[Community-Bundestagswahl] Quartal 2 2011

Wenn heute Bundestagswahl wäre welche Partei würdest du wählen?

  • SPD

    Stimmen: 7 9,6%
  • Union

    Stimmen: 3 4,1%
  • FDP

    Stimmen: 5 6,8%
  • Die Linke

    Stimmen: 5 6,8%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 13 17,8%
  • Die Grünen

    Stimmen: 12 16,4%
  • Sonstige

    Stimmen: 24 32,9%
  • Enthaltung/gehe nicht wählen

    Stimmen: 4 5,5%

  • Umfrageteilnehmer
    73
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
glaube ich nicht.
Glauben ist was fürs Gotteshaus.

zeig mir die zahlen von allen gemeldeten beziehern der argen.
Lies die von mir gebrachten Artikel.

wie kann es ein, dass man dann so viele algII bezieher kennen lernt in jedem ort in dem ich lebe,
Definiere "viele alg2 bezieher" und in wievielen Orten du lebst oder schon gelebt hast.
Hinzu kommt, dass es Gegenden mit hoher Arbeitslosigkeit gibt und Gegenden mit äusserst niedriger.

wenn es gerade mal 4-5 millionen sein sollen ?
Kannst du dir überhaupt eine Vorstellung davon machen, wieviel 4 bis 5 Millionen Menschen schon sind?


€: Was die Diskussion um mehr oder weniger Steuern angeht:
Zuallererst sollte man dafür sorgen, dass die Verschwendung von Geldern, wie sie jährlich durch die Bundes- und Landesrechnungshöfe sowie den Bund der Steuerzahler kritisiert werden, aufhört. Imho liegt dieser Posten jährlich auf Bundesebene bei rund 30 bis 35 Milliarden Euro. Auf Länderebene müsste man nochmal nachlesen.
Hinzu kommt unser "tolles" Steuerrecht, welches das genaue Gegenteil von einfach, klar und eindeutig ist und damit auch jede Menge Hintertürchen offen lässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Definiere "viele alg2 bezieher" und in wievielen Orten du lebst oder schon gelebt hast.
Hinzu kommt, dass es Gegenden mit hoher Arbeitslosigkeit gibt und Gegenden mit äusserst niedriger.

berlin reinickendorf, berlin wedding, berlin friedrichshain. thüringen badberka, thüringen weimar, celle winsen, celle wietzenbruch, bayern kaufbeuren. an jeden dieser orte gab es grob geschätzt von 10 leuten die ich kennen gelernt habe 4, die entweder algI empfänger, algII empfänger waren, 1€jobber, aufstocker oder welche die in maßnahmen drin waren.

dazu kommen bekannte die quer in deutschland verteilt leben und ebenfalls öfter in einer der kategorien drin waren.

Kannst du dir überhaupt eine Vorstellung davon machen, wieviel 4 bis 5 Millionen Menschen schon sind?

jop mal ganz grob gemessen an unserer bevölkerung von menschen zwischen 18 bis 65 jahren in deutschland sind das ca. 2,5%

niemals glaube ich, dass die anzahl so gering ist.
 
das macht sich doch nur bei denen nicht bemerkbar, die "sehr gut" verdienen. wenn jemand zb. 800€ brutto hat, dann sind die paar abzüge ein witz. wie soll dieser dann noch leben können ?

