AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung
Das Urteil des Verfassungsgerichtes hat die Lage deutlich entschärft, aber noch nicht bereinigt. Eine längere Verhängung der Sanktionen wird ausdrücklich als Alternative zu den bisherigen höheren Sanktionen genannt und es steht dem Jobcenter vollkommen frei, dich immer wieder zum gleichen inakzeptablen Job zu zwingen, sodass bei anhaltender Ablehnung der Regelsatz permanent auf 303 € (für einen Alleinlebenden, entsprechend weniger bei größeren Haushalten) fällt. Und das ist zu wenig für Strom, Wasser, Heizung, Ernährung und Hygiene. Da die meisten Leute außerdem längerfristige Verträge für Kommunikation, Versicherungen, etc. haben, aus denen sie so schnell nicht rauskommen, bleiben für die genannten extentiellen Ausgaben ganz schnell nur noch 200 € - und am Ende des Monats ist dann zuwenig Geld für die Miete auf dem Konto. Ergebnis ist allseits bekannt.
Die Sanktionen sollen wehtun und sie tun weiter weh, dauerhafter Widerstand soll explizit gebrochen werden.
Naja Hartz4 ist nicht das bedingungslose Grundeinkommen. Die werden dir trotzdem Arbeitsangebote unterbreiten. Die werden dir trotzdem Termine vergeben zu denen du erscheinen sollst. Und die haben das Ziel den Leistungsempfänger in den regulären Alltag inklusive Job zu jagen. Ist auch nicht verkehrt, jeder der kann soll ja auch arbeiten. Soll, muss nicht, wir können keinen zwingen.
Hier geht es auch nicht um Widerstand. Wer nicht will, dem machen die Sanktionen auch nichts aus. Das sind die Leute die sich dann Geld woanders beschaffen etc. Hartz4 ist gut so wie es jetzt ist mit den 30%. Die 30% sowie Dauer können noch optimiert werden, werden sie wohl auch über kurz oder lang.
Den Scheiß erzählst du jedesmal wieder und er bleibt jedesmal falsch. Wer in einer Strukturschwachen Region lebt, wird auch als Niedriglöhner über größere Entfernungen verschickt. Niemand leistet sich im sächsischen Kaff eine Putzfrau und wenn das einzige Lager vor Ort dicht macht, dann müssen die Tippse und der Staplerfahrer halt 50 km weiter suchen. Es gab, bevor so etwas aus naheliegenden Gründen verboten wurde, schon Fälle, in denen Jobangebote von Bordellen im benachbarten Ausland vorgelegt (allerdings nicht erzwungen) wurden, Jobcenter haben überhaupt keine Hemmungen.
Noch mal, es sind keine Nomaden. Wer 1x für nen neuen Job umzieht ist kein Nomade. Und das ist den Leuten durchaus zuzutrauen, auch zum Wohle der restlichen Bevölkerung um sie herum, damit sie nicht quer durch die Botanik eiern und das bei einem Job wo es sich nicht lohnt und wo es vollkommen unnötig wird.
Jeder der sich in einer strukturschwachen Gegend ansiedelt oder an einem Ort lebt der durch einen großen Arbeitgeber geprägt wird ist auch darauf vorbereitet - oder er hat nichts verstanden. Es ist schon oft vorgekommen - in einer Stadt macht das Werk zu was die gesamte Stadt beschäftigt hat und die Stadt stirbt aus. Das ist nix neues, wird auch weiterhin vorkommen, die Leute wissen das und reagieren entsprechend (sparen Geld an, haben immer einen Plan B usw.).
"dürfen"

Hast du jemals unter solchen Bedingungen arbeiten müssen? Es gibt bei einer Zeitarbeitsfirma, einem befristeten Vertrag oder ähnlichem kein "weil einem die Nase nicht passt". Derjenige erhält einfach bei nächster Gelegenheit keine Verlängerung/keinen Anschluss/keine Aufgabe, fertig. Ehe du in Deutschland sowas wie Kündigungsschutz hast, musst du ettliche Jahre beim gleichen Unternehmen gewesen sein und das verhindern Niedriglohnbeschäftiger konsequent. Aber darum gehts bei deinen Forderungen ja gar nicht. In solchen Jobs lässt dich der Chef nicht mal in die Nähe seiner Eier, in z.B. einem typischen Call-Center ist das schon eine Position, die man sich mehrere Monate hart hocharbeiten muss (natürlich ohne mehr Geld oder ähnliches, aber ggf. darf man dann mal Neue anlernen oder gar 2nd lvl machen). Die wissen, dass sie ihre (Zeit-)Arbeiter ******* behandeln und erwarten auch gar nicht, dass die dafür dankbar sind. Die erwarten nur, dass du den Job machst und das Controlling ist Tight genug, dass sie dir das auch 1:1 nachweisen können, wenn du dich verweigerst. Und wer die Arbeit verweigert, der kriegt in jedem Unternehmen eine Abmahnung und kurze Zeit später ganz legal eine fristlose Kündigung. Und in dem Fall greift auch nicht der Sanktionsschutz vom BVG, denn wer seine Kündigung mutwillig herbeiführt, ist rechtlich gleichgestellt wie jemand, der selbst kündigt, und kriegt für drei Monate gar nichts.
