Bundestagswahlen 2025 // aktuelle politische Lage und Wahlkampf

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Der Staat müsste erst mal 500 Milliarden Euro investieren. Das wird nie passieren, vor allem nicht unter 16 Jahren Merz in nächster Zeit.
Das wird auch anders nicht passieren, gerade hier im bergigen...da musste ja die die Hänge abtragen, Brücken und Tunnel bauen...
Gerade da ist die bahn aber kaum ausgelastet und hat daher in der Vergangenheit viele Strecken stillgelegt.
Nicht nur Stillgelegt...gleich Fahrradwege draus gebaut.
 
Davor muss man erstmal die Straßen breiter ausbauen und Schienen neu legen...kannste vergessen, das wird nix, zumindest nicht bei unseren kleinen Dörfern in der nähe.
Es gibt aber schon einigen landwirtschaftlichen Raum der jetzt besser genutzt werden könnte. Es hapert allein an der Tatsache, dass keiner aufs Dorf ziehen kann ohne den Arbeitsplatz zu wechseln, da das Recht auf Home Office gesetzlich nicht geregelt ist. Wäre es das, könnte man auch in der aktuellen Situation den angespannten Wohnungsmarkt hat ad hoc entlasten.

MfG
Das wird auch anders nicht passieren, gerade hier im bergigen...da musste ja die die Hänge abtragen, Brücken und Tunnel bauen...

Nicht nur Stillgelegt...gleich Fahrradwege draus gebaut.
Du brauchst ja nicht eins zu eins die Infrastruktur einer Großstadt, wichtig ist für das Homeoffice in erster Linie die digitale Infrastruktur der Rest ist zweitrangig und kann anders organisiert werden. Kommen mehr Leute in die Dörfer zurück, wird vor Ort auch die lokale Wirtschaft gestärkt, es können wiedet Kitas und Schulen besetzt werden und so weiter und so fort, das hätte alles schon einen positiven Effekt in der Theorie.

MfG
Gerade da ist die bahn aber kaum ausgelastet und hat daher in der Vergangenheit viele Strecken stillgelegt.
Hier stand Quatsch

MfG
 
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Die Frage in dem Zusammenhang ist, ob kritische Infrastruktur in private Hand gehören sollte oder ob die Versorgungssicherheit deutschlandweit und nicht nur in Ballungsräumen sichergestellt werden sollte.
In 100% staatlicher Hand ist aktuell die Deutsche Bahn AG. Wie gut und zuverlässig der Staat das macht, kann man da wunderbar sehen.
 
In 100% staatlicher Hand ist aktuell die Deutsche Bahn AG. Wie gut und zuverlässig der Staat das macht, kann man da wunderbar sehen.
Stimmt ja, da bin ich im Kopf gerade falsch abgebogen. In dem Falle sehe ich da deutlichen Nachholbedarf was die Versorgung des ländlichen Raumes betrifft. Ich denke tatsächlich, dass man wieder mehr dahin gehen muss die Ballungsgebiete zu entschlacken, und den ländlichen Raum mehr zu fördern bzw die vorhandenen Wohnmöglichkeiten dort mehr zu nutzen.

