Unruhen in Großbritanien

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Ich meine GB und da hab ich mitlerweile ehrlich gesagt den Überblick verloren, wo überall was war. Aber Fernreisen muss sicherlich niemand mehr in Kauf nehmen - "Krawall: Jetzt auch in Ihrer Nähe".
 
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Ich bitte darum, Beleidungen auf Basis nicht abgeschlossener, unklarer Verfahren, zu unterlassen.
Das sind Fakten. Und wenn behauptet wird von Seiten der Polizei, dass ein Täter geschossen hat und das dann hinterher eine Polizeikugel war, dann ist das schlicht und ergreifend eine Lüge.

Klagen? Wie in einem Rechtsstaat?
So oder so unternehmen die Randalierer nichts gegen den Staat, sondern allenfalls gegen andere Bürger.
Und dann? Wo kann ich denn dagegen klagen, dass unser Staat die Privatgewinne durch zockereien der Banken brav bezahlen, indem jetzt Millarden verpulvert werden? Glaubst du, dass ich da realistisch eine Chance habe?
 
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Ich verstehe das richtig, oder? Wer mit Steinen und Flaschen schmeißt, wir in Ruhe gelassen; wer Beleidigt, wandert vier Monate in den Bau?

Auf die Diskussion über Strafhöhen will ich mich an der Stelle nicht einlassen, aber das es hier an Verhältnissmäßigkeit fehlt, ist imho offensichtlich.

Das ist bei uns doch auch schon so weit. Kleinigkeiten werden rigoros und hart bestraft und größere Delikte quasi gar nicht mehr. Ist schon sehr merkwürdig..

Aber hey, man sieht doch sehr schön wie dünn die Zivilisationsdecke bei uns ist. Was unterscheidet das Vereinte Königreich eigentlich noch von Ägypten und Lybien?

Link bitte der besagt, dass Steineschmeisser nicht entsprechend bestraft werden.

Abgesehen davon teile ich voll und ganz die Meinung des Richters, denn von einer normalen Beleidigung kann hier nicht die Rede sein.

Aber hey, man sieht doch sehr schön wie dünn die Zivilisationsdecke bei uns ist. Was unterscheidet das Vereinte Königreich eigentlich noch von Ägypten und Lybien?

Wie meinst du das?
 
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Abgesehen davon teile ich voll und ganz die Meinung des Richters, denn von einer normalen Beleidigung kann hier nicht die Rede sein.
Ist mir schon klar. Dann pass mal auf das du auch immer schön brav bist, nicht das du plötzlich mal irgendwann wegen eines kleinen Vergehens für nen paar Monate im Knast hockst.

Aber dann ists natürlich leider zu spät mal etwas über Rechtstaat, Verhaltnismäßigkeit und Strafen nachzudenken.
 
In Berlin wurden seit anfang des Jahres schon 80 Autos abgefackelt, hauptsächlich Luxuskarrossen. Das ist die Art wie linke Autonome gegen den Kapitalismus protestieren.

In Philadelphia organisieren sich Jugendliche über Flashmobs um sich zum sinnlosen Wandalieten zu treffen. Das Problem dort ist wohl auch die Arbeitslosigkeit.

In Frankreich brannten vor Jahren ebenfalls Autos. Es gab massive Ausschteitungen.

Und jetzt in London das Selbe.

Was sollen die Jugendlichen tun, außer massiven Sachschaden anzurichten, andere Leute zu verletzen, Läden zu plündern, usw. denn sonst tun? Die Frage kann doch keiner ernst meinen!

In einer Demokratie, einem Rechtsstaat hat jeder die Möglichkeit wählen zu gehen oder gegen Misstände zu klagen. Man kann friedlich Demonstrieren und die Leute damit auf Misstände aufmerksam machen.

Anderer Leute Autos abfackeln macht die eigenen Probleme nicht kleiner, im Gegenteil.
 
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Ist mir schon klar. Dann pass mal auf das du auch immer schön brav bist, nicht das du plötzlich mal irgendwann wegen eines kleinen Vergehens für nen paar Monate im Knast hockst.

Aber dann ists natürlich leider zu spät mal etwas über Rechtstaat, Verhaltnismäßigkeit und Strafen nachzudenken.

Nochmal. Er hat nicht einen Polizisten bei der Verkehrskontrolle "Arschloch" genannt.
Er befindet sich im wütenden Mob, es hangelden Gegenstände und er droht Polizisten mit Gewalt. Kann schon mal passieren.

