Da_Obst
PCGH-Community-Veteran(in)
AW: Killerspiele: Innenminister fordert stärkere Kontrolle von Spielern
Das man jemanden/ein paar auch mit einem Buttermesser umbringen kann habe ich auch nicht ausgeschlossen.
Also meine Waffe ist äußerst zuverlässig und mit der treffe ich auf gut 30 Meter bewegte Ziele (Mehr geht nicht, hab kaputte Augen). Ich bin jetzt nicht der geübteste Schütze, aber das kann ich den ganzen Tag machen, auch wenn mir abends dann der Schädel brummt.
Wenn man mir nur ein Messer in die Hand gibt, dann geht mir vermutlich ziemlich schnell die Puste aus. Jemanden mit einer "Nahkampf-Waffe" umzubringen ist nämlich ganz schön anstrengend, vor allem wenn sich das Opfer auch noch eine Zeit lang zur Wehr setzt.
Wie es in Deutschland genau aussieht weiß ich nicht. Edit: Jetzt weiß ich es ca., hab den Link übersehen... Bei mir in Österreich ist die größte Hürde für den Waffenbesitz ein psychologisches Gutachten zu bestehen. Da fände ich es schwieriger/aufwändiger an eine illegale Waffe ranzukommen, vor allem wenn man keine Kontakte hat.
Ein halbautomatisches Katana?
Meines Erachtens wird man mit äußerst strikten Reglementierungen zwar nie völlig verhindern können, dass jemand andere meuchelt, dennoch halte ich es für eine sinnvollere und zielführendere Maßnahme als einfach nur Spiele als Böse zu betiteln und dann die Beine zu strecken.
Na, wenn jemand mit Videospielen Zeit verbringen kann, dann hat er wohl auch Zugang zu Videospielen.
Dafür, das dort im Gegensatz zu Halle direkt Polizisten vor Ort waren, spricht der Verlauf aber eine andere Sprache.
Das man jemanden/ein paar auch mit einem Buttermesser umbringen kann habe ich auch nicht ausgeschlossen.
Das ist eine völlig falsche Annahme und trifft nur zu, wenn es sich bei der Schusswaffe um ein zuverlässiges Modell handelt. Im Video konnte man klar sehen wie der Täter auf einen Mann neben einem weißen Auto schießen wollte und die Waffe mehrmals versagt hat. Auch im Dönerladen hat die Waffe wiederholt versagt. Ich behaupte mal dass die Chance durchaus bestand den Täter unschädlich zu machen. Ein Idiot mit Schusswaffe ist in meinen Augen nicht zwingend gefährlicher, als ein gut ausgebildeter Profil mit einem Messer.
Also meine Waffe ist äußerst zuverlässig und mit der treffe ich auf gut 30 Meter bewegte Ziele (Mehr geht nicht, hab kaputte Augen). Ich bin jetzt nicht der geübteste Schütze, aber das kann ich den ganzen Tag machen, auch wenn mir abends dann der Schädel brummt.
Wenn man mir nur ein Messer in die Hand gibt, dann geht mir vermutlich ziemlich schnell die Puste aus. Jemanden mit einer "Nahkampf-Waffe" umzubringen ist nämlich ganz schön anstrengend, vor allem wenn sich das Opfer auch noch eine Zeit lang zur Wehr setzt.
Deshalb kann auch nicht jeder Depp einfach eine Waffe kaufen. Die Voraussetzungen sind teils sehr hoch: Waffenbesitzkarte (Deutschland) – Wikipedia
Legal erworbene Waffen sind aber auch nicht das Problem. Das Problem sind Waffen, die illegal erworben wurden, entweder vom Schwarzmarkt oder durch Diebstahl, oder Waffen die eben selbstgebaut wurden. Bei den Amokläufen in Erfurt und Winnenden kamen die Täter auch nur durch Gesetzesverstöße der Waffenbesitzer an die Waffen. In dem Fall waren diese Personen nicht geeignet für den Besitz einer Schusswaffe.
Das ist es aber mit anderen legalen Waffen auch. Ich habe etwa einen Meter hinter mir gerade zwei Katanas an der Wand hängen mit denen man sich rasieren kann. Und ich spiele seit 25 Jahren "Killerspiele". Vielleicht sollte ich mich selbst präventiv einsperren bevor ich meine Frau affektiv umbringe (Problem: das zweite Katana ist ihres, die wehrt sich^^)?
Ich weiß das Beispiel ist sehr provokativ und künstlich, es geht nur darum zu zeigen dass Waffenverbote gegen sowas nichts bringen (das bedeutet NICHT, dass ich mehr/freie Waffen will!!) sondern dass die zu bekämpfende Problemursache woanders liegt.
Ein halbautomatisches Katana?

Meines Erachtens wird man mit äußerst strikten Reglementierungen zwar nie völlig verhindern können, dass jemand andere meuchelt, dennoch halte ich es für eine sinnvollere und zielführendere Maßnahme als einfach nur Spiele als Böse zu betiteln und dann die Beine zu strecken.
Das wurde nirgendwo behauptet.
Lediglich, dass die Täter viel Zeit mit Videospielen verbringen/aus der "Szene" kommen.
Na, wenn jemand mit Videospielen Zeit verbringen kann, dann hat er wohl auch Zugang zu Videospielen.

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