Der ewige Konflikt - Was haltet ihr von Israels Politik im Bezug auf die Palästinenser?

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Alle die anderen mit Gewallt etwas weg nehmen, haben kein Recht dieses zu behalten... und somit hat Israel keine Existenzberechtigung in meinen Augen. Und von den vielen Menschenrechtsverletzungen mal ganz zu schweigen. Das ist eine große Sauerei, was mit den Palestinensischen Volk da abgezogen wird.:daumen2:

Hat sich ja leider offensichtlich nichts geändert, Deutschland kriecht Israel/ den USA weiterhin bis zu Anschlag in den A****...
.

Das steht auf unsere Fahne, aber hinter den Kulissen spielt eine andere Musik ;) Ein herr Möllemann hat Israel gesteckt, das dieses Deutsche geschleime(will ich mal so sagen) nur Fassade ist ... kurtze Zeit später war er Tod (natürlich Selbsmord) :devil:

Vatikan oder die hinter der Hitler Fassade standen, haben heute immer noch viel (wenn nicht die größte) Macht... wenn die USA nicht so dermaßen israel beschützen würde, wäre dieser Staat schon längst Geschichte.
 
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Darf ich mal erfahren, was ihr als die Bevölkerungsgruppe Palästinenser seht? Den Begriff Palästina gibt es erst seit der Besatzung durch England.
Davor lebten dort ein paar Araber und ein paar Juden. Die jüdische Bevölkerung sehnte sich nach einem eigenen Staat, da es dergleichen nirgends auf der Welt gab,
der einzige sinnvolle Ort war das Land, das schon die Vorfahren besiedelt hatten. Die Briten hatten damals übrigens darauf bestanden, dass den Juden Land für ein Staat gegeben wird.
Dann wurde der Staat ausgerufen, alle Nachbarn griffen an, aber Israel siegte. Laut UN-Resolution war ebenfalls ein Staat für die dort lebenden Araber gedacht, allerdings wollten die islamischen Nachbarn keinen jüdischen Staat dulden.
Der Gazastreifen und das Westjordanland waren besetzte Gebiete von Ägypten und Jordanien, beide wollten es aber an sich nicht (es gab keine Einverleibung) und auch keine Anerkennung der Zugehörigkeit durch andere Staaten.
Seit damals wurde der Bevölkerung in den besetzten Gebieten immer wieder angeboten, einen Staat zu gründen, aber immer wurde das Angebot ausgeschlagen, da man Israel hätte anerkennen müssen.
Die besetzten Gebiete wurden dann im Sechstagekrieg besetzt, aber nie ins Kernland einverleibt(außer Jerusalem). Auch danach wurden alle Angebote eines eigenen Staates seitens der "Palästinenser" abgelehnt.
Israel hätte die ganze Zeit über auf Land verzichtet, was den Vorfahren gehörte und wo überall auch Zeitzeugen gefunden werden können, das Westjordanland beinhaltet viele religiöse Stätten, auf die die Juden verzichtet hätten,
aber nein die palästinensischen Gruppen verhindern jedesmal eine Staatenbildung! Nicht Israel steht einer friedlichen Lösung im Weg, die Palästinenser stehen sich seit Jahrzehnten selbst im Weg.
Und doch soll immer Israel dran schuld sein, ja klar. Am Ende sind sie auch Schuld, dass sie mit Raketen beschossen werden.
 
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Und doch soll immer Israel dran schuld sein, ja klar. Am Ende sind sie auch Schuld, dass sie mit Raketen beschossen werden.

Sind sie auch, genauso waren die Nazis schuld daran das sie von Terroristen(Wiederstand) bekämpft wurden.

