Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Da bin ich verblüfft. Meine Aussage, dass wir nicht genug Daten über die Nebenwirkungen bei Kindern haben, weil sie keine Impfungen erhalten. Was hat es mit der Art des Impfstoffes zu tun?
Eigentlich nur alles. Wir wissen nichts über Nebenwirkungen bei Kindern, weil noch kein für Kinder angepasster Impfstoff entwickelt und auf Nebenwirkungen untersucht wurde. Demzufolge kann man auch nicht feststellen, in welchem Verhältnis sich mögliche Nebenwirkungen zu den Krankheitsfolgen bewegen. Und ohne dies wiederum kann man keine Aussage über Sinn und Unsinn einer Impfung von Kindern treffen.

Was wir aber wissen, ist, dass die Nebenwirkungen umso heftiger ausfallen, je junger die Person ist, insbesondere bei Frauen. Das ist einfach die nüchterne Betrachtung der Daten.
Das ist mindestens eine selektive, wenn nicht sogar methodisch grundfalsche Betrachtung der Daten.

Erstens betreffen die Zahlen lediglich den Impfstoff von AstraZeneca.
Zweitens ist es medizinisch unsauber, von einer Häufung bei Personen unter 60 Jahren auf eine Häufung bei Heranwachsenden zu schließen.
Drittens wurde der Impfstoff viel häufiger an Frauen unter 60 Jahren abgegeben, somit treten dort natürlich auch häufiger - jedoch insgesamt immer noch extrem selten - Nebenwirkungen auf.
Viertens ist das Ganze hochgradig müßig, da, wie nun schon zweimal erläutert, der Impfstoff gar nicht für Kinder vorgesehen ist.

Bei Long-Covid Leuten sind die Symptome sehr deutlich vorhanden, und zwar von Anfang an. Gerade bei Kindern würde man es sofort bemerken, da sie ihr Verhalten ändern würden.
Kinder verhalten sich naturgemäß erratischer als Erwachsene. Verhaltensänderungen, die - wie bereits erwähnt - erst einmal festgestellt werden müssen, können dann immer noch sehr unterschiedliche Gründe haben.
Und, wie ebenfalls bereits erwähnt, sind Regenerationszyklen bei Kindern ganz anders. Auch erwachsene Betroffene berichten davon, dass sie phasenweise nahezu auf alter Höhe sind, um dann wieder abzuschmieren. Bei Kindern erfolgt dieser Wechsel zwischen "total kaputt" und "total überdreht" viel schneller, häufiger und daher nicht unbedingt von außen nachvollziehbar.

Weil gerade bei der Gruppe, die Gefahr in keinem Verhähtnis zu möglichen Nebenwirkungen steht. Es sterben mehr Kinder täglich im Straßenverkehr als durch Covid durch die ganze Pandemie.
Gegen Unfälle kann man sich nicht impfen, aber auch gegen Unfälle findet Prävention statt.
Daher können wir dieses Hohlargument getrost in die Whataboutism-Kiste packen und ohne Rückporto nach Schwurbelland verschicken.

Nicht durch die Impfung wird ihnen ein Teil der Kindheit weggenommen, sondern durch die Lockdowns über ein ganzes Jahr lang. Da bin ich auf die langzeitigen Entwicklungsstörungen gespannt.
Und was hat nun damit zu tun, dass man Kindern nicht impfen sollte? :what:

(Abgesehen davon, dass es sehr viel damit zu tun hat, sie eben doch zu impfen, damit sie ohne Eigen- und Fremdgefährdung wieder am Leben teilnehmen können.)

Hoffentlich wird es glimpflicher ausfallen, als ich denke. Ich meinte damit, sie haben ihren Tribut zum Schutz der Älteren geleistet. Warum soll man sie noch den Gefahren der Nebenwirkungen aussetzen?
Die da wären? Bisher beschränken sich die Nebenwirkungen - die nicht einmal für alle Impfstoffe gelten - darauf, dass bei Thrombose-Risikogruppen leicht häufiger Thrombosen auftreten.
Gehören Kindern zu diesen Risikogruppen? Nein, tun sie nicht.

Du schmeißt jetzt alles in einen Topf durcheinander (weil wahrscheinlich die Argumente ausgehen).
Sagt derjenige, der weiter oben wild zwischen den von ihm vermuteten Folgen einer Impfung, den Folgen eines längeren Lockdowns und den von ihm gar nicht einschätzbaren Folgen einer Erkrankung hin und her hüpft. :schief:

Polio, Röteln oder Masern sind nachweislich extrem gefährlich für Kinder. Da ist das Nutzen von Impfstoffen nachweislich viel höher als mögliche Nebenwirkungen. Das ist beim Covid-19 in der Altersgruppe nicht der Fall.
Was du, wie ich weiter oben dargelegt habe, nicht wissen kannst.

