Das wäre so ziemlich der Supergau für Deutschland und die EU.Fallen der Brandmauer, Koalition zwischen CDU und AFD, Merz wird Kanzler, Innen- und Verteidigungsministerium durch AFD besetzt.
Ich kenne tatsächlich einige aus meinem Umfeld, die werden an der Regierung so lange kritisieren, so lange sie nicht endlich gesehen und erlebt haben, was die AfD "kann".Ganz ehrlich... mittlerweile würde ich sie gerne an der Macht sehen. Nicht weil ich sie mag oder unterstütze, sondern nur, damit die ganzen Blauen mal sehen, dass eine AFD an der Macht alles noch viel schlimmer macht. Aus der Opposition heraus kann man viel in den Raum rufen, kritisieren, jammern, populistische Parolen schreiben. Aber wenn man dann das Ruder in der Hand hat, muss man auch liefern können. Und damit würden sie krachend scheitern.
Ich glaube erst dann, werden die Blauen merken was für ein Rotz die veranstalten wollen.
Meiner Meinung nach.... keine. Absolut keine. Jede Partei will in eine andere Richtung. Die Meinungen und Ansicht Aller liegen im direkten Vergleich viel zu weit auseinander. Kompromisse sind kaum möglich. Und wenn, dann sind es faule Kompromisse.Ich weis auch ehrlich gesagt nicht, welche Regierung den Karren jetzt aus dem Dreck ziehen soll, den die Ampel da verzapft hat. Und welche Konstellation macht es zukünftig überhaupt besser.
Die völlig überzogene Umsetzung von Klimazielen, das Flüchtlingsthema, identitätspolitische Ziele, etc. pp.Was meinst du damit und warum schließt das eine das andere aus?
Cool. Wie schön, dass in dieser Diskussion permanent die Nuancen fehlen und alles entweder nur links oder rechts ist."Rant über irgendwas mit Gender und woke" incoming. Das scheint ja die größte Sorge unseres rechten Rands zu sein
Edit: Achja und irgendwas mit Klimawahn.
Da muss man sich dann aber auch nicht wundern, wenn die Mitte immer weiter gen rechts radikalisiert wird.Auf Pump gelebt haben bisher aller Regierungen. Ohne geht es auch nicht.@RyzA : den Schaden haben wir doch schon die letzten drei Jahre zugefügt bekommen. Wenn man als Privatmann mehr Geld ausgibt als man zur Verfügung hat kommt irgendwann zwangsläufig die Privatinsolvenz, dass müssen Rot und Grün wohl noch lernen.
Ganz genau und damit es nicht immer mehr ausartet gibt es die Schuldenbremse. Schulden wurden schließlich trotz Schuldenbremse gemacht und nicht zu knapp. Irgendwas um die 50 Milliarden zuzüglich diverser Sonderschulden wie Gemeinschaftsschulden für Brüssel, Bundeswehr Sondervermögen und was weis ich noch was alles.Auf Pump gelebt haben bisher aller Regierungen. Ohne geht es auch nicht.
Wenn man als Unternehmer bewusst die Einnahmen immer weiter senkt, nicht in die bestehende Infrastruktur investiert und dann eines Morgens überrascht feststellt, dass alles rott ist und deshalb noch weniger Einnahmen hereinkommen, um es dann der SPD oder den GRÜNEN in die Schuhe zu schieben, dann ist man entweder bei der CDU, FDP, AfD, oder man hat zu oft im Suff die Bordsteinkante geküsst.@RyzA : den Schaden haben wir doch schon die letzten drei Jahre zugefügt bekommen. Wenn man als Privatmann mehr Geld ausgibt als man zur Verfügung hat kommt irgendwann zwangsläufig die Privatinsolvenz, dass müssen Rot und Grün wohl noch lernen.

