umgebracht, wegen des Landes und der Schätze und woher kamen die Siedler? Ach ja, aus Europa.
Und vor der Sklaverei in den USA gab es Sklaverei in Europa, in Asien und sonst überall auf der Erde. Eine Nation deswegen zu kritisieren ist also etwas zu kurz gedacht.

Da hast du Recht. Kritisiert werden muss das aber dennoch. Die USA haben das meines Wissens auch im zahlenmäßig grössten Ausmaß betrieben. Zu der Indianervertreibung: Da muss kritisiert werden, dass das ihr Land war. Sie hatten wegen ihrer urtümlichen Kultur bzw Lebensweise nur keine Besitzurkunden :ugly: und waren aufgrund fehlender technischer Errungenschaften und zahlenmäßiger Unterlegenheit nicht in der Lage sich erfolgreich gegen die "Invasion" zu wehren.

Man musste, dass die Japaner nicht aufgeben werden und da es eine Insel ist, müsste man sie erobern um den Krieg zu beenden. Jetzt stand man vor der Wahl, entweder noch viele tausende Soldaten sterben bei der Eroberung (wahrscheinlich eine halbe Million) und mehrere Millionen zivile Opfer (auch dafür gab es Schätzungen) oder eben die neue Entwicklung zum Einsatz zu bringen (das wollte man schon in Deutschland machen, aber die Nazis hatten sich vor der Fertigstellung ergeben) und dadurch eine (oder eben zwei) Städte auslöschen und den Japaner so zu zeigen, dass sie auf diese Weise ganz ausgelöscht werden oder eben aufgeben mussten. Letztendlich hat, so grausam es klingt, die Abwürfe der Atombomben mehr Menschen das Leben gerettet als getötet worden.
(dass einige Militärs natürlich auch mal eine Atombombe beim Einsatz "erleben" wollten, ist klar, hat aber nichts mit der Schätzung der Toten zu tun)

Ob sie das mussten ist sehr, sehr umstritten. Die Geschichte wird aber bekanntlich von den Siegern geschrieben, deswegen wird es nicht als Kriegsverbrechen eingeordnet.

Jop, die Deutschen (und auch dei Japaner) haben damit angefangen und dann darf man sich nicht wundern, wenn man den Wind erntet, den man gesät hat.
Deswegen wurde die Genfer Konvention auch 1949 überarbeitet, damit das eben nie wieder geschehen wird. Zivile Opfer sind in einem Krieg immer möglichst zu verweiden, heute nennt man das "Kollateralschäden". Das musste die Bundeswehr leider auch schon feststellen, was das bedeutet.
Außerdem sind die Sowjets auch nicht zimperlich mit den Deutschen umgegangen, als die von Osten das Land erobert haben (ich sage nur Massenvergewaltigung, usw. Ein Mittel, das leider auch heute noch eingesetzt wird, besonders bei Genozid).
So gesehen hat sich niemand mit Ruhm bekleckert, aber ohne die Bombardierung deutschter Städte hätte der Krieg vielleicht noch länger gedauert und dann wäre Frankfurt oder München das Ziel einer Atombombe geworden.

Das waren strategisch wertlose Aktionen. Blinde, unverantwortbare Racheakte für England. Dass du Deutschland unter Hitlers Herrschafft und Russland und Stalins Herrschaft auf ein Niveau mit den USA stellen musst um den Vorfall zu relativieren spricht aber auch Bände.

Jup, die CIA hat viel Dreck am Stecken, genauso wie der KGB auch und der Mossart und sonst ein Geheimdienst der Welt, ich weiß nicht, was der MI6 alles so gemacht hat (der ja eigentlich SIS heißt). Die basteln sich ihre Beweise so hin, dass ihre Regierung ihnen grünes Licht für was auch immer gibt. Das ist nichts Neues, das gab es schon immer und so werden Geheimdienste auch in 100 Jahren noch operieren.
Und dass der Krieg gegen den Irak etwas weit hergeholt war, weiß man ja auch, aber man weiß auch, dass George Bush die falschen Berater hatte und dass so ein Krieg unter Clinton oder Obama nicht passiert wäre.

Die CIA hat soviel Dreck am Stecken, da können wahrscheinlich nichtmal alle anderen Geheimdienste dieser Welt zusammen mithalten.