Nö, es geht einfach, alle über 20-Jährigen lassen sich impfen. Warum sollten sie unbedingt für die Herdenimmunität nützlich sein?
Das schrieb doch bereits. Aber gut, noch einmal detaillierter: Heranwachsende sind die Personengruppe mit den meisten Kontakten unter Gleichaltrigen und gleichzeitig - da nicht mündig - die Anknüpfungsgruppe zu Erwachsenen aller Altersgruppen. Grob vereinfacht: Über Kinder kommt das Virus räumlich überall hin.
Zudem sind Kinder eine quasi-homogene Gruppe, in der sich das Virus, so man es denn dort frei grassieren lässt, wunderbar entwickeln kann. Sprich, dort mutiert es so lange vor sich hin, bis Stämme entstehen, die auch bei Kindern schwerer Auswirkungen haben und/oder gegen welche die Immunisierung der Erwachsenen nicht mehr wirksam ist. Und dann steht man da, wo man schon am Anfang war.

Die Grippeimpfung für Kinder hat ihre Daseinsberechtigung wegen:
1. Ein Kind, das auf Grund einer Krankheit oder der Konstitution eine Influenzainfection nicht heil überstehen würde.
2. Eltern, die 1. entsprechen. In dem Fall wäre das Kind eine ständige Gefahr für sie.
Und das ist deiner Ansicht nach bei Covid-19 nicht der Fall?
Und falls ja, woher willst du diese Erkenntnis haben?

Abschließend, falls du die Auffassung vertrittst, dass man mit der Impfkampagne Covid-19 komplett loswird, muss ich dich enttäuschen. Das verdammte Virus (ja, es geht mir tierisch auf den Keks) infiziert viele Tierarten, nachweislich sogar Ratten. Mit Ratten als Reservoir wird man sie nie wieder los.
Stimmt, deshalb tritt ja auch die Beulenpest immer noch alle Jahre als Epidemie oder gar als Pandemie auf. Dadurch, dass die (hier: bakteriellen) Erreger über Ratten (bzw. deren Flöhe) ein absolut unangreifbares Reservoir haben ...

Du solltest unbedingt als überlegener Experte beim RKI anfangen, die brauchen auch mal was zum Lachen. :D
 
Bei Treffen unter geimpften reden wir von etwa 10 Prozent der Wahrscheinlichkeit im Vergleich zu Ungeimpften sich zu infizieren.
Doch, für Geimpfte können wir aufmachen. Nicht Status Februar 2020 aber Status Juni 2020.
 
Bei Treffen unter geimpften reden wir von etwa 10 Prozent der Wahrscheinlichkeit im Vergleich zu Ungeimpften sich zu infizieren.
Doch, für Geimpfte können wir aufmachen. Nicht Status Februar 2020 aber Status Juni 2020.
Ja, aber du kannst auch rechnen?
Wir verabreichen im Moment 1 Millionen Dosen pro Tag, ergo sind wir Mitte /EndeJuni, wenn alles gut läuft bei bei weit über 60 Millionen erst geimpften 75% und 20 Millionen vollständig geimpften 25%.
Und das auch nur, wenn keine der aggressiven Mutanten einen Strich durch die Rechnung macht und die Leute sich in den nächsten 2 Monaten noch am Riemen reißen.
Dazu wird im Juni auch die Impfung von Kindern ab 12 Jahren anlaufen.
 
Doch, für Geimpfte können wir aufmachen.
Wobei das wiederum ungerecht gegenüber denen ist, die nicht geimpft sind, weil sie sich nicht impfen lassen dürfen, da sie nicht auf der Liste stehen.
Wenn also die eine Gruppe auf Öffnung klagt, wird die andere Gruppe dagegen klagen, da die Gleichheit verletzt ist.
 
Wir verabreichen im Moment 1 Millionen Dosen pro Tag,
580k pro Tag, Impfungen gesamt, 7 Tage Schnitt, laufendes Mittel

Nicht die Spitzenwerte nehmen.
Und das auch nur, wenn keine der aggressiven Mutanten einen Strich durch die Rechnung macht
Das sehe ich ehrlich gesagt nicht, auch mutiert wird das Corona Virus die Geimpften nicht mehr so krank machen wie der Wildtyp die Ungeimpften.
Wobei das wiederum ungerecht gegenüber denen ist, die nicht geimpft sind, weil sie sich nicht impfen lassen dürfen, da sie nicht auf der Liste stehen.
Bei Grundrechten gibt es keine Abwägung nach Fair und Unfair. Sondern ob die Einschränkung angemessen und geeignet ist.
Da die Grundrechte derzeit wegen dem Recht auf körperliche Unversehrtheit eingeschränkt werden, kannst du Menschen die keine Gefahr für sich und andere sind nicht einschränken.

In der Realität muss man natürlich auch als Vollständigkeit geimpfter weiter Maske tragen, aber die Testpflicht vor dem Friseurbesuch lässt sich damit schwerlich rechtfertigen.
 
580k pro Tag, Impfungen gesamt, 7 Tage Schnitt, laufendes Mittel
Was ja wohl eher an zu wenig Impfstoff lag/liegt, was sich ja jetzt im Mai und Juni rapide ändern soll.
Also kann der Schnitt durchaus sehr weit höher gehen in den nächsten Wochen, es hängt im Grunde nur von der gelieferten Menge ab und da sollen es alleine 50 Millionen Dosen Biontech für Mai und Juni für Deutschland sein.
 
