Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Es ist alles nur eine Frage der Energie. Wo willst Du die herbekommen, wann und zu welchen Kosten? Genau das ist unser Problem. Wir betreiben zur Zeit Energieraubbau.

Energieraubbau betreiben wir seit Beginn der Industrialisierung im großen Stil (Kohle / Öl zur Stromerzeugung), das war auch mal zeitweilig durchaus ok, solange die Technologie eben am Anfang nicht vorhanden war es anders besser handhaben zu können, aber inzwischen hat man sich da eben etwas zu sehr daran gewöhnt, weil es "billig" ist und keiner das Geld in die Hand nehmen will das etablierte System, das dicke Renditen abwirft, für ein Neues, ersteinmal weniger profitables, zu finanzieren. Trotz des Wissens das mittelfristig das bestehende, veraltete, System dazu beitragen wird das die Folgeschäden durch das sich ändernde Klima die finanziellen Vorteile niemals rechtfertigen können, weil die Kosten durch die Schäden höher sein werden.

Aber wo halt kurz(sichtig)fristig viel Geld lockt interessiert halt Langfristigkeit nicht mehr.
Ein Problem das man ja in vielen Bereichen unserer Wirtschaft beobachten kann, Bestandskunden und langfristige Wirtschaftlichkeit sind oft nebensächlich sobald man meint die kurzfristigen Renditen noch steigern zu können, ob das Unternehmen damit auch noch in 10 bis 20 Jahren gut am Markt aufgestellt sein wird, how cares?
 
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Die Kernfrage ist dann, warum du als selbsternannter Troll und "Klimascheiße"-Gegner hier überhaupt was schreibst- um deine Trollfantasien ausleben zu können?
Zum Glück gibts den Ignore Knopf, von dem ich soeben Gebrauch mache.

Besser den Melden-Button benutzten. Dann bleiben Leute, die nur Stunk verbreiten wollen, allen erspart.


Das sehen wir deutlich an der Gorch Fock, die so billig keine Privatperson restaurieren lassen könnte, wir sehen die Effizienz bei BER und anderen öffentlichen Ausschreibungen. - Sarkasmus Ende -

:)
"Können" und "tun" sind zwei paar Schuhe. Gerade die deutsche Politik handelt praktisch nie Konditionen raus, die für den Staat oder die Bevölkerung vorteilhaft sind, sondern sehr oft das genaue Gegenteil.

Es ist vielschichtig und Wettbewerb ist immer wichtig, das liegt in der menschlichen Natur. Zum streben gehört der Vergleich mit anderen. Das sehen wir selbst in nicht wirklich funktionierenden Märkten wie CPUs oder Grafikkarten. Kaum bringt AMD gute und billige Produkte, muss Intel nachziehen. Naja, gut ja, mit dem billig hadern sie noch.

Das sieht man sogar bei Produkten, für die es gar keinen offenen Markt gibt. Atom-U-Boote, Mars-Lander, Panabär-Haltungsbedingungen - man braucht keine Privatwirtschaft für Fortschritt, nur einen Willen. Privatwirtschaft garantiert diesen Willen (oder geht Pleite. Mit SPD und Union befreundete Ausnahmen bestätigen die Regel.), Politik macht das nicht, weswegen sich dort viele Beispiele finden, in denen sich niemand um Verbesserung gekümmert hat. Aber in dem Moment, wo man sagt, "wir müssen privatisieren" kümmert sich eben doch jemand um Veränderung. Er könnte dann ebensogut den Fortschritt selbst umsetzen, und das günstiger als über eine Privatisierung, wenn es ihm denn um Fortschritt ginge. In der Vergangenheit ging es bei Privatisierungen aber allzu oft nur um privaten Profit. Mit der Motiviation ist natürlich kein staatlich initiierter Fortschritt möglich.
Aber auch keine langfristige Verbesserung auf privatwirtschaftlichem Wege.

Geht es um einmalige Infrastruktur, ist das etwas anderes. Wir benötigen nicht drei Autobahnen nebeneinander, oder fünf Wasserleitungen. Auch Stromnetze reichen uns eines, obwohl wir mit dem Bundesbahnnetz ein weiteres mit 16,3 Hz haben. Und man könnte durchaus unterschiedliche Techniken im Wettbewerb sehen und parallel Gleichstromnetze bauen. Schwierig, dass allgemeingültig zu betrachten. Unterschiedliche Techniken, z.B. Bahn, Auto, Flugzeuge und Fahrradwege kann man durchaus parallel bauen.

