Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Das hier ist der wichtigste Satz in Deinem Link:
"... Dem Landminen-Monitor liegen keine glaubhaften Informationen vor, dass die ukrainische Regierung im Konflikt im Donbass Antipersonen-Minen auf vertragswidrige Weise einsetzt. ..."

... hat auch niemand behauptet. Wo hast du denn diese Aussage konkret gefunden?


Die OSZE sieht das übrigens anders:



Wie auch immer. Nach Beendigung der Kampfhandlungen muss mit internationaler Anstrengung das Minenproblem beseitigt werden. Jede Anti-Personen Mine stellt eine Gefahr dar, egal ob aus dem 2.WK, dem Donbass-Konflikt am 2014 oder aus 2022. Wobei es Illusion ist, dass es schnell geht. Man schaue nur nach Kambotscha.
 
Hast du alle persönlich gefragt oder woher weißt du das?
Als im Osten der Ukraine das letzte mal eine offene Meinungsbildung stattfinden konnte, war Selenskie jedenfalls noch Komiker (dem Vernehmen nach ein recht erfolgreicher, auch wenn ich gerade keine vergleichenden Einschaltquoten aus verschiedenen Teilen der Ukraine zur Hand habe.)
Das stimmt halt so nicht, die gibt es immer noch.

Nur weil die Westlichen Nachrichten alles durch den Kakao ziehen ist dies nicht die Tatsache,
ich spiele mit Kollegen aus dem Osten der Ukraine und auch mit machen von der Krim die ich auch persönlich kenne in der Europa League bei Counter Strike.

Seltsam laut dir darf es sowas ja nicht geben, ja tut mir leid wenn du meinst Kriegspropaganda ist die Wahrheit.
 
Halten wir also fest, nur fürs Protokol und die Prozesse in Den Haag:
Die Minen kommen von Russen oder den prorussischen Separatisten.

... m.M.n. wäre richtig: aus dem 2.WK, dem Donbass-Konflikt am 2014 und aus 2022+ ... wobei vermutlich niemand es genau sagen kann, ob die Minen von Russen oder Ukrainer stammen, da wohl sehr oft UdSSR Minen verlegt wurden. Wenn in der UA nun westliche Minen auftauchen, dann können es eigentlich nur die Ukrainer gewesen sein. Wenn man die Telegramm-Kanäle verfolgt, in denen die UA die Zerstörung von Russen in Minenfeldern feiern, dann liegt die Vermutung nah, dass diese Minenfelder von der UA angelegt wurden. Die Russen würden diese nämlich sonst kennen.
 
Landminen sind grausame Waffen, welche zu Millionen auf der ganzen Welt eingesetzt wurden. Ich persönlich wäre dafür, dass die Unternehmen, welche die Minen hergestellt haben bzw. noch immer herstellen verpfichtet werden diese nach Abschluss der Auseinandersetzung zu bergen und unschädlich zu machen.

Die Ukranie hat mehr als genug davon, jedoch kommt die Minenlast nicht nur aus der Gegenwart, wie diese Zusammenfassung aufzeigt:

"Die Ukraine ist stark mit Landminen verseucht. Diese stammen teils aus den beiden Weltkriegen und teils aus aktuellen bewaffneten Konflikten der Ukraine mit pro-russischen Separatisten und russischen Streitkräften. Die anhaltenden Konflikte erschweren die Räumung der Minen vor Ort. Immer wieder kommt es zu Unfällen. Zwischen 2011 und 2021 dokumentierte der Landminen-Monitor 3.108 Opfer von Landminen. Seit Beginn des russchischen Angriffskriegs im Februar 2022 bis Februar 2023 dokumentierte der OHCHR 629 Opfer von Landminen und explosiven Kriegsresten."

Sprich, im Schnitt 310 Opfer pro Jahr bis 2021. Von 2022 - 2023 sind es bisher 630. Man kann also von einer Verdopplung sprechen.