Und mal ehrlich, Israel ist eine "Illegale" Atommacht, die mit das beste Militär der Welt hat... und schießt mit Modernen Raketen gegen Katuschas aus den 2. Weltkrieg(echt ganz großes Kino)
 
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Zumal Israel(bzw. die Israelischen Hardliner) oft genug gezeigt hat, das es selbst auch kein Interesse an Frieden hat.
-Kein Stopp des Siedlungsbaus
-Ablehnung mehrerer 2-Staatenlösungen
-massive Militäraktionen inkl. Völkerrechtsverstöße
 
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Und mal ehrlich, Israel ist eine "Illegale" Atommacht, die mit das beste Militär der Welt hat... und schießt mit Modernen Raketen gegen Katuschas aus den 2. Weltkrieg(echt ganz großes Kino)

Würden die Palästinenser Israel nicht mehr mit Raketen angreifen, würden die Israelis nicht zurück feuern.
 
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Würde man sich einig werden.. die eine Seite feuert keine Raketen mehr ab und die andere baut die Siedlungen nicht für sich selbst, sondern für alle Menschen in der Region, wäre das Thema schnell erledigt.
Aber es geht ja nicht nur um die Palästinenser. Es geht auch darum, dass Iran Einfluss nehmen will und wenn sich Israels und Palästinenser plötzlich vertragen, werden die grandig und sorgen schnell dafür, dass sie sich nicht mehr vertragen.
Ich will nicht wissen, bei wie vielen Selbstmordanschlägen die Iraner direkt oder indirekt ihre Finger drin hatten.
 
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Sind sie auch, genauso waren die Nazis schuld daran das sie von Terroristen(Wiederstand) bekämpft wurden.
Du vergleichst also einen demokratischen Staat(Israel) mit einem totalitären Regime?
Damit rechtfertigst du jeden Widerstand gegen jede Staatsgewalt. Also war die RAF auch im Recht, genauso wie die IRA, oder die Taliban...?!
@Sperrfeuer:
Bitte schau dir mal die Friedensverhandlungen der vergangenen Jahrzehnte an, Israel war oft bereit massive Zugeständnisse zu machen.
Die PLO(oder jetzt Hamas und Fatah) hielten sich nahezu nie an die Vorbedingungen für ein Friedensgespräch.
Zu PLO-Zeiten wurden sogar Aktionen gegen Israel befürwortet und belohnt, so bekam die Familie eines Märtyrers eine monatliche Rente, die das Durchschnittsgehalt bei weitem überstieg...
 
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Zu PLO-Zeiten wurden sogar Aktionen gegen Israel befürwortet und belohnt, so bekam die Familie eines Märtyrers eine monatliche Rente, die das Durchschnittsgehalt bei weitem überstieg...

Das ist bei der Hamas aber heute auch noch üblich, keine Ahnung, wie die das finanzieren.
 
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Bei der PLO wurde das mit Millionenzahlungen finanziert, die sie zum verbessern der medizinischen und Essens- versorgung bekamen.
Heute läuft das vielleicht über Iran?!
 
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Möglich, aber wenn mal herauskommen sollte, dass Hilfsgelder, die eigentlich für den Aufbau von Schulen und Infrastruktur, dafür genutzt werden um Waffen, Sprengstoff und Unterstützung für Terroristen zu finanzieren, ist der Ofen definitiv aus.
Dann wird niemand mehr mit ihnen Mitleid haben.
 
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Würde man sich einig werden.. die eine Seite feuert keine Raketen mehr ab und die andere baut die Siedlungen nicht für sich selbst, sondern für alle Menschen in der Region, wäre das Thema schnell erledigt.
Aber es geht ja nicht nur um die Palästinenser. Es geht auch darum, dass Iran Einfluss nehmen will und wenn sich Israels und Palästinenser plötzlich vertragen, werden die grandig und sorgen schnell dafür, dass sie sich nicht mehr vertragen.
Ich will nicht wissen, bei wie vielen Selbstmordanschlägen die Iraner direkt oder indirekt ihre Finger drin hatten.

