Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

wer hat jetzt von uns den längeren ? ansonsten lassen deine Antworten dahingehend nicht wirklich daraufschließen wie du unterwegs bist, meine Antworten sind bisher Allgemein gehalten und aufjeden bezogen gewesen, willsde dich jetzt weiter mit mir hier im Kreis drehen und so geistig tiefgreifende Antworten wie zuvor abgeben ?
Genau mit dieser Attitüde erreicht man gar nichts, außer beim Gegenüber eine Abwehrhaltung, wie du wunderbar sehen kannst.

Größer gedacht, ist das erst recht kein Weg um ganze Gesellschaften zum umdenken zu bewegen, geschweige denn zum handeln zu bewegen.

Im Kleinen kann man schon einiges machen - je nachdem wie die eigene Lebenslage ist - aber teilweise ist das auch nur nen Tropfen auf dem großen Eisberg Namens Industrie/Konzerne und/oder Politik.
 
Ich kann @IguanaGaming s ... Frust, so interpretiere ich mal, schon nachvollziehen. Allerdings weniger dessen Vorgehensweise, Anderen etwas zu unterstellen.

Im Kleinen kann man schon einiges machen - je nachdem wie die eigene Lebenslage ist - aber teilweise ist das auch nur nen Tropfen auf dem großen Eisberg Namens Industrie/Konzerne und/oder Politik.
Naja, die Veränderungen passieren im Kleinen. Von der Bezeichnung her kann mensch bereits ableiten, dass dies kaum etwas im größeren Rahmen bedeutet. Im Diskurs wird das ja leider oft als Relativierung oder gar Diffamierung/Bespötteln verwendet, aus linker Ecke als bürgerliche Konsumkritik. Ich denke, auf strukturelle Veränderungen sollte mensch ebenso wenig warten, wie auf das Handeln anderer Staaten. Wobei viele andere Staaten tatsächlich ja etwas machen (Chinas Ausbau der EE, Elektrifizierung der Mobilität). Auf andere Staaten zu zeigen, lenkt zumeist nur vom eigenen Handeln ab.
Des weiteren sollen und müssen individuelle Veränderungen gar nichts im großen Stil ändern. Die Bedeutsamkeit von Verhaltensänderungen wächst mit Umfang (bspw. mit Mülltrennung ist es lange nicht getan) dieser Veränderungen und der Zahl der Menschen, die diese umsetzen/leben.
Verhaltensänderungen haben auch andere Effekte - Beeinflussung der Mitmenschen im Umfeld (Vorbildfunktion).
Es zeigte auch Commitment, also sich dem Schutz der Lebensgrundlagen (und damit Solidarität gegenüber den Mitmenschen besonders den Menschen im globalen Süden und generell gegenüber den Jüngeren), besser noch auch dem Schutz den (anderen) Tieren gegenüber zu verpflichten. Wollte mensch nur klagen/labern oder tatsächlich auch etwas verändern? Ja, vertritt mensch denn überhaupt die Position Schutz der Lebensgrundlagen?
Ansonsten ginge es auch um die Unterstützung ökologischer Politik - sei es bei Wahlen (wer für Schutz der Lebensgrundlagen, wirtschaftliche Umgestaltung eintreten will und wer nicht, sollte doch eigentlich mittlerweile klar sein), aber auch bezüglich politischer Vorhaben (und sei es so was winzig-symbolisches wie "Veggie Day"). Irgendwoher muss ja auch Bewusstsein und Veränderungswille herkommen, sich widerspiegeln bzw. wo niederschlagen ... Und von vielen Menschen ist viel mehr an Veränderung zu erwarten. Schließlich leben ja nicht Alle hier in Deutschland auf Grundsicherungsniveau.

