Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3700X im Test gegen Core i9-9900K: Zen 2 im PCGH-Benchmark-Parcours

Vielleicht kann jemand ein praktisches Szenario erläutern oder geht es dabei um Javascript Schadcode? Beschäftige mich nicht sonderlich mit den Security Angelegenheiten.

Es geht in den meisten Fällen darum. Aber das ist bei weitem nicht das einzige Angriffszenario. Wer meint, das sei kein Angriffszenario, der scheint relativ schlecht informiert zu sein. Changes in WebAssembly Could Render Meltdown and Spectre Browser Patches Useless - Bleepingcomputer

Web Assembly ist in jedem modernen Browser standardmäßig aktiv.

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Das nur als Beispiel.

Schon kurz nach dem Entdecken von Spectre und Meltdown gab es Schadcode: Angreifer testen bereits Malware für Meltdown und Spectre - ZDNet

Das große Problem ist, dass man einen erfolgreichen Angriff nicht merkt - Daten können unbemerkt gestohlen werden, es sei denn man inspiziert den Code. Das ist bei JavaScript theoretisch möglich, doch wer setzt sich ernsthaft beim Surfen hin und schaut sich jedes JS an, was auf seinem Rechner ausgeführt wird?

Müsste nicht vorher der Router umgangen worden sein und mindestens der Windows Defender? Bis auf die CPU durch zu dringen liest sich so als wären die üblichen Schutzmaßnahmen nicht vorhanden.
Die sind nicht mehr ausreichend!

Heise.de schrieb:
Nach bisherigen Vorstellungen erforderten Spectre-Angriffe das Ausführen von bösartigem Code auf dem Zielsystem. [...] Diese optimistische Einschätzung haben die Forscher mit ihrer Arbeit zertrümmert. Denn Schwarz et al zeigen, dass man Spectre übers Netz etwa gegen Router oder Server einsetzen kann, um geheime Informationen zu stehlen. Dabei wird wohlgemerkt kein Code in das Zielsystem eingeschleust und ausgeführt.
Quelle: NetSpectre liest RAM via Netzwerk aus - Heise Online

Natürlich kann man, wenn man auf dem Router ist, auch jeden PC dahinter angreifen.

Übrigens stimmt auch die häufiger angeführte Verschwörungstheorie nicht, dass nur nach Lücken in Intel-CPUs gesucht worden sei:
Das Forscherteam der TU Graz, das zu den Entdeckern der Spectre-Lücken in Prozessoren von Intel, AMD, ARM und IBM gehört, legt nach [...]

Wenn man Web Assembly und Hyper Threading deaktiviert, hat man mit einer Intel-CPU auf jeden Fall schon eine deutlich höhere Sicherheit und der Einfluss von Sicherheitspatches ist deutlich geringer, weil einige dann auch gar nicht mehr nötig sind. Soweit ich das sehe, ist SMT von AMD aktuell noch nicht so "kaputt", dass man ans Deaktivieren denken bräuchte.

Jedenfalls sehe ich AMD-CPUs, da sie schwächer betroffen sind, deutlich im Vorteil und ich persönlich würde aktuell, alleine aus Sicherheitsgründen, nicht im Traum daran denken, mir eine Intel-CPU zu kaufen. Auch, weil so dermaßen viele Sicherheitspatches nötig sind, dass man den Durchblick verliert und nicht mehr genau weiß, ob man jetzt den Patch hat, und wenn ja, in vollem Ausmaß oder nur halbsicher etc.
 
Findet ihr nicht das die Standards etwas Falsch bemessen sind.
Ich mein man nimmt halt die Angaben für den Ram der CPU und macht so Gaming Benchmarks obwohl man
genau weiß das dort schon deutlich was zu holen ist.

Wenn AMD 3200 als Standard angibt ist das sehr berechnend, genau damit man solche Vorteile hat in Benchmarks
und Intel mit 2666 Mhz antreten darf. Obwohl man weis das Intel gar keine Probleme hat mit hohen Taktraten,
sollte man das Konzept nicht überdenken? Oder wenigstens einen 9900k mit ebenfalls 3200 Mhz dazu testen?

Nur weil Intel den untersten Standard angibt was sie eigentlich nicht müssten, wird ihnen daraus ein Nachteil gemacht
oder etwa nicht. Gibt genug Beispiele das schneller Ram deutliche Unterschiede in Benchmarks zeigt.
 
Sorry für den OT:

War es damals die "PCGames" oder die "Gamestar", die den Bock abgeschossen hatte, mit der Bewertung von "Spellforce"?? Seitdem gibt's von mir jedenfalls kein Abo dafür... Würde mich bei der HW Variante jedweder Zeitschrift jedenfalls auch nicht wundern...
 
