[Community-Bundestagswahl] Quartal 3 2011

Wenn heute Bundestagswahl wäre welche Partei würdest du wählen?

  • SPD

    Stimmen: 6 10,5%
  • Union

    Stimmen: 5 8,8%
  • FDP

    Stimmen: 2 3,5%
  • Die Linke

    Stimmen: 3 5,3%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 18 31,6%
  • Die Grünen

    Stimmen: 13 22,8%
  • Sonstige

    Stimmen: 6 10,5%
  • Enthaltung / gehe nicht wählen

    Stimmen: 4 7,0%

  • Umfrageteilnehmer
    57
  • Umfrage geschlossen .
Status
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Jeder fängt ja mal klein an. Persönlich glaube ich aber auch nicht an eine große Zukunft für diese Partei. Ihr fehlt einfach die große politische Richtung.

Ich gönne es jeder Partei, die den Einzug in den Landtag schafft (mal die extremen Parteien ausgeklammert), denn das ist schon was anderes als von Dorf zu Dorf zu tingeln.
So kann man mal daran "riechen" wie Politik ist der Praxis aussieht, sowas kann eine Partei formen und Erfahrungen sammeln ist ja besonders für die wichtig, die eben nicht so den Plan haben.
 
Du hattest auch mal keine Ahnung von PCs, oder?! :P Damit will ich sagen, das man alles lernen kann, wenn man will! :daumen:
Wo ein Wille, da ein Weg. Sollen sie´s doch einfach mal versuchen. Mehr mist bauen als die jetzigen Politiker können sie ja auch nicht. ;)

Ich hatte auch mal keine Ahnung von PCs.
Aber ich habe meinen Lernprozess mit einem gebrauchten 286er für 40 DM angefangen, nicht am DE-CIX. Ich weiß nicht ganz, was das entsprechende Äquivalent für die Piraten wäre, aber die Regierungsbeteiligung in einem deutschen Bundesland oder gar auf bundesebene ist es sicherlich nicht.


Schwierig, ich glaube denen geht es auch nur um die, die keiner anständigen tätigkeit nachgehn und halt nur rumpöbeln..... nur sie können es halt nicht wirklich gut rüber bringen...

:what:
Du hast dir aber schonmal angeguckt, was sie öffentlich für Wahlkampfforderungen stellen, oder? Z.B. eine systematische Benachteiligung von nicht-Deutschen (ob das nun Leute aus dem Ausland, Leute mit anderer Staatsbürgerschaft oder Leute mit den falschen Vorfahren sind, sagen sie ja nicht...) bei der Arbeitsplatzvergabe, was die Zahl arbeitsloser "Ausländer" sicherlich nicht reduzieren würde?
Und du bist dir im klaren, was für Leute in den höchsten Grämien der NPD sitzen oder zu ihren größten Förderern zähl(t)en?
Sorry, aber bei einer Partei, die bekenennde Holocaustleugner zu ihren bedeutensten Mitgliedern zählt, kannst du garantiert nicht davon ausgehen, dass "Ausländer raus" und "Deutschland den Deutschen" sich nur gegen eine kleine Minderheit von Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft, ohne Job und mit viel assozialem Verhalten richtet.

Aber an die Regierung werden sie eh nie kommen, von daher^^

Das hoffentlich nicht. Aber sie kassieren Staatsgelder und sie geben an z.B. Unionspolitiker, dass es sich wahltechnisch eher lohnt, rechts(radikale) Sprüche abzulassen, als sich über tragfähige, politische Konzepte Gedanken zu machen. Wer NPD wählt, wählt nicht einfach nur "nicht etabliert". Und auch nicht ""nur"" "Ausländerfeindlich" und (wort-wörtlich) "Nationalsozialistisch" (nichts anderes ist die nationale Ausrichtung sozialistischer Elemente wie z.B. staatlicher Arbeitsmarktpolitik), der wählt auch ausdrücklich "Populismus statt Politik" und sollte sich dann nicht wundern, wenn auch Politiker anderer Parteien eben genau das liefern.
 
