Bildungsministerin ist wegen Plagiat der Doktortitel entzogen worden

Google? Das ist für dich Google-Wissen?:lol:
Du bist wohl fachfremd, oder? Außerdem beziehe ich mich nicht auf deinen "Vertipper" (Tippfehler sind keine Rechtschreibfehler!), sondern deinen Sermon aus diesem Post. Weshalb maßt du dir dann an, die Entscheidung des Fakultätsrates anzuzweifeln bzw. die Verfehlungen Schavans als Bagatelle darzustellen, da jeder ja so etwas in seiner Dissertation habe, obwohl du ja offensichtlich keinen Funken Bezug zur Erziehungswissenschaft und wissenschaftlichem Arbeiten zu haben scheinst?

Ich maße mir was an? :wow:

Da du diesem Forum einen so hohen Stellenwert beimisst, dass ich mir keine persönliche Meinung zu einem Thema bilden darf, da das ja von einem Fakultätsrat als falsch angesehen wurde, frage ich dich, warum du dir anmaßt, mich als ungebildet, halbwissend und meine Äußerungen als Verteidigungsversuche zu bezeichnen?
Ich habe das weder als Bagatelle bezeichnet noch die Entscheidung angezweifelt. Meine Aussage sollte lediglich verdeutlichen das, wenn man sucht in jedem Keller Dreck ist.

Das du daraus einen persönlichen Angriff machst zeigt mir nur das du
keinen Funken Bezug zur Erziehungswissenschaft (...)
hast ;)

Moralisch macht es keinen Unterschied ob Frau Schavan plagiiert oder der Realschüler von seinem Sitznachbarn abgeschrieben hat. Das die Trageweite bei Frau Schavan ist nur weitaus größerer Tragweite hinsichtlich ihrer Vorbildfunktion als Bildungs- und Forschungsministerein sollte jedem klar sein.
 
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Und was lernen wir daraus? Die angeblich "guten" da oben wollen dem Pöbel weiss machen das man sich seinen Mitmenschen gegenüber nett & höflich verhalten soll und selbst sind es die größten Betrüger, Scharlatane und Pisser die es gibt....Verbrennt so'n Dreckspack, dafür sollte sich die Kirche mal einsetzen...Moderne Hexenverbrennung

Wenn unsereins soetwas machen würde wäre der sofort im Bau, und bei denen, bekommen se noch nen Managerposten...sozusagen als Dank die Menschheit verarscht zu haben...
Wieviel Leute muss man denn betrügen, hintergehen, ausbeuten und an der Nase herumführen bis man auch so nen Posten bekommt?
 
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Ich maße mir was an?
Da du diesem Forum einen so hohen Stellenwert beimisst, dass ich mir keine persönliche Meinung zu einem Thema bilden darf, da das ja von einem Fakultätsrat als falsch angesehen wurde, frage ich dich, warum du dir anmaßt, mich als ungebildet, halbwissend und meine Äußerungen als Verteidigungsversuche zu bezeichnen?
Ich habe das weder als Bagatelle bezeichnet noch die Entscheidung angezweifelt. Meine Aussage sollte lediglich verdeutlichen das, wenn man sucht in jedem Keller Dreck ist.
Jaja, die "eigene Meinung".;) Unsachliche Verallgemeinerungen, das typische "jeder hat doch Dreck am Stecken"-Gefasel und offensichtliche Unkenntnis bzgl. der vorliegenden Sachlage legen eben exakt diesen Schluss meinerseits bzgl. der Stichhaltigkeit deiner Ausführungen äußerst nahe.
Weshalb wir gleich zu folgender "Meinung" kommen:
Moralisch macht es keinen Unterschied ob Frau Schavan plagiiert oder der Realschüler von seinem Sitznachbarn abgeschrieben hat. Das[s] die Trageweite bei Frau Schavan ist nur weitaus größerer Tragweite hinsichtlich ihrer Vorbildfunktion als Bildungs- und Forschungsministerein [ist], sollte jedem klar sein.
:klatsch: Genau solche Behauptungen torpedieren alles, was du zu entkräften versuchst. Du bagatellisierst den Betrug Schavans, indem du ihn auf eine Stufe mit einem abschreibenden Schüler stellst. Ernsthaft?:daumen2:
Frau Schavan hat sich mittels dieses akademischen Zertifikats ihre aktuelle Position im Staat überhaupt erst ermöglicht. Und ja, es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ein Wissenschaftler systematisch betrügt und sich mit fremden Federn schmückt oder ein Schüler beim Sitznachbarn abschreibt! Dir ist das offensichtlich absolut nicht klar, aber bitte. Es bestätigt, dass du bzgl. der Bewertung von Wissenschaftlichkeit, geistigem Eigentum und der Bedeutung einer Dissertation wenig Grundlagenwissen zur Verfügung hast.