Die USA sind die, die zuerst regieren, wenn irgendwas nicht so läuft. Schau dir den Balkan Konflikt an. Die EU würde heute noch diskutieren, wenn die USA nicht eingegriffen und den Genozid beendet hätten. Es ist eher schlimm, dass die Massenmörder in den eigenen Reihen immer noch für Volkshelden gehalten werden.
Genauso wie Mao in China ein Volksheld ist, obwohl er zwischen 60 und 100 Millionen Menschen auf dem Gewissen haben soll. Von Stalin und Lenin will ich da gar nicht anfangen und was die Sowjets während des kalten Krieges getan haben, war auch nicht das Gelbe vom Ei.
Ohne den kalten Krieg wäre es sicherlich anders gelaufen, vieles wäre anders gekommen, doch der kalte Krieg zeichnete sich ja schon beim WW2 ab.

Trotz aller Vernunft, guten Taten und Absichten bauen sie immernoch mit am meisten Shice.

Die Russen haben angefangen, als sie ihre Raketen nach Königsberg verlagert haben, daraufhin haben die USA welche in Italien und der Türkei stationiert, die Sowjets dann auf Kuba. Kuba ist aber deutlich dichter an die USA dran als Königsberg und daher musste der US Präsident reagieren (er konnte nicht anders, denn die Militärs haben ja schon mit den Hufen gescharrt). Auf beiden Seiten gab es Leute, die einen neuen Krieg wollten und es ist schwer zu sagen, wer damals die Berater von Chruschtschow waren, aber ein Hardliner war er sicher selbst auch.

Von Königsberg hätten die Raketen aber nicht die USA erreichen können oder? ;)

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Na ja, wollt hier eigentlich nicht grossartig über die USA diskutieren. Wollt nur mal anmerken, dass die USA nicht nur gut ist.
 
Da hast du Recht. Kritisiert werden muss das aber dennoch. Die USA haben das meines Wissens auch im zahlenmäßig grössten Ausmaß betrieben. Zu der Indianervertreibung: Da muss kritisiert werden, dass das ihr Land war. Sie hatten wegen ihrer urtümlichen Kultur bzw Lebensweise nur keine Besitzurkunden :ugly: und waren aufgrund fehlender technischer Errungenschaften und zahlenmäßiger Unterlegenheit nicht in der Lage sich erfolgreich gegen die "Invasion" zu wehren.

Nö, haben sie nicht, die Spanier haben einen noch viel stärkeren Genozid begannen, in Mittel- und Südamerika. Natürlich darf man das nicht unter den Tisch kehren, aber damals haben eben eine Menge Nationen so ihre Gebiete vergrößert, die einen in Amerika, die anderen in Afrika, wieder welche in Asien und Australien darf man auch nicht vergessen, da haben die Briten die Aborigines dezimiert. Ich sag ja, das war damals so üblich, im 18-19 Jahrhundert, das haben alle gemacht, aber heute eben nicht mehr. Die Gesellschaft hat sich verändert, heute rotten die Europäer keine Völker mehr aus (bzw. haben da dafür andere Methoden :ugly:) und ebenso die Amerikaner.

Ob sie das mussten ist sehr, sehr umstritten. Die Geschichte wird aber bekanntlich von den Siegern geschrieben, deswegen wird es nicht als Kriegsverbrechen eingeordnet.

Es sind logische Überlegungen und auch nachvollziehbar. Japan ist nun mal eine Insel, man hätte sie erobern müssen, nach 4 Jahren Krieg (und die Amerikaner waren ja in Europa und im Pazifik beschäftigt) sind die Leute kriegsmüde. Ihnen jetzt noch eine langwierige Invasion Japans "aufzubrummen", ist sehr schwer. Die Amerikaner wussten ja, wie die Landung der Normandie abgelaufen ist und das würde ich Japan nicht anders aussehen, nur dass dort eben alle Japaner hinter den Geschicken des Kaisers standen (im Gegensatz zu Deutschland, wo zu Ende des Krieges die meisten keine Lust mehr auf Hitler und Co. hatten). Die Amerikaner hätten also gegen 80 Millionen Japaner kämpfen müssen (oder wie viele damals gelebt haben). Du kannst also davon ausgehen, dass dabei eine Menge Leute auf beiden Seiten ums Leben gekommen wären. Die Atombomben haben das verkürzt.

Das waren strategisch wertlose Aktionen. Blinde, unverantwortbare Racheakte für England. Dass du Deutschland unter Hitlers Herrschafft und Russland und Stalins Herrschaft auf ein Niveau mit den USA stellen musst um den Vorfall zu relativieren spricht aber auch Bände.