Unterhalb von 800€ wirds knapp, das stimmt. Aber der Durchschnittsverdienst liegt iirc bei 2200€ (brutto) und da sind schon einige Abzüge dabei. Im Gegensatz zu Steuern werden die Sozialabgaben, gerade für Krankenkasse und Rente, ja relativ weit unten auf einen absoluten Wert gedeckelt bzw. ab einer gewissen Einkommensgrenze kann man komplett befreit werden. Trotz allem gebe ich dir recht, das eine Erhöhung der Mehrwertssteuer für Geringverdiener ein Problem wäre - deswegen bin ich ja auch für Luxussteuern, die gezielt die oberen Schichten treffen und so die soziale Ausgleichsfunktion, die bisher die lohnabhängigen Abgaben übernehmen, beibehalten. Eine Energiesteuer würde auch überproportional obere Schichten treffen, denn die meisten Luxuselemente der modernen Energiegesellschaft verbrauchen zusätzlichen Strom.
Unterm Strich profitieren Geringverdiener aber auch vom geänderten Werteverhältniss: Arbeitskraft wird, im Vergleich zu vielem anderen, deutlich billiger. D.h. wo der Mittelstand sich heute erst das Wochenendhaus und den Drittwagen zulegt, fließt das Geld in Zukunft vielleicht eher in eine Haushälterin als Luxuselement. Ehe ein Unternehmen teure Maschienen anschafft oder Mitarbeiter teuer von a nach b bringt, stellt es lieber 1-2 mehr ein. Das hebt allgemein das Lohnniveau am unteren Ende.
Sollte trotz allem ein sinken des Lebensstandard in unteren Schichten drohen, gäbe es weitere Umschichtungsmaßnahmen. Ich wäre z.B. dafür, denn ÖPNV komplett über Abgaben zu finanzieren. Davon würde der kleine Mann auf der Straße direkt profitieren, seine täglichen Pendelkosten würden auf Null sinken (wenn sie ein bißchen mitdenken, könnte es sich für viele Lohnen, das Auto ganz abzuschaffen) - aber wer bislang mit einem A8 zur Arbeit fahren musste, um klarzustellen, dass er sich mehr als einen 5er BMW leisten kann, der hat gar nichts davon :)

oder was ist mit den sozialhilfeempfängern jeglicher art ? die haben auch nichts davon, denn die haben so oder so keine abzüge. dort müsste man alle sätze stark anheben.

Das stimmt - ist aber ein Nullsummenspiel für den Staat: Man gibt den Leuten so viel mehr Geld, wie sie direkt wieder abführen müssen. Lebensstandard und die Bilanz aus Staatseinnahmen und -ausgaben bleiben gleich, nur die umlaufenden Beträge steigen leicht.



Die Wahl gefällt mir. Die Pirtatenpartei wird hier vielleicht oft gewählt. Bei richtigen Walen haben die aber (noch) wenig Gewicht.
Unsere Bundesregierung wird hier und so wie es aussieht auch in der Realität abgewählt!
Es gibt meiner Meinung nach nur drei Möglichkeiten wie wir nach der nächsten Bundestagswahl regiert werden.
1. Grün-Rot ( mit Joschka Fischer wäre das nicht so abwegig)

Der ist politisch in Rente und seine zwischenzeitlichen Aktivitäten für russische Ölkonzerne (bei Genosse Schröder) würden auch nicht zu den aktuellen Grünen passen - der gehörte schon immer eher zu den außenpolitischen und systemkritischen Flügeln der Partei, nicht zu den Ökos.

2.Rot-Grün (Mal sehen wen die SPD aufstellt...)

Sehr gute Frage. Imho niemanden gutes. Aber auf der anderen Seite: Merkel ist Geschichte, wird das aber nicht einsehen. Rösler hat fast so wenig Charakter, wie er Chancen hat. Also muss sich ein SPD-Kandidat nur gegen Özdemir/Roth/Künast durchsetzen - und das ist nicht schwer (a hat wegen dem Namen noch keine Chance, b wegen der Persönlichkeit, c scheint unzureichende Unterstützung in der Partei zu haben)


Exkl. der noch kommenden Zahlungsverpflichtungen, z.B. in Form von Beamtenpensionen, welche die derzeitige Verschuldung der öffentlichen Haushalte um ein Vielfaches übersteigt.