P.S. Noch zu deinem Edit ein Edit meinerseits:

Das[s] du daraus einen persönlichen Angriff machst zeigt mir nur, das[s] du [...] hast ;).
(Kleine Anmerkung: "dass" und "das" sind zweierlei paar Schuhe und Satzbau würde ich auch mal lernen. ;)).
Keineswegs handelt sich um einen persönlichen Angriff. Ich wollte nur darlegen, welch verquere Sicht du auf diese Dinge hast und absolut unreflektiert Allgemeinplatze fallen lässt, die dem Thema absolut nicht gerecht werden. Oder ist es nicht mehr erlaubt, offensichtlich falsche Behauptungen zu kritisieren?
 
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Was bleibt denen denn übrig nachdem öffentlich so eine Hetzjagd veranstaltet wurde?

Viel schlimmer finde ich diese "Plagiatsjäger" die sich hinter Ihrer Anonymität verstecken und hier einen auf Moral und Anstand machen, aber selbst zu Feige sind eben diesen Anstand und diese Moral zu haben öffentlich aufzutreten. Warum wohl? Weil es sich eben einfacher ist anonym jemanden zu Beschuldigen weil man keinen Regress fürchten muss wenn falsch liegt. Man macht also auf Dicke Hose, hat aber nicht den Mut dafür einzustehen, auch wenn man falsch liegen sollte?

Für mich sind das nur bemitleidenswerte armselige Würstchen die in Ihrem Leben wohl nie über einen Aushilfsjob im Supermark hinaus gekommen sind und sich jetzt profilieren müssen. Alleine das man diese Kasper ernst nimmt ist schon erschreckend genug und zeigt wie armselig eigentlich unsere Gesellschaft schon ist.

Das ist wie die Hexenjagd im Mittelalter. Die hat Rote Haare und gestern Abend habe ich Sie mit einer schwarzen Katze gesehen, das ist eine Hexe, verbrennt Sie.

Armes Deutschland.
 
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Was bleibt denen denn übrig nachdem öffentlich so eine Hetzjagd veranstaltet wurde?

Viel schlimmer finde ich diese "Plagiatsjäger" die sich hinter Ihrer Anonymität verstecken und hier einen auf Moral und Anstand machen, aber selbst zu Feige sind eben diesen Anstand und diese Moral zu haben öffentlich aufzutreten. Warum wohl?
Aber was soll denn der Herr von und zu Guttenberg denn sonst mit seiner Freizeit anfangen, jetzt wo er nicht mehr Verteidigungsminister ist?! ;) :ugly:

MfG
 
Und der nächste, #44. :schief:
Gibts hier noch mehr, die unreflektiert der Propaganda folgen, oder sind hier auch noch Menschen, die einen Bezug zur Wissenschaft haben? Die verstehen, weshalb eine Entfernung derjeniger aus der Wissenschaft nötig ist, die keineswegs einen Beitrag zur Forschung mit ihrer Arbeit leisten, sondern durch Betrug einen Titel erschleichen, der ihnen als reines Zertifikat den Weg zu größerem Kapital ebnen soll?
Wer da von Hexenjagd spricht, tut mir nur leid. Allein der Vergleich ist ein Hohn für die Opfer der Hexenverfolgungen!
Aber bei manchen ist eben nicht der Täter/Betrüger/Dieb geistigen Eigentums zu verurteilen, sondern derjenige, der die Sache ans Licht bringt. Herrliche Logik.:ugly:
 
Was bleibt denen denn übrig nachdem öffentlich so eine Hetzjagd veranstaltet wurde?

Viel schlimmer finde ich diese "Plagiatsjäger" die sich hinter Ihrer Anonymität verstecken und hier einen auf Moral und Anstand machen, aber selbst zu Feige sind eben diesen Anstand und diese Moral zu haben öffentlich aufzutreten. Warum wohl? Weil es sich eben einfacher ist anonym jemanden zu Beschuldigen weil man keinen Regress fürchten muss wenn falsch liegt. Man macht also auf Dicke Hose, hat aber nicht den Mut dafür einzustehen, auch wenn man falsch liegen sollte?

Für mich sind das nur bemitleidenswerte armselige Würstchen die in Ihrem Leben wohl nie über einen Aushilfsjob im Supermark hinaus gekommen sind und sich jetzt profilieren müssen. Alleine das man diese Kasper ernst nimmt ist schon erschreckend genug und zeigt wie armselig eigentlich unsere Gesellschaft schon ist.