Die Hersteller von Landminen sollen dieselbigen also weltweit bergen. Wie süß.
Behandelt Heckler & Koch dann auch die Verletzungen von Schusswunden, die entspr. Waffen verursacht haben, oder kümmert sich um die Beerdigungen von Toten?

Wie wäre es mit der Anwender- sprich Verursacherhaftung?
Derjenige, der eine Waffe einsetzt, ist verantwortlich für die Gefahren des Einsatzes. Niemand anderes.

Wenn man deinen Bias nicht kennen würde, könnte man dir vielleicht wohlwollende Infantilität unterstellen und darüber schmunzeln, aber letztlich versuchst du hier wieder zu plump vom Offensichtlichen abzulenken.
Nämlich das Russland seit 2014 die Ursache ist und damit den Großteil der Verantwortung für die verschiedenen ökologischen und ökonomischen Schäden der Ukraine trägt.

Zu deiner Quelle:
Der absolute Großteil der Landminenunfälle in der Ukraine seit 2011 dürfte mitnichten aus dem mittlerweile etwa 80 Jahre zurückliegenden 2. WK (gegen Ende 1944 wurde die Ukraine vollständig befreit) resultieren.
Aus dem 1. Weltkrieg schon mal gar nicht - die Landminen von denen wir sprechen, wurden damals eher selten (in der Ukraine im Speziellen nochmal weniger) eingesetzt.
Wir reden also von 2014 und jünger.
Und was glaubst Du denn, wer in der (Ost)Ukraine und auf der Krim nichts zu suchen hat(te)?

Wenn man die Telegramm-Kanäle verfolgt, in denen die UA die Zerstörung von Russen in Minenfeldern feiern, dann liegt die Vermutung nah, dass diese Minenfelder von der UA angelegt wurden. Die Russen würden diese nämlich sonst kennen.
Und noch eine Lachnummer: Die Russen wissen wo ihre Landminen liegen?
Wie süß.

Du bist und bleibst ein Russenschwurbler und lässt keine noch so lächerliche Gelegenheit aus, um der Ukraine irgendeinen Mist unterzujubeln und die Schuld Russlands kleinzureden.

Und schon wieder wurde alles, was du geschrieben hast, in nur einem Post vollständig zerlegt und pulverisiert.
Wie peinlich ist das bitte?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem bei Minen, insbesondere welche von der russischen Armee eingesetzt werden, ist ja gerade das diese keine Minensperrpläne anlegen. Verantwortungsvolle Kriegsparteien, welche sich an Völkerrecht halten machen dieses. Was bei Panzerminen noch Recht einfach zu bewerkstelligen wäre ist natürlich fast unmöglich bei den Personenminen. Welche aber von verantwortungvollen Nationen gar nicht zur Kriegsführung eingesetzt werden. Der Einsatz von Personenminen kann, wie ich finde, schon als Kriegsverbrechen gewertet werden. Aber was kratzt das schon wenn eh schon ganz viel auf dem Kerbholz ist.


@brooker die Ukraine ist übrigens Vertragsstaat zum Abkommen über Antipersonen Minen. Es ist eher weniger davon auszugehen, dass die Ukraine diese Minen vor den russischen Stellungen verteilt hat gegen die man ja antritt.
Na das kann die UA schön feiern wenn der russische Panzer auf eine eigene Minensperre fährt.
 
Zu deiner Quelle:
Der absolute Großteil der Landminenunfälle in der Ukraine seit 2011 dürfte mitnichten aus dem mittlerweile etwa 80 Jahre zurückliegenden 2. WK (gegen Ende 1944 wurde die Ukraine vollständig befreit) resultieren.
Aus dem 1. Weltkrieg schon mal gar nicht - die Landminen von denen wir sprechen, wurden damals eher selten (in der Ukraine im Speziellen nochmal weniger) eingesetzt.
Wir reden also von 2014 und jünger.
Ja wie dumm von brooker dass er Handicap International als Quelle nennt weil was sind schon 40 Jahre Erfahrung unter anderem auf diesem Gebiet (inklusive Erhalt des Friedensnobelpreises 1997) wenn man stattdessen auch die Meinung von FKY2000 haben kann.

