News Schmelzende 12VHPWR-Stecker: Nutzer ergreift eigenmächtige Maßnahme

Never touch a running system. Die hätten einfach die 8pol. Stecker benutzen sollen, anstatt nen neuen Standard zu etablieren. Sollen diese 12V 2x6 HPw wirklich aus dem Serverbereich kommen? Du quetschst 3x 8pol. Stecker in einen 12pol Stecker, welcher 2x kleiner ist als drei 8pol. Stecker? Deswegen und der Preispolitik von denen lassen mich deren GraKa's kalt! Eiskalt. 🤏 sooooo kalt.
Serverkarten und Workstationkarten nutzten bis zur "Erfindung" des nVidia-Steckers die normalen 4+4 bzw. 8-poligen 12V-EPS wie sie auch für CPU-Power üblich sind. Ein Stecker für alles, was 12V benötigt und ein ausreichender Kabelquerschnitt für die vorgesehenen Ströme. Als ich den idiotischen Stecker das erste mal gesehen habe musste ich fast lachen; der sah auf den Fotos ja noch halbwegs groß aus, in real ist das aber eher hochwertig eingewickelter Klingeldraht. Quasi wie die klassischen drei Winzlinge im Trenchcoat.
übrigens kriegt es die konkurrenz hin, solche schutzmasnahmen einzubauen, war wohl zu teuer für NV.....

dieses ganze thema ist so nonsens und unütz und könnte verhindert werden, wenn man anständige stecker/buchsen und ein paar bauteile zur überwachung für teils mehrere tausend euro teure hardware nehmen würde, aber dann könnte man ja nicht das absulote maximum gewinn rausholen und alles so fidellig und billig bis gefährlich (aber nur für die kunden) aufbauen. allein schon dicke stecker wie bei modellbauakkus die auf grosse ströme ausgelegt sind, kosten wieviel und würden das problem entkernen, fünf euro? es ist zum schreiend davonlaufen!
2x 10mm² h01n2-d oder nsgaföu Kabel
Dazu ein XT120 Stecker und das dumme Stecker Problem ist gelöst.
Der Grund, warum der Stecker eingeführt wurde war immer, dass die notwendige PCB-Fläche geringer wird, als bei dem klassischen 6+2 PCIe-Stecker oder dem Standard 8poligen 12V-EPS. Schutzschaltungen benötigen nochmal Fläche, die werden als erstes rationiert. Dicke Kabel oder alles was sich nicht stabil hochkant auflöten lässt widerspricht der ganzen Philosophie des Steckers.
Ich arbeite in einem akkreditierten Labor, als solches muss man sich auch mit dem auftreten von möglichen Fehlern, deren Behebung und auch Vermeidung beschäftigen.
Dazu werden mögliche Fehlerquellen überlegt und identifiziert, benannt und BEWERTET (!!!).

Wenn ich also einen Fehler identifizieren kann, welcher in der Lage ist einen riesigen Schaden zu verursachen ist die einzige Frage nur noch OB er möglich ist. Nicht wie oft. Die Bewertung an der Stelle ist also, der Fehler muss um jeden Preis vermieden werden.
Ich habe inzwischen den Eindruck, nVidia versucht die Physik überlisten zu können. Das Problem dürfe jeder, der in der Mittelstufe in der Schule aufgepasst und dort etwas von ohmschem Gesetz und elek. Leitfähigkeit gehört hat, grundlegend verstehen.
Nachtrag: Und ja ein gewisses Restrisiko bei Elektronik und so bleibt immer. Aber da sind wir hier definitiv drüber hinaus und es gibt einfache, gute und auch bezahlbare Lösungen, welche das Problem komplett beheben würden.
Alle Lösungen laufen auf mehr Kabelquerschnitt oder PCB-Fläche hinaus, es sei denn man hebt die Spannung an und schafft es irgendwie zu vermeiden, diese wieder heruntertransformieren zu müssen.
Es gibt inzwischen auch von AMD Karten mit dem Stecker.
Ergo gehts einfach um den Stecker. Den kaufe ich nicht, egal von wem.
Für Karten mit niedriger Energieaufnahme spricht nichts gegen den Stecker. Da ist der sogar hervorragend für geeignet, da der kleiner ist und Singleslotdesigns und kurze Platinen ermöglicht. Nur im Bereich der besonders durstigen Karten ist der Mist. Eine 9070XT verbraucht nicht mal genug um den Stecker zu gefährden. Zwar wird der da auch ohne Not nur aus ästhetischen Gründen(z.B. bei Sapphire) verbaut, obwohl genug PCB-Fläche vorhanden ist, aber Sorgen sollte man sich erst machen, wenn die Karte regelmäßig 400W oder mehr benötigt. Schmelzende Stecker bei einer 5080 oder darunter habe ich jetzt nicht mitbekommen.
Und wo ist eigendlich der TÜV, wenn man ihn braucht?
Vermutlich nicht zuständig. Der Klassiker.
 