Das ist wie die Hexenjagd im Mittelalter. Die hat Rote Haare und gestern Abend habe ich Sie mit einer schwarzen Katze gesehen, das ist eine Hexe, verbrennt Sie.

Armes Deutschland.
Also jetzt lass mal die Kirche im Dorf bitte...

Schavan hat nun offiziell bestätigt eben ein Plagiat erstellt, und dieses auch noch eingereicht. Die Konsequenzen hierfür sind absolut bekannt und richtig. In der Wissenschaft ist es UNGLAUBLICH wichtig, das man den Worten und Daten eines Wissenschaftlers vertrauen kann! Daher muss er IMMER völlig integer sein!

Und wir reden hier über keine Lapalie! sondern über eine Doktorarbeit! Die schreibt man mal nicht so nebenher in fünf Minuten, sondern an der sitzt man mehrere Jahre! Das ist alles absolut berechnet und bewusst. Sorry, aber wer denkt, das einem das "mal so passiert" der denkt wohl, dass die Person den IQ eines Steins hat... Sorry, aber für so dumm halte ich Frau Schavan jetzt auch nicht...

Man muss sich auch mal vor Augen führen, welche Konsequenzen denn ein schnöder Student in einer 0815 Hausarbeit erhalten würde, wenn er die gleiche "Arbeit" geleistet hätte. Er wäre nämlich wenn er GLÜCK gehabt hätte verwarnt worden, oder aber direkt Zwangsexmatrikuliert worden, und damit wäre seine wissenschaftliche Karriere beendet!

Also daher mal bitte den Ball flach halten. Die darf sich hier wirklich nicht beklagen...

Die Konsequenzen für Sie sind wirklich gering. Ihre Schäfchen hat Sie ja schon lange im Trockenen und eben auch in den entscheidenden Zeiten bereits ihren Nutzen aus dem Titel gezogen.

Und natürlich darf man kritisieren, das jetzt so gezielt gesucht wird nach Plagiaten, da darf man aber nicht die Suche an sich kritisieren, sondern nur, dass das nicht schon lange standardmäßig passiert ist. Hier tritt allerdings auch das Problem der Wissenschaft zu Tage, das man sich eben auf deren Arbeit verlassen können muss! Man konnte sich das auch nicht wirklich vorstellen bis heute. Nach dem heutigen Wissen wäre es aber angemessen, ALLE! Doktorarbeiten neu zu prüfen mit den Mitteln die einem heute zur Verfügung stehen, denn da wird es noch so manches schwarzes Schaf geben, und die gehören alles entlarvt. Egal ob CDU, CSU, SPD, Grüne, Piraten oder der sich zur Ruhe gesetzte Professor der nur noch Fliegenfischen macht.
 
(Kleine Anmerkung: "dass" und "das" sind zweierlei paar Schuhe und Satzbau würde ich auch mal lernen. ;)).

Ich stimme dir durchaus in deiner Meinung zu.
Aber: Grade in Anbetracht der Tatsache, dass wir uns ganz offensichtlich in einem Forum befinden, in dem ärgerlich viele User nicht einmal in der Lage sind die (Google-) Suche zu nutzen und täglich dutzendfach die selben Fragen nach Gesamtsystem, Netzteil und Grafikkarte stellen, würde ich an deiner Stelle von dem (selbst aufgestellten) Ross Pony runtersteigen und nicht so altklug jeden Post anderer zerhacken.

Grade wenn man sich den extrem lächerlichen Post #44 ansieht, zeigt es doch auf welchem "Niveau" wir uns hier befinden.

Familie, grade Verkehr und "nun" Bildung (ein Resort, was gefühlt seit Jahrzehnten nicht besetzt ist) - ein herrlich faules und bröckelndes Kabinett. Evtl möchte Schavan sich gerne noch 4 Jahre Dr. nennen und mit aufschiebenden Wirkung der Klage den Prozess hinauszögern :schief:. Der Titel des Professors, der ja nichtmal richtiger Natur ist, müsste konsequenter Weise ebenfalls entzogen werden!
 
Also jemand der bei anderen höchste moralische Maßstäbe ansetzt, siehe dazu ihre Aussage zur Guttenbergaffäre, sie schäme sich als Wissenschaftlerin „nicht nur heimlich“, sollte es wohl dann selber besser wissen und auch besser machen. Findest du nicht?

MfG

Vielleicht wusste sie wirklich nichts von den Plagiaten, weil sie sich die Doktorarbeit hat schreiben lassen. :ugly:
Es soll ja tatsächlich Menschen geben die damit ihr Geld verdienen.
 