Wenn ich so etwas lese muss ich immer grinsen.
In den vergangenen 50 Jahren habe ich so oft die Welt untergehen "gehört" oder gelesen, das ich aufgehört habe zu zählen.
Naja, mal anders herum: es ist bereits einige Male mit dem Feuer gespielt worden (Atomkrieg bspw. Kubakrise) und mensch könnte (fast!?) von Glück sagen, dass es mit der Menschheit/Zivilisation nicht bereits vorbei gewesen wäre. Andere Krisen konnten auch gerade noch so wieder eingefangen werden - wie Ozonloch oder durch Schwefel... induziertes Waldsterben. Jene Ursachen ließen sich technisch lösen. Klimakrise und Krise der Artenvielfalt würde ich allerdings anders gewichten. Die Verursacher Produktions-/Verbrauchssteigerungen (Fläche, Ressourcen sowie Verfeuerung fossiler Energieträger) samt einhergehender Vergiftung (durch Agrarindustrie, Fracking usw.) sind nämlich mit jetziger Lebensweise und dem Wirtschaftssystem Kapitalismus (Wachstumszwang) also mit den Fundamenten verknüpft und die Ausmaße/Auswirkungen mittlerweile stark zugespitzt, womöglich so weit, dass mensch das Auslösen von Kipppelementen nicht mehr verhindern kann. Aktuelle Messungen bestätigen bisher zuvor modellierte Worst Case Szenarien.
... von kann daher kann ich @IguanaGaming verstehen, in obiges Zitat von Don-71 einiges an Naivität, Zweckoptimismus o.ä. reinzuinterpretieren bzw. dass Don-71 den Eindruck erweckt, die zuvor angerissenen Krisen auf die leichte Schulter zu nehmen und somit den Unmut jener auf sich zieht, die die Krisen als gewaltig bis gar vernichtend betrachten.
 
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Genau mit dieser Attitüde erreicht man gar nichts, außer beim Gegenüber eine Abwehrhaltung, wie du wunderbar sehen kannst.
will ich denn irgendetwas "erreichen" ? mittlerweile nach über 15 Jahren mit diesem Thema, als auch was das Thema Geopolitik auf Grundlage unser aller hemmungslosen Lebensweise, im Bezug meiner ignoranten Mitmenschen hier, wie man wunderbar mitunter an Don sowie Andreas und ihren Antworten sehen kann, nicht wirklich

als hätte ich oder sonst irgendwer da draußen die Verantwortung euch die Konsequenzen unserer abgefuckten Lebensweise hier näher zu bringen und es auf einer Art und Weise zu vermitteln, die euch "genehm" erscheint, genauso wie der bullshit mit der letzten Generation und dem ankleben auf den Straßen, von wegen damit würden sie ja rein gar nichts bewirken und nur den Unmut ihrer Mitmenschen auf sich ziehen

vielleicht geht es ihnen ja genau darum, das ein jeder hier mal anfängt seinen Ego gefickten Kopf aus dem Allerwertesten zu ziehen und seine eigenen Handlungen sowie seine Lebensweise zu hinterfragen, jeder hat letztes Jahr mit die größten Feuer in der Geschichte Kaliforniens miterlebt und wo mal einigermaßen mehrere Tage darüber berichtet wurde, jeder sieht seit 2018 und der schweren Dürre bei uns und im Rest Europas, was Klimawandel mäßig auch mittlerweile bei uns abgeht

und trotz alledem macht hier jeder weiter business as usual, steigt mehrmals im Jahr in nen Flugzeug als wäre es ein scheiß Taxi, obwohl ein jeder genau weiß was mit dem exorbitanten CO² Ausstoß damit verbunden ist und ein @Don-71 geht her und meint er hätte die letzten 50 Jahre nun so oft gehört das die Welt untergeht....

wenn der gute Don denn wüsste, das seit mehr als 30 Jahren, seit dem Fall der Sowjetunion, weitere mehr als 4 Milliarden Menschen in den Schwellenländern dabei sind, auf selbige dicke Hose zu leben wie wir hier seit Jahrzehnten, mit uns weiteren einer Milliarden Menschen in den Industrienationen, das sich dahingehend gewaltig was verändert hat

ich weis nicht was ihr euch vorstellt wie der Überfluss in den Supermärkten als auch alles andere bei uns zustande kommt und was das mit der benötigten Agrarfläche weltweit zu tun hat, um diesen Überfluss für insgesamt mehr als weiteren 5 Milliarden angehenden Konsumsklaven zu tun hat, denkt ihr die roden den Regenwald in Zentral Afrika oder am Amazonas aus Spass an der Freude ?

