News Warum ich mir ernsthafte Sorgen um unser Lieblings-Hobby mache - ein Kommentar von Raffael Vötter

Wer Performance oberhalb einer 1660 wollte, musste die RT-Einheiten mitkaufen. Zwingend. Zu horrenden Preisen.
AMD zwang Nutzer mit an die Schläfe gehaltener Pistole eine Radeon HD 5870 mit Tesselationseinheiten zu kaufen, anstatt diese mit einem Zusatzchip per USB 1.0 Anschluss im Mediamarkt an der Kasse zu verticken.

Zu in Relation 3 fachen Preis gegenüber dem Vorgängermodell.
Saftladen! Preise runter sonst Bürgerkrieg! ???

Gezeichnet: Graka Che Guevara

7900XTX für 999 Euro.

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Früher stand die PCGH für Qualität als mein Opa die Zeitung mitgebracht hat.

Heute leider nur noch das schlecht recherchierte Werbeblatt von Nvidia.

In Unreal, Civilization I, Turok und Co. sind die Figuren nicht durch die Gegend gebeamt. Die Spiele sind nicht abgestürzt, Quests konnte man annhemen, DLC`s nannte man "Mods" die gab es mal auf CD Versionen.

Der technische Fortschritt sollte Zugang für die Mehrheit ermöglichen und nicht mit geschlossenen Systemen/Techniken einen USP Status schaffen um auf einem eigenen Markt die Deckungsbeiträge zu erhöhen.

Wie immer gibt es aber auch bei PCGH keine USP Stellung sondern polemisch, schlecht begründete Artikel oder einfach Copy & Paste von Google.

Guter Versuch nächstes Mal aber bitte auf dem "Niveau" der alten PCGH Ausgaben.

Qualität verkauft sich. Für den Rest gibts es "motzen" als Belohnung.
 
Früher stand die PCGH für Qualität als mein Opa die Zeitung mitgebracht hat.

Heute leider nur noch das schlecht recherchierte Werbeblatt von Nvidia.

In Unreal, Civilization I, Turok und Co. sind die Figuren nicht durch die Gegend gebeamt. Die Spiele sind nicht abgestürzt, Quests konnte man annhemen, DLC`s nannte man "Mods" die gab es mal auf CD Versionen.

Der technische Fortschritt sollte Zugang für die Mehrheit ermöglichen und nicht mit geschlossenen Systemen/Techniken einen USP Status schaffen um auf einem eigenen Markt die Deckungsbeiträge zu erhöhen.

Wie immer gibt es aber auch bei PCGH keine USP Stellung sondern polemisch, schlecht begründete Artikel oder einfach Copy & Paste von Google.

Guter Versuch nächstes Mal aber bitte auf dem "Niveau" der alten PCGH Ausgaben.

Qualität verkauft sich. Für den Rest gibts es "motzen" als Belohnung.
Der mit Abstand bester Kommentar , besser hätte ich es nicht sagen (schreiben) können .
Die PCGH ist schon sehr lange nicht mehr das was sie früher ausgemacht hat .

PCGH ist das Bild der PC Zeitschriften ......
 
Kann ich nur teilweise nachvollziehen, was Raff da schreibt. Ich habe in einer Zeit angefangen zu zocken, da war das was Raff hier beschreibt noch normal. Was es aber eben damals nicht oder nur selten gab, sind sehr unfertige oder verbuggte Spiele, die selbst mit Highendhardware und niedrigen Settings ziemlich übel ruckeln. Wenn jemand 900 und mehr nur für eine Karte ausgibt, dann ärgert man sich natürlich, wenn ein Spiel trotz niedriger Auslastung mal wieder vor sich hin stottert.

In den letzten 5 bis 6 Jahren hat sich bis auf Raytracing grafisch nicht so extrem viel getan. Die Spiele brauchen aber dennoch unverhältnismäßig mehr Leistung und der Vram-Bedarf explodiert regelrecht. Damit man mich nicht falsch versteht. Ich bin weiterhin Verfechter von spielen in 60fps, weil ich für meine Anforderungen einfach nicht mehr brauche und früher hat man ja mit deutlich weniger vorlieb genommen. Umso schöner war der Sprung von der PS1 zum PC. Das war aber schon in einer Zeit, da war ein guter PC schon relativ erschwinglich.

Was mich eher besorgt zurücklässt, sind erst einmal die immer höheren Preise, die wir vor allem für Grafikkarten zahlen müssen um Spiele spielen zu können, die den Anspruch und die Qualität immer weiter nach unten schrauben. Ich verstehe bis heute den Hype um Hogwarts Legacy nicht. Trotz das ich das Harry Potter Universum sehr mag, habe ich selten ein generischeres und langweiligeres Open World Spiel gesehen.
 
