Der ewige Konflikt - Was haltet ihr von Israels Politik im Bezug auf die Palästinenser?

AW: Der ewige Konflikt - Was haltet ihr von Israels Politik im Bezug auf die Palästinenser?

Du empörst dich daran nach deiner pauschalisierenden Diskriminierung aller Juden in die antisemitische Schublade gesteckt zu werden, aber differenzierst selbst nichtmal zwischen der Religion und dem Staat. Das nenn ich konsequent :rollen:

Gut, die Differenzierung ist mir nicht gut gelungen, wollte nicht alle über einen Kamm scheren. Trotzdem bleibe ich mein Kern meiner Aussage das Israel kein Interesse an einer friedlichen Lösung hat.


Wie wärs damit, die UN verweigern Israel jegliche militärische und technologische Unterstützung un dann gucken wir wies ausgeht wenn alle die selben Chancen haben.

Wird nicht klappen, da die USA bis heute jede Resolution gegen Israel verhindert und wird das auch weiterhin tun. Selbst wenn die UN hier was beschließen würde glaube ich kaum das die USA sich dran halten würde.
 
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Die Sache könnte noch weiter eskalieren, in dem die Türkei den Palästinensern militärisch hilft (also unter der Hand versteht sich) und Israel im Gegenzug die Kurden bewaffnet, denn das ist auch ein großen Volk, das schon lange nach einem eigenen Staat strebt und von den Türken unterdrückt wird (komisch... irgendwie erkenne ich da Parallelen... Israel vs. Palästinenser und Türkei vs. Kurden).

Dein "... wenn" stellt schon eine extreme Eskalation dar. Beiden Staaten würde ich auf absehbare Zeit nicht zutrauen, dass sie paramilitärische Aktivitäten in anderen Ländern unterstützen. Das hier ist kein Eroberungs-/Vernichtungskrieg, sondern streit um den Status der Palästinenser. Man schafft keine politischen Änderungen durch Milizen, das dürften beide Seiten wissen. Genauso wie beide wissen, dass sie international einpacken könnten, wenn sie sich sowas erlauben.


Frage mich generell wann die Juden mal mal einen besseren Ruf (Wer ist an der Unbeliebtheit Schuld? Gibt ja viele unterschiedliche Erklärungen) bekommen. Sind ja fast nirgendwo so richtig beliebt.

Solange Leute von "den Juden" sprechen, wann immer eine Person jüdischen Glaubens (oder auch nur ein angehöriger einer Armee eines Staates mit überwiegend jüdischer Bevölkerung) etwas kritikwürdiges tut: Nie.
Das ist das gleiche, wie "Die Auslädner" in Deutschland nie einen besseren Ruf bei Leuten bekommen, für die jeder Kriminelle mit Migrationshintergrund typisch für "Die Ausländer" ist, wie sich der Ruf der Politik nicht bessern wird, solange "Die Politiker" lügen und "unfähig" sind und wie "den Amis" nie etwas kulutrell anerkannt werden wird.


@riedochs:
Ja, Israel bombardiert Ziele in Gaza, aber schon mal davon gehört, dass das meistens Frabriken für Raketen, Sprengstoffe und Munition ist?

Es gibt keine Fabriken für derartige Produkte in den palästinenser Gebieten. Was es gibt, sind ggf. Kellerwerkstätten und Hinterhofschuppen - weswegen eine Bombardierung, die den ganzen Block in Schutt und Asche legt, immer mehrheitlich unbeteiligte treffen wird.

Bei den zivilen Opfern handelt es sich oft um Kranke, Behinderte, die von der Hamas bewusst dorthin geschickt werden, um wieder Presse zu bekommen. Nahezu jedesmal, wenn Israel ein Angriff fliegt wird vorher die Bevölkerung davon in Kenntnis gesetzt via SMS, Telefon, Flugzetteln, Radio und Co.

Das mag, wenn die Botschaften ankommen (Handy muss man haben, Telefon dürfte fast noch seltener sein, Stromausfälle sind die Regel, wenn Israel die Grenzen wegen Konflikten schließt und Flugzettel wären mir neu, halte ich bei der z.T. nur wenige Stunden langen Reaktionszeit auch selten möglich), die Todeszahlen senken. Aber es ermöglicht niemandem, der im bombardierten Gebiet lebt, sein Hab und Gut zu retten.

