Bundeswehr aus Afghanistan abziehen?

Bundeswehr abziehen?

  • ja

    Stimmen: 164 64,8%
  • nein

    Stimmen: 89 35,2%

  • Umfrageteilnehmer
    253
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Man kann ja gegen die Islamisten sagen was man will, aber die Leben ihren Glauben...die Christen kommen ja auch ins Paradies oder sowas, für die ist das sterben aber trotzdem shice.
Ich raff "Glauben" überhaupt nicht, aber wem das Spaß macht, soll er halt, aber Ungläubige in Ruhe lassen.
Jedem sein pläsier...
Die grundlegende Verschiedenheit der Gedankenwelten dürfte es auch so schwer machen, überhaupt auf einen gemeinsamen Verständnisnenner in z. B. Verhandlungen oder Gesprächen mit den Taliban zu kommen.
Aber:
Diese können nicht erwarten, dass wir die alleinig "Verständnisvollen" sind.
Ihre Weltanschauung ist zu 100% divers zu der Unsrigen und wir müssen jetzt nicht die Islamversteher abgeben.
Man kann darauf eingehen, die berechtigte Erwartungshaltung von uns aber muss sein, dass genau so viel Verständnis wie erwartet unseren Positionen entgegengebracht werden müssen.
Wenn dann auf Augenhöhe und pragmatisch.
 
Wenn ich mich recht erinnere, gabs da auch schon vor nem Jahr oder so ne Reportage bei den öffentlich Rechlichen, wo Ortskräfte interviewt wurden und sich im Stich gelassen fühlten und genau das Jetzige vorausgesagt wurde.

Ich glaub das konnte so ziemlich JEDE Person erhahnen, die halbwegs dort involviert war.
Nur unsere Politiker stellen das jetzt wieder so da, als konnte man vieles nicht wissen.

Wenn man sich das jetzt aus Soldatensicht vorstellt, dafür sein Leben riskiert zu haben oder es sogar verloren zu haben und jetzt wurde alles in den Sand gesetzt...
Bestärkt mich nur in der Meinung niemals irgendwas mit Militär am Hut haben zu wollen und auch jedem nur davon abraten würde. Man wird von Deppen regiert und muss dafür den Dreck ausbaden.
Von wirklichen Verteidigungs- und Abschreckungsarbeiten mal abgesehen.
 
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Und noch etwas anderes: wußtet ihr das schon das damals mehr US-Soldaten durch Selbstmord gestorben sind als im gesamten Vietnamkrieg? Weil sie als sie nach Hause gekommen sind von der Gesellschaft verachtet wurden.

Soldaten verdienen mehr Respekt. Die halten ihren Kopf hin und machen die Drecksarbeit.
Die können nichts für die Fehlentscheidungen der Politiker .
 
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Soldaten verdienen mehr Respekt. Die halten ihren Kopf hin und machen die Drecksarbeit.
Die können nichts für die Fehlentscheidungen der Politiker .
Kommt drauf an, welche Beweggründe man hat Soldat zu sein. Mir fällt momentan kein sinnvoller ein.
Ich halte es auch für vorgeschobene Argumente von Soldaten, das sie was "bewirken" wollen....wird ja keiner so blöd sein und sagen, "die Kohle ist geil" oder "rumballern fetzt".

Ich wollte z.B. keine Handpuppe der Regierung sein und mein Leben für irgend einen Quatsch riskieren, den sich irgend ein Sesselfurzer ausgedacht hat.
Das hab ich schon vor der Musterung entschieden und mich ausmustern lassen. Würde ich meine Familie/Bekannte im Notfall verteidigen? Natürlich...mit allen Mitteln die mir zur Verfügung stehen, dazu muss man sich nicht Soldat nennen.
 
"die Kohle ist geil" oder "rumballern fetzt".
Kommt vor, sagt natürlich keiner bei der Bewerbung und man trifft das dann doch eher bei denen die keine Verantwortung als bei Offizieren.
Aber was soll man sagen, wenn die ihren Job gut machen und nicht grade gegen die FDGO sind (Rechtsextreme etc) sollen sie doch nur wegen der Kohle dabei sein.
Ich wollte z.B. keine Handpuppe der Regierung sein und mein Leben für irgend einen Quatsch riskieren, den sich irgend ein Sesselfurzer ausgedacht hat.
Was wäre gewesen, wenn die Engländer 1940 so gedacht hätten?
Oder Israel schon zig mal in seiner Geschichte, klar kannst du dich hinter deiner Tür mit einer Waffe verstecken, deine Familie schützt du damit aber nicht effektiv.
 