Die Progression müßte deutlich abgeschwächt werden. Aktuell gilt der Spitzensteuersatz schon ab einem Brutto-Jahreseinkommen (2011) von € 52.882 und das ist deutlich zu früh. Dadurch werden mittlere Einkommen unverhältnismäßig belastet. Wer rund €4.400 mtl. verdient, kann wohl kaum als Spitzenverdiener durchgehen. Netto bleiben einem solchen Arbeitnehmer gerade mal € 2.495,15. Das ist sicher ein ansprechendes Einkommen, aber berühmt ist es auch nicht.
 
ich wähle keine partei ? weil ich auch nicht wählen kann .:D

sind für mich alle Verbrecher höchste stufe !!

aber Steuer muß ich jeden monat bezahlen .na dann prost ,

wenn ich politiker währe hätte ich erst einmal biersteuer gesetz rausgebracht . wahrscheinlich würde ich von den deutschen gejagt ( Most wanted )
 
:what:
Du hast dir aber schonmal angeguckt, was sie öffentlich für Wahlkampfforderungen stellen, oder? Z.B. eine systematische Benachteiligung von nicht-Deutschen (ob das nun Leute aus dem Ausland, Leute mit anderer Staatsbürgerschaft oder Leute mit den falschen Vorfahren sind, sagen sie ja nicht...) bei der Arbeitsplatzvergabe, was die Zahl arbeitsloser "Ausländer" sicherlich nicht reduzieren würde?
Und du bist dir im klaren, was für Leute in den höchsten Grämien der NPD sitzen oder zu ihren größten Förderern zähl(t)en?
Sorry, aber bei einer Partei, die bekenennde Holocaustleugner zu ihren bedeutensten Mitgliedern zählt, kannst du garantiert nicht davon ausgehen, dass "Ausländer raus" und "Deutschland den Deutschen" sich nur gegen eine kleine Minderheit von Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft, ohne Job und mit viel assozialem Verhalten richtet.

Ehrlich gesagt, hab ich mir ihr Wahlprogramm usw noch nicht so genau angeschaut, da ich sie nicht wähle:D Aber wenn du das sagst, dann wird das schon stimmen. Die Republikaner sind da meines erachtens aber nicht so radikal wie die npd oder?


Die Progression müßte deutlich abgeschwächt werden. Aktuell gilt der Spitzensteuersatz schon ab einem Brutto-Jahreseinkommen (2011) von € 52.882 und das ist deutlich zu früh. Dadurch werden mittlere Einkommen unverhältnismäßig belastet. Wer rund €4.400 mtl. verdient, kann wohl kaum als Spitzenverdiener durchgehen. Netto bleiben einem solchen Arbeitnehmer gerade mal € 2.495,15. Das ist sicher ein ansprechendes Einkommen, aber berühmt ist es auch nicht.

Dem kann man nur zu stimmen :)

Man sollte lieber die Biersteuer erhöhen, das würde auch gut Geld in die Kassen spülen. Der Pro Kopf Verbrauch liegt 2009 bei 109,6 liter... Würde man jetzt 10 cent pro Liter mehr Steuer verlangen, würde dies 876 Millionen Euro pro Jahr.
Wie man sieht gibt es auch noch andere Mittel und Wege an Geld zu gelangen ;)

mfg

Bärenmarke
 
Er greift zu früh.

Dann weißt du aber schlecht bescheit. Der Spitzensteuersatz greigt ab ca. 53.000€ Jahresverdienst. Nach dem Modell der SPD soll er künftig aber erst ab 100.000€ Jahresverdienst greifen. Also, wo greift er da zu früh? Soll er erst ab ner Million greifen? Ich will dich ja nicht angreifen, aber Ich glaube nicht, dass dich der Spitzensteuersatz tangiert.
 
Die Progression müßte deutlich abgeschwächt werden.
Die Frage die sich mir bei unseren jetzigen Steuersystem stellt ist die, ob man da überhaupt noch etwas retten oder gar "verbessern" kann. Ich befürworte hier ganz klar das Kirchhof-Model(am besten in Verbindung mit der negativen Einkommenssteuer):

Abbau der Ausnahmen, Anhebung des Grundfreibetrags auf 8000 Euro, Senkung der Steuersätze. Später hoffe ich auch das durchzusetzen, was in meinem Buch steht: Das Dreistufenmodell. Die Steuer beträgt ein Viertel des steuerpflichtigen Einkommens. 25 Prozent für alle, das ist die Obergrenze. Aber für die kleinen und mittleren Einkommen braucht es eine soziale Komponente. Deswegen bleiben die ersten 10.000 Euro frei. Für jedes Kind sind weitere 8000 Euro steuerfrei. Und bei den nächsten 5000 Euro besteuern wir nur 60 Prozent des steuerpflichtigen Einkommens. Das entspricht einem Steuersatz von 15 Prozent. Weitere 5000 Euro besteuern wir mit 80 Prozent, was einem Steuersatz von 20 Prozent entspricht. Erst dann greifen die 25 Prozent voll.