Ich steh mit gemischten Gefühlen dazwischen.
Ja, es ist vieles teurer geworden - gerade Grafikkarten.
Sie bieten aber auch mehr.
Ob das verhältnismäßig oder ob einem das den Preis wert ist, dass muss jeder für sich entscheiden.
Wenn ich überlege, was man früher eventuell an der config.sys oder autoexec.bat rumdoktern musste, damit man zB ein Spiel wie Comanche überhaupt starten, geschweige denn flüssig spielen konnte (Voxels ftw!), dann ist man heute nahezu verwöhnt.
Ich finde allerdings auch, dass das QM bzw das QS bei vielen Spielen nicht mehr so gut ist wie früher.
Man kann jetzt sagen, die Spiele "reifen" beim Kunden, weil man als Publisher so früh wie möglich das Geld vom Kunden (Spieler) haben möchte.
Aber viele Indie-Titel zeigen, dass es trotzdem geht.
Dann gibt es die Spiele, die laufen immer schlecht, egal, welche Hardware. Da passiert auch nach Jahren nichts.
Und dann eben Titel wie "No Man's sky".
Game-as-a-Service und viele DLCs sind halt kein Garant für ein gutes Spiel.
Fakt ist aber auch, dass es heute duetlich mehr Hardware gibt - und mehr Kombinationen, die eventuell problematisch sein können.
Was ich aber beim besten Willen nicht verstehen kann: wie kann man heute noch Dinge fix programmieren: Das UI, das auf FHD ausgelegt ist und auf jeden Widescreen bescheiden aussieht. Oder die obligatorischen 30 oder 60fps vom Konsolenport, bei der die neuste Grafikkarte samt 240Hz-Display Däumchen drehen?
Die Probleme liegen auf allen Seiten: Der Spieler, der wenig in Spiele (wo kommt wohl diese Seuche namens Free2play her?) oder Hardware investieren möchte, die Entwickler, die sich zu wenig Gedanken machen und gleichzeitig den Publisher im Nacken haben, welcher auch gewillt ist, ein Spiel unfertig und verbuggt zu veröffentlichen, damit der Rubel rollt, sowie die Hardware-Hersteller, die zwar tolle Ideen zur Leistungs-, pardon, Performancesteigerung haben, dabei aber auch mehr (elektrische) Leistung aufnehmen, und trotzdem nur wenige Prozente schneller als die Vorgängergeneration sind.
Was war zuerst da? Ei oder Henne?
Das Problem lässt sich sicher nicht lösen, wenn jetzt einfach alle Spieler einen 7950X3D mit GF RTX4090 samt 64GB RAM kaufen. es würde die Hardwarehersteller auf der einen Seite nur bestätigen, dass die Preisentwicklung richtig ist. Andererseits löst es das Problem auf Seiten der Entwickler und Publisher nicht.
Also mehr Indie? Mehr self-publishing (wie zB Star Citizen)? Mehr alte, ausgereifte Spiele kaufen?
Ich wüste kein Patentrezept.
Außer vielleicht: Nicht immer dem Hype um jedes Spiel oder jeder neuen Hardware sofort zu folgen.
Man sollte ein wenig abwarten, wie der Support für Spiele ist (und das sieht man erst nach ein paar Wochen oder Monaten) und wie die Preise für Hardware sich entwickeln, bis zu dem Punkt, wo man sagt: jetzt ist es mir das wert und ich kann es auch guten Gewissens bezahlen.
Es muss nicht immer sofort das neuste sein. Wir sind nicht mehr auf dem Schulhof, wo man immer das neuste und beste haben muss, um mitreden zu können und cool zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mein fast mein ganzes Zocker-Leben mit unter 100fps gespielt.
Mein Iiyama Visionmaster war damals der beste/teuerste Monitor den ich mir gegönnt habe.
Zu der Zeit und bis vor einigen Jahren konnte man sich von seiner Ausbildungsvergütung die aktuelle Top-Grafikkarte kaufen.
Wenn man sich heute die Top-Grafikkarte kaufen möchte, dann ist das weit mehr als ne Ausbildungsvergütung.

Ich bin mit dem Kommentar größtenteils konform - leider liest er sich für mich am Ende eher so: "Eure Armmut kotzt mich an!"

Als Grafikkartenexperte scheint man also gut zu verdienen... Hoffentlich kauft er seine Grafikkarten dann entsprechend selber und bekommt die fetten Dinger nicht gesponsort!?
 