Das eigentliche Problem hinter der ganzen Sache ist, dass Israel einer Armee ohne Uniformen gegenübersteht. Wenn dann ein Roter-Halbmondwagen mit Sprengstoff beladen in ein Militärposten rast, wie verhält man sich dann? Wenn sich eine vermeintlich schwangere Frau an einem Grenzposten hochjagt, wie reagiert man dann bei der nächsten? Wie verhältst du dich, wenn ein Junge von vllt 14 mit nem Sprengstoffgürtel auf dich zukommt?

"Ich sprenge einen Wohnblock oder reiß ein Dorf ab und besetze das Land" klingt nicht nach einer hilfreichen Antwort. Es klingt insbesondere nicht nach der Antwort eines Staates, der sich international als die moralisch überlegene Seite darstellen möchte. Denn so ein Staat darf nicht auf Augenhöhe reagieren. So ein Staat muss die Grundrechte seines Gegners und insbesondere die Unbeteiligter achten, auch wenn der Gegner beides nicht tut.

Und jetzt möchte die Hamas einen Staat ausrufen, der es sich auf die Fahnen schreibt den Nachbarstaat zu vernichten?! Ganz klar so ein Staat darf nicht anerkannt werden, da er die Menschenrechte eindeutig verletzt.

Afaik haben die Hamas seit ihrer Gründung so einen Staat ausgerufen - und niemand erkennt ihn an.
Wer einen Staat ausrufen möchte und Chancen auf Anerkennung hat, ist die PLO/Fatah. Die fordern aber auch nicht die Vernichtung Israels.

Ich denke auch Israel macht Fehler, aber ich stelle mir die Lage sehr schwer vor, mit einem Nachbar, der nicht friedlich sein will. Stell dir einfach mal vor, dein Nachbar terrorisiert dich ständig, du findest Rohrbomben im Briefkasten, deine Familie wird ständig belästigt, würdest du keinen Zaun um dein Grundstück bauen? Genau mit dem Zwiespalt leben die Israelis immer - die wenigsten haben etwas gegen die palästinensische Bevölkerung, aber einfach so terrorisieren lassen wollen sie auch nicht.

Rohrbomben sind afaik eher selten - eben weil es einen Zaun gibt. Das Problem ist aber, dass der eben nicht um das eigene Grundstück gebaut wurde, sondern quer über das Grundstück von jemand anderem, wobei der Teil auf der eigenen Zaunseite gleich noch in Beschlag genommen wird. Und in einigen Regionen wird dieser Prozess (wortwörtlich) weiter vorrangetrieben.


Israel ist an der Situation selbst schuld.

Aber nicht annähernd alle heutigen Isrealis.
 
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Dein "... wenn" stellt schon eine extreme Eskalation dar. Beiden Staaten würde ich auf absehbare Zeit nicht zutrauen, dass sie paramilitärische Aktivitäten in anderen Ländern unterstützen. Das hier ist kein Eroberungs-/Vernichtungskrieg, sondern streit um den Status der Palästinenser. Man schafft keine politischen Änderungen durch Milizen, das dürften beide Seiten wissen. Genauso wie beide wissen, dass sie international einpacken könnten, wenn sie sich sowas erlauben.

Die USA haben eine Menge Unsinn gemacht, damals in den 70ern und 80ern, die haben damals die Taliban ausgebildet und ihnen Waffen gegeben, als die UdSSR in Afghanistan einmarschiert ist, sie haben Saddam ausgestattet, als er (einen Angriffskrieg) gegen den Iran in den Krieg ging.
Sie Israelis sind sehr daran interessiert, dass die arabische Welt erst mal nicht mit einer Stimme spricht, wenn es gegen Israel geht. Bisher war Ägypten der stabile Part in der Region, der schein jetzt wegzubrechen. Die Türken haben ihren Missmut gegen Israel erklärt (obwohl sie sonst nie Probleme mit Israel hatten).

Für mich ist es nicht auszuschließen, dass einer der Länder (durch die Hintertür versteht sich, man will sich ja nicht blamieren, wie damals die USA in der Iran Contra Affäre (das war schon heftig, aber den USA hat das jetzt so nicht gestört, bzw. Reagan nicht).
 
