Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Klar war der frühzeitige Leak ungünstig und die Reaktionen der Presse. Aber auch wie es von Habeck kommuniziert wurde war einfach nur schlecht.
Was hat Habeck denn kommuniziert? Wer hätte ihm zugehört?
Das Gesetz ist immernoch ein CDU Gesetz auf Basis von EU Vorgaben und Habeck hat es gesellschaftsverträglicher gemacht. Es war ne reine Hetzkampagne und alle Medien sind aufgesprungen. Ziel erreicht. Frühzeitiger Leak? Das war weder Leak noch frühzeitig. Das war Kalkül, Propaganda, Lüge und Hetze. Deine Aussage zeigt: Ziel erreicht.

Aber das Thema ist ein alter Hut. Klimaschutz wurde erfolgreich verhindert und es gibt dafür keine Mehrheit. Das wird auch so bleiben, solange die AFD und CDU noch existiert, die SPD schläft und Klicks wichtiger sind als der Fortbestand der Menschheit.

Wir regen uns doch lieber auf, dass das Kilo Kaffee 15€ kostet. Ich lächle müde und denke, wann wurde Kaffee denn teurer? Mein Kaffee wurde nicht teurer.

Wir wollen lieber billigen Sprit und 15L/100km verbrauchen anstatt unseren Enkeln einen Planeten übrig zu lassen.

Und natürlich will niemand Bus und Bahn fahren wenn die nur 2 Mal am Tag durchs Dorf/die Stadt rollen und jede Fahrt doppelt solange dauert wie mit dem Auto, vorausgesetzt der Anschlusszug ist nicht schon vor 5 Minuten abgefahren weil Bus und Bahn aufeinander abstimmen ja reine Utopie sind.

Und Fahrrad fahren? Habe ich selber keinen Bock. Entweder extrem schlechte Radwege oder zwischen fahrenden Autos und sich öffnenden Türen während Du mit einem Abstand von wenigen Zentimetern vom 2t SUV überholt wirst?

Wir haben seit den 60ern verpennt irgendwas zu tun und uns wurde das Auto als große Freiheit verkauft, Fahrradwege als sinnlose Platzverschwendung eingeredet und der ÖPNV dient doch nur denen als Fortbewegungsmittel, die sich kein Auto leisten können.

Während wir darüber sinnieren wenig Fleisch zu essen, regional einzukaufen, unsere Klamotten seltener zu tauschen, Müll zu trennen, ÖPNV und Fahrrad zu nutzen, das vorhandene Auto reparieren zu lassen anstatt neu zu kaufen verbrennt ein Milliardär an einem Tag mehr CO2 als Du im ganzen Jahr und ungefähr 50% der Deutschen wählen rechts in Sorge um ihren Wohlstand weil das Leasing vom SUV bald ausläuft und der neue schon bestellt ist. Die Kinder müssen ja sicher zur Schule gebracht werden, weil Radfahren ist unzumutbar. Außerdem fährt es sich in einem Panzer sooooooo bequem und unbeschwert. Und man will ja auch ins Fitnessstudio aufs Laufband bevor die Arbeit ruft. Wie soll man das ohne Auto zeitlich alles schaffen? *hust :ugly:

Es gäbe Lösungen, Alternativen aber selbst wenn die Gemeinde bemüht um einen neuen Fahrradweg ist, wird es erfolgreich verkackt weil der Autofahrer heilig ist. Am Ende wird dann Geld ausgegeben um den Radweg zurückzubauen weil er zu schmal ist.
 
Was hat Habeck denn kommuniziert? Wer hätte ihm zugehört?
Das Gesetz ist immernoch ein CDU Gesetz auf Basis von EU Vorgaben und Habeck hat es gesellschaftsverträglicher gemacht.
Was ist denn daran gesellschaftsfähiger?
Aber das Thema ist ein alter Hut. Klimaschutz wurde erfolgreich verhindert und es gibt dafür keine Mehrheit. Das wird auch so bleiben, solange die AFD und CDU noch existiert, die SPD schläft und Klicks wichtiger sind als der Fortbestand der Menschheit.