Wir "brauchen" auch nur einen CPU-Hersteller, einen Schokoriegelproduzenten, einen Fertigmöbellieferanten und einen Online-Job. Und genau darauf steuert auch die Privatwirtschaft hin, mit dem unschönen Unterschied, dass das resultierende Monopol dann nicht einmal via Staat im Sinne der Bevölkerung gelenkt werden kann, sondern bei gleichen Lasten wie ein mittelprächtig geführter Staatskonzern die Vorteile auch noch in private Taschen spült.
(An der Stelle die Anmerkung, dass staatlich organisierte Wirtschaft nicht zwingend ein Unternehmen pro Kategorie bedeutet. Das ist zwar effizienztechnisch sinnvoll und in einer Staatswirtschaft leicht erreichbar und deswegen oft anzutreffen, aber wenn man tatsächlich einen Vorteil in den Reibungsverlusten eines Konkurrenzkampfes sieht, geht das auch staatlich. Die Sowjetunion hat sich z.B. zeitlebens Ausschreibungen unter mehreren Ingenieurbüros für die meisten Rüstungsprojekte geleistet.)

Ich sehe Infrastruktur nicht als gewinnorientierte Produkte.

Privatisierer aber. Die sehen alles als gewinnorientiertes Produkt. Selbst die (Un-)Gesundheit von Menschen.

Und damit schließt sich der Kreis zum Klimawandel. Die Frage, ob Subventionen besser als Steuern sind, oder beide genutzt werden müssen, ist offen. Z.B. wäre eine Abgassteuer merklich sinnvoller, als eine Subvention der EE. Das dumme ist nur, dass der gemeine Bürger bei Steuern sofort auf die Barikarden geht, an Subventionen aber glaubt, gewinnen zu können und die Klappe hält.

Letztlich ist beides eine staatliche Preismanipulation mit lenkendem Ziel. Wenn man die EE 50% günstiger macht, auf Strom aber ohnehin 60% Abgaben hat (70-80% wenn man die Abgaben auf die Mitarbeiter der Stromkonzerne mitzählt), dann ist es letztlich auch nur eine Steuererleichterung oder umgekehrt eben eine höhere Besteuerung von allem anderen. Das Problem ist nur, dass kaum ein Politiker sich wirklich um Klimaschutz bemüht, sondern diesbezügliche Gesetze fast nur als Bonbon für die Wähler erlassen werden und solche Wahlgeschenke definieren sich immer über zusätzliche Ausgaben.

Hätte man das Thema Klimawandel ernst genommen und hätte man 40 Jahre früher begonnen, wären wir heute viel weiter. Alleine schon die Ölkrise 1973 hätte zum Umdenken führen können. VW entwickelte damals schon 4l Autos, der Markt wollte so etwas nicht. Warum? Weil fossile Energieträger viel zu billig verkauft werden. Und genau das ist die Krux.

Aus der gleichen Zeit stammen übrigens BMWs Wasserstoffentwicklung und sämtliche alternativen Antriebskonzepte für Schiffe und Flugzeuge, die heute wieder ausgegraben werden.

Weil Öl zum Teil noch selbstständig aus dem Boden sprudelt, zumindest gibt es noch einige Quellen in Saudi Arabien, in denen quasi ohne Produktionskosten gefördert werden kann, kann dieses Öl prinzipiell auch zum minimalen Kosten verkauft werden. Ebenso mit im Tagebau geförderter Kohle. Billiger geht es nicht, wie soll dagegen eine EE bestehen? Nur, wenn man endlich Abgase sinnvoll und hoch besteuert, wird der Wettbewerb der besten Lösungen funktionieren.