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USA und UdSSR haben das noch mit einer ganzen Reihe weiterer Gruppierungen und Staaten gemacht (Türkei und Israel selbst sind ja von den USA unterstützt worden) - aber niemand anders. Und beide sahen sich damals in einem Eroberungskrieg-Szenario, die Türkei nicht - und Israel höchstens mit sich selbst auf der Siegerseite. Die haben es in der Vergangenheit auch nie auf Zerstrittenheit in der arabischen Welt angelegt, sondern immer auf eine möglichst geringe Bewaffnung außerhalb der engen USA-Verbündeten (SA/VAR).
Wir reden hier nicht von irgendwelchen Schwellenländern, die wenig zu verlieren und viel Hass haben, sondern von zwei in der internationalen Gemeinschaft integrierten Staaten. Die schlagen sich nicht so schnell gegenseitig die Köpfe ein. Erst recht nicht mit Partisanen-Taktiken.
 
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Das glaube ich auch nicht, aber bei Erdogan will ich nichts ausschließen.
Und die Israels haben auch so ihre dunklen Seiten, wer weiß, was der Mossad schon alles gemacht hat.
 
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Zunächst einmal alles selbst ;)
Das türkische Generäle verschwinden würden, wenn sie die den Palästinenser militärische Hilfe zukommen lassen, würde mich nicht wundern. Aber das ist nicht das gleiche, wie eine Bewaffnung der Kurden. Und ich glaube nicht, dass es überhaupt zu militärischer Hilfe kommen wird. Das einzige direkte Konfrontationspotential wären imho Militäreskorten für Hilfslieferungen "in palästinensische Gewässer" durch die Türkei, was für Israel dann militärisches Eindringen "in israelische Gewässer" wäre. Aber selbst das wäre schon eine extreme Eskalation und es würde immer noch große Hemnisse geben, tatsächlich einen Schuss abzugeben. Maximal würde ich somit Abdrängmanöver ala Kubakrise erwarten, aber zu 90% tippe ich auf rein diplomatische Aktionen.
 
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Eine direkte militärische Konfrontation sehe ich auch nicht, das würde auch nicht im Interesse der Nato liegen.
Aber dass der Mossad einigen Kurden ein paar Tipps geben oder Waffengeschäfte vermitteln kann ich mir schon vorstellen.
Auch dass die Türkei den Palästinensern wirtschaftlichen unter die Arme greifen könnte, denn Israel tut ja alles um sie zu unterdrücken, ist durchaus im Möglichen und wir wissen ja alle, dass derartiges eben auch schon mal eskalieren kann.
Einen offenen Schlagabtausch sehe ich aber nicht, dafür ist den Türken der Beitritt zur EU zu wichtig als dass sie das gefährden würden.
 
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Seht euch Ägypten an: Mubarack war vom Westen bezahlt damit er Ruhe gibt, nun ist er weg und es scheint so als kämen die (radikalen) Islamisten an die Macht. Hat der Westen sich da wirklich einen Gefallen getan? Ich glaube nicht. Das wird auch zum Problem für Israel, denn die Islamisten werden wahrscheinlich nicht ewig still halten. Hier noch ein Artikel vom Spiegel dazu: Nahost: Israel fürchtet die totale Isolation - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
 
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Warum können beide Länder nicht einfach Koexistieren? Das täte doch keinem Weh..
Gibt den Moslems den Teil von Jerusalem wo der Felsendom ist, und ein Paar ecken des Landes wo man schön und gut Agrar betreiben kann und alle wären glücklich.

Ich bin Moslem, und jetzt kommts: auch Türke (oh NEIN!)
Aber ich bin der letzte Mensch der Israel in flammen sehen will, weil Gewalt bekanntlich keine Lösung ist.

Zu einer militärischen Aktion Türkeis/Israels wird es nicht kommen, das wäre zu gefährlich für die außenpolitische Stellung beider Länder. Aber ich glaube das Erdogan die "Balls of Stell" dazu hätte.