Ich sage ja immer damals. Die Deutschen haben damit angefangen, die Zivilbevölkerung zu bombardieren. Schau dir Holland an oder England. Sie haben während des U-Boot Krieges tausende US Amerikaner versenkt und haben ihnen nicht geholfen, als ihre Schiffe untergingen (damals hatte Hitler extra den Befehlt gegeben, keine Schiffbrüchigen mehr aufzunehmen). Dass die Engländer auf "Rache" auswahren, war klar, dass das den Krieg verkürzt hat, ist denkbar (weiß ich nicht, einige meinen das, andere nicht). Schön war es natürlich nicht, aber damals waren sie alle sehr verbissen. Heute könntest du das deiner Bevölkerung nicht mehr verkaufen, wenn du die Bevölkerung eines anderen Landes systematisch wegbombst um dein Ziel zu erreichen. Das wissen die Amerikaner ebenso wie die Europäer und die Russen (was die Chinesen denken, weiß ich nicht, will ich auch gar nicht wissen).
Stell dir vor, die Nato würden die Leute wegbomben, die auf Gaddafis Seite sind? Und ich meine nicht die, die Panzer fahren, sondern alle. Tripolis wird dem Erdboden gleich gemacht, denn da leben ja offensichtlich seine Anhänger.
Stell dir vor, die Amerikaner hätten Bagdad mit einer Atombombe weggeblasen anstatt mit Panzern hinzufahren.
Solche Aktionen kannst du heute deinen Wählern nicht mehr "verkaufen", damals beim WW2 war es aber normal. Was hat Churchill noch für Sprüche geklopft... :ugly:

Die CIA hat soviel Dreck am Stecken, da können wahrscheinlich nichtmal alle anderen Geheimdienste dieser Welt zusammen mithalten.

Das würde ich nicht unterschreiben.
Weißt du, was der KGB alles gemacht hat?
Was der Mossard alles so macht?
Was der chinesische Geheimdienst so treibt (gerade mit seinen eigenen Leuten)?
Was der iranische Geheimdienst so macht?

Nur weil man davon nichts bei Wikileaks liest, heißt das noch lange nicht, dass sie nichts machen. :schief:

Trotz aller Vernunft, guten Taten und Absichten bauen sie immernoch mit am meisten Shice.

Nun ja, das liegt auch ein wenig an der Administration. George Bush war nicht gerade der beste Präsident, den sie bisher hatten. :fresse:
DA fand ich Clinton doch deutlich besser (auch wenn er Monica dabei vernascht hat :D)
Obama ist so ein komischer Typ, bei dem weiß man nicht, was man denken soll. Guantanamo ist ja immer noch da, obwohl er gesagt hat, dass er es schließen will, aber so einfach scheint es wohl doch nicht zu sein. Mal abwarten, ob er in 2 Jahren wieder gewählt wird.
Richtig den Bach runter geht es, wenn Sarah Palin US Präsidentin werden sollte. :ugly: :haha: :klatsch: :stupid:

Von Königsberg hätten die Raketen aber nicht die USA erreichen können oder? ;)

Das spielte eigentlich keine Rolle, da die Sowjets ja Interkontinentalraketen hatten (wurden Mitte/Ende der 50er entwickelt, wenn ich nicht irre, damit haben sie ja auch den ersten Satelliten ins All geschossen. Die Amerikaner waren ja nicht wegen des Satelliten besorgt, sondern weil die Sowjets eine Rakete hatten, mit der sie praktisch jeden Punkt der Erde erreichen konnten). Es ging um die Vorwarnzeit. Wenn die Sowjets die USA direkt angreifen, dann weiß man, dass die Raketen angeflogen kommen und man kann die eigenen Raketen starten. Sind sie aber so nah aufgestellt, erreichen sie das Ziel, eher der Gegenschlag erfolgen kann. Das war damals die größte Bedrohung: Keinen Gegenschlag mehr ausführen können und davor hatten natürlich auch die Sowjets Angst. Raketen auf Kuba könnten Washington und New York innerhalb von Minuten treffen, Gegenschlag unmöglich. Raketen aus Königsberg hätten die Nato innerhalb von Minuten getroffen, Gegenschlag von Europa aus unmöglich.
Das war der Auslöser, dann kamen die Raketen in Italien und der Türkei, die Sowjets fanden das "voll fett uncool" und haben den Kram nach Kuba gebracht. Wobei man dazu sagen muss, dass Kuba eben kein Mitglied des Warschauer Paktes war, im Gegensatz zu Italien (Gründungsmitglied) und der Türkei (Beitritt 1952, übrigens noch vor Deutschland). Das war eben noch mal eine Brisanz, die die Amerikanern den Sowjets sehr übel nahmen. Dazu kam ja auch noch die Pleite bei der Schweinebucht-Invasion. Man geht davon aus, dass die Sowjets einen Spionen bei den Amis hatten, der alles verraten hat.