Nichtmal den Hauch irgendeigener Quelle nennen können die Handicap International diesbezüglich irgendwie widerlegen würde aber hauptsache mal wieder die eigene Meinung als Fakt verkaufen.

Und noch eine Lachnummer: Die Russen wissen wo ihre Landminen liegen?
Wie süß.
Zitat: "Russischen Medien zufolge wurde ein hochrangiger russischer General in der Ukraine durch eine Landmine getötet – nun wird untersucht, ob sein eigenes Militär die Landmine platziert hat, so ein russischer Telegram-Kanal."


Und schon wieder wurde alles, was du geschrieben hast, in nur einem Post vollständig zerlegt und pulverisiert.
Wie peinlich ist das bitte?
Ich fürchte dass ist leider nicht gut gealtert.
 
Die Hersteller von Landminen sollen dieselbigen also weltweit bergen. Wie süß.
Das ist nicht süß, sondern ein konstruktiver Vorschlag. Wer Landminen herstellt nimmt billigend in Kauf, dass damit Menschen verletzt oder getötet werden. Und der Hersteller verdient damit auch noch Geld.

Also mache ich ihn dafür verantwortlich. Dann muss er seine Preise erhöhen und automatisch verliert die Waffe Mine ihre Aktraktivität.


Behandelt Heckler & Koch dann auch die Verletzungen von Schusswunden, die entspr. Waffen verursacht haben, oder kümmert sich um die Beerdigungen von Toten?
Klasse adaptiert von Dir. Aber die Waffenlobby wird bestimmt nicht so ohne weiteres mitmachen.


Wie wäre es mit der Anwender- sprich Verursacherhaftung?
Derjenige, der eine Waffe einsetzt, ist verantwortlich für die Gefahren des Einsatzes. Niemand anderes.
Und du meinst, dass du das immer so genau sagen kannst? Ich habe meine Zweifel. Da lieber am Ursprung anfassen! Nicht umsonst gibt es entsprechende internationale Abkommen die u.a. die Vernichtung der jeweiligen Waffen vorsehen und nicht auf Anwender- sprich Verursacherhaftung gehen. Das wird schon seinen Grund haben, oder?


Wenn man deinen Bias nicht kennen würde, könnte man dir vielleicht wohlwollende Infantilität unterstellen und darüber schmunzeln, aber letztlich versuchst du hier wieder zu plump vom Offensichtlichen abzulenken.
Du kennst meine Bias nicht, sonst würdest du nicht so einen Quatsch schreiben.


Nämlich das Russland seit 2014 die Ursache ist und damit den Großteil der Verantwortung für die verschiedenen ökologischen und ökonomischen Schäden der Ukraine trägt.
Du, ich bin begeistert. Russland trägt nur einen Großteil der Verantwortung. Das ist ja was ganz neues von Dir.


Zu deiner Quelle:
Der absolute Großteil der Landminenunfälle in der Ukraine seit 2011 dürfte mitnichten aus dem mittlerweile etwa 80 Jahre zurückliegenden 2. WK (gegen Ende 1944 wurde die Ukraine vollständig befreit) resultieren.
Gut möglich. Das habe ich auch nicht behauptet, sondern lediglich das wiedergegeben was die Quelle dazu aussagt. Oder? Aber schaue mal bitte hier:



Aus dem 1. Weltkrieg schon mal gar nicht - die Landminen von denen wir sprechen, wurden damals eher selten (in der Ukraine im Speziellen nochmal weniger) eingesetzt.
Wo bitte war der 1. Wk aufgeführt? Du spammst hier.


Wir reden also von 2014 und jünger.
Und was glaubst Du denn, wer in der (Ost)Ukraine und auf der Krim nichts zu suchen hat(te)?
Wenn die UA sich dafür entscheidet Minen einzusetzen, dann nimmt sie billigend Schaden am Mensch in Kauf.

Und was ist mit dem Zeitraum zwischen 2011 und 2014? Den hast du noch nicht behandelt.