Naja, Sie ist Honorarprofessorin. Daher steht ihr der Titel zu. Die Frage ist aber durchaus berechtigt, ob Sie überhaupt noch berechtigt ist, eine Honorarprofessur zu besitzen. Sie hat zwar noch Ehrendoktortitel, aber das wars auch, und ob die noch zulässig sind, muss man sich auch anschauen.

Ich zitier nur mal Wikipedia:

Honorarprofessoren sind nebenberufliche Professoren. Sie müssen mehrere Jahre lang als selbstständige Dozenten oder Lehrbeauftragte ihre pädagogische Eignung nachgewiesen haben. Außerdem müssen sie besondere wissenschaftliche oder künstlerische Leistungen erbracht haben.
 
@ Vhailor:
Alles Ansichtssache. Perfekte Steilvorlagen inhaltlicher und formaler Fehler kombiniert zum Zerpflücken des "Diskussionspartners" zu nutzen, sollte man verkraften können. Ich muss mir ja schließlich auch gefallen lassen, dass ich "altklug" sei und auf meinem hohen "Ross Pony" sitze ;), weil ich hier versuche, die Situation aus wissenschaftlicher Sicht darzulegen. Daher sehe man es mir nach, wenn ich aufgrund meiner Situation etwas "enthusiastisch" diskutiere.:P
Dem Rest ab "Grade" stimme ich übrigens fast uneingeschränkt zu.;)

@Skysnake: Rechtlich bin ich mir nicht hundertprozentig sicher, aber da der Doktortitel ihr einziger Studienabschluss ist, stünde sie nun lediglich mit einem Abitur da. In diesem Fall nützen auch die ganzen Dr. h.c. nichts, die Honorarprofessur müsste mit dem Verlust des Doktortitels, der wohl nach Klagen über mehrere Instanzen (was wohl vmtl. Monate bis Jahre dauern wird) und damit fehlender akademischer Legitimation endgültig dahin sein sollte, beendet sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also jetzt lass mal die Kirche im Dorf bitte...
Lass ich doch.

Schavan hat nun offiziell bestätigt eben ein Plagiat erstellt, und dieses auch noch eingereicht. Die Konsequenzen hierfür sind absolut bekannt und richtig. In der Wissenschaft ist es UNGLAUBLICH wichtig, das man den Worten und Daten eines Wissenschaftlers vertrauen kann! Daher muss er IMMER völlig integer sein!
Der Uni blieb ja nichts mehr anderes Übrig wenn man dort das Gesicht wahren wollte. Das ist die Folge wenn so ein wichtiges Verfahren in der Öffentlichkeit breit getreten wird bevor es richtig begonnen hat. Die Uni Düsseldorf ist somit nicht mehr Ernstzunehmen wenn man nicht in der Lage ist so etwas vernünftig durchzuführen.

Und wir reden hier über keine Lapalie! sondern über eine Doktorarbeit! Die schreibt man mal nicht so nebenher in fünf Minuten, sondern an der sitzt man mehrere Jahre! Das ist alles absolut berechnet und bewusst. Sorry, aber wer denkt, das einem das "mal so passiert" der denkt wohl, dass die Person den IQ eines Steins hat... Sorry, aber für so dumm halte ich Frau Schavan jetzt auch nicht...
Ich kann die Verhältnisse vor 30 Jahren nicht beurteilen und kann daher Frau Schavan keinen Vorsatz unterstellen, geschweige denn aus heutiger Sicht unter Zuhilfenahme der IT vernünftig bewerten. Damals wurde eben entschieden das nicht abgeschrieben wurde und fertig.

Man muss sich auch mal vor Augen führen, welche Konsequenzen denn ein schnöder Student in einer 0815 Hausarbeit erhalten würde, wenn er die gleiche "Arbeit" geleistet hätte. Er wäre nämlich wenn er GLÜCK gehabt hätte verwarnt worden, oder aber direkt Zwangsexmatrikuliert worden, und damit wäre seine wissenschaftliche Karriere beendet!
Dort wird genauso abgeschrieben wie schon immer.Das kramt auch nach 30 Jahren keiner mehr die Hausarbeit hervor und erklärt die für ungültig weil er abgeschrieben hat.

Also daher mal bitte den Ball flach halten. Die darf sich hier wirklich nicht beklagen...
Doch darf Sie, aufgrund des absoluten desaströsen Fehlverhalten der Uni Düsseldorf das keine objektive faire Bewertung mehr zuließ.


Die Konsequenzen für Sie sind wirklich gering. Ihre Schäfchen hat Sie ja schon lange im Trockenen und eben auch in den entscheidenden Zeiten bereits ihren Nutzen aus dem Titel gezogen.
Du kannst das bewerten, ich nicht.