Vergiss Öl. Die aufwendige Förderung in Kanada und die Arktisprojekte sind nichts weiter, als noch schnell eine paar Euro zu machen, bevor die Nachfrage klimabedingt kollabiert. Wir haben weit mehr leicht zugängliche fossile Energieträger (insbesondere wenn man Erdgas mitzählt), als sich die Menschheit in den nächsten 1000 Jahren zu nutzen erlauben kann. Venezuela hat ja schon versucht, sich fürs nicht-anbohren bezahlen zu lassen, die OPEC drosselt selbst bei inflationsbereinigt fallenden Preisen die Förderung nicht mehr und USA und Kanada haben eben angefangen, selbst teure Reservelagerstätten auszubeuten. Weil es heute eben doch noch ein Bisschen Gewinn bringt und jeder genau weiß, dass Öl, dass in 30-50 Jahren noch im Boden steckt, keinen Wert mehr hat.

Das Problem ist halt, dass es eigentlich schon in 3-5 Jahren nicht verkaufbar sein sollte. Aber das erzähl ich jetzt seit 15 Jahren und andere machen das seit 35 Jahren und die Menschheit will offensichtlich die Katastrophe.

Wir sehen aber am Thema NOx und der Dieselaffäire, wie schwer es ist, Besteuerungen oder Verboter umzusetzen. Würde man stattdessen die Elektromobilität mit den hunderten Milliarden subventionieren, die in die Kerntechnik flossen und fließen, hätten wie so billige und gute Elektrofahrzeuge, dass es eine Freude wäre

Da würde ich nicht drauf wetten, die immer wieder postulierten Durchbrüche in der Batterietechnik erweisen sich verdammt oft als chemische Sackgassen und da würde auch viel Geld nichts dran ändern. Aber wenn man in den 70er, 80er und 90ern den ÖV ausgebaut hätte, anstatt ihn zunehmend kaputt zu sparen (und das hätte man schon allein aus städteplanerischen Gründen machen sollen), dann würden wir heute gar nicht so viel über das Thema reden.

Ich wär ja dafür, die verzögerungsbedingten Verteuerungen der Klimaschutzmaßnahmen aus der Rentenkasse zu finanzieren :schief:


Gutes Argument!
Es war damals schon absehbar, dass wir hier auf dem Holzweg waren.
Immerhin wurde als Reaktion zu der Zeit massiv in die Kernenergie investiert - auch ein Holzweg, da gerade zu der Zeit auch in D. sich zaghaft das Pflänzchen der Solarenergie regte.
Die Technik wäre ca. 1975 schon vorhanden gewesen...

In die Kerntechnik wurde schon lange vorher viel investiert. Das war immer militärisch begründet. Aber die Fusionsforschung müsste im Zuge der Ölkrise nochmal einen Schub bekommen haben.


3.: Warum sollte das Stromnetz heute für 50 Millionen gleichzeitigt schnellgeladenen Fahrzeugakkua ausgelegt sein? 1900 gab es auch keine Straßen für 50 Millionen Autos, hätte man also auch sein lassen sollen, oder? Kutschen können doch alles besser. Es ist heute überhaupt gar kein Problem, nicht einmal im Ansatz, eine Millionen Elektrofahrzeuge ans Netz zu hängen. Ab ca. fünf Millionen Fahrzeugen beginnt es, dass man über intelligentes Ladeverhalten reden muss, erst ab über ca. zehn Millionen Elektrofahrzeugen würde das heutige Netz Probleme bekommen. Bis wir soweit sind, hat sich aber viel verändert. Also, Füße still halten

Das mag für das großräumige Netz gelten, uns fehlen aber schlicht in jedem Stadtteil die Verteiler, an jedem Bordstein die Zuleitungen. Auch das sind Netz-/Erschließungskosten, genauso wie die später folgenden für den großräumigen Ausbau und Zwischenspeicher, die sich aber auch schon heute bemerkbar machen (siehe Trassendiskussionen). Bei der derzeitigen "Wachstums"geschwindigkeit des Batterie-Auto-Marktes ist die Sache trotzdem kein großes Problem, aber wenn man über die Möglichkeiten künftiger Mobilität redet und insbesondere wenn man einen schnellen Ersatz von Verbrennern durch Batterieautos predigt, muss man das Thema berücksichtigen. Nicht weil es unlösbar wäre, sondern weil es teuer wird. Und es gibt eine ganze Reihe anderer Klimaschutzmaßnahmen, die derzeit mit der Begründung "ist zu teuer" nicht umgesetzt werden.
(Und wie schon oft geäußert: Imho müssen sich Batterieautos da ganz weit hinten anstellen, was die Kosten/Nutzenrechnung angeht.)