Und noch eine Lachnummer: Die Russen wissen wo ihre Landminen liegen?
Ich habe bisher keine Quelle dazu gesehen, die sicher belegt das Gegenteil behauptet. Du?


"Ein russischer General wurde in der Ukraine durch eine Landmine getötet – wurde sie von den eigenen Leuten gelegt?"

Frage an Dich: Ist der Beitrag eine Feststellung oder Frage?

Ich komme dir mal entgegen: Und selbst wenn ein Einzelner beim Pinkeln auf ne Mine tritt ist das m.M.n. keine belastbare Ableitung mit Bezug auf eine koordinierte und vorbereitete Operation an der Front. Aber bleibe ruhig bei deinen Glauben dann ist die Überraschung größer.


Und schon wieder wurde alles, was du geschrieben hast, in nur einem Post vollständig zerlegt und pulverisiert.
Wie peinlich ist das bitte?
Hey, du bist so gut! Gegen so eine Granate wie dich ist verlieren keine Schande! Es war mir eine Ehre :daumen:

------------------------------

Das Problem bei Minen, insbesondere welche von der russischen Armee eingesetzt werden, ist ja gerade das diese keine Minensperrpläne anlegen.
Ok. Wo hast du das denn her?


Was bei Panzerminen noch Recht einfach zu bewerkstelligen wäre ist natürlich fast unmöglich bei den Personenminen. Welche aber von verantwortungvollen Nationen gar nicht zur Kriegsführung eingesetzt werden. Der Einsatz von Personenminen kann, wie ich finde, schon als Kriegsverbrechen gewertet werden.
Bin ich ganz bei dir. Die Produktion von Minen und deren Nutzung sollten für alle Nationen verboten werden und international alles dafür getan werden die Alt-Lasten zu beseitigen!

@brooker die Ukraine ist übrigens Vertragsstaat zum Abkommen über Antipersonen Minen. Es ist eher weniger davon auszugehen, dass die Ukraine diese Minen vor den russischen Stellungen verteilt hat gegen die man ja antritt.
Na das kann die UA schön feiern wenn der russische Panzer auf eine eigene Minensperre fährt.
Stimmt: Die Ukraine unterzeichnete den Minenverbotsvertrag am 24. Februar 1999, ratifizierte ihn am 27. Dezember 2005 und wurde am 1. Juni 2006 Vertragsstaat.

Aber:
Die Ukraine hat die vertraglich festgelegte Frist vom 1. Juni 2010 für die Vernichtung aller gelagerten Antipersonenminen verpasst und verstößt daher seitdem gegen den Minenverbotsvertrag. [17] Es hat keinen Zeitplan angegeben, wann es die Vernichtung seiner Lagerbestände abschließen und seiner Verpflichtung nachkommen wird. [18] Jahrelang wiederholte die Ukraine bei fast jedem formellen und informellen Treffen des Minenverbotsvertrags, dass sie für die Vernichtung ihrer Lagerbestände auf internationale Unterstützung angewiesen sei. [19] Zuletzt erklärte die Ukraine auf der Vierten Überprüfungskonferenz im November 2019, dass sie „entschlossen ist, die bestehenden Antipersonenminen aus der Zeit vor der Unabhängigkeit zu zerstören“, und verwies darauf, dass es ihr „immer noch gelingt, Gelder aus dem Staatshaushalt in die Ukraine zu leiten.“ Zweck der Vernichtung von Antipersonenminen.“ [20]


Die Arten und Mengen der Antipersonenminen, die die Ukraine in ihren Beständen gemeldet hat, schwankten im Laufe der Jahre. Die höchste gemeldete Gesamtzahl – 6.664.342 Minen neun verschiedener Typen – wurde im Landmine Monitor 2006 aufgeführt.

Das hat erstmal nicht zu heißen, aber ausschließen kann man den Einsatz von Minen durch die UA leider nicht.