Was ja wohl eher an zu wenig Impfstoff lag/liegt, was sich ja jetzt im Mai und Juni rapide ändern soll.
Es ist gut zu Wissen, dass der Engpass die Liefermenge ist und nicht die menschliche Komponente.
Ich hab schon gesehen, dass du für dein grobes Überschlagen nicht von einer Million pro Tag ab jetzt ausgegangen bist, aber ich finde es trotzdem schwierig mit dem Spitzenwert zu argumentieren.
 
Wobei das wiederum ungerecht gegenüber denen ist, die nicht geimpft sind, weil sie sich nicht impfen lassen dürfen, da sie nicht auf der Liste stehen.
Wenn also die eine Gruppe auf Öffnung klagt, wird die andere Gruppe dagegen klagen, da die Gleichheit verletzt ist.
Im Juni soll die Impf-Priorisierung aufgehoben werden. Manche munkeln sogar schon eher.
Ich habe nächste Woche Dienstag übrigens meine Zweitimpfung mit Biontech/Pfizer.
Da ich zu einer Risikogruppe gehöre. Und in einer Behindertenwerkstatt arbeite. Da sind viele Menschen mit Vorerkrankungen.
 
Was für eine Pflicht?
In Kreisen mit I-Wert über 100 wo die "Notbremse" gilt musst du beim Friseur ein negatives Testergebnis vorzeigen, was höchstens 24h alt ist (achja ein Selbsttest aus dem Supermarkt für 6 Euro wird nicht anerkannt, es muss also in einem "Testzentrum" gemacht worden sein).

Ich finds dagegen "sehr geil", dass anscheind nach 60+ jetzt erstmal Kinder geimpft werden sollen, während die Altersgruppe 30-60, welche täglich zur Arbeit pilgert und deutlich mehr durch Corona gefährdet ist, dann ganz am Ende dran sind. Die Politik tut so als würden alle in dieser Altersgruppe im Homeoffice sitzen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finds dagegen "sehr geil", dass anscheind nach 60+ jetzt erstmal Kinder geimpft werden sollen, während die Altersgruppe 30-60, welche täglich zur Arbeit pilgert und deutlich mehr durch Corona gefährdet ist, dann ganz am Ende dran sind. Die Politik tut so als würden alle in dieser Altersgruppe im Homeoffice sitzen...
Das ist strategisch gesehen halt klüger.
Schüler haben mehr Kontakte
 
Eigentlich nur alles. Wir wissen nichts über Nebenwirkungen bei Kindern, weil noch kein für Kinder angepasster Impfstoff entwickelt und auf Nebenwirkungen untersucht wurde. Demzufolge kann man auch nicht feststellen, in welchem Verhältnis sich mögliche Nebenwirkungen zu den Krankheitsfolgen bewegen. Und ohne dies wiederum kann man keine Aussage über Sinn und Unsinn einer Impfung von Kindern treffen.
Das ist ja der Punkt. Wir kennen die Nebenwirkungen von Impfstoffen für Kinder auch nicht. Es gibt sie gerade mal seit einem Jahr. Alle Impfstoffe wurden per Notflal zugelassen, das darf man nicht vergessen. Dann geht es um die Risikoabschätzung. Für Leute ab 30+ ist Covid-19 wie ein russisches Roulette, da ist der experimetelle Impfstoff vorzuziehen. Ein gesundes Kind hat so gut wie gar nichts zu befürchten. Bleibt nur noch, sie zu impfen, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Warum dann nicht gleich die Eltern impfen? Das ist ein unnötiges Risiko.

Das ist mindestens eine selektive, wenn nicht sogar methodisch grundfalsche Betrachtung der Daten.
Nope, es sind die bis jetzt bekannten Nebenwirkungen.
Erstens betreffen die Zahlen lediglich den Impfstoff von AstraZeneca.
Zweitens ist es medizinisch unsauber, von einer Häufung bei Personen unter 60 Jahren auf eine Häufung bei Heranwachsenden zu schließen.
Drittens wurde der Impfstoff viel häufiger an Frauen unter 60 Jahren abgegeben, somit treten dort natürlich auch häufiger - jedoch insgesamt immer noch extrem selten - Nebenwirkungen auf.
Viertens ist das Ganze hochgradig müßig, da, wie nun schon zweimal erläutert, der Impfstoff gar nicht für Kinder vorgesehen ist.
So viel dazu:

Es besteht immer ein Risiko. Man sollte immer das Verhältnis vom Risiko zum Nutzen abwägen..
Kinder verhalten sich naturgemäß erratischer als Erwachsene. Verhaltensänderungen, die - wie bereits erwähnt - erst einmal festgestellt werden müssen, können dann immer noch sehr unterschiedliche Gründe haben.
Und, wie ebenfalls bereits erwähnt, sind Regenerationszyklen bei Kindern ganz anders. Auch erwachsene Betroffene berichten davon, dass sie phasenweise nahezu auf alter Höhe sind, um dann wieder abzuschmieren. Bei Kindern erfolgt dieser Wechsel zwischen "total kaputt" und "total überdreht" viel schneller, häufiger und daher nicht unbedingt von außen nachvollziehbar.
Wie gesagt, die Langzeitfolgen bei Impfstoffen sind genauso unklar. Nicht jedes Kind wird aber an Covid-19 erkranken. Nach euren Willen sollte aber möglichst jedes Kind geimpft werden.