Kaffee, Kakao, Bananen, Avocados, Mangos, Ananas, Tierfutter usw. usf. entsteht alles aus Luft und Liebe ?, genauso wie das benötigte Bauxit, Eisen, Kupfer, Coltan, Cobalt, Seltene Erden oder der benötigten Energie mit Erdöl, Erdgas etc. (die mit etwa 80.000 Schwerölpötten über die Weltmeere gekarrt werden) für unseren technischen Fortschritt, für Autos, Flugzeuge, Schiffe, für unsere Infrastruktur, mal damit befasst was wir von alldem regional bei uns in Deutschland oder im Rest Europas zur Verfügung und was die letzten beiden Weltkriege damit zu tun haben ?

da geht es nämlich nicht nur um irgendwelche abstrakten Umweltfolgen, sondern ebenso um Soziale sowie Geopolitische und ihr solltet dahingehend vielleicht langsam mal anfangen das hier jeden Tag bei uns nicht Gott gegeben und selbstverständlich hinzunehmen, denn wir beuten seit mehr als fünf Jahrhunderten die gesamte Welt an Mensch und Umwelt für diese unsere kaputte Lebensweise aus und daran hat sich bis Heute nichts geändert

einfach mal damit befassen wie Europa aussah bevor wir im 15. Jahrhundert Amerika und die Wege nach Indien entdeckt haben, denn genau das ist ressourcentechnisch unser Status Quo hier in Europa und daran hat sich bis dato nichts geändert und jetzt könnt ihr gerne weiterhin wie auch @Godslayer666 mit dem Finger auf Industrie, Wirtschaft und Politik zeigen

oder einfach mal erkennen das einzig und allein IHR das System seid und solang ihr euch ebenso jeden Tag daran bereichert und diese Strukturen hier mit Krieg und Ausbeutung am laufen haltet, ihr wie eure Groß- und Urgroßeltern früher oder später wieder einmal den Preis für eure Ignoranz und Hochmut zahlen werdet und nicht nur ihr hier, sondern alle da draußen in der Welt, die genauso ignorant unterwegs sind und glaubt euch würde das hier alles jeden Tag vermeintlich Gott gegeben zustehen

während euch die weltweiten ökologischen, sozialen, innen- wie geopolitischen Konsequenzen dessen, sonstwo am Arsch vorbeigehen
 
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ignoranten Mitmenschen hier, wie man wunderbar mitunter an Don sowie Andreas und ihren Antworten sehen kann
Ist weniger Ignoranz als eine Reaktion auf dein fatalistisches und kompromissloses Auftreten.

In der Sache denke ich wie du, ebenso wie Andreas, der nicht aus Jux mit einer Ape und seinem 3. Weltladen auf Märkte fährt.

Politisch real betrachtet kommt man mit der Holzhammermethode leider nicht zum Ziel. Man befördert damit nur einen Weg ins politisch extreme rechte Lager.
 
Eigentlich waren wir in unserer Jugend stark gefragt da etwas zu tun. Haben wir halt verkackt.
ich bin beruflich im Naturschutz unterwegs
Aha?
Also ich bin Jahrgang 1971, Zeit meines Schullebens Bus oder Fahrrad gefahren und habe bis ich 18 JAhre alt war 3-4 größere Urlaube erlebt, gleichzeitig kam ich aber aus einem bürgerlichen Selbständigenhaushalt, den man als mittelständisch bezeichnen kann.

Ich wurde weder mit dem SUV ständig zur Schule gefahren oder abgeholt oder überhaupt ständig in der Gegend rumgefahren oder habe jedes Jahr Sommer und Winterurlaub erlebt.
Und da baust du auf die heutige (verwöhnte) Jugend. Na ja jeder wie er glaubt.
Also harte Schule für dich. Meiner ist nicht verwöhnt und ein ganz großartiger Mensch geworden so wie seine Freunde. Nicht immer von sich auf andere schliessen.
Meine Aussage war darauf gemünzt, daß in Deutschland die Rentner den Ton angeben. Und die wollen geniessen und nicht die Welt retten. Sehr frustrierend für die Jugend, warum sollte man sich anstrengen wenn der Kuchen doch längst verteilt ist und die Zukunft schwarz gemalt wird, man ständig lächerlich gemacht wird? Die Spaltung zwischen Jung und Alt war noch nie so groß wie heute, was dein Post auch noch einmal deutlich macht
 
