News Warum ich mir ernsthafte Sorgen um unser Lieblings-Hobby mache - ein Kommentar von Raffael Vötter

Windows Deffender, Spectre und Meltdownschutz fehlen, das muss man zu deinem Atlas OS auf jeden Fall noch erwähnen. Also muss auf jeden Fall ein Virenscanner installiert werden, und der PC darf niemals unbefugt benutzt werden können, ich würde dieses OS - sofern wichtige und wertvolle Daten drauf liegen, niemals auf einem System
installieren, das diese Vorrausetzungen nicht erfüllt.
 
Kürzlich mal einen Supermarkt von innen gesehen?
Lebensmittel sind mindestens 30%, teilweise sogar 200% teurer als noch vor 1 (!) Jahr.
Und Grafikkarten 20-30% teurer als die Vorgänger der letzten Generation vor 3 (!) Jahren. Hätte schlimmer sein können...
Und wofür bezahlt man am Ende bei dem eigenen Hobby? Nur für die eigenen Ansprüche! Zwingt einen niemand.

Im Supermarkt aber schon, weil die Kinder und man selbst was ordentliches essen muss...
 
achso, dann können wir ja wieder alles so wie früher machen. Ich hole gleich mal den Gürtel raus, wenn der kleine kommt. :-D
Das hat ja damit keiner gemeint, aber das „alles auf Ultra“ einfach nicht mit allen günstigen Grafikarten läuft, war ja schon immer so.

Heute profitieren wir alle von DLSS und co…
Ich denke es geht eher um die Erwartung an die Spiele und die Hardware.

Eher nervig sind unfertige Spiele, schlecht optimiert, Pay2Win und solche Dinge
 
Lol. Das ist ein Rant zur eigenen Kundschaft. Obendrein ein schrecklich schlechter. Und warum? Hat jemand bei der Pathtracinglobhudelei zu viel gejammert?

Ja, früher (tm) konnte man ein Crysis auf den 08/15 PCs auch nicht sinnvoll in voller Grafikpracht zocken. Es hat sich aber weder NVIDIA noch die Entwickler hingestellt und aus einem Spiel mit ohnehin schon an den Grenzen des bezahlbar Darstellbaren nachträglich eine technische Machbarkeitsstudie gemacht. Mag ja sein, dass man damit zeigen will wo der Grafikhammer hängt. Nur sollte man dabei nicht vergessen, dass man dazu Hardware braucht, wo der 08/15 Anwender da draußen mittlerweile mehrere Monate wenn nicht gar Jahre für arbeiten muss.

"Das Motzen" ist dabei mMn ein Ausdruck des Unmuts über die perverse Preisentwicklung der letzten paar Jahre. Wären die bei NVIDIA nicht so fürchterlich gierig, du müsstest dich hier nicht über die Hand beschweren, die dich füttert...
 
Früher hatte man aber auch den Eindruck die Hardware reicht einfach nicht für die Programmierer bzw. den Endkunden.

Heute hast du das Gefühl schlecht bzw. gar nicht optimierte Spiele mit immer leistungsfähigerer Hardware kompensieren zu müssen, obwohl es sicher auch anders gehen würde.

Das ist ein bedeutender Unterschied.
 
Na dann mal von Opa zu Opa ;-) ich kann es langsam nicht mehr hören oder lesen ..."überteuerte grafikkarten" dann mal bitte nicht blind durch den Alltag laufen ..... alles ist teurer geworden und das teilweise um erheblich mehr Prozentpunkte als die grafikkarten im Vergleich zur letzten Generation!! Da jammert bloß keiner ständig drüber das nimmt man dann irgendwann als gegeben hin, aber nvidia & Co sind ja so böse und unverschämt, wie können die nur die gestiegenen kosten an die Kunden weitergeben sollen se doch einfach weniger Gewinn generieren. Ironie off!
 
überteuerte grafikkarten" dann mal bitte nicht blind durch den Alltag laufen ..... alles ist teurer geworden und das teilweise um erheblich mehr Prozentpunkte als die grafikkarten im Vergleich zur letzten Generation!!
Schwaches Argument, weil die Preise für NV Grakas VOR der jüngsten Inflationsrunde schon in pervers astronomische Höhen geschossen sind. Die jüngste Generation toppt das dann nochmal.
 
Absoluter Top Beitrag! Kurz und knackig.

Gibt schlimmeres als etwas angestiegene Hardwarepreise. Eh fast GPU exclusiv.

Habe wieder ne Warze an meiner rechten Hand...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ich finde das hier einige Dinge durcheinander gebracht werden.