Es ist alles nur eine Frage der Energie. Wo willst Du die herbekommen, wann und zu welchen Kosten? Genau das ist unser Problem. Wir betreiben zur Zeit Energieraubbau.

Exakt. DAS ist unser Problem. Nicht Batterieautos und Ladetechnik, sondern die Bereitstellung von Primärenergie relativ zum Gesamtenergieverbrauch. Leider wird sich aber zunehmend auf das Bruchstück "Autofahren" konzentriert, dass allein rein gar keine Abhilfe schaffen kann und in das Investitionen ggf. komplett rausgeschmissenes Geld sind, wenn man die viel wichtigeren Rahmebedingungen nicht regelt. Und die geraten zunehmend aus dem Blick.
 
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Exakt. DAS ist unser Problem. Nicht Batterieautos und Ladetechnik, sondern die Bereitstellung von Primärenergie relativ zum Gesamtenergieverbrauch. Leider wird sich aber zunehmend auf das Bruchstück "Autofahren" konzentriert, dass allein rein gar keine Abhilfe schaffen kann und in das Investitionen ggf. komplett rausgeschmissenes Geld sind, wenn man die viel wichtigeren Rahmebedingungen nicht regelt. Und die geraten zunehmend aus dem Blick.

Die Frage ist doch ob es aus wirtschaftlicher Sicht nicht sowieso wesentlich effizienter wäre den ÖPNV und zeitlich begrenzten Leihfahrzeugverkehr zu fördern und umweltfreundlicher zu gestalten, als weiterhin so unfassbar viel Energie und Geld für den Individualverkehr und private Mobilität zu investieren.
Ich will garnicht wissen wieviel Mrd. Euro in Deutschland jährlich von Haushalten & Staat zusammen für den Individualverkehr ausgegeben wird, würde man da von jedem Haushalt eine monatliche pauschale Abgabe nehmen könnte man vermutlich noch das letzte Hinterwäldlerdorf in Mecklenburg Vorpommern vernünftig an einen umweltfreundlichen ÖPNV anbinden, zudem würde das mit zimlicher Sicherheit auch den Bedarf an der notwendigen erzeugten Energie, für den restlichen Verkehr, deutlich reduzieren.
Das würde natürlich auch bedingen das man die Menschen wieder umgewöhnt, nicht für jede Tüte Milch beim Lidl das Auto nehmen zu wollen, sondern mal Füße / Fahrrad zu benutzen, oder eben den Bedarf für Einkäufe (wie früher) besser zu planen.

Aber natürlich schwierig sowas umzusetzen, da es ein drastisches umdenken beim kompletten über Jahrzehnte verfolgten Konzept des privaten Personenverkehrs bedeuten würde und man sich natürlich auch gegen eine Kraftfahrzeuglobby durchsetzen müsste die enorm stark ist.
 
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Der von Menschen beschleunigte Klimawandel ist aber Fakt und ich finde es immer wieder erstaunlich, dass es Leute gibt, die das nicht akzeptieren wollen.
Du benutzt doch Computer und son Zeugs. Du benutzt also Technologie, die die Menschen entwickelt haben, weil sie die Wechselwirkung zwischen Materie und Licht verstanden haben.
Aber ausgerechnet bei der Wechselwirkung zwischen Materie und Licht -- wenn es um Moleküle geht -- sollen die Menschen plötzlich alle keine Ahnung haben?
Das ist echt dreist, sowas zu behaupten.
Wenn du also nicht an den von Menschen beschleunigten Klimawandel glaubst, erwarte ich von dir, dass du keinerlei Technologie benutzt, die auf exakt dieses Verständnis von Materie und Licht beruht.

Dieser Klimamüll ist eine bessere Verschwörungstheorie damit dumme Politiker und von Staatsmitteln lebende Wissenschaftler Relevanz vortäuschen können.
Man kann das Wetter kaum eine Woche vorhersagen aber 100 Jahre Klimaentw. sind plötzlich kein Problem.
Aber selbst wenn es alles wahr wäre würde es bedeuten das die Unterentwickelten ausgelöscht werden. Für mich eine win win Situation.
 