Gegen Unfälle kann man sich nicht impfen, aber auch gegen Unfälle findet Prävention statt.
Daher können wir dieses Hohlargument getrost in die Whataboutism-Kiste packen und ohne Rückporto nach Schwurbelland verschicken.
Nimm die Grippe als Beispiel, dann passt es. Bei Kleinkindern ist die Grippe sogar schlimmer.

Und was hat nun damit zu tun, dass man Kindern nicht impfen sollte? :what:

(Abgesehen davon, dass es sehr viel damit zu tun hat, sie eben doch zu impfen, damit sie ohne Eigen- und Fremdgefährdung wieder am Leben teilnehmen können.)
Nochmals, Kinder können für sich nicht entscheiden. Sie werden aber dazu veranlasst, sich mit einem experimentellen Impfstoff zu impfen, obwohl für sie kaum eine Gefahr besteht. Nach deinem Willen müssten sie das tun, um im Sandkasten mit anderen Kindern spielen zu können :D Geht es noch? Nochmals, wer Schiss vor dem Virus hat, sollte sich selbst um seine Impfung kümmern. Dazu werden all die Eltern die Chance haben, bevor ein Impfangebot für Kinder überhaupt verfügbar ist (ist noch in Entwicklung..).


Die da wären? Bisher beschränken sich die Nebenwirkungen - die nicht einmal für alle Impfstoffe gelten - darauf, dass bei Thrombose-Risikogruppen leicht häufiger Thrombosen auftreten.
Gehören Kindern zu diesen Risikogruppen? Nein, tun sie nicht.
Nochmals, alles was für Covid-19 gilt, gilt auch für die Impfstoffe. Wir kennen die Langzeitfolgen nicht. Wir (die Erwachsenen) nehmen es in Kauf, weil es nicht anders geht.

Sagt derjenige, der weiter oben wild zwischen den von ihm vermuteten Folgen einer Impfung, den Folgen eines längeren Lockdowns und den von ihm gar nicht einschätzbaren Folgen einer Erkrankung hin und her hüpft. :schief:
Ich haben nicht den Tunnelblick, da gebe ich dir vollkommen recht :D
Was du, wie ich weiter oben dargelegt habe, nicht wissen kannst.
Gilt ebenfalls für den Impfstoff, nicht jedes Kind wird erkranken, aber man möchte jedem den Impfstoff verabreichen. Bei 82 million Bevölkerung und 14 Millionen Kinder braucht man sie nicht mal für die Herdenimmunität. Der Rest macht 83% der Bevölkerung aus.
Das schrieb doch bereits. Aber gut, noch einmal detaillierter: Heranwachsende sind die Personengruppe mit den meisten Kontakten unter Gleichaltrigen und gleichzeitig - da nicht mündig - die Anknüpfungsgruppe zu Erwachsenen aller Altersgruppen. Grob vereinfacht: Über Kinder kommt das Virus räumlich überall hin.
Zudem sind Kinder eine quasi-homogene Gruppe, in der sich das Virus, so man es denn dort frei grassieren lässt, wunderbar entwickeln kann. Sprich, dort mutiert es so lange vor sich hin, bis Stämme entstehen, die auch bei Kindern schwerer Auswirkungen haben und/oder gegen welche die Immunisierung der Erwachsenen nicht mehr wirksam ist. Und dann steht man da, wo man schon am Anfang war.
Kinder sind keine Vermine. Das Impfangebot wird für jeden bestehen, dann sollen sich die Leute selbst schützen, aber nicht auf Kosten der Kinder. Ich meine, die Frage stellt sich eigentlich gar nicht. Es gibt keinen Impfstoff für Kinder, der zugelassen ist. Wer Schiss hat, soll sich impfen. Bis Juni/Juli wird jeder die Möglichkeit bekommen.