Ich weiß nicht genau was du mit "Rechtsstaat" meinst. Das Urteil ist natürlich nicht gerecht. Gerecht wäre es wenn der Typ ohne Grund mit Sachen beworfen und von einer wütenden und äußerst dummer Menschenmenge bedroht wird.

Aber ich würde gerne hören welches Strafmaß du für angemessen hältst.
 
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Äh? Liest du eigentlich deine eigenen Links?
Er befand sich nicht in einem Mob, es hagelte keine Gegenstände (Die Polizei hatte ausdrücklich ihre Position gewechselt und den Mob mobben lassen - das ist ja für mich der eigentliche Skandal: Nicht wiederherstellen von Recht und Ordnung) und er wurde nicht wegen Drohungen verurteilt, sondern wegen verbalen Angriffen.

Und dann? Wo kann ich denn dagegen klagen, dass unser Staat die Privatgewinne durch zockereien der Banken brav bezahlen, indem jetzt Millarden verpulvert werden? Glaubst du, dass ich da realistisch eine Chance habe?

Klagen kannst du zunächst mal bei deinem örtlichen Gericht. Ob du Erfolg hast... - findet etwas illegales statt? Dann sollte das, zumindest in der Theorie, klappen.
Wenn natürlich alles legal ist -so wie in deinem Beispiel- wird es schwierig. Die Mehrheit der Wähler hat Parteien an die Macht gewählt, von denen die eine schon in der vergangenen Legislaturperiode Prachtexemplare von Lobbyismus-Hörigkeit abgeliefert hat und die andere seit Jahrzehnten offen mit Wirtschaftsförderung und Entlastungen (für die es keinen Spielraum gibt) antritt und das auch diesmal ausdrücklich in ihrem Wahlprogramm stehen hatte. Willst du also die Regierung verklagen, weil sie das macht, was mündige Wähler von ihr erwarten konnten (ausgenommen: Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg aus der Atomenergie)? Oder willst du gar die Mehrheit der Wähler für ihre Wahlentscheidung anzeigen?



P.S. zu den sogenannten linken, antikapitalistischen Aktionen in Berlin:
Also zumindest im Heute journal sah man von den "80 Luxuskarossen" einen Smart, eine A-Klasse und ein -für mich nicht mehr eindeutig zu identifizierendes- weiteres Fahrzeug im Format einer A-Klasse (relativ klein und hoch, 4 Türen, keilförmige Front - aber ohne die typische C-Säule). Z.T. parkend in der Nähe von BMWs 5er+, Audis ab A 5 und E und S-Klassen. Wer auch immer das macht, hat eindeutig keinen politischen Schwerpunkt.
 
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Ricky Gemmell, 18, of Buckley Road, Levenshulme, went home, changed out of his suit after a shift at a call centre, and returned to town where he joined the mob, Manchester Magistrates’ heard.
The tirade came moments after they had been pelted with bottles and bricks by a mob.
After missiles from a large pack of youths rained down on a line riot cops, they moved from Piccadilly Gardens down to the junction of Market Street and Corporation Street in a bid to contain the disorder. There, they noticed Gemmell, who was being ‘particularly abusive and confrontational’, telling officers ‘I’d smash you if you took your uniform off’ during a four-letter rant.

Gemmell was tackled to the ground and arrested after he turned his back to the officers and faced the mob, fists raised in the air in defiance
Hervorhebung durch mich.
 
Er hat trotzdem keinerlei Gewalt selber angewendet, bzw wurde nicht deswegen verurteilt.
Ergo ist dieses Urteil eindeutig überzogen, selbst für eine "Drohung". Wenn er den Polizisten vor seiner eigenen Wohnung bedroht hätte, wäre es evtl nachvollziehbar.
So aber ist es ein völlig überzogenes Urteil.

Und wenn du dagegen klagen willst, dass du durch die Folgen von hemmungslosen Kapitalismus und Spekulationen keinen Job findest, viel Spaß.
Zumal, denke ich, niemand hier die Aktionen rechtfertigt, aber eben verstehen kann wieso Sie das machen.
 
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Nochmal. Er hat nicht einen Polizisten bei der Verkehrskontrolle "Arschloch" genannt.
Er befindet sich im wütenden Mob, es hangelden Gegenstände und er droht Polizisten mit Gewalt. Kann schon mal passieren.
Nein, eben nicht. Und wenn es da Gegenstände hagelt, dann sollte man doch lieber diese Leute verhaften, die WIRKLICHE Straftaten begehen und nicht so ein Kinderkram. Da geht es doch nur um reine Abschreckung und Exempel zu statuieren.