Paul Kirchhof im Interview: „25 Prozent Steuern für alle. Das ist die Obergrenze“ - Inland - Politik - FAZ.NET
Vorallem wäre damit auch diese unsägliche Eiger-Nordwand der Steuerprogression bei denen beseitigt, deren Einkommen zwischen 8000 bis 25000€ jährlich liegt. Ebenso wären die Abzugs- und Runterrechnungsmöglichkeiten für die derzeitig Besteuerten in den hohen und höchsten Einkommensgruppen weg. Denn kaum einer von diesen dürfte nach dem derzeitigen Steuergesetzen tatsächlich den Spitzensteuersatz zahlen, geschweige den überhaupt die von Kirchhof als Beispiel veranschlagten 25% in seinem Model*, ausser er hat einen wirklich schlechten Steuerberater.

Steuerentlastung: Kirchhofs Plan findet Anhänger - WirtschaftsWoche
Vorbild Slowakei: "Steuern dürfen keine Strafe für Erfolgreiche sein" - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE
Leitartikel: Wir werden übersteuert - Nachrichten Print - WELT KOMPAKT - Debatte - WELT ONLINE
Paul Kirchhoff: Neuer Anlauf für das vereinfachte Steuerrecht - WirtschaftsWoche
Steuerkonzept: Wer von Kirchhofs Plänen profitiert - und wer nicht - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
Gastbeitrag Friedrich Merz: Einfaches Steuersystem schafft Vertrauen - WirtschaftsWoche
Konzept zur Steuerreform - So radikal stutzt Kirchhof das Steuerrecht - Wirtschaft - sueddeutsche.de
Bürger-Entlastung: Ökonomen preisen Kirchhofs radikales Steuermodell - WirtschaftsWoche
Die Mär vom ungerechten Kirchhof « Best Börsen Blog
JUNGE FREIHEIT - Wochenzeitung aus Berlin: Paul Kirchhof: Steuererklärung in zehn Minuten
http://docs.dpaq.de/16-kirchhof_bstgb_sonderdruck.pdf

*=Wer sich auch nur mal ansatzweise mit dem Buch beschäftigt hat weiß, dass sowohl die von ihm veranschlagten Geldbeträge als auch die Steuersätze nur als Beispiel dienen. Sie können also sowohl höher als auch niedriger ausfallen, sollte man es wirklich einmal umsetzen wollen. Auch wenn man bei der Umsetzung gleich eine Förderalismusreform und Reform des Beamtenrechts(vorallem den Punkt Pensionen) ansetzen sollte. Die Wahrscheinlichkeit das es dazu also kommt, ist folglich leider sehr gering - ausser wir haben einen Staatsbankrott und anschliessenden Neuanfang...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wirst du in der linken Neidrepublik leider nie durchsetzen können. Und eine Neuregelung/Abschaffung der Beamtenpension wird wohl auch erst kommen, wenn das Gros der Leistungsträger im Altenheim verottet und die Sozialsysteme zusammenbrechen. Gerade hier hätte die Politik eine breite Bevölkerungsmehrheit auf ihrer Seite. Das Land NRW wirft schon heute alleine 10 Prozent seines Haushaltes nur für Pensionsansprüche aus dem Fenster. Genausogut ließen sich die meisten Krankenkassen abschaffen oder kleinere Bundesländer zusammenlegen.
 
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Und die werden weiter steigen, in 20 Jahren gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente, das wird dann noch mal 50 Milliarden Euro pro Jahr mehr ausmachen, es gibt dann aber immer weniger Arbeitnehmer, die dann noch Beiträge zahlen.
Daher, weg mit dem Rentensystem, das auf Arbeitskraft basiert und hin zu dem Rentensystem, das auf Steuern basiert, denn Steuern muss jeder zahlen.
 