Ich bin mal auf der sicheren Seite geblieben ;)
Diese Verpflichtungen sind ja auch nichts neues, derartigen kommt die Bundesregierung seit Jahrzehnten bei. In Zukunft ist ein gewisser Anstieg zu erwarten, aber wie viel das unterm Strich an neuen Krediten bedeutet, vermag ich nicht zu beurteilen.

Wie kommst du auf 7 Millionen?
Selbst in einem Interview letztens im Deutschlandradio Kultur war "nur" von vier bis fünf Millionen die Rede.

7 Millionen war meine letzte Zahl zu Personen, die ALGII oder Zuschüsse zum Lohn beziehen oder sich in Maßnahmen befinden.
3+2 Millionen halte ich für eine sehr konservative Schätzung. Zumindest hier in S-H ist es so, dass HartzIVer gleich mal in einen 1-2 monatigen Kurs gesteckt werden müssen (oder alternativ 6 Monate @1€), wenn sie ihren Antrag stellen. Weiß noch nicht (plane auch nicht, es herauszufinden), ob das bei Folgeanträgen auch so ist, aber sinnvoll wäre es. Das würde bedeuten, dass ca. 1/4 der Arbeitslosen allein durch diese Maßnahmen aus der Statistik fliegen und aus 3,3 Millionen gemeldeten 4,4 Millionen Jobsuchende werden würden. Dazu kommen die, die aus freiwilligen Stücken einen 1-2€-Job machen und diejenigen, die HartzIV bezuschussend beziehen. Und die ALG1 Empfänger. Und diejenigen, die Mietzuschüsse,... beziehen.
Vielleicht sind es nur 6 - aber es sind verdammt viele.


ist schon klar, denn wer geld hat, brauch auch nichts befürchten. wenn die luxussteuer zb. dann mal doch etwas zu viel kavier und sekt streichen sollte, gehts halt ab ins ausland.

Das ist das Grundproblem aller großen Änderungen. Man müsste sie eigentlich auf EU-Ebene durchsetzen - aber es gibt da so ein nicht-ganz-kleines Land in Mitteleuropa, dass in der Vergangenheit sehr effektiv eine zunehmende Kompetenzverlagerung verhindert hat. (zugegeben: Frankreich, Italien und England waren auch nicht immer viel besser)
Allgemein wäre ich bei allen großen Änderungen dafür, dass sie gleitend über ggf. viele Jahre eingeführt werden müssen - auch wenn sich das z.B. bei Atomausstiegen nicht bewährt hat :-/

werden zb. produkte aus der unterhaltungselektronik teurer, werden auch diese entweder aus dem ausland bestellt

Dagegen hilft Zoll

oder die masse an raubkopierern wächst um ein vielfaches im bezug auf software, filme, mp3's.

Das wäre eigentlich gar kein Problem. Die großen Publisher liegen eh nicht in Deutschland, d.h. das Geld, dass bislang dafür ausgegeben wurde, war ein Verlust für die deutsche Volkswirtschaft. Wenn es in Zukunft eingesparrt und stattdessen z.B. in deutsche Wasserkühlungskomponeten gesteckt wird, bessert sich als die Wirtschaftslage :ugly:
 
Das stimmt - ist aber ein Nullsummenspiel für den Staat: Man gibt den Leuten so viel mehr Geld, wie sie direkt wieder abführen müssen. Lebensstandard und die Bilanz aus Staatseinnahmen und -ausgaben bleiben gleich, nur die umlaufenden Beträge steigen leicht.
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Das ist das Grundproblem aller großen Änderungen. Man müsste sie eigentlich auf EU-Ebene durchsetzen - aber es gibt da so ein nicht-ganz-kleines Land in Mitteleuropa, dass in der Vergangenheit sehr effektiv eine zunehmende Kompetenzverlagerung verhindert hat. (zugegeben: Frankreich, Italien und England waren auch nicht immer viel besser)
Allgemein wäre ich bei allen großen Änderungen dafür, dass sie gleitend über ggf. viele Jahre eingeführt werden müssen - auch wenn sich das z.B. bei Atomausstiegen nicht bewährt hat :-/
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Dagegen hilft Zoll

genau das hätte ich als nächstes erwähnt. niemals wird es EU weit durchgesetzt, denn man muss bedenken, dass die leute, welche so etwas bestimmen selbst zu den topverdienern zählen und sich nur ungern ins eigene fleisch schneiden.

und innerhalb der EU gibt es keine zollkontrollen mehr. du kannst dir sogar bedenkenlos waffen und verschreibungspflichtige medikamente aus anderen EU ländern bestellen.
 