Hoffen wir mal das es Friedlich gelöst werden kann/wird. Denn wenn die Türkei wirklich ernst machen würde, würden leider viele unschuldige Menschen sterben. Ein wichtiger Faktor in dieser Region ist die Türkei, die gibt die "festigkeit". Wenn die Türkei aber anfangen sollte dort wirklich alles zu mobilisieren was sie haben würden die arabischen Länder aufjedenfall mitziehen!
Im Islam existiert das Kalifat, dieser Posten ist derzeit aber nicht besetzt! Viele Araber wünschen sich das die Türken der politischer Führer des Islam wird. Wenn es zu einem Krieg zwischen der Türkei und dem Israel kommen sollte, sehe ich wirklich schwarz für Israel. Denn dann würden sich wirklich alle Araber zu den Türken gesellen..
 
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Seht euch Ägypten an: Mubarack war vom Westen bezahlt damit er Ruhe gibt, nun ist er weg und es scheint so als kämen die (radikalen) Islamisten an die Macht. Hat der Westen sich da wirklich einen Gefallen getan? Ich glaube nicht. Das wird auch zum Problem für Israel, denn die Islamisten werden wahrscheinlich nicht ewig still halten. Hier noch ein Artikel vom Spiegel dazu: Nahost: Israel fürchtet die totale Isolation - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Das ägyptische Militär bekommt jedes Jahr Geld von den USA, das werden die sich nicht entgehen lassen, die werden schon dafür sorgen, dass es dazu nicht kommt, denn immerhin regiert das Militär aktuell in Ägypten und sonst niemand und da haben die USA immer noch eine Menge Einfluss.

Ich bin Moslem, und jetzt kommts: auch Türke (oh NEIN!)

Ich wollte schon fragen (:D), wie du zu den Kurden stehst, die ja einen eigenen Staat anstreben und warum sich die Türken vehement weigern einzugestehen, dass sie während des WW1 einen Genozid an den Armenien begannen haben (und es sogar unter Strafe steht, wenn man das in der Türkei behauptet).
 
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Warum können beide Länder nicht einfach Koexistieren? Das täte doch keinem Weh..
Gibt den Moslems den Teil von Jerusalem wo der Felsendom ist, und ein Paar ecken des Landes wo man schön und gut Agrar betreiben kann und alle wären glücklich.

Außer allen Israelis, die in diesen Teilen des Landes/Jerusalem lebten und allen Palästinensern, deren Vorfahren Besitz in den verbleibenden Teilen Israels hatten und natürlich all dejenigen auf beiden Seiten, die in den letzten Jahrzehnten Angehörige oder Freunde durch Kampfhandlungen verloren haben.
Also geschätzt 80% der Leute, die in der Gegend leben...


Bezüglich Ägypten: Da würde ich die Entwicklung derzeit fast noch als das bestmögliche betrachten, was nach Jahrzehnten westlich unterstützter Diktatur denkbar war. Dafür, dass das Land genug extremistisches Potential beinhaltet, um systematische Waffenlieferungen nach Palästina und zahlreiche Attentate gegen Touristen zu ermöglichen, sind die sich herausbildenden, politischen Strömungen erstaunlich offen gegenüber dem Westen. Ein besseres -d.h. schlechteres- Beispiel wäre Libyen, wo der Übergangsrat heute verkündet hat, einen "demokratischen" Staat aufzubauen, dessen Rechtssystem sich auf die Scharia stützt.
Es lebe die NATO
Es lebe der Fortschritt
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Ich wollte schon fragen (:D), wie du zu den Kurden stehst, die ja einen eigenen Staat anstreben und warum sich die Türken vehement weigern einzugestehen, dass sie während des WW1 einen Genozid an den Armenien begannen haben (und es sogar unter Strafe steht, wenn man das in der Türkei behauptet).

Zu den Kurden: Ich habe nichts gegen Kurden, ich habe nur was gegen die PKK! Und die wollen wir nur aufhalten, mehr nicht.
Zu den Armeniern: Kein Genozid! Ich bin Türke, was hast du als Antwort erwartet? :D
 
AW: Der ewige Konflikt - Was haltet ihr von Israels Politik im Bezug auf die Palästinenser?

Anm.:
Es gibt sehr viel über die Türkei zu sagen. Wenn ihr das ausdiskutieren wollt, schlage ich einen extra Thread vor.
 
