AW: NASA: Warp-Antrieb realisierbar, 10-fache Lichtgeschwindigkeit möglich
Zum Glück ist der Raum aber kein Blatt Papier, sondern verfügt über mehrere Dimensionen. Da kann man zum Glück auch aus der 2 Dimensionalen Ebene ausbrechen.
Im Rahmen dieses Beispiels nicht. Das Blatt mit all seinen Dimensionen verkörpert den Raum/die Raumzeit mit all den Dimensionen, über die wir Kontrolle hätten. Man vereinfacht 1-2 Dimensionen weg, weil sie letztlich eh egal sind - bei einer Reise interessiert nur "vorne". Das wir uns auch nach "oben" oder "links" bewegen könnten, ist egal - das bringt uns weder mit noch ohne Warpantrieb unserem Ziel näher.
Und das ist auch zwingender Bestandteil der Theorie. Es handelt sich eben um eine Raum
krümmung, d.h. der gesamte dreidimensionale Raum, in dem wir uns bewegen können, wir in seiner vierten/fünften Dimension verbogen - genauso, wie das (näherungsweise) zweidimensionale Blatt Papier des Beispiels in seiner dritten Dimension. Würde die Veränderung dagegen in den Dimensionen stattfinden, in denen wir uns bewegen könnten, dann würde sie sich nicht nur auf uns, sondern auch auf das Licht ausüben. Bei einer Stauchung (statt Verzerrung) des Raumes würde ggf. tatsächlich die Entfernung zum Ziel sinken, z.B. weil ein Meter in dieser Richtung nicht mehr so lang ist, wie ursprünglich (klingt absurd -ist es auch- Beispiel: Ich tränke das Papier in Wasser und schiebe die entstehende Pampe auf halbe Länge zusammen. Klingt ungesund - wäre es auch). Nur: Das gilt nicht nur für das Raumschiff, sondern auch für das Licht in diesem Teil des Raumes. D.h. entweder kann das Licht selbst jetzt auf einmal mehr als 3*10^9 dieser "neuen m" pro Sekunde zurücklegen (was verdammt heftige Auswirkungen auf unser Verständnis von Raum und Zeit hätte - und damit die allgemeine Relativitätstheorie nicht umgehen, sondern kurzerhand für ungültig erklären würde. Was man auch einfacher haben könnte

), oder wir müssten uns eben doch mit >c durch diesen deformierten Raum bewegen (gleiche Bedeutung, zumindest für die spezielle Relativitätstheorie), oder aber wir wären weiterhin an 300.000 km/s gebunden. Die Entfernung wäre zwar "irgendwie" kürzer, aber der Flug würde genauso lange dauern.
SO kann ein wir-umgehen-Einstein-Warp-Antrieb also nicht funktionieren. Das funktioniert nur bei Betrachtung mit Hilfe höherer Dimensionen, in denen man den Raum tatsächlich aufwickeln kann und so x-dimensionale Gesamtentfernung reduzieren kann.
(Was aber, meinem Verständnis nach, eine rein akademische Überlegung ist und uns zu keinem Antrieb führt, solange wir uns in der Dimension, in der die Verkürzung stattfindet, nicht bewegen können. Zurück zum Anfang meiner Frage

)
Beamen geht auch nur mit Partikeln von zB Licht. An/mit Menschen etc soll es "unmöglich" sein, wenn man Physikern wie Harald Lesch glauben kann. Dieser verneint auch eine 1:1 Kopie des Warpantriebs.
Aber wer weiß was noch alles kommt, andere Antriebe wie Raketentreibstoff gibt es ja schon, wie zB Ionenantrieb. Zwar in anderen Maßstäben als damit "rentabel" ein Raumschiff anzutreiben, aber es gibt es
Das Prinzip eines Ionenantriebes ist sehr eng mit dem einer Rakete verwandt und er wird bereits für Flüge im interplanetaren Raum verwendet.
Oder aber bereits bekannte Materialien (oder Modifikationen/Isotope davon) haben bereits die gewünschten Eigenschaften aber wir können sie net messen, weil wir net wissen, wonach wir suchen müssen.
Im konkreten Beispiel wissen wir, worauf wir achten müssen. Aber wir suchen eben nicht bestimmte Materialien oder Isotope, die diese Eigenschaften haben - sondern überhaupt erst einmal Kernbestandteile, aus denen sie resultieren könnten.

Wie bringt man ein Raumschiff von Warp 10 auf 0, ohne am Ziel vorbei zu fliegen ?
Warp 10 stelle ich mir klasse vor.
Ein Anhalteweg bei solch einer Geschwindigkeit stelle ich mir aber recht lang vor.
Oder denke ich da falsch ?
Im Rahmen von Star Trek, Warp-Phantasten und Co: Ja, komplett falsch. Wenn ich mich nicht durch den Raum bewege, sondern nur meine Warpblase, dann habe ich selbst die Geschwindigkeit 0 (bin somit auch nie einer Beschleunigung ausgesetzt). Die Bewegung des Raumes endet dann sofort mit Abschaltung des Warpantriebes und dem Zusammfall der Warpblase.
Außerhalb dieser Theorie stellen sich halt die Fragen:
- Wenn ich mich nicht bewege, wie soll ich dann von vor mir "gestauchten" Raum profitieren?
- Wenn ich die Raumzeit nicht zerreiße, wie soll sich dann die Warpblase
innerhalb der Raumzeit bewegen?