Findet ihr nicht das die Standards etwas Falsch bemessen sind.
Ich mein man nimmt halt die Angaben für den Ram der CPU und macht so Gaming Benchmarks obwohl man
genau weiß das dort schon deutlich was zu holen ist.

Wenn die CPU derartige Angaben zur RAM-Geschwindigkeit macht, wäre es falsch, sie mit irgendwelchen anderen Einstellungen zu testen.

Der RAM-Preis steigt dadurch. Deshalb ist es eine Preis-/Leistungsfrage, aber keine Preisfrage. OEM-Hersteller werden sich in der Regel auch an die Herstellerangaben halten.

Natürlich ist es optimal, wenn man möglichst identische Systeme hat (die aber nach Herstellerangaben konfiguriert sind), soweit das geht, und wenn beim einen der RAM etwas teurer ist, beim anderen noch ein Kühler dazu gekauft werden muss, oder wenn die Mainboards unterschiedlich viel kosten, trotz gleicher Ausstattung, muss man das im Preis-/Leistungsverhältnis der CPU einberechnen.
Um ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis zu berechnen, wäre hier natürlich ein vergleichbares 400er-Mainboard von AMD angesagt, weil damit kein PCIe 4.0 möglich ist und Intel auch nur PCIe 3.0 kann.
 
Irgendwie komisch. Bei computerbase.de schneidet der Intel 9900k viel schlechter ab. Die testen aber auch in 1920x1080. Scheint wohl so, als würde der Vorsprung des 9900k bei höheren Auflösungen geringer sein, bzw. ist dann nicht mehr vorhanden. Linus Tech Tips kommt zu ähnlichen Ergebnissen wie computerbase.

Insgesamt ist das Thema so enorm mühselig geworden, da jeder 4. Post diese Argumentation beinhaltet und immer wieder die selben Antworten folgen.
Das ist alles eine Frage der Settings, CB testet in 1080p unter max. Das heißt das selbst in dieser Auflösung die GPU deutlich belastet wird und die CPU in Wartezustände versetzt wird. Eine CPU die nicht zum rechnen kommt kann ihr Potential nicht ausspielen. Also nähern sich alle CPUs an.
Wenn du an 4k interessiert bist, solltest du auf Benches in 4k mit low Settings bestehen, dann hast du wieder das übliche Muster aus 720p. Da aktuell eine single GPU in 4k mit max Settings das CPU Limit nicht schafft, bliebe dir die Möglichkeit 2x Titan RTX um das anzunähern oder du wartest ein paar Jährchen bis GPUs 4k ultra im Schlaf berechnen.

Die absolut einfachste Antwort wäre, du vertraust auf Computerbase und holst dir den 4k Sieger i5 8400. Dann stichst du die 9. Intel Gen. und alle Ryzen aus. Du bist glücklich und wir können das Thema ad Acta legen. :D
 
Ich finde ja auch, dass die Ryzen 3000 gut abgeschnitten haben, aber bitte hört auf, auf den CB Test zu verweisen.

CPU Tests macht man so, dass die GPU so gut wie keine Auswirkungen auf das Ergebnis hat und dafür muss man mit der Auflösung runtergehen. Warum gibt es immer noch Leute, die das nicht verstehen?

Klar kann man das verstehen, aber keiner (hoffentlich!) spielt in 720p... ;)
Der Test ist zwar leistungsmäßig gesehen korrekt, aber realitätsfremd.
Wichtig für den Anwender/Spieler ist, was am Ende, unter realen Bedingungen herauskommt.
Daher schaue ich bei diesen 720p Tests höchstens mal kurz drüber, und bei 1080p eigentlich ebenso.

Glücklicherweise führt PCGH nun auch Tests mit 3440x1440p ein, und dort trennt sich engültig die Spreu vom Weizen.
Da auch in den nächsten Jahren keine riesige Steigerung bei Leistungsfähigkeit der Grafikkarten, selbst im High-End-Bereich zu erwarten ist (vielleicht max. wieder +30% und RT wird auch wieder einiges "auffressen"), mal ganz abgesehen von den dazugehörigen Preisen (3080Ti = 2000€?), ist dieser "kleine Unterschied" jedenfalls für mich uninteressant.
Vor allem, wenn man die Leistung abseits von Spielen anschaut, wo Ryzen ja eindeutig ganz vorne mit dabei ist... ;)

mfg
 
Es geht in den meisten Fällen darum. Aber das ist bei weitem nicht das einzige Angriffszenario. Wer meint, das sei kein Angriffszenario, der scheint relativ schlecht informiert zu sein. Changes in WebAssembly Could Render Meltdown and Spectre Browser Patches Useless - Bleepingcomputer

Web Assembly ist in jedem modernen Browser standardmäßig aktiv.