Und damit ist auch schon klar, warum sich diese Form von Widerstand kaum einer erlaubt: Weil er dann die die nächsten 6 Monate von 900 € leben und auch noch die Hälfte der Miete für diesen Zeitraum bezahlen müsste. Was einfach nicht geht.
Soweit die Highlevel-Variante, ausgehend von motivierten Leuten, die sich noch irgendwie um ihr Schicksaal bemühen. Die meisten brechen in so einer Situation schnell zusammen. Wer 2-3 Jahre keinen Ausweg aus der Tretmühle gesehen hat, der buckelt in der Regel nur noch, wurschtelt sich irgendwie durch. Einen Kampf gegen unschlagbare Mächte hält niemand psychisch lange durch. Es hilft auch nicht, dass viele Leute in dieser Situation aus bildungsfernen Schichten kommen und ihre Rechte weder kennen noch in der Lage sind, Gesetzestexte zu lesen. Oft können das nichtmal die Chefs. Als ich in das zweifelhafte Vergnügen gekommen bin, in einem der deutlich besseren telefonbasierten Unternehmen (viele langjährige Mitarbeiter, keine Zeitarbeiter, sogar Betriebsrat in einem Unternehmensteil!) zu landen (eigentlich war man Sachbearbeiter, aber >50% war Kundenpalaver/-beschwichtung/-hinhalten), habe ich erstmal erklären müssen, wie sich das Urlaubsgeld für teilweise Bonus-basiert bezahlte Leute errechnet. Wohlgemerkt: Ich habe das nicht nur den jahrelang unter Gesetz abgespeisten Mitarbeitern erklärt, sondern (auch) dem Eigentümer.... Willkommen im Niedriglohnsektor.
Ich hab auch mal Jobs zur Überbrückung gemacht, z.B. auch im Reinigungsgewerbe. Sehr viele Leute haben so was haben, von Studenten die solche Jobs annehmen (oft in Teilzeit) bis zu den Leuten die sich neu orientieren oder sonstwas, Arbeit kann man auch verlieren - daran ist wirklich nichts schlimmes. Arbeit ist genau so was wie eine Mietwohnung, ein Auto usw. Man gewöhnt sich an diese Dinge, könnte sie sehr sehr lange behalten, aber manchmal kommt was dazwischen und man wechselt diese. Oft auch damit es einem besser geht.
Ich hatte aber auch schon Aufträge wo ich als DJ nicht bezahlt wurde mit den Worten - "Ey, hömma, der Abend war *******, Laden leer und wir haben paar große Künstler geladen, hab nix für dich." Seit dem nie wieder ohne schriftlichen Vertrag. Und der Veranstalter hat sein Fett wegbekommen, der hat danach nix mehr veranstaltet.
Was Gesetze angeht - dafür hat jeder vernünftige Chef der Mitarbeiter beschäftigt eine Rechtsschutzversicherung und einen guten Anwalt auf Kurzwahl, noch vor seiner Frau usw. Man kann nicht alle Gesetze kennen, dafür der Anwalt - der sagt einem dann was geht und was nicht geht. Wer eine Firma leitet, sei die auch noch so klein, muss so handeln oder er riskiert verklagt zu werden wegen einer Dummheit und das kostet mehr als ein Anwalt. Diese werden sowieso unter laufenden Kosten verbucht wie Strom und Wasser.
So viel zu dem Eigentümer, das nachfragen bei einem Anwalt oder Finanzberater hätte den nicht mal was gekostet, das korrekte berechnen hätte den auch nicht viel gekostet und der würde sich die Peinlichkeit ersparen vor der versammelten Mannschaft mit finanziell runtergelassenen Hosen rumstehen zu müssen, wenn ein Mitarbeiter einem erklärt wie das sein sollte.
Und wenn man in einem befristeten Vertrag hängt und nicht verlängert wird - man WILL ja dort nicht verlängert werden. Wenn man wie Dreck behandelt wird ist auch ein dickes Gehalt nix wert. Und wenn nicht mal das als Argument bleibt, was will man da noch? Sich vernünftig kündigen lassen oder nicht verlängern, dem alten Chef die Krätze wünschen und neue Arbeit antreten.
Klar, das hängt davon ab wie stark man mental ist, wie hart man es haben will, ob man sich durchsetzen will oder nur mitschwimmen bei dem Job den man hat und wie die eigenen Skills halt sind. Ich hab das sehr früh gelernt weil ich schon mit 18 gelernt habe - ich muss als DJ eigene Verträge aufsetzen und verhandeln, sonst werde ich abgezogen. Also auf die harte Tour, da stand keine Gewerkschaft dahinter, kein Betriebsrat, keine Berater oder Anwälte. Da lernt man es sich nicht unter Wert zu verkaufen, sonst geht dann der Ruf um das man billig zu haben ist und dann verdienste nie wieder was in absehbarer Zeit.