Wir regen uns doch lieber auf, dass das Kilo Kaffee 15€ kostet. Ich lächle müde und denke, wann wurde Kaffee denn teurer? Mein Kaffee wurde nicht teurer.

Wir wollen lieber billigen Sprit und 15L/100km verbrauchen anstatt unseren Enkeln einen Planeten übrig zu lassen.

Und natürlich will niemand Bus und Bahn fahren wenn die nur 2 Mal am Tag durchs Dorf/die Stadt rollen und jede Fahrt doppelt solange dauert wie mit dem Auto, vorausgesetzt der Anschlusszug ist nicht schon vor 5 Minuten abgefahren weil Bus und Bahn aufeinander abstimmen ja reine Utopie sind.

Und Fahrrad fahren? Habe ich selber keinen Bock. Entweder extrem schlechte Radwege oder zwischen fahrenden Autos und sich öffnenden Türen während Du mit einem Abstand von wenigen Zentimetern vom 2t SUV überholt wirst?

Wir haben seit den 60ern verpennt irgendwas zu tun und uns wurde das Auto als große Freiheit verkauft, Fahrradwege als sinnlose Platzverschwendung eingeredet und der ÖPNV dient doch nur denen als Fortbewegungsmittel, die sich kein Auto leisten können.

Während wir darüber sinnieren wenig Fleisch zu essen, regional einzukaufen, unsere Klamotten seltener zu tauschen, Müll zu trennen, ÖPNV und Fahrrad zu nutzen, das vorhandene Auto reparieren zu lassen anstatt neu zu kaufen verbrennt ein Milliardär an einem Tag mehr CO2 als Du im ganzen Jahr und ungefähr 50% der Deutschen wählen rechts in Sorge um ihren Wohlstand weil das Leasing vom SUV bald ausläuft und der neue schon bestellt ist. Die Kinder müssen ja sicher zur Schule gebracht werden, weil Radfahren ist unzumutbar. Außerdem fährt es sich in einem Panzer sooooooo bequem und unbeschwert. Und man will ja auch ins Fitnessstudio aufs Laufband bevor die Arbeit ruft. Wie soll man das ohne Auto zeitlich alles schaffen? *hust :ugly:

Es gäbe Lösungen, Alternativen aber selbst wenn die Gemeinde bemüht um einen neuen Fahrradweg ist, wird es erfolgreich verkackt weil der Autofahrer heilig ist. Am Ende wird dann Geld ausgegeben um den Radweg zurückzubauen weil er zu schmal ist.
Da stimme ich dir größtenteils zu! Ich selber habe auch kein schlechtes Gewissen wegen meinen persönlichen ökologische Fußabdruck. Hatte ich hier ja schon gepostet.
Leider achten da viele nicht drauf oder es ist ihnen egal. Gerade die Amis und die Bonzen.
 
Was ist denn daran gesellschaftsfähiger?
Genau das ist das Problem. Habeck hat dafür gesorgt, dass die alte Ölheizung noch repariert werden darf. Das CDU Gesetz war da deutlich radikaler, nur hat das damals niemanden interessiert weil Springer nicht darüber berichtet hat.

Leider achten da viele nicht drauf oder es ist ihnen egal. Gerade die Amis und die Bonzen.
Tja, die mit geringem CO2 Fußabdruck wählen die, die den Reichen einen unendlichen CO2 Fußabdruck zusprechen. Willst Du was ändern, bist Du linksgrünversifft. Und die meisten machen sich überhaupt keinen Kopf über CO2, Ressourcen und das zukünftige leben ihrer Kinder. Die trennen den Müll weil es sich so gehört und gehen ruhig schlafen um morgens die Kinder zur Schule zu fahren. Wenn dann Ferien sind, wird mit der Family geflogen weil man sich das ja erarbeitet hat. Es ist also selbstverständlich.
 