Wie wäre es eher damit:
Die einen hören auf, Selbstmordattentäter und Raketen los zu schicken und die anderen hören dafür mal auf in fremdes Land hinein Siedlungen zu bauen. Nicht für alle bauen, sondern es einfach mal bleiben lassen.
Zumal gerade bei den Siedlern der Anteil der orthodoxen Juden ziemlich hoch ist, deren Meinung in etwa so rückständig ist, wie die der islamischen Extremisten. Die sind auch dafür bekannt, sämtliche Palästinenser aus den besiedelten Gebieten zu vertreiben.

Das Hauptproblem sind, wie bereits erwähnt eben die Extremisten auf beiden Seiten.
Ohne den Konflikt könnten sich weder die Hamas noch die rechten israelischen Kräfte an der Macht halten.
Und durch das Vorgehen der Israelis sorgen sie auch dafür, das die Hamas genug Nachwuchs bekommt, bei bis zu 1000 Toten Zivilisten (Operation Gegossenes Blei) muss man sich nicht wundern, wenn der Hass bleibt. Das rücksichtslose Vorgehen der IDF spielt den Extremisten in die Hände und das wissen die selber auch ganz genau.
Aber solange auf beiden Seiten die Extremisten an der Macht sind, kann es keinen Frieden geben.

Zumal die Iraner sich zurecht von Israel bedroht sehen. Daran ist zwar auch der eigene kleine Giftzwerg schuld, der ja leider keine Gelegenheit aus lässt um gegen Israel zu hetzten und sein Land ins Abseits zu drängen, aber gucken wir doch mal was die Isrealis im Gegenzug so machen:
-Iranische Forscher, also Zivilisten, ermorden/verschwinden lassen
-den Iran international isolieren
-Drohungen auf militärischer Basis
-Sabotage (Stuxnet z.B.)
Kein iranischer Politiker kann so unsagbar dämlich sein, ernsthaft die militärisch überlegenen Israelis anzugreifen.
Jeder iranische Angriff dürfte einen massiven nuklearen Vergeltungsschlag erzeugen.


@Kalmar
Zumindest in den letzten Jahren lehnte Israel sämtliche Verhandlungen ab, bei denen ein Rückzug auf die Gebiete von 1967 gefordert wird. Selbst der letzte mir bekannte Vorschlag der Hamas, bei dem jene sogar auf Jerusalem verzichten wollten, wurde abgelehnt.
 
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Darf ich mal erfahren, was ihr als die Bevölkerungsgruppe Palästinenser seht? Den Begriff Palästina gibt es erst seit der Besatzung durch England.

"Palästina" gibt es seit dem römischen Reich. Neu -eine Erfindung des 20. Jhd.- ist "Israel".
"Die Palästinenser" ist trotzdem definitionsbedürftig, denn so kann man eigentlich alle ethnisch aus der Region stammenden Leute nennen - auch einen gewissen Teil (jüdischer) Einwohner Israels.

Davor lebten dort ein paar Araber und ein paar Juden. Die jüdische Bevölkerung sehnte sich nach einem eigenen Staat, da es dergleichen nirgends auf der Welt gab,

Jein. Die jüdische Bevölkerung vor Ort mag sich auch nach einem eigenen Staat gesehnt haben (wer würde das nicht?), aber entscheident für die heutige Situation ist, dass sich eine ganze Reihe von Juden weltweit nach einem jüdischen Staat gesehnt hat - gerne auch auf dem Land der erwähnten nicht-jüdischen Palästinenser.

Dann wurde der Staat ausgerufen, alle Nachbarn griffen an, aber Israel siegte. Laut UN-Resolution war ebenfalls ein Staat für die dort lebenden Araber gedacht, allerdings wollten die islamischen Nachbarn keinen jüdischen Staat dulden.