Solche Fähigkeiten hat jeder, nur will sie nicht jeder einsetzen. Jeder weiß das es Anwälte für Arbeitsrecht gibt. Aber nur wenige gehen zu denen und lassen ihre Verträge und Arbeitszeiten etc. prüfen.
Und es ist besser sich kündigen zu lassen und dem alten Chef alles erdenkliche böse an den Hals zu wünschen als sich weiterhin unterdrücken zu lassen. Neue Jobs gibt es wie Sand am Meer und die Reserven die man angespart hat überbrücken auch die Zeit die man ohne Arbeit ist und eventuelle Umzüge usw.
Wer jung ist, was gesuchtes gelernt und/oder sich mit neu aufkommenden Berufsbildern beschäftigt hat, der macht das genau so. Ja. Inbesondere wenn er in der Lage ist, sich schnell in komplexe neue Sachverhalte einzuarbeiten und/oder sich selbst zu verkaufen. Aber die Mehrheit der Hartz IVer sind nicht Studenten nach dem letzten Semester. Sondern Arbeiter, die 20-30 Jahre eine Tätigkeit hatten, in der "denken" nicht zur Aufgabe gehörte und dann war der Betrieb auf einmal weg. Für dich als ITler mag es ganz normal sein, dass ein Job endet und man sich den nächsten sucht, aber wenn in einer Gegend ein Arbeitgeber mit 500-1000-2000 Leuten zumacht, dann ist der Arbeitsmarkt für Leute, die nichts gesuchtes können, über Jahre hinweg übersättigt.
Du meinst also die Fachkräfte mit 20-30 Jahre Erfahrung, etlichen Weiterbildungen usw. die dann auf dem freien Arbeitsmarkt landen? Klar, "denken" war nie gefordert und auch nicht gefördert vom Chef, wozu auch - in einem nicht gerade dynamischen Umfeld wo sich nichts ändert muss man auch nicht denken.
Diese Fachkräfte sind oft begehrt (ausgenommen: sie waren in Branchen beschäftigt die sowieso verdammt sind - wie Kohle hier, die muss man umschulen) und sie haben genug verdient um sich auch mal einen Umzug leisten zu können. Siehe meinen Beitrag oben mit Städten die zu Geisterstädten wurden nach dem der größte Arbeitgeber der Region geschlossen hatte. Mit so was rechnet man und oft genug kündigt sich das laaaaaaaaaaange vorher an (Presse, Kurzarbeit, Entlassungen, Führungswechsel, neue Gesetze whatever. - Ohren und Augen auf).
Wäre es Amazon, hättest du recht, so nur theoretisch.
Vermutlich hast du in deinem Alter bislang wenig mit Pflegeheimen zu tun gehabt, aber das sind nur noch selten kleine Unternehmen mit dem Chef vor Ort, sondern ein boomender Investitionsmarkt. Ehe die Message vom ausführenden Betriebsleiter nach oben gedrungen ist, vergehen Wochen. Und die Eigentümer sehen auch erstmal kein Problem, solange das Geld fließt und das wird ja direkt von den Rentnerkonten abgebucht, das fließt nicht selten bis weit über den Tod hinaus. (man glaubt gar nicht, wie viele Inkasso-Fälle in Call-Centern bearbeitet werden, in denen z.B. !AOL-Verträge! nicht mehr bezahlt werden, weil das Konto des vor Jahren verstorbenen jetzt doch mal leer war)
Notfallplan? Nur wenn sich das engagierte Personal vor Ort drum kümmert und damit sind wir beim Knackpunkt: Nicht nur, dass die Pflegebedürftigen darunter massiv leiden bis hin zu bleibenden Schäden. Die Pfleger sind in der Regel in diesen Beruf gewechselt, weil sie Menschen auch helfen wollen. Die bringen das wortwörtlich nicht über Herz. Ist das gleiche wie bei Krankenschwestern: Es wäre deren gutes Recht, zu Feierabend zu gehen; in Anbetracht der Übermüdungsfehler wäre es sogar ihre Pflicht. Aber wenn sich da ein Mensch in Schmerzen krümmt und man genau weiß, dass man ihm helfen kann und dass es kein anderer machen wird, wenn man jetzt in den wohl verdienten Feierabend geht, dann bleiben solche Leute eben doch. Und das kann man ihnen nur hoch anrechnen, aber im Endeffekt wird es auf dem Konto halt eher abgezogen.

Kapitalimus und Konkurrenzkampf gerät an seine Grenzen, wenn es um Schicksale geht.
Doch, hab auch schon jemanden in einen Pflegeheim bringen müssen der kurz danach verstorben ist. Aber nicht weil da irgendwelche Fehler gemacht wurden, natürliche Todesursache.