Und Fahrrad fahren? Habe ich selber keinen Bock. Entweder extrem schlechte Radwege oder zwischen fahrenden Autos und sich öffnenden Türen während Du mit einem Abstand von wenigen Zentimetern vom 2t SUV überholt wirst?
Dazu habe ich ein passendes Bild eines Kumpels aus diesen Tagen aus HH

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Ich habe nirgendwo gesagt, dass deine Logik nichts taugt. Ich teile deine Denkweise. Nur, was nützt einem die Logik, wenn es nicht um Logik geht? Ging es übrigens noch nie! Deine (und weiten Teile auch meine) Denke ist schlicht nicht mehrheitsfähig. Das ist meine gewonnene Erkenntnis der letzten Jahre. So simpel, so traurig.

Wenn du also keine Idee hast, mit der man nachhaltig - witzig in dem Zusammenhang - eine die Veränderung wirklich wollende Mehrheit bekommt, dann sind die Abhandlungen über "die Anderen" und ihre fehlgeleiteten Handlungsweisen komplett sinnfrei.
Okay. Ich glaube auch nicht, dass wir weit auseinander liegen. Als komplette Gegenrede war mein Kommentar jedenfalls nicht gemeint. Der zweite Abschnitt, den Du von mir zitierst, ist eine Ergänzung. Im ersten Abschnitt wollte ich darauf hinaus, dass hiesige Menschen theoretisch mehr Handelsspielräume (auch geistig) haben könnten. Auto, große Wohnung, Kinder u.ä. meinen, haben zu müssen, bedeuten ja auch recht große Ausgaben, die die Allermeisten erst einmal erarbeiten müssen. Hat mensch dies nicht, kann mensch auch anders vorgehen, hat nicht den großen Arbeitsdruck.

Na, so ein bisschen habe ich es zuvor angerissen, wofür es Mehrheiten gibt bzw. sie gewonnen werden könnte - bswp. finden günstigen und ausgebauten ÖPNV die Allermeisten gut, Steuersenkung auf vegane Lebensmittel (vor allem gesundes wie Obst, Gemüse, Sojaprodukte), Inlandsflüge, Tempolimit ... auch, dann die Leute weiter für EEs begeistern (BKWs, PV Anlagen auf dem Dach) und auch Mieter:innen mitnehmen (Mieter:innenstrom!), Rekommunalisierung von Netzen und Anbietern, Maßnahmen gegen Kinder- und Altersarmut, bundesweite Ermöglichung von Mietenbremse, Sanierungsprogramme ... Also, es gäbe viele kleine Maßnahmen, die der Negativstimmung etwas positives entgegensetzen könnten, mal ein kleiner Anfang wäre, auf den aufgebaut werden könnte. Sie würden den Eindruck vermitteln, dass Veränderungen auch für Menschen mit wenig Einkommen möglich sind, dass die die mehr haben, mehr beitragen. Es ginge dabei auch um das Zurückgewinnen von Vertrauen, um Richtungsvorgabe/Sicherheit und vor allem um das Solidarprinzip ...

So könnte mensch wenigstens mal ein Statement setzen und womöglich Verschlimmerungen verlangsamen. Verhindern würde mensch es so wahrscheinlich nicht, da viel schneller und radikaler gehandelt werden müsste.
Ich sehe für obiges am ehesten noch Die Linke geeignet (die müssten auch weniger die Interessen der Konzerne bedienen, da sie offenbar von jenen keine Spenden annehmen), evtl. mit den Grünen, wenn die mal ihre Mittelschichtsfokus aufweichen würden und die Menschen mit wenig Einkommen stärker mitdenken und ansprechen würden (ist wohl angesichts der verankerten Realos fast utopisch). Die SPD sehe ich weder im sozialen noch im ökologischen als wirkliche Hilfe an. Im Berliner Senat beweisen sie mal wieder, was für Opportunist:innen, Machtversessene und Bremser:innen sie sind. Das einzige, was sie von CDU und CSU trennt, ist die klare Anti-Nazihaltung.
Aber ja, all die obigen Vorschläge wären unter Vorbehalt der Einflussmacht des Kapitals, welche es gut verstehen Nebelkerzen zu werfen und Abgeordnete, Wähler:innen und Medien auf ihre Seite zu ziehen.

