Das Problem bisher war, dass Planar Reflections sehr viel Performance kosten. Diese Performancekosten will aber kaum ein Spielehersteller in seinem Spiel bezahlen vorallem wenn er mit SSR recht einfach und kaum Performanceverlust auch schon ein recht ansehnliches Ergebnis erziehlt. Da steckt man lieber Performance in mehr Polygone für die Umgebung oder andere Dinge. Planar Refections sind Teil von Unity, Unreal Engine etc. die könnte man relativ leicht nutzen.Klar, die Programmierer, und zwar alle weltweit, haben natürlich nie versucht die Reflexionen besser hinzubekommen und sind gleich zu RT gewechselt.
Natürlich auch, weil NV mit dem Geldkoffer vorm Haus stand. ?
Die Nachteile und Limitierungen z. B. von planar reflections sind bekannt und können eben nicht so einfach umgangen werden wie du dir das vorstellst.
Euer Gejaule erinnert mich an den release von Stalker.
Was wurde da alles für ein Blödsinn erzählt zur Echtzeitbeleuchtung:
"Sieht kaum besser aus!", "Sieht schlechter aus!", "Sieht unrealistisch aus!" usw.
Und es war mit keiner damals erhältlichen Grafikkarte gut spielbar.
Gut das keiner auf euch gehört hat.
Tun sie bei mir.Wo die Differenzen noch bei 300-400 Euro lagen war es vertretbarer für die Masse.
AMD hat (obwohl das mit Chiplets doch sogar einfacher sein sollte) die nötige Chipfläche nicht investiert. Das hat wenig mit nicht können und viel mit nicht wollen zu tun.Nvidia hat einfach zwei Jahre Vorsprung, nicht mehr und nicht weniger. Man sieht ja an der aktuellen AMD-Gen, dass die durchaus wissen, wie man die Karten für RT schneller macht, Ampere-RT-Leistung ist auf jeden Fall einen Blick wert. Dass Nvidia diesen Vorsprung nicht verschenkt, sollte logisch sein, das würde AMD (oder Intel) auch nicht machen.

Oha, das fängt ja schon gut an…Was für ein Schwachsinn!
Ich kann mich an Tests von den damaligen Zeitschriften wie der „Power Play“ oder dem „ASM“ erinnern, die durchgängig für WC1 einen 386 und für WC2 einen 486 empfohlen haben. Ich persönlich habe WC1+2 an einem 386DX 25 gezockt. WC1 lief gut, WC2 war eigentlich ganz gut spielbar, hing aber doch immer wieder mal. Ich kann mir daher kaum vorstellen, dass das Game auf einem 386SX oder gar einem 286 gut lief.Wing Commander 1 und 2 hatten beide die selben Anforderungen: 286 mit 12 MHz.
WC3+4 habe ich dann auf einem P1 gespielt. Auch hier galt die Mindestanforderung eher für start- als spielbar. Ich kann mich noch an einen Screenshot mit Bildunterschrift aus der „Power Play“ für WC4 erinnern: „Da glüht der Pentium…“.Wing Commander 3 und 4 liefen dann auf einem 486er jeweils mit 8mb ram. Innerhalb von 6 Jahren der ersten 4 Teile also EIN Plattformupgrade von Nöten. Versuch das heute mal...

Danke Raff für deinen Kommentar.
Aber vergesst dabei nicht:
Die Grafikkarte werden nicht nur teurer, sondern verlieren auch an Leistung. Siehe 4070.
Die 70er-Karten waren immer so schnell wie die schnellste vorherige Generation.
Die Karte ist mit künstlichen Hilfsmitteln schneller als eine 3090. Früher war die pure Rasterleistung höher.Eigentlich waren sie immer so schnell wie die 80er, die die schnellste GPU der Vorgänger-Generation abseits von Titan und Dual-GPU war. Und die 4070 ist so schnell wie tadaa eine 3080(12GB/Ti) und teils sogar schneller als eine 3090 (mit DLSS3 sowieso).
Also ist es damals genau so gelaufen, wie ich "wirr und unfair" vorgeschlagen habe.. Viel Geld? Also es ist lange her, es war meine Anfangszeit, aber wenn ich mich nicht irre hab ich für so eine Import-Voodoo 300-400 MARK (!) bezahlt. Das wäre selbst inflationsbereinigt ein Witz gegen heutige Preisdimensionen.Durch Enthusiasmus: Ein paar Tausend Turbonerds haben sich diese Grafikkarten für viel Geld gekauft. Parallel haben auch damalige Entwickler (= ebenfalls Turbonerds) die Technologie gefeiert und Patches für ihre 3D-Spiele geschrieben. Andere zogen nach. Aufwärtsspirale. Beim Raytracing ist die Sache ungleich aufwendiger und zäher.
Mir würde runde 4070-Leistung locker reichen nächstes Jahr. Das reicht für meine 75Hz. Im Moment reicht mir sogar noch eine 2070, aber Spiele wie Stalker 2 und Starfield werden ihr wohl sehr weh tun. Hauptsache ich kriege diese Leistung dann unter 500€, mit idealerweise 16GB. Irgendwas muss Intel ja machen um Marktanteile zu kriegen.Und A770 ist imho auch nur eine Machbarkeitsstudie, evtl. bringt Battlemage mehr ins Feld, aber selbst wenn sie auf 4070 Leistungsniveau kommen, das wäre ein bisschen spät - da kommt vermutlich also vor 2027 nichts, was großartig Konkurrenzdruck aufbauen könnte.

