Sound ***Diskussionsthread***

Schiefer würde ich alleine schon deshalb nicht nehmen, weil es absolut mies zu bearbeiten ist. Die Schwingungen könnten den Lautsprecher im schlimmsten Fall auch zerlegen, ja.
Masivholz kann man, genau wie Leimholz, mit ausreichend Verstrebungen auch verwenden. Ist halt wieder höherer Material- und Kostenaufwand.

Falls du/ihr die Idee mit dem Beton wirklich umsetzen wollt, solltet ihr natürlich schauen, dass der Beton ordentlich verdichtet wird. Man benötigt auch die richtige Zusammensetzung, Korngröße, Zusatzmittel, Kern- sowie Formmaterialien und Trennmittel. Und lasst auch nicht außer acht, dass der Lautsprecher höchstwahrscheinlich recht schwer wird.
 
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Ach, dann kostet ein Lautsprechergehäuse halt ein paar Tausend €, was solls. Das ist ja der Grundgedanke bei selbstgebauten Lautsprechern :ugly:
 
Wollte ja bloß wissen ob es geht, falls ich mal im Lotto gewinne ;D (Obwohl ich kein Lotto spiele aber passt schon ne ) ^^
 
Denk einfach in Preisklassen, dazu hab ich gelesen dass der Sprung von 50 Euro-Chassismaterial auf 100 Euro Chassismaterial sehr viel bringen soll - mehr wie der Sprung von 1000 auf 2000 (oder so ähnlich).

Ich selber habe den Sprung nie geschafft, bei mir hat das Lautsprecherpaar (insgesamt 3) immer um 100 Euro gekostet - die Weichenbauteile etc. haben auch ihren fetten Anteil an den Kosten :D

Aber es ist schon erstaunlich was für guten Klang so eine 13 Euro Hochtöner/18 Euro Tiefmitteltöner Kombination zustandebringt.
Die sind in meinen platzsparenden CT227MK2 verbaut.
 
Alu geht auch, siehe Magico oder Piega.

Ist dann halt aber wahnsinnig teuer und extrem Aufwändig mit Verstrebungen etc.

Und Genelec und Focal bei manchen Modellen (CMS-Serie).
Dann gäbe es natürlich noch diverse Keramiken, so wie meines Wissens bei Wilson Audio welche eingesetzt werden.

MDF ist letztlich mit am einfachsten zu kaufen und zu verarbeiten. Zudem ist es eben recht dicht (und damit schwer). 19 mm Stärke wird wohl zumeist bei Subwoofern oder vielen Lautsprechern eingesetzt, da es die größte Stärke ist, die weit verfügbar ist. Beim Bau meines Subwoofers habe ich aus Spaß mal mit 25 mm geplant und am Ende nur eine Hand voll Läden in der Gegend gefunden, die das anbieten. Und dann meist eine Platte (ca. 6 m²) als Mindestabnahmemenge festsetzen. 19 mm bekommst Du in jedem Baumarkt.
MDF ist im Übrigen nicht gleich MDF, sondern quasi wie "Holz" ein Überbegriff für eine Materialgruppe (mitteldichte Faserplatten halt). Inwiefern es aber Sinn macht, da noch genaueres herauszusuchen, habe ich mir dann nicht angeschaut.
 
Wenn man etwas besonderes will,kann man auch Birke- oder Buchemultiplex nehmen. Klar lackiert oder in einem fetzigen Ton gebeizt schön anzusehen, allerdings sollte man eine gute Kreissäge mit Anschlag besitzen, mit einer Stichsäge ist das Material kaum anständig zu handlen.
 
Es bekommt seine Steifigkeit ja auch erst in der Sandwich-Bauweise.

Beim Bau von Carhifi-Subwoofern für Reserveradmulden oder Seitenteile ist die Verwendung von GFK in Verbindung mit Streckmetall und MDF ganz normal.
 
Und, es gibt ja auch nicht nur die gängigen Stärken sondern auch Platten mit 12/15/20/25/...mm, auch wenn das ganze alles andere als günstig ist :ugly:
Bei der ganzen Gehäusematerialgeschichte ist mir vorhin auch wieder Creanit eingefallen. Ein User aus dem Hifi-Forum hat daraus seine Lautsprecher gebaut/bauen lassen und afaik gibt es auch mindestens einen kommerzielen Anbieter von Lautsprechern aus Ceranit.
 
Also ich hab auf so einer Harzdose gelesen dass das Zeug einen sensibilisieren kann und so, Allergie etc. :ugly:

Ich hab mal damit in der Garage rumgebastelt, nie wieder.
 
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