Und gerade weil das ein fetter Investitionsmarkt ist, wird da genau drauf geachtet was an Gewinnen machbar ist und was man alles tun kann und darf und was nicht. Genau wie Amazon halten sich alle großen mehr oder weniger an die Regeln - auch wenn sie eine Armee an Anwälten haben, muss man es ja nicht drauf anlegen. Facebook ausgenommen, die treten jedem Monat in einen Scheißhaufen.
Dort geht alles sofort zum Chef. Würde mich nicht wundern wenn der innerhalb von Minuten über einen geplanten Streik in einer Filiale wissen würde. Je größer, desto besser wird nachgesehen.
Deswegen müssen sich dort die Mitarbeiter wirklich koordiniert über alle Filialen gleichzeitig in einen Streik begeben sonst hat es 0 Wirkung, wie gerade bei Amazon. Das eine Warenhaus streikt, das andere 150km weiter nicht und der Kunde bekommt davon nix mit, für Amazon ist das nur eine reguläre Störung im Betriebsablauf die bereits eingeplant war (da die Streiks angekündigt sind, sind die noch einfacher zu umgehen als schlechtes Wetter oder andere Vorfälle).
Und wer wirklich ein Herz für Patienten hat, der würde sich darum kümmern das es genug Personal gibt, das Personal gut genug bezahlt wird, ausgeschlafenes Personal ist ebenfalls nötig - das ist kein Fließband wo man im schlimmsten Fall paar Bauteile versemmelt und ne Pause verursacht sondern es geht da um Leben. Und genug Stand-By Personal für Krankheitsfälle usw. damit keine Station je unterbesetzt ist oder mit Leuten auskommen muss die weit über die reguläre Arbeitszeit noch arbeiten müssen.
Da hab ich keinerlei Mitleid mit den Leuten. Wer sich um Patienten wirklich kümmern will, fängt bei dem Personal an und das Personal kümmert sich dann um alle kleineren Baustellen die ohne Personal sowieso nicht fertig werden.
Doch, es wird auch um dauerhafte Speicherung geben. Das Ausbaupotential für Windkraft ist endlich und die volle Ausnutzung von Winterstürmen teuer. Ein großer Schlüsselbaustein für unseren künftigen Energiemix im ohnehin zubetonierten Deutschland ist Photovoltaik. Deren Leistung schwankt aber nicht nur im Tages- sondern ganz massiv auch im Jahresverlauf. Noch ist das egal, denn ob wir die Kohle im Sommer oder im Winter verheizen macht keinen großen Unterschied. Aber irgendwann werden wir vor der Frage stehen: Kraftwerksleistung so dimensionieren, dass wir im Winter gut auskommen und im Sommer Überkapazitäten von Faktor 5-7 haben? Oder so ausbauen, dass es im Jahresmittel + Puffer entspannt reicht und den sommerlichen Überschuss für den Winter zwischenspeichern?
Das Ganze ist einfach eine Kosten- und Effizienzfrage. Wenn wir Strom mit 30% Effizienz über ein halbes Jahr zwischenspeichern könnten, würde sich die zu installierende Kraftwerksleistung dritteln. Und 30% können wir auf Wasserstoffbasis schon heute schaffen, rein elektrisch bewegen wir uns auf >60% zu. Weniger klar ist derzeit, wie teuer die Kraftwerksleistung in ein paar Jahrzehnten ist. Einerseits werden die Zellen immer noch stetig billiger, andererseits reden wir hier von Dimensionen, bei denen die Dächer in bester Lage nicht mehr ausreichen und zur besseren Lastverteilung werden schon heute zunehemend Ost- und Westlagen berücksichtigt. Die brechen im Winter aber eher noch stärker ein. Ich persönlich glaube nicht, dass wir ganz ohne Langezeitspeicher auskommen werden und die intensive Forschung an p2g wird unter genau der gleichen, wissenschaftlich wesentlich besser fundierten Ahnung vorangetrieben. Offen sind noch die Dimensionen und die Einbindung von Kohlenstoff. Werden wir soviel Wasserstoff produzieren (müssen), dass sich auch ein neues Verteiler- und Speichernetz für die direkte Nutzung lohnt? Dann können wir das auch direkt für Brennstoffzellenautos nutzen. Oder wird es nur ein paar zentrale Anlagen in der Nähe bestehender Gaskavernen geben? Und wenn wir doch eine Verteilerstruktur wollen: Ist es mittelfristig günstiger noch eine große Ladung Effizienz zu opfern und Methan zu synthetisieren, aber die bestehende Erdgasinfrastruktur zu nutzen? Oder bauen wir alles um und nehmen Wasserstoff direkt? Für letzteres entscheidend ist z.B. auch der Fortschritt bei den Direktmethanzellen und bei möglichen Synthesewegen. Ich frage mich z.B. seit langem, wieso man Biomasse nicht mit großtechnisch H2 zu Methan umsetzt (oder vorerst zu Ethanol), anstatt Mirkoben damit zu füttern, bei denen nur etwas Methan als Abfallstoff neben CO2 entsteht.