Und das ist deiner Ansicht nach bei Covid-19 nicht der Fall?
Und falls ja, woher willst du diese Erkenntnis haben?
Für ein gesundes Kind nicht, das kranke Kind benötigt eventuell den Stoff.
Stimmt, deshalb tritt ja auch die Beulenpest immer noch alle Jahre als Epidemie oder gar als Pandemie auf. Dadurch, dass die (hier: bakteriellen) Erreger über Ratten (bzw. deren Flöhe) ein absolut unangreifbares Reservoir haben ...
Unglückliches Beispiel, der Übertragunsweg macht den Unterschied. Mensch zu Mensch Übertragung ist bei der Beulenpest äußerst umständlich. Covid-19 hingegen wird genauso schlecht einzufangen sein wie die Erkältungscoronaviren, die bereits existieren. Influenza lässt sich ebenfalls schlecht einfangen, ist ja nur eine Tröpfcheninfektion :D
Du solltest unbedingt als überlegener Experte beim RKI anfangen, die brauchen auch mal was zum Lachen. :D
Das mit dem Tunnelblick habe ich schon erwähnt, denke ich.. Ich nutze lieber meinen gesunden Verstand.
Es ist gut zu Wissen, dass der Engpass die Liefermenge ist und nicht die menschliche Komponente.
Ich hab schon gesehen, dass du für dein grobes Überschlagen nicht von einer Million pro Tag ab jetzt ausgegangen bist, aber ich finde es trotzdem schwierig mit dem Spitzenwert zu argumentieren.
Die Anzahl der vollständig Geimpften bewegt sich Richtung 10%. Ich weiß nicht, ob die 12 Wochen bei der Astrazenecaimpfung noch eingehalten werden oder nicht. Es wird sehr lange dauern, bis 70%+ vollständig geimpft sind. Ab September hätte man genug Leute, um über reale Lockerungen zu sprechen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ist ja der Punkt. Wir kennen die Nebenwirkungen von Impfstoffen für Kinder auch nicht. Es gibt sie gerade mal seit einem Jahr.
Wäre es da nicht sinnvoller, erst einmal abzuwarten, mit was Kinder überhaupt geimpft werden können, bevor man wegen ungelegter Eier die Fassung verliert?

Alle Impfstoffe wurden per Notflal zugelassen, das darf man nicht vergessen.
Durch Wiederholung wird es nicht richtiger. Was meinst du denn, warum wir hier noch auf Impfstoffe warten mussten, die beispielsweise in den USA, Großbritannien und Kanada bereits eingesetzt wurden?
Ganz einfach: In der EU ist so etwas nicht vorgesehen. Man kann das Red Tape reduzieren und Zulassungsbehörden anweisen, den behördlichen Teil zu priorisieren, aber ein verkürztes medizinisches Zulassungsverfahren (vulgo: Notfallzulassung) ist gesetzlich nicht möglich.

Jedes Arzneimittel kann Nebenwirkungen haben, aber da muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen: Ich nehme beispielsweise dreimal täglich ein Medikament ein, dessen Auflistung von Nebenwirkungen zwei Drittel des Beipackzettels einnimmt; davon knapp eine Seite häufiger und/oder schwerer Nebenwirkungen. Das Medikament nicht einzunehmen würde mich nicht gleich umbringen, sondern "nur" meine Lebensqualität massiv einschränken, aber ich nehme es trotzdem, weil mich ein Großteil der Nebenwirkungen gar nichts interessieren muss, da ich nicht zu den Risikogruppen gehöre.

Und so ist es auch mit Impfungen. Es geht nicht um Alters-, sondern um Risikogruppen und/oder individuell und ärztlich abzuklärende Risiken. Um Altersgruppen geht es in diesem speezifischen Fall nur deshalb, weil noch gar kein Impfstoff für diese Gruppe bereit steht - und das deshalb, weil man lange irrtümlich annahm, es bestünde keine Notwendigkeit dafür. Der Kenntnisstand verändert sich aber, und damit auch der Bedarf.

Dann geht es um die Risikoabschätzung. Für Leute ab 30+ ist Covid-19 wie ein russisches Roulette, da ist der experimetelle Impfstoff vorzuziehen. Ein gesundes Kind hat so gut wie gar nichts zu befürchten.
Und wieder: Du behauptest es nur, aber du weißt es nicht; geschweige denn, dass du es belegen könntest.

Nach euren Willen sollte aber möglichst jedes Kind geimpft werden.
Der Satz sagt doch schon alles. Du hast dir eine homogene Feindgruppe konstruiert, der du eine Absicht unterstellst, die so überhaupt nicht existiert.

Es geht es darum Kindern und Jugendlichen überhaupt erst ein Impfangebot machen zu können. Und selbstverständlich wird auch in der Altersgruppe unter 16 Jahren niemand geimpft, für den das Risiko durch Impfung das Risiko durch Covid-19 überwiegt.

Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Du willst, dass gar kein Kind geimpft wird, gänzlich ungeachtet der individuellen Risikobewertung.
Darüber, ob du zu einer Gruppe gehörst, die das genauso sieht, spekuliere ich nicht, jedoch kann ich feststellen, dass das viel anmaßender ist als das, was du ohne jede Basis unterstellst.

Und es wird um so absurder, wenn man bedenkt, dass es auch Kinder gibt, bei denen die Risiken aufgrund einer Vorbelastung stark erhöht sind; sei es durch Atemwegserkrankungen, Diabetes, Adipositas etc.. - Und damit sind wir wieder an dem Punkt, dass ein Impfstoff für diese Altersgruppe erst einmal vorhanden sein müsste. Wo und wann es sinnvoll ist, ihn zu verabreichen, sollte man dann vielleicht den jeweiligen Kinderärzten überlassen, und die endgültige Entscheidung den Erziehungsberechtigten. Findest du nicht auch?

Nochmals, Kinder können für sich nicht entscheiden. Sie werden aber dazu veranlasst, sich mit einem experimentellen Impfstoff zu impfen
Kinder werden zu gar nichts veranlasst, eben weil sie nicht mündig sind. Die Entscheidung treffen die Erwachsenen; sowohl für sich selbst als auch für ihre Kinder.

