Bundestagswahlen 2025 // aktuelle politische Lage und Wahlkampf

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Schwierig ohne zu differenzieren.
Nein absolut nicht.

Wenn ein Haus innerhalb einer Familie vererbt wird, kann eine zu hohe Steuer dazu führen, dass sich die Kinder es sich nicht leisten können, jeh nach Wert und gezwungen wären zu verkaufen.
Es geht dabei nicht um Erbschaften wo die Eltern EIN Haus gebaut haben und den Kredit dafür 20 Jahre plus abgstottert haben und das dann vererben, oder irgendwelche Erben die EIN altes Haus erben, das seit X Generationen schon in Familienbesitz ist.

Wir reden hier in der Regel von Menschen die größeren Immobilienbesitz erben (mehrere Häuser) und große Mengen Vermögen.
Außerdem, wem da die Erbschaft wirklich für eine Einmalzahlung zu teuer wird kann diese ja auch über X Jahre stunden, oder dann halt ein paar Grundstücke verkaufen. ;)
 
Ich denke, das Kindergeld sollte nach Einkommen gedeckelt werden.
Dagegen hat das Verfassungsgericht aber was.
Ganz ehrlich, zur Vermögensbildung ist es nicht gedacht, sondern zur Unterstützung von Familien und Kindern im Alltag. Vielleicht wäre eine Reform dahingehend sinnvoll um beispielsweise kinderreichere Familien mehr zu unterstützen.
Das war nur mein Beispiel, weil wir das Kindergeld nicht brauchten, es aber für die Kinder ist.
Was man braucht, ist eine Kindergrundsicherung, die unabhängig ist und Familien unterstützt, die wenig Geld haben.
Bürgergeldempfängern wird das Kindergeld auf die Grundsicherung angerechnet, weil es als Einkommen gilt.
Wir brauchen ein Sondervermögen Kinder. Aber dafür gibt es keine politische Mehrheit.
Geht es einer weit entwickelten Gesellschaft gut, steigen die Geburtenraten und sie sinken wenn es anders herum ist, das spricht gegen deine These
Wie kommst du darauf? Deutschland geht es im Vergleich von vor 70 Jahren deutlich besser, Trotzdem sinken die Geburtenraten immer weiter..
Darüber hinaus, selbstbestimmtheit der Frau und so, warum entscheiden sich Karrierefamilien/ Frauen für kein oder wenig Kidner? Weil das ein Karriere"risiko" darstellt und das ist auch ein Punkt der politisch geregelt werden kann und sollte, so dass es weder für Frauen noch für Männern zu Benachteiligungen kommen darf.
Was immer noch an der Gesellschaft liegt. Einer Frau wird eingeredet, dass sie nur glücklich sein kann, wenn sie Kinder hat. Als Baerbock Außenministerin wurde, hat man gleich gefragt, wie sie den Job mit ihren Kindern vereinbaren kann. Einem Mann hätte das niemand gefragt.

Familien die deutlich weniger Geld zur Verfügung haben, können es sich nicht leisten das Kindergeld anzulegen.
Das war ja nur für uns, da wir das Kindergeld nicht brauchten. und sollte nicht verallgemeinert werden.
Kindergeld ist auch nicht dafür gedacht um irgendwo in Aktien angelegt zu werden (sondern um damit die Lebenshaltungskosten für ein Kind zu unterstützen), ganz zu schweigen davon das man sich da in 18 Jahren auch ganz böse verzocken kann (wenn man absolut gar keine Ahnung vom Aktienmarkt hat) und dann hat das Kind später auch nichts davon.
Wie gesagt, wir brauchen das Kindergeld nicht. Da es aber sozusagen das Einkommen der Kinder ist, haben wir es für die Kinder angelegt. Und wenn man sich die Börse anguckt, geht der Kurs nur nach oben. Guck dir an, wo der Dax heute steht und wo er vor 30 Jahren stand.
Man muss das natürlich breit streuen, dann klappt das sehr gut.
 
Nein absolut nicht.
Ähm doch.
Es geht dabei nicht um Erbschaften wo die Eltern EIN Haus gebaut haben und den Kredit dafür 20 Jahre plus abgstottert haben und das dann vererben, oder irgendwelche Erben die EIN altes Haus erben, das seit X Generationen schon in Familienbesitz ist.