Anhang anzeigen 1051381

Das nur als Beispiel.

Schon kurz nach dem Entdecken von Spectre und Meltdown gab es Schadcode: Angreifer testen bereits Malware für Meltdown und Spectre - ZDNet

Das große Problem ist, dass man einen erfolgreichen Angriff nicht merkt - Daten können unbemerkt gestohlen werden, es sei denn man inspiziert den Code. Das ist bei JavaScript theoretisch möglich, doch wer setzt sich ernsthaft beim Surfen hin und schaut sich jedes JS an, was auf seinem Rechner ausgeführt wird?


Die sind nicht mehr ausreichend!


Quelle: NetSpectre liest RAM via Netzwerk aus - Heise Online

Natürlich kann man, wenn man auf dem Router ist, auch jeden PC dahinter angreifen.

Übrigens stimmt auch die häufiger angeführte Verschwörungstheorie nicht, dass nur nach Lücken in Intel-CPUs gesucht worden sei:


Wenn man Web Assembly und Hyper Threading deaktiviert, hat man mit einer Intel-CPU auf jeden Fall schon eine deutlich höhere Sicherheit und der Einfluss von Sicherheitspatches ist deutlich geringer, weil einige dann auch gar nicht mehr nötig sind. Soweit ich das sehe, ist SMT von AMD aktuell noch nicht so "kaputt", dass man ans Deaktivieren denken bräuchte.

Jedenfalls sehe ich AMD-CPUs, da sie schwächer betroffen sind, deutlich im Vorteil und ich persönlich würde aktuell, alleine aus Sicherheitsgründen, nicht im Traum daran denken, mir eine Intel-CPU zu kaufen. Auch, weil so dermaßen viele Sicherheitspatches nötig sind, dass man den Durchblick verliert und nicht mehr genau weiß, ob man jetzt den Patch hat, und wenn ja, in vollem Ausmaß oder nur halbsicher etc.

Nun, da komme ich aber auch zu dem Schluss das diese potentielle Gefahr sehr viel weitreichender ist. Es kann nicht sein das die Problematik ausschließlich mit der CPU steht und fällt. Dem sollte ein Riegel bereits an ganz anderer Stelle vorgeschoben werden. Wenn die Seuche schon über das Netzwerk wandert, muss vor allem auch dort angepackt werden.
Letztendlich gibt es nur einen Weg zur Sicherheit und der heißt Kabel ziehen, alles andere ist ein Teufelskreis.
 
CB testet in 1080p unter max. Das heißt das selbst in dieser Auflösung die GPU deutlich belastet wird und die CPU in Wartezustände versetzt wird. Eine CPU die nicht zum rechnen kommt kann ihr Potential nicht ausspielen. Also nähern sich alle CPUs an.

Der 12-Kern-Ryzen wird aber deutlich weniger ausgelastet als der Intel 9900K, weil weniger Kerne genutzt werden. Der kann sein Potenzial noch weniger entfalten. Das, was der 9900K dafür auf einzelnen Kernen einbüßt, ist viel geringer.

Außerdem spielen die meisten Leute in 1080p und das Ziel sind in der Regel auch maximale Details. Deshalb bekommt man ein sehr realistisches Bild, welche Gegenleistung für sein Geld bekommt. Mit Benchmarks in 720p und womöglich noch Details auf dem Minimum (die ich in der heutigen Zeit als synthetisch ansehen würde), kann der Durchschnittsmensch natürlich nichts anfangen, weil er so nicht zockt.

Man sieht hier, dass in Spielen bei 1080p auf maximalen Details der Intel i9-9900K(490€) nur 1% vor dem AMD Ryzen 9 3900X (530€) liegt, nur 2% vor dem AMD Ryzen 7 3700X (350€) liegt und nur 7% vor dem AMD Ryzen 5 3500 (205€) liegt.

Werden alle Kerne ausgelastet, liegt der i9-9900K nur 1% vor dem 3700X, und der 3900X ist um mehr als 40% schneller.
Lediglich in reinen Singlecore-Anwendungen (bzw. hier wurden Multicore-Anwendungen auf einen Kern gezwungen, was auch seltenst vorkommt), hat der 9900K eventuell spürbare Vorteile.

