quantenslipstream
Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
PS: Ich dachte du konntest du aus meinen Ausführungen erlesen.![]()
Hab ich nur kurz überflogen und halb verstanden.

PS: Ich dachte du konntest du aus meinen Ausführungen erlesen.![]()


Ja klar Bürokratie spielt da auch ne Rolle, das streite ich auch nicht ab (Logistik ist da eher passender),

Was heißt extrem wartungsaufwändig, der Leopard und sämtliche Technik der Bundeswehr sind für den Einsatz im gemäßigten europäischen Klima gedacht, das man jetzt in Afghanistan mit einem höheren Bedarf an Wartung rechnen muß, war/ist doch logisch.![]()
Vom Mungo kann ich nichts berichten,
Mir fallen spontan nur zwei Kriege seit dem Ende des zweiten Weltkrieges ein, in denen schweres Gerät die Entscheidung brachte und die sich nicht unter Wüstenbedingungen abgespielt haben (Falkland und Jugoslawien).
Beispiel Tiger: Nachdem Helikopter in Korea und Vietnam sich als extrem wertvolle Unterstützung erwiesen haben und im Laufe der 80er allgemein der Trend zu universell einsetzbaren Lufteinheiten geht, war es schon nicht verständlich, wieso Deutschland auf eine eigene, extrem beschränkte Version bestand. Das die Bestellung nach dem Ende der Sowjetunion nicht überarbeitet wurde, ist schlichtweg peinlich. Aber dass man auch nach über einem halben Jahrzehnt Afghanistan weiterhin Milliarden in die Anschaffung von Schneebesen investieren will, die nicht nur ein unpassendes Einsatzspektrum für kommende Szenarien haben, sondern nicht mal in den entsprechenden Einsatzgebieten opperieren können, ist schlichtweg peinlich.
Die USA haben den Comanche sogar komplett eingestampft, weil er nach Ende des kalten Krieges keinen Sinn mehr machte und die Deutschen sind unfähig, einfach auf eine französische Ausführung zu wechseln?

Korea und Vietnam sind auch keine Wüstengebiete, Kriege gabs trotzdem da, oder wolltest du nicht so weit zurück gehen?
Der Falklandkrieg war ja in den 80ern.
Erinnert sehr an den Jäger 90, der noch für den kalten Krieg entwickelt wurde und auch so von der Luftwaffe abgenommen wurde, obwohl der kalte Krieg dann schon vorbei war.
Jetzt muss er komplett umgebaut werden, was natürlich wieder der Steuerzahler bezahlen muss.
Oder das Transportflugzeug, das nicht mal in der Lage ist, den "Marder" aufzunehmen (zumindest nicht als ganzen Panzer), er muss "in zwei Teile" auseinander gebaut und mit zwei Flugzeugen zum Einsatzgebiet transportiert werden.
Wollte ich. Aber bei Korea glaube ich mich dran zu erinnern, bei Vietnam bin ich mir sicher, dass er von der Infanterie (+Hubschrauberunterstützung) entschieden wurde
- Panzer spielten keine große Rolle, Luftwaffe in erster Linie zur Sicherung der Nachschubwege, Marine nur als Kriegsgrund... .
Wo in diesem Umfeld siehst du erhebliche Vorteile für einen Tiger? Oder einen Leopard2? (mal ganz abgesehen davon, dass die mit feuchtheißem Klima vermutlich noch schlechter zurechtgekommen wären, als mit trockenwarmen)
Nunja. Jäger90 ging ja noch vor Seriennähe in den Mehrzweck-Eurofighter über. Das der jetzt teurer Nachrüstung Bedarf, liegt ausnahmsweise mal nicht so sehr an einer Fehlplanung des Bedarfs, sondern daran, dass ein 20 Jahre altes Waffensystem einfach veraltet ist.
quantenslipstream schrieb:Richtig, Panzer brauchen befestigte Wege um fahren zu können und eine gute Sicht.

Seit wann ist einem Panzer, der durch eine Wüste, Wiese, Acker oder quer durch den Wald fährt, ein befestigter Weg wichtig?![]()



Auch die dürften sich eher schwer tun.
SAS&Co sind vor allem darauf ausgebildet, schnelle (Präzisions)Schläge ohne Vorwarnung gegen wichtige Ziele durchzuführen. Nur:
Das Problem aller Einsatztruppen in Afghanistan ist nicht, ein Talibanziel zu zerstören. Das können selbst mittelmäßig ausgestattete Normaltruppen ganz gut - schließlich ist der Gegner noch schlechter ausgerüstet, gar nicht ausgebildet und wird mangelhaft koordiniert.
Das echte Problem besteht darin, überhaupt ein Ziel zu finden.
Den besten Ansatz, den man bis auf weiteres zu haben scheint, lautet
"das da hinter dem Mündungsfeuer muss wohl eine Talibanunterstützer sein".
Korea ist zu großen Teilen eher bergig und hügelig und auch von der Fauna und Flora nicht zu vergleichen mit Vietnam. In beiden Auseinandersetzungen wurden aber von beiden Seiten Panzer eingesetzt, in größeren Maßstab aber vorallem während des Koreakrieges.Das hat aber nichts mit deiner Behauptung zu tun, denn in einem Dschungel (a la Regenwald) nen Panzer zu schicken wäre suboptimal und selbst die Amis mußten das im Korea- und Vietnam-Krieg feststellen!![]()
Eben. Die sind seit Jahrzehnten so konstruiert, das auch feldmäßig sowohl Motor als auch Waffenanlage getauscht werden kann.Und Panzer fahren nicht zurück um versorgt zu werden, die werden vor Ort versorgt, notfalls aus der Luft … was sich bei einem Motorwechsel, zwar schwierig gestalten würde aber nicht unmöglich ist!![]()
Warst du nicht sogar bei den Panzergrenadieren, Connervos?