Man beachte: Es war ein Staat für die Leute dort gedacht, es kam nicht zustande, weil "die Nachbarn" einen weiteren Staat ablehnten.
Davon abgesehen schilderst du hier eine recht dynamische Sache. Es war keineswegs immer und von allen Seiten eine Zweistaatenlösung geplant. Denn die hat nun einmal zwangsläufig humanitär höchst fragwürdige Folgen für diejenigen Einheimischen, die nicht in dem ihnen "zugedachten" Staat leben.

Israel hätte die ganze Zeit über auf Land verzichtet, was den Vorfahren gehörte

Dieses Land hat im Laufe der Jahrtausende sehr, sehr vielen Leuten einmal gehört. Würde mich nicht wundern, wenn über 50% der Weltbevölkerung irgend einen Vorfahren hat, der zu einer politischen Gruppierung gehörte, die irgendwann in historischen Zeiten dort einmal an der Macht war.
Entscheident für die Frühphase des Staates Israel ist, welchen zu diesem Zeitpunkt noch lebenden Leuten das Land einmal gehört hat. Und das waren nicht die in großer Zahl eingewanderten Isralis, sondern die in ebenso großer Zahl vertriebenen muslimischen Palästinenser. Von denen zu verlangen, dass sie den Diebstahl akzeptieren, war arg optimistisch - sich auch noch als gönnerhaft darzustellen, weil man einen winzigen Teil des ehemaligen Eigentums zurückgeben würde, wenn dafür der Kampf um den großen Rest aufgegeben wird, ist schlichtweg dreist.

Und doch soll immer Israel dran schuld sein, ja klar. Am Ende sind sie auch Schuld, dass sie mit Raketen beschossen werden.

"Schuld" sind in einem komplexen Prozess meistens mehrere. Israel liefert zumindest genug Leuten ein enormes Aggressionspotential und Israel hat es -trotz (vermeintlich?) super toller Überwachungsmöglichkeiten und militärischen Kapazitäten (=zielsicher einen Terroristen mitten in einem Wohngebiet treffen wollen)- seit über sechs Jahrzehnten nicht geschafft, die Grenzen des eigenen Staatsterritoriums (wozu Westjordanland und Gaza-Streifen nunmal zählen) so zu kontrollieren, dass kein Waffenschmuggel mehr stattfindet.

Aber die Frage nach "Schuld" und andere, auf die Vergangenheit gerichtete Konzepte wie "Vorfahren" sind sowieso die Kernprobleme dieses Konfliktes...


Würde man sich einig werden.. die eine Seite feuert keine Raketen mehr ab und die andere baut die Siedlungen nicht für sich selbst, sondern für alle Menschen in der Region, wäre das Thema schnell erledigt.

Für letzteres gibt es aber keine Zustimmung - und für ersteres wäre sie schon schwer, ohne eine Aufgabe eines Teils der Siedlungen anzubieten, unmöglich wenn deren Bau vorerst weitergeht. Denn die Gegenseite sind nunmal nicht "die Palästinenser", sondern es sind mehrere palästinensiche Gruppierungen. Die Zahlen der in letzter Zeit durch neue Siedlungsprojekte vertriebenen oder ernsthaft behinderten ist zwar heutzutage geringer, als in früheren Jahrzehnten, aber für eine Terrorzelle braucht man wirklich nicht viele Leute. Dazu kommen Leute, die Angehörige durch israelische Kriegshandlungen verloren haben.


Du vergleichst also einen demokratischen Staat(Israel) mit einem totalitären Regime?

