Bundestagswahlen 2025 // aktuelle politische Lage und Wahlkampf

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Ja bin ich bei dir, aber darüber hinaus sind Kitas, Kiindergärten und Schulen kein "Vollbetreuungsprogram", Eltern die Kinder in die Welt setzen, stehen auch in der Pflicht ihre Kinder zu erziehen und sich mit ihnen zu beschäftigen.

Was ich von "meinen Lehrern" aus meinen Bekanntenkreis zu Coronazeiten gehört habe, waren einige Eltern nicht nur überfordert, sondern haben händeringend auch nach Möglichkeiten gesucht, ihre Kinder "loszuwerden", weil man auf "so viel" Beschäftigung mit dem eigenen Nachwuchs wohl offensichtlich keine Lust hatte oder überfordert war!

Ja Eltern brauchen in der heutigen Zeit, als Doppelverdiener Unterstüzung in Sachen Kita und Kindergarten, aber das ist kein "Wohlfühlprogram" wo man sein Kind abgeben kann, und es dann fertig erzogen "wieder heraus kommt" und man selber hat nichts mehr damit zu tun, weil macht ja der "Staat".
Ich finde die ersten 3 Jahre sollte das Kleinkind noch bei der Mutter bleiben. Wegen der emotionalen und sozialen Bindung.
 
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Kita ist keine Pflicht und die harten Problemfälle gehen meist da auch nicht hin. Und wenn dann will die Kita sie schnell los werden, weil sonst die anderen Kinder die Kita wechseln.

 
Im Anschluss kommt noch die Bundeswehr. Wundert mich nicht, dass die aktzeptanz zur Wehrpflicht wieder steigt. Da lernt man Ordnung halten, Betten machen und Toilette putzen.
Nur nicht von den Betroffenen.

MfG
 
aber das ist kein "Wohlfühlprogram" wo man sein Kind abgeben kann, und es dann fertig erzogen "wieder heraus kommt" und man selber hat nichts mehr damit zu tun, weil macht ja der "Staat".
Das klingt wie bei meinem Meister in der Ausbildung. Der sagte wortwörtlich: Du bist hier, um zu arbeiten. Und damit du arbeiten kannst, gehst du zur Berufschule.

Deren Aufgabe es auch ist Kinder zu motivieren.
Es ist aber nicht deren Aufgabe, jeden Napf über jedwede Hürde zu hieven, und gleichzeitig dabei die Hürde immer niedriger zu machen.


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Edit als Nachtrag zu den Geschehnissen in Magdeburg:

Fickende Hölle! Was geht nur in den Köpfen der Menschen vor ...
 
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Ja bin ich bei dir, aber darüber hinaus sind Kitas, Kiindergärten und Schulen kein "Vollbetreuungsprogram", Eltern die Kinder in die Welt setzen, stehen auch in der Pflicht ihre Kinder zu erziehen und sich mit ihnen zu beschäftigen.
Das ist korrekt. Früher war es anders. Ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern. Da gab es Großeltern, die mit aufgepasst haben. Meine Mutter hat wie mein Vater auch gearbeitet. Meine Großmutter hat dann aufgepasst.
Meine Kinder waren in der Kita. Meine Frau hat halbtags gearbeitet, viele Jahre. Sie hat für die Kinder auf Karriere und eine höhere Rente verzichtet. Und meist verzichten ja die Frauen. Da liegt eine Menge Arbeitskraft brach. Daher bin ich für Kita Plätze für alle kinder, ebenso eine Versorgung in den Schulen mit Mittagessen, dafür keine Hausaufgaben.
Und wenn Kinder zusammen sind, entwickeln sie soziale Kompetenz und lernen die Sprache.
Man wird immer Eltern haben, die überfordert sind. Die brauche gesondert Hilfe. Dafür braucht es Geld und ausgebildete Betreuer. Die wachsen auch nicht auf Bäumen. Man muss Kinderbetreuung besser bezahlen und darauf achten, dass sie nicht nach einigen Jahren ausgebrannt sind.
Was ich von "meinen Lehrern" aus meinen Bekanntenkreis zu Coronazeiten gehört habe, waren einige Eltern nicht nur überfordert, sondern haben händeringend auch nach Möglichkeiten gesucht, ihre Kinder "loszuwerden", weil man auf "so viel" Beschäftigung mit dem eigenen Nachwuchs wohl offensichtlich keine Lust hatte oder überfordert war!
Meine Kinder waren während Corona auch zu Hause. Wir ja auch. Da hat man wieder Gesellschaftsspiele ausgegraben. Dort, wo es Probleme gibt, muss unterstützt werden.
Ja Eltern brauchen in der heutigen Zeit, als Doppelverdiener Unterstüzung in Sachen Kita und Kindergarten, aber das ist kein "Wohlfühlprogram" wo man sein Kind abgeben kann, und es dann fertig erzogen "wieder heraus kommt" und man selber hat nichts mehr damit zu tun, weil macht ja der "Staat".
Als Staat will man Kinder, aber um das zu finanzieren, braucht es zwei Verdiener. Das ist ein Problem. Das muss angegangen werden.