Ich verwehre mich dagegen im Bezug auf Klimaschutz als Ignorant bezeichnet zu werden.
Unglaublich solche an den Haaren herbeigezogenen Verurteilungen.
Da Ihnen nicht bekannt ist wie und wofür ich mich aktiv einsetze, insbesondere was die soziale Fragen der Produzenten im globalen Süden betrifft, ist eine weitere Diskussion mit Ihnen @IguanaGaming völlig wertfrei da Sie offensichtlich nicht am Austausch interessiert sind sondern lediglich provozieren wollen wie ich ihren Beiträgen entnehme. Auch Sie werden wenn Sie ehrlich sind das auch Sie viel zu viele Ressourcen verbrauchen. Ich kann auch nicht erkennen das Sie bereit sind dieses zu ändern. Viele Worte aber Taten kann auch ich hier nicht sehen, wie den auch da ich Sie nicht kenne. Ja und mittlerweile habe ich auch keinen Bock Sie kennenzulernen da da ja offensichtlich nichts gescheites kommt außer Anschuldigungen die Sie sich aus den Fingern saugen.
*edit*
als müsste ich euch hier irgendwas verkaufen und euch die Vorzüge von Produkt A schmackhaft machen, während ihr Produkt B priorisiert, es geht hier um euer drecks Leben wtf, habt alle da draußen noch nicht ansatzweise den Schuss gehört, während ihr euch mit sonst einem bullshit befasst und euch an jedwedem scheiß hochzieht

nur nicht an dem der für euch und alle hier essenziell ist und solang das nicht der Fall ist, könnt ihr von mir aus alle zur Hölle fahren und das werdet ihr bald ganz sicher, auch ohne dritten Weltkrieg um die wieder währende Kontrolle der Ressourcen für unser tägliches Disneyland im Überfluss, Tag der Abrechnung wird kommen keine Sorge
Na es scheint bei Ihnen ja gereicht zu haben um im Überfluss die Samstag Nacht bis in den Morgen verlängert zu haben. Vermutlich ohne Champagner aber mit viel Lack.

Trennung

ich bin beruflich im Naturschutz unterwegs
Ich mach das im Eherenamt. Ebenso betreibe ich einen mobilen Weltladen, alles Fair und fast ausschließlich Bio. Wird auch einigen nicht passen da da ja der Kaffee und die Mango irgendwie nach Europa kommen muss.
Ich meinte mit meiner urspüngliche Aussage auch meine Generation im Gesammten.
Meine Aussage war darauf gemünzt das in Deutschland die Rentner den Ton angeben.
Das ist das eigentliche Problem für so vieles. Die Alten machen die Politik nicht diejenigen welche die Zukunft noch ganz aktiv erleben werden. Ich wünsche mir seit jeher junge Menschen in der Politik und auch in verantwortlichen Positionen.
 
Ebenso betreibe ich einen mobilen Weltladen, alles Fair und fast ausschließlich Bio.
wenn du die letzten Seiten hier von mir ansatzweise verstanden und die geteilten Beiträge gelesen hättest, macht es keinen wirklichen Unterschied ob du für dein Pfund Kaffee 10, 20 oder 30€ zahlst, wenn dein Kaffeekonsum und dem aller anderen hier weiterhin konstant hoch bleibt und bei weiteren 5-8 Milliarden Menschen dafür irgendwoher die Ackerflächen und das Wasser für den Anbau herkommen muss, da isses vollkommen wumpe ob dein vermeintlicher Kaffee Fair oder Bio ist

und bei Bio Anbau ist übrigens bekannt das man um einiges mehr an Ackerfläche benötigt als beim konventionellen Anbau, um am Ende den selben Ertrag zu erzielen, von daher ist das nicht wirklich erstrebenswert, außer man senkt halt seinen Konsum entsprechend um ein vielfaches und das bei allem, nicht nur beim Kaffee, vom Transport und den benötigten Schiffen sowie dessen Umwelt-Auswirkungen mal ganz von abgesehen
Na es scheint bei Ihnen ja gereicht zu haben um im Überfluss die Samstag Nacht bis in den Morgen verlängert zu haben.
was soll ich jetzt hier drauf antworten ? außer das du mich ruhig dutzen kannst, nicht so förmlich bleiben...
 
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will ich denn irgendetwas "erreichen" ? mittlerweile nach über 15 Jahren mit diesem Thema

? Je nach Betrachtungsweise ist das Thema mindesten 25, eher aber 50 bis über 100 Jahre alt.


Politisch real betrachtet kommt man mit der Holzhammermethode leider nicht zum Ziel. Man befördert damit nur einen Weg ins politisch extreme rechte Lager.