[...]

Was wäre gewesen, wenn die Engländer 1940 so gedacht hätten?
Oder Israel schon zig mal in seiner Geschichte, klar kannst du dich hinter deiner Tür mit einer Waffe verstecken, deine Familie schützt du damit aber nicht effektiv.
Den Unterschied zwischen einer Freiwilligenarmee in Zeiten von fragwürdigen Abenteuern all over the world und einer Wehrpflichtigenarmee in tatsächlichen Kriegszeiten sollte doch gerade dir bewusst sein, oder?
 
Den Unterschied zwischen einer Freiwilligenarmee in Zeiten von fragwürdigen Abenteuern all over the world und einer Wehrpflichtigenarmee in tatsächlichen Kriegszeiten sollte doch gerade dir bewusst sein, oder?
Die Wehrpflicht in UK wurde jeweils erst während der Kriege eingeführt.

Und dir sollte es bewusst sein, dass wir unsere Wehrpflichtigen in Deutschland nie in Auslandseinsätze gezwungen haben.

Das war im übrigen auch nicht die Frage, es ging darum warum man Soldat sein sollte.
 
Kommt drauf an, welche Beweggründe man hat Soldat zu sein. Mir fällt momentan kein sinnvoller ein.
Ich halte es auch für vorgeschobene Argumente von Soldaten, das sie was "bewirken" wollen....wird ja keiner so blöd sein und sagen, "die Kohle ist geil" oder "rumballern fetzt".
Klar es gibt auch welche die das nur wegen der Kohle machen.
Ich wollte z.B. keine Handpuppe der Regierung sein und mein Leben für irgend einen Quatsch riskieren, den sich irgend ein Sesselfurzer ausgedacht hat.
Das hab ich schon vor der Musterung entschieden und mich ausmustern lassen. Würde ich meine Familie/Bekannte im Notfall verteidigen? Natürlich...mit allen Mitteln die mir zur Verfügung stehen, dazu muss man sich nicht Soldat nennen.
Ich habe meinen Wehrdienst geleistet aber verpflichten war auch nicht so mein Ding. Weil ich die Befürchtung hatte ins Ausland geschickt zu werden. Deswegen konnte mich das Geld nicht locken.

Aber die Bundeswehr ist ja nicht nur in Kriegs/Kampfeinsätzen, sondern hilft auch in anderen Krisen. Hilfseinsätze bei Naturkatastrophen (im In - und Ausland), Coronahilfe, usw. Der viel größere Teil besteht aus humanitären Einsätzen.

Topic: Gysi: "Die komplette Bundesregierung sollte zurücktreten"

Gestern Abend bei Maischberger hat er das auch gesagt. Die FDP fordert auch Rücktritte.
Die Journalisten meinten aber das so etwas vor der anstehenden Bundestagswahl unwahrscheinlich ist.
 
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Emirat

Ein Kalifat hat den Anspruch alle Muslime zu vertreten, den haben die Taliban nicht, der IS aber schon.
Ein Emirat ist eine Staats-/Regierungsform, das Kalifat eine Würde mit besonderem Machtanspruch über das Staatsgebiet hinaus. Ungefähr so, wie der Papst das Staatsoberhaupt des Vatikan und parallel das religiöse Oberhaupt aller Katholiken ist.

Damals hatten die Taliban auch ein Emirat konstituiert, dennoch betitelte sich Mullah Omar als "Anführer der Gläubigen" (أَمِير ٱلْمُؤْمِنِين), nahm also praktisch die Kalifenwürde für sich in Anspruch, die ihm formal schon allein deshalb nicht zusteht, weil er meines Wissens nicht vom Propheten abstammte.

