News Speicherkrise: AMD Ryzen 7 5800X3D und DDR4 als Lösung?

Ich hatte bis vor einer Woche in meinem 2. Rechner noch einem 5800x3d auf X470 F-Gaming mit 32Gb 3600 und 6900XT. Den 5800X3D hab ich diese Woche für knapp 500€ verkauft und durch einen 5600 für 85€ ersetzt. Für die 2. Kiste reicht das allemal.
Woow. Der 7800x3d liegt bei um die 330 wenn ich mich nicht täusche. Das sind verrückte Märkte
 
Ob man die Leute wirklich noch auf eine neue Plattform bekommt, wird sich nächstes Jahr zeigen. Spätestens wenn man sich den Rechner im Shop zusammenstellt und beim Hinzufügen des Speichers der Preis um den Wert einer weiteren Grafikkarte steigt, werden wohl viele den Warenkorb wieder löschen. Ich denke, die Frage wird nicht sein, wie teuer der Speicher ist, sondern ob man überhaupt noch welchen bekommt.
Huh? 32GB RAM sind noch für unter 400€ zu haben. Selbst wenns n bissl mehr sind - für ne gute GPU reicht das nicht ganz.
Nicht vergessen, der RAM überlebt meist alle anderen Komponenten außer Netzteil. Und lässt sich auch nach Jahren gut verkaufen, wenn die CPU, GPU und das Board für Peanuts weggehen weil obsolet.

Natürlich werden die Leute die neue Plattform wählen. Viele Normalos kennen die Preise nicht. Die werden zwar nicht happy wenn der Prebuilt halt 400€ mehr kostet - aber die haben keinen Plan warum.
 
Huh? 32GB RAM sind noch für unter 400€ zu haben. Selbst wenns n bissl mehr sind - für ne gute GPU reicht das nicht ganz.
Nicht vergessen, der RAM überlebt meist alle anderen Komponenten außer Netzteil. Und lässt sich auch nach Jahren gut verkaufen, wenn die CPU, GPU und das Board für Peanuts weggehen weil obsolet.

Natürlich werden die Leute die neue Plattform wählen. Viele Normalos kennen die Preise nicht. Die werden zwar nicht happy wenn der Prebuilt halt 400€ mehr kostet - aber die haben keinen Plan warum.

Für um die 400 bekommst du auch schon 48GB. Ist dann halt 5600 mit nicht so guten CL werten. Da kann man aber meist noch gut nachschärfen. Ich habe den unten verlinkten RAM auf 6000 CL 38 lauffähig bekommen.

 
Witzig wäre, wenn AMD das alte Soc-Chiplet von Zen3 nähme und es mit einem Compute-Chiplet von Zen5X3D kombinieren würde.
Klar hätte dann hat weniger Lanes, weil AM4 weniger Pins hat als AM5, und hätte auch keine Mini-GPU mit an Bord, aber wäre trotzdem ein ganz okayes Upgrade. Selbst vom 5800X3D her kommend, der 9800X3D ist ja immerhin rund +45% schneller. Lass es in diesem hypothetischen Fall dann halt +30% sein oder so.
Genau meine Rede zuvor.
Da könnte AMD auch mal zeigen, was Ihr Chiplet-Desing zu leisten vermag.
 
Ich würde es feiern wenn es möglich währe (ja ist unwarscheinlich aber wär halt cool)
Die neuen Zenkerne auf AM4 zu bringen. Als Ryzen 7 6800X3D. Wäre mal was. 10-20% Uplift zur vorherigen Generation. Eventuell bessere Fertigung.
Aber das wird wohl nicht passieren. Plattform alt ist für AMD kein Geld mehr für die Entwicklung Wert. Aber eventuell ja für einen Ryzen 9 5950X3D? ;)
 
Die Gebraucht-Preise für 5700X3D und 5800X3D liegen bei ebay gar nicht mehr so weit auseinander, nur so 100€.
Ich habe den 5700X3D vor 15 Monaten für 150 € bekommen.
Upgrade auf 5800X3D bringt vermutlich nicht viel oder. Wären 100€ Differenz, die ich zahlen müsste plus Aufwand fürs Einbauen. Dafür bekomme ich im Durchschnitt 10% mehr Leistung?
Dann wäre mein AM4 PC jedenfalls am möglichen Limit mit 32 GB RAM und einer 9070XT. 🤔
 
Der 5800X3D hat mit nur 8 Kernen nicht genügend Leistung für anspruchsvolle Anwendungen, daher wäre das nichts für mich.

Einen 5800 X3D nahm von Anfang an nicht wirklich zum Arbeiten. Dafür nahm man den 5950 X o.ä.

Dennoch reicht er für Anwendungen wie z.B. Photoshop oder Cinema 4D in Verbindung mit GPU-Rendering locker aus.
Oder anders gefragt: was für "anspruchsvolle Anwendungen" meinst du? WEnn duw irklich anspruchsvolle Anwendungen meinst, die für CPU's ausgelegt sind und dich wirklich auskennst, dann weißt du als professioneller Anwender, dass man sich da keine Gaming-CPU's anschaut und du dir deinen Satz im Endeffekt hättest sparen können.