- falsches Marketing und Entscheidungen: also wenn ich an den Start von Cyberpunk denke war es wirkliche eine Katastrophe (Konsole :ugly:), Battlefield 2042 wurde von Entwickler / Produzenten einfach mal gekillt. Dazu kommen auch einige "tolle" Remakes, Warcraft 3 oder GTA ;-(

- Reviewbombing: Da fällt mir direkt Last of Us 2 ein, da ist vieles dämlich, da braucht man nicht drüber reden. :wall:

- Hardware: früher hat man für ca 1000€ einen guten PC bekommen, jetzt bekommt man dafür eine Grafikkarte, der Start von den neuen CPU / Maindbord / DDR5, war auch richtig pain in the ass.

Ja nach 2019 lief so einiges schief in der PC-Welt und dann gibt es, aber einige Ursachen.

BTW: zum Thema Hz in Spielen, kommt es darauf an was man spielt, Shooter oder Autorennen sehen schon geil aus bei 120hz usw. wenn man Anno oder Storygame spielt reichen 60 Hz
 
100% Zustimung für Raff:

- bleibe selber der max. 600-700€ Preisspanne für ~90% Leistungssteigerung treu
- zuletzt 1080Ti 11GB zur 6800XT 16GB entsprechend gehandhabt
- einzige Veränderung: das Aufrüstintervall wird sich verlängern
- die 6800XT bleibt bei der Bedingung aus Punkt 1 daher vermutlich ihre 6-8 Jahre als Hauptkarte im Spielerechner
- meine FSR 2 /3 und 60-70 Fps machen's möglich

Wo ich gegenüber Raff etwas entspannter bin: Er sieht den Featurefortschritt für Goilografik an Fahrt abnehmen.
Sehe ich nicht so. Die ganz früheren SLI und Crossfire Nutzer, jüngeren 1000€ Titan Käufer und aktuellen 1600-2000€ RTX 4090 Liebhaber wird es immer zuhauf geben. Die 4090 soll sich ja anscheined von allen Ada GPUs am häfigsten verkauft haben.

Der Spielenerd kann sich bei seiner liebsten Freizeitbeschäftigung eben am wenigsten leicht einschränken. In anderen Lebensbereichen ist die Bereitschaft, aufgrund der Preissanhebungen vom bisher gewohnten Regal etwas höher ins etwas tiefer und ungewohnte Regal darunter zu greifen, mit weniger motzen verbunden. Nach unten durchgereicht wird man am Ende überall.
 
Schwaches Argument, weil die Preise für NV Grakas VOR der jüngsten Inflationsrunde schon in pervers astronomische Höhen geschossen sind. Die jüngste Generation toppt das dann nochmal.
Hinzu kommt, dass der Grafikkarten Markt und die Preisgestaltung wohl eher Global gehalten wird und es im Rest der Welt nicht so dunkel aussieht, was die Inflation angeht.
 
Welche Spiele waren das denn bitte?
  1. Last of Us? Konnte ich mit meinem System ohne einen Crash kurz nach Release durchspielen.
  2. Forspoken? Lief auch gut und ohne crashs auf meinem System nach Release.
  3. Resident Evil 4 Remake? Läuft auch wunderbar wenn man genug VRAM hat.
  4. Callisto Protocol? Paar tage warten und eben nicht vorbestellen und dann konnte man es super durchspielen in 4K und flüssiger Bildrate.
Also was is denn bitte unspielbar hier? Wenn, dann nur wenn man alles auf max dreht und erwartet dass alles super läuft wenn man nicht die Hardware dazu hat.

Gerade bei Last Of Us wurde doch von vornherein vom publisher kommuniziert, dass ne 7900 oder 4080 für ultra details empfohlen wird. Lief aber sogar auf meiner 6900XT. Insofern super optimiert meiner Ansicht nach.
Bei deinen Kommentaren kommt mir fast jedes Mal die Galle hoch. Deine Kernaussagen sind immer wieder "Ich und meine 6900XT" und durch die Blumen gesagt "Bei mir läuft das Spiel ohne Probleme, der Fehler muss also vorm Monitor sitzen weil ihr zu dumm für OC seid oder euer System verkorkst ist".

Dass ein TLoU in knapp 3 Wochen 7-8 Hotfixes und zwei große Patches erhielt zeigt eindrucksvoll, dass das Problem bei den Entwicklern und nicht beim Kunden zu Hause sitzt. Forspoken war kein Crash-Fest wie TLoU, dafür stimmte das Verhältnis aus Performance/Optik überhaupt nicht. Im Nachhinein wurde das (zu recht!) kritisierte Lighting sogar per Patch verbessert.