So beklagte die OSZE den Einsatz von Landminen durch die UA 2014/15:



Und, ja es gibt natürlich auch einen aktuellen Fall dazu mit den berüchtigten Schmetterlings-Minen/Streu-Minen:

"Human Rights Watch dokumentierte zahlreiche Fälle, in denen Raketen mit PFM-Antipersonenminen, auch „Schmetternbauchen“ oder „Bärbergwerke“, in russisch besetzte Gebiete in der Nähe russischer Militäreinrichtungen abgefeuert wurden. Die Ukraine ist eine staatliche Partei des Minenverbotsvertrags von 1997, der jegliche Verwendung von Antipersonenminen verbietet."

"Die ukrainischen Streitkräfte scheinen Landminen im Izium-Gebiet umfassend verstreut zu haben, was zivile Opfer verursacht und ein anhaltendes Risiko darstellt", sagte Steve Goose, Direktor der Arms Division bei Human Rights Watch. ...“

 
Zuletzt bearbeitet:
Würde eine anständige Kriegspartei (was auch immer das ist) überhaupt irgendwas verminen? Sind Minen nicht sogar völkerrechtlich geächtet?
Ja Antipersonen Minen sind allgemein geächtet. Russland ist allerdings keine Vertragspartei.
Panzerminen sind allerdings nicht geächtet, hier machen entsprechende Kartierungen auch wirklich Sinn. Moderne Minensystem zerstören sich auch nach einer gewissen Zeit selbst. Die wird Russland allerdings nicht eingesetzt haben. Mir ist nicht einmal bekannt, dass sie solche haben.
@brooker
Berufliches wissen, btw Antipersonen Minen wie die von Dir genannte PFM werden abgeworfen und nicht installiert. Da kann kaum jemand sagen wo die sich befinden.
Russland kann nichts zu Minen in Georgien oder Tschetschenien sagen. Es wird auch dem Herrn Assad nicht sagen können wo die russische Armee überall Minen verbracht hat.
Da Jahrzehnte lang die Zivilbevölkerung darunter leidet ist unsäglich.

Das die Ukraine leider auch Minen einsetzt lässt sich nicht ausschließen und wenn die OSZE das beobachtet hat wird es auch höchstwahrscheinlich so sein.

Nur wirst Du mir zustimmen, dass die Ukraine kaum Minen vor den jetzigen russischen Stellungen verlegt haben wird. Insbesondere da die UA ja von einer eigenen Offensiv Operation ausgegangen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo bitte war der 1. Wk aufgeführt? Du spammst hier.
Lies dir deinen eigenen Link besser einmal richtig durch bevor du wieder frech wirst.
Dort ist explizit von "beiden Weltkriegen" die Rede. Wieviele Weltkriege kennst du?

Und damit soll es an dieser Stelle auch schon wieder reichen für dich

Ja okay, einen noch - extra für dich:
Bezüglich des von angesprochenen Zeitraumes 2011-2014 den ich vermeintlich ausgelassen habe.
Da wäre jetzt eine gewisse geistige Transferleistung von dir erforderlich gewesen, aber ich erkläre es dir natürlich gerne kurz in Zeitlupe:
Dein Link schreibt vom Zeitraum 2011-2021, also eine Dekade, was eine gerne und häufig verwendete Zeitspanne für Langzeitvergleiche ist.
Da ich bereits etwas zu den Landminen aus den Weltkriegen und zur Zeit ab 2014 gesagt habe, hättest Du dir jetzt zusammenreimen können, dass zwischen 2011-2014 lediglich Altminenbestände aus dem 2.WK eine Rolle spielen können, denen ich aber eine durchaus untergeordnete Rolle einräume.

Der Rest Deines zerstückelten Posts ist wieder nur das übliche Geschwurbel.
Da hilft es auch nicht den Post in gefühlt tausend Einzelzitate zu zerlegen - sieht ätzend aus und liest sich auch so.
Schreib -wenn du was geistreiches beitragen willst- doch lieber in lesbaren, zusammenhängenden Sätzen.