Hat man all diese Kennzahlen, kann man anhand des Preises entscheiden, ob man für das (messbar) 1% bessere Spielerlebnis den entsprechenden Aufpreis zahlen oder Anwendungsleistung einbüßen möchte. Ich schätze, dass der Unterschied beim Zocken nicht fühlbar ist.

Edit:
Wenn die Seuche schon über das Netzwerk wandert, muss vor allem auch dort angepackt werden.
Mit den entsprechenden Sicherheitspatches, die Leistung kosten, ist der Angriff über das Netzwerk nicht ausführbar. Von einigen Angriffen sind nur Leute betroffen, die die Patches nicht aktivieren. Andere können leider auch mit entsprechenden Patches nur eingedämmt, aber nicht verhindert werden. Deshalb plädiere ich auch immer dafür, die Patches auf keinen Fall abzustellen und möglichst optionale Patches auch zu aktivieren.
Auf jeden Fall ist das Problem definitiv weitreichender als die meisten bisher informiert sind.
 
Der 9900K sollte ja 17% vom Preis runter gehen, scheint aber bisher noch nichts passiert zu sein. Der ist auf Mindfactory momentan mit 498 Euro sogar etwas teurere geworden als die letzten Wochen. Da ich hier noch was mit etwa 470 ~ 480 Euro in Erinnerung habe. Bei dem Preis lohnt sich jedenfalls der 3900X mit 12 Kerne und mehr Kerne sind meist ehe besser als ein hoher Takt der nicht immer was zu sagen hat. Der Prozessor schneidet auch so sehr gut ab und wieso sollte man sich für das selbe Geld den Intel kaufen?!

Mein Sohn möchte vielleicht demnächst auch von seinem 4790K aufrüsten und ich muss zugeben das wir selbst eher auf Intel stehen, aber bei der Leistung was die neuen Prozessoren bieten und auch vom Preis her tendieren wir auch eher zum 3900X.
 
Preissenkung kommuniziert man sinnvollerweise über den Großhandel 6 Wochen vor Bekanntgabe, damit Bestände bei den Händler noch abverkauft werden. Ergo dürfte Intel die Preise offiziell Ende Juli bis Mitte August senken.
 
Insgesamt ist das Thema so enorm mühselig geworden, da jeder 4. Post diese Argumentation beinhaltet und immer wieder die selben Antworten folgen.
Das ist alles eine Frage der Settings, CB testet in 1080p unter max. Das heißt das selbst in dieser Auflösung die GPU deutlich belastet wird und die CPU in Wartezustände versetzt wird. Eine CPU die nicht zum rechnen kommt kann ihr Potential nicht ausspielen. Also nähern sich alle CPUs an.

Man sollte auch offen für andere Sichtweisen sein. 720p ist nicht der alleinige Heilsbringer. Ich habe mal den Test vom Ryzen 1800X von CB ausgegraben. Der Abstand zwischen Ryzen 1800X und Core i7-7700K ist ungefähr konstant geblieben, obwohl sich die Spieleauswahl und die Grafikkarte geändert haben. Trotz deutlicher stärkerer Grafikkarte hat sich der Abstand nicht deutlich verändert. Alle wichtigen Informationen kann man auch aus dem 1080p-Test bei Computerbase ziehen und auch der 720p-Test bei PCGH (mit einer deutlich schwächeren Grafikkarte) muss richtig interpretiert werden, was einige Personen nicht schaffen.
 
PCGH testet nicht auf 720p low, sondern auf 720p Ultra/max abzüglich rein GPU intensiver Funktionen wie Bloom, AA/AF oder HBAO.

FHD Ultra ist bei manchen Spielen eben auch heute GPU-limitert und wann immer man das GPU Limit erreicht, misst man die GPU Leistung und nicht die CPU Leistung.
 
Der 12-Kern-Ryzen wird aber deutlich weniger ausgelastet als der Intel 9900K, weil weniger Kerne genutzt werden. Der kann sein Potenzial noch weniger entfalten. Das, was der 9900K dafür auf einzelnen Kernen einbüßt, ist viel geringer.

Außerdem spielen die meisten Leute in 1080p und das Ziel sind in der Regel auch maximale Details. Deshalb bekommt man ein sehr realistisches Bild, welche Gegenleistung für sein Geld bekommt. Mit Benchmarks in 720p und womöglich noch Details auf dem Minimum (die ich in der heutigen Zeit als synthetisch ansehen würde), kann der Durchschnittsmensch natürlich nichts anfangen, weil er so nicht zockt.

Man sieht hier, dass in Spielen bei 1080p auf maximalen Details der Intel i9-9900K(490€) nur 1% vor dem AMD Ryzen 9 3900X (530€) liegt, nur 2% vor dem AMD Ryzen 7 3700X (350€) liegt und nur 7% vor dem AMD Ryzen 5 3500 (205€) liegt.