An sich teile ich @IguanaGaming s Sicht auf die Grünen. Da kommt zu wenig, teils auch in die falsche Richtung (bspw. Suggestion neuer E-Autos als Mobilitätswende).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe für obiges am ehesten noch Die Linke geeignet
Dekadenz für alle ? so wie es Marx und Engels vorgelebt hatten ? wobei die im Grunde auch damals schon wussten auf was ihr Schlaraffenland beruhte und unter welchen Bedingungen die Rohstoffe aus Übersee ab-/angebaut und nach Europa transportiert wurden, Kommunismus/ Sozialismus kann man ebenso nicht für voll nehmen

gerade und vor allem weil es uns fast 100 Jahre lang ebenso gezeigt wurde wie dieser an Menschenverachtung durchgesetzt und die Natur ohne Rücksicht auf Verluste ausgebeutet wurde, dazu muss man sich nur mal mit den ökologischen Folgen der Industrie in der DDR oder der gesamten Sowjetunion befassen, bestes Beispiel mit dem Aralsee und läuft Heute kein deut besser in Russland oder halt im Rest der Welt ab

nein was wir brauchen ist unter den Naturgesetzen eine regelbasierte Kreislauf und Ressourcenwirtschaft, wo jedem auf diesem Planeten gleich viel an Ressourcen im Jahr zusteht, egal ob Putzfrau oder Präsident und am liebsten wäre mir eine globale Föderation mit einem Weltrat, ohne Grenzen und wo Experten in ihrem jeweiligen Fachgebiet diesem Rat inne wohnen und von Ständen der jeweiligen Länder hineingewählt werden

Irgendwie sowas in dem Dreh, aber ist alles Utopia und eher fahren wir alle gemeinsam zur Hölle, als unserer lateinischen Bezeichnung "Homo Sapiens" gerecht zu werden. Wer kam da eigentlich auf die Idee uns bei der Menschheitsgeschichte die letzten 5000+ Jahre so zu nennen ?

*edit*
gerade mal im Netz gesucht, ein guter "Carl von Linné" aus Schweden 1758, dachte der Begriff wäre noch um einiges älter, aber ja ne wie kommt man als Naturforscher, mit unserer Menschheitsgeschichte, auf die Idee uns "vernunftbegabt" zu betiteln... *ah ok weil wir mitunter als Beispiel das Feuer für uns "nutzbar" gemacht haben, aber danach ging es nur noch mit uns bergab

dachte es würde irgendwo bis zurück in die römische Antike reichen, die uns übrigens als Zivilisation vom Aufbau und dem Untergang in nichts nachstehen wird, so wie teils auch andere große Zivilisationen die meinten ihren vermeintlich Gott gegebenen Wohlstand, über die Ausbeutung von Mensch und der Gesetze der Natur zustellen und sind klanglos daran gescheitert

haben da alle nicht ansatzweise aus der Geschichte bis dato gelernt und das im vermeintlichen Informations Zeitalter, daher ist Wissen und Bildung auch relativ
 
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Die trennen den Müll weil es sich so gehört und gehen ruhig schlafen um morgens die Kinder zur Schule zu fahren.
Mülltrennung ist sehr wichtig! Auch wenn ein Großteil doch wieder zusammengekippt und verbrannt wird. Aber ohne Trennung lässt sich schlecht recyclen. Ich kenne leider immer noch Menschen welche nicht wissen wie man richtig seinen Müll trennt.
 
