Sound ***Diskussionsthread***

Die Antworten hast Du doch schon selbst gegeben. Schau ob Du kurzfristig gebraucht etwas vergleichbares bekommst. Wenn nicht, such Dir einen passenden Händler, der ein Modell führt was Du ersatzweise neu kaufen würdest und diesen lässt Du einen Kostenvoranschlag für eine Reparatur erstellen, liegt diese über deinem Limit, handelst Du für den neuen einen guten Preis aus.
 
Komisch, hat die Inflation nur bei Plattenspielern zugeschlagen und bei Verstärkern ausgesetzt?
Dass die Plattenspieler heute teurer sind ist ja absolut in Ordnung, sie sind ja im Vergleich zu anderen Komponenten Nischenprodukte. Mit Inflation hat das aber mit Blick auf die Verstärker wenig zu tun.

Ich finde wir sollten wir weiter Äpfel mit Äpfeln vergleichen! Inflation ist kein "Problem" der Plattenspieler sondern ein gesamtwirtschaftliches Phänomen. In diesem speziellen Fall kommen da noch ein paar andere Dinge zum Tragen.

Schauen wir uns doch mal nen Plattenspieler aus den 70ern an und einen von heute. Da werden wir feststellen, dass sich von den Teilen her nicht viel getan hat. Nach wie vor gibts nen Teller, ein Lager, ein Motor, einen Tonarm und ein System. Alles mechanische Bauteile, die heute ggf. genauer gefertigt werden weil es einfach möglich ist aber die dennoch händisch montiert werden müssen. Da geht natürlich die Lohnentwicklung usw. voll mit ein. Dazu kommt noch ein Stückzahleffekt, der aber jetzt nicht so gewaltig ist weil die Montage ja so oder so händisch erfolgt und auch in den 70ern nicht über irgendwelche Fließbänder oder Montagestraßen erfolgte.

Gleiches Spiel mit nem Einsteigerverstärker. Der aus den 70ern hat einen mehr oder weniger dicken Trafo nebst diskret aufgebautem Netzteil, dazu ebenfalls diskret aufgebaute Verstärkerstufen und 1-2 Phonokanäle. Alles klassisch mit einzelnen Bauteilen händisch bestückt und verlötet. So jetzt mal ein aktueller. Wo ist das Netzteil? Ah, es ist ein Schaltnetzteil, der Verstärker ggf. auch - sprich das ist einfach nur ein Käfer mit ein wenig SMD Kleinzeug drumrum. Selbst wenn es kein Class D Amp sein sollte, die Verstärker sind nicht diskret aufgebaut sondern stecken in einer Handvoll OPs mit SMD Gekröse. Dazu ist alles maschinell bestückt und im Lötbad befestigt. Phonokanal? Fehlanzeige! Klangregelung (in den 70ern ein fester Bestandteil von Amps)? Auch nicht da...

Du siehst während man bei Plattenspieler technologisch immer noch mehr oder weniger das Gleiche baut wie früher (moderne Motorsteuerungen und ähnliches sind ja in der unteren Preisklasse heute auch kein Standard), gab es bei den Verstärkern durchaus den einen oder anderen Technologiesprung (sowohl in der Fertigung: Bestückungsautomat, Lötbad... als auch in der Technologie: OPs, Class D, SMD, Schaltnetzteile,...) der das Produkt so viel billiger gemacht hat, dass die Inflation hier kompensiert werden konnte.

Wenn du einen Verstärker nimmst, der mit diskretem Aufbau der Verstärkerzüge, einem klassischen Netzteil und Phonostufe glänzen kann, dann bist du ganz schnell in 4-stelligen Preisregionen und das obwohl der ebenfalls SMD bestückt ist und so immerhin noch den einen oder anderen Technologiesprung mitgemacht hat.

Natürlich wäre er in der Versenkung verschwunden, so wie so gut wie alle anderen auch. Ne Zeit lang waren Platten ja mal ziemlich out, ohne die DJs hätte er sich da nicht halten können.