Gegenüber den Bewohnern der Landesteile "Westjordanland" und "Gaza-Streifen" ist Israel ein totalitätes Regime. Diese dürfen weder die Regierung wählen (nur eine Selbstverwaltung - die aber eben einen Teil der Staatsmacht überhaupt nicht ausleben darf), noch haben sie einen angemessen Anspruch auf Zugang zu elementaren Ressourcen, zeitweilig nicht einmal zu lebenswichtigen Gütern; sie haben keine Reisefreiheit (oftmals nicht einmal innerhalb der eigenen Region), sie werden z.T. enteignet und ihr Tod als Kollateralschaden wird, selbst in größerer Zahl, hingenommen. Dazu kommen immer mal wieder Phasen militärischer Besatzung, in denen selbst die Nutzung des öffentlichen Raumes beschränkt wird.
Man muss mit der Nazi-Keule vorsichtig sein, denn eine systematische Vernichtung ganzer Bevölkerungsgruppen ist quasi nie ein angemessener Vergleich, aber in allen anderen Bereichen sind große Ähnlichkeiten zu erkennen und mir fällt spontan auch kein anderer, wirklich ähnlicher Konflikt ein - die meisten sind einfach zu kurz, um so schwere Auswirkungen auf das Zivilleben zu haben, oder Revolutionen eins sehr großen Bevölkerungsteils. (am nächsten dran wäre vielleicht der sowjetische Einsatz in Afghanistan. Aber die waren wenigsten auf Seite eines Teils der Bevölkerung und bemüht, eine sozialistische Infrastruktur aufzubauen, die bekanntermaßen für Leute, die wenig haben, einige Vorteile bringt)
 
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Israel erwägt Strafmassnahmen gegen Palästina

Da macht sich gerade jemand ziemlich lächerlich und zeigt sein wahres Gesicht...
Hoffentlich wird die Bande endlich wieder abgewählt.:daumen2:
 
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Wie wäre es eher damit:
Die einen hören auf, Selbstmordattentäter und Raketen los zu schicken und die anderen hören dafür mal auf in fremdes Land hinein Siedlungen zu bauen. Nicht für alle bauen, sondern es einfach mal bleiben lassen.
Zumal gerade bei den Siedlern der Anteil der orthodoxen Juden ziemlich hoch ist, deren Meinung in etwa so rückständig ist, wie die der islamischen Extremisten. Die sind auch dafür bekannt, sämtliche Palästinenser aus den besiedelten Gebieten zu vertreiben.

Doch, für alle bauen, denn nur wenn man gemeinsam lebt, zusammen, kann man sich annähern und den anderen verstehen, denn nur gemeinsam kann man das Ziel erreichen. Das scheint aber bei vielen nicht anzukommen, auf beiden Seiten.

Dass die Rechten in Israel viel Macht haben, ist klar, sie sind immer in der Regierungskoalition dabei, egal wer Regierungschef ist. Erst wenn sie Macht verlieren, wird sich was ändern, aber das ist leider nicht in Sicht und die Rechte sehen die Palästinenser eben nicht als Volk, das einen Staat haben will, sondern als terroristische Organisation.
 
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Wie einige richtig erkannt haben, hat Israel keine Existenzberechtigung! Nur leider darf man das nicht öffentlich (nicht anonym) behaupten, hat man noch so gute Argumente, ohne gleich als Nazi abgestempelt und mundtod gemacht zu werden. Israel ist ein Regime, das will nur keiner wahrhaben, nicht umsonst sind dort rechtsextreme an der Macht!

Die Juden haben sich so nach einem eigenen Staat gesehnt, ja?
Warum hat man diesen Staat nicht in den USA gegründet? Dort haben zu gegebener Zeit mehr Juden gelebt als im Nahenosten. Soll ich euch sagen warum? Weil die sogenannte Schutzmacht Israels und verfechter jüdischen Daseins, die USA, nichts von ihrem Land hergeben wollte. Ist ja auch tausend mal bequemer irgendwo eine ganze Bevölkerung zu entmündigen und den neuerschaffenen Staat wehement zu verteidigen. Klar!
Wie wärs wenn die Türkei den Kurden die sich so gerne ein eigenen Staat wünschen ein stückchen Land der Amis anektiert, die Leute dort hinschafft und einen Kurdenstaat ausruft? Dann sind sie doch voll im Recht, oder?

Benjamin Netanjahu ist in meinen Augen die Israelische Antwort auf einen ehemaligen Deutschen Diktator...

naja mir scheint es, als wolle Israel demnächst den Rekord der USA in Menschenrechtsverletzungen toppen. traurig.

