Coronavirus: Behandlungsmethoden und Maßnahmen

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OK. wenn man es drauf anlegt, kann natürlich auch jemand von einer 5% Kleinpartei mit Hilfe von Faschisten Ministerpräsident werden. Aber damit hatte vorher keiner gerechnet.

Hat mit dem normalen Wahlsystem für die Bürger aber nichts zu tun. Da geht es bei der Erststimme um Wahlkreisgewinner, mit wie viel Prozent dieser gewonnen wird ist dabei nebensächlich.
Es wäre daher möglich, dass eine Partei viele Kreise gewinnt mit nur 10 %, weil alle anderen Kandidaten kleiner sind und eine andere nur halb so viele gewinnt, dafür aber mit 90 % der Erststimmen.
Ergo ist am Ende für die Besetzung des Parlaments die absolute Stimmenzahl nicht ausschlaggebend.
 
Hatte Merkel auch nicht.

Wir wählen allerdings auch den Kanzler bzw. die Kanzlerin nicht direkt, und das Amt hat nicht den selben Machtumfang.

Jeder Wähler in den USA kennt das System in den USA und wenn man sich die Größe des Landes anguckt, würde ich es nicht einmal für grundsätzlich falsch halten, weil sonst die bevölkerungsreichen Küsten die geographische Mitte völlig dominieren würden.

Mit der Größe des Landes hat das nichts zu tun: In Deutschland dominiert die politische Einstellung der bevölkerungsreichen Bundesländer auch die der bevölkerungsärmeren. Diesen krummen Vergleich hat seltsamerweise niemand gezogen. :D
 
Hat mit dem normalen Wahlsystem für die Bürger aber nichts zu tun. Da geht es bei der Erststimme um Wahlkreisgewinner, mit wie viel Prozent dieser gewonnen wird ist dabei nebensächlich.
Es wäre daher möglich, dass eine Partei viele Kreise gewinnt mit nur 10 %, weil alle anderen Kandidaten kleiner sind und eine andere nur halb so viele gewinnt, dafür aber mit 90 % der Erststimmen.
Ergo ist am Ende für die Besetzung des Parlaments die absolute Stimmenzahl nicht ausschlaggebend.
Da hast du das Wahlsystem nicht verstanden. Gewählt wird mit der Zweitstimme.
 
Da hast du das Wahlsystem nicht verstanden. Gewählt wird mit der Zweitstimme.

Und du nicht, wie es funktioniert. Es gibt nämlich weiterhin die Wahlkreisgewinner, dann aber eventuell Ausgleichsmandate für die anderen Parteien. Gibt es aber erst seit 2013 in den Bundestagswahlen:
Bei den Bundestagswahlen von 1949 bis 2009 gab es keine Ausgleichsmandate, daher (und aufgrund der Sperrklausel) entsprach die Sitzverteilung im Bundestag nicht zwangsläufig der prozentualen Zweitstimmenverteilung.[SUP][1][/SUP]
 
Wir wählen allerdings auch den Kanzler bzw. die Kanzlerin nicht direkt, und das Amt hat nicht den selben Machtumfang.



Mit der Größe des Landes hat das nichts zu tun: In Deutschland dominiert die politische Einstellung der bevölkerungsreichen Bundesländer auch die der bevölkerungsärmeren. Diesen krummen Vergleich hat seltsamerweise niemand gezogen. :D

Ich würde die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesstaaten / Bundesländern in den USA doch als deutlich größer sehen. Abgesehen davon haben wir noch einen Bundesrat, der den Ländern das entsprechende Mitspracherecht sichert, so ein Gremium haben die USA nicht.
 
Da hast du das Wahlsystem nicht verstanden. Gewählt wird mit der Zweitstimme.
Ja, aber trotzdem braucht man Überhang und Ausgleichmandate um das halbwegs grade zu biegen.
Was den Bundestag im schlimmsten Fall zu nem richtig großen Parlament macht.
Gibt ja ne aktuelle Debatte dazu, denn so einfach ist das ganze nicht.
 
Ließe sich im einfachsten Fall vereinfachen, indem man einfach die Wahlkreise größer macht. Also z.B. nur noch einen Wahlkreis pro Stadt.
Ist total unsinnig, dass in der einen Straße der eine Kandidat antritt und in der nächsten ein anderer.
 
Ließe sich im einfachsten Fall vereinfachen, indem man einfach die Wahlkreise größer macht. Also z.B. nur noch einen Wahlkreis pro Stadt.
Ist total unsinnig, dass in der einen Straße der eine Kandidat antritt und in der nächsten ein anderer.

Oder sie ganz abschafft, wäre viel einfacher.
 
Ich würde die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesstaaten / Bundesländern in den USA doch als deutlich größer sehen. Abgesehen davon haben wir noch einen Bundesrat, der den Ländern das entsprechende Mitspracherecht sichert, so ein Gremium haben die USA nicht.

Eben. Eine Reform des Wahlrechts tut in den USA dringend Not. Andere Nationen, nicht nur Deutschland, bessern ja auch nach, wenn sich etwas als verzerrend herausstellt.

2x, aber ich kann davon unabhängig auch Texte lesen, siehe das Wikipedia-Zitat.

Nur Zusammenhänge erkennen kannst du offenbar (noch) nicht. Und mit Quellenanlagen hapert's auch noch ein wenig. :)
 
Du gehst noch zur Schule, warst aber schon 2x waehlen?

Du warst bestimmt der Einzige, der in der 4. Klasse schon geraucht hat.
Es wurde für bestimmte Wahlen das Wahlalter auf 16 runtergesetzt, entsprechend durfte ich bei den Kommunalwahlen 2019 und Bürgermeisterwahlen 2018 teilnehmen.
 
Wo bessern wir nach? :D
10€, dass man es trotz ewiger Diskussionen in dieser Legislatur nicht mehr schafft weil eine Partei Angst um ein paar Sitze hat.

Sicherlich dauert es. In den USA wird allerdings nicht einmal angefangen. Selbstverständlich aus so ziemlich demselben Grund.

Um Geld gewettet wird mit mir übrigens nicht. Für den Zehner geb' ich dir lieber einen oder zwei aus, falls sich mal die Gelegenheit dazu ergibt. :D
 
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