Das stimmt halt so nicht, die gibt es immer noch.
Nur weil die Westlichen Nachrichten alles durch den Kakao ziehen ist dies nicht die Tatsache,
ich spiele mit Kollegen aus dem Osten der Ukraine und auch mit machen von der Krim die ich auch persönlich kenne in der Europa League bei Counter Strike.
Seltsam laut dir darf es sowas ja nicht geben, ja tut mir leid wenn du meinst Kriegspropaganda ist die Wahrheit.
Letzteres ist eine Unterstellung von dir gegenüber mir. Ersteres eine belanglose Anekdote über wenige Einzelfälle.
Zuvor hast du dagegen behauptet, dass 60% der Ostukrainer gegen Selensky wären. Eine Fragestellung, die ohne eine umfangreiche, objektive, unabhängige Befragung überhaupt nicht beurteilt werden kann. Deiner nicht-Antwort zu Folge hast du eine solche genauso wenig durchgeführt wie irgend jemand anders in den letzten 11 Jahren, verbreitest im Umkehrschluss also einfach selbst zusammengereimte Märchen.
Das Problem bei Minen, insbesondere welche von der russischen Armee eingesetzt werden, ist ja gerade das diese keine Minensperrpläne anlegen. Verantwortungsvolle Kriegsparteien, welche sich an Völkerrecht halten machen dieses. Was bei Panzerminen noch Recht einfach zu bewerkstelligen wäre ist natürlich fast unmöglich bei den Personenminen. Welche aber von verantwortungvollen Nationen gar nicht zur Kriegsführung eingesetzt werden. Der Einsatz von Personenminen kann, wie ich finde, schon als Kriegsverbrechen gewertet werden. Aber was kratzt das schon wenn eh schon ganz viel auf dem Kerbholz ist.
@brooker die Ukraine ist übrigens Vertragsstaat zum Abkommen über Antipersonen Minen. Es ist eher weniger davon auszugehen, dass die Ukraine diese Minen vor den russischen Stellungen verteilt hat gegen die man ja antritt.
Na das kann die UA schön feiern wenn der russische Panzer auf eine eigene Minensperre fährt.
Der Einsatz von Raketen mit Antipersonenladungen durch Russland ist bestätigt, brooker hat das ja selbst verlinkt. (Natürlich ohne auf diesen Russland verurteilenden Absatz auch nur hinzuweisen.) Bei solchen Waffen ist eine Kartierung und geordnete Räumung komplett unmöglich. Solche Formen von Streumunition sind einfach nur vorsätzlicher Massenmord an Zivilisten.
Aber das sollte in Anbetracht diverser anderer Ereignisse ja niemanden überraschen.
Das ist ein wirklich schwieriges Thema. Ich glaube aber, dass man bisher nicht sagen kann, dass die NATO etwas direkt damit zu tun hat. Aber indirekt wäre denkbar, wenn man sich folgende Zitate aus der Politischen Riege zu Gemüte führt:
"Bei einem russischen Sieg in der Ukraine wäre es nur eine Frage der Zeit, bis die Herrschenden im Kreml die Europäische Union und die NATO direkt herausfordern."
Die Staaten, die in der NATO sind, haben natürlich ein Auge auf die Situation in der Ukraine. Die Ukraine hat(te) einen Schutzvertrag ihrer territorialen Integrität mit Russland, das ukrainische Volk wurde als Brudervolk bezeichnet. Viel enger als die Ukraine konnte man Putin also auf Augenhöhe gar nicht verbunden sein, das waren die engsten Freunde, die er hat. (Alle, die noch dichter dran sind, wie z.B. Lukaschenko werden international als Vasallen betrachet, die sich Putins Launen unterwerfen müssen). Und wenn man so enger
Freund von Putin ist, dann wird einem der Staat und die Völklichkeit abgesprochen, einem wird das Territorium geklaut und es wird an der systematischen Auslöschung der eigenen Bevölkerung gearbeitet. Gerade jetzt wieder setzt die russische Armee vieles daran, dass ukrainische Zivilisten einfach erfrieren.
Die NATO-Staaten dagegen wurde von Putin offiziell als
Feind eingestuft. Wie geht jemand, der obiges mit seinen "Freunden" macht, wohl mit seinen erklärten Feinden um? Regierungsmitglieder haben schon mit Atomwaffen gegenüber der NATO gedroht, Angehörige des Propagandapparats wollten Scholz in Berlin persönlich zur Rechenschaft ziehen. Das sind klare Kriegsdrohungen, deren Bedeutung man erneut relativ zum russischen Verhalten gegenüber der Ukraine betrachten muss: Bei der wurden 2022 nur "Trainingsmanöver" an der Grenze abgehalten und 2014 war sogar "gar nichts".
Was steht den NATO-Staaten also von diesem Aggressor bevor, wenn er seine weitaus heftigeren Ankündigungen Taten folgen lässt?
Die NATO-Staaten haben VERDAMMT gute Gründe, einen (unwahrscheinlichen) Sieg Putins zu fürchten.
Aber das ändert nichts daran, dass die NATO nur über eine sehr überschaubare Anzahl an Institutionen verfügt und die sind allesamt defensiv ausgerichtet. Und außerhalb von Übungen sind sie in aller Regel sogar passiv (oder diplomatisch), bis jemand den Bündnissfall ausruft (einzige Ausnahme bislang: Der Einsatz in Jugoslawien, dessen Vorgeschichte sich aber bislang nicht wiederholt hat). Dementsprechend sind NATO-Institutionen also auch nicht in die aktuellen Geschehnisse verwickelt.
Nur Staaten, die auch in der NATO sind, engagieren sich mehrheitlich, aber das halt nichts mit ihrem NATO-Status zu tun. Die engagieren als von-Putin-bedrohte-Staaten, wie so viele andere Angehörige einer freien, auf Völker- und Menschenrechten wurzelenden globalen Gesellschaft auch.