Das Problem an Recycling ist doch die Annahme das viele Sachen prinzipiell recyclingfähig sind, aber die Kosten dafür in keinem Verhältnis stehen und diese dann doch verbrannt werden. z.B. die Milchpappe, Saftkarton halt Verbundstoffe...

Dazu habe ich ein passendes Bild eines Kumpels aus diesen Tagen aus HH

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Jedenfalls ist man auf diesem schmalen Streifen schnell fertig mit Schneeschieben :ugly:
Aber unterm Strich kann man schon sagen das die Autos echt extrem viel Platz in so einer Stadt einnehmen ^^
Wenn man betrachtet wieviel Breite für Autos aufgewendet wird und wieviel für den kümmerlichen Rest ist
 
Hamburg hat auf dem Weg zur Fahrradstadt, was die Stadt mal werden wollte, noch extrem viel zu tun.
Kiel ist da deutlich besser. Wobei in meiner Straße eine sog. Veloroute führt und in einer langgezogenen Kurve eine schiere Eis-Buckel-Bahn ist. Letztes Jahr ist dort jemand gestürzt und hat sich ein Bein gebrochen. Gelernt hat man bei der Stadtreinigung nicht viel.

Und der Schnee hier oben nervt langsam 😅
Am WE. Da wird es "besser". Der DWD sagt am Sa. 4 °C und am Sonntag sogar über 7 °C voraus. Und der allseits beliebte Regen kommt wieder :D
 
die Grünen kommen wieder und das mit Macht. Was meinst du warum die CDU/CSU so vor denen zittern, noch mehr als vor der AFD
Sehe ich nicht so. Eventuell eine andere Partei zu einer Zeit in dem das Thema für jeden spürbar wird.
Derzeit sind auch die Grünen nicht im ansatz beriet der Bevölkerung die entsprechenden Maßnahmen zuzumuten. Auf europäischer Ebene sieht es nicht anders aus. Da haben es Parteien mit ökologischer ausrichtung noch sehr sehr schwer.
Es braucht so wie sie sozialistische Internationlae eine ökologische Internationale. In dieser sehe ich aber nicht die Grünen als Betsandteil. Ich hatte Hoffnung das etwas aus Friday for Future erwächst. War eventuell noch nicht die Zeit.
Die Grünen Warmduscher? Die wird doch von vielen als Verbotspartei wahrgenommen. :ugly:
Was für ein blöder spruch. Anders als die Dampfplauderer machen die grünen Politik. Ja @RyzA sie werden als Verbotspartei wahrgenommen da es eigentlich ohne Verbote mitlerweile nicht geht.
Wir haben 3 grundlegende Probleme.
Glauben, Egoismus und Ignoranz.
Eindeutig, es wird aber Menschen geben die diese 3 grundlegende Probleme wie Du sie nennst als Lösung betrachten.
Probleme die ignoriert werden, sind bekanntlich nicht so schlimm.
Ja und das kann eine gruppe von Menschen ganz prima. Je größer die Gruppe um so besser funktioniert es so zumindest mein Eindruck.
Was ich sagen will, solange die Politik bei dem Thema nicht umdenkt, wird es die Bevölkerung auch nicht. Die Politik gibt die Themen vor, nicht grundlos reden seid einiger Zeit alle über Migration und niemand mehr über Klimaschutz. Wieso soll auch über Klimaschutz gesprochen werden, wenn unsere Wirtschaftsministerin gerade die Windenergiebranche zu Grabe trägt, nachdem sie die sie die Solarbrache bereits eliminiert hat? Das wäre ja der Sache nicht zuträglich.
Aber wenn die Bevölkerung nicht umdenkt wird es auch nicht die Politik tun. Diese also die Politik, genauer die Parteien, ist ja nichts anderes als der Ort der politischen Willensbildung. Wenn diejenigen welche dort ihren politischen Willen formulieren sollen selber nicht umdenken was dieses Politikfeld betrift so wird das nichts. Insbesondere wenn andere Interessensgruppen innerhalb der Parteien ihren Willen klar artikulieren.
Die Politik kann die Themen vorgeben es ist aber kein automatismus. Erinnern wir uns an den Klimastreik von Fridays for Future. Die haben das Thema gesetzt und sogar den Grünen den ein oder anderen überraschenden Wahlsieg geschenkt. Es ist nicht immer die Politik es können durchaus auch die Bürger sein welche ein Thma setzen. Vorrausgesetzt aus den 3 Grundlegenden Problemen ist Ignoranz mal nicht vorhanden und es kommt ein wenig Interesse an die Zukunft dazu. Wenn arbeitsplätze bedroht sind klappt das ja meist für eine ganze Region recht gut. So gut, dass die Politik sich zu einem privatwirtschaftlichen Problem äußern muss und meist sogar ins handeln gezwungen wird. Es wäre notwendig wenn die Bevölkerung der Politik so wichtige Themen wie Klimas und Naturschutz zum abarbeiten mit nachdruck vorsetzt. Wird aber noch nicht passieren.
Das eine Wirtschaftsministerin die Windbranche zu Grabe tragen kann liegt auch daran das die Seite welche ihr das einflüstert nun mal stärker ist als die Seite der Naturschutzverbände. Ich unterstütze ja selber den BUND welcher ja in ganz Deutschland in der Fläche seine Orts und Kreisgruppen hat. Dennoch ist diese Stimme einfach so leise das diese durchaus von anderen Lobbyisten, ja auch der BUND ist ein solcher, einfach übertönt wird.