In Unreal, Civilization I, Turok und Co. sind die Figuren nicht durch die Gegend gebeamt. Die Spiele sind nicht abgestürzt, Quests konnte man annhemen, DLC`s nannte man "Mods" die gab es mal auf CD Versionen.

Klar sind auch die genannten Spiele oft abgestürzt und liefen nicht sauber. Da konnte man aber leider teils Wochen und gar Monate warten bis auf irgendeiner Heft-Diskette oder später CD ein Patch drauf war (um festzustellen, dass der neue Grafikkartentreiber damit nicht funktioniert) . Aus dem Netz zu saugen gab es ja nichts und wenn doch war das über Analogmodem langsam und sehr teuer (ATI-Treiber hat mich 2001 119€ gekostet (20MB und Minutentaktung, Danke AOL!). Oftmals hat man so ein Spiel auch installiert um festzustellen, dass der nagelneue Pentium 350Mhz nicht mehr ausreichte und man einen mit min. 500Mhz benötigt. DLCs hießen noch Expansions und nicht Mods. Mods gab es auch, waren dann idR. aber eigenständige Abkopplungen (Grüße an Counterstrike, Dota und Battlefield gehen raus).
 
Figuren in Spielen bestehen aus steifen Polygonhüllen die auf ihren vorgegebenen Laufwegen vorgefertigete Animationen abspulen. - Diese Mechaniken / Techniken gab's schon in Deus EX / Morrowind / Gothic (1). da hat isch im grunde nichts dran verbessert.

Mittlerweile wurde nur die Polygonzahl, die Texturauflösung und die Beleuchtung verbessert - die von hand erstellten Animationen wurden von solchen abgelöst die über Captureverfahren aufgezeichnet wurden - aber es sind nachwievor vorgefertigte Animationen die abgespult werden.
Absoluter Quark. Skeletal animation ist seit über einem Jahrzehnt die Norm, genauso wie interpolation zwischen verschiedenen Animationen. Die erste mir bekannte Demo davon ist der Cryengine 2 Trailer von der GDC 2007 (!)

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Und die Polygonhüllen von NPCs haben nachwievor eine steife Hülle, ohne Physik / kein Körpergewicht /keine Massenträgheit im gesamten schon gar nicht einzelner Körperteile - ohne sowas kann das nicht echter werden...
Auch das ist absoluter Blödsinn. Natürlich wird nicht alles simuliert, aber gerade Massenträgheit von bestimmten Körperteilen (in der Regel entweder der absolut übertriebene Bierbauch des Bösewichts oder die sekundären Geschlechtsteile der weiblichen Charaktere) ist ebenfalls sehr üblich mittlerweile.

Warum sehen Menschen trotzdem noch unecht aus? Zum einen weil die Beleuchtung von Haut extrem kompliziert ist, weil das Licht nicht nur an einer harten Oberfläche streut, sondern an beliebig vielen Punkten kurz unter der Haut - sehr aufwendig zu berechnen, selbst wenn man alles ordentlich (mit Pathtracing) modelliert.

Auf der anderen Seite sind wir als Menschen super trainiert um andere Menschen zu erkennen, weshalb wir unterbewusst deutlich mehr auf Details achten als z.B. bei einem ähnlich komplexen Problem wie semitransparentem Plastik. Letzteres ist ähnlich schwer zu berechnen, aber weil wir nicht hunderttausend Jahre Evolution hinter uns haben um verschiedene Plastiksorten auseinanderzuhalten fällt uns die Fakebeleuchtung nicht so sehr ins Auge wie bei Menschen.

Deshalb schafft man es auch selbst in Hollywood, mit nahezu unbegrenzter Rechenzeit verglichen mit PC-Spielen, kaum aus dem Uncanny Valley raus. Tarkin on Rogue One war knapp, hat es aber eben nicht ganz geschafft.

Wir sind aber nahe dran. In Blade Runner 2049 z.B. gibt es eine Szene mit einer komplett CGI generierten Rachel. Den meisten Leuten, mir eingeschlossen, ist beim erstmaligen Anschauen nicht aufgefallen dass diese Person komplett animiert wurde.

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Ich persönlich finde Gaming auf dem PC mitlerweiler einfach zu teuer ist.

Neue Spiele sind größenteils nicht spielbar und selbst nach mehreren Patchen noch schlecht.
Einige Spiele sehen toll aus und laufen auf älterer Hardware ganz brauchbar.
Andere Spiele sehen nicht besser aus und laufen selbst auf HighEnd Systemen richtig schlecht oder sehen auf reduzierten Einstellungen einfach nicht gut aus.

Das soll mir mal einer Erklären !