Ich weiß nicht genau was du mit "Rechtsstaat" meinst. Das Urteil ist natürlich nicht gerecht. Gerecht wäre es wenn der Typ ohne Grund mit Sachen beworfen und von einer wütenden und äußerst dummer Menschenmenge bedroht wird.

Aber ich würde gerne hören welches Strafmaß du für angemessen hältst.
Ein Rechtsstaat muss sich eben auch dadurch profilieren, dass er auch in Ausnahmesituationen (so wie jetzt) immer noch vernünftige, gerechte und sachliche Urteile zu fällen. Aber genau das passiert ja nicht. Da werden 11jährige verhaftet und angeklagt. Es werden Exempel statuiert, damit die Leute abgeschreckt werden. Und das ist eben (meiner Meinung nach) keine Taktik für einen Rechtsstaat.

Welche Strafe ich für angemessen halten würde? Gar keine. So jemanden laufen lassen, die wirklichen Chaoten festnehmen und anklagen (und zwar richtig, nicht irgendso einen Schnellverfahrensdreck) und dann mit den vernünftigen Leuten in Dialog treten, was getan werden muss und soll.

Wenn natürlich alles legal ist -so wie in deinem Beispiel- wird es schwierig. Die Mehrheit der Wähler hat Parteien an die Macht gewählt, von denen die eine schon in der vergangenen Legislaturperiode Prachtexemplare von Lobbyismus-Hörigkeit abgeliefert hat und die andere seit Jahrzehnten offen mit Wirtschaftsförderung und Entlastungen (für die es keinen Spielraum gibt) antritt und das auch diesmal ausdrücklich in ihrem Wahlprogramm stehen hatte. Willst du also die Regierung verklagen, weil sie das macht, was mündige Wähler von ihr erwarten konnten (ausgenommen: Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg aus der Atomenergie)? Oder willst du gar die Mehrheit der Wähler für ihre Wahlentscheidung anzeigen?
Eben genau das meine ich ja. Was passiert wenn eine kleine Minderheit die Demokratie ausnutzt um die Mehrheit zu unterdrücken und der legale Weg nicht mehr funktioniert? Man könnte durchaus die Entstehung des 3. Reiches als Beispiel heranziehen, die war zu Beginn auch Demokratie. Glaubt jemand da hätte ein wenig demonstrieren geholfen? Da hätte es wohl nur geholfen halb Berlin in Schutt und Asche zu legen, bevor sich was geändert hätte.

Zumal, denke ich, niemand hier die Aktionen rechtfertigt, aber eben verstehen kann wieso Sie das machen.
Genau, immerhin einer kann lesen ;)
 
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P.S. zu den sogenannten linken, antikapitalistischen Aktionen in Berlin:
Also zumindest im Heute journal sah man von den "80 Luxuskarossen" einen Smart, eine A-Klasse und ein -für mich nicht mehr eindeutig zu identifizierendes- weiteres Fahrzeug im Format einer A-Klasse (relativ klein und hoch, 4 Türen, keilförmige Front - aber ohne die typische C-Säule). Z.T. parkend in der Nähe von BMWs 5er+, Audis ab A 5 und E und S-Klassen. Wer auch immer das macht, hat eindeutig keinen politischen Schwerpunkt.

Es wurden Luxuskarrossen angezündet, andere Autos die in der Nähe standen fingen ebenfalls Feuer. Da das Feuer ja von den Luxuskarrossen ausging, kann man schon davon ausgehen, dass ein politisches Motiv dahinter steckt. Die Smarts und A-Klassen sind in dem Fall dann "Kolateralschäden".
 
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Es wurden Luxuskarrossen angezündet, andere Autos die in der Nähe standen fingen ebenfalls Feuer. Da das Feuer ja von den Luxuskarrossen ausging, kann man schon davon ausgehen, dass ein politisches Motiv dahinter steckt. Die Smarts und A-Klassen sind in dem Fall dann "Kolateralschäden".

Nö, auf dem einem Film schnipsel konnte man gut sehen, dass eine A-Klasse älteren Baujahrs angezündet wurde und der Smart, der dahinter parkte, wurde halt ebenfalls beschädigt, ebenso wie der Toyota, der davor stand.
Aber eine 10 Jahre alte A-Klasse ist für mich keine Luxuskarossen, nur weil sie von Mercedes kommt.

Das sind Randalierer, Vandalen, mehr nicht, die einfach Spaß daran haben, das Eigentum anderer zu beschädigen. :daumen2:
 
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für mich als Ladenbesitzer schon und exakt so würde ich argumentieren und wenn sich die Versicherung quer stellt, klage ich. Kann man in Tottenham sicher genauso machen wie sonst wo in England.