Es gibt keine regulären Kontrollen mehr, aber es gibt weiterhin Vorschriften (z.B. Mengenbeschränkungen) und Stichproben. Man könnte Kontrollen wieder einführen. (aber der richtige Weg ist es sicherlich nicht. Z.B. Tanktourismus ist jetzt schon extrem ausgeprägt in einigen Regionen und ließe sich praktisch quasi nicht einschränken)
 
Alle anderen würden meine Steuererhöhungen locker schultern können, denn sie bekommen ja dann mehr Lohn, da sie von ihrem Bruttolohn deutlich weniger Abgaben haben (rechne dir mal aus, was du von deinem Bruttolohn noch überhast, wenn du keine Sozialabgaben mehr zahlen musst, das ist ein großer Unterschied zu jetzt).

:) Als Selbständiger zahle ich (momentan) gar keine Sozialabgaben.
 
€: Was die Diskussion um mehr oder weniger Steuern angeht:
Zuallererst sollte man dafür sorgen, dass die Verschwendung von Geldern, wie sie jährlich durch die Bundes- und Landesrechnungshöfe sowie den Bund der Steuerzahler kritisiert werden, aufhört. Imho liegt dieser Posten jährlich auf Bundesebene bei rund 30 bis 35 Milliarden Euro. Auf Länderebene müsste man nochmal nachlesen.
Hinzu kommt unser "tolles" Steuerrecht, welches das genaue Gegenteil von einfach, klar und eindeutig ist und damit auch jede Menge Hintertürchen offen lässt.

Deswegen hab ich ja auch gesagt, dass alle Subventionen entsorgt werden, bekommt niemand etwas, kann auch keiner meckern, dass der andere mehr bekommt als er selbst.
Und damit sind eben auch diese Löcher gemeint, die Unternehmen, Wohlhabende, Straßenkünstler, Grünen Wähler (:D) und sonst wer nutzt.
Leute wie Michael Schumacher werden dann auch weiterhin in Deutschland ihre Steuern zahlen, egal wo sie leben.

:) Als Selbständiger zahle ich (momentan) gar keine Sozialabgaben.

Ich bin leitender Angestellter und zahle überall den Höchstsatz. :ugly:
Aber ein paar Kollegen zahlen auch den Höchstsatz, bekommen aber nicht so viel Geld wie ich, weil es halt eine Grenze gibt, die, egal wie viel man dann verdient, nicht überschritten wird. Ich persönlich finde das eigentlich ungerecht, das es ja die Großverdiener bevorzugt.
Schaffe ich aber den ganzen Unsinn ab, werden alle gleich behandelt. Man zahlt nur noch die Lohnsteuer (die dann natürlich neu festgelegt wird).
In Sachen Steuren und Steuerbefreiungen würde ich halt eine Menge ändern. Natürlich hab ich kein Konzept entwickelt, wie das genau ablaufen wird (und durchsetzbar ist das eh nicht, wegen der Rentner, da geht halt keine Partei ran), aber letztendlich kann man das Sozialsystem auf Dauer nicht mehr finanzieren. Der demographische Wandel wird dafür sorgen, dass das jetzige System zusammenbrechen wird und dann gibts kein neues System, weil sich ja nie einer was getraut hat.
 
Leute wie Michael Schumacher werden dann auch weiterhin in Deutschland ihre Steuern zahlen, egal wo sie leben.