Was passiert denn, wenn man der Bevölkerung erklären will, dass wir nur noch 120 auf der BAB fahren sollte?
Etwas was schon lange umgesetzt gehört. Eigentlich reichen auch 100 aber egal. 120/80/30!
Aber das in einem Autoland wie Deutschland undenkbar. Das ist für viele Bewohner so ein wenig als wenn sie im Knast sind, Freiheit sieht anders aus.
Was hat Habeck denn kommuniziert? Wer hätte ihm zugehört?
Das Gesetz ist immernoch ein CDU Gesetz auf Basis von EU Vorgaben und Habeck hat es gesellschaftsverträglicher gemacht. Es war ne reine Hetzkampagne und alle Medien sind aufgesprungen. Ziel erreicht. Frühzeitiger Leak? Das war weder Leak noch frühzeitig. Das war Kalkül, Propaganda, Lüge und Hetze. Deine Aussage zeigt: Ziel erreicht.
Eigentlich wäre das sogar egal wenn die Bevölkerung informiert wäre. Das ist aber das Problem und ist auch ein Teil des AfD Siegeszuges. Sprich den Menschen nach dem Mund schüre Ängste die eigentlich gar nicht notwendig wären und stelle dich als vermeintlichen einzigen Retter da. Damit kann man es ziemlich weit bringen. Wenn man dann eh eine etablierte Partei ist um so besser. Das haben die Strategen der Union ganz sauber hinbekommen. Muss man ja auch mal annerkennen.
Wir regen uns doch lieber auf, dass das Kilo Kaffee 15€ kostet. Ich lächle müde und denke, wann wurde Kaffee denn teurer? Mein Kaffee wurde nicht teurer.
Ja Kaffee wurde allgemein schon etwas teurer. Interessant ist das der Kaffee welcher im Fairen Handel angeboten wird nur eine ganz leichte Preisanhebung miterlebt hat oder gar keine. Ebenso beim Kakao und der Schokolade. Preisaufschläge bei der Schoki von über 50% je nachdem welches Jahr als Basis herangezogen wird.
Ja aber darüber regt sich der Michel auf. Ebnso über 5¢ mehr an der Zapfsäule. Gerade wenn der Preis an der Zapfsäule ein wenig steigt so bekommt man ja fast angst das es zur Revolotion kommt so kocht da die Deutsche Volksseele. Das was dem Pariser sein Baguette ist ist dem deutschen sein Super Benzin.
Dazu habe ich ein passendes Bild eines Kumpels aus diesen Tagen aus HH