Wie würdet ihr euch währen, wenn euer Nachbar plötzlich auf eurem Acker Hütten baut. Ihr nicht beachtet werdet vom Rest der Welt, keine Rechte und Menschenrechte habt, kein Abrisskran und keine Armee?
Im ernst, in Israels Armee werden sogar die Frauen auf den Kampfeinsatz getrimmt...
jetzt kommt mir nicht mit Reden und verhandeln, oder einem friedlichen Miteinander, wenn euch das Ackerland genommen wird mit dem ihr eure Familie ernährt...

mfg
 
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Wieso sollten die Juden in den USA einen Staat gründen?
Stammen sie von dort?
Nein, sie stammen aus der gleichen Gegend wie viele im nahen Osten und dort haben sie ihren Staat.
Genauso kannst du die Kurden nicht einfach ein Stück woanders anbieten, wieso sollten sie das machen? Es ist ja nicht ihre Heimat.

Und wenn du in einem Land lebst, das umgeben ist von Ländern, die dir Böses wollen, ist es nur logisch, dass alle Menschen in dem Land sich für den militärischen Dienst melden kann, wieso sollte man das den Frauen verbieten?

Und zu den Menschenrechtsverletzungen....
Was ist mit Bombenangriffe auf Schulkinder oder andere unbeteiligte Menschen?
 
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Wieso sollten die Juden in den USA einen Staat gründen?
Stammen sie von dort?
Nein, sie stammen aus der gleichen Gegend wie viele im nahen Osten und dort haben sie ihren Staat.
Genauso kannst du die Kurden nicht einfach ein Stück woanders anbieten, wieso sollten sie das machen? Es ist ja nicht ihre Heimat.

"Heimat" definiert man normalerweise eher über das Land, in dem die eigenen Eltern, Großeltern und Urgroßeltern gelebt haben und in dessen Kultur man aufgewachsen ist. Nicht ein Land, in dem ggf. ein Teil der Vorfahren vor 100 Generationen lebte (und das auch nichtmal angestammt). Bei der Gründung eines jüdischen Staates ging es in erster Linie um Sicherheit vor religiöser Verfolgung gegenüber Juden, nicht um eine "Rückkehr". Zwar sind schon vorher gezielt Juden nach Palästina eingewandert, mit dem Ziel dort eine Mehrheit zu bilden (man erinnere sich an die heutigen Phantasien einiger europäischer Islamophobiker), aber entsprechend gab es sehr wohl größere Kreise, die z.B. eine Positionierung in Nordamerika befürworteten - nur, wie schon erwähnt: So richtig freiwillig wollte niemand Platz machen und erst der Verzicht auf einige Kolonialgebiete nach dem zweiten Weltkrieg führte zu einer Festlegung, rein aus Verfügbarkeitsgründen heraus.

Und wenn du in einem Land lebst, das umgeben ist von Ländern, die dir Böses wollen, ist es nur logisch, dass alle Menschen in dem Land sich für den militärischen Dienst melden kann, wieso sollte man das den Frauen verbieten?

Nicht "können", sondern "müssen".

Und zu den Menschenrechtsverletzungen....
Was ist mit Bombenangriffe auf Schulkinder oder andere unbeteiligte Menschen?

Nunja - der Abwurf von Bomben über Gebieten, in denen sich Schulkinder und andere unbeteiligte Menschen aufhalten, fällt eben klar in die Kategorie "Menschrechtsverletzung, die eigentlich nicht aufwiegbar ist" :schief:
 
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:daumen:
Wieso sollten die Juden in den USA einen Staat gründen?
Stammen sie von dort?:daumen:
Nein, sie stammen aus der gleichen Gegend wie viele im nahen Osten und dort haben sie ihren Staat.
Genauso kannst du die Kurden nicht einfach ein Stück woanders anbieten, wieso sollten sie das machen? Es ist ja nicht ihre Heimat.