Und natürlich darf man kritisieren, das jetzt so gezielt gesucht wird nach Plagiaten, da darf man aber nicht die Suche an sich kritisieren, sondern nur, dass das nicht schon lange standardmäßig passiert ist. Hier tritt allerdings auch das Problem der Wissenschaft zu Tage, das man sich eben auf deren Arbeit verlassen können muss! Man konnte sich das auch nicht wirklich vorstellen bis heute. Nach dem heutigen Wissen wäre es aber angemessen, ALLE! Doktorarbeiten neu zu prüfen mit den Mitteln die einem heute zur Verfügung stehen, denn da wird es noch so manches schwarzes Schaf geben, und die gehören alles entlarvt. Egal ob CDU, CSU, SPD, Grüne, Piraten oder der sich zur Ruhe gesetzte Professor der nur noch Fliegenfischen macht.

Wie weit wollen wir denn in die Vergangenheit zurück gehen? 30, 50 oder vielleicht hundert Jahre? In den Zeiten Karl des Großen lässt sich bestimmt auch was finden. Nein irgendwann ist Schluss damit. Was nach 10 Jahren nicht gefunden wurde sollte in der Vergangenheit ruhen. Um dich mal zu zitieren:
Also jetzt lass mal die Kirche im Dorf bitte...
 
Wenn der Doktortitel nicht verdient wurde, dann hat er keinen Bestand. Nicht jetzt, nicht vor 30 Jahren und nicht in hundert Jahren.
Da ist es natürlich bequem über die anonymen Plagiatsjäger zu schimpfen und über die Doktorväter und Prüfungskomissionen herzuziehen - nur werden hier Ursache und Wirkung völlig verwechselt. Denn wenn die ersteren nicht auf die Plagiate aufmerksam gemacht hätten und letztere nicht der Täuschung durch Frau Schavan erlegen wären, dann gäbe es auch keinen Grund sie anzugreifen. Wie man die Sache auch drehen und wenden will, landet man beim Fehlverhalten von Frau Schavan als Ursache der Angelegenheit.
 
Der Uni blieb ja nichts mehr anderes Übrig wenn man dort das Gesicht wahren wollte. Das ist die Folge wenn so ein wichtiges Verfahren in der Öffentlichkeit breit getreten wird bevor es richtig begonnen hat. Die Uni Düsseldorf ist somit nicht mehr Ernstzunehmen wenn man nicht in der Lage ist so etwas vernünftig durchzuführen.
Wieso?

Wenn die entschieden hätten, das es kein systhematischer Täschungsversuch gewesen wäre, dann hätte auch niemand etwas gesagt. Warum auch. Es wurde ja durch die entsprechenden Stellen geprüft. Man hätte höchstens in Berufung gehen können. Das wars dann aber auch. Wenn ne Entscheidung gefallen ist, egal wie rum, dann gibt es dafür gute Gründe. Sie muss halt nachvollziehbar sein, das ist alles. Und halt nicht durch eine höhere Instanz gekippt werden ;)

So funktioniert ein Rechtsstaat...

Ich kann die Verhältnisse vor 30 Jahren nicht beurteilen und kann daher Frau Schavan keinen Vorsatz unterstellen, geschweige denn aus heutiger Sicht unter Zuhilfenahme der IT vernünftig bewerten. Damals wurde eben entschieden das nicht abgeschrieben wurde und fertig.
Die "Verhältnisse" sind eigentlich schon seid langen langen Jahren die selben. Man darf jetzt auch auf keinen Fall dem Irrtum anheim fallen, das man die Arbeit nach den heutigen Vorgaben geprüft hat! Man hat die nach den Regeln von damals geprüft, nur halt mit dem Wissen und der Technik von heute. Sicher hat man auch die heutigen Regeln überprüft, aber eben zur Bewertung nur die alten herangezogen.

Es hätte ja auch so ausgehen können:
"Nach heutigen Maßstäben wäre es ein Plagiat von Frau Schavan gewesen, unter Berücksichtigung der damaligen Regelungen kann Frau Schavan aber kein schuldhaftes Vergehen vorgehalten werden, weshalb wir ihr den Doktortiteln nicht entziehen werden, da wir davon ausgehen, das Frau Schavan sich auch an die heutigen Regeln gehalten hätte, wenn diese damals gegolten hätte. Der Fehler liegt hier klar in den Prüfungsordnungen, welche inzwischen aber korrigiert wurden"

Hätte auch so ausgehen können, ist es aber nicht, weil Sie sich eben nicht an die Regeln gehalten hat...