Platten waren nur im Massenmarkt out (und sind es ja streng genommen heute noch), gänzlich verschwunden sind die aber nie. Den LP12 gab es ja auch durchgehend, genauso wie andere Modelle auch.

Und wer sagt dir dann, dass das Teil mit einem anderen TA nicht auf einmal ganz musikalisch klingt?:D

Weil das ein TA nicht leisten kann. Wenn die Basis nicht stimmt, dann wirds auch mit dem tollsten TA nichts werden. In dem Fall ist sowohl das Laufwerk, als auch der Arm nicht in der Lage einen guten TA zu einem ordentlichen Auftritt zu verhelfen.

Wie auch immer, an dieser Stelle könnte man die Diskussion jetzt ausweiten und sagen, dass die Optik von HiFi-Geräten ebenfalls viel zum Klang beiträgt und wir nicht mal was dafür können, weil wir eben so gestrickt sind, und da darf ein Plattenspieler, der nach Disco aussieht ja nicht so gut klingen wie ne Klavierlackpressspanplatte, aber das würde wahrscheinlich zu weit führen.

Genau aus dem Grund mache ich zur Beurteilung ausschließlich Blindtests. Ich habe aber das Gefühl, dass du weder blind noch sehend mal solche Tests gemacht hast sondern vor allem über das schreibst was du irgendwo gelesen hast...

Die Hifi-Branche kann mich ehrlich gesagt mal, die wollen auch nur alle paar Jahre neues Equipment verkaufen, auch wenn das alte noch taugt.

Ja klar wollen die das, immerhin leben die ja auch davon. Die profitieren auch sehr davon, dass es viele Computerfreaks gibt, die daran gewöhnt sind ihr Equipment alle paar Jahre zu wechseln und nicht blicken, dass dies bei Hifikomponenten gar nicht nötig ist...

Ich würde auch nicht so weit gehen und sagen, dass es sinnig ist jeden (oder auch jeden 2. oder 3.) Modellwechsel mit zu machen (meine Anlage ist in Teilen auch schon 15 Jahre alt und noch top). Aber wir reden da ja nicht von ein paar Modellgenerationen, sondern von Komponenten von vor 40 Jahren! Da ist dann schon ein ordentlicher Unterschied hörbar. Es ist nicht so, dass man mit dem alten Zeug keine Musik mehr hören könnte - aber es ist lächerlich anzunehmen, da hätte sich nicht auch eine Verbesserung zu aktuellen Komponenten ergeben!

Dass die Quelle mitentscheidend ist seh ich ein. Die Unterschiede zwischen guten und schlechten Aufnahmen ist dermaßen groß...

Als Quelle wird in dem Zusammenhang eher das Abspielgerät bezeichnet, nicht die Aufnahme (das wäre dann im Hifi Jargon die Software).

Das Laufwerk mach bis zu einem bestimmten Grad AUCH die Musik. Dieser Grad ist aber, finanziell gesehen, schon relativ früh erreicht, wenn man auch Gebrauchte in Betracht zieht.

Naja wie man eben "früh erreicht" definiert. Der schon erwähnte LP12 ist in meinen Augen eines der besten Laufwerke der Welt - mein Herz würde aber eher für einen DPS2 oder eine Kreation von Simon Yorke schlagen. Der Unterschied zu einem einfacheren Laufwerk ist extrem groß!

Nochmal der Vorschlag, geh zu nem Händler und höre es dir an! Anhand eines LP12 geht das besonders gut. Den gibts als Basisversion (Majik) für rund 3000€ und dann in diversen Ausbaustufen bis zum "Sondek" für irgendwas um die 15000€. Ein engagierter Händler hat beide da und kann die dir mit identischen TAs vorführen. Wenn du das gehört hast, dann können wir darüber reden, dass das Laufwerk seinen Zenit "früh" erreicht...:D

Alternativ kannst du aber auch einfach ein anderes günstiges Laufwerk gegen ein teures hören - der Unterschied ist auch da sehr deutlich zu hören, wenngleich bei den Linn Teilen ists besonders frappierend, weil die Spieler äußerlich praktisch identisch aussehen und man durch Aufrüstung den einen in den anderen verwandeln kann.
 