Die Taliban setzen sich aus streng religiös-nationalistischen und gemäßigt religiösen, aber um so stärker nationalistischen Kräften zusammen. Wenn sich erstere durchsetzen, kann man die Tage zählen, bis sich jemand, der den grünen Turban tragen darf, dort das Kalifat ausruft. Natürlich auch ein wenig abhängig davon, wie sehr man mit anderen, insbesondere den arabischen Emiraten, auf Konfrontationskurs gehen möchte.

Ein enttäuschter Bundeswehr Soldat macht seinem Ärger Luft:"Der Frust ist riesig": Ein Bundeswehr-Soldat berichtet über die schwierige Rettung afghanischer Ortskräfte

Die Bundeswehr wollte wohl schon viel eher evakuieren. Aber die Bundesregierung hat bis zum Schluß gezögert.
Es war Anfang Mai letzten Jahres, als ich eine Analyse mit abgezeichnet habe, deren Auftraggeber ein gewisses Bundesministerium war. Wir haben uns zwar zeitlich auch um knapp fünf Wochen verschätzt, aber ansonsten stand da genau das drin, was man jetzt in den Medien verfolgen kann.

Unsere Regierung hat schon gezögert, bevor die Sache losging, aber Ereignisse schon längst absehbar waren. Sicher hatten und haben wir genug Probleme vor der eigene Haustür, aber ein paar Beschlüsse, damit die Bundeswehr im Falle des Falles humanitär (!) handlungsfähig ist, hätte man trotzdem fassen können. Die Evakuierung von Assets beispielsweise braucht man - streng betrachtet - nicht einmal im Parlament durchdiskutieren, sondern lediglich, welchen Status die Evakuierten dann hierzulande genau haben. Dazu hätten sich im Idealfall die Annegret, der Horst und der Heiko nur mal mit 1,50 Abstand auf ein Mineralwasser treffen und grob die Eckpunkte festnageln müssen.
 
die Annegret, der Horst und der Heiko nur mal mit 1,50 Abstand auf ein Mineralwasser treffen und grob die Eckpunkte festnageln müssen.
Aber scheinbar war die Annegret die einzige die dahinter stand.

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Nach dem Bekanntwerden von Transportflügen der katarischen Luftwaffe für die Taliban fordern Politiker Konsequenzen für die geplante Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr im Emirat am Golf. "Sollte Katar die Taliban unterstützen oder deren Schreckensherrschaft anerkennen, dann muss es Konsequenzen geben", sagte der außenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Bijan Djir-Sarai, der "Bild"-Zeitrung. Er betonte, für ihn sei "die Vorstellung, dass Taliban-Unterstützer eine Fußball-Weltmeisterschaft ausrichten und sich als modernes Land profilieren, unerträglich".

Ähnlich äußerte sich Tobias Lindner, Sprecher für Sicherheitspolitik der Grünen im Bundestag. Mit Blick auf die von Katar genutzte Transportmaschine vom Typ Boeing C-17 "Globemaster" zur Beförderung des Taliban-Führers Mullah Abdul Ghani Baradar nach Kandahar am Dienstag sagte Lindner: "Es sind verschreckende Bilder, wenn Katar mit dem gleichen Flugzeugtyp Taliban nach Afghanistan fliegt, während die USA von dort aus ihre Bürger nach Katar evakuieren." Für Lindner sind die Bilder jedoch keine Überraschung und zeige erneut, "welch falsche Entscheidung die WM-Vergabe dorthin war". Auch am Mittwoch flog die Luftwaffe Katars offenbar laut "Bild" im Dienste der Taliban zwischen dem Golf-Emirat und der südafghanischen Metropole Kandahar, die als "Geburtsort der Taliban" in den frühen 1990er Jahren gilt.
Quelle: Politiker gegen Fußball-WM in Katar wegen Taliban-Konflikt

Dann sollte Deutschland außerdem noch seine Waffenlieferungen nach Saudi Arabien stoppen!

Aus der Sendung von gestern Abend

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Gysi und die Linken waren schon immer gegen einen Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan.
Röttgen hätte lieber länger eine militärische Besetzung gesehen.
 
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Quelle: Politiker gegen Fußball-WM in Katar wegen Taliban-Konflikt

Dann sollte Deutschland außerdem noch seine Waffenlieferungen nach Saudi Arabien stoppen!