Für Karten mit niedriger Energieaufnahme spricht nichts gegen den Stecker.
Wie ist das eigentlich bei geringeren Leistungen, gerade wenn die per Adapter dann auch mit weniger 8-Pin-PCIe-Steckern befeuert werden. Werden dann trotzdem alle Adern verwendet oder nur ein Teil davon? Wenn der halbe Strom durch die Hälfte der Adern fließt, wäre ja nicht zwingend so viel gewonnen.
 
Zuende gedacht ist die Lösung leider auch nicht. Die Masseleitungen sind schlicht nicht überwacht oder geschützt.
Wird dort die Verbindung schlecht, können einzelne Massekabel überhitzen. Im Zweifel grillt man sich auch noch das Mainboard, weil die Massekontakte meist alle miteinander verbunden sind, d.h. fällt eine Masseleitung aus, verteilt sich der fließende Strom nicht nur auf die anderen Masseleitungen in diesem Stecker, sondern auch auf die Massepins im PCIe Anschluss übers Mainboard. Kommt drauf an wie das auf dem PCB gelöst ist, ob da alle Masse-kontakte miteinander in Verbindung stehen oder die des Zusatzkabels zwar gemeinsam aber vom Rest der Karte isoliert zu den Spannungswandlern führen.
Eigentlich müsste man sowohl 12V Leitung, also auch die Masseleitung überwachen und entsprechend bei Überlastung BEIDE sicher abschalten. Verteilt sich die Last dann neu auf die verbliebenen Leitungspaare kippen die in einem Domino-Effekt und die Karte ist schlicht stromlos. Blöd, aber Gefahr gebannt.
Der größte Teil an Masse geht über den Slot. Deswegen sollte man eine 4090/5090 auch nur mit Boards betreiben, welche zumindest 2x8Pin EPS aufweisen können.
Damit ist die Belastung der 12V-Leitungen des 12VHPWR tendenziell deutlich höher. Aber ja, wenn man die Masse auch absichern würde, wäre man vollends auf der sicheren Seite, wobei ich da auch nicht so die Notwendigkeit dafür sehe.
Afaik rauchen die 12VHPWR immer an den 12V-Pins ab.

Generell bräuchte es mal valide Zahlen.

Wie viele von 1000 Grafikkarten des Typs 5090/5080/5070ti sind betroffen?

Es macht einfach einen Unterschied, wenn 2,8 Grafikkarten betroffen sind oder 77.

Dann ließe sich eine statistische Wahrscheinlichkeit ableiten. Ansonsten findet die Diskussion zu sehr im emotionalen Raum statt.
NV hüllt sich in den Mantel des Schweigens und hört dem Gras beim Wachsen zu. Zahlen werden wir keine bekommen. Es besteht das Risiko, dass der Stecker mal eine Bude abfackelt. Ob 2,8 oder 77 Wohnungen abbrennen, eine ist meiner Meinung nach schon zu viel.

Niemand hätte einen Nachteil, wenn die GraKas eine ordentliche Lösung für die Stromversorgung bekämen. Evtl. würde NV ein Zacken aus der Krone brechen. Aber vom Föhn, Thermi, 590 und der 970 haben die sich auch wieder erholt...
 
Wie ist das eigentlich bei geringeren Leistungen, gerade wenn die per Adapter dann auch mit weniger 8-Pin-PCIe-Steckern befeuert werden. Werden dann trotzdem alle Adern verwendet oder nur ein Teil davon? Wenn der halbe Strom durch die Hälfte der Adern fließt, wäre ja nicht zwingend so viel gewonnen.
Soweit ich das bisher gesehen habe, werden die gruppenweise zusammengeführt. Das Szenario, dass Adern ungenutzt bleiben sollte also zumindest bei den hochwertigen Adaptern nicht vorkommen. Beim günstigsten Adapter vom unseriösesten Internethändler sollte man, wie üblich, trotzdem aufpassen.
 