Werden alle Kerne ausgelastet, liegt der i9-9900K nur 1% vor dem 3700X, und der 3900X ist um mehr als 40% schneller.
Lediglich in reinen Singlecore-Anwendungen (bzw. hier wurden Multicore-Anwendungen auf einen Kern gezwungen, was auch seltenst vorkommt), hat der 9900K eventuell spürbare Vorteile.

Hat man all diese Kennzahlen, kann man anhand des Preises entscheiden, ob man für das (messbar) 1% bessere Spielerlebnis den entsprechenden Aufpreis zahlen oder Anwendungsleistung einbüßen möchte. Ich schätze, dass der Unterschied beim Zocken nicht fühlbar ist.

Man sollte auch offen für andere Sichtweisen sein. 720p ist nicht der alleinige Heilsbringer. Ich habe mal den Test vom Ryzen 1800X von CB ausgegraben. Der Abstand zwischen Ryzen 1800X und Core i7-7700K ist ungefähr konstant geblieben, obwohl sich die Spieleauswahl und die Grafikkarte geändert haben. Trotz deutlicher stärkerer Grafikkarte hat sich der Abstand nicht deutlich verändert. Alle wichtigen Informationen kann man auch aus dem 1080p-Test bei Computerbase ziehen und auch der 720p-Test bei PCGH (mit einer deutlich schwächeren Grafikkarte) muss richtig interpretiert werden, was einige Personen nicht schaffen.

Ich verstehe eure Ansichten durchaus ja, allerdings bescheinigen die Tests eben nichts mehr über die Gaming Performance, da im üblichen GPU Limit jede CPU ob 6700k, 7700k, 9900k, 2600X-3900X zusammenrückt. Wenn man noch realer sein will und eine Mainstream GPU heranzieht, landet man selbst mit den min Frames auf einem Level.
Wenn wir uns jetzt daran orientieren haben wir wiederum keinen Mehrwert gegenüber der klassischen 4 Kern CPUs. Wenn selbst für Benchmarks die CPUs derart ausgebremst werden, spricht deutlich weniger für mehr Kerne, da in dem Fall 1 Kern die Last von 2 Kernen tragen kann.

Die Frage die sich mir da stellt ist, warum seid ihr dann interessiert an einer der neuen CPUs? Dann landet man wieder bei CB und könnte sagen der 8400 ist die 4k CPU, vor allem da er auch noch weniger als 200€ kostet. Auf AMD Seite spricht dann aber auch nichts für einen Ryzen 3000er, da wäre, wenn es um die Kerne geht jetzt ganz klar der 2700(X) der Preis-Leistungssieger.
Versteht ihr worauf ich hinaus will? In dem Moment wo ihr die CPUs gleichsetzt, obwohl sie durch die GPUs verzerrt werden, schwächt ihr alles an Entwicklung und Fortschritt seit der Einführung von Ryzen im Gaming ab. Dann war der lange 4 Kern Weg von Intel durchaus valide im Mainstream.
Ich kritisiere nicht, nur wenn ihr auf solch reale Gaming Benchmarks wert legt, braucht es auch zukünftig keine CPU Benchmarks mehr fürs Gaming und auch keine CPUs für Gamer.
Man akzeptiert also die Tatsachen oder landet im Widerspruch in sich. :ka:
 
Und wieso sollte bei einem CPU Test 1080p und 4k nicht relevant sein?
Ist es denn für den Käufer keine Aussage wenn er für 200 Euro die selbe Leistung wie für eine 500 Euro CPU im hier und jetzt bekommt unter seinen Bedigungen (1440p oder 4k)?
Und wie viele Grafikkarten willst du in Kombination testen? Und wozu gibt es Aufrüst-Guides?

Das ist echt ne heikle Sache. Ryzen profitiert ja bekanntlich stärker von 3200er RAM als Intel.
Nein! Das wird nur hier im Forum gerne so dargestellt, in der Realität ist es andersherum.
 
Also mit einer 2080Ti ist man selten im GPU Limit @ 1080p. (mit den richtigen settings noch weniger). No AA AF AO

Nur wird meist eben stumpf Ultra getestet wo AF/AA, HBAO, usw. an sind. Und wenn ich mir Tom Raider bei CB ansehe, dann will doch wohl niemand das GPU Limit anzweifeln wenn ein 9400F < 55 hinter sowohl dem 9900K als auch dem 9900X hängt und die Unterschiede sich nur in 99th percentile abzeichnen.
 
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