Den Schulden stehen aber auch Werte in den Büchern gegenüber. Aber wie viel Wert hat so eine Autobahn mit Brücken und so? Wenn man das rein privatwirtschaftlich betrachtet, dann vermutlich nicht viel, weil zeige mir den Privatmenschen, der sich 'ne Autobahn kauft.Auf Pump gelebt haben bisher aller Regierungen. Ohne geht es auch nicht.
Lass mich schauen - die Konjunkturdaten sagen etwas anderes.Haben sie doch. Teilweise umgesetzt, teilweise blockiert von Lindner.
Wie oft möchtest du eigentlich noch mit, wie andere hier, dieses Märchen erzählen, was ich schon mehr als einmal (u.a. über den Ausgaben im Bundeshaushalt) widerlegt habe?Das Problem ist aber ein Haushaltsloch von stattlicher Größe. Sozialausgaben über Schulden zu finanzieren haben wir schon mal gemacht und dann hat das Verfassungsgericht die Schuldenbremse bestätigt.
Wen die Babybommer Generation in Rente sind und später pflegebedürftig werden, dann wird diese Anteil heftig steigern, bin gespannt wie das laufen wird, in der Zeit will ich nicht mehr in der Pflege arbeiten.Die Sozialabgaben sind nur insofern ein Problem als das der Anteil der Bundesbeiträge zur Rentenkasse der mit großen Abstand höchste Posten ist.
Dagegen sind die Ausgaben für für ALG I + ALG II ein quasi schon vernachlässigbarer Anteil.

Aber das stand doch gar nicht zur Debatte.Völlig egal ob Rentenzuschuss, Bürgergeld oder sonstige konsumtive Leistungen. Man zahlt konsumtive Leistungen nicht über Schulden.
Hätte man halt früher anfangen müssen. Man kann sowas auch sozial gerecht ausgestalten, Modelle dafür gibt es, Stichwort Klimagelds. Wollte/könnte ein Herr L. halt nicht technisch umsetzen. Für eine Vogel-Strauß-Taktik ist es in dem Thema einfach zu spät, die Konsequenzen werden heftig werden, da greift dann auch nicht mehr das St. Floria-PrinzipDie völlig überzogene Umsetzung von Klimazielen
Wäre kein Thema, wenn die Menschen soziale und ökonomische Sicherheit hätten. Dann würden die üblichen Rassisten zwar noch rumpöbeln, aber das wäre verkraftbar. Zur Zeit wird das Thema populistisch ausgeschlachtet und die Flüchtlinge für alles mögliche verantwortlich gemacht.das Flüchtlingsthema
Sind doch in der Regel günstig umzusetzen. Warum spalten und nicht alle mitnehmen, dem eigenen moralische Kompass mag das nicht passen, aber auch marginalisierte Gruppen wie LGTBQ, Menschen mit Migrationshintergrund, kognitiven oder körperlichen Einschränkungen sind Teil dieser Gesellschaft und sollen an dieser teilnehmen und sich in ihr wiederfinden. Und bitte nicht wieder die Beispiele von Transpersonen auf der falschen Toilette, das würde man im Zweifelsfall doch nicht mal mitbekommen.identitätspolitische Ziele
Da bin ich ja bei dir, nur ich bin der Meinung, dass wir uns das leisten könne, wenn man es richtig ausgestaltet. Darin sehe ich die Aufgabe einer seriösen Politik, die Herausforderungen unserer Zeit anzugehen und dabei möglichst alle mitzunehmen, ohne einzelne Gruppen auszugrenzen und zu problematisieren.Das sind grundsätzlich einmal Sachen, die man sich leisten können muss und die man daher durchaus als luxury beliefs bezeichnen kann. Was bringt dem Ottonormalbürger bspw. eine Klimapolitik, die zwar dafür sorgt, dass wir als einzelner Staat unsere Ziele einhalten, dafür aber die Energiekosten explodieren und kein neuer Wohnraum gebaut wird? Demjenigen, der sich seinen eigenen Wohnraum kaufen und/oder bauen kann oder bereits Grundbesitz hat, ist das natürlich egal.