Knauf - Soundboard
Diese Lautsprecher finde ich persönlich ziemlich interessant. Nicht ganz günstig aber der preis liegt im verleichbaren Rahmen für normale Lautsprecher. Leute mit wenig platz und trockenbauambitionen konnten hier die lösung fur ein 5.1 heimkinosystem ganz ohne kabel wir war oder Rückkopplungen.


Aber nur wenn der Beamer im Boden steckt und Du auf der Luftmatratze liegst zum gucken...:D;)
 
Leute mit wenig platz und trockenbauambitionen konnten hier die lösung fur ein 5.1 heimkinosystem ganz ohne kabel wir war oder Rückkopplungen.

Gehört hab ich das selber noch nicht, aber solche System sollen sogar ganz ordentlich tönen. Kein High End, aber sicherlich nicht schlechter als viele Heimkinosysteme bzw. besser als die Joghurtbecherboxen die hier so gerne nachgefragt werden.

Wobei das mit den Rückkopplungen verstehe ich nicht. Wo und wie sollen die denn entstehen?
 
Aber nur wenn der Beamer im Boden steckt und Du auf der Luftmatratze liegst zum gucken...:D;)

Wieso den? Auf dem sofa ist es auch sehr gut.

Wobei das mit den Rückkopplungen verstehe ich nicht. Wo und wie sollen die denn entstehen?

Z.b. in Schulungsräumen wenn man mit Mikrofon frei redet und der box zu nahe kommt. Bzw das mikrofon genau vor die box hält. Passiert bei denen nicht mehr wegen der Bauart.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Z.b. in Schulungsräumen wenn man mit Mikrofon frei redet und der box zu nahe kommt. Bzw das mikrofon genau vor die box hält. Passiert bei denen nicht mehr wegen der Bauart.

Wie will man das vermeiden?
Da macht ein Mikrofon das, wozu es gemacht ist - es nimmt Schall auf. Ob der aus dem Lautsprecher kommt oder aus dem Mund des Redners kann es nicht wissen.
Will man das zu 100% vermeiden, kann man nur entweder das Mikro oder den Lautsprecher stummschalten :P
Oder überseh ich das was?

Elektronisch dagegenregeln ist halt möglich. Ne Elektronik, die das aktuelle Ausgangssignal prüft, und dessen Anteil aus dem aufgenommenen subtrahiert.
 
Ganz erlich wie das vermieden wird weis ich nicht aber es hat funktioniert. Es ist ja auch kein klassischer lautsprecher mit magnet und gedöns in dem sinne. Das ist ja eine andere technik.
 
Naja, das hat ja nichts mit der Art der Schallerzeugung zu tun. Nur damit, dass das Mikro die Schallwellen aufnimmt, und der Lautsprecher diese erzeugt, was zu einer Rückkopplung führt.

Egal, wie man die Schallwellen erzeugt, das ist unvermeidbar.

So, wie ich das verstanden habe, hat auch das Ding Schwingspulen und Magnete, nur mehrere auf ne ganze Plattenrückseite verteilt.
Da du damit eine riesige Membran hast, hast du weniger Hub, und damit direkt vor dem "Lautsprecher" weit weniger Schalldruck/Fläche als bei einem klassischen Lautsprecher, der eher punktförmig abstrahlt.

Das sollte den Rückkopplungseffekt wenn man sehr nahe drangeht in der Tat stark abschwächen.
Nach 1-3m Abstand sollte er aber genau gleich stark oder schwach sein wie bei einem traditionellen Lautsprecher.
 

Zum Linn muss man glaube ich nicht viel sagen, allein die Optik wäre es mir wert, wenn ich das Geld hätte. Und sicher gibts da noch Unterschiede, auch was den Klang betrifft. Wie groß diese sind, darüber werden wir eh nicht mehr auf einen Nenner kommen...