Wir reden hier in der Regel von Menschen die größeren Immobilienbesitz erben (mehrere Häuser) und große Mengen Vermögen.
Außerdem, wem da die Erbschaft wirklich für eine Einmalzahlung zu teuer wird kann diese ja auch über X Jahre stunden, oder dann halt ein paar Grundstücke verkaufen. ;)
Und wo genau geht das aus seinem Ursprungspost hervor? Deswegen schrieb ich ja man muss da differenzieren.

MfG
 
Und wo genau geht das aus seinem Ursprungspost hervor? Deswegen schrieb ich ja man muss da differenzieren.
200m² Wohnfläche sind Steuerfrei, also die Differenzierung bekommt die aktuelle Gesetzteslage schon ganz gut hin. Selbst darüber wir dann erstmal der Freibetrag angerechnet.
DAS Standard Argument gegen Erbschaftsteuer ist also keines.
 
Das halt nicht Sinn und Zweck vom Kindergeld, aber es wird halt durchaus einiges an "Schindluder" damit getrieben.

Gegen Praktiken, die schon gegen heutige Gesetze verstoßen, hilft es nicht, die Gesetze zu ändern. Genau darum gings aber: Populismus gegen die bisherige Politik, nicht Mängel bei deren Durchsetzung.


Ehrlich jetzt, kommt dir dieser Vergleich nicht selbst dumm vor?
Es ist ja wohl ein Unterschied ob ich mein Kind einige Wochen irgendwo im Ausland, zur Verwandschaft, in den Urlaub fahren lasse, oder es X Jahre durchgängig im Ausland "parke" und währenddessen weiter Kindergeld erhalte.

Du würdest dir ganz schön dumm vorkommen, wenn du gegenüber dem Staat wöchentlich oder gar täglich den Aufenthaltsort deines Kindes belegen müsstest.
Aktuell ist es halt so, dass der Hauptwohnsitz wenig darüber aussagt, wann jemand anwesend ist, sondern nur, dass er an 51% der Tage eines Jahres mal vorbeischneit.


Falsch, der erste Schritt wäre genügend Betreuungsplätze für Kinderkrippe und Kindergarten zu schaffen und dann nicht nur eine Schulpflicht einzuführen, sondern auch eine Kindergartenpflicht, mit entsprechender Meldepflicht, wenn Kinder nicht regelmäßig da sind.

Dann wäre es auch wesentlich schwieriger Kindergeld zu beziehen und sein Kind jahrelang irgendwo im Ausland zu lassen, ebenso wie es allgemein einer unerkannten frühkindlichen Misshandlung und Verwahrlosung im Elternhaus besser vorbeugen würde.

Forderst du gerade ernsthaft ein Verbot der Kinderaufziehung in den eigenen vier Wänden?
Selbst in der DDR war der Krippenbesuch optional...


Da können wir uns über Geburtenraten streiten, wie wir wollen. Der Drops ist gelutscht. Für die Babyboomer gibt es keine Rettung mehr. Das haben die selber verkackt. Ich habe jedenfalls keine Lust auch an der Stelle deren Suppe auszulöffeln. Kaputte Umwelt, rottes Land und ein verarmter Staat reichen mir schon!

Das Problem "Rente" ist schon wesentlich länger am Arsch und das aktuell größte Problem ist das Verhalten eine Generation vorher: Dafür, dass viel zu viele Boomer gezeugt wurden, können die Boomer selbst ausnahmsweise mal nicht.

(Aber für den gesamten anderen Scheiß, den sie an Stelle einer vernünftigen Grundlage zur Finanzierung ihrer Rententräume hinterlassen, um so mehr. Da hast du definitiv recht und ich habe ja schon mehrfach geäußert, dass man das denen in Rechnung stellen muss.)


Und wo genau geht das aus seinem Ursprungspost hervor? Deswegen schrieb ich ja man muss da differenzieren.

Da muss man nichts differenzieren. Im Originalpost wurde eine Erhöhung der Erbschaftssteuer gefordert, du dagegen sprichst von einer Immobilie in Eigennutzung, auf die gar keine Erbschaftssteuer anfällt.
(Und selbst wenn dem nicht so wäre würde dein Beitrag nicht auf die Forderung passen, denn die mehreren Kinder in deinem Beispiel können sowieso weitere Objekte bis zu einem Wert von 0,8 bis 1,6 Millionen, wenn man mal von 2 bis 4 Kindern ausgeht, ebenfalls komplett steuerfrei erben und niemand hat eine Absenkung dieser Freibeträge gefordert.)
 