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Scheiß Fahrräder! Blockieren den Fußweg da kommt doch niemand der eingeschränkt ist durch. Unmöglich so etwas.

Ich gehöre ja zu den Typen welche ihr Fahrad auf Parkplätzen oder der Fahrbahn abstellen analog zur StVO Kraftfahrzeugen entsprechend. Ja Fahräder gelten wenn diese nicht bewegt werden als Gegenstand und gehören nicht auf die Fahrbahn sondern auf den Gehweg. Ich halte es aber so, dass die Straße für alle da ist und so wie ich in dieser Straße mit dem Fahrad die Fahrbahn nutzen muss stelle ich da auch mein Fahrad ab. Auch hier regt man sich auf das mein Fahad da nichts zu suchen hat. Aber wehe man spricht aml eine Autofahrer darauf an das er da so nicht stehen kann.

@inhuman_nature ich stimme Dir größtenteils Deinen aussagen aus #3565 zu. Allerdings sind die Maßnahmen welche du nennst immer mit einer Kehrseite verbunden, und wenn es nur die Finanzierung ist, welche ganz offenbar viele Menschen davon abschreckt so weit zu denken. Was meinst Du wie viel Lebensqualität die Städte gewinnen täten wenn der MIV aus diesen verbannt würde? Undenkbar das umzusetzen wenn Dir jemand sagt mit dem Geld bauen wir lieber den Autobahnanschluß und den Industriespark um die Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen. Und wie sollen die Menschen dann bitte zur Arbeit in den Industriepark kommen?
Die Linke sehe ich da auch nicht als wirkliche Lösung auch wenn sie keine Großspenden annimmt.
Mülltrennung ist sehr wichtig! Auch wenn ein Großteil doch wieder zusammengekippt und verbrannt wird. Aber ohne Trennung lässt sich schlecht recyclen. Ich kenne leider immer noch Menschen welche nicht wissen wie man richtig seinen Müll trennt.
Auch da müsste es noch einen gealtigen Schritt weiter gehen. Ich meine es gab eine Zeit im Osten da wurden Rohstoffe gesammelt und wieder genutzt. Das passiert durchaus auch noch heute aber meiner einschätzung nicht in dem Maße wie es möglich und eigentlich notwenig bzw wünschenswert wäre.
Das Problem an Recycling ist doch die Annahme das viele Sachen prinzipiell recyclingfähig sind, aber die Kosten dafür in keinem Verhältnis stehen und diese dann doch verbrannt werden. z.B. die Milchpappe, Saftkarton halt Verbundstoffe...
Ja da werden Rohstoffe vernichtet rein aus Profitgedanken. Dabei sind alle Rohstoffe auf diesen Planeten endlich. Hier wäre es die Politik welche vorgaben machen könnte aber halt ich hatte vorhin ja schon was dazu geschrieben. Wird nicht passieren.
 
am Sonntag sogar über 7 °C
Da kann ich beim Laufen ja wieder über kurze Klamotten nachdenken :daumen:

Velorouten sind toll, wenn vernünftig durchdacht. Ich erwarte ja gar nicht, dass die Stadtplanung nach 60 Jahren KFZ Denke innerhalb von 5 Jahren die komplette Infrastruktur umgebaut hat, es wäre aber toll, wenn im Jahr 2026 endlich mal angefangen wird.