Ich würde dir zwar zustimmen, dass harte Parolen nur Trotz hervorrufen. Aber einen Punkt hat Iguana definitiv auf seiner Seite:
drei Jahrzehnte politische Samthandschuhe haben zu der miserable Lage geführt, in der wir heute stecken. Das bringt einen also nachweislich auch nicht zum Ziel.
 
Die Mehrheit der Betroffenen? Sehr unwahrscheinlich. Wo die sich mal äußern (dürfen), sind sie sogar sehr entschieden dagegen.
Nur die Mehrheit der Nettoprofiteure ist vehement dafür. Surprise, surprise.
 
? Je nach Betrachtungsweise ist das Thema mindesten 25, eher aber 50 bis über 100 Jahre alt.
war auf mich persönlich bezogen un ja der Club of Rome (Grenzen des Wachstums) hat schon in den 70er vor den Auswirkungen des erhöhten CO² in der Atmosphäre und dem ökologischen Kollaps durch den Raubbau an der Natur, aufgrund der benötigten Ressourcen für unsere hemmunglose Lebensweise, gewarnt

nur da haben sich halt noch besagte 4+ Milliarden Menschen in den Schwellenländern mit dem lebensnotwendigsten begnügt, bis in die 90er etwa
 
? Je nach Betrachtungsweise ist das Thema mindesten 25, eher aber 50 bis über 100 Jahre alt.
Ja selbst wenn man nur 15 Jahre alt ist sollte der Horizont dennoch weiter zurück reichen.
Ach so ne lieber doch nicht da ich mir die letzten zwei Dekaden nur wenig vorzuwerfen habe das Klima betreffend.


Trennung


Nur um einfach klar zu stellen, dass es sehr wohl einen Unterschied macht wie unsere Lebensmittel produziert werden. Dabei macht es durchaus einen Unterschied wie teuer zum Beispiel ein Kaffee ist.
So können auch Bio-Plantagen zum Beispiel in Brasilien aussehen.
Nun kann ich heute auf einige Seiten nicht zugreifen. Sonnensturm? Man weiß es nicht. Ich werde sobald verfügbar das Bildmaterial nachreichen. Gebt einfach kaffee Plantage ein. Da werdet ihr große Monokulturen in Brasilien und andernorts finden.

Es kann aber auch anders angebaut werden, den Regenwald schützen und den Bewohnern ein gutes Einkommen beschreren. So ein Kaffee wird durchaus auch per Segelschiff transportiert (anderer Lieferant auch Agraforst, Fair und Bio). Da wird schnell klar, dass so ein Kaffee durchaus 40€ kostet (Preis für den Segelkaffee). Es geht aber für ca. 18€ je kg los und ist damit nicht unbedingt teurer als das ein oder andere Markenprodukt.
Kann dann so aussehen wie es zum Beispiel Peru Puro macht.

Daher ist wie etwas produziert wird halt nicht egal.
Der Preis spiegelt nicht nur die Qualität des Produktes wieder sondern auch immer wie dieses auch unter sozialen Ansprüchen Produziert wird.

Ja ich trinke viel Kaffee habe dabei aber ein gutes Gewissen. Ebenso bei Kakao und Schokolade.


Trennung


Wer wirklich konsequent ist und Dinge wie Lebensmittel aus anderen Teilen der Welt ablehnt sollte auch Mikroelektronik aus heimischer Produktion nutzen. Ganz sicher gibt es diese Hersteller welche die komplette Wertschöpfung hier bei uns durchziehen, vom Silizium uber die Wafer bis zum fertigen Chip für CPU-GPU-RAM und was da noch benötigt wird.


Trennung


Auch was andere Produkte des täglichen Lebens betrifft kann man oftmals nachhaltiger gestallten. Aber es ist halt vom Preis ein Unterschied ob ich eine faire und Klimaschonende Jeans kaufe oder die vom Klamotenaugust. Da klaffen schon Welten dazwischen. Nun man braucht allerdings auch nur zwei Jeans und einen guten Anzug (vom Schneider neben an der den Stoff von den Schafen aus der Region weben läßt) sowie zwei paar braune Schuhe. Die Unterwäsche wird aus heimischen Leinen selber gewebt oder man läßt die arbeit vom Weber und Schneider durchführen.


