Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

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Das ist nicht das Jahresgehalt, sondern das für einen Monat. :devil:

Das steht ihm ab dem ersten Tag im Amt zu.

Thueringen-Wahl: So viel Geld bekommt FDP-Politiker Kemmerich fuer seine Amtszeit

Link gelesen, auf den meine Aussage zurück ging? In dem standen nur die 93000 € drin. Und die sind garantiert nicht das Monatsgehalt ;)
Das mit der mindest-Übergangszeit, die eine anteilige Auszahlung auf mindest 4,5 Monatsgehälter hebt, wusste ich zum Zeitpunkt meines Posts allerdings noch nicht.

Stellt sich mir die Frage ...
Welches 0-Hirn hat diese Minimum-Regelung eigentlich eingeführt? Strenggenommen stünde es einer Partei mit absoluter Mehrheit ja sogar frei, jedem einzelnen ihrer Abgeordneten (und, soweit in Thüringen auch nicht-Parlementsmitglieder passives Wahlrecht für den Posten haben: Absolut jedem) 93000 € aus der Staatskasse zu schenken, in dem sie einfach im 24-h-Takt (oder auch kürzer) Neuwahlen und Vertrauensfragen mit wechselndem Personal aufeinander folgen lassen. Und nach 6 Monaten könnte man wieder mit dem ersten anfangen. Gut, wiedergewählt wird man so nicht, aber mit den abweichenden Abgabenordnungen für Beamte entspräche das über eine vierjährige Legislaturperiode rund 24 Durchschnitts-Jahresnettogehältern und im Durchschnitt sollte ein Landespolitiker nicht soviel mehr als der Durchschnitt verdienen. Also ein mal von Wahl bis Wahl so richtig bescheißen wäre lukrativer, als zwei Jahrzehnte fleißig zu sein und es hindert einem ja niemand daran, nach den vier Jahren noch für weitere Einkommen zu sorgen.

Zugegeben: Extremes Beispiel und ich würde nichts sagen, wenn das durch eine Regelungslücke möglich wäre. Aber hier gibt es mit der Mindestauszahlung extra eine Sonderregelung, die solche Abkassierlücken für Kurzzeit-MPs überhaupt erst schafft. Und das konträr zu jeder Logik, denn ein Übergangsgeld sollte einem ja eigentlich die Wiedereingliederung nach einer Ausnahmeperiode erleichtern (die Belastungen als MP würde ich da mal akzeptieren). Diese Rückanpassung wiederum sollte nicht aber einer gewissen Grenze mit der Amtszeit skalieren, sondern bis zu einer gewissen Grenze: Wer 1 Tag MP war, braucht 2 Tage um sich wieder einzufinden, wer es 1 Monat war vielleicht 1 Woche, nach 1 Jahr 1 Monat und nach 4 Jahren ein Quartal, aber auch nach 44 Jahren nicht mehr als 1 Jahr.
 
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Ich habe wieder mal richtig [emoji38]

"Kremlchef Wladimir Putin wandte sich kurz vor Weihnachten mit deutlichen Worten an seine Landsleute: "Wir müssen alles tun, was wir können, um den Klimawandel zu stoppen."

Ohne das Einkommen aus Kohle-, Erdöl- und Erdgasverkauf
wäre dieses Land doch schon längst Pleite.
Immerhin leugnet er ihn nicht...
 
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Wir haben genug andere Präsidenten die genau das tun.
 
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Heute mal in der Stadt unterwegs gewesen und grade erstmal gemerkt wie viele Akku Lieferwagen inzwischen unterwegs sind. :)
 
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Ich selber bin der Meinung, dass es einen von Menschen verursachten Klimawandel gibt.
Man sieht es alleine schon, wenn man mal in die Nachrichten schaut oder nach draußen schaut (z.B. Januar 2014 über +10°C) .

Ich finde nicht, dass man der Temperatur ansieht, ob sie durch Menschen verursacht wurde.
Wir können zwar den CO_2-Ausstoß reduzieren, aber wir wissen nicht, ob es am Ende etwas bringt, weil wir nicht wissen, ob das CO_2 für den Temperaturanstieg verantwortlich war. Selbst wenn, wissen auch nicht, ob durch die bereits höhere Temperatur noch mehr CO_2 durch Mikroorganismen ausgestoßen wird, sodass wir eventuell den Ausstoß selbst gar nicht so weit reduzieren können, dass es ausreichend ist. Wir wissen evtl. auch nicht, ob wir nicht alleine durch unsere Existenz zu viel Methan ausstoßen usw.