Dort wird genauso abgeschrieben wie schon immer.Das kramt auch nach 30 Jahren keiner mehr die Hausarbeit hervor und erklärt die für ungültig weil er abgeschrieben hat.
Selbst Hausarbeiten werden aber heute normal durch "Plagiats"-Tools durchgejagt und geschaut, ob es Beanstadungen gibt, und wenn ja kanns direkt die Exmatrikulation bedeuten.

Natürlich wird bei Hausarbeiten und Praktika öfters "geschummelt", und teilweise auch nicht sooo genau hingeschaut. Zwischen einer Hausarbeit/Praktikum und einer Diplomarbeit oder gar Doktorarbeit liegen aber welten. Wenn man ne Hausarbeit rausziehen würde, und da Plagiate drin wären, wäre der Ruf geschädigt, aber der Titel würde erhalten bleiben, sofern da nicht ebenfalls ein Plagiat zu finden ist. Es sind ja nochmal die Diplomarbeit/Doktorarbeit, die man verfasst hat. Man hat also eine wissenschaftliche Arbeit abgeliefert, für die man eben auch einen Titel bekommen hat!

Das sind schon zwei paar Schuhe. Aber ich kann dir eins sagen. Mit Plagiaten wird selbst in Praktika nicht lapidar umgegangen. Ich hatte eine Lehrämtlerin im Studium, die meinte im Praktikum ab zu schreiben, und das war "nur" faken der Messwerte von nem popel Experiment...

Sie hat ne Verwarnung bekommen und wurde fast Exmatrikuliert, weil Sie bei einem Praktikumgsversuch, der einen Tag! geht und man innerhalb einer Woche die Auswertung fertig machen muss, gefaked hat. Meinste nicht, das ist deutlich weniger schlimm als ne Doktorarbeit zu faken, für die man auch noch einen Titel UND! das dürfen wir auch nicht vergessen, im öffenltichen Dienst dadurch in eine andere Besoldungsgruppe kommt, und richtig viel Geld damit macht.... Oder nicht?

Das ist ja auch der Grund, weshalb sich insbesondere Studenten so dermaßen aufregen. Der kleine Student bekommt wegen wirklichen Kleinigkeiten richtig heftige Prügel, aber so ne "Persönlichkeit" kommt "ungestraft" davon...

Doch darf Sie, aufgrund des absoluten desaströsen Fehlverhalten der Uni Düsseldorf das keine objektive faire Bewertung mehr zuließ.
Woah, jetzt aber nicht die Fakten verdrehen. Das war nicht die Universiät, die das gemacht hat, sondern eine einzelne Person...

Sippenhaft gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr! Zum Glück....

Da muss man schon differenzieren. Die Uni konnte da wirklich nichts dafür, auch wenn Sie natürlich dumm dasteht. Als Universität bist du da aber auch zu einem gewissen Grad überfordert. Du hast halt im normalfall keine Geheimhaltungsmaßnahmen, die hierfür ausreichend wären. Da arbeiten immer noch Menschen, die in der Forschung tätig sind, und eben forschen, und sich weniger mit Politik befassen, es sei denn es ist ihr Gebiet ;)

Das wurde ja sogar, wenn ich mich recht erinnere, gerichtlich entschieden, dass der Uni da kein Vorwurf gemacht werden kann.

Du kannst das bewerten, ich nicht.
Siehe oben, das sind nachvollziehbare Gründe

Wie weit wollen wir denn in die Vergangenheit zurück gehen? 30, 50 oder vielleicht hundert Jahre? In den Zeiten Karl des Großen lässt sich bestimmt auch was finden. Nein irgendwann ist Schluss damit. Was nach 10 Jahren nicht gefunden wurde sollte in der Vergangenheit guhen. Um dich mal zu zitieren:
Das ist im Prinzip egal. Jeder muss sich dessen bewusst sein, das er immer den Titel entzogen bekommen kann, wenn er getäuscht hat. Das ist auch richtig so. Wenn derjenige herausragende Leistungen vollbracht hat, kann er dafür noch immer einen Ehrentitel oder auch für eine andere Arbeit einen vollwertigen Titel erhalten. Aber für einen Fake kann es NIE einen Titel geben, egal wie lange her. Der Titel bleibt für immer bestehen, daher kann er auch IMMER entzogen werden.
 
Ich kann die Verhältnisse vor 30 Jahren nicht beurteilen und kann daher Frau Schavan keinen Vorsatz unterstellen, geschweige denn aus heutiger Sicht unter Zuhilfenahme der IT vernünftig bewerten. Damals wurde eben entschieden das nicht abgeschrieben wurde und fertig.
Es geht ja, im Gegensatz zum Guttenberg, auch nicht um den Vorwurf des Voratzes.