Wie das? Dazu kannst Du doch keinen zwingen, wenn er hier nicht wohnt. Und zur Not nimmt er halt eine andere Staatsbürgerschaft an.

Ich bin leitender Angestellter und zahle überall den Höchstsatz. :ugly:
Aber ein paar Kollegen zahlen auch den Höchstsatz, bekommen aber nicht so viel Geld wie ich, weil es halt eine Grenze gibt, die, egal wie viel man dann verdient, nicht überschritten wird. Ich persönlich finde das eigentlich ungerecht, das es ja die Großverdiener bevorzugt.

Wieso bevorzugt das Großverdiener? Es ist zwar richtig, daß es eine Bemessungsgrenze für die Abgaben gibt, aber wer darüber liegt, bekommt am Ende ja auch nicht mehr raus. Rente wie Arbeitslosengeld sind ja genauso bei einem Maximalbetrag gedeckelt. Wer darüber liegt, sollte halt ganz dringend in die private Altersvorsorge investieren, wenn er nach Rentenbeginn seinen Lebensstandard halten will.

Natürlich hab ich kein Konzept entwickelt, wie das genau ablaufen wird (und durchsetzbar ist das eh nicht, wegen der Rentner, da geht halt keine Partei ran), aber letztendlich kann man das Sozialsystem auf Dauer nicht mehr finanzieren. Der demographische Wandel wird dafür sorgen, dass das jetzige System zusammenbrechen wird und dann gibts kein neues System, weil sich ja nie einer was getraut hat.

Anfänge sind da ja geschaffen. Oder was meinst Du, welchen Zweck das Alterseinkünftegesetz hat?
 
Wie das? Dazu kannst Du doch keinen zwingen, wenn er hier nicht wohnt. Und zur Not nimmt er halt eine andere Staatsbürgerschaft an.

jop, dann kann er eine andere Staatsbürgerschaft annehmen, das steht ihm frei, solange er aber deutscher ist, zahlt er in Deutschland Steuern, das gilt für alle, die ihrer Tätigkeit auch von Deutschland aus nachgehen können und bei Schumacher trifft das ja zu.

Wieso bevorzugt das Großverdiener? Es ist zwar richtig, daß es eine Bemessungsgrenze für die Abgaben gibt, aber wer darüber liegt, bekommt am Ende ja auch nicht mehr raus. Rente wie Arbeitslosengeld sind ja genauso bei einem Maximalbetrag gedeckelt. Wer darüber liegt, sollte halt ganz dringend in die private Altersvorsorge investieren, wenn er nach Rentenbeginn seinen Lebensstandard halten will.

Er hat aber mehr Geld über um z.B. mehr privat zu investieren und dadurch bekommt er anschließend als Rentner mehr Geld.

Anfänge sind da ja geschaffen. Oder was meinst Du, welchen Zweck das Alterseinkünftegesetz hat?

Jop, das Gesetz kenne ich, man muss 50% Steuern auf die Rente zahlen, also auf das, was eh schon versteuert wurde.
 
Natürlich hab ich kein Konzept entwickelt, wie das genau ablaufen wird (und durchsetzbar ist das eh nicht, wegen der Rentner, da geht halt keine Partei ran), aber letztendlich kann man das Sozialsystem auf Dauer nicht mehr finanzieren.
Das Sozialsystem liese sich durchaus finanzieren, würde man auch mal etwas gegen diese überbordernde Wohlfahrtsbürokratie und -industrie machen. Im Monatsheft eigentümlich frei gibt es darüber einen interessanten Artikel, wieviel Geld in diesem System versickert, ohne das es an den Empfänger kommt: Umverteilung: Das soziale Mammut - Henning Lindhoff - eigentümlich frei


€: Kommando zurück: Ich sehe gerade, dass er da die ganzen anderen Budgets wie GVK, etc. mit reingemischt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Sozialsystem liese sich durchaus finanzieren, würde man auch mal etwas gegen diese überbordernde Wohlfahrtsbürokratie und -industrie machen. Im Monatsheft eigentümlich frei gibt es darüber einen interessanten Artikel, wieviel Geld in diesem System versickert, ohne das es an den Empfänger kommt: Umverteilung: Das soziale Mammut - Henning Lindhoff - eigentümlich frei


€: Kommando zurück: Ich sehe gerade, dass er da die ganzen anderen Budgets wie GVK, etc. mit reingemischt hat.