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Ganz wichtig bei einem modernen ÖPNV wäre, dass die Fahrzeuge autonom fahren können. Erstmal würde sowas das ganze System ein gutes Stück billiger machen und zweitens ist es zwingend notwendig da man schon jetzt einen harten Fahrermangel hat.
 
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Ganz wichtig bei einem modernen ÖPNV wäre, dass die Fahrzeuge autonom fahren können. Erstmal würde sowas das ganze System ein gutes Stück billiger machen und zweitens ist es zwingend notwendig da man schon jetzt einen harten Fahrermangel hat.

Autonom fahren lassen ist günstiger? Wie kommst du darauf?
Du müsstest an allen Strecken 5G haben, damit die Datenmenge übertragen werden kann. Dann die Server, der Energieverbrauch. Da ist es günstiger, einen Fahrer einzustellen.
 
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Willst du sarkastisch sein?

Nö, wie kommst du darauf, dass autonomes Fahren preiswerter ist als einen Fahrer hinters Lenkrad zu setzen?
Abgesehen davon, dass du gigantische Datenmengen hast, die verarbeitet werden müssen, müssen die auch gespeichert werden.
Schon heute ist das Internet der fünft größte Energieverbraucher, wenn das Internet ein Land wäre.
 
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Ich gehe davon aus, das wir binnen 1-2 Generationen (30-60 Jahre) nur noch Fahrzeuge "on demand" haben werden.
Es ist in einer Welt mit immer knapperen Ressourcen Unsinn, dass jeder Haushalt 1-2 KfZ auf dem Hof stehen hat und dann auf Arbeit die Teile auch wieder nur Parkplätze verbrauchen.
Solch ein System lässt sich aber nur mit autonomen KfZ bewerkstelligen.
Die hierfür notwendige Dateninfrastrukur sehe ich als Zukunftsinvest an, da übergreifend auch viele andere Nutzer diese Datenautobahnen und Serverkapazitäten nutzen können.

Ob es dann Busse, Kleinbusse oder autonome PKWs sind, sei dahingestellt und ist hier irrelevant, die Nutzerprofile werden den Takt beim Fahrzeugbau geben.
 
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:)
"Können" und "tun" sind zwei paar Schuhe. Gerade die deutsche Politik handelt praktisch nie Konditionen raus, die für den Staat oder die Bevölkerung vorteilhaft sind, sondern sehr oft das genaue Gegenteil.
Es fehlt auch der Wettbewerb. Ich persönlich finde es nicht schlimm, wenn nicht jeder Subunternehmer bis aufs Blut ausgequetsch wird und das letzte Promille Effizienz gesucht wird. Und hinreichend große Unternehmen unterscheiden sich wenig von staatlichen Organisationen, Ich bin keineswegs für Privatisierungen. Ich bin der Meinung, sämtliche für die Infrastruktur notwendigen Bereich haben in staatlicher Hand zu bleiben und noch viel mehr.

Das sieht man sogar bei Produkten, für die es gar keinen offenen Markt gibt. Atom-U-Boote, Mars-Lander, Panabär-Haltungsbedingungen - man braucht keine Privatwirtschaft für Fortschritt, nur einen Willen. Privatwirtschaft garantiert diesen Willen (oder geht Pleite.
Natürlich sind es gerade staatliche Forschungsmittel, die zu wirklich neuen Entwicklungsstufen führen. Dazu bedarf es aber auch visionärer Politiker, und die fehlen uns seit Jahrzehnten. Natürlich bedarf es z.B. eines EEGs, um neue Techniken zu unterstützen. Oder wir hätten einseitig mit massiver Wettbewerbsverzerrung Abgasbelastungen besteuern müssen. Das geht geht aber nur weltweit.