MfG
 
Naja solls sein wie es ist. Gibt Sachen die sich Politiker erlaubt haben, die wesentlich heftiger waren :ugly: Das Leben geht weiter, ob sie nun ihren Titel hat oder nicht und ob sie nun mehr Geld oder weniger Geld verdient :ugly:
 
Doch, geht es, ich zitiere:
Fakultätsrat Uni Düsseldorf schrieb:
Der Fakultätsrat hat sich nach dieser grundsätzlichen Klärung in seinen Beratungen nach gründlicher Prüfung und Diskussion abschließend die Bewertung des Promotionsausschusses zu eigen gemacht, dass in der Dissertation von Frau Schavan in bedeutendem Umfang nicht gekennzeichnete wörtliche Übernahmen fremder Texte zu finden sind. Die Häufung und Konstruktion dieser wörtlichen Übernahmen, auch die Nichterwähnung von Literaturtiteln in Fußnoten oder sogar im Literaturverzeichnis ergeben der Überzeugung des Fakultätsrats nach das Gesamtbild, dass die damalige Doktorandin systematisch und vorsätzlich [Hervorh. d. Verf.] über die gesamte Dissertation verteilt gedankliche Leistungen vorgab, die sie in Wirklichkeit nicht selbst erbracht hatte.
 
Daher finde ich es auch falsch, dem Doktorvater oder sonstigen Prüfungsgremien einen Vorwurf zu machen. Eine Täuschung zielt schließlich darauf ab, unbemerkt zu bleiben, und glücklicherweise steht (noch) nicht jede akademische Abschlussarbeit unter Generalverdacht. Der Erfolg der Täuschung resultiert deswegen aus dem Vertrauensmissbrauch der Täuschenden, nicht zwingend aus Nachlässigkeit des Doktorvaters.
 
Wieso?

Wenn die entschieden hätten, das es kein systhematischer Täschungsversuch gewesen wäre, dann hätte auch niemand etwas gesagt.
Dann hätte man Ihnen Beeinflussung durch die Politik vorgeworfen. Die Uni Düsseldorf hatte keine Andere Wahl als diese Entscheidung zu treffen. Egal wie gerechtfertigt diese ist.

Warum auch. Es wurde ja durch die entsprechenden Stellen geprüft. Man hätte höchstens in Berufung gehen können. Das wars dann aber auch. Wenn ne Entscheidung gefallen ist, egal wie rum, dann gibt es dafür gute Gründe. Sie muss halt nachvollziehbar sein, das ist alles. Und halt nicht durch eine höhere Instanz gekippt werden ;)

So funktioniert ein Rechtsstaat...

Der Ankläger ist Richter zugleich und prüft die Fakten, das ist weit entfernt von Rechtsstaat. Das Ganze Verfahren hätte durch eine fremde Uni erfolgen müssen.


Die "Verhältnisse" sind eigentlich schon seid langen langen Jahren die selben. Man darf jetzt auch auf keinen Fall dem Irrtum anheim fallen, das man die Arbeit nach den heutigen Vorgaben geprüft hat! Man hat die nach den Regeln von damals geprüft, nur halt mit dem Wissen und der Technik von heute. Sicher hat man auch die heutigen Regeln überprüft, aber eben zur Bewertung nur die alten herangezogen.
Genau, mit der heutigen Technik. Damals war das nicht möglich oder die Prüfungsmethoden haben das nicht hergegeben. Punkt aus fertig.

Es hätte ja auch so ausgehen können:
"Nach heutigen Maßstäben wäre es ein Plagiat von Frau Schavan gewesen, unter Berücksichtigung der damaligen Regelungen kann Frau Schavan aber kein schuldhaftes Vergehen vorgehalten werden, weshalb wir ihr den Doktortiteln nicht entziehen werden, da wir davon ausgehen, das Frau Schavan sich auch an die heutigen Regeln gehalten hätte, wenn diese damals gegolten hätte. Der Fehler liegt hier klar in den Prüfungsordnungen, welche inzwischen aber korrigiert wurden"

Hätte auch so ausgehen können, ist es aber nicht, weil Sie sich eben nicht an die Regeln gehalten hat...

Welche Regeln? Damals oder heute? Wenn man die Doktorarbeit unter den damals vorherrschenden Bedingungen geprüft hat ist Frau Schavan vermutlich erledigt, wobei ich da noch meine Bedenken bezüglich der Uni Düsseldorf und deren Verhalten habe.