Die Verteilung zwischen Sommer und Winter verschiebt sich. Dadurch das die Winter wesentlich milder werden sinkt der Energiebedarf gerade (hallo, 4.1.2020, noch kein Schnee und Leute mussten nur 2x die Autos kratzen bislang weil es sonst +/-0°C oder noch höhere Temperaturen waren?), im Sommer steigt dieser (42°C Rekordtemperaturen, gnadenlos ausverkaufte Klimaanlagen. Noch so n Sommer und dann hängen Klimaanlagen überall - Leute sehen es nicht ein halbtot den ganzen Sommer über rumzulaufen).
Und denke mal weiter. Wir wollen KOMPLETT von Kraftwerken weg. Inklusive Gaskraftwerken. Und Brennstoffzellen, nix Wasserstoff.
Rein erneuerbare Energiequellen die in ihren reinsten Form benutzt werden - Strom erzeugen auf direktem Wege. Keine Umwandlung mit riesigen Verlusten.
Ja, dafür werden wir Speicher brauchen, die wir hier auch am besten recht weit in der Pampa aufbauen und dann über ein massives Stromnetz anklemmen. Wir werden aber bei weitem nicht so viele Speicher brauchen wie man denkt. Das ist für mich ja der größte Vorteil der IoT-Technologie - weil jeder Toaster, jede Mikrowelle und jeder Fernseher nicht nur dumme analoge Geräte sind, können sie ihren Verbrauch anhand der reinkommenden Daten über das Netz steuern.
Jeder Laptop HAT diese Technologie bereits - in dem sich getrennte Energieprofile für Batteriebetrieb und Steckdosenbetrieb einstellen lassen. Das ist ein ganz anderer Ansatz für das Problem. Anstatt das primitive Netz mit so viel Strom zu füttern wie gerade benötigt wird und bei steigendem Bedarf noch Backup-Kraftwerke hochfahren zu müssen, kann man ein intelligentes Netz aufbauen das so was verhindert ohne das die Kunden viel davon merken.
Stell dir einfach vor, das Netz ist überlastet, dein PC kriegt das via die API mit und senkt einfach mal die Taktrate und Vcore für GPU und CPU, stellt den Monitor von 144 auf 90Hz und paar andere Kleinigkeiten - bitte sehr, locker 20% weniger Last. Nur wenn man will natürlich, niemand muss gezwungen werden, aber es wäre eine Option und ich würde es nutzen. Ich hab nen fetten 43" 4K Monitor auf voller Helligkeit, das Teil saugt auch (Hauptmonitor). Wenn die Helligkeit dynamisch abgesenkt wird um das Netz zu stabilisieren - warum denn nicht?
Sollte ich das nicht wollen kann ich das ja überschreiben.
Deswegen: weg mit Brennstoffen aller Art, egal ob flüssig oder gasförmig. Egal ob fossil oder sauber erzeugt mit Strom aus regenerativen Quellen. Diese werden nur in geringen Mengen dort gebraucht wo sich Strom nicht einsetzen lässt und das sind definitiv nicht die breiten Massen.
Es ist sowieso schon alles elektrifiziert, es sind nur die Motoren die überwiegend auf flüssige Treibstoffe setzen und das am Land, zu Wasser und in der Luft. Der Rest kann und wird bereits elektrisch betrieben. Inklusive der ganzen Spielzeuge in den besagten Fahrzeugen
Das Stromnetz, was bereits da ist, reicht vielerorts nicht für flächendeckenden Einsatz von Batterieautos. Die Frage ist also: Bauen wir ein verdoppeltes Stromnetz? Bringen wir die bestehenden Leitungen an ihre absolute Belastungsgrenze und fügen an allen möglichen Zwischenpunkten Akkus ein, die alle bezahlt und ständig unter deutlichem Effizienzverlusten geh- oder entladen werden müssen, um einen möglichst homogenen Stromfluss zu erreichen? Und leben wir damit, dass im Falle eines Schadens der unkompensierbare Totalausfall ganzer Landesteile droht? Oder überdimensionieren wir den Neubau so wie bisher? Die Alternative ist halt ein Energieträger, der selbst mobil ist. Und so schlimm, wie du es darstellst, ist Wasserstoff nicht. Schlimmer als Benzin oder gar Diesel, ja, aber nicht unbedingt als Erdgas. Anders - klar - aber in einigen Szenarien sogar deutlich besser, weil sich nur schwer explosionsfähige Gemische ansammeln können. Natürlich ist das für den deutschen Michel trotzdem ein Problem, aber das gilt ja auch für jede Stromleitung. Und im Gegensatz zu denen braucht Wasserstoff dank des schnellen "Ladens" halt weiterhin nur punktuelle Infrastruktur, was gerade in Städten und an Autobahnen ein extremer Vorteil ist.