Nach deinem Willen müssten sie das tun, um im Sandkasten mit anderen Kindern spielen zu können :D Geht es noch? Nochmals, wer Schiss vor dem Virus hat, sollte sich selbst um seine Impfung kümmern.
Eben das können Kinder, wie du oben selbst festgestellt hast, nicht.
Sie können weder die allgemeine Gefahr einschätzen noch für sich selbst eine spezifische Risikobewertung durchführen.

Unglückliches Beispiel, der Übertragunsweg macht den Unterschied. Mensch zu Mensch Übertragung ist bei der Beulenpest äußerst umständlich.
Wie es von Mensch zu Mensch geht ist für das von dir unterstellte Potential komplett unerheblich. Entscheidend wäre, wie es von Ratte zu Mensch kommt.

Ich für meinen Teil knutsche nicht mit Ratten und auch nicht mit Leuten, die das tun. Wie also soll das (auch hier lediglich unterstellte) stille Potential der Ratte zu mir kommen? Selbst Rattenbisse und Verschmutzungen durch Ratten im menschlichen Lebensbereich sind die absolute Ausnahme.

Und das Schönste ist: Wenn ich erfolgreich immunisiert bin, kann es mir erst einmal schnurzpiepegal sein, wenn ich einen der raren Kontakte mit Ratten haben sollte, der zu einer Übertragung führen könnte. Selbst wenn das Virus innerhalb der Rattenpopulation fleißig mutiert, ist das nichts ansatzweise das gleiche Potential wie bei einer eine vorsätzlich (und grundlos) komplett ausgesparten Bevölkerungs-/Altersgruppe, deren Lebensbereich sich mit meinem gewollt überschneidet.

Übrigens kann man die Rattenpopulation brutal-effizient verringern, wenn das erforderlich sein sollte. Bei Kindern will man das (hoffentlich) gar nicht erst.

Das mit dem Tunnelblick habe ich schon erwähnt, denke ich.. Ich nutze lieber meinen gesunden Verstand.
Ist recht. Auf eine hergeholte Behauptung mehr oder weniger kommt's ja nun auch nicht mehr an. :D
 
Wäre es da nicht sinnvoller, erst einmal abzuwarten, mit was Kinder überhaupt geimpft werden können, bevor man wegen ungelegter Eier die Fassung verliert?
Naja, der Söder prescht wieder vor. Impfplicht durch die Hintertür, dass die Kinder sonst in keine öffentlichen Einrichtungen sein dürfen, lehne ich komplett ab. Eure Aussagen nach habe ich angenommen, ihr wollt die meisten Kinder geimpft sehen, da sie alle infizieren etc.
Meiner Meinung nach ist es genau andersherum. Wer sich schützen möchte, sollte sich selbst um die Impfung kümmern.

Durch Wiederholung wird es nicht richtiger. Was meinst du denn, warum wir hier noch auf Impfstoffe warten mussten, die beispielsweise in den USA, Großbritannien und Kanada bereits eingesetzt wurden?
Ganz einfach: In der EU ist so etwas nicht vorgesehen. Man kann das Red Tape reduzieren und Zulassungsbehörden anweisen, den behördlichen Teil zu priorisieren, aber ein verkürztes medizinisches Zulassungsverfahren (vulgo: Notfallzulassung) ist gesetzlich nicht möglich.
Man kann sich vieles schön reden. 6 monatige Zulassung entspricht nicht dem üblichen Vorgang von 5-6 Jahren. Außerdem werden Vektor- und mRNA-Impfstoffe eingesetzt. Man weiß so gut wie gar nichts über ihre Langzeitfolgen, das ist schon ein Risiko. Die Älteren nehmen es in Kauf, um wieder normal leben zu können, bei Kindern macht es keinen Sinn, da kaum Gefahr für sie ausgeht.