Ich finde die ersten 3 Jahre sollte das Kleinkind noch bei der Mutter bleiben. Wegen der emotionalen und sozialen Bindung.
Was machst du, wenn du einen allein erziehenden Vater oder zwei Vätrer hast?
 
Dann kläre mal bitte auf.
Natürlich waren die Grundlagen die selben. Dennoch war eine Abiaufgab, die wir in einer Klausur lösen sollten, eine Abiaufgabe, die wir in einem Bruchteil der Zeit damals zur Verfügung stehenden Zeit lösen sollten. Und der Großteil hatte das problemlos hinbekommen weil wir einen entsprechenden Taschenrechner hatten, der das meiste selbst gelöst hat. Frag mich jetzt über 20 Jahre später aber bitte nicht nach Details. Unser Lehrer meinte nur danach, dass das Abi aus den frühen 90ern war. Da musste ohne TI83 mehr selbst gerechnet werden. Und heute sind die Möglichkeiten sicherlich auch andere als ich noch in der Schule gewesen bin.

Vielleicht liege ich auch völlig falsch und die Lerninhalte und auch die Lehrmethoden haben sich die letzten 30 Jahre nicht geändert. Ich denke aber, dass sich die Schule wie alle anderen Bereiche im Leben entwickeln muss um sich an die aktuelle Zeit anzupassen. Schulen sollten Vorreiter sein im Ausprobieren.

Vor allem jetzt wo KI die Welt überrennt, ist das zwingend notwendig. Wir müssen lernen mit KI umzugehen und wir müssen verstehen wir KI funktioniert und was KI kann. Und damit sollte man schon in der Schule anfangen.

Klar dafür müssen andere Inhalte weichen und da muss man selektieren. Was ist notwendig und worauf kann verzichtet werden? Ist Russisch noch sinnvoll?

Auch bin ich der Meinung, dass Englisch deutlich intensiver gelehrt werden sollte als noch vor 25 Jahren.

Wieso geht man davon aus, dass Schule sich nicht entwickeln sollte?
 
Na toll, jetzt kommt wieder Abschiebung und Vorratsdatenspeicherung. Passt ja schön zum Wahlkampf, kann man wieder von anderen Themen ablenken.


MfG
 
Eltern die Kinder in die Welt setzen, stehen auch in der Pflicht ihre Kinder zu erziehen und sich mit ihnen zu beschäftigen.
Definitiv. Aber ich habe das Gefühl, dass Lehrer da zu schnell aus der Verantwortung nehmen und Lehrer sich da selbst zu schnell vor der Verantwortung drücken.

Immerhin verbringen Schüler sehr viel Zeit in der Schule, lernen erste Freunde kennen, Mädchen etc. Auch der soziale Lerninhalt ist m.E. ein Inhalt der Schule. Und Lehrer haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf junge Menschen.

Ich bin heute ehrlich einigen Lehrern/Lehrerinnen dankbar, dass sie so großzügig mit meinen Schwächen gewesen sind. Vielleicht überschätzenich die Arbeit der Lehrer aus aber auf hatten sie rückblickend einen Einfluss.
 
Definitiv. Aber ich habe das Gefühl, dass Lehrer da zu schnell aus der Verantwortung nehmen und Lehrer sich da selbst zu schnell vor der Verantwortung drücken.

Immerhin verbringen Schüler sehr viel Zeit in der Schule, lernen erste Freunde kennen, Mädchen etc. Auch der soziale Lerninhalt ist m.E. ein Inhalt der Schule. Und Lehrer haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf junge Menschen.

Ich bin heute ehrlich einigen Lehrern/Lehrerinnen dankbar, dass sie so großzügig mit meinen Schwächen gewesen sind. Vielleicht überschätzenich die Arbeit der Lehrer aus aber auf hatten sie rückblickend einen Einfluss.
Das setzt voraus, dass die Schule im Elternhaus als wichtig angesehen wird.

Heute hat man aber Eltern den die Noten egal sind, oder die die Schuld grundsätzlich bei den Lehrern suchen. Und wenn Papa "der Ökoschlampe" von Lehrerin mal richtig eine mitgeben möchte, weil der Sohn mal wieder ne 5 bekommen hat, dann wird der Sohn die Lehrer auch nicht als Respektsperson akzeptieren.
 