Da wir ohnehin nichts anderes tun können, müssen wir eben versuchen, die Treibhausgase zu verringern. Allerdings hat es unangenehme Nebeneffekte: Das meiste CO_2 wird nicht durch den Gebrauch von Waren, sondern bei deren Herstellung und Transport ausgestoßen. Folglich müssen wir irgendwann den Konsum reduzieren und z.B. Waren, die eine lange Strecke zurücklegten, extrem besteuern. Kein Wunder, dass das den meisten ab diesem Punkt dann nicht mehr gefällt - bisher hat man damit nur die Leute dazu gebracht ihre Kühlschränke etc. auszuwechseln (mehr Konsum) und somit eher für noch mehr CO_2-Ausstoß gesorgt.
Außerdem ist es quasi unmöglich, den Konsum zu verringern, während im Bereich des Äquators und unterhalb die Bevölkerung weiter wächst. Denn die müssen etwas essen und wenn dort, wo noch etwas wächst, Regenwald steht, dann muss der eben weichen. Die werden nicht freiwillig verhungern. ;)

Wenn wir in Peru den Salzsee ausbaggern und hier dann mit Lithium-Ionen-Akku Auto fahren, werden die Peruaner, die das Geld bekommen haben, sich damit eben einen Fernseher und all das Zeug kaufen, was wir hier auf "grün" machen und reduzieren wollen. Ich habe nichts dagegen, auf "Ökostrom" umzustellen, aber macht Euch da keine großen Hoffnungen. Die Welt wäre nur in der Form zu erhalten, wenn man sich auf der Erde einigen würde, bevölkerungsmäßig ins Mittelalter zurückzuschrumpfen.
 
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Ich finde nicht, dass man der Temperatur ansieht, ob sie durch Menschen verursacht wurde.
Wir können zwar den CO_2-Ausstoß reduzieren, aber wir wissen nicht, ob es am Ende etwas bringt, weil wir nicht wissen, ob das CO_2 für den Temperaturanstieg verantwortlich war.

Mal wieder wissenschaftliche Fakten ignorieren?
Irgendwie Afd Wähler?
 
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Ich finde nicht, dass man der Temperatur ansieht, ob sie durch Menschen verursacht wurde.
Wir können zwar den CO_2-Ausstoß reduzieren, aber wir wissen nicht, ob es am Ende etwas bringt, weil wir nicht wissen, ob das CO_2 für den Temperaturanstieg verantwortlich war. Selbst wenn, wissen auch nicht, ob durch die bereits höhere Temperatur noch mehr CO_2 durch Mikroorganismen ausgestoßen wird, sodass wir eventuell den Ausstoß selbst gar nicht so weit reduzieren können, dass es ausreichend ist. Wir wissen evtl. auch nicht, ob wir nicht alleine durch unsere Existenz zu viel Methan ausstoßen usw.

Wir wissen, dass CO2 diese Wirkung hat.
Wir wissen, dass biologische und abiologische Folgeprozesse weiterhin CO2 und Methan freisetzen werden.
Wir wissen, dass wir nicht genug einsparen können, um den Klimawandel auf null reduzieren.

Und das alles wissen wir größtenteils seit 1,5-2,5 Jahrzehnten, einiges davon sogar seit 1,5 Jahrhunderten. Aber weil Leute wie z.B. du es offensichtlich nicht wissen beziehungsweise wissen wollen, wurden sämtliche Chancen zur Schadensvermeidung vertan und jetzt werden sämtliche Chancen zur Schadensminimierung in den Wind geschlagen. Mal gucken ob man in Zukunft dann auch die Schadensfolgen zu ignorieren versucht, aber ich glaube selbst die extrem dicken Bretter vor manchen Köpfen werden dafür nicht ausreichen.
 
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Was ich hierbei bemerkenswert finde: Die selben Leute, die absolut optimistisch sind, man könne die Folgen des Klimawandels *morgen* durch den Einsatz von Technologie kompensieren, sind absolut pessimistisch, wenn es um den Einsatz *heutiger* Technologien geht, die den Klimawandel nachweislich verlangsamen können bzw. um den Verzicht auf Technologien, die ihn weiter verstärken werden.

Meines Erachtens ist das eine Mischung aus diffuser Wissenschaftsgläubigkeit gegenüber wissenschaftlichen Verständnis, verbundenen mit abgeschobenen Lasten: "Was heute geht, verstehe ich nicht und muss es bezahlen; was morgen geht verstehe ich zwar auch nicht, aber es wird bestimmt super und bezahlen muss es dann vielleicht jemand anders!" - Ignoranz und Prokrastination gehen Hand in Hand über die Klippe und meinen, das der Sturz ja nicht so tief sein kann, wenn der Meeresspiegel steigt.
 
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"Wissenschaftsgläubig" würde ich das nicht nennen, denn die gleichen Leute stehen der Wissenschaft oft sehr misstrauisch gegenüber. Wenn dann "technikgläubig". Aber eingentlich geht es um Beschränktheit: Die meisten dieser Leute konzentrieren sich voll auf einen Aspekt. In Bezug auf den liegen sie sogar recht häufig richtig, aber weil ihnen das Verständniss für alles andere fehlt, ordnen sie die Bedeutung dieses Aspektes vollkommen falsch ein. Wie du schon selbst schreibst: Man setzt gerne auf eine einzelnen technischen Ansatz, der alle Probleme lösen könnte. Das wir schon heute jede Menge technischen Ansätze hätten, die alle Probleme lösen könnten, wird dabei ebenso ausgeblendet wie die Gründe dafür, dass das nicht erfolgt. Gründe, die meist 1:1 auch auf die erhofften Zukuntstechnologien passen.