Jedes Arzneimittel kann Nebenwirkungen haben, aber da muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen: Ich nehme beispielsweise dreimal täglich ein Medikament ein, dessen Auflistung von Nebenwirkungen zwei Drittel des Beipackzettels einnimmt; davon knapp eine Seite häufiger und/oder schwerer Nebenwirkungen. Das Medikament nicht einzunehmen würde mich nicht gleich umbringen, sondern "nur" meine Lebensqualität massiv einschränken, aber ich nehme es trotzdem, weil mich ein Großteil der Nebenwirkungen gar nichts interessieren muss, da ich nicht zu den Risikogruppen gehöre.
Du bist eine einzige Person. Sagen wir mal, die Wahrscheinlichkeit, dass bei deinem Medikament eine der schweren Nebenwirkungen auftritt, beträgt 0.00001. Es ist verdammt gering für dich auf persönlichem Niveau. Modelliert man das aber als Bernouli-Experiment (tritt ein oder tritt nicht ein), dann ist der Erwartungswert bei 14 Millionen:
0,00001 * 14 *10^6 = 140 Fälle für eine Nebenwirkung von den Aufgelisteten. Das ist immer noch verdammt gering und verträgbar für eine zu behandelnde Person, die das Mittel wirklich benötigt. Bei 5 schweren Nebenwirkung mit der Wahrscheinlichkeit (wir nehmen für alle 0.00001 einfachheitshalber) wären 700 Fälle zu erwarten.
Abgesehen von einigen sind Kinder nicht krank oder vorbelastet, d.h. sie benötigen kein Medikament. Mit der Impfung würden man ihnen etwas mit Nebenwirkungen verabreichen, obwohl es ihnen gut geht. Man könnte argumentieren, Covid-19 sei viel schlimmer als die Impfung. Das stimmt für die anderen Altersgruppen aber nicht für sie. Auch werden nicht alle Kinder Covid-19 bekommen, die Impfung sollte potentiell jedes Kind.
Und so ist es auch mit Impfungen. Es geht nicht um Alters-, sondern um Risikogruppen und/oder individuell und ärztlich abzuklärende Risiken. Um Altersgruppen geht es in diesem speezifischen Fall nur deshalb, weil noch gar kein Impfstoff für diese Gruppe bereit steht - und das deshalb, weil man lange irrtümlich annahm, es bestünde keine Notwendigkeit dafür. Der Kenntnisstand verändert sich aber, und damit auch der Bedarf.
Das stimmt nicht. Es gibt viele immungeschwächte Kinder oder andere, die von vorne herein eine schwache Konstitution haben. Der Markt ist nicht lukrativ. Deren Anzahl ist relativ gering, die Forschung in die Richtung aber viel aufwendiger. Die großen Pharmafirmen sind nicht interessiert.

Und wieder: Du behauptest es nur, aber du weißt es nicht; geschweige denn, dass du es belegen könntest.
Ich behaupte nichts. Es ist eine Tatsache, dass bis jetzt alle Covid-Impfstoffe schwere Nebenwirkungen gehabt haben. Dass in Europa vermehrt nur Astrazeneca (ein sehr guter Impfstoff übrigens) fertig gemacht wird, ist eine europäische Besondernheit.

Der Satz sagt doch schon alles. Du hast dir eine homogene Feindgruppe konstruiert, der du eine Absicht unterstellst, die so überhaupt nicht existiert.
Es zeichnet sich eien Impfplicht durch die Hintertür für Kinder ab und euren Argumenten nach bis jetzt seid ihr die Befürwörter aus hypothetischen Gründen. Das Hauptargument wäre die Infektionskettenunterbrechung, aber da sich die Erwachsenen zuerst impfen werden, stellt sich die Frage gar nicht.
Es geht es darum Kindern und Jugendlichen überhaupt erst ein Impfangebot machen zu können. Und selbstverständlich wird auch in der Altersgruppe unter 16 Jahren niemand geimpft, für den das Risiko durch Impfung das Risiko durch Covid-19 überwiegt.
Das hoffe ich sehr. Genau das ist meine Position.
Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Du willst, dass gar kein Kind geimpft wird, gänzlich ungeachtet der individuellen Risikobewertung.
Darüber, ob du zu einer Gruppe gehörst, die das genauso sieht, spekuliere ich nicht, jedoch kann ich feststellen, dass das viel anmaßender ist als das, was du ohne jede Basis unterstellst.
Und es wird um so absurder, wenn man bedenkt, dass es auch Kinder gibt, bei denen die Risiken aufgrund einer Vorbelastung stark erhöht sind; sei es durch Atemwegserkrankungen, Diabetes, Adipositas etc.. - Und damit sind wir wieder an dem Punkt, dass ein Impfstoff für diese Altersgruppe erst einmal vorhanden sein müsste. Wo und wann es sinnvoll ist, ihn zu verabreichen, sollte man dann vielleicht den jeweiligen Kinderärzten überlassen, und die endgültige Entscheidung den Erziehungsberechtigten. Findest du nicht auch?
Ich versichere, dass das deine Wahrnehmungsstörung ist. Soll ich mich selbst zitieren? Ich habe klar die Fälle definiert, wo es für ein Kind in Frage kommt.
Nö, habe ich schon vorhin gesagt, es gibt Kinder, die das benötigen. Du blendest das aber bewusst aus. Die einzige Einschränkung betraf gesunde Kinder. Sie brauchen das Zeug nicht.
Wie es von Mensch zu Mensch geht ist für das von dir unterstellte Potential komplett unerheblich. Entscheidend wäre, wie es von Ratte zu Mensch kommt.
Nö, wir haben eine Krankheit, die sich asymptomatisch bei den meisten als Tröpfcheninfection verbreitet. Bei der Konstellation ist die Anteckung durch die Ratten das geringere Problem. Ein unglücklicher Superspreader reicht schon, um eine kleine Epidemie auszulösen, eben wegen der Mensch zu Mensch Übertragung.
Ich für meinen Teil knutsche nicht mit Ratten und auch nicht mit Leuten, die das tun. Wie also soll das (auch hier lediglich unterstellte) stille Potential der Ratte zu mir kommen? Selbst Rattenbisse und Verschmutzungen durch Ratten im menschlichen Lebensbereich sind die absolute Ausnahme.
Es gibt widerliche Mensche, du hast keine Ahnung.. Ratten werden von anderen Viechern gefressen.
Und das Schönste ist: Wenn ich erfolgreich immunisiert bin, kann es mir erst einmal schnurzpiepegal sein, wenn ich einen der raren Kontakte mit Ratten haben sollte, der zu einer Übertragung führen könnte. Selbst wenn das Virus innerhalb der Rattenpopulation fleißig mutiert, ist das nichts ansatzweise das gleiche Potential wie bei einer eine vorsätzlich (und grundlos) komplett ausgesparten Bevölkerungs-/Altersgruppe, deren Lebensbereich sich mit meinem gewollt überschneidet.
Ich hoffe sehr, dass es so kommt. Das Problem mit den Reservoiren ist, das Virus kann dort mutieren, bis es ind er Lage ist, die Immunantwort zu umgehen, sonst würde es ja auf Menschen nicht wieder rüberspringen.
Übrigens kann man die Rattenpopulation brutal-effizient verringern, wenn das erforderlich sein sollte. Bei Kindern will man das (hoffentlich) gar nicht erst.
Ratten auszurotten birgt eine gewisse Gefahr. Die Nische wäre frei für andere wilden Tiere/Organismen. Eventuell wird weiteres Zeug eingeschleppt. Sie sind eher das Produkt von ihrem Ökosystem.
Ist recht. Auf eine hergeholte Behauptung mehr oder weniger kommt's ja nun auch nicht mehr an. :D
Dann, beziehe doch klar Stellung. Sollen alle Kinder gegen Covid-19 geimpft werden? Ja, nein, warum?
 