Na ja, wollt hier eigentlich nicht grossartig über die USA diskutieren. Wollt nur mal anmerken, dass die USA nicht nur gut ist.

Jo, geht schon viel zu lange so und ein "USA sind die Besten" Thread will ebenso wenig einer wie "die USA sind beschissen" Thread.
Dass die USA nicht die größte Nation sind (wie einige das tatsächlich glauben), weiß ich, ich hab ja da lange genug gelebt um das beurteilen zu können. Aber weil ich die Leute da kenne, weiß ich auch, dass das nicht alles Nationalisten sind, die mit einem Revolver in der Hand grölend durch die Stadt laufen und alles abknallen.


Edit:
Trotzdem haben die einen Sockenschuss, dass sie Waffen frei verkaufen und da kein Zusammenhang sehen mit 11.000 Morde durch Schusswaffen. :wall:
 
Zuletzt bearbeitet:
flächendeckende Bambardements auf diverse Städt (u.A Tokio und Dresden) mit nochmal über 100.000 toten Zivilisten, was beides als Kriegsverbrechen eingeordnet werden muss,
Kleine Korrektur hier: Dresden haben primär die Briten in Schutt und Asche gelegt (/legen wollen) ....


Aussderm gilt das, was bereits Quanti in anderer Form geschrieben hat: Wer den Totalen Krieg ausruft und seine Wunderraketen "gezielt" in britische Innenstädte feuert der darf sich nachher nicht wundern wenn die Gegenseite das Ganze dann entsprechend erwidert .... nicht schön, aber nachvollziehbar.
 
Die USA als als Terrosristen darzustellen ist engstirnig, falsch und deutet auf die Unfähigkeit hin, die Geschichte richtig zu lesen und sie zu verstehen.

Mir ist es, wie schon erwähnt, egal, ob Bin Laden nun tot ist, ich kann aber mit den Amerikanern mitfühlen, dass sich einige sehr erleichtert fühlen, schließlich war er das Symbol für 9/11 und das ist jetzt weg.
Und dass Bin Laden inmitten von pakistanischen Militärleuten lebte, deutet sehr darauf hin, dass einige beim Militär und beim Geheimdienst Pakistans genau wussten, wo er ist.

Ähm woher nehmen die USA und viele andere Länder ( England zum bsp) das Recht gleiches mit gleichem zu vergelten?
Sind die USA besser als ein Terrorist, wenn sie den Tod von ~3000 Zivilisten allein in Afgahnistan in Kauf nehemn um genau was zu ändern?

Nichts hat sich geändert, die Situation ist genau die selbe, es gibt weiterhin Terrorist und obendrauf noch ne Menge neue potenzielle Terroristen, nämlich die Brüder, Söhne Väter Onkel und so weiter, von im Afgahnistankrieg getöteten Zivilisten!!

Dieser Krieg und auch der Irakkrieg lässt sich Völkerrechtlich nicht rechtfertigen!

Ich will keinesfalls die gräultat des 11/9 rechtfertigen, das war sehr schlimm und um aufs Thema zurück zu kommen, sicher ist es ein Etappenziel das der Iniziator tot ist und auch ich freue mich darüber, aber es sind einfach zu viele unschuldige dafür gestorben...

ob man nun darüber in freudenfeiern ausbrechen sollte, muss jeder mit seinem Gewissen vereinbaren. Ich kann es nicht, weil hier das Leben von einer Gruppe über das einer anderen gestellt wird...

mfg

(Das war meine Meinung, sollte daran irgendwas verwerflich sein, einfach rauslöschen)
 
Kleine Korrektur hier: Dresden haben primär die Briten in Schutt und Asche gelegt (/legen wollen) ....


Aussderm gilt das, was bereits Quanti in anderer Form geschrieben hat: Wer den Totalen Krieg ausruft und seine Wunderraketen "gezielt" in britische Innenstädte feuert der darf sich nachher nicht wundern wenn die Gegenseite das Ganze dann entsprechend erwidert .... nicht schön, aber nachvollziehbar.