Und wenn du in einem Land lebst, das umgeben ist von Ländern, die dir Böses wollen, ist es nur logisch, dass alle Menschen in dem Land sich für den militärischen Dienst melden kann, wieso sollte man das den Frauen verbieten?

Und zu den Menschenrechtsverletzungen....
Was ist mit Bombenangriffe auf Schulkinder oder andere unbeteiligte Menschen?
Zum damaligen Zeitpunkt war sie aber dort nicht mehr angestamt, sondern es lebten zum Beispiel viel mehr in den USA, wieso eigentlich nicht da?

Mhh.. Die Kurden konnten auch mal nen Tapetenwechsel gebrauchen, aber du kannst von mir aus auch eine andere Minderheit als vergleich nehmen, ändert an dem vergleih nicht viel...

Es gibt eine Wehrpflicht für Frauen.
Das alle Staaten rings um dort Israel nicht dulden, zeigt doch, wie fehl am Platz es ist.
Diese Entscheidung damals Israel dort anzusiedeln hat die Stabilität im nahen Osten langfristig geschädigt und hunderttausenden ds leben gekostet...

Was soll der vergleich mit den bomben?
Frag mal die palastinänser wie viele Kinder Israel bei seinen militärischen gebären getötet hat...

Das eigentlich schlimme daran: wir bezahlen :daumen:immer noch Geld an einen Staat der eine Bevölkerungsgruppe vertreibt, bekämpft und diskriminiert, sprich, mit unserem Geld werden da unten Menschen gekillt...
 
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"Palästina" gibt es seit dem römischen Reich. Neu -eine Erfindung des 20. Jhd.- ist "Israel".

Da muss ich dich leider etwas korrigieren.
Der Begriff aus alter Zeit lautet Philistina (theoretisch auch Philistia. Darüber ist man sich nicht so ganz einig), die Menschen wurden Philistinen, Peleset oder auch Pleshet genannt.
Diese Menschen stammten wahrscheinlich ursprünglich aus Griechenland, besiedelten die südliche Küste Canaan und waren die ursprünglichen Erzfeinde der Israeliten.

Das Königreich Jerusalem wurde dann aber erst nach der römischen Invasion in Philistina umbenannt.

Fun Fact: Der biblische Goliath war wahrscheinlich auch ein Philistiner aus der Stadt Gath.

"Die Palästinenser" ist trotzdem definitionsbedürftig, denn so kann man eigentlich alle ethnisch aus der Region stammenden Leute nennen - auch einen gewissen Teil (jüdischer) Einwohner Israels.

Genau das sehe ich auch als Problem. Theoretisch gesehen ist jeder ehemalige Bürger British Palästinas (bzw. deren Nachfahren) auch ein Palästineser.


"Schuld" sind in einem komplexen Prozess meistens mehrere. Israel liefert zumindest genug Leuten ein enormes Aggressionspotential und Israel hat es -trotz (vermeintlich?) super toller Überwachungsmöglichkeiten und militärischen Kapazitäten (=zielsicher einen Terroristen mitten in einem Wohngebiet treffen wollen)- seit über sechs Jahrzehnten nicht geschafft, die Grenzen des eigenen Staatsterritoriums (wozu Westjordanland und Gaza-Streifen nunmal zählen) so zu kontrollieren, dass kein Waffenschmuggel mehr stattfindet.

Bin mir nicht so sicher, was Gaza und Westjordanland angeht. AFAIK hat jeder israelische Staatsmann bisher seine eigene Definition gehabt. Es gibt einige Politiker (auch Anhänger der Likud Partei), die behaupten Gaza und das Westjordanland seien Autonomiegebiete. Im Prinzip ist diese Definition wahrscheinlich nichtmal ganz falsch. Wäre dem nicht so, würde man wohl kaum überall in den Medien von Hamas als Regierung Gazas hören.
 
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