Theorie ist aus der Sicht von einem Laien da schwer zu verstehen. Entweder man gräbt sich tief in die Materie rein, holt sich Equipment zum messen (Mikrofon, passende Software nach dem die Lautsprecher drin sind) und investiert richtig viel Zeit da rein oder man holt sich jemanden der das übernimmt und den Raum optimiert und einen Plan erstellt wo was gemacht werden muss. Die zweite Variante ist so gesehen günstiger, denn wenn man einen Fehler macht, kostet das mehr als einige hundert €.
Danach kommen solche Sachen zum Einsatz:
Absorber für Mitten & Höhen:
Auralex Acoustics 2" Studiofoam Wedges Burgundy
Basstraps für die Tiefen:
Auralex Acoustics Lenrd Bass Traps Charcoal 4
Diffusoren um die Reflektionen von flachen Wänden usw abzulenken.
the t.akustik Diffusor Manhatten wood
Die Möbel sollten möglichst weich sein, große flache Flächen sollten vermieden werden, Regale mit Büchern oder anderen Sachen die keine ebene Fläche bieten, helfen auch den Schall zu streuen.
Stehende Wellen sind auch ein Problem. Dazu bitte was nachlesen oder wenigstens bei Youtube reinguggen.
Wie man sieht, ist der Spaß nicht günstig und dazu noch nicht unbedingt was für das Wohnzimmer.
Man kann auch nicht wie wild die Absorber und Diffusoren kaufen und überall rankleben. Das muss alles gemessen und ausgerechnet werden um den optimalen, neutralen Klang zu erhalten. Das lohnt sich weniger zum hören, eher zum Musik machen!
Im schlimmsten Fall erhält man einen "toten" Raum, der keine Schallreflektionen mehr hat und unangenehm klingt, egal womit bespielt.
Ich frag einfach mal, was da gemacht werden soll?
Nur Musik hören?
Musik machen?
Aufnahmen? (Kondensatormikro, Instrumentenaufnahmen?)
Videoaufnahmen/Livestreaming/Let`s Plays?
Für den Fall 1 -brauchste nicht. Das Geld ist in besseren Lautsprechern deutlich vernünftiger angelegt.
Fall 2&3 - muss man machen.
Fall 4 - kann man, muss man nicht. Da gibt es einfachere Lösungen.
Wenn der Raum schon seine Probleme hat wie extremen Hall usw wird es sehr schwer diesen herzurichten.
Mein genereller Rat - gute Technik hinstellen, sinnvoll im Raum aufstellen, alles was klirrt - entfernen, viele weiche Gegenstände (Möbel, Vorhänge) im Raum, viele kleine Sachen statt nackter Wände.
Dazu kann man kleine Sachen wie diesen Diffusor einsetzen:
Hofa Diffusor
Der macht sich wunderbar an der Wand oder als größere Variante als Raumteiler oder Schrank-Ersatz, da kann man paar Sachen reinstellen, primär dient es aber dazu den Schall zu streuen und der sieht nicht verkehrt aus, vor allem sieht es auch nicht nach Studio aus^^
@nfsgame
Das ist n heftiges Projekt, für so einen Ausbau braucht man alleine mehrere Wochen wenn man es ordentlich machen will. Und das geht richtig ins Geld. Ich selbst arbeite mit Sound (auflegen, remixe etc), aber ich miet mir n Studio für mixdown & mastering, weil das immer noch günstiger ist als ein Studio und ich aktuell keinen zusätzlichen Raum habe den ich dafür opfern kann^^