Wir "brauchen" auch nur einen CPU-Hersteller, einen Schokoriegelproduzenten, einen Fertigmöbellieferanten und einen Online-Job. Und genau darauf steuert auch die Privatwirtschaft hin, mit dem unschönen Unterschied, dass das resultierende Monopol dann nicht einmal via Staat im Sinne der Bevölkerung gelenkt werden kann, sondern bei gleichen Lasten wie ein mittelprächtig geführter Staatskonzern die Vorteile auch noch in private Taschen spült.
Die These der Monopolisierung ist für mich weiterhin fragwürdig. Denn immer dann, wenn es ein Monopolist zu dolle treibt, wenden sich Kunden ab und es entstehen Alternativen. Dazu gesellen sich dann neue Techniken, die neue Firmen hervorbringen. Die Halbwertszeit großer Konzerne liegt unter 20 Jahren. Und z.B. zu CPUs gibt es mit der ARM Prozessoren natürlich gute Alternativen zu Intel und AMD. Der nächste Sprung sind z.B. Quantencomputer, und die kommen dann auch nicht mehr vom heutigen Monopolisten Intel. Ich will damit nur sagen, dass ich die so gefürchtete Monopolbildung relativ unkritisch sehe, weil ich langfrisitg denke und die Zeit heute schnelllebiger als früher ist. Monopole halten nicht lange.


Vergiss Öl. Die aufwendige Förderung in Kanada und die Arktisprojekte sind nichts weiter, als noch schnell eine paar Euro zu machen, bevor die Nachfrage klimabedingt kollabiert. Wir haben weit mehr leicht zugängliche fossile Energieträger (insbesondere wenn man Erdgas mitzählt), als sich die Menschheit in den nächsten 1000 Jahren zu nutzen erlauben kann.
Es geht um die nächsten vierzig Jahre. Und Du kannst davon ausgehen, dass alles, was erreichbar ist, gefördert wird, wenn wir nicht billige und funktionierende Alternativen entwickeln und Entwicklungsländern zur Verfügung stellen. Warum sollten Hungernde und Frierende aufhören, Kohle aus dem Boden zu buddeln. Und erkläre mal Menschen in Sibieren, und da leben ein paar Millionen, dass sie ohne fossile Energien auskommen sollen. Das Gelächter wird riesig werden.

Venezuela hat ja schon versucht, sich fürs nicht-anbohren bezahlen zu lassen
Ein guter Ansatz, der leider im Sand verlaufen ist. Wir müssen jetzt erstmal Trump überstehen und dann geht es vielleicht in sinnvolle Richtungen weiter. China ist aufgewacht und versteht, dass es sich den Ast absägt, auf dem es sitzt. China hat nämlich kaum landwirtschaftliche Nutzfläche und ist von Nahrungsmittelimporten abhängig.

Aber wenn man in den 70er, 80er und 90ern den ÖV ausgebaut hätte, anstatt ihn zunehmend kaputt zu sparen (und das hätte man schon allein aus städteplanerischen Gründen machen sollen), dann würden wir heute gar nicht so viel über das Thema reden.
Es ist ökologisch wenig sinnvoll, mit einer 1000kW Lock drei Hanselns von A nach B zu fahren. Aber im Bereich Mobilität tut sich sehr viel, warten wir die nächsten Jahre ab. Z.B. die kleinen Elektroroller können eine Revolution auslösen, weil das Auto damit wirklich für Fahrten bis 5km obsolet wird.

Das mag für das großräumige Netz gelten, uns fehlen aber schlicht in jedem Stadtteil die Verteiler, an jedem Bordstein die Zuleitungen. ggf. komplett rausgeschmissenes Geld sind, wenn man die viel wichtigeren Rahmebedingungen nicht regelt. Und die geraten zunehmend aus dem Blick.
Es müssen auch nicht überall 100A Schnelllader stehen. Unter jedem Bürgersteig liegen Stromkabel für die häusliche Versorgung. An jeder Laterne ist genug Strom, um Batterien mit 2KW laden zu können. Das hilft schon, für den Angestellten, der acht Stunden parkt, und den Einkaufenden, der damit die Reichweite leicht erhöht. Und Parkhäuser mit Ladestationen auszustatten ist gar kein Problem. Man muss es nur wollen.

Es war überhaupt kein Problem zu beschließen, dass jeder Neubau in Großstätten eine eigene Tiefgarage bekommen muss. Was das kostet und Platz wegnimmt. Es ist nur ein Fingerschnipp zu beschließen, dass alle neuen Tiefgaragenplätze an jedem Parkplatz eine Schnellladestadion haben müssen.