Das traurige ist halt, dass es anfangs mal gar keine negativen Konsequenzen gab, wegen denen man etwas hätte hinausschieben müssen. Als Mitte der 90er klar wurde, welches Problem wir haben und woraus es resultiert, hätte es vollkommen gereicht, den Lebensstandard auf dem damaligen Niveau, mit dem man ja durchaus zufrieden war, einzufrieren und den weiteren Fortschritt gezielt in Effizienz zu investieren bzw. weitere Zerstörung zu vermeiden. Das hätte sich selbst als nationaler Alleingang gelohnt, denn die in diesem Zuge entwickelten Technologien wären heute Exportschlager noch und nöcher. Aber stattdessen haben wir unser schädigendes Verhalten ein Vierteljahrhundert lang weiter ausgebaut. Heute braucht es Verzicht statt Konstanz, Reparatur statt Schadensvermeidung und das alles kostspielig beschleunigt, weil die Zeit unwiederbringlich weg ist.
 
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Es würde erst mal reichen, wenn die Politik Umweltschädigungen nicht auch noch fördern würde.
Sie muss Nachhaltigkeit fördern, dann kommt alles andere von alleine.
 
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Ich glaube die größten Klimaleugner, posaunen deswegen so laustark dagegen, weil sie ja ihr Leben verändern müßten bzw Angst vor Veränderungen haben.
Aber wenn sich das Klima zukünftig krass verändert und zwar negativ, hat das Konsequenzen.
Dann müssen sie sich und ihre Lebensweise auch zwangsweise verändern.
Nur leider muß jeder die Suppe mit auslöffeln der schon heute was dagegen getan hat. Oder der absolut nichts dafür kann.
 
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Ich glaube die größten Klimaleugner, posaunen deswegen so laustark dagegen, weil sie ja ihr Leben verändern müßten bzw Angst vor Veränderungen haben.
Aber wenn sich das Klima zukünftig krass verändert und zwar negativ, hat das Konsequenzen.
Dann müssen sie sich und ihre Lebensweise auch zwangsweise verändern.
Nur leider muß jeder die Suppe mit auslöffeln der schon heute was dagegen getan hat. Oder der absolut nichts dafür kann.

Nicht nur die Leugner,
auch die Politik ist daran mit Schuld.

Klimaschutz zum Nulltarif wird es nicht geben,
warum lässt denn niemand die Buchsen runter,
und sagt:

"Sorry, das wird arschteuer für Alle werden" !

Achso, ich habe vergessen,

2021 sind ja wieder Bundestagswahlen. :D
 
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Nicht nur die Leugner,
auch die Politik ist daran mit Schuld.
Klimaschutz zum Nulltarif wird es nicht geben,
warum lässt denn niemand die Buchsen runter,
und sagt:
"Sorry, das wird arschteuer für Alle werden" !

Weil das nicht nur politischer Selbstmord, sondern auch eine sehr einseitige Aussage wäre.
Was derzeit als Ansage aus der Politik kommt, ist nicht nur schonender, sondern auch korrekter: Jetzt zu handeln kommt billiger (!), als das ohnehin Notwendige auf die lange Bank zu schieben.

Und damit sind wir wieder beim eingangs erwähnten Punkt: Selbst den Dümmsten ist klar, dass der Klimawandel beträchtliche Kosten versursachen wird, aber Viele hoffen, dass diese später jemand anders tragen wird und sie erst einmal so weitermachen können.

Für mich steht das allerdings im Widerspruch zu meinem Gerechtigkeitsempfinden und meiner Rolle als Vater. Warum sollte mein Sohnemann irgendwann die deutlich höheren persönlichen Kosten für die Bekämpfung der Folgen des Klimawandels tragen, den er gar nicht verursacht hat, wenn ich heute mit deutlich geringeren persönlichen Kosten dafür sorgen kann, dass die Last etwas gleichmäßiger auf meine und kommende Generationen verteilt wird?
 
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Selbst den Dümmsten ist klar, dass der Klimawandel beträchtliche Kosten versursachen wird,
"Aber doch nicht für mich. Was interessieren mich denn die nachfolgenden Generationen, ist doch deren Problem ... "

Du siehst, das Thema ist wie jedes politische Komplex

"Sorry, das wird arschteuer für Alle werden" !
Natürlich wird es arschteuer im Vergleich zur Nutzung aus dem Boden quellendem Erdöls oder Streinkohle im Tagebau. Das ist Maßstab, den Klein Fritzchen sieht. Die möglichen Kosten der Klimaerwärmung hat man heute noch nicht. Die kommen in Zukunft zu den zwei Billarden Euro, die ich für den Aufbau von 100% EE nur in Deutschland abgeschätz habe, noch dazu.
 
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