Trennung

Es ist ja schön und gut die Dinge so zu sehen, dass man die Welt nicht in einer miesen Kloake absaufen lassen will. Nur was nützt es einem, wenn es politisch schlicht und ergreifend keine Mehrheiten dafür gibt?
Tja warum gibt es diese nicht? Weil es selber das aufhören mit der eigenen Lebensweise bedeuten täte. Da wird ja immer gerne gesagt "Täte ich ja machen wenn die Politik das so von mir fordert!" Ja solange schränkt man sich doch auch nicht freiwilig ein. Aber sobald da die Politik voranschreitet wird wie wild gemeckert und nach vier Jahren eine andere Politik gewählt. Ist ja auch einfach, wenn man weltweit gesehen,
Nur die Mehrheit der Nettoprofiteure ist vehement dafür. Surprise, surprise.
Mir dünkt es das die vermeintliche Nettoprofiteure oder die die sich dafür halten langsam dämmert das das profitieren irgendwie zu ende geht.
ganz oben sitzt
 
Tja warum gibt es diese nicht? Weil es selber das aufhören mit der eigenen Lebensweise bedeuten täte. Da wird ja immer gerne gesagt "Täte ich ja machen wenn die Politik das so von mir fordert!" Ja solange schränkt man sich doch auch nicht freiwilig ein. Aber sobald da die Politik voranschreitet wird wie wild gemeckert und nach vier Jahren eine andere Politik gewählt. Ist ja auch einfach, wenn man weltweit gesehen,
Die Beschreibung passt. Weswegen ich ja auch meinte, dass es - und ich ergänze 'hier bei uns' - keine politische Mehrheit gibt, egal wie gut man es damit für sich und auch die anderen meint. Die Menschen wollen keine Änderung, die mit der Erkenntnis einhergehen MUSS, dass es mit dem bisherigen Treiben und Wirken kein weiter so gibt.

Ist traurig, ja, aber was wollen wir dagegen machen? Die Optionen sind nicht sonderlich vielfältig.
 
Daher ist wie etwas produziert wird halt nicht egal.
Der Preis spiegelt nicht nur die Qualität des Produktes wieder sondern auch immer wie dieses auch unter sozialen Ansprüchen Produziert wird.

Ja ich trinke viel Kaffee habe dabei aber ein gutes Gewissen. Ebenso bei Kakao und Schokolade.
natürlich ist es nicht egal wie was produziert wird, aber du solltest halt mal meine Antworten im Kontext lesen, wenn 8 Milliarden Menschen jeden Tag 1 Liter Kaffee oder 500g Schokolade jede Woche in sich reinstopfen, brauch es dafür auch entsprechende Ackerflächen um diese Mengen zu produzieren

dementsprechend wird dafür dann Regenwald im großen Stil abgeholzt und unmengen an Trinkwasser benötigt un daran ändert wie gesagt auch dein fair gehandelter Bio-Kaffee, Schokolade oder sonst etwas was wir hier jeden Tag selbstverständlich im Überfluss aus Übersee konsumieren nichts daran, von natürlich fair bezahlten Löhnen an Bauern und Erntehelfer brauchen wir da nicht wirklich drüber diskutieren,

sollte nicht so schwer zu verstehen sein dass es ökologisch nicht machbar ist, ohne den Planeten in einen Haufenscheiße zu verwandeln und sieht im Grunde mit allen anderen Rohstoffen genauso aus
 
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? Je nach Betrachtungsweise ist das Thema mindesten 25, eher aber 50 bis über 100 Jahre alt.
Ja selbst wenn man nur 15 Jahre alt ist sollte der Horizont dennoch weiter zurück reichen.
Ach so ne lieber doch nicht da ich mir die letzten zwei Dekaden nur wenig vorzuwerfen habe das Klima betreffend.

Rational und aus Erinnerung habe ich massiv Schwierigkeiten mit der Ausgangsthese!
Ich meine ich ich bin in der behaupteten Zeitspanne aufgewachsen und kann mich eigentlich ganz gut erinnern, was "Phase" war.
In den 1980er hat Umweltschutz komplett dominiert, von Schadstoffbelastungen in Luft, Boden und Wasser war dort die Rede, sprich Flüsse wieder sauber bekommen, keine Schadstoffe in die Luft "blasen" oder in Wasser oder Boden leiten. Dazu kam Waldsterben und dann in den 1990er überstrahlte das Ozonloch so ziemlich alles.
(Das konnte man messen)

Erst die fortschreitende "Computerentwicklung", also das richtige Großrechner nicht nur dem Militär, oder großen Firmen, sondern in immer häufigeren MAße auch Universitäten oder anderen Institutionen zur Verfügung standen kamen dann Klimamodelle die gerechnet werden konnten "auf den "Markt". Das war aber vor Ende der 1990er und dann in den 2000ern überhaupt nicht der Fall, dass das eine breite Öffentlichkeit überhaupt mitbekommen hatte.
Entsprechende Magazine kosteten zur damaligen Zeit auch ein halbes Vernögen z.B. P:M.