Das setzt voraus, dass die Schule im Elternhaus als wichtig angesehen wird.

Heute hat man aber Eltern den die Noten egal sind, oder die die Schuld grundsätzlich bei den Lehrern suchen. Und wenn Papa "der Ökoschlampe" von Lehrerin mal richtig eine mitgeben möchte, weil der Sohn mal wieder ne 5 bekommen hat, dann wird der Sohn die Lehrer auch nicht als Respektsperson akzeptieren.
Ja, das setze ich vorraus. Sollen die sozialen Strukturen aktuell so dystopisch sein? Ich lebe offensichtlich in einer Traumwelt. Ich bin gespannt wie sich meine Nichte ab nächstem Jahr entwickelt, da kommt sie in die Schule.
 
Na toll, jetzt kommt wieder Abschiebung und Vorratsdatenspeicherung. Passt ja schön zum Wahlkampf, kann man wieder von anderen Themen ablenken.


MfG
Oh weh, es gab Tote...

MfG
 
Salve,

auch wenn der Anlass unendlich traurig ist, bin ich auf die nächsten Tage gespannt.
Der Fahrer des Autos in Magdeburg ist wohl offensichtlich AfD, Musk und Weidel Anhänger, plus andere rechte Influender, deren Posts er bei Twitter regelmäßig/häufig seit Jahren teilt.
Er ist Saudi und Arzt und hat dem Islam schon seit 1998 entsagt.

Wird spannend was aus dieser Geschichte aus der AfD Ecke in den Sozialen Medien gemacht wird!
 
Na toll, jetzt kommt wieder Abschiebung und Vorratsdatenspeicherung. Passt ja schön zum Wahlkampf, kann man wieder von anderen Themen ablenken.


MfG
Schrecklich das ganze.

Nach ersten Erkenntnissen wohl ein Amoklauf. Der Täter lebt seit 2006 in Deutschland und ist Arzt.

Hoffe auch das dies nicht zu sehr auf den Wahlkampf Einfluss nimmt. Aber zumindest nach aktuellem Stand passt es eher nicht in die Flüchtlingsdebatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na toll, jetzt kommt wieder Abschiebung und Vorratsdatenspeicherung. Passt ja schön zum Wahlkampf, kann man wieder von anderen Themen ablenken.
Zuerst wird das die Argumentation der AFD befeuern, die in der letzten Prognose schon wieder bei 19% liegt.

Also der Islam ist böse, und Ausländer sind kriminell.

Hier sieht man gut wie der Täter gefasst wird.

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Wird spannend was aus dieser Geschichte aus der AfD Ecke in den Sozialen Medien gemacht wird!
Die wird ihn als psychisch gestörten Einzeltäter bezeichnen. Was er wohl auch ist.

Zuerst wird das die Argumentation der AFD befeuern, die in der letzten Prognose schon wieder bei 19% liegt.
Also der Islam ist böse, und Ausländer sind kriminell.
Der Täter war wohl islamkritisch

Der festgenommene Verdächtige ist den deutschen Behörden nach Informationen aus Sicherheitskreisen, auf die sich die Nachrichtenagentur dpa bezieht, bislang nicht als Islamist bekannt gewesen. Äußerungen, die der Mann bis zuletzt in sozialen Medien getätigt haben soll, liefern Hinweise darauf, dass er sich möglicherweise verfolgt gefühlt haben könnte. Der Recherche des WDR zufolge positionierte er sich im Netz extrem islamkritisch und fürchtete eine Islamisierung Deutschlands.
Quelle: Was ist über den Anschlag in Magdeburg bekannt?
 
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wow, zu Euch fällt mir nichts mehr ein. Da werden Menschen brutal ermordet und ihr macht euch Sorgen wegen dem Wahlkampf. Die Blockliste bekommt zuwachs.
 
Wir hatten gestern ein Zoom-Stammtisch in der Linkspartei, und den gegen 20:30 Uhr abgebrochen, weil es im Kontext zum Anschlag einfach unpassend war.

Einige Leute gestern haben auch geweint bei uns.

Da macht man nicht einfach Wahlkampfvorbereitung weiter, sondern versucht dass irgendwie zu verarbeiten. Es gibt viele Weihnachtsmärkte in Deutschland.
 
Ich hoffe mal das nicht noch mehr Tote dazu kommen und sich die Verletzten alle erholen.
Die Oberbürgermeisterin von Magdeburg hatte gestern auch geweint.
 
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