Wobei ich mir weniger Sorgen um den "comsumerbereich" mache, sprich Akkuentwicklung für PKWs, Kleingeräte usw..
Etwas trickreicher wird das in der Dimension "Einfamilienhaus"
Überall muss es Veränderungen geben. Die Zeiten des Lotterlebens sind vorbei.
Jedem muss klar sein, dass es nicht ohne Verzicht geht, da kann die FDP labern, wie sie will.
und eine ungleich größere Herausforderung lautet:
"Ich gewinne über beispielhaft Windräder Unsummen übern Tag an Energie,
die Großstadt xyz hat aber die Spitzenlast von 40-50% zw. 16 und 20 Uhr (z. B. Kochen, Duschen, Waschen, TV und Handyspass) u
nd in diesem Zeitraum habe ich nur einen Beitrag von 10% vom Propeller.
Mehr Windräder. Weg mit dem Verbot, dass Windräder so und so weit weg stehen müssen.
Schon komisch. Alle sind gegen Verbote bei der Energiewende aber genau beim Bau der Windräder gibt es Verbote bis zum Abwinken -- was natürlich auch für Photovoltaik Anlagen gilt (ich will mir dieses Jahr welche auf die Dächer bauen und was es da für Vorschriften und Verbote gibt -- meine Fresse).
Egal, wo man nun die Energie dafür einlagert: Wasser, Eis, Erde, H2 whatever
Wir reden jeweils von bis zu dorfgroßen Industrieanlagen zu diesem Zweck.
Wasser ist leider begrenzt, da uns die Höhenunterschiede fehlen (verdammte Physik

).
Speichermöglichkeiten gibt es, aber die Effizienz ist miserabel. Energie erst dahin umwandeln und dann wieder zurück ist echt Mist. Oder du nutzt die Elektrowagen als Speicher, Dazu muss man das Stromnetz dezentralisieren, die Leute eranlassen,ndie Autos immer am Netz halten und alle mitnehmen. Die Energiekonzerne wehren sich ja jetzt schon wie die Pest -- siehe Verbote bei den Slipanlagen.
Und wer soll die E-Autos bezahlen?
Da sind die Autokonzerne gefragt. Mit Luxuswagen erzielst du mehr Gewinne als mit günstigen Autos. Ergo muss der Staat günstige Autos fördern und Luxuswagen extra besteuern.
Allein in D. wurden 2,65 Mio. Neuwagen in 2022 zugelassen.
Davon ca. 50% mit alternativen Antrieben in Summe, davon die meisten als Hybrid (70-80% oder so).
Von den 2,65 Mio. waren nur ca. 35% rein privat, der Rest sind Tageszulassungen, Firmenwagen (davon ca. 70% Handwerkerrutscher usw.) .
Tja, von den Firmenwagen lebt die Branche. Die haben aber so viel politischen Einfluss, dass sich daran nichts ändern wird.
Die Kernfragen wären also, woher kommen dann 2,65 Mio. reine Stromer für 2025 und gibt es für all diese KfZ auch Ladestationen?
Und gibts auch den Ladestrom dafür?
Und wenn nicht und alle auf Öffies umsteigen sollen, wo genau gibt es diesen Öffi (Kapazität)?
Gibts für alle Strom?
Stell dir vor, Deutschland steht im WM Endspiel (bei den Männern natürlich, Frauen zählen nicht

) und alle laden gleichzeitig, um für den Autokorso bereit zu sein.
Und, Verkehr ist halt nur EIN Verursacher von vielen in der EU und im Bereich Verkehr ist es weniger als 1/3.
Das allermeiste geht durch den Auspuff von LKWs usw. raus.
Rein rechnerisch hätte das Abschalten von allen Gas- und Ölheizungen in D. von heut auf morgen den fast dreifachen Effekt (aber wer will schon frieren oder kalt duschen).
Du musst überall ansetzen. Wohnhäuser dämmen, Heizungen effizienter machen (alte Anlagen ersetzen),
Das Wohnen muss insgesamt anders werden.
Das Abschalten aller nur privaten Handys im Übrigen ungefähr 50% Effekt vom privaten PKW Verkehr (irgendwer muss ja den Strom für die Dinger produzieren). Was ist wichtiger, zur Arbeit fahren zu können oder mit z. B. Whatsapp herumspielen?
Ketzerische Frage, ich weiss.
Mit Whatsapp verdient nur einer Geld.
Wobei selbst der Begriff blöd ist, dem Klima ist das völlig wurscht.
Mehr CO2 sorgt für mehr Pilzwuchs, die wiederum mehr Stickstoff frei setzen, das wiederum Pflanzen mehr wachsen lässt, wovon die Pilze wieder profitieren.
Am Ende müssen wir mehr Pilze essen.
Ich halte es nicht für zwingend, dass 2,6 Millionen Autos neu zugelassen werden? Es sollten viel weniger sein. Auch ein E-Auto ist nicht umweltneutral. Es erzeugt weiter Feinstaub, Lärm und die Straßen fressen Landschaft. Ich denke es muss eine absolute Ausnahme werden ein eigenes Auto zu besitzen.
Gegen Reifen und Bemsenabrieb kann man was machen. Die Technologie gibt es.
Und was sollen die Menschen in ländlichen Gegenden dann machen? Welche schlecht über den ÖPNV angebunden sind? Die sind auf ein Auto angewiesen.
Bessere Verkehrsanbindung.
Jeder redet darüber, aber keiner will investieren. Privatunternehmen investieren eh nichts, da man damit kein Geld verdienen kann.
Ich halte es in einer freiheitlichen Demokratie nicht für gut, wenn dem einzelnen Bürger vorgeschrieben wird, was er denn nun als Fortbewegungsmittel benutzen darf und was nicht.
Wird aber so kommen. In 50 Jahren wird es Verbote geben, die wir uns heute nicht mal ausmalen können.
Ganz am Ende wirst auf diesem Weg nur erzielen, dass sich nur noch wohlhabende und/oderpolitisch Vernetzte den privaten PKW-Verkehr leisten wird können und der einfache Michel schauen muss, wie er irgendwohin kommt.
Sehe ich in Richtung Teilhabe für oberkritisch.
Wird auch so kommen. Nur Leute mit Geld können sich Zertifikate kaufen, damit sie so weiter machen können wie bisher.