Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Bei Maaßen wäre der sicher als guter Bürger durchgegangen.


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Bei der Ministerliste finde ich den Grünen Verkehrsminister und den FDP-Justizminister spannend. Hatte ich so nicht erwartet und würde die Politik deutlich ändern.

https://de.wikipedia.org/wiki/Marco_Buschmann schrieb:
In seiner Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter legte Buschmann einen besonderen Schwerpunkt auf den Schutz der Bürgerrechte. So engagierte er sich beispielsweise gegen Netzsperren, Vorratsdatenspeicherung und sprach sich für eine strenge Überprüfung bestehender Sicherheitsgesetze aus.
 
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Bei der Ministerliste finde ich den Grünen Verkehrsminister und den FDP-Justizminister spannend. Hatte ich so nicht erwartet und würde die Politik deutlich ändern.
Ich hoffe ja das unter einem grünen Verkehrsminister endlich mal wesentlich mehr beim Ausbau von Radwegen in den Innenstädten passieren wird, als bei Scheuer, der die sowieso schon lächerlichen Beträge für den Radwegeausbau ja lieber für mehr Straßen zweckentfremdet hat...

Ich würde hier in Berlin wirklich gerne, abseits vom Winter, viel mehr Strecken statt mit dem ÖPNV & Auto mit dem Rad zurücklegen, aber es fehlt einfach an auch nutzbaren Radwegen, ganz zu schweigen das selbst die die da sind oft in einem echt miserabeln Zustand sind.

Gerade auch weil ich auf den Hauptverkehrsstraßen mit dem Rad absolut nicht gerne auf der Straße fahre, weil da einfach soviel Durchgeknallte hinter dem Steuer ihrer "Straßenpanzers" sitzen, das man sich jedes mal regelrecht glücklich schätzen kann wenn man nicht unter die Räder kommt, oder einem mal wieder einer beim aussteigen die Autotür direkt vor der Nase aufgeknallt hat, weil er meinte vorher nicht in den Spiegel schauen zu müssen und dann noch anflaumt, wenn man trotz Vollbremsung, mit dem Rad seine Tür touchiert.
 
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Ich hab gar nicht erst ein Fahrrad. Nutze den ÖPNV.
Obwohl die S-Bahn die letzten Tage auf dem Ring recht viele Probleme hatte.

Bekomme seit Mitte des Jahres auch eine Förderung für die Jahreskarte vom Arbeitgeber.
 
Bei der Ministerliste finde ich den Grünen Verkehrsminister und den FDP-Justizminister spannend. Hatte ich so nicht erwartet und würde die Politik deutlich ändern.

Das Justiz an die FDP geht war zu erwarten bzw. zu hoffen. Das einzige Ressort, in dem eine liberale Haltung angebracht ist. Stellt sich noch die Frage ob einer der Kandidaten auch nur annähernd den Anstatt einer Leutheuser-Schnarrenberger hat...
Was dagegen eine absolute Katastrophe ist: Gesundheit und Verteidigung in FDP-Händen, also die beiden ohnehin schon mit Abstand (selbst vor Verkehr) führendsten Lobbyministerien.


Ich hoffe ja das unter einem grünen Verkehrsminister endlich mal wesentlich mehr beim Ausbau von Radwegen in den Innenstädten passieren wird, als bei Scheuer,

Radwege in Kommunen sind ... [Spannungsaufbau] ... [wer weiß es?] ... [gleich kommts] ... Kommunalpolitik. [Nein? Doch! Ohh!]
Da hat der Bundesverkehrsminister also herzlich wenig mit zu tun. Der macht, nomen est omen, Bundesstraßen, Bundesautobahnen (d.h.: die macht jetzt eine AG) und Bundesbahn. Ob Hofreiter dafür eine gute Wahl ist...
Gefühlt fiel sein auftreten auf der Bundesgrünenbühne jedenfalls zusammen mit dem Schwenk der Partei weg von "Batterieautos machen erst Sinn, wenn wir auch erneurbaren Strom haben" hin zu "mehr Stromverbrauch, damit Kohlekraftwerke länger laufen? Ja bitte"