Nach meiner Erinnerung wurde die Klimaerwärmung und der CO2 Ausstoss für die breite Öffentlichkeit und als Thema, um die Jahrtausenwende bekannt und zum ernsthaften Thema in der Folgezeit, aber davor war das höchstens Gespräch unter Nerds, Professoren oder auch Fachpolitikern, aber kein Thema in der Presse und Öffentlichkeit.
 
Wäre eine Erkenntnis daraus dann nicht vielleicht, dass es die Mehrheit einfach so geschehen lassen will?
Würde das aber nicht bspw. implizieren, dass Menschen boshaft wären, wenn sie die Bedrohung durch die Klimakrise kennen und sie (dennoch) Kinder kriegten, obgleich sie für jene doch eigentlich das Beste oder gar Besseres als für sich wollten? Wenn würde da wohl eher so ein Begriff in Anlehnung an die Banalität des Bösen greifen, also sowas wie gewisse Gedankenlosigkeit?
Die Handelsmotivation von Menschen stelle ich mir komplex und widersprüchlich vor, ist auch teils stark geprägt von Emotionen und dieser gegenüber stehen die ökologischen Krisen als eher abstrakte, (zeitlich und räumlich getrennte) Bedrohungen. Ich denke jedenfalls nicht, dass eine Mehrheit die Zerstörung der Lebensgrundlagen geschehen lassen wolle. Die Deutung von deren Absicht auf Basis des Ergebnisses ihrer Handlungen (Zerstörung der Lebensgrundlagen) mag in gewisser Weise logisch sein, aber für mich ist dieser Erklärungsversuch zu kurz gesprungen, wie ich zuvor anriss. Damit sehe ich andererseits sie/uns aber nicht aus der Verantwortung genommen - im Gegenteil.

Rational und aus Erinnerung habe ich massiv Schwierigkeiten mit der Ausgangsthese!
Ich meine ich ich bin in der behaupteten Zeitspanne aufgewachsen und kann mich eigentlich ganz gut erinnern, was "Phase" war.
In den 1980er hat Umweltschutz komplett dominiert, von Schadstoffbelastungen in Luft, Boden und Wasser war dort die Rede, sprich Flüsse wieder sauber bekommen, keine Schadstoffe in die Luft "blasen" oder in Wasser oder Boden leiten. Dazu kam Waldsterben und dann in den 1990er überstrahlte das Ozonloch so ziemlich alles.
(Das konnte man messen)

Erst die fortschreitende "Computerentwicklung", also das richtige Großrechner nicht nur dem Militär, oder großen Firmen, sondern in immer häufigeren MAße auch Universitäten oder anderen Institutionen zur Verfügung standen kamen dann Klimamodelle die gerechnet werden konnten "auf den "Markt". Das war aber vor Ende der 1990er und dann in den 2000ern überhaupt nicht der Fall, dass das eine breite Öffentlichkeit überhaupt mitbekommen hatte.

Nach meiner Erinnerung wurde die Klimaerwärmung und der CO2 Ausstoss für die breite Öffentlichkeit und als Thema, um die Jahrtausenwende bekannt und zum ernsthaften Thema in der Folgezeit, aber davor war das höchstens Gespräch unter Nerds, Professoren oder auch Fachpolitikern, aber kein Thema in der Presse und Öffentlichkeit.
Naja, der zunehmend schädliche Umgang mit der Natur war schon Thema, wie auch bspw. Mark Benecke oftmals in seinen "Time is up" Vorträgen hingewiesen hat. Es gab Bestseller-Bücher, Demos usw.. Explizit weiß ich aus meiner Schulzeit, dass in den 90ern bspw. der Treibhausgaseffekt unterrichtet wurde. Zur Erinnerung beispielhaft ein Video der Rede der damals 12 Jährigen Severin Cullis-Suzuki auf der ersten Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Die Dramatik der Zerstörungen der Natur und die katastrophalen Folgen für die Zukunft waren schon in der Breite Thema.
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Ich denke, das Thema bzw. dessen Bedrohung wurde heruntergespielt und kaum Verknüpfung zwischen eigener Lebensweise und deren Folgen gemacht. Der Großteil hiesiger Normalität ist nicht als zerstörerischer Luxus hinterfragt worden. Kapitalistische Massenproduktion hat diverse aufwendige Produkte für viele Leute (je wohlhabender desto mehr) hierzulande verfügbar gemacht und diese haben unreflektiert zugegriffen und das nicht in einer Kategorie (bspw. Gitarre) sondern in vielen - bis heute hin zu Alexa, Staubsaugerroboter, mindestens eine Flugreise pro Jahr, neues Auto ...