Topic:

Wieso auch nicht? Im Gaming geht er immer noch sehr gut. Ich merks ja in meiner Gamingkiste und bis zu Konsolen-Next Gen wird er auch noch locker reichen.
 
CB-Crossposting: (leicht ergänzt)
Wenn AMD jetzt hingehen, ein neues IO-DIE (halt wieder mit DDR4-Controller) auflegen und damit einen AM4-Nextgen-Ryzen-X3D (der ja dann auch nicht sonderlich im Speicherlimit hängen würde) ermöglichen würden, könnten sie sich damit dumm und dämlich verdienen. Also wirklich selbst bei 500€ Aufpreis zur AM5-Variante (obwohl die ja sogar leicht schneller, sparsamer und mit ner iGPU versehen wäre) als Launchpreis würde der wohl dennoch wie irre gekauft werden. (und das IO-DIE könnten sie ja danach auch für weitere SKUs verwenden, halt wahrscheinlich ausschließlich für SingleCCD, aber immerhin!)

Edit:
Der Vollständigkeit halber: Intel hat diese Chance halt weniger, weil im Vergleich nur wenige User LGA1700-Boards mit DDR4 haben dürften. Und neue DDR4-Boards anzubieten, puuh, das wäre schon ne Schwelle...
...und ihnen fehlt bislang nunmal immer noch V-Cache.
 
Für um die 400 bekommst du auch schon 48GB. Ist dann halt 5600 mit nicht so guten CL werten. Da kann man aber meist noch gut nachschärfen. Ich habe den unten verlinkten RAM auf 6000 CL 38 lauffähig bekommen.

48 sind uninteressant.
Für die meisten Anwender reichen 32GB. Da lohnt es sich eher, nach 6000 CL30 oder 6400 CL32 zu suchen.
Mit nem X3D Prozessor ist das weniger relevant. Aber ganz schlechten RAM kaufen ist bäh.
Nicht nur weil dieser langsam ist (nicht so extrem schlimm) sondern weil dieser sich danach auch nicht verkaufen lässt.

Genau so wie bei DDR4 - gute 3200er oder 3600er Kits kriegste sofort los. 2666er? Bleibt wie Blei liegen, wollen die Leute nicht mal geschenkt.
 
Also ganz ohne RAM?:devil::lol:

Ich bin schon lange dafür, dass Intel mal wieder eine echte Extreme Edition macht:
Ein Viertel = 1 Tile + Stack von SPR HBM hätte
- 15 Kerne monolithisch ~auf Raptor Lake Niveau
- 2 DDR5-Kanäle (die man aus Kostengründen natürlich nicht RAM nutzen sollte, sondern für Crow-Pass-X-Point-SSDs)
- 32 PCIe-5.0-Lanes (×16 GPU/×4 M.2/×8 DMI, in LGA1851 könnte man noch einmal M.2 machen)
- 16 GiB HBM mit gut 250 GB/s, also DDR-16000-Niveau

Gut, Mesh wäre immer noch lahmer als herkömmliche Prozessoren. Aber bei maximal 3+3 Hops sollte es gehen und jeder andere PC ohne RAM-Module ist definitiv langsamer.^^

Ist ja nicht nur der Speicher, auch die Boards sind billiger.

Der 5800X3D war so gut, dass er die AM5 Einführung ruiniert hat und AMD ihn fast schon vom Markt nehmen musste. Jetzt ist der AM5 Markt dank Speicher (aber auch Mainboardpreisen) so ruiniert, dass AMD ihn fast schon wiederbeleben muss. Aber wie in dem anderen Thread muss ich auch hier enttäuschen, der 5800X3D wurde bei TSMC mit deren SOIC-X Verfahren produziert und das benutzt man nur sehr sparsam für AM4, wenn man nur begrenzt Kapazität hat und auch 9000er Serie X3Ds bauen will, oder gar KI Karten die viel mehr Geld kosten. TSMC hat hier einen Flaschenhals, den die nicht über Nacht aufbohren können, auch wenn inzwischen jeder weiß, dass es funktioniert, ausgereift ist und jeder solche Produkte haben will.

Dazu gesellt sich die Frage, ob die alte Art PCs zu bauen, also CPU-RAM und GPU-RAM getrennt zu haben aktuell zu retten ist. Nvidia will dem NX1 eine große APU bringen, AMD hat mit Strix Halo eine große APU am Start und deren Nachfolger wird auch eine große APU sein. Apple macht schon eine Weile große APUs und alles diese APUs haben den Vorteil, dass man nicht wie in der Steam-Machine erst 16GB und dann 8GB kaufen muss, die dann auch noch segmentiert sind, sondern dass man nur einmal RAM dafür kaufen muss.