MfG
Prinzipiell ist die Idee charmant.
Weniger Berufs-/Pendlerverkehr für jene Berufsgruppen, bei denen es möglich ist.
Das gesetzliche Recht hat dann aber auch eine automatische Benachteiligung für jene, die eben das Dach decken müssen oder um 4 Uhr in der früh in der Bäckerei die Semmeln basteln dürfen.
Denke, das ist der Hauptpferdefuß zw. "Homeoffice ist möglich" und "Recht auf Homeoffice".
Mir fehlt da ein wenig Fantasie, wie man alle Arbeitnehmer arbeitsrechtlich in dem Punkt möglichst gleich behandeln kann.
Nur weil etwas nicht zu 100% bei allen geht bedeutet das doch nicht, dass man deswegen nicht diese Möglichkeit zur Entlastung von Ballungsräumen ergreifen sollte?! Und es ist ja nicht nur die Entlastung, es ist auch eine Wiederbelebung des ländlichen Raumes und eine größere Entlastung der Umwelt. Es sprechen meiner Meinung nach deutlich mehr Punkte für solch ein HO Recht, da wo es geht, als dagegen.
Leicht absurd wird das dann, wenn unsere Nachbarin in Teilzeit vier Häuser weiter, die in der Rechnungsabteilung von Google München arbeitet, nun wieder Anwesenheistpflicht hat.
Nicht auf ihre Person bezogen, aber offensichtlich, so erzählte sie es , haben einige dies gnadenlos ausgenutzt und sind vereinzelt sogar im Kurzurlaub während der Arbeitszeit gewesen.
Das hat aber mit dieser Entscheidung nichts zu tun, hier geht es um Ausnutzung von bezahlten und großflächig angemieteten Büroräumen die leer stehen. Aus ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten ist das total sinnfrei, so sollte man die frei gewordenen Büroflächen lieber für Wohnungen nutzen, diese müssten zwar mit einem gewissen Aufwand umgeplant werden, siehe sanitäre Einrichtungen etc aber das wäre immer noch günstiger als Neubau oder Sanierung. Es gäbe viele Synergieeffekte aber das geht nur von staatlicher Seite aus, da in dem überwiegenden Teil der privaten Wirtschaft die alte Arbeitsweise noch stark verwurzelt ist.
So lange es solche Systemschmarotzer gibt, wirds tricky bleiben und Homeoffice u. U. ein fades Beigeschmäckle haben.
Ich selbst könnte problemlos Homeoffice machen, bevorzuge jedoch die Arbeit im Institut.
Ich muss echt zugeben, dass die Ablenkungsmöglichkeiten zu Hause für mich zu groß wären und ich definitiv einen besseren Job am Arbeitsplatz mache.
Ganz schön oberflächlich, wenn nicht sogar schon leicht polemisch. Konzentrieren wir uns auf Untersuchungen in dem Bereich, grundsätzlich führt Homeoffice zu einer größeren Arbeitsbereitschaft, mehr Produktivität, weniger Krankenstand, weniger Umweltverschmutzung, mehr care Zeit in der Familie und damit zu einer Entlastung dieser. Es sprechen meiner Meinung nach deutlich mehr Punkte für das Homeoffice als dagegen und die Schmarotzer, von denen du sprichst, die hast du auch in der Präsenz im Büro, die stehen dann halt immer in der Küche oder halten andere Kollegen von der Arbeit ab durch sinnlose Gespräche. Das sind Prozentanteile die du immer mit einplanen musst, ich glaube nicht das in ernsthafter Homeoffice Arbeit dieser Prozentsatz höher ist, jedenfalls nicht gemessen am Ergebnis der Arbeitsleistung.

MfG
 
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Es gibt aber schon einigen landwirtschaftlichen Raum der jetzt besser genutzt werden könnte. Es hapert allein an der Tatsache, dass keiner aufs Dorf ziehen kann ohne den Arbeitsplatz zu wechseln, da das Recht auf Home Office gesetzlich nicht geregelt ist. Wäre es das, könnte man auch in der aktuellen Situation den angespannten Wohnungsmarkt hat ad hoc entlasten.

MfG
DU denkst auch, das überall Platz ist, wa?
Die Felder, Wiesen und Wälder gehören ja jemanden bzw. kannste da ja auch nicht alles Platt machen...die Natur immer weitet einzuschränken ist der falsche Weg.
Zudem darfste hier eh von Behördenseite fast nicht mehr Bauen zwecks Umweltschutz.
Du sollstest nicht so egoistisch...
 
Die neoliberalen Apologeten hängen ja der Idee nach, dass die private Hand das besser und günstiger macht, als es der Staat tut. Es gibt leider auch genug Depperte, die das trotz so vieler negativer Entwicklungen noch immer glauben.