Da ist dann aber natürlich die Kostenfrage. Ich finde es extrem kurios, dass der ÖPNV wirtschaftlich sein soll, die KFZ Infrastruktur an allen Ecken aber subventioniert werden darf. Es sollte m.E. andersrum sein. Und wenn der ÖPNV zuverlässig, günstig und sinnvoll funktioniert, steigen die Menschen von ganz alleine um, ohne Zwang.

Dazu eine tolle Fahrradinfrastruktur und alle Menschen sind kostengünstig und sicher mobil. Gute durchdachte Velorouten entschlacken die Straßen extrem und es sind weniger Fahrspuren notwendig.

Seit ich in Hamburg lebe, nutze ich fast ausschließlich den ÖPNV. Das würde ich mir auch für kleinere Städte wünschen. Ich empfinde das tatsächlich als Luxus, Morgens und nach der Arbeit nicht auf den Verkehr achten zu müssen.

Ich werde es im Frühjahr aber mal testen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Die Hälfte der Strecke führt durch Parks. Nur der erste und die letzten 3km sind Teil des Verkehrs. Hab meine Hood bei den Winterläufen bereits etwas erkunden können.
Wer möchte das schon?
Niemand. Die Menschen müssen selber auf die Idee kommen den ÖPNV und Fahrrad zu nutzen. Dazu müssen "nur" Anreize geschaffen werden. Das muss sich gut anfühlen und bequem sein.

Aber viele Bürger wollen sich nicht bevormunden lassen.
Begeben sich aber gleichzeitig in die vollständige Abhängigkeit zum KFZ und lassen sich einreden, dass das die wahre Freiheit ist. Die Karre ist teuer, braucht extrem viel Platz, verschlechtert die Luft, kostet Ressourcen, ist tödlich und im Stau stehen wird als Freiheit gefühlt.
 
Ich gebe nur wieder wie ein Großteil der Wähler sie wahrnimmt. Nicht das ich ihre Politik schlecht finde.
Aber viele Bürger wollen sich nicht bevormunden lassen.
Wird doch jeder. Man muss das halt kommunizieren. Was haben sie alle gemeckert, als der Kat kam. Sprit ohne Blei, Kühlschrank ohne FCKW.
Man muss die Menschen mitnehmen und das schafft die Politik heute nicht mehr. Weil auch viele sofort dagegen schießen.
 
Wird doch jeder. Man muss das halt kommunizieren. Was haben sie alle gemeckert, als der Kat kam. Sprit ohne Blei, Kühlschrank ohne FCKW.
Man muss die Menschen mitnehmen und das schafft die Politik heute nicht mehr. Weil auch viele sofort dagegen schießen.
Rauchverbot im ÖPNV! Unverschämt so was!
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Das Problem mit dem ÖPNV ist ja das dieser ausschließlich gut in den Städten funktioniert. Wenn ich mal in größeren Städten bin fahre ich aber auch lieber ÖPNV - kein nerviges Parkplatz gesuche etc...

Aufm Land sieht das ganze wieder anders aus und da ist man einfach aufs Auto angewiesen. Wenn ich überlege alles mit Fahrrad oder ÖPNV erledigen zu wollen... na prost Mahlzeit - würde ich zeittechnisch gar nicht hinkriegen.
Alleine schon wegen den Betreuungszeiten in der Kita und entweder ich komme gar nicht zur Arbeit oder nicht weg.
-> siehe aktuelle Witterungsverhältnisse... fällt hier ne Schneeflocke fährt gefühlt kein Bus. Da bin ich mitn Auto deutlich flexibler...
 
Wird doch jeder. Man muss das halt kommunizieren. Was haben sie alle gemeckert, als der Kat kam. Sprit ohne Blei, Kühlschrank ohne FCKW.
Man muss die Menschen mitnehmen und das schafft die Politik heute nicht mehr. Weil auch viele sofort dagegen schießen.
Heutzutage sind die Menschen rebellischer. Zumindest was das Thema angeht.
 
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