Bundestagswahlen 2025 // aktuelle politische Lage und Wahlkampf

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Weil es eben kein Sozialsystem gibt.
Das ist faktisch Quatsch. Wir haben ein umfangreiches Sozialsystem. Eines das sicherlich alles andere als optimal ist, aber im Vergleich zu sehr sehr vielen Ländern auf der Welt, bietet unser System unglaublich viel. Niemand muss verhungern oder auf der Straße leben. Eigentlich oft viel zu viel, aber auch an anderen Stellen viel zu wenig.
Allerdings gibt es auch viele Menschen die glauben, das Sozialsystem muss ihnen einen gewissen Lebensstandard bieten. Nein, muss es nicht. Dach über den Kopf und was zu essen, dass muss reichen. Deinen Urlaub, deine Playstation, dein Smartphone, Zigaretten und vieles mehr sind Luxus und nicht verpflichtend.
 
Das ist faktisch Quatsch. Wir haben ein umfangreiches Sozialsystem. Eines das sicherlich alles andere als optimal ist, aber im Vergleich zu sehr sehr vielen Ländern auf der Welt, bietet unser System unglaublich viel. Niemand muss verhungern oder auf der Straße leben. Eigentlich oft viel zu viel, aber auch an anderen Stellen viel zu wenig.
Allerdings gibt es auch viele Menschen die glauben, das Sozialsystem muss ihnen einen gewissen Lebensstandard bieten. Nein, muss es nicht. Dach über den Kopf und was zu essen, dass muss reichen. Deinen Urlaub, deine Playstation, dein Smartphone, Zigaretten und vieles mehr sind Luxus und nicht verpflichtend.
So weit ich das weiter oben verstanden habe, meinte @Threshold , dass es im beschriebenen Entwicklungslandszenario, landläufig hier meist Afrika genannt, kein Sozialsystem gibt.
 
Weil es eben kein Sozialsystem gibt.
Nein, weil es in Afrika oft immer noch kein Nationalbewusstsein gibt und damit auch dadurch rausgebildetes Klassenbewusstein.
In Afrika bist du zuerst Tustsi, oder Hutu und kommst danach irgendwann aus Ruanda.
Entsprechend spielt es auch ein Rolle wer die Macht hat, ob es halt ein Tutsi ist oder ein Hutu (Vetternwirtschaft).
Ob 70% der arbeitenden Tutsi genauso arm sind wie die Hutu spielt hingegen quasi keine große Rolle.

Folglich, um ein Sozialsystem überhaupt etablieren zu können müsste sich erst einmal eine nationale Verbundenheit bilden und ein Bewusstsein dafür wie Vermögen und Macht verteilt sind, unabhängig davon ob man ein Bayer oder Ostrfiese ist, oder eben halt ein Hutu oder Tutsi.

Oder bildlicher formuliert, stell es dir so vor, in vielen afrikanischen Staaten sitzten in den Bundesregierungen überall CSU-Politiker, die im Grunde nur Politik für Bayern machen, weil Bayern an erster Stelle steht und Deutschland nur da ist um Wohltaten für Bayern zu machen.

Ob diese Politik für die 15 anderen Bundesländer schlecht ist, ist egal, solange Sie selbst und Bayern davon profitiert und wenn wer anders eine Wahl gewinnt wird das Ergebnis nicht anerkannt und es gibt Bürgerkrieg, das ist in etwa die gängige afrikanische Realität und unter einer solchen kannst du kein Sozialsystem aufbauen.

Früher hatten wir ein patriarches System. Heute sind die Frauen wesentlich unabhängiger als früher
Nein, früher war es ein System das in seiner sozialgesellschaftlichen Entwicklung nicht mit der Industriealisierung schrittgehalten hat und in seinen Rollenbildern immer noch auf einem vorindustriellen Niveau festgesteckt hat.
 