Exakt. DAS ist unser Problem. Nicht Batterieautos und Ladetechnik, sondern die Bereitstellung von Primärenergie relativ zum Gesamtenergieverbrauch.
Aktuell liegen wir trotz EEG immer noch um 10-15% Anteil der EE im Vergleich zum gesamten Primärenergieverbrauch. Und die Statistik ist ungenau, weil wir sehr viele Energieaufwenig hergestellte Prosukte importieren. Expotrtieren tun wir dagegen relativ energiearm gewandelte und veredelte Stoffe.
https://www.handelsblatt.com/politi...tml?ticket=ST-635679-VeQqyyLc7rLFihPWVy9E-ap1

Wir drehen uns aber im Kreis, diese ganzen Argumente werden seit Jahren immer wieder ausgetauscht. Der erste und wichtige Schritt ist die zur Verfügungstellung von regenerativer Primärenergie und da stockt die Entwicklung massiv. Weltweit spielen Wasser, Biomasse, Wind und Solar kaum eine Rolle.

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Weltweiter Energiemix nach Energietraeger 2016 | Statistik

Es wird also noch hundert Jahre dauern, bis eine Umstellung weltweit passiert, wenn alle Länder so etwas wie ein EEG einfphren würden. Aber wer kann sich das leisten? Die fossilen Energieträger werden verbrannt werden, das ist unausweichlich und die Konsequenzen auch. Es ist frustrierend
 

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Nö, wie kommst du darauf, dass autonomes Fahren preiswerter ist als einen Fahrer hinters Lenkrad zu setzen?
Abgesehen davon, dass du gigantische Datenmengen hast, die verarbeitet werden müssen, müssen die auch gespeichert werden.
Schon heute ist das Internet der fünft größte Energieverbraucher, wenn das Internet ein Land wäre.
Weil ich dich eigentlich nicht für so blöd halte sowas zu denken.
Rechne doch mal wie viele kw/h man für den Monatslohn eines Busfahrers bekommt. Ja einige und selbst das wäre schon bescheuert, da man nie im Leben so viel Leistung braucht.

Nehmen wir erstmal Züge, welche Daten sollen die jetzt mehr übertragen die sie nicht schon eh durch ETCS übertragen? Ja eben.
Aber auch Busse, die Rechner im Fahrzeug müssen vorallem vor Ort Entscheidungen treffen, alles andere wird auch menschlichen Fahrern als Info übermittelt.

Außerdem bleibt mein letzter Punkt:
Wir haben schlicht nicht genug Leute die diese Jobs machen um auf autonomes fahren zu verzichten,
 
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Wie? Es gibt 7 Milliarden menschen auf der Erde. Wir könnten sofort alle Roboter in den Fabriken gegen Menschen ersetzen. Völlig problemlos.
Aber das Gegenteil ist der Fall. Es wird immer mehr Automatisierung angestrebt. In Zukunft werden Logarithmen Jobs ersetzen, von denen am Ende niemand mehr weiß, wie diese Logarithmen überhaupt entstanden sind.
guck dir doch Versicherungen oder Banken an. Diese Jobs kann man problemlos automatisieren. Niemand braucht dann noch Versicherungsangestellten. Der Logarithmus erstellt schon die Police.
Und das ist eben auch das Problem. Computer verarbeiten Informationen nach vordefinierten Programmabläufen. Künstliche Intelligenz ist totaler Unsinn und ist völlig überbewertet. Kein Übersetzungsprogramm kann z.B. Sarkasmus erkennen.
Es wird Zeit, dass sich Technik zur Problemlösung entwickelt. Derzeit entwickelt sich Technik zu Schaffung immer neuer Probleme.
Ich hab noch keine einzige technische Entwicklung gesehen, die wirklich Probleme gelöst hat -- ganz im Gegenteil. Es wurden immer neue Probleme geschaffen und letztendlich geht es sowieso immer nur darum noch mehr Profit zu erzielen -- Kostet es, was es wolle.
 
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Und wieso genau verwendest du Technik, wenn sie nur Probleme schafft und keine löst? Was fürn ein Gewäsch :ugly:
 
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Mensch Tresi, das Ding soll von A nach B fahren, niemanden umholzen, ab und an mal ne Tür aufmachen und nicht über deine schlechten Witze lachen. Wenn es das auf Schienen macht wird es nur umso einfacher.
 