Durch Zufall war das übrigens heute Thema am Rande bei einer Fortbildung. Und die Dame der Versicherung, die die Fortbildung durchgeführt hat, hat auch bestätigt, daß in Deutschland keinesfalls irgendein Versicherer (übrigens genau aus den Gründen, die ich schon genannt habe -> innere Unruhen) für diese Schäden aufkommen würde. In England mag das natürlich anders sein, aber sie sagte auch, sie glaube nicht, daß sich die grundlegenden Versicherungsbedingungen in Deutschland und England so eklatant unterscheiden würden.

In dem Fall muß entweder der Staat entschädigen, oder die Geschädigten gucken in die Röhre. Es ist ja auch Aufgabe der Staatsmacht, die Ordnung aufrecht zu erhalten. Infolgedessen ist auch die Zerstörung am Ende der Staatsmacht anzulasten, wenn sie so gut wie nicht eingreift. So wäre es jedenfalls in Deutschland, und eine Klage gegen den Versicherer wäre in diesem Fall fast komplett aussichtslos.

P.S.: Autobrände sind übrigens - ungeachtet der Ursache - über die Teilkasko versichert. Im Falle von inneren Unruhen sieht das allerdings auch wieder anders aus. ;)
 
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Durch Zufall war das übrigens heute Thema am Rande bei einer Fortbildung. Und die Dame der Versicherung, die die Fortbildung durchgeführt hat, hat auch bestätigt, daß in Deutschland keinesfalls irgendein Versicherer (übrigens genau aus den Gründen, die ich schon genannt habe -> innere Unruhen) für diese Schäden aufkommen würde.

Tja, dann würde mich mal interessieren, wie eine Versicherung "innere Unruhe" definiert. ;)
Eine Krawalle nach oder während einer Demonstration gehört für mich jedenfalls nicht dazu.
Klar, man könnte den Verursacher ermitteln und ihn verklagen (wir haben ja einen tollen Rechtsstaat :D), aber wer glaubt denn ernsthaft, dass es da was zu holen gibt?
Meine Verischerung hat mir jedenfalls bestätigt, dass mein Haus und dessen Einrichtung komplett versichert ist und es keine Definitionssache ist, Vandalismus ist Vandalismus, egal ob das einer oder 10.000 machen.
 
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"Innere Unruhen liegen vor, wenn zahlenmäßig nicht unerhebliche Teile der Bevölkerung in einer die öffentliche Ruhe und Ordnung störenden Weise in Bewegung geraten und Gewalttätigkeiten gegen Personen oder Sachen verüben."

Das *kann* man über einige Wohngebäudeversicherungen wohl tatsächlich im Risiko "Feuer" mitversichern, dürften aber die allerwenigsten Leute auch wirklich abschließen. Und es hilft dem Inventar nichts. Und es gibt keinen Versicherer, der Deinen Hausrat in diesem Fall dagegen versichert. Das gehört zu den sogenannten "Allgemeinen Ausschlüssen."

Und mit mitversichertem Vandalismus mußt Du wirklich niemandem kommen, wenn es 10.000 sind, die randalieren. Da hilft gar nichts.
 
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Und mit mitversichertem Vandalismus mußt Du wirklich niemandem kommen, wenn es 10.000 sind, die randalieren. Da hilft gar nichts.

Das würde ich nicht sagen, ich vertraue da meiner Versicherung, wenn sie mir bestätigt, dass das definitiv als Vandalismus gilt.

Aber wir wollen das jetzt nicht zu sehr vertiefen und ins Detail gehen, es geht immer noch um England und nicht im Versicherungen oder Charlottenburg.
 
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Das stimmt. Aber frag doch mal nach. Würde mich sehr interessieren, wie die das sehen und vor allem welches Unternehmen das ist. Kannst mir das Ergebnis gerne per PM mitteilen. Ist ja für sonst niemanden interessant.
 
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Eben genau das meine ich ja. Was passiert wenn eine kleine Minderheit die Demokratie ausnutzt um die Mehrheit zu unterdrücken und der legale Weg nicht mehr funktioniert?