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Vor kurzem wurde der Israeli Soldat Ghilad Shalit freigelassen, für 1027 Palästinenser, die in Israelischen Gefängnissen saßen.
1027 Palästinenser für einen Israeli - Nahost-Konflikt - derStandard.at
Gefangenenaustausch in Nahost: Schalit ist frei | tagesschau.de

Die Frage ist nun, bezahlt Israel einen zu hohen Preis für einen einzigen Soldaten?
Denn immerhin waren die Gefangenen Palästinenser für Attentate verurteilt worden, es ist also davon auszugehen, dass sie es erneut versuchen könnten.
Die Hamas hat die Freilassung als großen Sieg gefeiert.
Die Palästinenser feiern den Austausch (Politik, International, NZZ Online)

Stellt sich hier ebenso eine Frage. Ist damit jeder Israelischer Soldat nun ein potenzielles Entführungsopfer?
Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Hamas wieder einen Soldaten entführen könnte um weitere Gefangenen freizupressen.
 
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JEDER israelische Soldat/Polizist/... ist schon lange potentielles Entführungs/Attentats/...-Opfer. So ist das nunmal, wenn jemand (nicht zu Unrecht) der Meinung ist, mit einem im Krieg zu liegen.

Die hohe Zahl finde ich aber auch erstaunlich. Wenn man bedenkt, dass Israel vor einigen Jahren Verhandlungen über 100-200 ausgeschlagen hat...
Tippe auf enormen Druck, vermutlich aus den USA.
 
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Nun ja, er war lange weg und in der Regel töten die Hamas Entführungsopfer relativ schnell, in diesem Fall lebte er aber noch und da ist die politische Wirkung im eigenen Land (hey, wir haben ihn geretter) größer.
Sind vielleicht demnächst wieder Wahlen in Israel?
 
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Ich finde mit der heutigen Entscheidung der UNESCO gewinnt dieser Thraed eine ganz neue Bedeutung!

Erst einmal meine Position zu dieser Thematik:

Ich finde es, um es höflich auszudrücken, eine Sauerei was sich der israelische Staat und damit auch die westlichen Verbündeten in Bezug auf die Palästinenser leisten. Ich stimme daher dem Threadsteller voll zu.
Wer den Siedlungsbau der Israelis, die ständigen Angriffe einer völlig überlegenen Armee gegen ein par Aufständige, die isolations Politik und und und, rechtfertigt der hat etwas grundsätzlich falsch verstanden.
Die Palästinenser werden diskriminiert, vertrieben und behandelt wie Dreck und Israel darf sich alles erlauben, dass darf ein demokratischer Staat nicht dulden.

Zu der Abstimmung:

Ich finde es sehr gut das die UNESCO die Aufnahme Palästinas beschlossen hat. Allerdings find ich es eine Frechheit das Deutschland aus Sympatie mit Israel gegen die Aufnahme gestimmt hat. Das ist für mich ein Zeichen großer Schwäche und für mich nicht zu erklären. Genauso den Grund den die USA angegeben haben, man könne nicht für die Aufnahme Palästinas in eine Organisation stimmen in der Israel vertreten ist -->:what:
hat Israel jetzt das Sagen? Was soll das, was erlauben die sich eigentlich?

mfg
 
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Die Unesco hat nur nichts zu sagen, ist also Banane ob die Palästinenser da drin sind oder nicht.
Und es ist nur logisch, dass Deutschland dagegen gestimmt hat. Hätten sie dafür gestimmt, würden man gleich wieder von "Nazis" reden.
 
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Sollte man nicht langsam mal stärke beweisen und über solchen Anschuldigungen stehen?

Jetzt diskriminieren wir die Palästinenser und nicht die "Juden" wo ist denn da der unterschied?
Achja richtig, hier werden Bevölkerungs Gruppen klassifiziert... Das erinnert mich leider schon sehr ans dritte Reich (auch wenn ich das auf keinen fall gleichsetzen will!!!! Aber gewisse parallelen gibt es schon...) nur halt anderstrum...
 
Hat sich ja leider offensichtlich nichts geändert, Deutschland kriecht Israel/ den USA weiterhin bis zu Anschlag in den A****...

Die Aufnahme in der UNESCO mag zwar keine Auswirkung haben, aber immerhin ist es ein Zeichen.
 
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