Die Leitungen werden ausgetauscht werden müssen um den steigenden Bedarf zu decken. Der auch schon ohne E-Autos steigt. Trotz besserer Effizienz überall sinkt der Stromverbrauch nicht, er steigt.
Leute wollen konsumieren, immer dickere Glotzen (was bringt einem die Effizienz wenn man dafür die Größe vom Panel verdoppelt?), immer mehr Geräte im Stand-By/Always On, Klimaanlagen um sich gegen das bekloppte Wetter zu behaupten und viel mehr. Und dann am besten noch 1-2 Elektroautos in die Garage stellen. Das Stromnetz muss sich an den Bedarf anpassen, ohne Flickenteppich und Notlösungen.
Wasserstoff würde weiterhin eine zentralisierte Infrastruktur darstellen - wenige Knotenpunkte aka Tankstellen an denen sich Leute stapeln. Strom ist komplett dezentralisiert, eine Steckdose lässt sich überall finden, das ist der größte Vorteil davon. Dazu ist Strom sehr ungefährlich im Vergleich zum Wasserstoff, das ist auch ein Argument. Dafür braucht es nichts spezielles an Infrastruktur, wir müssen nur die vorhandene Infrastruktur n wenig verdichten und Supercharger überall hinpappen.
In Australien und USA liegen Stromtrassen afaik gern parallel zu Verkehrstrassen (wie sonst sollte man sie auch bauen?), in Russland vermutlich auch. Das macht also gar keinen großen Unterschied. Je nach vorhandener Leitung könnte gerade für die Strom sogar die bessere Alternative sein, weil Strom eben sowieso überall, wo Menschen sind, schon vorhanden ist und wenn man sowie starke Leitungen für die Durchleitung über große Entfernugen hat oder autarke Versorgung mit Solar, dann sind ein paar Batterieautos leicht integriert. Ein Problem gibt es eher im dicht bebauten Deutschland, wo eigentlich kein Platz für zusätzliche Infrastruktur ist und die bestehende jeden m² als exakt für den bisherigen Bedarf ausgebauten Endpunkt erachtet. Von den gebündelten Belastungen durch unseren Reiseverkehr ganz zu schweigen, in Australien fahren nicht 100000 am gleichen Tag in die Ferien Richtung Süden und brauchen Tankmöglichkeiten für 200 Autos pro Stunde (bei 600+ km realer Reichweite) beziehungsweise 400 Autos pro Stunde (bei realen Batterieautos) an einem einzigen Rastplatz.
Auch in Russland sind sie so angelegt, bis auf die ganz entlegenen Regionen wo man aber eh n halbes Jahr lang nur via Helikopter vorankommt, die haben da ganz andere Vorstellungen von Mobilität und die haben noch nie ein E-Auto in echt gesehen

Liegt aber unter anderem daran weil das E-Auto es niemals aus eigener Kraft dahin schaffen würde selbst wenns Ladesäulen überall gäbe.
Hier kommt das dicke ABER: diese Länder sind so massiv, da müsste man mitten im nichts, wo nur Wildschweine, Kangaroos und Waschbären rumlaufen, einfach mal so Ladesäulen hinbauen die von niemandem benutzt werden. USA hat das Problem bereits - auch das massive von Tesla finanzierte Netz der Supercharger hat weiße Flecken wo man mit voller Reichweite nicht von Supercharger bis Supercharger kommt und mit regulären Steckdosen laden müsste. Das sind überwiegend entlegene oder dünn besiedelte Gebiete.
Hier im Land ist es hingegen so das praktisch überall schon was steht, dazu sind alle X Kilometer auf der Autobahn oder Bundesstraße besiedelte Gebiete egal wohin man fährt, wirklich große Entfernungen gibt es hier nicht.
Und die Urlauber mit ihren Karren sattelt man auf Züge um. Ist umweltfreundlicher und nicht viel langsamer. Ich verstehe die sowieso nicht, warum will man unbedingt im Auto schimmeln während man alle seine Mitfahrer in anderen Fahrzeugen kennenlernt im Stau - wenn es doch via Zug viel viel komfortabler und genau so schnell ist?