Aus der Sendung von gestern Abend

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Gysi und die Linken waren schon immer gegen einen Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan.
Röttgen hätte lieber länger eine militärische Besetzung gesehen.

Ich kann den Röttgen überhaupt nicht leiden. Man kann sich den Schwachsinn den er meistens von sich gibt kaum anhören! Wir sollen dort nicht für immer bleiben, aber so lange es nötig ist - was für Afghanistan immer bedeutet. Die UdSSR ist in Afghanistan einmarschiert um das Land in seinen Machtbereich einzuglieder! Was vollkommener Schwachsinn ist, da die UdSSR sehr lange zögerte den Kommunisten in Afghanistan zu helfen.
Die Sowjetunion hatte damals die selbe Befürchtung und Problem wie das heutige Russland - eine radikal islamische Revolution an seiner Grenze wo 60 Millionen Muslime leben und in Russland leben heute selbst ca. 20 Millionen.
 
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Ich denke, dass der Einsatz völlig sinnlos war. Wenn wir - und andere - dort für 20 Jahre Truppen stationieren und die gesamten Errungenschaften innerhalb von Wochen verschwinden, stellt sich für mich einfach nicht mehr die Frage, ob es ein sinnhafter Einsatz war.. Auch wenn es böse klingt, dann sollen die dort die Macht übernehmen. Wenn alle qualifizierten Leute von dort fliehen, bleibt eh nichts mehr übrig. Außerdem scheint die Taliban kaum Geldmittel zur Verfügung zu haben. Es bleibt also spannend, ob sich das System nicht am Ende selbst zerlegt.
 
Ja eben. Das war ja auch die Argumentation von Gysi.
Es hätte nie einen richtigen Zeitpunkt gegeben.
Man hätte die Terroristen vertreiben und dann wieder gehen sollen. Also maximal 6 Monate.
Bin Laden war eh das Problem der Amerikaner und Afghanistan kannst du nicht mal ebenso demokratisieren.
Sowas muss immer von der Gesellschaft selbst ausgehen. Erzwingen kann man nichts.
 
Aber scheinbar war die Annegret die einzige die dahinter stand.

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Wieso verbreitet man so einen Unsinn eigentlich weiter?
Das Flugzeug hatte nur 30min Zeit bis zum Start und mehr Leute waren schlicht nicht da und die Amis haben weitere auch nicht einfach so durchgelassen. Das eigentliche Ziel nämlich erst mal eine gewisse Zahl an Soldaten und sonstigem Personal abzuladen zur Sicherung und letztendlich um dafür zu sorgen, dass ab da an auch genügend Personen bereit stehen um in die wartenden Flugzeuge einzusteigen wurde erreicht.

Aber wozu? Man hätte auch 20 weitere Jahre in Afghanistan verbringen können. Es hätte nichts geändert.

Man hätte einen Flughafen dauerhaft halten sollen, eine Flugsverbotszone einrichten und das Land vollständig von der Außenwelt abkapseln. So nimmt man sich eine einfache Möglichkeit für eine womöglich in Zukunft erneuert notwendige Intervention.
So wird sich jetzt wieder in aller Ruhe der Al Kaida Abschaum ansiedeln können und die nächsten großen Anschlägen werden nicht lange auf sich warten lassen.
Dass der Großteil der Truppen das Land verlässt war richtig aber alle ist einfach nur falsch und dumm und hat nur etwas mit der hohlen Agenda von Biden zu tun.
Jetzt fangen die naive westlichen Staaten auch noch an öffentlich mit den Taliban verhandeln zu wollen, mit denjenigen die viele Soldaten auf dem Gewissen haben und die NATO viele Milliarden gekostet haben.
 
Das Flugzeug hatte nur 30min Zeit bis zum Start und mehr Leute waren schlicht nicht da und die Amis haben weitere auch nicht einfach so durchgelassen.
Du solltest dringend anfangen zu lesen bevor du den Mist ins Forum kotzt!

Ja es waren nur 7 Leute da weil nicht mehr von den USA reingelassen wurden.

Aber lies mal weiter, dann weißt du warum nicht mehr von den USA durchgelassen worden sind.

Tipp: Es lag nicht an der Bundeswehr oder am BMVg

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