Ich glaube immer noch das die Spieleentwickler einfach nicht mehr genung optimieren um Kosten zu sparen .
Es ist schon wirklich merkwürdig das mit einer neuen GPU Gen plötzlich vieles Neues nur noch auf der neusten besten GPUs gut läuft obwohl die Grafik nicht wirklich überragend ist

Von fehlenden PC optimierung wie 21/9 , 32/9 , 144Hz und FOV Regler von Konsolenumsetzungen will ich garnich erst anfangen

Wenn ich sehe das DLSS selbst auf RTX4090 genutzen werden um irgentwie >100FPS zu kommen dann ist für mich PC Gaming tot

Ich bin nicht mehr bereit alle 2-3 Jahre tausende Euro in meinen PC zu stecken nur um aktuelle Spiele anständig spielen zu können.
 
Die 4070 ist de facto derzeit die Volkszocke.

Ich bräuchte nicht einmal ein neues Netzteil beim Wechsel von meiner derzeitigen RTX 2080, es wird sogar ein 6-PIN Stecker weniger benötigt, die Abmessungen sind identisch = optimale Aufrüsterkarte.

Der Preis wird sich sicherlich noch bessern.

Leider wird wayland (Windowmanager) unter Linux anscheinend immer noch nicht so richtig von NVIDIA unterstützt?
 
Absoluter Quark. Skeletal animation ist seit über einem Jahrzehnt die Norm
Warum sehen Menschen trotzdem noch unecht aus? Zum einen weil die Beleuchtung von Haut extrem kompliziert ist,
Wir sind aber nahe dran. In Blade Runner 2049 z.B. gibt es eine Szene mit einer komplett CGI generierten Rachel.


Sein letzter Satz im Video, sagt mir aber, dass es nicht die Beleuchtung der Haut ist: ...but getting that believable animation that's still the biggest challenge... Hast du das Video nicht ganz angeschaut...? Für mich heißt das, es liegt weniger an der Beleuchtung. Ja die Transparenz der oberen Hautschicht ist auch eine Herausforderung, aber das sieht man nur wenn man im Spiel nah dran ist...

Und die Skelett-Animation von FarCry 2 zeigt genau, warum Animationen in Spielen damals wie heute unglaubwürdig sind. Das die Animationen vorgefertigt sind, sieht man auch 20, 30, 40 Metern... Vorgefertigt bedeutet, sie interagieren nicht mit der Umgebung... - Deshalb ist das Stufensteigen auch so gut wie in keinen Spiel synchron zu den gebauten Stufen. Dazu kommt das jeder Schritt dem anderen gleicht, während das echte Gehen laufende Balance korrekturen aufweist. Kleine Schwerpunktverlagerungen damit wir beim Gehen nicht umfallen, sowas machen NPCs nicht und das sieht man. Darum wirkt auch jeder gemachte Schritt in einen Spiel unecht.

Und deshalb war bei Rachel die größte Herausfordung die Animation glaubwürdig zu machen. Das Tarkin in Rogue one keinen Balanceausgleich macht, sieht man sogar der Großaufnahme an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 4070 ist de facto derzeit die Volkszocke.
Da kann man wohl wie bei so vielen anderer Meinung sein, aber nein. Dem würde ich absolut nicht zustimmen. Für die neue Mittelklasse, ist diese Karte einfach viel zu teuer und auch, um eine Karte für jedermann zu sein. Selbst einem Kumpel mit gutem Verdienst wäre diese Karte dann doch zu teuer. Mir persönlich ist sie auch zu teuer, überlege aber dennoch, zu wechseln, da ich wegen eines relativ kleinen Gehäuses auf kompakte Karten angewiesen bin und meine RX6700xt scheinbar nicht ganz fehlerfrei läuft. Eventuell warte ich noch bis zur Veröffentlichung der Mittelklasse von AMD.
 
Hatte bei der Überschrift eigentlich auf einen sinnvollen und guten Artikel gehofft.

Leider ists das komplette Gegenteil geworden.
Dazu diese Signatur:

CPU: Intel i7 13700K @ Alphacool Aurora Custom WaKü l GPU: MSI RTX 3090 Gaming X Trio @ Alphacool Aurora Custom WaKü l MoBo: MSI Z690 MPG Force Wifi RAM: 64GB G-Skill Trident Z 6000 CL36 l Speicher: 1x WD Black SN850x 4TB M.2 , 2x Crucial MX500 2TB PSU: Seasonic Prime PX 850W l Gehäuse: Thermaltake View 51 TG White

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Sowas grenzt doch an Schizophrenie, was ist hier los?
 
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