Ja wie dumm von brooker dass er Handicap International als Quelle nennt weil was sind schon 40 Jahre Erfahrung unter anderem auf diesem Gebiet (inklusive Erhalt des Friedensnobelpreises 1997) wenn man stattdessen auch die Meinung von FKY2000 haben kann.

Nichtmal den Hauch irgendeigener Quelle nennen können die Handicap International diesbezüglich irgendwie widerlegen würde aber hauptsache mal wieder die eigene Meinung als Fakt verkaufen.


Zitat: "Russischen Medien zufolge wurde ein hochrangiger russischer General in der Ukraine durch eine Landmine getötet – nun wird untersucht, ob sein eigenes Militär die Landmine platziert hat, so ein russischer Telegram-Kanal."

Ich fürchte dass ist leider nicht gut gealtert.
Ja komm, weil du so wild um etwas Aufmerksamkeit von mir bettelst: Für dich habe ich auch noch eine Minute:
Sonst noch Fragen Russenschwurbler?
Schätze Dein Post ist leider nicht gut gealtert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich freue mich darauf mit Leute vom Fach diskutieren zu können! :daumen:

btw Antipersonen Minen wie die von Dir genannte PFM werden abgeworfen und nicht installiert.
Ja, dass ist bekannt und wurde auch nicht widersprüchlich dargestellt, oder?

Da kann kaum jemand sagen wo die sich befinden.
Bei den Clusterminen kann niemand, weder Russen, noch Ukrainer oder auch bspw. die Amerikaner, sagen wo konkret die einzelne Mine gelandet ist. Hier spielt sehr viel eine Rolle. Deshalb werden üblicherweise nur die jeweiligen Zielgebiete als "Minengebiet" ausgewiesen und im Bedarfsfall geräumt oder direkt mit selbstlöschenden Minen belegt.

Russland kann nichts zu Minen in Georgien oder Tschetschenien sagen. Es wird auch dem Herrn Assad nicht sagen können wo die russische Armee überall Minen verbracht hat.
Das kann sehr gut möglich sein. Meine Wahrnehmung ist jedoch, dass dieses vermutlich kein rein russisches Problem ist. Oder können die Amerikaner etwas konkretes zu den Minenlagen, bspw. in Vietnam oder Korea, sagen? Oder die Deutschen zu den Minenfelder in Ägupten, siehe Beitrag weiter oben. Hier spielen die notwendigen Bewegungen, die Lage der Minenfelder und noch einiges mehr eine Rolle. Halt die Wirren des Krieges.

Da Jahrzehnte lang die Zivilbevölkerung darunter leidet ist unsäglich.
Absolut, deswegen bin ich gegen den Einsatz und für die internationale Zuweisung einer Verantwortung und einen generellen Verbot.

Das die Ukraine leider auch Minen einsetzt lässt sich nicht ausschließen und wenn die OSZE das beobachtet hat wird es auch höchstwahrscheinlich so sein.
Da ist leider von auszugehen, denn Minen sind bei bestimmten militäischen Operationen ein wichtiger Bestandteil.

Nur wirst Du mir zustimmen, dass die Ukraine kaum Minen vor den jetzigen russischen Stellungen verlegt haben wird. Insbesondere da die UA ja von einer eigenen Offensiv Operation ausgegangen ist.
Hier muss man sich die jeweilige aktuelle militärische Situation anschauen:

Nach einer gescheiterten Offensive folgt die Defensive!

Im Verteidigungsmodus einer Position: bspw. aktuell in Andrijiwka - seit 2014 stark ausgebaute Befestigung, wird die UA meiner Meinung nach mit 100% Wahrscheinlichkeit vorgelagerte Minenfelder angelegt haben, um die Angriffsgeschwindigkeit der Russen zu bremsen und Zeit für die Bekämpfung zu gewinnen. Und genau das sehen wir in hiesigen Videos. Die Russen fahren in die Minenfelder und der gewünschte Effekt tritt ein.