Die Karte ist mit künstlichen Hilfsmitteln schneller als eine 3090. Früher war die pure Rasterleistung höher.
Viel höher.
Wenn es so schwierig ist, warum bekommen AMD und Intel es dann hin? Soll es beim Marktführer wirklich das Problem sein, dass es zu schwierig ist, 16 GiB VRAM anzubinden? Dann hat Nvidia den Status als Marktführer nicht länger verdient.
Dann ist eben bein Design schon was schiefgelaufen. Es war doch abzusehen, dass nach drei Generationen mit 8 GiB mal ein größerer Sprung notwendig wird. Zumal bei anderen Generationen doch auch krumme Speicherkapazitäten möglich waren (11 GiB, 10 GiB).Dafür waren bei der 3000er die Fertigungsstrukturen größer, langsamere Speichersteine weiter vom Chip entfernt, der Cache kleiner etc. Theoretische Werte sind egal, solange die Leistung passt. In der nächsten Generation werden die Einsteiger-GPUs der 60er-Reihe einer 3090 vermutlich auf dem Papier haushoch unterlegen sein, aber trotzdem vergleichbare Leistung bei 1/3-1/4 der Leistungsaufnahme bieten.
Anderes Design, was nicht einfach mal entworfen und verworfen wird?
Der VRAM bei Consumer-Karten ist mit 32bit-Bus am Chip je Baustein angebunden und der Chip entsprechend designed. Ein Baustein mehr verbauen bedeutet den Bus um weitere 32Bit zu erhöhen, den Chip entsprechend anzupassen und gleichzeitig die ROPs zu erhöhen. Aus einer 4070Ti mit 16GB würde eine technische 4080 werden, aus einer 4080 mit 20GB ein 4090-Killer, eine 4080Ti könnte nie auf dem Markt kommen, außer mit 22GB Bei Nvidia müsste man einen komplett neuen Chip entwickeln und dann macht die 4090 erst recht keinen Sinn mehr außer mit 48GB, was den Preis um gut 1000€ nach oben treiben würde, da Nvidia das PCB auf doppelseitige Bestückung ändern müsste.
Alternativ könnte Nvidia mehr Bausteine mit weniger Bus anbinden, was sie im Profibereich ja auch machen. Dafür explodieren die Kosten und eine Mittelklassekarte würde eben mal 1500-2000€ kosten. Sagen wir es mal so, der limitierende Faktor ist nicht Nvidia und dass sie das nicht könnten, sondern vielmehr der Geldbeutel der Kunden.
Bei einer der nächsten Generationen könnte ich mir fast einen GTX 970-Move vorstellen, wo es eine Mischbestückung mit z.B. 8GB (8x2GB) superschnellen GDDR7(X)-Speicher gibt, der mit 16bit angebunden ist und langsamen 16GB (4x4GB) GDDR6X-Speicher über klassisch 32bit. Alles gepaart mit 192-256MB L2-Cache und leckerem Chip. Das dauert aber so etwas zu entwickeln, eben durch die Abhängigkeit der Bauteile zueinander.
Dann ist eben bein Design schon was schiefgelaufen. Es war doch abzusehen, dass nach drei Generationen mit 8 GiB mal ein größerer Sprung notwendig wird. Zumal bei anderen Generationen doch auch krumme Speicherkapazitäten möglich waren (11 GiB, 10 GiB).
Das wäre doch wieder mal was, oder? Ne RTX5070 für 499€ mit der Power/RAM einer RTX4080. Aufwachen, aufwachen! Scheiße, morgen ist schon wieder MontagDie Grafikkarte werden nicht nur teurer, sondern verlieren auch an Leistung. Siehe 4070.
Die 70er-Karten waren immer so schnell wie die schnellste vorherige Generation.
Das hat man uns genommen.