Das Kindegeld wird an die Erziehungsberechtigen ausgezahlt. In welchem Umfang sie das für ihre Kinder ausgeben, ist schlicht nicht bekannt, weil es dazu keine Statistik gibt. Mit der CDU hat das nichts zu tun.
Ich handhabe das so, dass das Kindergeld in Aktien investiert wird. Das summiert sich mit den Jahren, weil ja monatlich neues Kindergeld dazu kommt.
Sobald die Kinder volljährig werden, haben sie darauf Zugriff und können darüber verfügen. Meine Kinder lassen das Geld liegen und sich weiter vermehren.
Ich denke, das Kindergeld sollte nach Einkommen gedeckelt werden. Ganz ehrlich, zur Vermögensbildung ist es nicht gedacht, sondern zur Unterstützung von Familien und Kindern im Alltag. Vielleicht wäre eine Reform dahingehend sinnvoll um beispielsweise kinderreichere Familien mehr zu unterstützen.
Das ist nun mal Fakt. Wie ist die Quote in afrikanischen Ländern? Deutlich höher als bei uns.
Wie sieht die Quote bei Akademikern aus im Vergleich zum normalen Arbeitnehmer?
Je unabhängiger eine Frau ist, desto mehr Entscheidungsgewalt hat sie.
Bei uns gibt es ein Sozialsystem. Alleine das macht die Frau schon unabhängiger.
Daher ist der Unsinn mit der Umvolkung auch quatsch. Frauen aus patriarchen Gesellschaften werden hier unabhängiger, weil das Sozialsystem sie auffängt und sie hier gleichberechtigt sind. Die Geburtenrate eines Einwanderers sinkt automatisch.
Geht es einer weit entwickelten Gesellschaft gut, steigen die Geburtenraten und sie sinken wenn es anders herum ist, das spricht gegen deine These, wie auch dein selbstgebrachtes Afrikabeispiel, wo gerade Frauen sehr autark sind und viele Kinder nichts anderes als Lebensabsicherung. Es spricht auch nichts dagegen sich für wenig oder gar keine Kinder zu entscheiden aber dann müsste man deutlich mehr zur gesellschaftlichen Verantwortung beitragen als wenn man welche oder gar viele hat, denn der Gap dazwischen ist enorm, die Partizipation der Sicherungssysteme aber in beiden Fällen gleich.

Darüber hinaus, selbstbestimmtheit der Frau und so, warum entscheiden sich Karrierefamilien/ Frauen für kein oder wenig Kidner? Weil das ein Karriere"risiko" darstellt und das ist auch ein Punkt der politisch geregelt werden kann und sollte, so dass es weder für Frauen noch für Männern zu Benachteiligungen kommen darf.
Der Staat ist eben gefordert, damit Kinder kein Armutsrisiko werden.
Und die Gesellschaft denn es partizipieren alle gleich, nur das die einen deutlichst mehr dazu beitragen.
Wenn man jährlich 500.000 Einwanderer braucht, der biodeutsche Klempner aber erst in 25 Jahren seinen job anfangen kann, wo nimmst du die Differenz her?
Das schrieb ich bereits, dass man kurz- und mittelfristig Einwanderung braucht, temporär, dauerhaft, wie auch immer und langfristig durch kinderfreundlichere Rahmenbedingungen, wie zahlreich aufgeführt.
Und ein Einwanderer kann natürlich deutscher Staatsbürger werden. Er ist dann kein Migrant mehr.
Spielt keine Rolle, es ging um kurz- und mittelfristige Lösungsvorschläge.

MfG
Früher hatten wir ein patriarches System. Heute sind die Frauen wesentlich unabhängiger als früher
Der Grund für den Rückgan liegt aber nicht daran, siehe Afrikabeispiel mit unabhängigen Frauen, sondern schlicht in der jetzigen Arbeitswelt, die Karriere nicht mit Kindern im Einklang bringt.

Zum Thema Bundestagswahlen, respektive Parteien die keine Verantwortung übernehmen sollten:

Fasse ich mal unter "nichts gelernt" zusammen und egal wie oft die FDP der "Lüge" überführt wird, sie machen einfach weiter. Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich handhabe das so, dass das Kindergeld in Aktien investiert wird. Das summiert sich mit den Jahren, weil ja monatlich neues Kindergeld dazu kommt.
Sobald die Kinder volljährig werden, haben sie darauf Zugriff und können darüber verfügen. Meine Kinder lassen das Geld liegen und sich weiter vermehren.
Familien die deutlich weniger Geld zur Verfügung haben, können es sich nicht leisten das Kindergeld anzulegen.
 