Gestern Abend habe ich mich über Markus Lanz richtig aufgeregt.
Da waren Nachwuchspolitiker/innen verschiedener Parteien zu Gast.
Es ging größtenteils um Bürgergeld, Mindestlohn und Flüchtlinge.
Der hat die so vorgeführt und in Erklärungsnot gebracht, dass das wieder ein gefundenes Fressen für Afd und Co ist.
Dann hat er eine Firma zitiert, wo nach seinen Angaben, 60 Leute angeblich freiwillig gekündigt haben und ins Bürgergeld gegangen sind. Aber nicht hinterfragt, was der Betrieb überhaupt für Löhne zahlt.
Es wurde gestern so dargestellt als wenn das Bürgergeld zu hoch wäre und es keinen Anreiz gäbe zu arbeiten.
Die jungen Frauen von der SPD und Grünen haben das richtig gesagt, dass die Löhne zu niedrig sind. Und das der Mindestlohn weiter rauf muss. Und das die Bürgergeldempfänger gegen Niedriglohnarbeitende ausgespielt werden.
Was auch stimmt. Was Markus Lanz da gestern abgezogen hat, war alles andere als journalistisch objektiv und unparteiisch. Der hat auch gut Reden und verdient beim ZDF seine 2 Millionen Euro im Jahr. Und hat dabei immer wieder das Wort "Soziale Gerechtigkeit" in den Mund genommen. Was aus seinem Mund wie Heuchelei klang.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann hat er eine Firma zitiert, wo nach seinen Angaben, 60 Leute angeblich freiwillig gekündigt haben und ins Bürgergeld gegangen sind.
Das wiederum regt mich richtig auf, denn, warum auch immer man diesen Quatsch überhaupt schreibt, geht nicht. Es ginge nur die Selbstkündigung und dann bekommt man erst einmal ALG1 und nicht Bürgergeld. Bei selber kündigen gibt es drei Monate Sperre und dann ALG1.

Das ist einer dieser Ammenmärchen, mit denen die Leichtgläubigen verarscht werden.^^

MfG
 
Das wiederum regt mich richtig auf, denn, warum auch immer man diesen Quatsch überhaupt schreibt, geht nicht. Es ginge nur die Selbstkündigung und dann bekommt man erst einmal ALG1 und nicht Bürgergeld. Bei selber kündigen gibt es drei Monate Sperre und dann ALG1.
Ja stimmt du hast Recht. Ich hatte ihn nur zitiert und der hatte das wirklich so gesagt.

Es wurde gestern massiv Stimmung gegen Bürgergeldempfänger gemacht. Das ist eine Schweinerei!

Die wurden auch wieder so hingestellt als würde der Großteil von ihnen nicht arbeiten wollen.
Populismus pur!
 
Zuletzt bearbeitet:
Gestern Abend habe ich mich über Markus Lanz richtig aufgeregt.
Da waren Nachwuchspolitiker/innen verschiedener Parteien zu Gast.
Es ging größtenteils um Bürgergeld, Mindestlohn und Flüchtlinge.
Der hat die so vorgeführt und in Erklärungsnot gebracht, dass das wieder ein gefundenes Fressen für Afd und Co ist.
Dann müssen se noch lernen, wie man richtig argumentiert...ein Politiker, der nicht auf alle Fragen eine Antwort hat ist Fehl am Platz.
Was Markus Lanz da gestern abgezogen hat, war alles andere als journalistisch objektiv und unparteiisch. Der hat auch gut Reden und verdient beim ZDF seine 2 Millionen Euro im Jahr. Und hat dabei immer wieder das Wort "Soziale Gerechtigkeit" in den Mund genommen. Was aus seinem Mund wie Heuchelei klang.
So ist das eben, Wasser predogen und Wein saufen...und wenns für den Wein knapp wird, einfach wieder die Beiträge erhöhen, das gammlige Fußvolk bezahlts schon. :ugly:
 
Lohnkosten werden mit Aufschlag an Kunden weitergegeben. Kann oder will der Kunde das nicht mehr bezahlen und kauft deshalb bei dir nicht mehr ein, dann hast du ein Problem.
Und wenn die Tariflöhne erhöht werden dann nicht?

Es wurde auch früher immer gesagt, dass der Mindestlohn für Entlassungen sorgen würde.
Bzw von den Arbeitgebern damit gedroht. Aber das ist nicht eingetreten.
 