Ich habe sowohl blind, als auch sehend schon getestet. Ich bin da aber zu keinem Ergebnis gekommen, was meine Meinung irgendwie geändert hätte, habe aber natürlich noch bei weitem nicht alles gehört was es so gibt. Und da mir die Zeit fehlt, einfach mal so ohne konkrete Pläne, was Neuanschaffungen betrifft, mal zu einem richtigen Hifi-Laden zu fahren, wird das auch warten müssen, bis dann mal die Plattensammlung größer ist. Als nächstes steht eh erstmal eine entspanntere Alternative zum DT880 an, aber dazu will ich mal zu Madooma, und das liegt leider nicht nebenan...

Den Punkt mit den 40 Jahren halte ich für eine Pauschalisierung. In manchen Bereichen tut sich mehr, in manchen weniger. Manches entwickelt sich deutlich weiter, manches weniger, manches gar nicht...

Was genau die Quelle ist ist mir klar. Aber da stand ich vor wenigen Jahren mal vor der Qual der Wahl, als mein alter CD-Player endgültig hinüber war. Also ab zum Nachfolger suchen. Und da waren die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Playern bis zu meinem Preislimit schon unverblindet so gering, dass ich die Quelle an sich für nicht so entscheidend, die Qualität der Aufnahme dafür für umso entscheidender halte. Aber gut, auch da gilt jedem das seine.

Naja, wie auch immer, ich werf mir jetzt meine geerbte, 40 Jahre alte Wish you were here in top Zustand auf den 20€-Saba, denn auch der macht schon Spaß.:D
 
Bringt der FiiO E10k was, wenn ich den zwischen meine Abacus C-Box/ ESI nEar 08 Experience und den PC hänge?
Oder was ist der Zweck? Ich kenn mich da leider null aus :D
 
Hab den E10k bestellt, werde dann mal berichten... Hab ja aber leider "nur" den DT770 mit 80 Ohm.
Edit: Mist, ich sehe grade, dass es den jetzt auch über Amazon mit Prime gibt, das wäre ja schneller und günstiger gewesen. Ich weiß nur leider nicht, wie ich bei Fiio jetzt stornieren kann...
 
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Hab genau die bestellt, sind die richtigen und auch keine Fälschung.

Die sind keine typische Badewanne, da die Höhen nicht so stark betont sind. Dafür aber ne starke Bassbetonung, die aber nicht nervt, weil sie den Rest nicht wie in der Preisklasse üblich "ertränkt". Der Bass ist auch einigermaßen flott. Hier gibts nen Test, hier die dazugehörigen Messungen.
Auflösung und Bühne sind mMn für den Preis ungeschlagen. Hab sie mir zum Laufen bestellt, für den Zweck sind sie ideal, auch die Bassbetonung sagt mir da zu, obwohl ichs sonst lieber neutral habe. Die Hörer an sich wirken absolut unzerstörbar, das Kabel ist auch in Ordnung.

Zwei Nachteile gibts aber: die Teile sind recht groß und passen wahrscheinlich nicht in jedes Ohr. Und man kann sie nicht mit dem Kabel übers Ohr tragen, weil dann das Kabel hinter der Fernbedienung ungemütlich kurz wird, zumindest bei mir.

Achja, und den Soundmagic kenn ich leider nicht.
 
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Hab sie mir zum Laufen bestellt, für den Zweck sind sie ideal, auch die Bassbetonung sagt mir da zu, obwohl ichs sonst lieber neutral habe. Die Hörer an sich wirken absolut unzerstörbar, das Kabel ist auch in Ordnung.

Zwei Nachteile gibts aber: die Teile sind recht groß und passen wahrscheinlich nicht in jedes Ohr. Und man kann sie nicht mit dem Kabel übers Ohr tragen, weil dann das Kabel hinter der Fernbedienung ungemütlich kurz wird, zumindest bei mir.

Genau dafür suche ich auch noch ein Paar... Bleiben die gut in den Ohren, auch, wenn man bergab läuft, oder man eine Mauer runterspringt?
 
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