Wo wir im anderen Polit-Topic dabei waren, und einige meinten, dass Abreißen statt Sanierung am Ende besser weil günstiger sei. Das hat auch deutliche Folgen.

Hier ein Beispiel
 
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Die neoliberalen Apologeten hängen ja der Idee nach, dass die private Hand das besser und günstiger macht, als es der Staat tut. Es gibt leider auch genug Depperte, die das trotz so vieler negativer Entwicklungen noch immer glauben.
Wie gut das in staatlicher Hand ist, kann man ja schön an der Bahn sehen. Immerhin gibt es jetzt durch Flixtrain usw. Konkurrenz, sodass die DB sich ggf. mal etwas verbessern muss.
 
Hat man ja gut an der britischen Bahn gesehen, was passiert, wenn man das privaten Unternehmen überlässt.

Ich kann diesen neuen Ausbruch des Libertären auch nichts abgewinnen!

Aber man muss sich auch selbstkritisch eingestehen, das die überbordenede Bürokratie und der Versuch auch die "letzte ***" bürokratisch oder gesetzlich zu regeln, dieser Idee nach möglichst wenig Staat wieder massiv Zulauf gewinnt.
Alleine das Lindner sich im Fernsehen traut zu sagen, man muss mehr "Musk und Miley" wagen, damit es uns wieder besser geht, ist schlicht ein Alptraum.

Viele Leute kennen sich 0,0 mit Geschichte aus und nehmen halt vieles für "gegebene Errungenschaften" hin, ohne zu wissen aus was sie sich entwickelt haben. Adelige und reiche Magnaten/Kaufleute wollten immer keinen oder einen kleinen Staat, was im 19 Jh zu den schlimmsten Auswüchsen geführt hat.
DE hat sich unter dem Kaiserreich schon gewaltig anders entwickelt, deshalb behaupten ja viele anglo und amerikaner, wir sind seit dem Kaiserreich, so etwas wie sozialistisch, haben aber nie die Vorteile unserer Sozialgesetzgebung, kommunalen Stärke, Gewerkschaften etc. etc. gesehen.

Man muss wieder eine Balance finden zwischen Regulierung und auch Freiheit, das kam die letzten 20 Jahre zu kurz, deshalb liegt aber die "Wahrheit" noch lange nicht im völligen Liberalismus oder gar libertären.

Es gibt Dinge die gehören rein in staatliche Hand, das konnte jeder halbweg Begabte die letzten 50-80 Jahre beobachten, weil Privatisierungen nicht nur in DE, sondern weltweit krachend gescheitert sind.
Die deutsche Eisenbahn und ihr Netz, gibt es nur auf grund der Staatlichkeit, gäbe es nur rentable Strecken, wäre die Hälfte der Republik vom Schienenverkehr abgeschnitten!

Wenn ich mir aber z.B. das neue Waffengesetz anschaue und was da im Bereich Messer geregelt wurde, kann ich verstehen das Leute rebellieren. Nicht mal mehr ein Bergwanderer kann ein normales Messer mitnehmen ohne sich strafbar zu machen, was völliger Blödsinn ist, mich wird auch niemand vom Gegenteil überzeugen.

Die EU und Teile der "grünen Mentalität" geben sich Mühe das Land zu Tode zu regulieren, dort muss schon ein Umdenken einsetzen.
 
Die EU und Teile der "grünen Mentalität" geben sich Mühe das Land zu Tode zu regulieren, dort muss schon ein Umdenken einsetzen.
Jetzt überlegen wir mal alle gemeinsam, wer das zu verantworten hat. Welche EU-Kommisare gab es so, welche Parteien wurden ins Parlament gewählt... Dann dürfte auch klar sein, welche Parteien da die Hauptverantwortung tragen.
 