Selbst Hausarbeiten werden aber heute normal durch "Plagiats"-Tools durchgejagt und geschaut, ob es Beanstadungen gibt, und wenn ja kanns direkt die Exmatrikulation bedeuten.

Natürlich wird bei Hausarbeiten und Praktika öfters "geschummelt", und teilweise auch nicht sooo genau hingeschaut. Zwischen einer Hausarbeit/Praktikum und einer Diplomarbeit oder gar Doktorarbeit liegen aber welten. Wenn man ne Hausarbeit rausziehen würde, und da Plagiate drin wären, wäre der Ruf geschädigt, aber der Titel würde erhalten bleiben, sofern da nicht ebenfalls ein Plagiat zu finden ist. Es sind ja nochmal die Diplomarbeit/Doktorarbeit, die man verfasst hat. Man hat also eine wissenschaftliche Arbeit abgeliefert, für die man eben auch einen Titel bekommen hat!

Das sind schon zwei paar Schuhe. Aber ich kann dir eins sagen. Mit Plagiaten wird selbst in Praktika nicht lapidar umgegangen. Ich hatte eine Lehrämtlerin im Studium, die meinte im Praktikum ab zu schreiben, und das war "nur" faken der Messwerte von nem popel Experiment...

Sie hat ne Verwarnung bekommen und wurde fast Exmatrikuliert, weil Sie bei einem Praktikumgsversuch, der einen Tag! geht und man innerhalb einer Woche die Auswertung fertig machen muss, gefaked hat. Meinste nicht, das ist deutlich weniger schlimm als ne Doktorarbeit zu faken, für die man auch noch einen Titel UND! das dürfen wir auch nicht vergessen, im öffenltichen Dienst dadurch in eine andere Besoldungsgruppe kommt, und richtig viel Geld damit macht.... Oder nicht?

Sie ist aber direkt erwischt worden und man hat das nicht Jahrzehnte später ausgegraben.

Das ist ja auch der Grund, weshalb sich insbesondere Studenten so dermaßen aufregen. Der kleine Student bekommt wegen wirklichen Kleinigkeiten richtig heftige Prügel, aber so ne "Persönlichkeit" kommt "ungestraft" davon...

Die meisten Studenten die bisher kennengelernt habe haben sich am meisten aufgeregt wenn Sie mal wirklich was für Ihr Studium arbeiten mussten.

Woah, jetzt aber nicht die Fakten verdrehen. Das war nicht die Universiät, die das gemacht hat, sondern eine einzelne Person...

Sippenhaft gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr! Zum Glück....

Wurden hier Konsequenzen gezogen? Nein. Hier werden dann noch der Täter geschützt. Wenn ich so etwas in meinem Job veranstalten würde könnte ich noch am gleichen Tag in Begleitung des Werkschutzes meine Sachen aus dem Spinnt holen und ich bin auch nur ein kleines Licht.

Da muss man schon differenzieren. Die Uni konnte da wirklich nichts dafür, auch wenn Sie natürlich dumm dasteht. Als Universität bist du da aber auch zu einem gewissen Grad überfordert.
Du hast halt im normalfall keine Geheimhaltungsmaßnahmen, die hierfür ausreichend wären. Da arbeiten immer noch Menschen, die in der Forschung tätig sind, und eben forschen, und sich weniger mit Politik befassen, es sei denn es ist ihr Gebiet ;)

Wenn man nicht in der Lage ist ein dermaßen wichtiges Verfahren angemessen durchzuführen sollte man es lassen und es einer anderen Uni übergeben.


Das wurde ja sogar, wenn ich mich recht erinnere, gerichtlich entschieden, dass der Uni da kein Vorwurf gemacht werden kann.

Kann mich aber an ein Urteil dazu erinnern, aber nicht wie es ausgefallen ist.

Das ist im Prinzip egal. Jeder muss sich dessen bewusst sein, das er immer den Titel entzogen bekommen kann, wenn er getäuscht hat.
Richtig, aber eine Neubewertung einer (Doktor)Arbeit muss unter den gleichen Bedingungen erfolgen die zur Entstehungszeit waren. Auch muss so ein Verfahren geregelt ablaufen wovon das hier diskutierte weit entfernt ist.

Das ist auch richtig so. Wenn derjenige herausragende Leistungen vollbracht hat, kann er dafür noch immer einen Ehrentitel oder auch für eine andere Arbeit einen vollwertigen Titel erhalten. Aber für einen Fake kann es NIE einen Titel geben, egal wie lange her. Der Titel bleibt für immer bestehen, daher kann er auch IMMER entzogen werden.

Hier sind wir uns wohl endlich mal einig.
 
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