Die anderen grünen Ministerien finde ich ehrlich gesagt auch wenig begeisternd. Habeck ist offensichtlich endgültig dem Größenwahn und seinem Ego verfallen, vor der Wahl war noch von einem extra Klimaministerium die Rede, aber jetzt macht er das nebenbei. Baerbock, die nachhaltig unter Beweis gestellt hat, dass ihr die nötige Erfahrung, das nötige Feingefühl und die nötige Voraussicht für ein geschicktes Auftreten auf großer Bühne fehlt, übernimmt die Chefdiplomatie, für die man Voraussicht, Feingefühl und Erfahrung braucht (und sonst nichts) und Familienpolitik ist eines der wenigen Ressorts, die ich gerne bei der SPD oder FDP gesehen hätte. Jetzt gibt es wohl Männerdiskriminierung vom feinsten. Einzig Lemke als Umwelt+Agrar könnte was werden - wenn das Ministerium als Summe der bisherigen ausgelegt wird und nicht als zusammengekehrter Rest.

Warum hat den Grünen, aka DER Akademikerpartei, niemand Bildung gegeben? Oder Inneres? Da hätte ich die lieber gesehen.
 
Ich würde hier in Berlin wirklich gerne, abseits vom Winter, viel mehr Strecken statt mit dem ÖPNV & Auto mit dem Rad zurücklegen, aber es fehlt einfach an auch nutzbaren Radwegen
Als ich in Madrid war, einer Stadt mit ähnlich vielen Einwohnern wie Berlin, war ich überrascht, dass ein Radweginfrastruktur quasi nicht vorhanden war. Nur sehr vereinzelt.
Aber auf der rechten freien Spur war immer Tempo 30 also hingen dir die Autofahrer nie im Nacken weil sie nach Links sind.
Wurde nicht einmal angehupt.
 
Das Justiz an die FDP geht war zu erwarten bzw. zu hoffen. Das einzige Ressort, in dem eine liberale Haltung angebracht ist. Stellt sich noch die Frage ob einer der Kandidaten auch nur annähernd den Anstatt einer Leutheuser-Schnarrenberger hat...

Würde ich auch hoffen. Zumindest bei dem oben zitierten Wikipedia-Artikel zu Buschmann klingt es gut. Zu Volker Wissing steht nichts zu Bürgerrechten, dafür kennt er aus RP eine Ampelkoalition.

Jetzt gibt es wohl Männerdiskriminierung vom feinsten.

Was soll denn Männerdiskiminierung sein?
Oder setzt die gefühlt schon ein, wenn jemand die cis-heteronormativen Privilegien in Frage stellt?

 
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Zumindest in der Regierung scheint es 50:50 zu sein. Also so wie es sein soll.

Wobei da nun die Frage ist, ob da überhaupt jemand mit Migrationshintergrund oder nicht cis-heterosexueller Orientierung dabei ist.
Scheint recht wenig divers zu sein das Kabinett auf den ersten Blick.
 
Radwege in Kommunen sind ... [Spannungsaufbau] ... [wer weiß es?] ... [gleich kommts] ... Kommunalpolitik. [Nein? Doch! Ohh!]
Da hat der Bundesverkehrsminister also herzlich wenig mit zu tun.
Na mal doch die Wand an, was du nicht sagst, da wäre ich ja jetzt ohne deine Anmerkung nie nie nicht darauf gekommen. :rollen:

Nur stell dir vor, es ging mir dabei vor allen um fianzielle Bundesförderungen beim Ausbau, weil über die kann eben auch der Bundesverkehrsminister und sein Ministerium den kommunalen Radwegeausbau mitfördern!