Wozu soll ich mich damit beschäftigen :)? Wird nicht gekauft, fertig.
Geht mir ähnlich. Sapphire ist bei mir zwar quasi "Hoflieferant", aber da die den Stecker grundlos verwenden, werden Powercolor und XFX interessanter (HIS gibt es ja hier nicht mehr).
Ist auch nicht schwer, ich hab seit dem Erscheinen keine GraKa gekauft :D.
Treten eh alle nur noch auf der Stelle und es gibt auch keine Software, die ein Auf- oder Umrüsten interessant machte. Zwangs-RT wäre so ne Sache, wenn die Optik auch deutlich besser wäre im Sinne eines Crysis-Moments, statt nur Verkaufsförderung für Grafikkarten und Arbeitsersparnis für Entwickler zu sein, wie die RADV-RT-Emulation zeigt.
 
Schmelzsicherungen eingesetzt
:lol:
Die sehen aus als wären das 30 A Sicherungen vom Kfz.:-P:haha:
Was für eine sinnfreie Bastelei manche sich zumuten. Dabei ist die Lösung so einfach, wenn man was von Lastverträglichkeit versteht. Hatte damals schon Steckverbindungen für 4090 User gebaut, die aus 2 mm² Flexkabel bestehen und die sind heute noch im Einsatz und nie heiß oder verschmort.
Schmelzsicherungen sind was für Überlastschaltungen, wenn ein Fehler oder ein zu hoher unkontrollierter Anstieg der Last entsteht. Bei der 4090 ist das nicht der Fall, sondern die dünnen Kabel halten hohe Lasten für den Bedarf nicht aus.
Nun musste ich bei der Blackwell Serie ebenfalls neue starke Kabelverbindungen bauen und die habe ich sogar auf 2,5 mm² ausgelegt. Alle Kabelverbindungen verrichten heute ihren Dienst ohne Probleme.
 
Oi Oi Oi :D
Das Ganze liegt doch bei Nvidia, weil die so einen Stecker überhaupt designt haben, mit dem minimalistischen Design der Platine. ''Die Kunden kaufens doch eh, mit 10 von 1000 die motzen über verkohlte Stecker, Grafikkarten, oder wenn es auf dem NT verschmort weil die Temperatur des Ausgangs-Steckers über der GPU selbst liegt auf NT Seite, ist doch egal. So günstig wie möglich, so viel Marge wie möglich.'' Das halte ich davon.
Ich bin kein ausgebildeter Elektriker, aber ich habe all die Jahre mit Elektrik zu tun und was Nvidia da zusammengezimmert hat, Phasenzusammenführung, keine Kontrolle, was an Elektronen fliesst und worüber mit welchem Widerstand. Alles generiert Temperatur, ob es nur kleine Strommengen sind, oder hohe.
Materialverwendung, Isolierung, Stecker, Querschnitt, Art der Drähte hat alles einen Einfluss auf das
Gesamt-Produkt.
Wenn Phasen zusammengelegt werden die elektrische Energie leiten, folgt dies zu einem höheren Widerstand beim Punkt des Zusammenfügens, was sich auf das Ende der Phase am Stecker auswirkt. Ebenfalls Temperatur. Strom fliesst den Weg des geringsten Widerstandes. Einfach, es ist wie eine Autobahn mit Autos, wo 2x2 Spuren zusammengelegt werden. Effekt ist derselbe. Wenn weder das Platinen Produkt (Grafikkarte) Noch auf NT Seite etwas besteht, was den Strom reguliert oder verteilt, dann ist das einfach nicht Konsumentengerecht. Wieso etwas bauen, was die Gefahren erhöht, wenn man sie einfach verhindern kann? Sry Nvidia
Wieso ist der bekannte 8 Pol Stecker schon seit Jahren im Umlauf?
Genau weil Nvidia weniger in die Platine investieren will, wegen den Zusätzlichen Leitungen in der Platine. Man kann ja auch einmal etwas neues erfinden. :schief: Alles wird auf der Platine zusammengelegt. Das führt dazu, dass das verbaute keine Kontrolle hat. Dazu Alle Bauteile, welche den Strom Umwandeln, weiterleiten etc. am selben Punkt auf der Platine zu finden sind. :schief:
Ich meine nicht die fehlerhafte Kühlung beim Kühler mit Temperaturübertragung an den bestimmten Punkten. (Ironie)
Ich mag sowas einfach nicht, solche Stecker und Kabel überhaupt zu produzieren.
 