Hängt immer davon ab, welche Art von fahren man meint: Geradeaus oder um Kurven? Für ersteres braucht es nur ein straffes/straffwerdendes Fahrwerk, ausreichend dimensionierte Reifen und einen starken Motor. Das können unsere Ingenieure und das klappt auch in jeder Fahrzeugklasse. Warum sollte sich ein Q8 da anders verhalten als ein A2 mit gleichem Höhe-Breite-Verhältnis? Auch die zweite A-Klasse wäre, hätte sie etwas größere Räder gehabt, ein guter Bezugspunkt. Das einzig neue bei den Monster-SUVs ist, dass die Kisten jetzt ab Werk mit brachialer Motorleistung für die Längsdynamik ausgeliefert wurden, während niemand einen A2 mit (auf die Größe umgelegt) 300 PS verkauft hat und dass das ganze eben in jede Richtung größer geworden ist. Zumindest für mich hat das aber nichts mit Fahrspaß zu tun. Fahrspaß fängt da an, wo der Kurvenradius regelmäßig kleiner ist als die Länge von manch deutschem "Stadtauto" und mit einem Bentayga sehe ich mich, ungeachtet des kleinen Problems beim Anschaffungspreis, nicht so schnell über mediterane Landstraßen wuseln. (Abgesehen davon, dass das Ding ******* aussieht, Bentley finde ich noch hässlicher als Mercedes) Da ist schon der für heutige Verhältnisse extrem schlanke Passat 3B (1,74 m ohne; knapp 1,90 m mit Spiegeln - das ist Scoda-Fabia-Niveau, ein ""Mini"" ist schon fetter und unübersichtlicher) trotz Audi-Mehrlenker-Vorderachse gerade so beweglich genug, damit man sich mit 100 PS nicht zurück halten muss. Echten "Fahrspaß" habe ich vor zwei Jahren im Form eines Caterham (vermutlich - kann natürlich auch ein Aries, Donkervoort, etc. gewesen sein) und eines 340R im Rückspiegel gehabt (aber nur sehr kurz, bis ich bei nächster Gelegenheit brav Platz machen konnte

). Abgesehen von der Elise sind das imho die einzigen Autos, die das Siegel verdienen könnten. Aber letztere verbraucht ja nicht halb so viel, wie ein echtes deutsches Spaßmobil...
Kurven fahren versteht sich. Und da sind es immer noch Wandschränke, aber nicht mehr so schlecht wie früher. Man hat nicht das Gefühl das die Kiste aus der Kurve fliegt oder umkippt. Auch bei Seitenwind wird das Fahrzeug nicht weggeschoben oder man denkt das es gleich umkippt.
Klar kommen die an gute Fahrzeuge ran. Gutes Handling gibt es bei einem Dunebuggy oder bei einem Mountainbike, alles andere ist für mich trotzdem n Wandschrank - bin halt verwöhnt.
Aber Leute lieben die Dinger, sieht man ja auch das die sich verkaufen trotz kranken Preisen, kranken Verbrauchswerten und Ersatzteilen die mehr kosten als die BrustOP bei der Frau..
Jein. Tesla ist vom Konzept und der Produktion her ein Kleinhersteller, der aber gigantische Aufmerksamkeit erfährt und in seinem Luxussegment mit dem Antrieb ein Monopol hat. => Nachfrage über Angebot ist gar nicht so schwer. Aber man ist meilenweit davon entfernt, die großen am Markt unter Druck zu setzen und man kann, ausgehend von der aktuellen Position, auch nicht einfach in weitere Segmente springen. Tesla kann weder Premium-Qualität/Luxus-Markt noch günstig, sie können keine Großserie, bislang tun sie sich sehr schwer mit neuen Karosserieformen, haben immer wieder Qualitsmängel und Produktionsprobleme, etc. Halt ein Kleinhersteller. Wie alle anderen dieser Art ist Tesla aus Sicht der Großen deswegen aber weniger ein Konkurrent und mehr ein Marktaufspürer: Die haben klar gemacht, dass teure Batterieautos wieder erwarten doch lukrativ sein können und jetzt steigen andere ein. Normalerweise verschwinden die kleinen dann ganz schnell vom Markt, weil sie einfach nicht querfinanzieren können - mal gucken, wie lange Tesla sich mit der vergleichsweise weit reichenden vertikalen Integration und vor allem dem Ladenetz behaupten kann.
Ja wie lange sind andere Firmen gewachsen? Bis bei denen die Massenproduktion wirklich machbar wurde. Bis die QA so gut war das da Kleinigkeiten wie Spaltmaße ausgefiltert werden? Was Tesla kann: Markting, Trends aufspüren, gehobenes Mittelsegment bedienen (Luxus, aber nur ein wenig). Sie haben ein klares Konzept - mit teuren Autos anfangen wo der Bedarf nicht so bekloppt ist das man 10 Jahre Warteschlangen produzieren müsste, langsam die Infrastruktur ausbauen und neue Werke etc. und dann langsam auf die breite Masse zugehen mit dem Model3.
Niemand hindert sie daran ein Model1 Hatchback für so 25.000$ (vor Steuern) zu bringen und z.B. Model5 als Minivan/Kleinbus so für 60.000 (nicht zu viel dafür, ist ja auch mehr Auto dran). Aber sie haben aktuell keine Kapazitäten für diese Modelle, selbst wenn sie fertig entwickelt wären. Gib denen Zeit. Elon Musk ist eine polarisierende Figur die Tesla zu einem Apple-Analog in der Autowelt machen kann. Etwas was teuer ist, aber gut (nicht perfekt, gut), etwas was einen enormen Kult erschafft und eine Fanbase die sich in einem verdammten Zelt vor dem Laden parken würde um das neuste Modell kaufen zu können. Und die Größe kommt mit der Zeit. Zu schnell wachsen ist übrigens ungesund.