Sehe ich anders. Wir haben ein gewaltiges Klassismus-Problem, in dem es die wirtschaftlich schwächeren Schichten immer schwieriger haben und auch immer größer werden und sich der Wohlstand der Bevölkerung immer stärker bei den wirtschaftlich starken Schichten konzentriert, die sich dann - aus survivorship guilt? - die besagten luxury beliefs leisten, ohne aber zu sehen, dass sie damit die ohnehin schon wirtschaftlich schwachen Schichten noch stärker belasten, weil die den Kram letzten Endes ausbaden müssen. Die wirtschaftlich schwachen Schichten können sich eben kein super-teures E-Auto leisten oder eine super-teure Miete, die einen Großteil des Einkommens schluckt. Du wirst einem jungen, aus der working class stammenden Mann auch nicht vermitteln können, warum es vermeintlich toll ist, bei gleicher Qualifikation vorzüglich Frauen einzustellen (was so mittlerweile im öffentlichen Dienst üblich ist). ...und das sind nur wenige Beispiele.Da bin ich ja bei dir, nur ich bin der Meinung, dass wir uns das leisten könne, wenn man es richtig ausgestaltet. Darin sehe ich die Aufgabe einer seriösen Politik, die Herausforderungen unserer Zeit anzugehen und dabei möglichst alle mitzunehmen, ohne einzelne Gruppen auszugrenzen und zu problematisieren.
Kurzum - in der Analyse sind wir uns einig, in der Lösung eher nicht.Sehe ich anders...
Die Afd wird erklären, dass die Union alles blockiert und sie nichts machen können. Die Regierung zerbricht, die Union wird halbiert und die Afd erreicht die absolute Mehrheit.Ganz ehrlich... mittlerweile würde ich sie gerne an der Macht sehen. Nicht weil ich sie mag oder unterstütze, sondern nur, damit die ganzen Blauen mal sehen, dass eine AFD an der Macht alles noch viel schlimmer macht. Aus der Opposition heraus kann man viel in den Raum rufen, kritisieren, jammern, populistische Parolen schreiben. Aber wenn man dann das Ruder in der Hand hat, muss man auch liefern können. Und damit würden sie krachend scheitern.
Ich glaube erst dann, werden die Blauen merken was für ein Rotz die veranstalten wollen.
Kurzum - in der Analyse sind wir uns einig, in der Lösung eher nicht.

Da gebe ich dir recht. Aber wer soll denn bitte regieren? Ich sag dir ganz ehrlich, ich wüsste im Moment nicht, wen ich wählen sollte. Jede der größeren Parteien ist für mich ein No-Go geworden. AFD, CDU, SPD, FDP, Grüne, Linke, Die Sahra.... ich bin 45 und habe noch nie so viele Politiker gesehen, die ich unwählbar finde. In meiner persönlichen Ansicht, sind die allesamt gleich schlimm geworden. Ich für mich, sehe kaum noch einen Unterschied wer der kleinere Haufen Scheiße ist.Die Afd darf niemals irgendwo an die Macht kommen.
Umverteilung hilft aber nur temporär, am Ende muss man den Besitz und das Einkommen so verteilen, dass mehr Wertschöpfung entsteht. Und die Ampel hat gerade da Schaden angerichtet wo die Wertschöpfung entsteht, bei den Handwerkern, Arbeitern in der Industrie und den gut ausgebildeten Angestellten. Die arbeiten nun einmal in den Branchen mit Tarifverträgen und in der Regel im Bereich von wertschöpfender Produktion oder Dienstleistung.Ja: Grundsätzlich ist auf jeden Fall die miserable Politik der letzten Jahrzehnte daran Schuld. Allerdings setzte eine sozialverträgliche Lösung eine krasse Ressourcen-Umverteilung voraus und da werden gerade die wirtschaftlich starken Bevölkerungsschichten nicht mitspielen. Man muss sich also zwangsweise um realistische Lösungen bemühen.