Der Nachteil der APUs ist dafür, dass der gesamte Speicher auf dem Qualitätsniveau von VRAM sein müsste, wenn man vergleichbare Leistung erzielen wollte. Bislang macht man das schlichtweg nicht, aber Geld würde man vermutlich nicht sparen. Erster Treffer für eine Grafikkarte, die in zwei Ausbaustufen beim gleichen Händler (im Moment ARLT) jeweils ab Lager lieferbar ist: 290 Euro mit 8 GiB versus 420 Euro mit 16 GiB. Beim Einsatz als Arbeitsspeicher kämen über den reinen Aufpreis noch die erhöhten Vertriebskosten hinzu, da man zur Deckung aller Interessen drei bis vier Ausbaustufen vorrätig halten müsste.

Ergebnis: Das High-End-Gaming-System spart, wenn es statt 24 GiB VRAM plus 32 GiB RAM mit jeweils eigenem Puffer homogene 48 GiB nutzt, zwar 8 GiB Speicher insgesamt ein. Aber die +24 GiB in VRAM-Qualität für die APU-Option steigern den Endkundenpreis wenigstens um 400 Euro. Dafür kriegt man auch heute noch 2× 16 GiB DDR5 ab Lager und ich würde wetten, dass der DRAM-Preisanstieg durch den Einzelverkauf viel schneller eingepreist wurde, als die ebenfalls steigenden Kosten für VRAM.

Was aber stimmt: AM4 zusätzlich zu produzieren ist für AMD keine Gratis-Aktion mit 100 Prozent Marge. Die müssten AM4X3D statt AM5 fertigen lassen. Das wäre in der aktuellen Situation zwar sinnvoll, da ein verkaufte AM4-Prozessor einfach mehr einbringt als eine AM5-CPU, die im Regal liegt, und 5800X3D selbst gebraucht Preise auf AM5-Niveau erzielen. Aber eine derartige Umstellung wäre ihrerseits nicht Umsonst und bräuchte Monate Vorlaufzeit. Den Bedarf so genau zu prognostizieren wird schwierig, zumal man ja nicht alleine am Markt ist: Intel hat DDR4-taugliche CPUs mit gleicher, in Anwendungen sogar deutlich höherer Leistung noch regulär in Produktion. Und das monolithisch in Intel 7. Also in eigenen Fabs ohne Einkaufskosten und ohne Ressourcenkonflikt mit Belichtungs- oder Packagingsprozessen, die man für neuere Chips brauchen würde. Intel kann den Raptor-Lake-Output einfach bedarfsgesteuert mit 1-3 Monaten Lag hochfahren und somit den gesamten OEM-Bedarf abgreifen. Zen 3d neu aufzulegen wäre eine Aktion rein für Aufrüster und DIY.

Klares Nein, wenn dann bitte eine aktuelle CPU mit entsprechendem Speichercontroller für AM4. Technisch nicht aufwendig und mit enormen Marktpotential. Aber auch AMD dürfte gar kein Interesse daran haben, das Geld wird mit Server CPUs verdient...

Solange die Fabs noch nicht umgerüstet sind und DDR4 im Preis steigt, was die Marge verbessert, kann die Produktion wieder aufgenommen werden. Aber mit DDR5 für KI verdienen sie noch mehr.

Die DDR4-Produktion wurde runtergefahren (meinem Wissen nach nicht überall, aber fast überall, auf Null), um die Fabs umzurüsten. Nur deswegen haben wir doch einen Mangel im Endkundenmarkt: Weder die KI-Beschleuniger noch die Server dazu laufen mit DDR5-UDIMMs. Aber weil da so viel Geld zu machen ist, wurde ein Teil der ex-DDR4-UDIMM-Kapazitäten, die 2024 noch den Einsteiger-Desktopmarkt bedienten, auf DDR5-RDIMM oder HBM umgestellt.

Aber dann geht's mit ddr4 doch auch los dann lieber DDR3 oder DDR2 bitte übergibst du was hahaha

Ich habe Anfang des Monats 0,5 GiB SDR aus einer Haushaltsauflösung mitgenommen. Eigentlich ja für Retro-Zwecke, aber wenn sich die Entwicklung so weiter beschleunigt, kann ich ihn nächsten Dezember für die Finanzierung einer Haushaltsgründung nutzen.^^
 
Für um die 400 bekommst du auch schon 48GB. Ist dann halt 5600 mit nicht so guten CL werten. Da kann man aber meist noch gut nachschärfen. Ich habe den unten verlinkten RAM auf 6000 CL 38 lauffähig bekommen.

Bei AliExpress bekommst auch noch 32GB mit 6000 Cl36 für unter 300€.
 
Das ist so verallgemeinert nicht richtig.
Mein Zweitgeborener hat mein B550 + 5800X3D geerbt. Es flog raus ein X370 + 5700X3D. Rest ist geblieben.
Die Kombi von PCI 4.0 und etwas mehr Rechenpower hat dazu geführt, das Spiele schneller laden und sich alles etwas smoother an fühlt. Gepfiffen auf die FPS, denn die sind nur eine Seite der Medaille. Ergo: kann sich lohnen.
Gruß T.
 
Letzten Monat erst auf den 5800X gewechselt und jetzt kommen solche Gerüchte auf. :D
So schön es auch wäre glaube ich nicht, dass AMD den X3D nochmal rausbringt. Und wenn dann nicht mehr für kleines Geld.
 
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