Selbst wenn keine Verwechslung vorliegen würde:
Volkswirtschaftlich müsste man sich erstmal angucken, wo das Geld stattdessen landet, das nicht bei den Bedürftigen ankommt, ehe man von Kürzungspotential spricht. Denn es fließen zwar z.B. risiege Summen in irgendwelche sinnlosen Maßnahmen lächerlicher Unternehmen, die sich auf HartzIV-Zwangskurse spezialisiert haben, aber das sind umgekehrt natürlich auch ausschließlich auf Personal basierende Aktionen. Verhindert man, dass die sich ne goldene Nase verdienen, spart man zwar Kosten ein - hat aber auch eine Ladung neuer Arbeitslose direkt zu finanzieren und man hat eine Angebotslücke bei den Zwangsmaßnahmen. Deren komplette Abschaffung wiederum ist politisch schwer durchzusetzen, denn zu viele Wähler haben ein größeres Problem damit, dass jemand von "ihrem Geld" "faul zu Hause sitzen kann" (d.h. nach Jobs recherchiert, Bewerbungen schreibt, irgendwie versucht, mit HartzIV über die Runden zu kommen, wenn er schon länger drauf angewiesen ist), als damit, dass jemand von wesentlich-mehr-von-ihrem-Geld nen Scheiß Tag hat, der niemandem was nützt.
 
Enthaltung

Warum? Sagt mir eine Partei, die ihre Wahlversprechen hält. Egal wen man wählt, für den gemeinen Arbeiter mit normalem Lohn (ca 1400€ Netto) wird es immer schlimmer. Nein danke, da kann ich mir lieber am Wahlsonntag mit Schwarzarbeit was dazuverdienen um meiner Familie was gutes zu tun.
Denkt was ihr wollt, das ist meine Meinung.
 
Für all diejenigen, die das Wahlergebniss interpretieren wollen, ein Hinweis:
Während der Laufzeit dieser Wahl wurden von einer permanent dem Forum verwiesene Person, die unter anderem durch rechten Aktivismus aufgefallen ist, 27 (!) Zweitaccounts entdeckt (Dunkelziffer nicht ausgeschlossen) und in mehreren Fällen kam es zeitnah zur Erstellung eines derartigen Accounts zur Abgabe einer weiteren "sonstiges" Stimme. Es ist moderativ nicht nachvollziehbar, ob beziehungsweise in welchem Umfange diese Wahl gezielt manipuliert wurde, in einer anderen Umfrage hat die betreffende Person jedoch ihre (erneute) Abstimmung öffentlich gemacht.
Es kann definitiv nicht ausgeschlossen werden, dass die extrem hohe Zahl von Stimmen für "sonstiges" auf das Konto dieser einzelnen Persönlichkeit geht. Das durchschnittliche Verhältniss aus Stimmen für die namentlich genannten Parteien (seit Q3/09) würde bei den 48 Stimmabgaben für die namentlich genannten Parteien, die es diesen Monat gab, 2,7 Stimmen für "sonstige" erwarten lassen.
 
Den bürgerlichen Namen wissen wir auch nicht (aber Wohnort, E-Mail, Rechner, HW-Bot-Einträge,... :devil: ), die Nicknames solltest du schnell herausfinden, wenn du dir hier im WPW nach Posts gucken, die zwar von unterschiedlichen Accounts stammen, aber identisch argumentieren und deren Ersteller gesperrt wurden.
 
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Für weitere Antworten geschlossen.
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