Auch wenn man das irgendwo nachvollziehen kann ist es falsch, falsch, falsch und ein Kriegsverbrechen. Und das flächendeckende Bombardement auf Tokio? Eine gezielte Tötung von über 100.000 unschludigen Zivilisten allein in Tokio, darunter natürlich auch viele Kinder und Frauen. Da fällt mir nichts mehr zu ein.


quantenslipstream

Wie gesagt, ich wollte nur anmerken, dass die USA nicht nur gut war bzw ist, sondern ganz schön viel auf dem Kerbholz hat, aber das ist dir glaub ich auch trotz deiner pro-amerikanischen Einstellung klar. Lässt sich ja auch überhaupt nicht leugnen.
 
Ich gehe einfach mal davon aus, dass Mr. President nicht lügt, trotzdem wäre ich im Moment nicht stolz, wenn ich ein Ami wäre.

Als erstes: Krieg ist IMMER schlecht. Krieg ist IMMER unnötig, zumindest, wenn er mit Waffengewalt ausgeübt wird...
Man darf Menschen nicht töten! Das steht in unserem Gesetz, das steht im Gesetz der USA und sicher auch überall woanders in der Welt.

Wenn sie ihn also wirklich getötet haben:
Warum? Aus Rache? Rache ist schlecht und führt nur zu weiteren negativen Ereignissen.
Was haben sie davon? Sie dürfen jetzt wieder U-S-A schreien, haben einen von vielen (nicht mehr nötigen/wichtigen) Terroristen getötet und dürfen jetzt auf die Antwort warten.
Denken sie auch an anderes, nicht nur an ihren "Stolz"? Wie viele Menschen mussten sterben, nur damit sie feiern (und nicht trauern) dürfen, dass eine weitere Person tot ist? Ich verweise jetzt noch einmal darauf, dass man Mencshen nicht töten darf, um den letzten Satz noch zu unterstreichen.

Frieden wäre schön, aber das Wissen sie nicht...:daumen2:
 
Aussderm gilt das, was bereits Quanti in anderer Form geschrieben hat: Wer den Totalen Krieg ausruft und seine Wunderraketen "gezielt" in britische Innenstädte feuert der darf sich nachher nicht wundern wenn die Gegenseite das Ganze dann entsprechend erwidert .... nicht schön, aber nachvollziehbar.


Also nur um das mal klar zu stellen. Die Briten haben schon deutsche Städte bombardiert, bzw. es versucht, da gab es diese Wunderraketen noch nicht mal auf dem Papier.
 
Einige britische Städte wurden relativ heftig von den Deutschen bombardiert (aber nie so heftig wie z.B. Dresden). Die V2-Raketen wurden später von den Deutschen als Rache für Dresden und andere heftige Bombardements abgefeuert.

Dass Nazi-Deutschland Kriegsverbrechen begangen hat ist klar und dafür wird es auch zu Recht verurteilt. Genauso wird zumindest von mir die USA für Kriegsverbrechen verurteilt.
 
Dass Nazi-Deutschland Kriegsverbrechen begangen hat ist klar und dafür wird es auch zu Recht verurteilt. Genauso wird zumindest von mir die USA für Kriegsverbrechen verurteilt.

Nenn mir doch mal ein einziges Land,das in seiner Geschichte keinen Mist gebaut hat.
Ist ja toll,das man sich daran erinnert,wer was getan haben soll,aber das war weit vor meiner Zeit! Ich selbst und die meisten anderen lebenden Deutschen haben damit NULL zu tun.

Wir haben damals 3 Männer aus meiner Familie im Krieg verloren,die bis heute vermisst sind!Danach schreit auch keine S.. .
Ein vierter kam zurück,aber auch nur weil er zu der Zeit in der Fremdenlegion in Frankreich war.
Mein Großvater und seine Mutter waren damals einen Tag vor der Bombardierung Dresdens,aus der Stadt geflohen.
Sie haben es von weitem gesehen was da passiert ist,live und in Farbe mit den eigenen Augen!






@Topic: Osama sollte schon mehr als einmal tot gewesen sein.Ich glaubs nicht.
 
@Topic

Denke schon, dass Osama jetzt bei seinen hundert Jungfrauen weilt. Ich sehe ehrlich gesagt keinen Grund, weshalb die USA der Welt ein derartiges Ammenmärchen auftischen sollten, wenns nicht wahr wäre.