Das RE4 Remake läuft ziemlich gut, ein Spiel sollte wegen zu wenig VRAM aber niemals mit einem Fatal Error crashen! Das ist richtig schlecht gelöst und verwirrt weil ein Fatal Error erstmal was anderes suggeriert als VRAM-Mangel. Zu der Callisto Protocol Shitshow sage ich an der Stelle mal nichts außer: das Spiel ist absolut verdient gefloppt und wurde vom Kunden zu recht wegen dem miserablen Zustand zerrissen.
 
Heutige Spieleentwickler können häufig auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz und viel ausgereifteres Tooling mit den populären Engines (z.B. UE4/5 etc) zurückgreifen.
Richtig. "Aber die Spiele sind doch heute so groß und viel hochwertiger und aufwändiger!" Ja, genauso wie heute Engines & Tools viel besser sind, und auch der Absatzmarkt viel größer, für den man größtenteils nicht mal mehr Verpackungen herstellen muss dank digitalem Vertrieb.

Ähnlich sieht es bei der Hardware aus. "Aber das shrinken wird immer schwerer buhuhuhu!". Ja, aber dafür übernimmt das Chipdesign heute eine KI mit ein paar Klicks. Da bin ich ja mal echt gespannt, wie viel von der Ersparnis uns Nvidia über die Preise weitergeben wird.. Muahaha. Natürlich gar nichts. 10% Preisaufschlag wegen "AI-Powered Design".
Ja klar, wenn ein 13700KF + RTX4080 "gar nicht mal so ultrafett" sind, hat man eben ein unterschiedliches Verständnis, was Preisgestaltung angeht. Kann sich ja jeder leisten...

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Ja, man bedient hier halt hauptsächlich Enthusiasten. Sieht man auch an so Umfragen, wonach die verbreitetste Graka hier eine 4090 ist.

Von diesen Leuten holt man sich jetzt Applaus, während sich einige "Bodenständige" auf den Schlips getreten fühlen dürften und PCGH vielleicht noch mehr als elitäre Nischen-Website sehen. Ob das hilfreich ist? Naja, muss die Redaktion entscheiden.
 
Recht hatt er der liebe Raff !!!!


Nur ist die Hardware trotzdem zu teuer ? und bietet kaum bis keinen Mehrwert.

Ein Endkunde möchte auch etwas geboten bekommen für sein sauer verdientes Geld - und nicht immer noch mit Leistung aus 2019 für den Preis von 2019 abgespeist werden.

2023 bedeuteten gleiche Leistung zu weniger Kosten & nicht gleiche Leistung zum gleich Preis bei weniger Verbrauch ? vom Speicher sprechen wir jetzt mal nicht der stagniert ja schon länger bei dem einen oder andern Hersteller.
 
Der PCGH-Grafikkartenexperte Raff fühlt sich manchmal wie der letzte Nerdikaner. The Last of Us Old Geeks, sozusagen. In seiner Kolumne macht er seinem angestauten Unmut Luft und ruft gleichzeitig auf: Reißt euch mal zusammen, synchronisiert Erwartung und Realität - und rüstet endlich auf, anstatt immer nur zu meckern!

Mutiges Statement in einer Zeit, in welcher persönliche Entrüstung und Enthaltsamkeit für die vermeintlich gute Sache zur Selbstdarstellung gehört. Mit Deiner redaktionellen Erfahrung ist Dir sicherlich bewusst, wie provokant Dein Statement aufgenommen werden kann. :D

Ich persönlich begrüße Deine Haltung, da mir omnipräsentes Geheule in vielen Bereichen aktuell echt zum Hals raushängt. Das hat übrigens nichts mit der arroganten Schublade "Dann sollen sie doch Kuchen essen" zu tun, sondern fußt auf meiner Einstellung zur Begeisterungsfähigkeit, ohne sie gleich immer rational in den finanziellen Kontext zu setzen. Mischung aus Yolo und Vernunft war schon immer gut, das lasse ich mir auch nicht nehmen.
 
Was kommt grafisch nach realistischen Texturen und realistischen Reflexionen? Eben quasi nichts mehr, meiner Meinung nach.
Stimmt, aber von beidem sind wir im Moment weit entfernt, trotz gigantischen Fortschritten in den letzten Jahren. Es ist noch gar nicht so lange her da war das Beleuchtungsmodell eine Mischung aus statischer Trickserei und phönomenoligischen "sieht halbwegs gut aus hat aber nichts mit der Realität zu tun" Ansätzen. Postprocessing Trickserei statt volumetrischer Effekte, diffuse Reflektionen und dynamische indirekte Beleuchtung fehlen auch heute meist ganz.

Das mag nicht besonders signifikant klingen, aber ist halt der Unterschied zwischen Fotorealismus und Uncanny Valley. Denn wenn Rechenzeit keine Rolle spielt ist es durchaus möglich fotorealistisch zu rendern, siehe Hollywood.
 
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