Es gibt Dinge die gehören rein in staatliche Hand, das konnte jeder halbweg Begabte die letzten 50-80 Jahre beobachten, weil Privatisierungen nicht nur in DE, sondern weltweit krachend gescheitert sind.
Welche Dinge sollten das denn sein?
Man muss sicxh nur den Wohnungsmarkt angucken. Warum gibt es Großkonzerne, denen Wohnungen gehören?
Würde diese wohnungen allwn gehören, konnte man sich die Gewinne sparen. Das Geld könnte dann investiert werden anstatt es in die Taschen von wenigen fließt.
Oder Energieversorgung. Wieso gibt es wenige Energieversorger, die sich die Taschen voll machen? Dezentrale Energieproduktion mit einem Leitungsnetz, das allen gehört.
Für mich sind die Lobbyverbände viel zu mächtig. Die entscheiden, was die Politik macht.
Mal sehen, zu welchem Lobbyverband Lindner nach der Bundestagswahl geht, nachdem die FDP den Regeln des Marktes gefolgt ist.
 
Man muss sicxh nur den Wohnungsmarkt angucken. Warum gibt es Großkonzerne, denen Wohnungen gehören?
Würde diese wohnungen allwn gehören, konnte man sich die Gewinne sparen. Das Geld könnte dann investiert werden anstatt es in die Taschen von wenigen fließt.
Weil Vermieten ein ziemlicher Zirkus ist, speziell wenn man sich mal Mietnomaden o.Ä. eingefangen hat. Ebenfalls hat man ein finanzielles Risiko (ist z.B. ein entsprechender Mangel vorhanden, kann der Mieter auf Kosten des Vermieters ins Hotel). Investiert man sein Geld im Aktienmarkt, ist das wesentlich risikoärmer und man hat weniger um die Ohren. Man kann ja dann wie ich einfach Aktien von Vonovia kaufen.:devil:
Ergo: Es ist gerade für Privatleute wenig attraktiv, Geld in Immobilien zu investieren, weil es weit bessere Anlageformen gibt.
 
Weil Vermieten ein ziemlicher Zirkus ist, speziell wenn man sich mal Mietnomaden o.Ä. eingefangen hat.
Das ist die Ausnahme und die muss die Gesellschaft genauso aushalten, wie rechts oder linksextreme, die vom Bürgergeld leben.
Ergo: Es ist gerade für Privatleute wenig attraktiv, Geld in Immobilien zu investieren, weil es weit bessere Anlageformen gibt.
Du sollst auch nicht in Immobilien als Anlagenform investieren. Du verstehst nicht, was ich meine.
Die Wohnung im Hochhaus gehört dir. Du zahlst aber, wie alle anderen auch, die dort wohnen, Miete. Mit der miete werden laufende Kosten gedeckt. Geld, das so erwirtschaftet wird, fließt in neue Bauprojekte oder Erweiterungen. Es fehlt eben der, der sich die Taschen vollmacht. So wie es sein sollte. Ich nenne das demokratisches Wohnen.
 
Das ist die Ausnahme und die muss die Gesellschaft genauso aushalten, wie rechts oder linksextreme, die vom Bürgergeld leben.
Während das Bürgergeld aber auf einen Großteil der Bevölkerung aufgeteilt wird trifft der Mietnomadenfall den Eigentümer. Den anderen kann das egal sein.
Die Wohnung im Hochhaus gehört dir. Du zahlst aber, wie alle anderen auch, die dort wohnen, Miete.
Also die Nachteile von beidem vereint, weil ich die ja erst kaufen und dann noch Miete zahlen muss.
 
Während das Bürgergeld aber auf einen Großteil der Bevölkerung aufgeteilt wird trifft der Mietnomadenfall den Eigentümer. Den anderen kann das egal sein.
Wer ein Haus vermietet, trägt immer ein Risiko
Also die Nachteile von beidem vereint, weil ich die ja erst kaufen und dann noch Miete zahlen muss.
Du kaufst doch nicht. :klatsch:
In der Sekunde, wo du einziehst, bist du Besitzer. Ziehst du wieder aus, bist du kein Besitzer mehr.
Demokratisches Wohnen eben. Du zahlst Miete, die aber geringer ist, weil es eben keinen Investor gibt, der sich von deiner miete die Taschen voll macht.
 
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