Ob das langfristig besser ist? Jedes Jahr fließen schon 80 Miliarden als Zuschauss in die Rentenkasse. Einen höheren Haushaltsposten gibt es nicht. Sollen das 200 Miliarden sein, wenn die geburtenstarken Jahrgäge in Rente sind? Wer soll das noch aufbringen?
Wer keine Kinder hat, sollte nur noch eine Mindestrente auf Hartz4-Niveau erhalten. Denn der lässt sich die Rente von anderer Leute Kinder finanzieren. Statt Kindrgeld könnte man Steuerfreibeträge einführen und die Steuervorteile der Eheschließung nur noch mit Kindern gewähren. Vielleicht bekommen dann wieder die richtigen Leute mehr Kinder.
 
Ehrlich gesagt, hab ich mir ihr Wahlprogramm usw noch nicht so genau angeschaut, da ich sie nicht wähle:D Aber wenn du das sagst, dann wird das schon stimmen. Die Republikaner sind da meines erachtens aber nicht so radikal wie die npd oder?

Um ehrlich zu seinen:
Bei denen habe widerum ich noch nie selbst nachgeguckt, was sie so anpreisen. Aber die Wahlplakate sind zumindest nicht ganz so extrem und die Parteimitglieder auch nicht (oder schlauer und lassen sich seltener dabei erwischen).


Bezüglich Steuersystemen:
Es ist faszinierend, wie komplex manch "Vereinfachungsvorschlag" ausfallen kann - und wie sich jeder einzlene ausschließlich auf die Lohnsteuer beschränkt, obwohl zwischen Arbeit und dafür letztlich erhaltenem Objekt der Begierde fast ein Dutzend Abgaben steht, die man gegeneinander ausspielen könnte, wenn man unbedingt einen komplexen Verlauf haben will.
(Mein persönlich Favorit: Weg mit Einkommensteuern, her mit Konsumsteuern. Denn wir wollen nicht, dass die Leute möglichst wenig verdienen und möglichst viel verbrauchen, sondern das genaue Gegenteil. Aber damit sowas funktioniert, müsste man als Politiker ja mal mehr mit der EU machen, als nur sich gegenüber der Lieblingslobby zu profilieren, in dem man EU-Richtlinien auszuhebeln versucht...)


Bezüglich Rente:
Ich sage jetzt mal nicht, was ich davon halte, Leute, die sich nicht an der Überbevölkerung beteiligt haben, in Armut zu schicken...
Aber ich weise daraufhin, dass es ziemlich egal ist, in welcher Form das Geld für die Renten eingetrieben wird. Die Renten können nicht aus Rücklagen bezahlt werden, denn die Rücklagen der letzten Generationen betragen -2.079.628.600.000,00 €. Sie können auch nicht von Leuten finanziert werden, die keinen Job haben oder Einkommen aus der Arbeit anderer. Sie müssen so oder so vom produktiven Teil der Bevölkerung finanziert werden. Und ob man die Abgabe nur "Beitrag" oder "Steuer" nennt, ist dabei ziemlich wurscht.
 
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Dann weißt du aber schlecht bescheit. Der Spitzensteuersatz greigt ab ca. 53.000€ Jahresverdienst. Nach dem Modell der SPD soll er künftig aber erst ab 100.000€ Jahresverdienst greifen. Also, wo greift er da zu früh? Soll er erst ab ner Million greifen? Ich will dich ja nicht angreifen, aber Ich glaube nicht, dass dich der Spitzensteuersatz tangiert.

Ja! Das ist aber Augenwischerei, was die SPD da vorschlägt. Es stimmt, daß der Spitzensteuersatz von 42% ab 52.882 Euro Jahresverdienst gilt. Was ich völlig außer Acht gelassen habe, ist der Zuschlag von weiteren 3% die ab 250.731 Euro Jahresverdienst zu zahlen sind. Dann sind's nämlich mit einem Mal 45%. Das wird für die meisten Menschen aber erstmal keine Rolle spielen, weshalb ich davon auch nichts geschrieben habe.

Der Plan der SPD sieht vor, diesen Steuersatz mit 3% Zuschlag, also die absolute Spitze von 45%, auf 47,5% anzuheben und bereits ab 125.000 Euro Jahreseinkommen gelten zu lassen. Wie sich in diesem Plan die Progression bis 125.000 Euro abschwächen soll, ist mir völlig schleierhaft, solange sie nicht plötzlich ab vielleicht 100.000 Euro förmlich explodieren soll.