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Mensch Tresi, das Ding soll von A nach B fahren, niemanden umholzen, ab und an mal ne Tür aufmachen und nicht über deine schlechten Witze lachen. Wenn es das auf Schienen macht wird es nur umso einfacher.

Dann würde ich aber Leitungen in der Straße einbetten, das halte ich für sinnvoller als irgendeine Funkübertragung.
 
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Was willst du denn jetzt für Leitungen in der Straße einbetten?
 
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Es müssen auch nicht überall 100A Schnelllader stehen. Unter jedem Bürgersteig liegen Stromkabel für die häusliche Versorgung. An jeder Laterne ist genug Strom, um Batterien mit 2KW laden zu können. Das hilft schon, für den Angestellten, der acht Stunden parkt, und den Einkaufenden, der damit die Reichweite leicht erhöht. Und Parkhäuser mit Ladestationen auszustatten ist gar kein Problem. Man muss es nur wollen.

Es war überhaupt kein Problem zu beschließen, dass jeder Neubau in Großstätten eine eigene Tiefgarage bekommen muss. Was das kostet und Platz wegnimmt. Es ist nur ein Fingerschnipp zu beschließen, dass alle neuen Tiefgaragenplätze an jedem Parkplatz eine Schnellladestadion haben müssen.

Das Problem liegt nicht darin, einfach nur mal ein paar zusätzliche Steckdosen anzuschließen,

oder ein paar Kabel zur Stromverteilung durch die Republik zu ziehen.

Grundsätzlich muss ja erstmal die elektrotechnische Infrastruktur ertüchtigt werden. ;)

Leistungstransformator – Wikipedia laufen vielerorts schon am Limit,

Ortsnetztransformatoren (davon gibt es ca. 500000 in Deutschland),

sind darauf gar nicht ausgelegt.

Würden sich nur die Hälfte aller Autofahrer in den kommenden zehn Jahren,
ein E-Mobil zulegen, würde hier das Licht ausgehen. :D
 
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Wie? Es gibt 7 Milliarden menschen auf der Erde. Wir könnten sofort alle Roboter in den Fabriken gegen Menschen ersetzen. Völlig problemlos.
Aber das Gegenteil ist der Fall. Es wird immer mehr Automatisierung angestrebt. In Zukunft werden Logarithmen Jobs ersetzen, von denen am Ende niemand mehr weiß, wie diese Logarithmen überhaupt entstanden sind.
guck dir doch Versicherungen oder Banken an. Diese Jobs kann man problemlos automatisieren. Niemand braucht dann noch Versicherungsangestellten. Der Logarithmus erstellt schon die Police.
Und das ist eben auch das Problem. Computer verarbeiten Informationen nach vordefinierten Programmabläufen. Künstliche Intelligenz ist totaler Unsinn und ist völlig überbewertet. Kein Übersetzungsprogramm kann z.B. Sarkasmus erkennen.
Es wird Zeit, dass sich Technik zur Problemlösung entwickelt. Derzeit entwickelt sich Technik zu Schaffung immer neuer Probleme.
Ich hab noch keine einzige technische Entwicklung gesehen, die wirklich Probleme gelöst hat -- ganz im Gegenteil. Es wurden immer neue Probleme geschaffen und letztendlich geht es sowieso immer nur darum noch mehr Profit zu erzielen -- Kostet es, was es wolle.

Hier seht ihr wieder die kaputte pathologische Psyche eines Sozialisten :
1. Treshold begreift nicht das Automatisierung Wohlstand bedeutet, er will zurück zu einer Industriekultur wie im 19Jh. Weil Hauptsache Arbeit.
2. Er begreift Fortschritt nicht als Weg größere Herausforderungen zu meistern, für ihn ist es ein endloser Weg neuer Probleme. Er hofft auf eine Heilstechnologie die alle Probleme beendet. (Wasserstoff Bombe?)
3. Sein Verständnis von Profit ist praktisch nicht vorhanden. Für ihn kein notwendiger Steuerungsmechanismus in einer Wirtschaft sondern eine Gemeinheit mieser Kapitalfetischisten.

So Jemand muss permanent depressiv sein weil seine Kinderweltsicht immer wieder enttäuscht wird.
 
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