Das meinte ich damit. Es ist ja schön und gut die Dinge so zu sehen, dass man die Welt nicht in einer miesen Kloake absaufen lassen will. Nur was nützt es einem, wenn es politisch schlicht und ergreifend keine Mehrheiten dafür gibt?
Es wäre schon mehr möglich, denke ich. Allerdings wird geschickt gegeneinander ausgespielt. Teils wird absurderweise auf Ärmere verwiesen, weil jene sich ja XY nicht mehr leisten könnten und Maßnahme X also ungerecht wäre. So was ist natürlich meist ein Strohmann Argument, das lediglich verwendet wird, damit mensch
wie bisher weitermachen könne. Sozialverträgliche, ja sozialere Ansätze hingegen werden erschwert ("Deutschlandticket" mittlerweile 63 Euro) bzw. kaum nicht umgesetzt (bspw. Verbot von Inlandsflügen) ...

Meine Aussage war darauf gemünzt, daß in Deutschland die Rentner den Ton angeben. Und die wollen geniessen und nicht die Welt retten. Sehr frustrierend für die Jugend, warum sollte man sich anstrengen wenn der Kuchen doch längst verteilt ist und die Zukunft schwarz gemalt wird, man ständig lächerlich gemacht wird? Die Spaltung zwischen Jung und Alt war noch nie so groß wie heute, was dein Post auch noch einmal deutlich macht
Das trifft wohl zu einem Teil auf jene zu, die das Geld haben und meinen, es sich erarbeitet zu haben und folglich auch meinen, darüber bestimmen zu dürfen, was sie damit machen - auch wenn es (für Andere) schädlich, in der Summe vernichtend ist. Ich schätze, so etwas wie Ökos gibt es in jeder Generation wenige. Geld, Normalität ... korrumpiert die Menschen. Je länger mensch das (mit)macht, desto schwerer die Um/Abkehr. Angesichts der desaströsen Perspektive müssten eigentlich Alle Wollsockenträger:innen, Tofu/Körnerfresser:innen, Lastenradfahrer:innen, ... sein, um mal die von den Anhänger:innen der "Modernen Lebensweise" als Schimpfwörter bemühten Klischees ins Positive zu drehen.
 
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Naja, der zunehmend schädliche Umgang mit der Natur war schon Thema, wie auch bspw
Davon rede ich ja, deshalb habe ich ja Umweltschutz fett geschrieben. Ich bin in Kelsterbach am Main aufgewachsen, da konnte kein Mensch zu meiner Zeit im Main baden gehen (1980) ohne ernsthaft zu erkranken.
Als ich 1991 in Heidelberg angefangen habe zu studieren, war der Neckar ein Jahr später zum Baden freigegeben und das passierte nach und nach bei allen großen Flüssen in DE.
Natur und Umweltschutz waren zu dieser Zeit prägend. klar hörte man auch etwas von Treihausgasen, aber Klimawandel und Erderwährmung fanden zu dieser Zeit, wie dann später besprochen und durch sehr aufwändige Klimamodelle errechnet noch lange nicht in der Öffentlichkeit statt!
 
Wenn würde da wohl eher so ein Begriff in Anlehnung an die Banalität des Bösen greifen, also sowas wie gewisse Gedankenlosigkeit?
du meinst wenn die Welt sieht wie halb Los Angeles oder jedes Jahr Südeuropa am abfackeln ist und meint sich trotz alledem jedes Jahr mehrmals in einen Flieger zu hocken und jedweden Scheiß aus Übersee jeden Tag zu konsumieren ?
 
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