Und genau wie bei Apple werden die Leute die hohen Preise verglichen mit der Konkurrenz locker bezahlen. Weil es geil ist. Weil man es haben will. Und weil geizen nicht immer geil ist. Und da freue ich mich drauf wenns klappt. Man muss Apple nicht mögen, aber ihr Effekt auf bestimmte Produkte war enorm und sie haben dicke Konkurrenz wie Nokia praktisch vom Markt geprügelt. Diese Chance hat Tesla auch und aktuell sieht alles so aus wie damals bei Nokia - dicker Hersteller ignoriert die Trends und setzt auf altbewährte Produkte und wird damit richtig hart auf die Fresse fallen.
Also hat sich fast gar nichts getan, außer dass ein paar Fehl-Sparkonstruktionen (Sicherheit) ausgeräumt wurden und die Produktion der Nachfrage angepasst wurde?
Das große Problem für die Akzeptanz bei der Mehrheit der Bevölkerung sind derzeit Kapazität und Gewicht. Und bei beiden tut sich sehr wenig. Li-Io war ein ganz großer Schritt Ende der 80er/Anfang der 90er und bis Mitte/Ende der 90er hat man noch deutliche Fortschritte gemacht. Aber obwohl seidem Kohle ohne Ende aus mobilen Elektroniksegment in die Forschung fließt, hat sich kaum eine neue Idee wirklich in Serienprodukte niederschlagen können, weil die Chemie einfach am Limit ist. Was wir bräuchten, um Verbrenner 1:1 zu ersetzen, ist eine Verdoppelung der Kapazität pro Volumen bei einer Halbierung des Gewichtes und das Ganze am besten noch mit 10-C-Ladetauglichkeit. Und das ist absolut utopisch, dafür braucht es vollkommen neu Techniken. Nimh, die wohl als am zweiintensivsten erforschte Zellchemie gelten dürften, haben in ihrer gesamten Geschichte keine derartigen Sprünge hingelegt und Li-Io ist tief im abnehmenden Grenzertrag. So wie das Elektroauto jetzt auftritt, kann es aber nur im Rahmen einer kompletten Mobilitätswende ein große Rolle einnehmen - und bei einer kompletten Mobilitätswende sollten Autos eigentlich gar keine große Rolle mehr haben, aber die breite Masse trägt radikale Änderungen so schnell nicht mit. Da werden auch sinkende Preise nur eingeschränkt etwas dran ändern. Guck dir mal an, wie sich 3000 € Steuergeschenk auf die Zulassungszahlen außerhalb von Eigenzulassungen der Hersteller und Firmenwagen (mit weiteren Subventionen) ausgwirkt haben: So gut wie gar nicht. Der Marktanteil ist vielleicht um Zehntelprozent gestiegen.
Kapazität und Akzeptanz sind aktuell komplett verdreht. Die meisten Leute fahren mit dem Auto nicht weit und würden mit einer Ladung beim Tesla Model 3 z.B. locker 3-4 Arbeitstage überstehen. Aber der deutsche Michel will unbedingt das seine Karre in seinem Heimatort vollgetankt wird und das man sich dann 1000km im Stau bis in den Urlaubsort knödeln kann! Obwohl das nur 1x im Jahr vorkommt und im Urlaub die 30-60min am Supercharger unterwegs verdammt egal sind - geht raus, pinkeln, was essen, paar Fotos machen, entspannen, so lange am Stück zu fahren ist eh gefährlich. Aber nö, das wird nicht akzeptiert. Ich könnte ja mal zu meiner Schwiegermutter fahren und dann muss ich unterwegs 2x laden?! NICHT MIT MIR! - Das ist unser Problem.
Gewicht - es ist relativ. Klar, leichtes Auto ist besser. Aber lieber fahre ich noch ne Tonne Batterien durch die Gegend als einen Stinker. Weil die Batterien (sofern mit eneuerbarer Energiequelle geladen) absolut nichts schlimmes sind. Bei genug Strom aus regenerativen Quellen ist das Gewicht egal und wie man sagte wirkt sich das eh positiv auf das Fahrverhalten aus. Das ist ja kein Smartphone oder Laptop wo das Gewicht und Größe sowie Kapazität eine Rolle spielen, bei einem Fahrzeug ist das piepegal.
Und noch mal - alles was sich aktuell hier auf dem Markt als E-Auto befindet und kein Tesla ist, ist Elektroschrott. Ausgenommen Opel Ampera-e oder Chevy Bolt (in USA), der ist brauchbar. Ist ja klar das es keine Sau haben will.
Dazu kommt eben die besagte unbegründete Angst vor der Reichweite (die sich ebenfalls mit einem Tesla lösen lässt weil die haben genug Reichweite) und allgemein schlechten E-Autos hier.
Und manche sind Petrolheads, die würden nen Stinker fahren, selbst dann wenn es hier wie bei Mad Max aussieht. Obwohl, da macht der Stinker ja auch sinn