Ich meine, Gründe gäbe es für Verschwörungstheoretiker schon: Ablenkung von innenpolitischen Themen, wirtschaftlicher Aufschwung, Wahlen, usw.

Aber warum sollte man der Welt so etwas vorgaukeln wollen, wenn jederzeit über zig verschiedene Kanäle eine nette Videobotschaft auftauchen könnte?

Davon mal abgesehen wird der Tod von Bin Laden ohnehin wenig an den Geschehnissen auf dieser Welt ändern. Die radikalen Gruppierungen bestehen weiterhin und sie werden weiterhin ihrem Tagwerk nachgehen.

Der einzige Einfluss, den BLs Tod hat, ist die positive Wirkung auf das amerikanische Volk und dessen unerträglich pathetischen, verblendet-naiven Nationalstolz.

@Semi-Topic
Früher hatte ich auch eine ziemlich negative Einstellung gegenüber den USA hinsichtlich ihren Aktionen in allen Herren Länder und es gibt auch heute noch Aktionen, wo ich nur den Kopf schütteln kann.
Fakt ist aber, wie bereits mehrfach ausführlich dargelegt, dass die USA der restlichen Welt, wie wir sie kennen, schon ziemlich oft den Arsch gerettet haben.

Wer Entscheidungen fällt, macht zwangsläufig Fehler. Die Europäer sind einsame Spitzenklasse darin, keine Fehler machen zu wollen, und machen deshalb lieber gar nichts.

Wo gehobelt wird, fallen halt Späne - im Krieg sind das halt Menschenleben. Das ist traurig, aber so ist der Mensch nunmal.

Bestes Beispiel Lybien: Europa schaut seelenruhig zu, wie Gaddafi metzelt und schlachtet. Erst als die Amis das Zepter übernehmen, kommt Bewegung in die Sache. Die Teufelei daran ist, dass nun jeder Fehler (zivile Opfer, Fehleinschätzung der Lage, whatever), der zwangsläufig passiert, den Amis angekreidet wird - und die stehen dann, einmal mehr, als Imperialisten und Möchtegernweltbeherrscher da.

Das heisst nicht, dass man solche Aktionen nicht kritisch hinterfragen und notfalls eingreifen soll. Aber diese pauschale "Amerika ist der grösste Terrorist"- Einstellung wird der Wahrheit und den Fakten einfach nicht gerecht.

Grüsse,
Deimos
 
Zuletzt bearbeitet:
was haben alle gegen frei verkaufte waffen? (und ja das meine ich ernst, denn die waffen sind net wirklich schuld an den morden damit, die menschen sind es (soll heißen: ne pistole etc. ohne mensch dahinter killt niemanden!))

zu osama: immer noch froh das er anscheinend tot ist :)

mfg LAX
ps: zu dreck am stecken haben: ja den haben alle länder, aber mir sind immer noch länder die nen rechtsstaat haben lieber als z.B. iran wo sowas net existiert bzw. jederzeit von nem mulla überstimmt werden kann (wenn er auch oft ignoriert wird, aber: mal im ernst, welcher geheimdienst der sich 100% an regeln hält währe erfolgreich - RICHTIG: KEINER (mossad zum beispiel ignoriert regeln/gesetze oft und ist einer der besten geheimdienste der welt!) noch dazu: ohne black ops würden noch mehr terroristen etc. frei rumlaufen!)
pps: die vergangenheit für urteile über die aktuelle welt ran zu ziehen ist inakurat (es leben z.B. nur noch sehr wenige die im 2ten WK wirklich was zu sagen hatten bzw. "schuld" sind) und falsch, da die meisten personen die damit zu tun hatte längst keinen einfluss mehr haben etc.
 
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Ich glaube auch nicht daran das er jetzt getötet wurde. A. Wurde schon seit Jahren gesagt das er tot ist und B: passt das Bild was man derzeit überall sehen kann nicht wirklich.

Bin ehrlich gesagt ein wenig erschrocken mit was für ein einfach gestricktes Weltbild einige durchs leben laufen. Die USA sind die guten, der Rest der Welt die bösen. :what:

Wer hätte gedacht, das Osama oder Sadam Hussein mal die besten Freunde der USA waren?

Ich lese überall das der Gerechtigkeit genüge getan wurde. Gerecht wäre es, wenn man einem George W. Bush jetzt ebenfals eine Kugel in den Kopf jagen würde.

Die USA, die Kriegstreiber schlecht hin üben Gerechtigkeit. Man weiss schon garnicht mehr ob man lachen oder weinen soll.
 
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