WENN. Dafür gibt es zumindest in Deutschland ja sogar explite Paragraphen, die Widerstand erlauben/forden.
Aber das liegt hier aber nicht vor - im Gegensatz zu Beginn des dritten Reiches, das nie demokratisch war. Die NSDAP hat bereits vor der Erlangung erster politischer Ämter systematisch durch Gewaltanwendung versucht, Wahlen zu manipulieren und die letztliche Machtübernahme war nur möglich, weil eine Vielzahl von Abgeordneten an der Abstimmungsteilnahme gehindert wurden.
Solche Zustände herrschen in Großbritanien nicht. Es gibt keine illegalen Handlungen, die straffrei bleiben (zumindest nicht in ungewöhnlich hohem Ausmaße ;) ) und mit denen eine Minderheit die Mehrheit unterdrückt.


Es wurden Luxuskarrossen angezündet, andere Autos die in der Nähe standen fingen ebenfalls Feuer. Da das Feuer ja von den Luxuskarrossen ausging, kann man schon davon ausgehen, dass ein politisches Motiv dahinter steckt. Die Smarts und A-Klassen sind in dem Fall dann "Kolateralschäden".

Also entweder hat jemand schnell die umliegenden Luxuskarossen entfernt, bevor das Kamerateam kam und gegen andere Fahrzeuge ausgetauscht, die mit Rauchspuren versehen wurden, oder es brannte in einem Teil der von mir gesehenen Bilder nur die nicht-Luxuskarosse in der Mitte und die Feuerwehr konnte ein Übergreifen noch verhindern :ka:
Mitlerweile sprechen auch Nachrichtensendungen und Offizielle offen davon, das kein Luxus-Schwerpunkt mehr zu erkennen ist.
 
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Also entweder hat jemand schnell die umliegenden Luxuskarossen entfernt, bevor das Kamerateam kam und gegen andere Fahrzeuge ausgetauscht, die mit Rauchspuren versehen wurden, oder es brannte in einem Teil der von mir gesehenen Bilder nur die nicht-Luxuskarosse in der Mitte und die Feuerwehr konnte ein Übergreifen noch verhindern :ka: Mitlerweile sprechen auch Nachrichtensendungen und Offizielle offen davon, das kein Luxus-Schwerpunkt mehr zu erkennen ist.

Ja, habs heute auch im TV gesehen. Anscheinend gibt es da Trittbrettfahrer die Aufmerksamkeit wollen.
Naja mir sind solche Subjekte, die randalieren, Läden ausrauben, Häuser und Autos abfackeln, Polizisten gewaltsam angreifen, usw. alle zuwieder.
Da dies alles in demokratischen Rechtsstaaten statt findet, gibt es keine Rechtfertigung für ein solches Verhalten, egal welche Ungerechtigkeit vorliegen mag.
In einem Rechtsstaat gibt es immer Wege, gegen Ungerechtigkeiten vorzugehen. Klagen, Demonstrieren, Protestieren, usw. es geht auch ohne Gewalt und Wandalismus.

In meinen Augen sind Leute, die meinen sie könnten anderer Leute Eigentum stehlen oder beschädigen, egal aus welchem Grund sie das auch tun, ein asoziales Pack.
 
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WENN. Dafür gibt es zumindest in Deutschland ja sogar explite Paragraphen, die Widerstand erlauben/forden.
Richtig, Gott sei Dank. Wobei diese Widerstand natürlich immer von der Exekution und Judikative interpretiert wird. Die übliche Siegerrechtssprechung.

Solche Zustände herrschen in Großbritanien nicht. Es gibt keine illegalen Handlungen, die straffrei bleiben (zumindest nicht in ungewöhnlich hohem Ausmaße ;) ) und mit denen eine Minderheit die Mehrheit unterdrückt.
Das kann man so nicht sagen, schließlich leiden ja die Armen darunter, dass die Eliten haufenweise Geld verzockt haben - und der Staat nicht langsam mal einsieht, dass man diese Leute auch mal besteuern sollte. Es KANN auf Dauer nicht gut gehen der arbeitenden Bevölkerung das Geld haufenweise aus der Tasche zu ziehen und gleichzeitig die oberen 10.000 praktisch gar nicht anzutasten. Ist eine reine Umverteilun von unten nach oben. Ist bei uns ja auch nichts anders, die durchschnittliche Abgabenlast im Bereich von 1000-2000€ monatliches Gehalt liegen bei 43%. Über 8000€ sind es nur noch 34%. Gerecht ist was anderes.

Und genau da ist der Punkt: Was tut man, wenn all das Klagen, Demonstrieren und Protestieren nicht mehr funktioniert? Wenn KEINE der vorhanden Parteien etwas am System ändert? Was dann? Und England kriegt aktuell genau diesen Drift zwischen den Teilgesellschaften volle Pfund ab. Und wird sicherlich nicht das letzte Land bleiben.
 
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