Im Verteidigungsmodus kontrollierter Rückzug: hier können Minen den Rückzug sichern indem sie Zeit verschaffen. Die Geschwindigkeit des Nachrückens wird herabgesetzt. Ein Überrollen unterdrückt. Wie das genau gemacht wird ist dir bekannt, du bist vom Fach.


Um auf deine Frage zu antworten: wir wissen, die Offensive ist gescheitert, die Presse sprich von Grabenkrieg, die UA bekommt zunehmend Probleme mit den Ressource, aufgrund der geringer werdenden Unterstützung aus dem West. Bedeutet, Verteidigung ausbauen oder kontrollierten Rückzug vorbereiten, wenn die Deckung zerschossen ist.
Ich bin der Meinung, die UA nutzt diese Minenfelder aktuell. Ob sie diese nun vollumfänglich selbst angelegt haben oder ein bestehendes aufgewertet wurde, kann ich nicht sagen. Aber niemand verlässt sich auf ein Minenfeld von dem er nicht weiss wie gut es ist ;) Und im Fall von Andrijiwka oder ähnlichen Ortschaften bin ich mir zu 100% sicher, dass die UA die Verteidigungsgürtel ganz gezielt mit Minen belegt haben. Vermutlich eine Kombi aus T- und S-Minen. Das ist Teil der russischen Doktrien, dass kennen die Militärs der UA noch aus Sowjet-Zeiten und ist mit den Erfolgen im 2.Wk. ein militärischer Standard auch innerhalb der NATO.
Gerade in der jetzigen Situation bei der die Russen oftmals das Momentum und die Überzahl auf Ihrer Seite haben braucht und wird die UA Minen zur Absicherung der Flanken und eines vorbereiteten Rückzugs unterschiedliche Minen einsetzen. Sie haben gar keine andere Chance. Und da das Verlegen von Minen auch mechanisiert oder per Geschoss erfolgen kann, ist es für beide Seiten recht schnell vollzogen. ... man stelle sich vor, der Minenleger gerät unter Beschuss - dann ist der Legeplan wieder dahin :o/

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.


Moderne Minensystem zerstören sich auch nach einer gewissen Zeit selbst. Die wird Russland allerdings nicht eingesetzt haben. Mir ist nicht einmal bekannt, dass sie solche haben.

Auch Russland besitzt solche Systeme und man sollte davon ausgehen das diese mit hoher Wahrscheinlichkeit eingesetzt werden, wenn es militärisch sinnvoll erscheint. Bspw.:


Die Schmetterlingsminen – technische Bezeichnung PFM1 – sind Schützensprengdruckminen, die noch zur Zeit der UdSSR hergestellt wurden und eine Kopie der US-amerikanischen Mine Dragontooth (Drachenzahn) BLU-43/B sind. (Die Dragontooth-Minen wurden von den USA entwickelt und schon im Vietnam-Krieg – 1955 bis 1975 – eingesetzt. Red.) Die Schmetterlingsminen werden mit Mitteln der ferngelenkten Minenverlegung bedient, u.a. einer Kassette mit jeweils 64 Minen. Sie sind grün oder braun und werden in zwei Typen unterteilt:

  1. Schützensprengdruckminen-1, die nicht selbstlöschen können

  2. Schützensprengdruckminen-1C, die eine bis vierzig Stunden nach dem Einstellungsmoment selbstlöschen können. Diese Zeit hängt von der Lufttemperatur und der Wärme der Sonnenbestrahlung ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja komm, weil du so wild um etwas Aufmerksamkeit von mir bettelst: Für dich habe ich auch noch eine Minute:
Sonst noch Fragen Russenschwurbler?
Schätze Dein Post ist leider nicht gut gealtert.
Bringt man einem in eurer tollen NAFO Akademie eigentlich kein Textverständnis bei? Du hast gepostet ...