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Na wer hätte das nur denken können, sobald er mal 3 Sekunden darüber nachdenkt. :P
 
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Wobei da nun die Frage ist, ob da überhaupt jemand mit Migrationshintergrund oder nicht cis-heterosexueller Orientierung dabei ist.
Scheint recht wenig divers zu sein das Kabinett auf den ersten Blick.
Bei Migrationshintergrund würde ich dir noch Recht geben dass da was fehlen könnte (bekommt Özdemir wirklich nichts ab?).
Der gerundet repräsentative Anteil an nicht heterosexuellen Menschen von 16 dürfte aber bei 0 liegen. Ist also damit repräsentativ ;) .
 
Wolfgang Kubicki hat wieder große Klappe gehabt:

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hat bei Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery laut dessen Angabe um Verzeihung dafür gebeten, dass er diesen „Saddam Hussein der Ärzteschaft“ genannt habe und ihn damit mit dem ehemaligen irakischen Diktator verglich.

„Er hat mich angerufen und sich entschuldigt“, sagte Montgomery dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Er habe bei dem Vergleich „nicht an den Massenmörder gedacht, sondern nur an dessen Schnurrbart“. Montgomery sagte weiter: „Dass er sich entschuldigt, hat Stil.“

Die Äußerung Kubickis war beim FDP-Landesparteitag im schleswig-holsteinischen Neumünster gefallen und kam als Reaktion auf Montgomerys anhaltende Kritik an den Liberalen. Bei „Maybrit Illner“ hatte Montgomery unter anderem von einem „Freiheitsgesäusel der FDP“ gesprochen.
Quelle: „Saddam Hussein der Ärzteschaft“ - Kubicki entschuldigt sich bei Montgomery für Äußerung

Immerhin hat er sich noch dafür entschuldigt.
 
Bei Migrationshintergrund würde ich dir noch Recht geben dass da was fehlen könnte (bekommt Özdemir wirklich nichts ab?).
Der gerundet repräsentative Anteil an nicht heterosexuellen Menschen von 16 dürfte aber bei 0 liegen. Ist also damit repräsentativ ;) .

Bei etwa 7-10% LGBT in der Bevölkerung wäre das schon mindestens einer nach meiner Prozentrechnung.
0,07 * 16 = 1,12

Mit Westerwelle und Spahn, hatte es da mit der Repräsentation in den letzten Regierungen auch geklappt, wobei es diesmal durchaus auch eine lesbische Frau sein könnte.

In dieser internationalen Studie werden für Deutschland sogar 11% angegeben.
 
Bei etwa 7-10% LGBT in der Bevölkerung wäre das schon mindestens einer nach meiner Prozentrechnung.
0,07 * 16 = 1,12

Mit Westerwelle und Spahn, hatte es da mit der Repräsentation in den letzten Regierungen auch geklappt, wobei es diesmal durchaus auch eine lesbische Frau sein könnte.

In dieser internationalen Studie werden für Deutschland sogar 11% angegeben.
Nur zwei Drittel (68 Prozent) der Generation Z beschreiben sich als heterosexuell
Also manchmal bekomme ich das Gefühl das es aktuell einfach nur "uncool" ist Heterosexuell zu sein. Ich will da jetzt nicht auf Minderheiten rumhacken oder ähnliches, mir ist das völlig egal was andere Menschen privat machen, aber 68% kommen mir absurd gering vor.
 
Also manchmal bekomme ich das Gefühl das es aktuell einfach nur "uncool" ist Heterosexuell zu sein. Ich will da jetzt nicht auf Minderheiten rumhacken oder ähnliches, mir ist das völlig egal was andere Menschen privat machen, aber 68% kommen mir absurd gering vor.

Warum? Schon um 1950 wurde erkannt, dass jeder Mensch potentiell Bisexuell ist, sich die Gauß-Glockenkurve dann aber durch die Gesellschaft verschiebt.

 
Heterosexualität ist wie ein Leben lang nur Vanilleeis essen - langweilig. Lieber mal an etwas anderem lecken. :D
 
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