Außerdem spricht dagegen ja schon, daß die SPD so Mehreinnahmen generieren will. Da es aber viel weniger Personen mit Einkommen über 100.000 Euro gibt als Personen mit Einkommen zwischen vielleicht 50.000 und 80.000, dürfte das rein rechnerisch schon nicht funktionieren.

Die Frage die sich mir bei unseren jetzigen Steuersystem stellt ist die, ob man da überhaupt noch etwas retten oder gar "verbessern" kann. Ich befürworte hier ganz klar das Kirchhof-Model:

Vorallem wäre damit auch diese unsägliche Eiger-Nordwand der Steuerprogression bei denen beseitigt, deren Einkommen zwischen 8000 bis 25000€ jährlich liegt. Ebenso wären die Abzugs- und Runterrechnungsmöglichkeiten für die derzeitig Besteuerten in den hohen und höchsten Einkommensgruppen weg. Denn kaum einer von diesen dürfte nach dem derzeitigen Steuergesetzen tatsächlich den Spitzensteuersatz zahlen, geschweige den überhaupt die von Kirchhof als Beispiel veranschlagten 25% in seinem Model*, ausser er hat einen wirklich schlechten Steuerberater.

Diese "Eiger-Nordwand" gibt es nur bis rund 13.500 Euro. Danach geht's gleichmäßig etwas flacher weiter.

Und es gibt übrigens durchaus einige Menschen, die den Spitzensteuersatz zahlen. Mein Patenonkel zahlte, als er noch berufstätig war, rund 300.000 bis 400.000 Euro Einkommensteuer im Jahr. Ein älterer Kollege von mir zahlt im Jahr in der Regel rund eine halbe Million Einkommensteuer. Und die wissen beide sehr genau, wie man Steuern spart. Aber irgendwann ist halt einfach Schluß mit Abschreibungen etc., wenn man nicht anfangen will, sein Geld total sinnlos in irgendeinem Schrott zu versenken und nie wiederzusehen. Das ist ja auch nicht Sinn der Sache, denn dann hat man ja noch weniger. Und das, was die zahlen, ist ganz, ganz deutlich viel mehr als 25% ihres Einkommens. Da kann auch der beste Steuerberater nichts mehr retten. (Und gute Steuerberater sind übrigens wirklich richtig selten. Das sehe ich in meinem Job immer wieder.)
 
Ob das langfristig besser ist? Jedes Jahr fließen schon 80 Miliarden als Zuschauss in die Rentenkasse. Einen höheren Haushaltsposten gibt es nicht. Sollen das 200 Miliarden sein, wenn die geburtenstarken Jahrgäge in Rente sind? Wer soll das noch aufbringen?

Du wirst es aufbringen, denn du bist Deutschland. :D:D

Das Sozialsystem wird in 20-30 Jahren zusammenbrechen. Heute ist die letzte Möglichkeit den Kollaps noch abzuwenden, aber kein Politik schlägt was vor, denn alle haben sie nur Angst um ihre Posten und Macht. Also wird der Karren vor die Wand gefahren.
Aber in 20 Jahren bin ich nicht mehr in diesem Land, ich bin dann dort, wo das Kapital ist.

(Mein persönlich Favorit: Weg mit Einkommensteuern, her mit Konsumsteuern. Denn wir wollen nicht, dass die Leute möglichst wenig verdienen und möglichst viel verbrauchen, sondern das genaue Gegenteil. Aber damit sowas funktioniert, müsste man als Politiker ja mal mehr mit der EU machen, als nur sich gegenüber der Lieblingslobby zu profilieren, in dem man EU-Richtlinien auszuhebeln versucht...)

Jop, sehe ich auch so, weg mit den ganzen Abgaben auf die Arbeit, das belastet nur. Das Rentensystem muss von jedem getragen werden, egal wer das ist und das geht nur über Steuern, die jeder zahlen muss. Der, der mehr konsumiert und eben Dinge konsumiert, die nicht sinnvoll sind, muss mehr zahlen.
Das tägliche Brot wird günstig besteuert, die Flasche Schnaps teurer.
 
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