Zu deiner Quelle:
Der absolute Großteil der Landminenunfälle in der Ukraine seit 2011 dürfte mitnichten aus dem mittlerweile etwa 80 Jahre zurückliegenden 2. WK (gegen Ende 1944 wurde die Ukraine vollständig befreit) resultieren.
Aus dem 1. Weltkrieg schon mal gar nicht - die Landminen von denen wir sprechen, wurden damals eher selten (in der Ukraine im Speziellen nochmal weniger) eingesetzt.
Wir reden also von 2014 und jünger.
... dementsprechend lautet die Frage nach wie vor welche Quelle du dafür heranziehst das International Handicap sich laut deiner Aussage irrt.

Und was die Story mit dem General betrifft ist es übrigens schon interessant wie man jegliche russische Quelle normalerweise als Propaganda aus der Hölle abtut, aber man offensichtlich kein Problem damit hat russische Telegramkanäle trotzdem heranzuziehen wenn da irgendetwas gepostet wird was einem für das eigene Narrativ grade nützlich ist. Man sollte sich halt schon mal entscheiden weil ist sonst halt Doppelmoral.

Dementsprechend kann ich an dieser Stelle auch nur noch einmal erneut auf ...
Kommt von dir in diesem Leben noch einmal irgendetwas geistreiches?
Betonung auf irgendetwas.

Ernste Frage:
Merkst Du eigentlich wie peinlich du hier auftrittst und für den Großteil der Foristen rüberkommst?
Du liegst ständig daneben, weißt erschreckend wenig und wiederholst das auch noch dauernd
Dazu dann solche kindischen Posts, wenn du nicht mehr weiter weißt, weil du hier nur auf die Mütze kriegst.
... verweisen und hoffe dass du dir gemäss deiner eigenen Worte in Zukunft ein wenig mehr Mühe beim Verfassen deiner Posts gibst. ;)
 
Falls Trump wieder Präsident wird,
dann können wir alle mal anzufangen,
richtig zu sparen.
Denn dann wird Europa das finanziell zu stemmen haben.
 
Falls Trump wieder Präsident wird,
dann können wir alle mal anzufangen,
richtig zu sparen.
Denn dann wird Europa das finanziell zu stemmen haben.

Da braucht es keinen Trump. Soweit bekannt, wurden kürzlich im US-Senat Finanzhilfen für die Ukraine und Israel blockiert. Die oppositionellen Republikaner stimmten geschlossen gegen das Gesuch ... . Biden wollte ca. 110Mrd USD. Somit spannt sich die finanzielle Lage der UA vorerst weiter an.


 
Zuletzt bearbeitet:
Da braucht es keinen Trump. Soweit bekannt, wurden kürzlich im US-Senat Finanzhilfen für die Ukraine und Israel blockiert. Die oppositionellen Republikaner stimmten geschlossen gegen das Gesuch ... . Biden wollte ca. 110Mrd USD. Somit spannt sich die finanzielle Lage der UA vorerst weiter an.



Und jetzt?
 
Falls Trump wieder Präsident wird,
dann können wir alle mal anzufangen,
richtig zu sparen.
Denn dann wird Europa das finanziell zu stemmen haben.
Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Die Finanzierung für die Ukraine ist laut:
https://www.zeit.de/politik/ausland...hilfen-tiefstand-finanzierung-usa-eu-russland
schon jetzt auf dem niedrigsten Stand seit Kriegsbeginn, und das man seit 1-2 Wochen zur besten Sendezeit plötzlich äusserst kritische Töne zur ukrainische Gegenoffensive hört trägt wahrscheinlich nicht wirklich dazu bei den europäischen Bevölkerungen die weitere Finanzierung der Ukraine schmackhaft zu machen.

Wenn ich raten müsste würde ich eher darauf tippen wenn die USA wirklich aussteigen dann wird Europa die Ukraine ziemlich schnell zu einem Waffenstillstand drängen oder sie im schlimmsten Fall halt einfach fallen lassen. Oder vielleicht übernimmt ja wirklich Deutschland, wobei es allerdings interessant werden dürfte den Leuten zu erklären warum man die USA in Zukunft für Waffen bezahlen muss. Es würde auf jeden Fall ein ziemlich schlechtes Licht auf die NATO werfen.
 
Zurück