Familien die deutlich weniger Geld zur Verfügung haben, können es sich nicht leisten das Kindergeld anzulegen.
Kindergeld ist auch nicht dafür gedacht um irgendwo in Aktien angelegt zu werden (sondern um damit die Lebenshaltungskosten für ein Kind zu unterstützen), ganz zu schweigen davon das man sich da in 18 Jahren auch ganz böse verzocken kann (wenn man absolut gar keine Ahnung vom Aktienmarkt hat) und dann hat das Kind später auch nichts davon.
 
Kindergeld ist auch nicht dafür gedacht um irgendwo in Aktien angelegt zu werden (sondern um damit die Lebenshaltungskosten für ein Kind zu unterstützen), ganz zu schweigen davon das man sich da in 18 Jahren auch ganz böse verzocken kann (wenn man absolut gar keine Ahnung vom Aktienmarkt hat) und dann hat das Kind später auch nichts davon.
Ganz genau, deshalb sollte man es zwingend einkommensabhängig gestalten, um so etwas zu vermeiden aber so läuft es ja leider fast überall, siehe Elektroprämie, die defakto genau jenen zugute kommt, die sie finanziell nicht zwingend bräuchten.

MfG
 
Oder Erbschaftssteuer hoch und jedem Kind ein Volljährigkeitsgeschenk machen. Natürlich mit einer Obergrenze beim Vermögen und Einkommen der Eltern. Die reichen Bonzen brauchen nicht auch noch etwas geschenkt bekommen!
 
Oder Erbschaftssteuer hoch und jedem Kind ein Volljährigkeitsgeschenk machen. Natürlich mit einer Obergrenze beim Vermögen und Einkommen der Eltern. Die reichen Bonzen brauchen nicht auch noch etwas geschenkt bekommen!
Schwierig ohne zu differenzieren. Wenn ein Haus innerhalb einer Familie vererbt wird, kann eine zu hohe Steuer dazu führen, dass sich die Kinder es sich nicht leisten können, jeh nach Wert und gezwungen wären zu verkaufen.

MfG
 
Und das wäre schlimm - weil? Man muss nur ein Vorkaufsrecht für den Staat einräumen und wir kriegen den Boden wieder in die Hand der Bürger*innen.
 
Oder Erbschaftssteuer hoch und jedem Kind ein Volljährigkeitsgeschenk machen. Natürlich mit einer Obergrenze beim Vermögen und Einkommen der Eltern. Die reichen Bonzen brauchen nicht auch noch etwas geschenkt bekommen!
Halte ich für einen großen Fehler. Werden die Kinder/Jugentlichen beschenkt oder die Eltern. Wenn dann für alle Volljährigen unabhängig vom Vermögen das Geschenk. Wichtiger währe das Kapitalgewinne wie Arbeit besteuert werden. Btw auch eine Vermögenssteuer wenn es sein soll.
Und das wäre schlimm - weil? Man muss nur ein Vorkaufsrecht für den Staat einräumen und wir kriegen den Boden wieder in die Hand der Bürger*innen.
Dieses Vorkaufsrecht gibt es in der Regel schon. Ich frage mich was soll der Staat mit den ganzen Boden? Also ich habe 7ar mit einem alten Bauerhaus auf dem Land. Was ist da jetzt der nutzen für den Staat, Gemeinde? Und wo soll das Geld herkommen? Ist ja nicht so, dass die Gemeinden regelmäßig von ihrem Vorkaufsrecht gebrauch machen.
 
Und das wäre schlimm - weil? Man muss nur ein Vorkaufsrecht für den Staat einräumen und wir kriegen den Boden wieder in die Hand der Bürger*innen.
Weil das eine Enteignung durch die Hintertür wäre und weil die Besteuerung von bereits besteuerten Gütern grundsätzlich falsch ist. Bei der Erbschaftssteuer muss man unterscheiden zwischen Eigennutz und Gewinnerzielungsabsicht. Bekommt man ein Haus vererbt und verkauft muss man jetzt schon eine hohe Steuer darauf zahlen.

Und warum genau soll der Grund wieder in öffentliche Hand? Wozu, es mangelt ja nicht an Bauland.^^ Was ist mit Eigentumswohnungen, die müssen dann, trotz Abschreibung dem teuren Markt übergeben werden und steigen damit sprunghaft im Preis?!? Ganz schlecht und nicht gut durchdachter Vorschlag.

MfG
 
oder einfach so wie es ist vermieten. Boden und Produktionsmittel gehören in die Hände der Arbeitenden.
 
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