Da bin ich verblüfft. Meine Aussage, dass wir nicht genug Daten über die Nebenwirkungen bei Kindern haben, weil sie keine Impfungen erhalten. Was hat es mit der Art des Impfstoffes zu tun?
Kompetentes Timing, gestern hat der Biontech Boss im Spiegel (leider Spiegel + Artikel) gesagt, dass sein Unternehmen Impfstoffe für Kinder entwickelt und ggf. ab September Kinder ab 6 Monaten impfen kann...


Wählst du jetzt eigentlich wieder CDU nach der unfassbar kompetente Merz jetzt im laschen Wahlkampfteam ist?
 
Wobei das wiederum ungerecht gegenüber denen ist, die nicht geimpft sind, weil sie sich nicht impfen lassen dürfen, da sie nicht auf der Liste stehen.
Wenn also die eine Gruppe auf Öffnung klagt, wird die andere Gruppe dagegen klagen, da die Gleichheit verletzt ist.

"Ungerecht" oder nicht ist kein valider Grund, für Grundrechtseinschränkungen.

Jede Einschränkung der Grundrechte muss zeitlich begrenzt und gut begründet sein. Eine weltweite Pandemie ist ein guter Grund.

Nur, wenn von einem geimpften, keine oder nur eine sehr kleine Gefahr ausgeht, dann ist der Grund für seine Grundrechtseinschränkung nunmal entfallen. Dann darf der Staat ihm seine Grundrechte nicht weiter vorenthalten.

Und zum Thema Gleichheitsgrundsatz. Denn hast du scheinbar missverstanden. Der Gleichheitsgrundsatz bedeutet, dass der Staat wesentlich gleiches rechtlich gleich, aber wesentlich ungleiches rechtlich ungleich behandeln soll.

Nun. Geimpfte und ungeimpfte Personen sind ungleich. Es ist also kein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz, wenn Geimpfte ihre Grundrechte wiedererlangen und Ungeimpfte eben nicht.
 
Kompetentes Timing, gestern hat der Biontech Boss im Spiegel (leider Spiegel + Artikel) gesagt, dass sein Unternehmen Impfstoffe für Kinder entwickelt und ggf. ab September Kinder ab 6 Monaten impfen kann...

Das freut mich für die Kinder. Ich kenne einen Bengel persönlich, der ihn nach seiner OP dringend benötigt.
Wählst du jetzt eigentlich wieder CDU nach der unfassbar kompetente Merz jetzt im laschen Wahlkampfteam ist?
Nö, Merz macht den Braten auch nicht fett. Ich werde die FDP wählen.
 
Nun. Geimpfte und ungeimpfte Personen sind ungleich. Es ist also kein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz, wenn Geimpfte ihre Grundrechte wiedererlangen und Ungeimpfte eben nicht.
Der Ungeimpfte kann aber nichts dafür, dass er nicht geimpft ist. Der Staat verweigert ihm die Führsorge. Und das ist natürlich eine Verletzung der Grundrechte.
 
Der Ungeimpfte kann aber nichts dafür, dass er nicht geimpft ist. Der Staat verweigert ihm die Führsorge. Und das ist natürlich eine Verletzung der Grundrechte.
Kaaruzo hat Recht und das wird dir jeder Verfassungsrechtler auch so bestätigen.
War auch wieder bei Lanz so, selbst die die meinen, dass man es nicht so machen kann wissen, dass es rechtlich eindeutig ist.

Ich persönlich sehe es auch nicht ein mich über alle Gebühr einzuschränken nur weil es andere auch müssen.
 
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