200m² Wohnfläche sind Steuerfrei, also die Differenzierung bekommt die aktuelle Gesetzteslage schon ganz gut hin. Selbst darüber wir dann erstmal der Freibetrag angerechnet.
DAS Standard Argument gegen Erbschaftsteuer ist also keines.
Ja stimmt, nach nochmaligen Lesen ist es angekommen. :-D

Ich wollte darauf hinweisen das es Unterschiede zwischen dem Eigennutz und dem, wie auch immer man es nennt, Erben mit Gewinnerzielungsabsicht oder so, gibt. Für mich klang es so als würde @seahawk generell davon ausgehen das Erbschaftssteuer erhoben wird, auch auf Eigennutz. Der Verweis das es da nicht erhoben wird hätte ausgereicht. :daumen:

Dennoch muss man weiterhin differenzieren, denn wenn Unternehmen vererbt werden kann man gebundenes Kapital nicht einfach versteuern, denn das Geld dafür müsste man dann aus der Firma nehmen, mit teils drastischen Konsequenzen, Verkäufe, Entlassungen und so weiter. So einfach, wie dargestellt, ist es dann eben doch nicht. :-)

MfG
 
Wenn es kein Mindestlohn gäbe, würden viele Arbeitgeber deutlich weniger zahlen.
Sicherlich, hatte man ja vorher gesehen. ;-) Der Mindestlohn ist richtig und wichtig und eines der Instrumente die erfolgreich die Bürgergeldprobleme lösen könnte, denn das Problem ist ja nicht, dass die Differenz so gering ist, weil Bürgergeldempfänger zu viel kriegen, Existenzminimim Verfassungsgericht *winkewinke*, nein, das Problem ist, dass die geringfügigen Einkommen "zu wenig" bekommen, dass ist der eigentliche Skandal aber darüber redet die CDU und Co. nicht, nein, man drescht lieber auf jene ein die sich schon am absoluten, festgestellten Minimum befinden, statt Unternehmen in die Verantwortung zu nehmen und Rahmenbedingungen für bessere Löhne zu schaffen. Aber ohne Mob, ohne einen erheblichen Bevölkerungsanteil der diese Sichtweise teilt, kann man das nicht durchsetzen und genau da hakt es. Und deswegen ist es so wichtig, dass eine Partei wie die Linke, die genau das adressiert, SPD auch in dem Fall, den Wiedereinzug schafft.

MfG
 
Sicherlich, hatte man ja vorher gesehen. ;-) Der Mindestlohn ist richtig und wichtig und eines der Instrumente die erfolgreich die Bürgergeldprobleme lösen könnte, denn das Problem ist ja nicht, dass die Differenz so gering ist, weil Bürgergeldempfänger zu viel kriegen, Existenzminimim Verfassungsgericht *winkewinke*, nein, das Problem ist, dass die geringfügigen Einkommen "zu wenig" bekommen, dass ist der eigentliche Skandal aber darüber redet die CDU und Co. nicht, nein, man drescht lieber auf jene ein die sich schon am absoluten, festgestellten Minimum befinden, statt Unternehmen in die Verantwortung zu nehmen und Rahmenbedingungen für bessere Löhne zu schaffen.
Mich regt auf das die Medien und Moderatoren da mitmachen. Neuerdings auch die ÖR.
Aber ohne Mob, ohne einen erheblichen Bevölkerungsanteil der diese Sichtweise teilt, kann man das nicht durchsetzen und genau da hakt es.
Weil die sich gegenseitig aufhetzen lassen.

Und deswegen ist es so wichtig, dass eine Partei wie die Linke, die genau das adressiert, SPD auch in dem Fall, den Wiedereinzug schafft.
Sehe ich auch so.

Ich hoffe, falls es zu einer GroKo kommt, die SPD nicht ihre Prinzipien über Board wirft.
 
Lohnkosten werden mit Aufschlag an Kunden weitergegeben. Kann oder will der Kunde das nicht mehr bezahlen und kauft deshalb bei dir nicht mehr ein, dann hast du ein Problem.
Naja, wenn der Umsatz (dirch höhere Preise) steigt, steigt die Umsatzsteuer, das muss ja auch irgendwie reingeholt werden...durch noch höhere Preise, durch mehr Luft in der Verpackung oder durch weniger Qualität.
FÜr den Kunden osz es daher brsser, er kaift nix, was in Deutschland hergestellt ist.
 
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