Hallo
Die von heise veröffentlichen Benchmarks empfinde ich als recht ernüchternd. Klar, nVidia wird die schnellste Grafikkarte liefern. Aber sollte der Einführungspreis bei 400 EUR liegen, wäre das ein schlechter Deal. Die Tesselation-Performance ist sicherlich schick, nur weiß man gar nicht, ab wann eine solche Performance zum tragen kommt. Außerdem ist diese Stärke eher relativ, wenn die Karte mit 8xAA auf 5850-Niveau einbricht. Für überlegene Leistung im Unigine-Benchmark ohne Kantenglättung kann ich mir auch nichts kaufen. Klar, dass nVidia mit diesen Vorzügen hausieren geht, aber mir erschließt sich da kein praktischer Nutzen.
Für die aktuellen DX11-Titel reicht meine 5850 allemal. Und die habe ich letzten Oktober für 269 EUR erstanden. Angesichts des wuchtigen OC-Potentials mache ich mir da erst mal wenig Sorgen.
Sehr gespannt bin ich auf Fakten hinsichtlich des Stromverbrauchs, Lautstärke, Übertaktbarkeit. Wirklich optimistisch kann ich da allerdings nicht sein.
Schwierig ists auch, wenn nVidia die Einsteiger- und Mittelklasse mit umgelabelten Karten der Vorgängergeneration abdecken will. Da kann Ati mittlerweile eine breite Produktpalette vorweise - mit DirectX11.
LG