Bin schon gespannt auf die Lösung bei der 6000er Reihe. Wobei das nvidia vermutlich egal ist. Karten verkaufen sich ja trotzdem und die 1% wo es passiert juckt die nicht.

Problem ist daher eigentlich schon gefixt.
Keine Ahnung wieso da noch Bericht wird. Den Stecker gibts auch noch in der 10000er Serie.
 
Das doch auch Quatsch
Eine Leitung defekt / Sicherung durch , Strom der anderen Leitungen wird höher
Also Sicherug auch durch ...klick klack alles durch

Der Stecker ist und bleibt ohne Überwachung bzw. modulation der Stromstärken - Gefährlich und für 600Watt untauglich
 
Gibt es eigentlich schon bestätige Fälle wo der Stecker an einer RX 9070 geschmolzen ist?
Oder ist deren Leistungsaufnahme dafür schlicht "zu gering"?
 
Ich muss ein Entschuldigung in die Runde geben! Hab das eigentliche Thema verfehlt: Sinnvoll ist es, dort Sicherungen einzusetzten, aber diese Kosten sollten die GraKa Hersteller erstatten, weil diese billigend in Kauf nehmen, dass die Hardware on stock zerstört werden könnte. Bei den Schmelzsicherungen gibt es verschiedene Schmelzpunkte, d.h. diese können unterschiedlich verzögernd auslösen! Z.B. Gibt es FF(superflink) bis TT (superträge) Schmelzsicherungen. Solange die 12V mit Ground nicht kurzgeschlossen werden, können es auch Laien implementieren! Es gibt auch Sicherungsautomaten für Gleichspannung mit einstellbarer Stromstärke aber diese sind sehr kostspielig ( >250€/Stk., z.B. PHOENIX 2905744 - CBM E8 24DC/0.5-10A NO-R), obwohl 10A pro Kanal unter Umständen zu wenig wäre. Eventuell sollte ein 6 Kanal mit max 15A pro Kanal gewählt werden. Angaben ohne Gewähr :)
 
Dieser Stecker ist einer der Gründe warum ich netmal überlege da einzukaufen. Ich habe keine Ahnung, aber des ist mir zu Dünn alles und zu Filigran für die Leistung. Nach eigener Begutachtung wohl gemerkt am Ende auch. Soviel zu meiner Laiensicht auf nen Stecker den ich bei der alten Variante ansonsten halt oft benutzt habe. Die taugen was, lassen mich nie im Stich. Ich mag die alten Stecker einfach.
 
Das da erst ein armer Wicht auf sowas kommen muss, wofür sich die firmenmenager kein kopf machen, empfinde ich schon als armutszeugniss,.
 
Gibt es eigentlich schon bestätige Fälle wo der Stecker an einer RX 9070 geschmolzen ist?
Oder ist deren Leistungsaufnahme dafür schlicht "zu gering"?
Mir ist noch keiner bekannt.
Prinzipiell besteht das Problem aber bei jeder modernen GraKa, welche den Anschluss hat. Auch bei einer RX 9070:

240W / 12V = 20A
20A / 9,5A = 2,1

Sollte der Worst-Case eintreten und die 12V Last über einen einzelnen Pin laufen, dann würde dieser um den Faktor 2,1 überlastet werden.

Eine GraKa wäre erst dann vor dem 12VHPWR "sicher", wenn die Leistungsaufnahme 12V * 9,5A = 114W nicht übersteigt. Dann würde regulär 1,58A per Pin anliegen und im Worst-Case 9,5A auf einem Pin, womit die Spezifikation immer noch eingehalten werden würde.

Das hat man halt davon, wenn man einen Standard einführt, der quasi keine Sicherheit mitbringt...
 
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