Der erklär doch mal wie ein schneller Kohleausstieg von statten gehen soll ohne groß Arbeitsplätze zu verlieren.
Arbeitsplätze in der Kohle?? Hast du mal geguckt, wie wenig Hansel da überhaupt noch arbeiten? Das 18. Jhd. ist schon eine zeitlang vorbei und hochtechnisierte Fördermethoden brauchen nicht viel Personal. Für die Summen, CDU und SPD den Kohlekonzernen für den Weiterbetrieb defizitärer Kraftwerke als Subventionen zugesichert haben, könntest du die Kohlekumpel, die nicht ohnehin für die Renaturierung der Tagebaue weiter benötigt werden, locker bis zum Rentenbeginn weiter bezahlen.
An der der Stelle auch der Standardhinweis:
Es fehlt in Deutschland nicht an Arbeit, es fehlt an Löhnen.
Das etwas geändert werden muß ist klar. Aber wie
@Don-71 es schon geschrieben hat: wir leben in einer Demokratie. Und wenn unterschiedliche Parteien zusammen regieren wollen, muß man eben auch Kompromisse machen.
Wir leben in einer Demokratie, die die Grundrechte von Menschen schützt. Nicht in einer Demokratur, in der man faule Kompromisse zu Lasten Dritter umsetzt.
Das Problem ist das man nicht genau weiß wann der "Point of no return" erreicht ist.
Darauf ankommen lassen sollte man es nicht... das stimmt schon.
Der "Point of no return" dürfte irgendwann in den 90ern überschritten worden sein. Da war bereits soviel CO2 in der Luft, dass selbst bei einer Senkung der globalen Emissionen auf Null zum nächsten Tag nicht mehr binnen eines Menschenlebens zu vorindustriellem Klima hätte zurückkehren können.
Alles, was seitdem gefordert, versprochen aber nicht einmal versuchsweise umgesetzt wird, sind Schadensreduktionsmaßnahmen um "das Schlimmste" zu verhindern. Grenzen gibt es da dann nur durch die eigene Vorstellungskraft - ist "das Schlimmste" wenn 100 Millionen Menschen ihre Lebensgrundlage verlieren? 500 Millionen? 2000 Millionen? Wenn 30% aller Arten aussterben? 60%? 90%? Aktuell haben wir noch realistische Chancen, die jeweils mittlere Option anzupeilen, arbeiten fließig an den dritten.
Rumeiern in Sachen Klimaschutz liegt voll im Trend! Und das schon seit Jahrzehnten!!
Wenn man sich die letzten 10-12 Posts so anschaut und wie ihr gegen
RyzA und natürlich auch mich oder andere Leute argumentiert, dass es
eurer Meinung nach keine Kompromisse beim Kimawandel/CO2 Reduktion hier in Deutschland geben kann, dann seit gefälligst auch so mutig/radikal und sprecht die Systemfrage an.
Auch wenn ich dir zustimme, dass es letztlich auf die Grundfrage nach dem Wirtschaftssystem hinausläuft, muss man eins mal ganz klar sagen:
Keine Kompromisse wäre es, wenn man ab morgen die Verbennung sämtlicher fossilen Kraftstoffe, das Fällen jeglicher Bäume, die Entwässerung aller Moore und die Haltung von Wiederkäuern verbieten würde und jedem einem Kopfschuss verpasst (mit Pfeil und Bogen versteht sich), der sich nicht an diese Regel hält. Oben drauf eine 0-Kind-Politik.
DAS wäre kompromissloser Klimaschutz ohne jegliche Rücksicht auf Wirtschaft, Gesellschaft, Wohlstand oder auch nur körperliche Unversehrtheit von Menschen.
Alles, was weniger radikal ist, ist bereits der geforderte Kompromiss zwischen Klimaschutz und einem der genannten Punkte. Was dagegen kein Kompromiss ist: Weiter machen wie bisher.